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Nachrichten aus Deutschland: Betrunkener 20-Jähriger ersticht 17-Jährigen, der ihm helfen will

Essen: Polizei findet Waffen im Umfeld von Bandidos-Party +++ Donzdorf: Haus explodiert - 71-Jährige schwer verletzt +++ Bad Cannstatt: Mann rastet bei Abschleppvorgang aus +++ Nachrichten aus Deutschland.

Nachrichten aus Deutschland

Die Polizei ermittelt in einem Tötungsdelikt in Baden-Württemberg (Symbolbild)

Picture Alliance

Biberach: 17-Jähriger stirbt nach Messerangriff

In Biberach in Baden-Württemberg ist am Samstag ein 17-Jähriger nach einem Messerangriff ums Leben gekommen. Wie die Polizei berichtet, verließ der Jugendliche gemeinsam mit zwei weiteren jungen Männern im Alter von 16 und 20 Jahren um kurz vor Mitternacht eine Gaststätte. der Älteste soll von den beiden Jüngeren gestützt worden sein. Plötzlich habe der 20-Jährige auf den 17-Jährigen eingestochen, teilen die Ermittler mit. "Der 17-Jährige wurde dadurch so schwer verletzt, dass er kurze Zeit später starb. Weder Ersthelfer noch Rettungsdienst und Ärzte konnten dies verhindern", heißt es in der Mitteilung. Ein erster Atemalkoholtest beim 20-Jährigen hätte einen Wert von deutlich mehr als drei Promille ergeben. Weitere Hintergründe wurden zunächst nicht bekannt.

Essen: Polizei findet Waffen im Umfeld von Bandidos-Party

Eine Feier der Rockergruppe Bandidos ist in Essen von einem Polizei-Großeinsatz begleitet worden. Rund um die Veranstaltung seien am Samstagabend etwa 600 Menschen und mehr als 80 Fahrzeuge kontrolliert worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Dabei wurden mehrere Waffen sichergestellt, unter anderem eine Schusswaffe, ein Schlagstock und Reizgas. Die Polizisten erstatteten eine Strafanzeige und drei Ordnungswidrigkeitsanzeigen. Im Vergleich zu früheren Jahren sei die Veranstaltung ruhig verlaufen, lautete das Fazit der Polizei. Die Party findet jedes Jahr statt.

Donzdorf: Haus explodiert - 71-Jährige schwer verletzt

Im baden-württembergischen Donzdorf ist am Sonntagvormittag ein Reihenhaus in die Luft geflogen. Wie die Polizei berichtete, wurde das Haus bei der Explosion völlig zerstört. Auch die Gebäude in der Umgebung wurden in Mitleidenschaft gezogen. Die 71-jährige Hausbewohnerin, die alleine in dem Haus lebt, wurde mit schweren Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die Ursache für die Explosion ist noch unklar. Das Haus besitzt einen Gasanschluss. Derzeit wird an der Straße das Erdreich aufgebaggert, um die Gaszufuhr abstellen zu können. Die Polizei ermittelt.

Feuerwehrleute stehen bei einem zerstörten Reihenhaus

Das Wohnhaus wurde bei der Explosion völlig zerstört

DPA

Bad Cannstatt: Mann rastet bei Abschleppvorgang aus 

Ein Abschleppvorgang ist im baden-württembergischen Stuttgart aus dem Ruder gelaufen. Wie die Polizei am Sonntag berichtete, hatten Mitarbeiter eines Abschleppunternehmens am Samstagvormittag gegen 10.30 Uhr eine unschöne Begegnung mit dem Fahrzeughalter und dessen Begleiter.  Demnach ging der 43— jährige Begleiter auf einen der Mitarbeiter los, bespuckte und schlug ihn. Als dieser die Polizei rufen wollte und sich vor das Fahrzeug stellte, fuhr der Mann auf den 27-Jährigen zu, erfasste ihn frontal, wodurch er von der Motorhaube auf den Boden geschleudert und leicht verletzt wurde. Er musste ihn einem Krankenhaus behandelt werden. Die Beamten beschlagnahmten den Führerschein des 43- Jährigen.

Köln: Mann fällt betrunken gegen Stadtbahn und verletzt sich schwer

In Köln ist ein junger Mann gegen eine Stadtbahn gefallen. Wie die Polizei berichtet, lief der 23-Jährige laut Zeugenaussagen gegen 4 Uhr neben der Bahn auf dem Bahnsteig her. Dabei winkte er mit den Armen. Am Ende des Bahnsteigs strauchelte er, fiel mit dem Rücken gegen die rechte Waggonseite und stürzte auf die Fahrbahn. Dabei verletzte er sich schwer. Rettungskräfte brachten ihn in einKrankenhaus. In der Atemluft des 23-Jährigen rochen die Polizisten Alkohol. Der Bahnfahrer erlitt einen Schock.

Kippa-Träger in Berlin antisemitisch beleidigt

In Berlin ist ein Kippa-Träger antisemitisch beleidigt worden. Ein Unbekannter habe den 19-Jährigen am Samstagabend am S-Bahnhof Nikolassee in hebräischer Sprache beleidigte und anschließend einen Stein nach ihm geworfen, der ihn aber verfehlte, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.      Der Tatverdächtige flüchtete noch vor Eintreffen der Polizisten. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin ermittelte wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung und der fremdenfeindlichen Beleidigung.     Im vergangenen Jahr hatte in Berlin der Angriff auf zwei Kippa tragende Männer für Aufsehen gesorgt. Ein junger Mann hatte die beiden im April beleidigt und einen der jungen Männer mit seinem Gürtel geschlagen. Das Amtsgericht Tiergarten verurteilte den Syrer im Juni nach Jugendstrafrecht zu einem Arrest von vier Wochen.

Ruhrgebiet: Großrazzia gegen kriminelle Clan

Großrazzia in NRW: Dort hatten etwa 1300 Polizisten am Samstagabend und am Sonntagmorgen zeitgleich unter anderem in Dortmund, Essen, Duisburg, Recklinghausen, Bochum und Gelsenkirchen zugeschlagen, um Shisha-Bars, Wettbüros, Cafés und Teestuben zu kontrollieren. Nach Angaben des NRW-Innenministeriums handelte es sich um die größte Razzia gegen Clankriminalität in der Geschichte des Bundeslandes. Zum Abschluss der Kontrollen am frühen Sonntagmorgen zitierte das Ministerium auf Twitter Ressortchef Herbert Reul (CDU), der bei der Durchsuchung einer Diskothek in Essen dabei gewesen sei: "Diese Nacht hat eine klare Botschaft: Bei uns gilt nicht das Gesetz der Familie, sondern das Gesetz des Staates." Details zu den Einsätzen sollte es am Mittag geben. Es gehe um denVerdacht der Geldwäsche, Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit, hatten die Sicherheitsbehörden erklärt.

