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Nachrichten aus Deutschland: 17-Jährige schlägt zwei Einbrecher in die Flucht

Herrenberg: 17-Jährige schlägt zwei Einbrecher in die Flucht +++ Bremen: Verdächtiges Paket löst A270-Sperrung aus +++ Dingelstädt: Paar stirbt bei Wohnungsbrand +++ Nachrichten aus Deutschland.

Einbrecher

Zwei Einbrecher flohen aus einem Haus, als sie die Tochter der Familie entdeckten (Symbolbild)

Herrenberg: 17-Jährige schlägt zwei Einbrecher in die Flucht

Eine 17-Jährige hat im baden-württembergischen Herrenberg am Freitag eher unabsichtig zwei Einbrecher in die Flucht geschlagen. Wie die Polizei berichtet, befand sich das Mädchen, das allein zu Haus war, in ihrem Zimmer, als sie Schritte auf der Treppe hörte. Zwei Männer hatten sich Zugang zum Haus verschafft und durchsuchten die Räume. Die Jugendliche versteckte sich in ihrem Kleiderschrank. Als einer der Eindringlinge sie dort entdeckte, ergriff er mit seinem Komplizen die Flucht. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief zunächst erfolglos.

Bremen: Verdächtiges Paket löst A270-Sperrung aus

Ein verdächtig wirkendes Paket hat in Bremen am Morgen einen Polizeieinsatz ausgelöst und eine Autobahnsperrung verursacht. Wie die Polizei mitteilte, entdeckte ein Mitarbeiter in einer Postfiliale die Sendung, die keinen Absender hatte. Die alarmierte Polizei evakuierte das Gebäude und sperrte das Gelände großräumig ab. Die Autobahn A270 wurde ebenfalls für die Dauer des Einsatzes gesperrt. Nach einer Untersuchung des Pakets gab die Polizei Entwarnung.

Dingelstädt: Paar stirbt bei Wohnungsbrand

Bei einem Brand im thüringischen Dingelstädt östlich von Kassel sind bei einem Wohnungsbrand zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie die Polizei berichtet, brach das Feuer aus bislang ungeklärter Ursache in der Nacht zum Samstag in einer Wohnung im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses aus. Die weiteren Bewohner des Hauses mussten während der Löscharbeiten in ihren Wohnungen bleiben, blieben aber unverletzt. Für eine 83-Jährige und einen 74-jährigen Mann kam jedoch jede Hilfe zu spät. Die Kriminalpolizei ermittelt nun zur Brandursache. Nach ersten Untersuchen könne eine Straftat nicht ausgeschlossen werden, hieß es.

Hessisch Oldendorf: Kleinflugzeug vermisst - Absturz befürchtet

In Niedersachsen wird seit Freitagnachmittag ein Kleinflugzeug vermisst. Die Verbindung zum Tower in Braunschweig sei plötzlich abgebrochen, teilte die Polizei mit. Die letzte bekannte Position der in Osnabrück gestarteten Maschine soll demnach im Bereich Hessisch Oldendorf im Landkreis Hameln-Pyrmont gewesen sein.

Die Polizei befürchtet, dass das Sportflugzeug abgestürzt ist. Konkrete Hinweise darauf gebe es aber bislang nicht. Als mögliches Absturzgebiet werde der Bereich des Süntel-Höhenzugs vermutet - ein teilweise sehr unzugängliches Waldgebiet mit Felsklippen, Einschnitten und Steinbrüchen. Feuerwehr, Polizei und weitere Rettungsdienste konzentrierten sich auf dieses Gebiet, hieß es.

Aufgrund der Wetterlage mit bevorstehendem Eisregen und einer Schneeschauerfront konnte zunächst kein Hubschrauber eingesetzt werden, später habe es dann aber doch einen Hubschraubereinsatz gegeben, teilte die Polizei Hameln im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Das Suchgebiet sei ausgeweitet worden, überdies versuchten die Einsatzkräfte, das Handy des 78-jährigen Piloten zu orten. Die Suche wurde jedoch in der Nacht zum Samstag zunächst unterbrochen.

Das Wetter: Schnee und Eis führten zu Unfällen

Schneegestöber und überfrierende Nässe haben im Süden und Westen Deutschlands zu zahlreichen Verkehrsunfällen geführt. Auch aus dem Osten wurden am frühen Samstagmorgen erste Unfälle gemeldet.

Im Bereich der Polizei Dortmund gab es am Freitagabend 33 wetterbedingte Unfälle, bei denen ein Mensch verletzt wurde, wie ein Sprecher sagte. Besonders betroffen waren in Nordrhein-Westfalen die A1 und A45 rund um das Kreuz Westhofen. Autos rutschten von der Fahrbahn, standen quer und behinderten den Verkehr. Es kam zu Staus.

Auch in Baden-Württemberg verzeichnete die Polizei etliche Unfälle bei Glätte. Nahe Ettlingen krachten ein Rettungswagen und ein Auto auf schneeglatter Straße frontal zusammen. "Es gab mehrere Verletzte", sagte ein Sprecher. Im Rhein-Neckar-Kreis rutschten in der Nacht zum Samstag mehrere Autos von der Fahrbahn und landeten im Straßengraben. Es blieb bei Blechschäden.

Das zweite Adventswochenende bringt in Deutschland ordentlich Neuschnee. Wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte, werden in den Alpen bis zu 20 Zentimeter erwartet. Auch im Schwarzwald, dem Sauerland, dem Harz und dem Thüringer Wald schneit es kräftig.


 Nachrichten von Freitag, 8.12.:

Kiel: AfD-Vorsitzende soll Reichsbürger-Verein mitgegründet haben

Doris von Sayn-Wittgenstein, Vorsitzende des schleswig-holsteinischen AfD-Landesverbands, war norddeutschen Regionalmedien zufolge an der Gründung eines Vereins beteiligt, der – ebenso wie die Reichsbürgerbewegung - das Existenzrecht der Bundesrepublik Deutschland in Frage stellt. Einem Bericht des „shz“ nach war Sayn-Wittgenstein demnach Mitglied im Gründungsvorstand von „Die Deutschen“, die Vereinsgründung war vom Staatsrechtler Klaus Sojka angeschoben worden. Der 2009 verstorbene Sojka war unter anderem schleswig-holsteinischer Landesvorsitzender der rechtsextremen DVU. In einer Pressemitteilung zur Gründung von 2009 heiße es, der Verein wolle sich darum bemühen, "den unsäglichen illegalen Zustand der BRD einer rechtsstaatlichen Lösung zuzuführen".

