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Bolivien Krematorium verbrennt Corona-Tote – Anwohner beschweren sich über Rauch und Gestank

Sehen Sie im Video: Krematorium verbrennt Corona-Tote – Anwohner beschweren sich über Rauch und Gestank. In der bolivianischen Hauptstadt La Paz schlägt die Coronavirus-Pandemie sogar den gesunden Anwohnern auf die Lunge. Jeden Tag steigt über dem städtischen Friedhof eine dunkle Wolke auf, denn das Krematorium war in den letzten Monaten rund um die Uhr in Betrieb. Anwohner Antonio Chuquimia sagt: „Es kommt jede Menge schwarzer Rauch aus dem Schornstein und ein ekelerregender Gestank. Die Asche dringt in unsere Häuser ein, darum fordern wir, dass das Krematorium verlegt wird. Wir haben Angst, der Wind bläst die Asche durch das ganze Viertel." Chuquimia erzählt, all Anwohner hätten bereits versucht ihre Fenster zu isolieren, aber jeden Morgen müssten sie viel Wasser verwenden, um ihre Häuser zu reinigen. Die Antwort des Bürgermeisters Luis Revillas dürfte den Anwohnern wenig Hoffnung machen: Das Krematorium arbeite einwandfrei und erfülle alle Umweltauflagen. Bolivien hat derzeit rund 35.500 Coronafälle. Über 1300 Menschen starben aufgrund einer Infektion.
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In La Paz arbeitet das städtische Krematorium aufgrund der Corona-Pandemie rund um die Uhr, nun fordern die Anwohner eine Verlegung. Die Antwort des Bürgermeisters Luis Revillas dürfte den Anwohnern jedoch wenig Hoffnung machen.

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