Polizisten sichern während einer Razzia von Zoll und Polizei eine Shisha-Bar.

Die Polizei rückte am Samstagabend um 21 Uhr in den Revierstädten aus, Hier sichern Polizisten während einer Razzia von Zoll und Polizei eine Shisha-Bar in Bochum.

DPA

"Die heutige Razzia liegt voll auf unserer Nulltoleranz-Linie. Diese verfolgen wir sehr konsequent und sehr kontinuierlich. Die kriminellen Clanmitglieder sollen merken, wir lassen sie nicht in Ruhe - zu keiner Zeit und an keinem Ort", sagte Innenminister Herbert Reul (CDU) zu Beginn der Kontrollen der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf.

Die Polizei rückte am Samstagabend um 21 Uhr in den Revierstädten aus. Die Beamten wurden von Zoll, Finanzbehörden und Ordnungsamt unterstützt. Zudem gab es Verkehrs- und Personenkontrollen. In Essen wurde laut Polizei eine Person festgenommen. Zudem stellten Beamte unverzollten Tabak sicher. Shisha-Bars wurden wegen zu hoher Belastung mit Kohlenmonoxid geschlossen. "Wir verfolgen konsequent Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, die von einzelnen Mitgliedern der 'Familienclans' begangen werden", twitterte die Polizei. Auch in anderen Städten wie Mülheim, Witten und Herne liefen Maßnahmen.


Nachrichten von Samstag, den 12. Januar

Bad Kreuznach: Mann sticht auf Schwangere ein, Kind stirbt im Mutterleib

Bei einer Attacke auf eine schwangere Frau in einem Krankenhaus in Bad Kreuznach ist das Ungeborene so schwer verletzt worden, dass es kurze Zeit später gestorben ist. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Samstag in Mainz mitteilten, war die 25 Jahre alte Frau durch die Stiche am Freitagabend lebensbedrohlich verletzt worden und musste notoperiert werden. Ihr Zustand sei inzwischen stabil.

Der mutmaßliche Täter, ein 25 Jahre alter Asylbewerber aus Afghanistan, habe sich nach kurzer Flucht der Bundespolizei am Bahnhof von Bad Kreuznach gestellt. Er sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.

Die Frau habe mit dem mutmaßlichen Täter zunächst eine Auseinandersetzung gehabt, dann habe der Mann mehrmals auf sein Opfer eingestochen. Weitere Angaben zur Tat machten Polizei und Staatsanwaltschaft zunächst nicht. Zu den Hintergründen sei derzeit nichts bekannt. Dem 25-Jährigen wird unter anderem versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.

Oberbarnim: Zwei Tote nach Flugzeugabsturz

Beim Absturz eines Motorflugzeugs sind in Brandenburg zwei Menschen gestorben. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, stürzte das Leichtflugzeug am Samstagmittag nahe der Gemeinde Oberbarnim im Landkreis Märkisch-Oderland nahe der Bundesstraße 168 auf ein Feld. Weitere Menschen kamen nicht zu Schaden.

Laut Polizei sollten die Ermittlungen an der Absturzstelle bis in die Nacht andauern. Die Feuerwehr hatte Scheinwerfer aufgebaut. Die Polizei und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung ermitteln.

Der Flieger war gegen 11 Uhr in Strausberg gestartet. Zur Identität der Verunglückten konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Weitere Informationen lagen zunächst nicht vor.

Nachrichten Deutschland

Die Trümmer des Flugzeugs auf einem Feld in Brandenburg

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Mannheim: Mann sackt auf Straße zusammen und wird von Auto überrollt

In Mannheim ist am Freitagabend ein Mann schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Samstag berichtete, erlitt der 42-Jährige einen Krampfanfall und sackte zwischen Fahrbahnrand und Bürgersteig zusammen. Ein 60-jähriger Autofahrer übersah den am Boden liegenden dunkel gekleideten Mann und überrollte ihn im Bereich der Beine und einer Hand. Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Mannheimer Krankenhaus eingeliefert.

Jena: Polizei findet Frauenleiche in Keller von Mehrfamilienhaus

Einen grausigen Fund hat die Polizei in Jena-Winzerla am Samstagmorgen gemacht. Dort entdeckten die Beamten gegen 2 Uhr in einem Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses die Leiche einer 87-jährigen Frau. Die Beamten waren auf der Suche nach der Frau, die von Verwandten und Bekannten ungefähr seit zwei Tagen vermisst wurde. Weil von einem Gewaltverbrechen auszugehen ist, wurde der Leichnam in die Gerichtsmedizin gebracht. Die Kriminalpolizei ermittelt und fahndete mit Nachdruck nach einem Tatverdächtigen. Dieser konnte gegen 14 Uhr vor einem Einkaufszentrum in Erfurt festgenommen werden. Weitere Angaben zum Tathergang und zur Tatbeteiligung des Tatverdächtigen konnte die Polizei bislang nicht gemacht werden.

Köln: Mann fährt nach Streit mit Auto auf seine Gegner zu

In Köln ist ein Mann nach einem handfesten Streit mit seinem Auto auf seine Kontrahenten losgefahren. Wie die Polizei berichtet, war es in einem Restaurant zu einer Schlägerei gekommen, die sich später auf die Straße verlagerte. Einer der Beteiligten löste sich aus dem Tumult, setzte sich in einen Wagen und fuhr laut Zeugenaussagen damit auf zwei seiner Gegner zu. Die Fahrt endete in einer Hecke. Unmittelbar danach trafen alarmierte Polizisten vor Ort ein. Den Mercedes-Fahrer nahmen die Beamten fest. Die Hintergründe der Tat sind derzeit völlig unklar

Wegberg: Ein Toter und sechs Verletzte bei Gasunfall in Firma

Im nordrhein-westfälischen Wegberg hat es am Freitagabend einen Gasunfall in einem Firmengebäude gegeben. Wie die Polizei berichtet, war ein 34-jähriger Mann nicht zur verabredeten Zeit nach Hause gekommen. Seine 37-jährige Ehefrau machte sich daraufhin zusammen mit ihrem dreijährigen Kind und einem Fahrer auf den Weg zu ihm. Sie fanden den Mann leblos auf dem Boden liegen und alarmierten die Rettungskräfte. Die stellten fest, dass offenbar Gas ausgetreten war. Nach ersten Auskünften der Ärzte schweben die 37-jährige Frau und der 33-jährige Mann in Lebensgefahr. Auch vier Rettungskräfte wurden verletzt. Das Kind blieb unverletzt, da es im Auto blieb.