Die Politikerin bestreitet dem Bericht nach, von Soijkas Verbindungen zur rechten Szene gewusst zu haben. Auch wären ihr entsprechende Ziele des Vereins damals nicht bekannt gewesen. Gründe und SPD im Landtag fordern nun Aufklärung von der 62-Jährigen. Zuletzt war sie durch ihre so überraschende wie erfolglose Kandidatur für das Amt der Bundesvorsitzenden auf dem AfD-Bundesparteitag am vergangenen Samstag in Hannover aufgefallen. Darüber hinaus kamen Spekulationen über die Echtheit ihres adeligen Namens auf.

Beckum/Münster: Frau stirbt, nachdem sie zehn Tage in der Badewanne feststeckt 

Ein 59-Jähriger aus Beckum steht derzeit vor dem Schwurgericht Münster. Der Vorwurf: Er soll zugelassen haben, dass seine extrem übergewichtige Verlobte in der Badewanne starb. Laut Anklage war die knapp 150 Kilogramm schwere Frau gestürzt und hatte sich nicht mehr aus der Wanne befreien können. Sie soll dann nach rund zehn Tagen an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben sein. Der Vorfall ereignete sich bereits im Juni Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, seine Lebensgefährtin zwar mit Getränken versorgt, aber keine Hilfe geholt zu haben. Der Beschuldigte sagte zum Prozessauftakt aus, sie habe sich nicht helfen lassen wollen. Die Anklage lautet auf Aussetzung mit Todesfolge. Die Mindeststrafe beträgt drei Jahre Haft.

Günzburg: Strafbefehl gegen filmenden Gaffer auf A8

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Bei diesem Unfall auf der A8 bei Burgau starb ein Motorradfahrer. Gegen einen Schaulustigen, der den Sterbenden filmte, wurde nun Strafbefehl erlassen. 

Das Amtsgericht Günzburg in Bayern westlich von München hat einen Strafbefehl gegen einen Mann erlassen, der im September auf der A8 einen sterbenden Motorradfahrer filmte. Der 50-jährige Lkw-Fahrer stand in dem Stau, der sich nach dem Sturz des Zweiradfahrers auf der Autobahn bei Burgau gebildet hatte, wie die "Südwest Presse" schreibt. Noch bevor der Notarzt eintraf, sei er ausgestiegen, um den Sterbenden zu filmen. Die Polizei stellte ihn noch am Unfallort und nahm ihm sein Smartphone ab. Er wurde wegen unterlassener Hilfeleistung und Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs angezeigt. Der Richter verhängte eine hohe Geldstrafe und ein Fahrverbot gegen den Schaulustigen. 


Nienburg: Güterzug erfasst Auto von 29-Jährigem

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Der Wagen des jungen Mannes wurde bei dem Unfall völlig zerstört

Ein 29-jähriger Autofahrer ist im niedersächsischen Nienburg nahe Hannover in der Nacht zum Freitag bei einem Zugunfall ums Leben gekommen. Wie die Polizei berichtet, prallte das Auto des Mannes an einem Bahnübergang mit einem Güterzug zusammen, der von Hannover kommend in Richtung Bremen unterwegs war. Die zweispurige Bahnstrecke blieb im Anschluss bis zum frühen Morgen gesperrt. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache.

Rheinberg: Zwei Frauen sterben bei Hausbrand

In Rheinberg im nordrhein-westfälischen Kreis Wesel sind zwei Frauen bei einem Feuer in einem Einfamilienhaus ums Leben gekommen. Bei den Toten handele es sich um eine 76-Jährige, die in dem Haus lebte, und eine Pflegekraft, berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger". Die Leichen wurden dem Bericht nach am Morgen entdeckt. Weitere Umstände wurden zunächst nicht bekannt. 

Freudenstadt: Schule nach Droh-E-Mail abgeriegelt

In Freudenstadt in Baden-Württemberg wurde eine Schule geräumt, nachdem in der Nacht zuvor bei der Schulleitung eine E-Mail mit einer Drohung eingegangen war. Wie die Polizei berichtet, hieß es in der Mail, ein vermeintlicher Schüler wolle etwas gegen einen Lehrer unternehmen. Mehrere Streifenwagen und Rettungskräfte fuhren zur Schule die vorsorglich geschlossen blieb und abgeriegelt wurde. Da nichts Auffälliges gefunden wurde, konnten die Schüler die Schule anschließend unter Polizeiaufsicht wieder betreten. Der Urheber der Mail, die den Einsatz auslöste, konnte bislang nicht ermittelt werden.

Berlin: Ehrenämtler mit Engagement-Preis ausgezeichnet

Am Dienstag wurde in Berlin der Deutsche Engagementpreis 2017 verliehen. Die Auszeichung ist einer Anerkennung von freiwilligem Engagement in Deutschland. Förderer ist unter anderem das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Ausgezeichnet wurden die Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg, der YouTube-Kanal Datteltäter aus Berlin, die ElKiS – Eltern-Kita-Sprachmittler*innen des Friedenskreises Halle, das Projekt Leinefischer im Netz der Jugendhilfe Göttingen und die Energiegenossenschaft Bürgerwerke aus Heidelberg. Ausgewählt wurden sie von einer zwölfköpfigen Fachjury. Der Publikumspreis geht an die Initiative "Dein Sternenkind" aus Seeheim-Jugenheim. Das Engangement von "Dein Sternenkind" wurde im November in einer NEON-Reportage näher ausgeleuchtet:

Schnee oder nicht? Das Wetter für Freitag, 8. Dezember 



 Nachrichten von Donnerstag, 7.12.:

