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Brutaler Vorfall in Supermarkt Empörung über Tod eines Schwarzen durch Security-Mitarbeiter

Sehen Sie im Video: Empörung über Tod eines Schwarzen durch Security-Mitarbeiter.






Tausende Menschen sind in Brasilien gegen Rasissmus auf die Straße gegangen, nachdem in einem Supermarkt im südbrasilianischen Porto Alegre ein schwarzer Mann offenbar durch Sicherheitsleute brutal getötet wurde. Ein Video der Tat war in sozialen Netzwerken geteilt worden und löste landesweit Empörung aus. Das 40-jährige Opfer könnte Medienberichten zufolge durch Ersticken zu Tode gekommen sein. Im Anschluss an die Proteste kam es am Freitagabend zu Ausschreitungen, als Demonstranten zu Supermärkten der Carrefour-Kette zogen. Die Polizei setzte Tränengas ein. Ein Amateurvideo zeigt Supermarkt-Mitarbeiter die kleinere Feuer innerhalb einer Filiale löschen. Das Unternehmen teilte mit, es bedauere den, so wörtlich, brutalen Tod zutiefst. Die Verantwortlichen würden zur Rechenschaft gezogen, der Vertrag mit der Sicherheitsfirma gekündigt. Der 20. November gilt in vielen Teilen Brasiliens als Tag für die Belange schwarzer Mitbürger. Die Bürger des Landes betrachten ihre Nation gern als eine gleichberechtigte Demokratie. Der rechtsextreme Präsident Jair Bolsonaro leugnet das Vorhandensein von Rassismus. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass schwarze Brasilianer etwa Opfer eines Mordes werden, ist nach Angaben der Regierung fast dreimal so hoch wie im Rest der Bevölkerung.
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In einem Supermarkt im südbrasilianischen Porto Alegre ist ein 40-Jähriger offenbar durch Sicherheitsleute brutal getötet worden. Daraufhin brachen landesweite, zum Teil gewalttätige, Proteste aus.

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