Landau: Mann baut betrunken Unfall, flüchtet und schläft dann ein 

Im pfälzischen Landau fiel der Polizei ein Mann auf, der in seinem Auto schlief. Auf Nachfrage erklärte dieser, das er eine Reifenpanne hatte und den Reifen bei Tageslicht wechseln wollte. Die rechte Seite des Autos war nach Angaben der Beamten jedoch beschädigt. Trotzdem erklärte der Mann, dass er keinen Unfall verursacht habe. Auf den Alkoholgeruch angesprochen, den die Beamten bei dem Gespräch bemerkten, sagte er, er habe nach Beendung der Fahrt ein Bier getrunken. Eine Messung ergab jedoch einen Atemalkohol von 1,34 Promille. Da dieser Wert mit einem Bier kaum erreicht werden kann, nahmen die Beamten den Mann mit zur Wache, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Seinen Führerschein musste der Mann abgeben. Parallel dazu ermittelten die Beamten die mögliche Unfallstelle in einer Abfahrt der Bundesstraße 10. Gegen den 59-Jährigen wird jetzt ermittelt.


Nachrichten von Freitag, den 11. Januar

Oldenburg: Polizeieinsatz wegen nicht bestandener Fahrprüfung

Eine nicht bestandene Fahrprüfung ist in Oldenburg im Kreis Ostholstein zu einem Fall für die Polizei geworden. Als der Prüfer einem 23 Jahre alten Fahrschüler eröffnete, dass er durchgefallen sei, fing der an, den Prüfer zu beschimpfen und zu beleidigen, berichtete die Polizei. Als der Fahrlehrer den 23-Jährigen aufforderte, sich bei dem Prüfer zu entschuldigen, griff sich der junge Mann einen Schlüsselbund aus der Mittelkonsole und verschwand zu Fuß.

Die Polizei traf den aufbrausenden Fahrschüler schließlich am Bahnhof an. Nach einem klärenden Gespräch gab der junge Mann am Donnerstag die Schlüssel wieder heraus. Der Fahrlehrer verzichtete auf eine Anzeige. Der Prüfer habe sich dagegen eine Anzeige wegen Beleidigung vorbehalten, berichtete die Polizei. Der uneinsichtige 23-Jährige muss weiterhin zu Fuß gehen.

Wittenburg: Betrunkener Autofahrer übersieht Kreisverkehr

Ein betrunkener Autofahrer hat am Donnerstagabend in Wittenburg im Landkreis Ludwigslust-Parchim einen Kreisverkehr übersehen und dadurch einen Schaden von über 15.000 Euro verursacht. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, hatte der Fahrer mit seinem Kleintransporter die bepflanzte Verkehrsinsel überfahren, war vom Boden abgehoben und hatte anschließend eine dahinterliegende Schutzplanke durchbrochen.

Das Fahrzeug sei schließlich im Straßengraben zum Stillstand gekommen. Zeugen befreiten den Fahrer laut Polizeiangaben aus dem Wagen. Der 28-Jährige sei nahezu unverletzt geblieben, jedoch daraufhin zu Fuß vom Unfallort geflüchtet. Am späten Abend konnte der Flüchtige letztlich gestellt werden. Er habe als Anhalter in Richtung Waschow versucht, andere Autos zu stoppen, so die Polizei. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,71 Promille. Am Unfallauto entstand Totalschaden.

Potsdam: Von Balkon gestoßen: 68-Jähriger stirbt

In einer Wohnstätte für psychisch Kranke in Potsdam hat ein 40-Jähriger einen Mitpatienten im zweiten Stock vom Balkon gestoßen und damit getötet. Der 68-Jährige erlag trotz ärztlicher Sofortmaßnahmen kurz nach der Tat am Mittwochabend seinen Verletzungen, wie die Polizei berichtete. Die beiden hätten sich am Abend gemeinsam auf dem Balkon aufgehalten, teilten die Beamten mit. Aus bislang unbekannten Gründen habe der Jüngere den Mitpatienten mit Gewalt über das Geländer gestoßen. Der 40-Jährige wurde von alarmierten Polizeibeamten festgenommen. Gegen ihn wird wegen Totschlags ermittelt.

Celle: Zweijähriger Ausreißer holt Süßigkeiten im Supermarkt

Ein zweijähriger Junge hat in Celle unbemerkt von seiner Mutter die Wohnung verlassen und sich auf den Weg zum nächsten Supermarkt gemacht. Zielstrebig begab er sich dort zu den Regalen mit den Süßigkeiten, teilte die Polizei am Freitag mit. Nachdem er sich bedient hatte, verließ er am Donnerstagmorgen ohne zu bezahlen den Laden. Auf dem Parkplatz fiel er einer aufmerksamen Kundin auf, zumal er bei einem Grad Außentemperatur nur mit einer Art Schlafanzug bekleidet war.

Die alarmierten Polizisten nahmen den Jungen erstmal zum Aufwärmen mit auf die Wache. Kurz darauf meldete sich die Mutter und nahm ihr Kind wieder in Obhut. Warum der Junge überhaupt weglaufen konnte, werde das Jugendamt klären müssen, so die Polizei.

Welzheim: Mädchen verletzt Mitschüler mit Pfefferspray

An einem Gymnasium in Welzheim (Baden-Württemberg) hat eine Schülerin Pfefferspray versprüht und mehrere Kinder verletzt. Mindestens 18 Schüler und eine Lehrerin klagten nach dem Vorfall am Freitagvormittag über Atembeschwerden, wie die Polizei mitteilte. Rettungskräfte versorgten einige Kinder vor Ort ambulant, die Lehrerin und sieben Schüler wurden in ein Krankenhaus gebracht. Zum Hergang des Vorfalls konnten die Ermittler zunächst keine Angaben machen. Auch unklar blieb zunächst, ob die Minderjährige aus Mutwilligkeit oder aus Versehen gehandelt hat. Das betroffene Klassenzimmer wurde geräumt und gelüftet. Für den Rest der etwa 520 Schüler des Limes-Gymnasiums lief der Unterricht weiter.