Dresden: Pendler auf Gleise gestoßen - Zwei Männer verurteilt

Zwei Männer sollen wegen einer gefährlichen Attacke auf einen Berufspendler an einer Dresdner S-Bahn-Station Mitte März hinter Gitter. Am Landgericht Dresden wurden der 24-Jährige und der 27-Jährige wegen gefährlicher Körperverletzung und Nötigung zu Freiheitsstrafen von drei Jahren und zwei Monaten sowie zwei Jahren und neun Monaten verurteilt. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass die beiden Männer - ohne erkennbaren Grund - den 41-jährigen Pendler von der Bahnsteigkante gedrängt hatten und ihn danach daran hinderten, wieder hinaufzuklettern. Der Zug konnte vor dem Mann zum Stehen kommen - dank Notbremsung. Doch wurde der Pendler verletzt und leidet noch immer psychisch unter den Folgen des Vorfalls. 

Nabburg: Kleinlaster rast in Sattelzug - zwei Tote

Tödlicher Crash in der Oberpfalz: In der Nacht zum Freitag sind bei einem Auffahrunfall auf der A6 zwei Menschen getötet worden. Der Fahrer eines Kleinlasters war bei Nabburg (Landkreis Schwandorf) auf einen Sattelzug aufgefahren, teilte die Polizei mit. Beide Fahrzeuginsassen konnten nur noch tot geborgen werden. Die A6 in Fahrtrichtung Tschechien wurde gesperrt und sollte erst am frühen Freitagmorgen wieder für den Verkehr freigegeben werden. Löschwasser, das auf der Autobahn gefror, behinderte die Bergungsarbeiten.

Pinneberg: 18-Jährigen zusammengeschlagen und beraubt

So hatte sich ein 18-Jähriger das sicher nicht vorgestellt: Wie die Polizei berichtet, war der junge Mann am Dienstagabend am Pinneberger Bahnhof unterwegs, als er von einer Frau angesprochen und unter Vorwand in Richtung eines angrenzenden Waldes gelockt wurde. Offenbar in der Hoffnung auf "mehr" ging der 18-Jährige mit. Weit kamen die beiden allerdings nicht: nach nur 100 Metern seien dem Duo zwei Männer entgegengekommen, die dem Jugendlichen sogleich unvermittelt ins Gesicht schlugen, woraufhin der zu Boden sank. Anschließend nahmen ihm die Schläger zudem sein Smartphone, ein iPhone 6s, weg, ehe sie sich gemeinsam mit der auf 19 Jahre geschätzten Frau in einem schwarzen Pkw vom Tatort entfernten.

Die mutmaßliche Komplizin habe schwarze Haare und trug bei dem Raub eine weiße Hose und hochhackige Schuhe. Wie die beiden Männer soll sie über ein südeuropäisches Erscheinungsbild verfügen. Nun bittet die Kriminalpolizei mögliche Zeugen, sich unter 04101-2020 mit ihr in Verbindung zu setzen. Weil die Hintergründe zum Geschehen noch völlig unklar seien, könne auch eine Beziehungstat zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden, heißt es.

Dietmannsried: SEK nimmt "Reichsbürger" fest

Im schwäbischen Dietmannsried (Landkreis Oberallgäu) haben Spezialeinsatzkräfte der Polizei am Morgen einen mutmaßlichen "Reichsbürger" festgenommen, der am Abend zuvor mehrfach mit einer Waffe um sich geschossen hatte. Der 44-Jährige habe sich nach stundenlangem Einsatz widerstandslos festnehmen lassen, teilte die Polizei mit, die mit einem Großaufgebot ausgerückt war.

Der Mann habe am Mittwochabend zweimal hintereinander mehrere Schüsse abgegeben - wie viele und aus was für einer Waffe, war zunächst unklar. Polizisten umstellten die ganze Nacht das Gebäude. Nach der Festnahme durchsuchten die Ermittler stundenlang das Haus des Mannes. Der 44-Jährige, der der Polizei bereits bekannt gewesen sei, habe keine Erlaubnis für die Schusswaffe, so ein Sprecher.

"Reichsbürger" erkennen die Bundesrepublik sowie deren Behörden und Gesetze nicht an. Die Bewegung wird bundesweit vom Verfassungsschutz beobachtet.

nachrichten deutschland - reichsbürger dietmannsried

Ein Kriminaltechniker betritt das Haus des mutmaßlichen Reichsbürger in Dietmannsried


Hanau: 57-Jähriger ersticht Ehefrau mit Dolch

Im südosthessischen Hanau hat sich am Mittwochabend eine tödliche Beziehungstat ereignet. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei heute mitteilten, wurde eine 52-Jährige gegen 18.20 aus noch unbekannten Gründen von ihrem Ehemann mit einem Dolch attackiert und getötet. Demnach stach der 57-Jährige, der vom Opfer getrennt lebe, mehrfach auf die Frau ein, die schwerste Verletzungen im Kopf- und Brustbereich erlitt. Alarmierte Notärzte konnten das Leben der 52-Jährigen nicht mehr retten, sie verstarb wenige Stunden nach der Tat in einem Krankenhaus. Sie soll obduziert werden.

Ihr dringend tatverdächtiger Ehemann wurde von Zeugen bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten.

Brandenburg: Vibrator löst Polizeieinsatz aus

Kurioser Einsatz für die Polizei: Aus einem Briefkasten in einem Mehrfamilienhaus in Oranienburg drangen am Dienstag seltsame Geräusche, weshalb die Bewohner die Polizei informierten. Einige Bewohner trauten sich nicht mehr das Haus zu verlassen. Die Beamten gingen den Geräuschen auf den Grund und guckten durch den Briefkastenschlitz: Dort sahen sie einen Vibrator, der über längere Zeit vibriert und geklingelt hatte. Offenbar hatte sich das Sexspielzeug beim Einwerfen eingeschaltet. Da es schon eine Weile in Betrieb war und die Besitzer des Briefkastens nicht erreicht werden konnten, beließen die Beamten das Gerät im Kasten, heißt es von Seiten der Polizei.

