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Tragödie in China Sieben Kinder wollen ertrinkenden Freund retten und kommen dabei ums Leben

China: Nach heftigen Regenfällen ist der Wasserpegel des Flusses Fu stark angestiegen
China: Nach heftigen Regenfällen ist der Wasserpegel des Flusses Fu stark angestiegen. Ob das Wetter zu dem Unglück, bei dem acht Kinder ertrunken sind, beigetragen hat, ist noch unklar. 
© Jiao Hongtao / Picture Alliance
Im Südwesten Chinas sind acht Kinder bei einem gescheiterten Rettungsversuch in einem Fluss ertrunken. Der Vorfall ereignete sich, als eines der Kinder ins Wasser fiel und die anderen sieben helfen wollten. 

Im Südwesten Chinas sind acht Schulkinder nach einem fehlgeschlagenen Rettungsversuch an einem Fluss ertrunken. Wie die staatliche Volkszeitung berichtete, spielten die Kinder am Sonntag an einem Fluss am Rande der südwestchinesischen Stadt Chongqing. Als eines der Kinder ins Wasser fiel, versuchten die anderen sieben Kinder, die im Grundschulalter gewesen sein sollen, zu helfen, ertranken aber ebenfalls.

Die örtlichen Behörden im Bezirk Tongnan starteten eine Such- und Rettungsaktion, die die ganze Nacht über andauerte. Am Montagmorgen konnten aber nur noch die Leichen der Kinder geborgen werden. Medienberichten zufolge stammen sie aus Mixin, einer Stadt am Rande der weitläufigen Metropole Chongqing. In der Region hatte es zuletzt starke Regenfälle gegeben, aber bislang ist nicht klar, ob das Wetter ein Faktor bei dem Unglück war. 

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation ist das Ertrinken in China die häufigste Todesursache für Kinder unter 14 Jahren. Das chinesische Gesundheitsministerium schätzt, dass jedes Jahr landesweit rund 57.000 Menschen ertrinken.

ivi DPA

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