Bad Köstritz: 13 Jahre alter Schüler schlägt Lehrer nieder

Ein 13 Jahre alter Schüler hat sich gewaltsam an seinem Lehrer gerächt und ihn mit der Faust niedergeschlagen. Der Mann wurde leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Der Junge war am Mittwoch von dem Pädagogen in Bad Köstritz (Landkreis Greiz) ermahnt worden, weil er auf dem Pausenhof Mitschüler mit Schneebällen beworfen hatte.

Im anschließenden Unterricht bedrohte dann der Schüler den Lehrer und schlug ihn laut Polizei mit der Faust nieder. Der 13-Jährige wurde nach der Tat zu einem Arzt gebracht und anschließend in eine Klinik eingewiesen. Die Polizei fertigte eine Anzeige wegen Körperverletzung aus, mit 13 Jahren ist der Junge allerdings noch nicht strafmündig.

Berlin: "S-Bahn-Surfer" nach Fahrt auf Zugkupplung erwischt

Zwei jugendliche "S-Bahn-Surfer" sind der Bundespolizei nach ihrer Fahrt auf einem Zug der S7 ins Netz gegangen. Wie die Bundespolizei mitteilte, sollen die beiden Zwölf- und 14-Jährigen am Donnerstagnachmittag vom Bahnhof Mehrower Allee im Berliner Stadtteil Marzahn bis zur Endhaltestelle Ahrensfelde (Landkreis Barnim) auf einer Kupplung zwischen zwei Waggons mitgefahren sein. Die Beamten wurden von Zeugen in Ahrensfelde auf die Jungen aufmerksam gemacht und nahmen sie in Gewahrsam. Bei dem 14-Jährigen fanden die Polizisten zudem ein verbotenes Messer. Die Jugendlichen wurden später ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Medebach: Männerleiche entdeckt - Polizei fahndet nach gestohlenem Auto

Nach dem Fund eines toten Mannes in seinem Haus im sauerländischen Medebach (NRW) gehen die Ermittler von einem Verbrechen aus. Der 67-Jährige sei offenbar getötet worden, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Freitag mit. Außerdem wurde nach den ersten Erkenntnissen das Auto des Mannes mit dem Kennzeichen HSK-HA451 entwendet. Die Polizei sucht nach Zeugen, die Hinweise zum Umfeld des Toten und zum gestohlenen schwarzen VW Polo Baujahr 2012 machen können. Die Leiche war am Donnerstag entdeckt worden.

Berlin: Mann bei Unfall durch Luft geschleudert

Ein Fußgänger ist bei einem Unfall in Bezirk Marzahn-Hellersdorf mehrere Meter durch die Luft geschleudert und schwer verletzt worden. Wie die Polizei berichtete, soll der 30-Jährige am Donnerstagnachmittag an der Kreuzung Landsberger Allee und Blumberger Damm bei Rot über die Ampel gegangen sein. Eine 23-Jährige erfasste ihn mit ihrem Transporter. Der Mann kam mit mehreren Knochenbrüchen ins Krankenhaus.

Oberhausen: Mehr als 200.000 Menschen ohne Wasser

Ein Wasserrohrbruch im Ruhrgebiet hat mehr als 200.000 Menschen kurzzeitig von der Wasserversorgung abgeschnitten. In Mülheim an der Ruhr war am Donnerstagabend eine Fernwasserleitung nach Oberhausen geborsten, wie die Feuerwehr in der Nacht mitteilte. Das gesamte Stadtgebiet Oberhausen und der Mülheimer Stadtteil Styrum seien danach ohne Wasser gewesen. Nach etwa einer Stunde konnte die Versorgung wieder hergestellt werden.

Aufgrund des hohen Wasserdrucks hatte sich die Straßendecke auf einer größeren Fläche angehoben. Die Wassermassen verteilten Schotter, Kies und Sand mehrere Hundert Meter die Straße entlang. In vier Wohnhäusern liefen Keller teils bis zur Decke voll. Die Feuerwehr war mit großem Aufgebot vor Ort. Der Einsatz dauerte in der Nacht an.

nachrichten deutschland - rohrbruch ruhrgebiet

Das gesamte Stadtgebiet von Oberhausen und der Mülheimer Stadtteil Styrum waren infolge des Rohrbruchs ohne Wasser

DPA

Weitersburg: Radler bei Unfall getötet - Unfallfahrer flüchtet

Bei einem schweren Verkehrsunfall mit Fahrerflucht in Weitersburg (Rheinland-Pfalz)  ist ein Radfahrer getötet worden. Nach Angaben der Polizei stieß er am Donnerstagabend auf der K81 vermutlich frontal mit einem Auto zusammen. Der Mann starb noch an der Unfallstelle; der mutmaßliche Unfallfahrer flüchtete. Die Polizei machte am Freitag zunächst keine weiteren Angaben zum Unfallhergang und zur Identität des getöteten Radfahrers. Die Ermittlungen laufen.

Lauda-Königshofen: 67-Jähriger stirbt bei Wohnhausbrand

Bei einem Brand in einem Wohnhaus in Lauda-Königshofen (Main-Tauber-Kreis) ist ein 67 Jahre alter Mann gestorben. Feuerwehrleute hätten den leblosen Körper in der Nacht zu Freitag aus dem brennenden Gebäude geborgen, teilte die Polizei mit. Ein Arzt habe aber nur noch den Tod des 67-Jährigen feststellen können. Dieser lebte demnach allein in dem ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesen. Ersten Schätzungen zufolge verursachte das Feuer einen Schaden von etwa 250 000 Euro. An der Brandbekämpfung waren laut Polizei ungefähr 90 Feuerwehrleute beteiligt. Die Brandursache war zunächst unklar.


Nachrichten von Donnerstag, den 10. Januar

Hagen: Autoknacker schläft in aufgebrochenem Pkw

Böse Überraschung am Morgen: In Hagen (NRW) hat ein 45-Jähriger einen auf dem Beifahrersitz seines Pkw eingeschlafenen Autoknacker entdeckt. Der Mann rief daraufhin sofort die Polizei, die eigenen Angaben zufolge trotz lauter Ansprache und Schütteln große Probleme hatte, den polizeibekannten 50-Jährigen aufzuwecken. Daher riefen die Beamten einen Rettungswagen hinzu, dessen Besatzung sich um den offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehenden Täter kümmerte. 

Dieser hatte laut Polizei zuvor ein weiteres Auto geknackt und das Radio entwendet. Er wurde noch vor Ort vorläufig festgenommen, zudem stellten die Beamten Betäubungsmittel sicher.