Greifswald: Gaffer behindern Rettungskräfte nach Verkehrsunfall

Erneut sind Rettungskräfte bei ihrem Einsatz nach einem Verkehrsunfall von zahlreichen Schaulustigen behindert worden. Bei dem Vorfall auf der A20 nahe Greifswald waren am Mittwochabend sechs menschen verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Die Arbeiten an der Unfallstelle seien von Gaffern derart gestört worden, dass man zusätzliche Sicherheitskräfte einsetzen musste, erklärte die Polizei.

Nach ersten Erkenntnissen war ein Reifen eines mit Dünger beladenen Lkw geplatzt, dieser geriet dadurch auf die Mitteilleitplanke und kippte in die Gegenrichtung. Der 57 Jahre alte Fahrer wurde eingeklemmt und schwer verletzt. Ein weiterer Lastwagen und sechs Pkw wurden ebenfalls in den Unfall verwickelt und fuhren teilweise aufeinander auf. Auch ein 46 Jahre alter Autofahrer erlitt schwere Verletzungen. Vier Menschen wurden nach bisherigen Erkenntnissen leichter verletzt.

Hamburg: Mann soll Killerin auf Ehefrau angesetzt haben

nachrichten deutschland Messerattacke jenfeld

Polizisten stehen am Tatort in Jenfeld, dem Wohnhaus der Niedergestochenen und des Verdächtigen.

Ein 39-jähriger Unternehmer aus Hamburg steht im Verdacht, eine 38-Jährige dazu angestiftet zu haben, seine Ehefrau zu töten. Eine Spezialeinheit des LKA nahm am Montag beide Personen als Hauptverdächtige eines Mordkomplotts fest, wie die Polizei in einer Pressemitteilung am Mittwoch berichtete. Die 34-jährige Frau des Mannes war am vergangenen Mittwoch im Hamburger Stadtteil Jenfeld zu Hause von der Verdächtigen niedergestochen worden (der stern berichtete).  Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Polizei von finanziellen Motiven als Tathintergrund aus. Die "Mopo" kolportiert, dass der Ehemann es auf die Lebensversicherung der Frau abgesehen hätte. Gegen die mutmaßlichen Komplizen wurde Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen.

Heist: Autofahrer kracht in Wohnzimmer von Haus - ein Verletzter 

Im schleswig-holsteinischen Heist ist am späten Mittwochabend ein Pkw-Fahrer aus noch ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen und in ein Einfamilienhaus gekracht. Beim Eintreffen der Rettungskräfte steckte das Auto demnach bis zur Vorderachse in der Wand zum Wohnzimmer des Hauses. Der Unfallverursacher flüchtete anschließend und konnte trotz Einsatzes einer Wärmebildkamera bislang noch nicht ausfindig gemacht werden, heißt es.

Ein Bewohner des Hauses wurde bei dem Vorfall leicht verletzt und kam mit einer Platzwunde am Kopf in ein Krankenhaus. Seine Ehefrau konnte im Haus bleiben, das von der Feuerwehr von den Trümmerteilen frei geräumt wurde. Zudem stützten die Einsatzkräfte die beschädigte Wand provisorisch ab.

Hamburg: Zwei Tote in Wohnwagen entdeckt

Im Hamburger Stadtteil Ochsenwerder haben Polizisten am Mittwoch einen schaurigen Fund gemacht: Auf einem Campingplatz fanden die Beamten in einem Wohnwagen die Leichen einer Frau und eines Mannes. Als Ursache für deren Tod werde ein Defekt an der Gasheizanlage des Wohnmobils vermutet. Hinweise auf ein Fremdverschulden oder Suizid gab es demnach zunächst nicht. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr hätten das Fahrzeug nur mit Atemschutzmasken betreten können und eine erhöhte Kohlenmonoxid-Konzentration im Inneren gemessen, sagte der Sprecher. 

Nachdem ein sogenannter Katalytofen abgeschaltet und das Wohnmobil gelüftet worden sei, sei keine Belastung mehr messbar gewesen. Die beiden Toten hätten mutmaßlich schon länger in dem Wohnmobil gelegen, hieß es.

Die Wettervorhersage für Donnerstag, 7. Dezember:



 Nachrichten von Mittwoch, 6.12.:

Düren: Tierschützer prangern Missstände in Schlachthof an

Ein Schlachthof in Düren soll wiederholt gegen den Tierschutz verstoßen haben. Das berichtet das BR-Magazin "report München" mit Bezug auf Undercover-Recherchematerial des Vereins "SOKO Tierschutz". Laut einer Pressemitteilung des Vereins wäre die Betäubung von Rindern und Schweinen im Beobachtungszeitraum regelmäßig gescheitert, so dass die Tiere während des Schlachtungsprozesses bei vollem Bewusstsein gewesen sein sollen. Desweiteren werden mangelnde Hygienezustände kritisiert. Das Unternehmen hat in diesem Jahr nach BR-Informationen bereits 170 Tonnen Rindfleisch an McDonald's geliefert. Der Schlachthof selbst habe die Vorwürfe auf BR-Anfrage hin zurückgewiesen

McDonald's hat wiederum in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, dass das Unternehmen die Zusammenarbeit mit dem Schlachthof "angesichts der erhobenen Vorwürfe" bereits während der Recherchen eingestellt habe. Dies sei bei dem Konzern ein Standardprozess, heißt es in dem Statement. 

Nachrichten Deutschland Schlachthof

Ein verdeckt aufgenommenes Bild aus dem Schlachthof soll laut dem Verein "SOKO Tierschutz" zeigen, wie ein Schwein aus der Betäubung erwacht.

