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Familie des Copiloten: Lubitz veröffentlicht umstrittenes Germanwings-Gutachten

Die Germanwings-Katastrophe wurde nicht nur von offiziellen Ermittlern untersucht, auch die Familie des Co-Piloten Andreas Lubitz gab ein Gutachten in Auftrag. Auszüge kann nun jeder einsehen.

Günther Lubitz bei einer Pressekonferenz: Er gab ein eigenes Gutachten zum Germanwings-Absturz in Auftrag

Günther Lubitz glaubt nicht an die Suizid-Absichten seines Sohnes. Er gab ein eigenes Gutachten zum Germanwings-Absturz in Auftrag

Am 24. März 2015 stürzte der Germanwings-Flug 4U9525 in Südfrankreich ab. Die Untersuchungen der Behörden ergaben: Der Copilot Andreas Lubitz brachte die Maschine auf ihrem Weg von Barcelona nach Düsseldorf zum Absturz. Ein alternativer Bericht, im Auftrag der Familie des Beschuldigten erstellt, ist nun online verfügbar. 

Das umstrittene Gutachten war bereits am zweiten Jahrestag des Absturzes vorgestellt worden. Günter Lubitz hatte den Luftverkehrs-Journalisten Tim van Beveren beauftragt, sich mit der Katastrophe zu befassen. Beveren stellt in dem Bericht Vorgehen und Rückschlüsse der offiziellen Ermittlungen infrage. Demnach sei nicht zweifelsfrei erwiesen, dass der Copilot allein verantwortlich für den Absturz mit 150 Toten sei.

Gutachter zweifelt an Andreas Lubitz' Schuld

Van Beveren spricht im etwa 15-seitigen Auszug des Gutachtens von Vorverurteilung und Spuren, die nicht verfolgt worden seien. "In einem sehr frühen Stadium der Untersuchung fokussierten sich sämtliche Ermittlungsansätze nur noch auf die Person des Copiloten Andreas Lubitz", bemängelt van Beveren unter anderem. Nach seiner Einschätzung gibt es "erhebliche Zweifel an der "erwiesenen Schuld von Andreas Lubitz". Die "Bild"-Zeitung hatte am Mittwoch zuerst von der Veröffentlichung berichtet. 15 Seiten des Berichts seien demnach auf der Webseite "andreas-lubitz.com" verfügbar.

Bei dem verheerenden Unglück vor zwei Jahren starben alle 150 Menschen an Bord. Zuvor hatte der Copilot dem offiziellen Ermittlungsbericht zufolge den Flugkapitän aus dem Cockpit ausgesperrt. 

Animation des Germanwings-Absturzes
fri / DPA
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?