Karlsruhe: Mann bittet um Einlass in Polizeirevier, um auf der Wache zu kiffen

Ein 21-Jähriger hat bei einem Karlsruher Polizeirevier um Einlass gebeten, um dort Drogen zu konsumieren. Er habe am späten Dienstagabend mehrfach auf dem Revier geklingelt und angegeben, Marihuana rauchen zu wollen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Nachdem die Beamten ihn hereingelassen hatten, wollten sie ihn nach Drogen durchsuchen, weil er einen verwirrten Eindruck machte. Das wollte der Mann nicht zulassen und nahm eine Boxerhaltung ein. Es benötigte drei Polizisten, um ihn unter Kontrolle zu bekommen. Zwei von ihnen und der Tatverdächtige selbst wurden dabei leicht verletzt.

Der Mann ist wegen Drogenhandels vorbestraft. Jetzt wird unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gegen ihn ermittelt.

Wertheim: Schlafwandler irrt am Flussufer umher

Bei winterlichen Temperaturen hat sich ein junger Schlafwandler in Wertheim (Main-Tauber-Kreis) ans Ufer des Mains verirrt. Der Vater des 19-Jährigen hatte ihn am Mittwochmorgen als vermisst gemeldet. Daraufhin war mit Rettungshunden nach ihm gesucht worden, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Eine Stunde nach Start der Suche entdeckte ihn eine Passantin am Fluss. Ihr fiel die leichte Bekleidung und das seltsame Verhalten des Mannes auf. Der 19-Jährige wurde unverletzt nach Hause gebracht. Er war in der Vergangenheit bereits als Schlafwandler aufgefallen.

Aalen: 16-Jährige will Taxifahrer ausrauben

Im baden-württembergischen Aalen hat eine 16-Jährige versucht, einen Taxifahrer zu überfallen. Angaben der Polizei zufolge bestieg die mit einem Pfefferspray bewaffnete Teenagerin das Taxi in der Nacht auf Samstag und dirigierte den Fahrer an einen abgelegenen Ort, wo sie ihm dann den Reizstoff direkt ins Gesicht sprühte. Als sie ihm dann die Tageseinnahmen abnehmen wollte, drückte der Taxifahrer aufs Gas und beschleunigte stark. Daraufhin habe das Mädchen ihr Vorhaben abgebrochen und sei aus dem fahrenden Wagen gesprungen, so die Beamten. Die 16-Jährige zog sich dabei "erhebliche Verletzungen im Gesicht und an beiden Knien" zu. Später stellte sich die Jugendliche der Polizei, die nun gegen sie ermittelt.

Ettenheim: Arbeiter unter Gabelstapler eingeklemmt - tot

In Ettenheim (Baden-Württemberg) ist ein 49-Jähriger bei einem Arbeitsunfall am Mittwochabend tödlich verletzt worden. Laut Polizei war der Mann bei Verladearbeiten mit seinem Gabelstapler von einer Rampe gekippt und dabei unter dem schweren Gerät eingeklemmt worden. Dabei zog sich er schwerste Verletzungen zu und kam per Hubschrauber ins Universitätsklinikum Freiburg. Trotz intensivmedizinischer Versorgung sei der Mann am Donnerstagmorgen verstorben, schreiben die Beamten. Der Unfall wird nun genauer untersucht.

Berlin: Autofahrer wird während Fahrt ohnmächtig

Ein Autofahrer ist in Berlin-Charlottenburg während der Fahrt bewusstlos geworden und gegen einen Grundstückszaun geprallt. Am Mittwoch hatte der 53-Jährige laut Polizei vermutlich einen epileptischen Anfall als er auf dem Tegeler Weg in Richtung Jakob-Kaiser-Platz fuhr. An der Ausfahrt Siemensdamm prallte er gegen den Grundstückszaun und wurde anschließend schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Mühlenrade: 25 Kühe sterben bei Stallbrand

Bei einem Großbrand in Mühlenrade (Niedersachsen) sind am Donnerstag 25 Kühe gestorben. Das Feuer sei aus bisher noch unbekannten Gründen in einem Stall auf einem Bauernhof ausgebrochen, sagte ein Polizeisprecher. 30 weitere Kühe konnten sich aus dem Gebäude befreien. Die Tiere wurden erst am Morgen wieder eingefangen. Die Bewohner des anliegenden Bauernhauses konnten sich alle rechtzeitig ins Freie retten.


Nachrichten von Mittwoch, den 9. Januar

Oldenburg: Betrunkener Mann fährt mit Kind auf Beifahrersitz

Ein Mann ist betrunken mit einem vierjährigen Kind auf dem Beifahrersitz durch Oldenburg (Niedersachsen) gefahren. Wie die Polizei mitteilte, fiel der 46-Jährige den Beamten am Dienstag auf, weil er mit seinem Auto in der Stadt rund 80 Stundenkilometer schnell fuhr. Sie stoppten den Wagen und nahmen starken Alkoholgeruch wahr. Ein Test ergab einen Wert von 2,16 Promille. Der vierjährige Sohn des Mannes saß ohne Kindersitz mit dem Sicherheitsgurt angeschnallt auf dem Beifahrersitz. Die Polizisten riefen die Mutter des Jungen an, die das Kind abholte. Der Mann musste zur Dienststelle, um eine Blutprobe abzugeben. Da er keine Ausweise dabei hatte, war zunächst unklar, ob er einen gültigen Führerschein besitzt.

Schmilka: Zöllner retten Mann aus Bachlauf

Zollbeamte haben einen Mann aus einem Bachlauf im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge gerettet. Sie hätten bei einer Kontrolle in Schmilka nahe der tschechischen Grenze am Dienstagabend Hilferufe gehört, wie das Hauptzollamt Dresden mitteilte. Die Beamten setzten daraufhin mit einer Fähre über die Elbe und entdeckten den 68-Jährigen, der mit dem Gesicht nach unten in dem Bachlauf lag. "Der Mann war ansprechbar, klagte über Schmerzen und war sehr entkräftet", sagte eine Sprecherin des Hauptzollamtes. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Wie der Mann in die Notlage geraten war, ist noch unklar.

Schweinfurt: Ertappter Liebhaber flüchtet nackt

Das Ende seines Schäferstündchens hat sich ein 33-jähriger Mann in Schweinfurt sicher anders vorgestellt: Statt den Abend mit seiner Herzdame ausklingen zu lassen, musste er nackt durch die Innenstadt flitzen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, war der Freund der Geliebten unerwartet nach Hause gekommen. Der Liebhaber flüchtete deshalb Hals über Kopf und ohne Klamotten über den Balkon der Wohnung.