Berlin: 180 Kilo Drogen in Garage entdeckt

Fast 180 Kilogramm Drogen hat die Berliner in einer Garage im Berliner Stadtteil Moabit gefunden und beschlagnahmt. Drei mutmaßliche Drogenhändler seien festgenommen worden. Nach Angaben der Ermittler handelt es sich bei den Drogen in erster Linie um Marihuana und Haschisch, aber auch um Amphetamine und Kokain. Vorausgegangen waren intensive Ermittlungen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Zwei 38-jährige Männer wurden am Dienstag in Berlin-Schöneberg festgenommen. Wenig später wurde im brandenburgischen Blankenfeld-Mahlow ein mutmaßlicher Mittäter, ein 42-jähriger Mann, gestellt. Bei der späteren Durchsuchung der Wohnungen der Verdächtigen und zweier Autos fanden die Beamten mehrere Tausend Euro Bargeld und eine Schusswaffe. Später entdeckten sie in der Garage die zum Weiterverkauf verpackten Drogen. Nach einem vierten Tatverdächtigen werde noch gesucht.

Bochum: Obdachloser fast zu Tode geprügelt und unter Steinen vergraben

Nachrichten Deutschland - Überfall-Täter

Nach diesem Mann wird gefahndet, der einen Obdachlosen auf brutale Weise überfallen hat und dann geflüchtet ist

Ein Obdachloser ist von einem Unbekannten fast zu Tode geprügelt und unter Steinen versteckt worden. Der Täter habe den Mann nachts heimlich verfolgt und auf einem Parkplatz niedergeschlagen, teilte die Polizei mit. Mit faustgroßen Verbundsteinen bewarf der Mann demnach das am Boden liegende Opfer. Den leblosen Körper bedeckte er mit Steinen, einer Palette und Splittsäcken. Anschließend flüchtete der Schläger. Der 55-Jährige habe sich nicht selbst befreien und erst nach zwei Stunden bemerkbar machen können. Er wurde nach Polizeiangaben unterkühlt und mit mehreren Rippenbrüchen gerettet. Nach der Tat am 9. November fahndet die Polizei nun mit Foto und Personenbeschreibung nach dem Schläger. Er sei auf der Flucht verschwommen von einer Überwachungskamera aufgenommen worden. Eine heiße Spur gebe es noch nicht, erklärte die Polizei.

Neustadt: Von Navi fehlgeleitet und auf den Schienen eingeklemmt

Nachrichten Deutschland - Lkw steht quer

Das Navi leitete den Lkw-Fahrer fehl, so dass er mit seinem Sattelzug festhing

Wer blind dem Navi folgt, kommt mitunter in eine missliche Lage. So auch dieser Lkw-Fahrer, der am Morgen aus Richtung Lambrecht (Rheinland-Pfalz) kommend in Richtung Stadtmitte unterwegs war. Aufgrund einer Baustelle musste er eine Umleitung nehmen. Die Länge des Sattelzuges ließ ein Abbiegen in die vom Navi vorgeschlagene Straße allerdings nicht zu, er hing auf den Gleisen fest, ein Rangieren war nicht mehr möglich. Kurz darauf schaltete sich die Ampel des Bahnüberganges auf Rot und die Schranke senkte sich auf den Anhänger des Lkw. Sie wurde dabei beschädigt. Der herannahende Zugführer konnte glücklicherweise einen Zusammenstoß verhindern. Der Zugverkehr zwischen Neustadt und Kaiserslautern wurde vorübergehend in beide Richtung gesperrt. Der Lkw konnte später rückwärts aus der Engstelle rangiert werden, Verletzte gab es nicht.

Erkrath: Feuerwehr muss Baby-Daumen aus Fidget Spinner rausschneiden

In Erkrath im nordrhein-westfälischen Kreis Mettmann haben Feuerwehrleute am Dienstag mehr als eine Stunde dafür benötigt, ein Baby aus einem Fidget Spinner zu befreien. Wie die Feuerwehr in einem Facebook-Post mitteilte, ging am Abend ein Alarm in der Wache ein. Am Einsatzort informierte die Tante des Kleinkinds die Retter darüber, dass das Mädchen einen Fidget Spinner über dem Daumen hätte. Nun würde das Kreiselspielzeug nicht mehr abgehen. 

nachrichten deutschland fidget spinner

Die Rettungskräfte mussten einiges an Werkzeug aufbieteten, um den Daumen aus dem Spielzeug zu bekommen.

Die Feuerwehrleute versuchten zunächst mit einem Seitenschneider ihr Glück, dieser konnte jedoch nicht einen in die Plastikfassung eingelassenen Stahlring durchtrennen. In diesem Ring saß der Daumen fest. Weder Schmiermittel noch Kühlen konnten den Finder aus dem Ring befreien, auch eine Modellbaufräse kam erfolglos zum Einsatz. Die Feuerwehrleute liehen sich im Anschluss diverse Sägen bei Schreinern und Dachdeckern in der Nähe aus und konnten den Ring schließlich mit einem Metallsägeblatt durchtrennen. Mehr als eine Stunde lang hatten sie sich zuvor an dem runden Metallstück abgearbeitet. Das Kind blieb bei dem Einsatz unverletzt.

Hamburg: Lange Haftstrafe für G20-Plünderer

Ein 30-jähriger Hamburger, der sich im Rahmen des -Gipfels in der Nacht vom 7.  auf den 8. Juli an gewalttätigen Ausschreitungen und Plünderungen beteiligte, muss für 39 Monate ins Gefängnis. Wie die "Mopo" berichtet, ist es die bislang längste Haftstrafe gegen einen G20-Randalierer. Der Online-Kunsthändler stand zur Tatzeit bereits unter einer Bewährungsstrafe, war unter anderem verurteilt, weil er am 1. Mai 2014 in der Schanze bei Protesten Steine auf Polizisten geworfen hatte. 

Der Familienvater sagte vor Gericht aus, er sei im Juli zufällig in die Proteste in der Schanze geraten, habe sich dann hineinziehen lassen. Er habe zudem unter Drogeneinfluss gestanden. Polizeivideos zeigten ihn erneut bei Stein- und Flaschenwürfen sowie bei in drei Ladengeschäften und einer Bankfiliale. Der Staatsanwalt sprach von einer "professionellen" Vorgehensweise. Der Richter betonte bei der Verkündung des Urteils, der Angeklagte hätte sich von den Protesten fernhalten müssen und verurteilte den Mann wegen schweren Landfriedensbruchs. Die Verteidigung hatte eine erneute Bewährungsstrafe gefordert.