Bei der Einsatzzentrale gingen am Montag mehrere Anrufe mit Hinweisen auf einen nackten dunkelhäutigen Mann ein. Eine Streife konnte ihn schließlich festnehmen. Auf der Wache stellte sich heraus, dass der Asylantrag des 33-Jährigen abgelehnt worden war und ihm seit einem halben Jahr die Abschiebung droht. Er kam direkt in Haft - und wurde dort auch mit Decken und Kleidung versorgt.

Stavenhagen: Hunderte Ferkel ersticken bei Einbruch

Nach dem Tod von Hunderten jungen Schweinen in Gülzow bei Stavenhagen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ermittelt die Polizei wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und Hausfriedensbruch. Wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch erklärte, sollen die mehr als 400 Ferkel bereits in der Nacht zum 23. Dezember bei einem Einbruch in den Zuchtbetrieb erstickt sein. Nur zwölf Tiere überlebten. Der Betrieb habe den Vorfall erst am 8. Januar bei der Polizei angezeigt. Zuvor hatte der Neubrandenburger "Nordkurier" darüber berichtet.

Nach den bisherigen Ermittlungen sollen die Einbrecher über den Zaun gestiegen sein und in dem Stallbereich den Strom abgestellt haben. Dadurch seien Heizung und Klimaanlage ausgefallen und die Ferkel verendet. Ein Techniker habe die Manipulation später festgestellt. Ob etwas gestohlen wurde, sei noch unklar.

Gelsenkirchen: Toter Säugling in Wohnung gefunden

Die Leiche eines drei Monate alten Säuglings haben Polizisten in einer Gelsenkirchener Wohnung gefunden. Verletzungen deuteten auf ein Tötungsdelikt hin, teilte die Staatsanwaltschaft Essen am Dienstag mit. Eine Mordkommission nahm Ermittlungen auf. Die Beamten hatten die Leiche am Montag bei einem Einsatz in der Wohnung eines 49-jährigen Gelsenkircheners entdeckt. Nähere Einzelheiten teilten die Behörden aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht mit.

Flensburg und Glücksburg: Großflächiger Stromausfall 

Im gesamten Versorgungsgebiet der Stadtwerke Flensburg ist am Mittwochmorgen teilweise großflächig der Strom ausgefallen. Vor allem Flensburg und Glücksburg seien betroffen, teilte die Polizei mit. Ab 6.30 Uhr war die Stromversorgung demnach unterbrochen. Nach Einschätzung der Polizei werden Flensburg und Glücksburg noch einige Stunden ohne Strom bleiben. Die Stadtwerke teilen auf Facebook mit, dass sie mit Hochdruck an der Wiederherstellung der Stromversorgung arbeite. Die Ursache für den Stromausfall war am Mittwochmorgen noch unklar.

Berlin: Frau wird direkt nacheinander von zwei Autos angefahren - tot

Eine 85 Jahre alte Frau ist bei einem schweren Verkehrsunfall in Berlin-Grunewald nacheinander von zwei Autos erfasst worden und dabei ums Leben gekommen. Wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch mitteilte, überquerte die Frau am späten Dienstagnachmittag die Fahrbahn der Warmbrunner Straße. Demnach sollen Zeugen beobachtet haben, wie die Fußgängerin bei Rot und neben dem Fußgängerüberweg quer die Straße passierte. Ein linksabbiegender 82-jähriger Autofahrer erfasste sie. Die 85-Jährige wurde in den Gegenverkehr geschleudert und dort zum zweiten Mal von einem Auto angefahren. Rettungskräfte brachten die Seniorin in ein Krankenhaus, wo sie kurze Zeit später ihren schweren Verletzungen erlag.

Schwäbisch Hall: Lkw mit 22 Tonnen Bananen kippt um

Ein Lastwagen mit rund 22 Tonnen Bananen ist in der Nacht auf Dienstag auf der Autobahn 6 bei Schwäbisch Hall umgekippt. Nach Polizeiangaben war der Fahrer in Richtung Nürnberg unterwegs und geriet kurz nach Satteldorf wohl aus Unaufmerksamkeit auf den Grünstreifen. Dort fiel der Sattelzug um. Der Fahrer verletzte sich schwer und kam ins Krankenhaus.

Einsatzkräfte mussten die herabgefallenen Bananenkisten per Hand umladen, bevor der Sattelzug aufgerichtet und abgeschleppt werden konnte. Weil durch den Unfall der Tank des Lasters beschädigt wurde, liefen mehrere hundert Liter Diesel in den Boden. Ob deshalb Erdreich abgegraben werden musste, war zunächst unklar, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Die Bergungsarbeiten dauerten bis Dienstagvormittag an. Ein Fahrstreifen war gesperrt. Die Polizei schätzt den Schaden auf 100 000 Euro.

Schönberg: Bürgermeister appelliert an Todesschützen

Nach dem tödlichen Schuss auf eine Frau beim Silvesterfeuerwerk in Schönberg hat der Bürgermeister der Stadt an den Schützen appelliert, sich bei der Polizei zu melden. "Es wäre für die betroffene Familie, aber auch für alle Menschen im Ort wichtig zu erfahren, was wirklich passiert ist", sagte Peter Kokocinski (SPD) den "Kieler Nachrichten" (Online). "Denn die Ungewissheit ist auch schrecklich." Er gehe von einem Unfall aus, sagte Schönbergs Bürgermeister der Zeitung. Er vermute, "dass jemand im Übermut mit einer Schusswaffe hantiert hat."

Die 39-jährige Frau wollte zu Silvester mit ihrem Mann vor der Tür das Feuerwerk genießen. Nach wenigen Minuten brach die Mutter von drei kleinen Kindern tödlich getroffen zusammen. Für die Staatsanwaltschaft steht fest, dass auf die 39-Jährige geschossen wurde. Dies hatte die ballistische Untersuchung der Metallsplitter ergeben, die im Kopf der Frau gefunden worden waren.

Aalen: Neun Menschen bei Kellerbrand verletzt

Bei einem Brand in Aalen sind neun Menschen durch Rauchgas verletzt worden. Das Feuer sei in der Nacht zum Mittwoch im Keller eines Mehrfamilienhauses ausgebrochen, teilte die Polizei am Morgen mit. Bei Eintreffen der Rettungskräfte sei das Gebäude stark verraucht gewesen. Die Rettungskräfte brachten demnach zwölf Menschen in Sicherheit. Die Leichtverletzten wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Höhe des Schadens und die Brandursache waren zunächst unklar, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.