Schönau am Königsee: Unbekannter fährt Krampus an und flüchtet dann

In der Schönau (Landkreis Berchtesgadener Land) ist vergangene Nacht ein 26-jähriger Krampus auf seinem Fußweg nach Hause von einem Auto angefahren und dabei schwer verletzt worden. Demnach wurde der Mann zunächst über die Motorhaube und anschließend gegen die Windschutzscheibe geschleudert, ehe er am Boden liegen blieb, berichtet die "Passauer Neue Presse". Der Unfallfahrer indes bremste zunächst, wendete dann jedoch sein Fahrzeug und entfernte sich, ohne dem Opfer zu helfen.

Das wurde wenig später von anderen Verkehrsteilnehmern entdeckt, die sich bis zum Eintreffen der Rettungskräfte um den Verletzten kümmerten. Der 26-Jährige wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei Berchtesgaden bittet nun möglichen Zeugen sich unter der Rufnummer 08652/94670 zu melden.

Frankfurt: Acht Autos angezündet - Polizei muss Wohnhaus evakuieren

In Frankfurt haben in der Nacht auf Mittwoch Unbekannte insgesamt acht in Brand gesetzt. Drei Fahrzeuge brannten völlig aus, die anderen fünf wurden teilweise massiv beschädigt, teilte die Polizei mit. Offenbar weil die Flammen auch drohten, auf ein Wohnhaus überzuschlagen, musste die Polizei eine Straße räumen sowie das Gebäude mit seinen 20 Bewohnern evakuieren. Verletzte gab es demnach nicht.

Die Wettervorhersage für Mittwoch, 6. Dezember: 



 Nachrichten von Dienstag, 5.12.:

Limburg: Neuauflage im Prozess um abgeschnittenen Penis

Weil er einen 53-jährigen Mann im Streit getötet und ihm anschließend den Penis abgeschnitten haben soll, steht seit heute ein 32-Jähriger in hessischen Limburg erneut vor Gericht. Im Oktober vergangen Jahres war der alkoholkranke Mann aus Wetzlar vom Landgericht wegen Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zehn Monaten sowie dem Aufenthalt in einer Entziehungsanstalt verurteilt worden. Nach der Tat hatte der 32-Jährige ein Geständnis abgelegt, sein Verteidiger widerrief dieses allerdings später. Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte das Urteil kassiert, weil der Täter bereits bei der Tat unter gesetzlicher Betreuung stand. Diese hatte die Angaben des Mannes weder gekannt noch genehmigt.

Für den Prozess sind vier Tage angesetzt. Entschieden wird darüber, ob ein Tötungsvorsatz vorliegt: Wollte 32-Jährige den anderen Mann schon zu Beginn des Streits umbringen? Das Urteil wird für den 12. Dezember erwartet.

Der Angeklagte soll im März 2016 mit seinem späteren Opfer literweise Wein und Weinbrand getrunken haben. Dabei kam es laut Anklage zwischen den betrunkenen Männern zum Streit: Zunächst griff der 53-Jährige dem Angeklagten in die Genitalien, dann schlug dieser dem anderen mit der Faust mehrfach ins Gesicht. Das Opfer ging zu Boden und erstickte an Erbrochenem. Danach soll der 32-Jährige den Mann mit einem Messer im Genitalbereich verstümmelt haben.

Elmshorn: Teich womöglich mit Farbe verunreinigt

Ein oder mehrere Unbekannte haben im schleswig-holsteinischen Elmshorn einen Teich verunreinigt. Seither leuchtet das Gewässer lilafarben, wie die Polizei mitteilte. Es wird vermutet, dass die Umweltsünder womöglich Farbe in das Wasser kippten. In der Nähe des Teichs hätten Zeugen auf einem Feldweg abgelegten Malermüll gefunden, darunter Silikonkartuschen, Plastikeimer und Kachelreste, schreiben die Beamten, die ein Strafverfahren einleiteten. 

nachrichten deutschland - teich elmshorn

Was genau zum lilafarbenen Wasser in einem Teich führte, wird derzeit noch untersucht


Lüneburg: AfD-Landeszentrale mit Gülle und Farbbeuteln attackiert

nachrichten deutschland afd

Diese Bilder postete der AfD-Landesverband bei Facebook

Die Landeszentrale der AfD Niedersachsen in Lüneburg wurde in der Nacht zum Dienstag von Unbekannten mit Farbe und Fäkalien beworfen. Wie der NDR berichtet, wurde das Einfamilienhaus zunächst mit Farbbeuteln beschmissen und hinterher mit Gülle beschmutzt. Der AfD-Landesvorsitzende Paul Hampel beklagte auf der Webseite des Landesverbandes eine sich "steigernde Gewaltbereitschaft" gegenüber seiner Partei und warf der Polizei mangelnde Konsequenz bei den Ermittlungen vor. Es sei zunehmend schwerer, junge Mitglieder von Revanche-Aktionen abzuhalten. Nun erwarte man eine rasche Aufklärung. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. 

Berlin: Toter Mann unter S-Bahn-Brücke entdeckt

In ist am Morgen die Leiche eines Mannes entdeckt worden. Wie die "Berliner Zeitung" schreibt, lag der Tote unter einer Brücke am S- und U-Bahnhof Frabkfurter Allee im Stadtteil Friedrichshain. Den Ermittlungen zufolge ergaben sich bislang keine Hinweise darauf, dass der Mann - vermutlich ein Obdachloser - einer Gewalttat zum Opfer fiel. Vielmehr werde vermutet, dass dieser an Unterkühlung verstarb. Demnach war es zum Zeitpunkt seiner Entdeckung drei Grad kalt. Eine Obduktion solle nun die genaue Todesursache klären, heißt es.

Erding: 18-Jährige von Müllabfuhr überfahren und getötet

Vor einem Rewe-Markt im bayerischen Erding hat sich am Morgen ein tödlicher Unfall ereignet. Aus bislang ungekläreter Ursache sei eine 18-Jährige unter einen Lkw der Müllabfuhr geraten und so schwer verletzt worden, dass sie noch am Unfallort verstarb, berichtet die "tz". Ein Sachverständiger soll nun klären, wie es zu dem schrecklichen Vorfall kommen konnte.

Hattingen: Mann sticht auf Mitarbeiter von Jobcenter ein

Der Frust über seine Situation muss tief gesessen haben: In einem Jobcenter im nordrhein-westfälischen Hattingen hat ein Mann mit einem Messer auf einen Jobcenter-Mitarbeiter eingestochen. Bei einem Gesprächstermin zückte der Mann plötzlich ein Messer und griff den Sachbearbeiter an. Er verletzte ihn am Bauch und am Oberkörper, bis sich das Opfer hinter eine Tür rettete. Daraufhin floh der Täter, wie die Polizei mitteilte.  

Beamte nahmen den 37-Jährigen später in der Nähe des Jobcenters fest. Der Mann leistete keinen Widerstand und gab den Messerangriff zu. Als Motiv für die Gewalttat gab er an, ihm seien die Leistungen gekürzt worden. Die Mordkommission aus Hagen übernahm die Ermittlungen. Der 37-Jährige soll am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Greifswald: Jäger von Wildschwein getötet

Ein Jäger ist am Sonntag in in Mecklenburg-Vorpommern von einem Wildschwein angegriffen und tödlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der 50-Jährige Jäger bei der sogenannten Nachsuche, als er auf das angeschossene Wildschwein stieß. Die genaue Todesursache soll eine rechtsmedizinische Untersuchung klären, hieß es. Bei der Nachsuche werden verletzte Tiere aufgespürt, die geflüchtet sind, um ihnen den Gnadenschuss zu geben. Der 50-Jährige aus der Region Greifswald hatte an einer größeren Jagd teilgenommen.

Die Wettervorhersage für Dienstag, 5. Dezember: 


 Nachrichten von Montag, 4.12.:

Kiel: Betrunkener Kapitän im Nord-Ostsee-Kanal erwischt

Die Wasserschutzpolizei Kiel hat bereits am Freitag einen Kapitän erwischt, der sein Schiff mit gepusteten 3,29 Promille durch den Nord-Ostsee-Kanal manövrierte. Den entscheidenden Tipp hatte ihnen zuvor ein Seelotse gegeben, wie es in einer heute veröffentlichten Pressemitteilung heißt. An Bord stellten die Beamten dann den oben genannten Alkoholwert bei dem Mann fest, der später auch eine Blutprobe abgeben musste. Zudem wurde eine Sicherheitsleistung von 2000 Euro eingezogen. Den Schiffsführer erwartet des Weiteren eine Strafanzeige.

Essen: 16-Jähriger stürzt sechs Meter tief in Schacht

In Essen ist ein 16 Jahre alter Jugendliche auf einer Baustelle etwa sechs Meter tief in einen Treppenschacht gestürzt. Der junge Mann, laut Polizei ein Praktikant, habe sich dabei schwere Verletzungen zugezogen und musste notärztlich versorgt werden. Weil sich der Schacht noch im Bau befindet und entsprechend kein Ausgang vorhanden ist, musste der Patient durch Höhenretter in einem Schleiftragekorb gerettet werden. Eine Untersuchung soll nun klären, wie es zu dem Unfall kommen konnte. 

Dortmund: Bundespolizei "hilft" Heroinabhängigem

Er verhielt sich seltsam, schaute sich immer wieder suchend um wirkte auf die Beamten nervös: Am Dortmunder Hauptbahnhof haben Bundespolizisten einem 28-Jährigen "geholfen", der seine Drogen nicht mehr finden konnte. Demnach hatten die Beamten den Mann aufgrund seines Verhaltens angesprochen und nach Betäubungsmitteln befragt. Dieser habe darauf bereitwillig erklärt, dass er Heroin dabei habe, aber nicht mehr wisse, wo genau es sich befinde.

Kurzerhand nahmen die Polizisten den Mann mit auf die Wache und halfen ihm beim Suchen. Tatsächlich wurden sie fündig: Insgesamt 6,1 Gramm der Droge hatte der 28-Jährige dabei. Dessen Erleichterung, das Heroin wiedergefunden zu haben, währte dem Einsatzbericht zufolge allerdings nur kurz, weil die Droge sogleich sichergestellt wurde.

Dem wegen zahlreicher Drogenverstöße polizeibekannten Mann erwarte nun ein weiteres Verfahren wegen unerlaubten Drogenbesitzes, heißt es.

Kassel: Frau und Hund von Lok erfasst und getötet

In Kassel sind am Morgen eine Fußgängerin und deren Hund an einem Bahnübergang von einer Lok erfasst und getötet worden. Beide verstarben demnach aufgrund ihrer schweren Verletzungen noch am Unfallort.

Bisherigen Ermittlungen zufolge bemerkte der Lokführer den Vorfall nicht und wurde erst später informiert. Da der Unfallhergang entsprechend unklar ist, bittet die Polizei nun mögliche Zeugen, sich mit ihnen unter der Rufnummer 0561 - 9100 zu melden.

Wuppertal: Nach Fund von totem Baby: 16-jährige Mutter meldet sich bei Polizei

Drei Wochen nach dem Fund eines toten Neugeborenen in einem Wald im nordrhein-westfälischen Wuppertal ist eine 16-Jährige als Mutter identifiziert worden. Die Jugendliche selbst habe sich am Wochenende bei den Ermittlern gemeldet, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mit. Die Untersuchungen zu den genauen Umständen der Geburt dauerten demnach zunächst noch an.

Den Angaben zufolge gab die aus Wuppertal stammende 16-Jährige zu, das Mädchen nach einer verheimlichten Schwangerschaft Anfang Oktober entbunden und an der späteren Fundstelle vergraben zu haben. Sie befindet sich derzeit weiterhin in der Obhut ihrer Erziehungsberechtigten. Eine Spaziergängerin hatte die Leiche des Säuglings am 12. November nahe einer Bushaltestelle entdeckt.