Nachrichten von Dienstag, den 8.1.

Mettmann: Wütender Autofahrer würgt Busfahrer

Im nordrhein-westfälischen Mettmann hat ein Autofahrer einen Busfahrer attackiert, bedroht und beleidigt. Wie die Polizei am Dienstag berichtet, fuhr der 31- jährige Busfahrer gegen 8.20 Uhr mit seinem Linien-Gelenkbus von einer Bushaltestelle an. Der Fahrer eines silbernen Mercedes (A-Klasse) überholte den Bus und geriet dabei in den Gegenverkehr, wobei es beinahe zu einem Unfall mit einem dritten Fahrzeug gekommen wäre. Etwa 100 Meter nach der Haltestelle musste der Busfahrer an einer roten Ampel halten. Der Mercedes-Fahrer stoppte sein Auto neben dem Bus, stieg aus und klopfte an der Fahrerscheibe des Busses. Als dieser das Fenster öffnete, würgte ihn der Autofahrer, schlug nach ihm, beleidigte und bedrohte ihn. Der Busfahrer blieb bei dem Angriff unverletzt, der Autofahrer entfernte sich. Die Polizei sucht nun Zeugen. Es soll sich um einen etwa 26 oder 27 Jahre alten Mann handeln, vermutlich Südländer, der laut Zeugen etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß ist und einen Drei-Tage-Bart trug. Er war in Begleitung einer Beifahrerin, die etwa 1,65 Meter groß war, dunkelbraune, mittellange Haare hatte und etwa 22 oder 23 Jahre alt war. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Velbert unter der Rufnummer 02051 946-6110 entgegen.

Dortmund: Brautpaar wird an Hochzeitstag geblitzt - Polizei schickt Erinnerungsfoto

"Stationäre Hochzeitsfotografie der Polizei Dortmund!", so titelt die Dortmunder Polizei ein Foto, welches die Beamten auf Facebook veröffentlichten. Demnach wurde ein Brautpaar am Tag ihrer Hochzeit im Mai 2018 geblitzt, weil sie zu schnell unterwegs waren. Der 26-Jährige Bräutigam wandte sich jetzt an die Beamten mit der Bitte, ihm das Blitzerfoto von damals als Erinnerungsstück zuzusenden. Das Original sei unglücklicherweise vernichtet worden.

Stationäre Hochzeitsfotografie der Polizei Dortmund! Ein äußerst ungewöhnliches Ansinnen erreichte die Polizei Dortmund...

Gepostet von Polizei NRW Dortmund am Montag, 7. Januar 2019

Freudenstadt: 16-Jähriger von Stadtbahn erfasst und verletzt

Im baden-württembergischen Freudenstadt ist ein Jugendlicher am Montagmittag beim Überqueren der Gleise von einer aus Baiersbronn kommenden Stadtbahn erfasst und verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, trug der 16-Jährige beim Überqueren eines Übergangs für Fußgänger Kopfhörer und war dadurch vermutlich abgelenkt.  Trotz einer sofort eingeleiteten Schnellbremsung konnte der Triebfahrzeugführer einen Zusammenprall nicht mehr verhindern. Der Jugendliche geriet unter die Bahn, erlitt einen Beinbruch und wurde durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Der unter Schock stehende Triebfahrzeugführer musste sich ebenfalls in ärztliche Behandlung begeben. Die Bundespolizei hat bezüglich des genauen Unfallhergangs die Ermittlungen aufgenommen. Durch den Vorfall war die Bahnstrecke über zwei Stunden lang gesperrt, ein Schienenersatzverkehr war eingerichtet. Mehrere Züge hatten insgesamt 60 Minuten Verspätung.

Sprendlingen: Lkw-Fahrer mit 2,0 Promille unterwegs

In Sprendlingen (Rheinland-Pfalz) hat die Polizei einem Lkw-Fahrer  den Führerschein abgenommen, der mit 2,0 Promille unterwegs war. Der Mann wollte am Montag zu einer in Sprendlingen ansässigen Firma und hielt an, um einen Anwohner nach dem Weg zu fragen. Dieser stellte im Gespräch Alkoholgeruch bei dem Faher fest und alarmierte die Polizei. Die Beamten trafen den Mann auf dem Gelände der Firma an. Bei der Überprüfung der Verkehrstüchtigkeit stellten die Beamten deutlichen Atemalkohol fest. Ein Test wies einen Wert von 2,0 Promille aus. Dem 51 jährigen Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein wurde beschlagnahmt.


 Nachrichten von Montag, den 7.1.

Weilburg: Kinder laufen in Parkhaus über Autos - 10.000 Euro Schaden

Im hessischen Weilburg haben zwei Kinder in einem Parkhaus mehrere Autos demoliert. Wie die Polizei am Montag berichtete, beobachtete eine Zeugin am Sonntag, wie die beiden sieben und zwölf Jahre alten Kinder über insgesamt acht geparkte Fahrzeuge liefen und dabei teilweise die Motorhauben und auch die Dächer der Autos beschädigt. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf insgesamt mehr als 10.000 Euro. Die Beamten übergaben die Kinder nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an die Eltern.

Hannover: Mann die Rolltreppe hinunter getreten - Polizei fasst 16-Jährigen

In Hannover war 47-Jähriger, der einem attackierten Mann zu Hilfe eilte, von Jugendlichen eine Rolltreppe einer U-Bahnstation hinunter getreten worden. Seit Donnerstag suchte die Polizei nach dem Täter. Jetzt wurde ein 16-Jähriger festgenommen. 

Aufgrund der detaillierten Beschreibungen von Zeugen konnte die Polizei den Teenager als dringend Tatverdächtigen ermitteln, heißt es in einer Mitteilung am Montagnachmittag. Er muss sich nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung verantworten. Die Ermittlungen zu beiden Taten dauern an. Der Jugendliche gehörte zu einer Gruppe von jungen Männern, die vergangene Woche mit einem 37-Jährigen in Streit geraten waren und auf diesen einschlugen. Ein 47-jähriger Passant wollte dem Angegriffenen helfen, wurde aber selbst attackiert und floh daraufhin. Einer der jungen Männer holte ihn auf einer Rolltreppe ein und trat ihm in den Rücken. Er stürzte laut Polizei hinab und brach sich die Schulter.    