Brühl: Sporttaucher entdecken Leiche in Weiher

Im nordrhein-westfälischen Brühl haben Sporttaucher am Sonntag eine Leiche in einem Gewässer entdeckt. Wie der "Express" berichtet, bargen Einsatzkräfte der Feuerwehr den leblosen Körper aus dem Berggeistweiher. Um wen es sich bei dem oder der Toten handelt, machte die eingeschaltete Kriminalpolizei bisher keine Angaben. Auch wie lang die Leiche bereits im Wasser war, blieb unklar. Die Ermittlungen laufen. 

Moringen: Explosion in Dönerbude verletzt sieben Menschen

In der Nacht zu Montag kam es im niedersächsischen Moringen zu einer Explosion in einem Dönerladen. Sechs Bewohner des betroffenen Hauses und ein Feuerwehrmann erlitten Rauchvergiftungen und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Die starke Rauchentwicklung schnitt einigen Bewohnern den Weg ins Freie ab, sodass sie sich auf das Dach flüchten mussten. Mithilfe einer Drehleiter konnten die Feuerwehrleute sie von dort aus retten. 

Nach Angaben der Polizei fand die Explosion kurz nach Mitternacht statt, nachdem der Inhaber der Geschäfts Feierabend gemacht hatte. Zur Ursache der Explosion machten die Beamten bisher keine Angaben. Der Sachschaden wird auf etwa 200.000 Euro beziffert.

Ronneburg: Frau läuft unter Schock auf die Autobahn und wird erfasst

Für eine Frau aus Crimmitschau wurde es am Sonntagvormittag gleich zweimal gefährlich. Auf der A4 bei Ronneburg Richtung Frankfurt a.M. fuhr die 62-Jährige auf einen vor ihr fahrenden Laster auf, kam von der Fahrbahn ab und brachte ihren Pkw erst nach 200 Metern auf einem angrenzenden Feld zum Stehen. Damit aber nicht genug: Im Schockzustand lief die Sächsin zurück auf die Autobahn und direkt auf die Fahrbahn. Sie wurde von einem vorbeifahrenden Wohnmobil gestreift und musste später ins Krankenhaus gebracht werden. 

Sülzhayn: Hirsch mit Warnweste versetzt Frau Huftritte

Ein mit einer Warnweste ausstaffierter Hirsch ist durch einen kleinen Ort in Thüringen gelaufen und hat eine Frau mit Huftritten angegriffen. Sie wurde dabei leicht verletzt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Warum das Tier, das laut Polizei in einem Wildgehege in Sülzhayn gehalten wird, eine solche Weste trug, war unklar. Eventuell sei es eine Vorsichtsmaßnahme der Besitzer gewesen, sagte ein Polizeisprecher.

Die Frau war den Angaben zufolge am Samstag mit ihren Kindern im Ort spazieren, als der freilaufende Hirsch auftauchte und offenbar bedrohlich auf die Gruppe zulief. Als die Mutter sich schützend vor ihre Kinder stellte, wurde sie von den Hufen des auf den Hinterbeinen aufgerichteten Tieres im Rücken getroffen. Laut Polizei hatten die Kinder vorher versucht, Kontakt zu dem Hirsch aufzunehmen, weil sie ihn angesichts der Warnweste für zutraulich hielten. Das Tier verschwand danach, wurde aber rasch wieder eingefangen.


Kiel: Käthe-Kollwitz-Gymnasium nach Drohung geräumt

Kurz vor Unterrichtsbeginn ist in der Käthe-Kollwitz-Schule in Kiel eine Drohung eingegangen. Die Schulleitung informierte sofort die Polizei, die derzeit mit dem Absuchen des Gebäudes beginnt. Zuvor wurden alle Schüler vom Gelände geleitet und befinden sich nun in einem benachbarten Schulkomplex. Die Polizei hat das Gymnasium weitläufig abgesperrt, der Schulbetrieb wurde für heute eingestellt.

Worum es sich bei der Drohung handelt, geben die Beamten bisher nicht bekannt. Die "Kieler Nachrichten" gehen allerdings von einer Bombendrohung aus. 

Holtgast: 21-Jähriger nach Disko-Besuch tot auf Feld gefunden

Ein junger Mann aus Plaggenburg (Ostfriesland) hatte in der Nacht zum Sonntag eine Diskothek in Holtgast besucht, bevor er sich gegen 1.15 Uhr auf den Heimweg machte. Weil er dort nicht eintraf, wurde der 21-Jährige als vermisst gemeldet. Am Sonntagnachmittag schließlich fand man seine Leiche auf einem Feld in Holtgast.

Die Polizei geht von einem Unglücksfall aus und vermutet, dass der junge Mann erfroren sei. Die genaue Todesursache soll nun durch eine Obduktion geklärt werden. Mehr als 300 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und anderen Hilfsorganisationen waren an der Suche beteiligt.  

Anklam: 50-Jähriger stirbt bei Treibjagd

Bei einem tragische Jagdunfall ist eine 50-jähriger Jäger in Mecklenburg-Vorpommern ums Leben gekommen. Während einer Treibjagd im Raum Greifswald wurde der Mann nach einer Schussabgabe von einem Keiler angegiffen und schwer am Bein verletzt, wie die Polizei in Anklam am Montag mitteilte. Der Jäger, der sich zu diesem Zeitpunkt im Schilfgürtel eines Sees befand, stürzte und geriet für Sekunden mit dem Kopf ins Wasser.
Obwohl ein anderer Treiber schnell zur Stelle war und Notärzte sich um den Verletzten bemühten, starb der 50-Jährige wenig später im Klinikum Greifswald. Der Keiler konnte demnach entkommen. Unklar sei daher, ob das Tier vor dem Angriff durch einen Schuss getroffen wurde.

Die Polizei leitete ein Todesermittlungsverfahren ein. An der Treibjagd nahe des Kooser Sees nahmen insgesamt neun Jäger und vier Treiber teil.

Die Wettervorhersage für Montag, 4. Dezember: 

sve/mod/dm/DPA/AFP