München: Versuchte Vergewaltigung in zwei Fällen - Polizei fahndet nach Täter

Die Münchner Polizei ermittelt wegen versuchter Vergewaltigung in zwei Fällen und sucht in diesem Zusammenhang nach einem noch unbekannten Mann. Dieser beging seinen ersten Übergriff den Beamten zufolge am frühen Samstagmorgen in einer Parkanlage im Stadtbezirk Kirchtrudering, wo er sich versehentlich jedoch ein "falsches" Opfer aussuchte. Demnach brachte der Tatverdächtige, womöglich durch die Dunkelheit bedingt, einen 54-jährigen Münchner zu Boden, hielt diesen fest und versuchte dessen Oberkörper zu entkleiden. Das Opfer setzte sich körperlich heftig zur Wehr und auch dem Angreifer fiel wenig später auf, dass es sich nicht um eine Frau handelte. Daraufhin sei er geflüchtet, teilte die Polizei mit.

Etwa 20 Minuten später griff der Mann dann eine 51-Jährige in der Nähe des ersten Tatorts an. Auch das zweite Opfer wurde von dem Tatverdächtigen zu Boden gebracht und durch Schläge ins Gesicht verletzt. Zudem begrapschte der Mann die Frau oberhalb der Kleidung im Intimbereich. Dass nichts Schlimmeres passierte, verdankte die 51-Jährige wohl nur ihrer vehementen Gegenwehr, die den Unbekannten zur Flucht bewegte.

Trotz sofort eingeleiteter Fahndung konnte der Mann bislang nicht gefasst werden. Die Polizei bittet daher mögliche Zeugen, sich unter der Rufnummer 089/2910-0 mit ihr in Verbindung zu setzen. Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:

  • ca. 25 Jahre alt
  • etwa 170 Zentimeter groß
  • dunkler Teint, kurze Rastalocken
  • mit Anorak und Stiefeln bekleidet

Eppstein: Verärgerter Bürger parkt Rettungswagen um

Weil er sich so darüber ärgerte, dass er von einem Rettungswagen zugestellt worden war, hat ein Mann im hessischen Eppstein das Fahrzeug der Retter kurzerhand selbst umgeparkt. Der 45-Jährige sei am Freitag während eines lebensrettenden Einsatzes in das offenstehende Einsatzfahrzeug gestiegen und habe es umgestellt, sagte eine Sprecherin der Polizei. 

Als ein Rettungssanitäter ihn nach dem Umparken ansprach, reagierte der Mann laut Polizei so aggressiv, dass der Retter sich im Fahrzeug einschließen musste. "Das Verhalten des uneinsichtigen Bürgers stellt eine Straftat dar", erklärte die Polizei. Man ermittele nun wegen unbefugten Gebrauchs eines Fahrzeug und Widerstands gegen den Sanitäter, der Vollstreckungsbeamten gleichgestellt sei.

Gescher: Toter mit Stichverletzung in Wohnung entdeckt

Nach dem Fund eines Toten in einer Wohnung im westlichen Münsterland soll der Leichnam am Montag obduziert werden. Das teilte die Staatsanwaltschaft Münster am Morgen mit. Ermittler hatten am Körper des 48-jährigen Wohnungsinhabers in Gescher (NRW) eine Stichverletzung festgestellt. Der Tote war am Samstag nach einem Hinweis in der Wohnung von Polizisten entdeckt worden.

Altefähr: Vater setzt Tochter aus, weil sie nicht einschlafen will

Weil sie nicht einschlafen wollte, hat ein Vater in Mecklenburg-Vorpommern seine neunjährige Tochter ausgesetzt. Die Aktion am Sonntagabend habe der Tochter zeigen sollen, "wie gut sie es zu Hause hat", sagten die Eltern zu Polizeibeamten, die das Kind zunächst in ihre Obhut nahmen. Ein Autofahrer hatte die Polizei gerufen, nachdem das Kind ihn um Hilfe gebeten hatte. 

Der Vater gab an, er habe das Kind nach einer Fahrt von Stralsund nach Altefähr aussteigen lassen und sei so weit gefahren, dass seine Tochter das Auto nicht mehr habe sehen können. Nach einer Weile sei er zurückgekehrt, habe seine Tochter jedoch nicht mehr finden können. Gemeinsam mit der Mutter des Kindes habe er sich dann erneut auf die Suche gemacht. Laut Mitteilung trafen die Eltern dabei auf die Polizisten. Gegen den Vater wurde Strafanzeige erstattet. Das Kind wurde nach Rücksprache mit der Jugendbehörde wieder in die Obhut der Mutter übergeben.

Leipzig: Kind läuft auf Straße und wird tödlich erfasst

Ein Sechsjähriger ist in Leipzig von einem Auto erfasst und tödlich verletzt worden. Der Junge sei am frühen Sonntagabend auf die Straße gelaufen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der 73 Jahre alte Fahrer des Wagens blieb unverletzt. Der Vater des Jungen konnte das Kind noch in ein Krankenhaus bringen. Dort starb es. Weitere Angaben zum Unfallhergang konnte die Polizei am Montagmorgen noch nicht machen.

Mülhausen: 14-Jähriger klaut Autoschlüssel und kracht in Garagentor

Ein 14 Jahre alter Junge ist in Mühlhausen (Baden-Württemberg) mit dem Auto seiner Mutter gegen ein Garagentor gefahren. Der Jugendliche habe am frühen Montagmorgen die Schlüssel des Wagens gestohlen und mit zwei 14 und 17 Jahre alten Freunden eine Spritztour unternommen, teilte die Polizei in Mannheim mit. An einer Abzweigung habe er seine Fähigkeiten aber überschätzt und sei in die Hofeinfahrt gerast. Die Jugendlichen blieben demnach unverletzt und versteckten sich nach dem Unfall bei einem Bekannten. Die Polizei fand das Trio dank eines Hinweises.

Ahlen: Fußgänger wird von Auto erfasst und stirbt

Nach einer Kollision mit einem Auto ist ein 58-jähriger Fußgänger in Ahlen (NRW) gestorben. Der Mann war am Sonntagabend mit seiner Begleiterin im Ortsteil Vorhelm auf einer Straße unterwegs gewesen, wie die Polizei in der Nacht auf Montag mitteilte. Ein von hinten kommender 28-jähriger Autofahrer erkannte die Fußgänger demnach erst so spät, dass er nicht mehr ausweichen konnte. Er fuhr mit seinem Wagen in den 58-Jährigen. Der Verletzte wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er später starb.

Hünstetten: Frau überschlägt sich mit Auto - schwer verletzt

Eine 43 Jahre alte Frau hat sich mit ihrem Auto in Hünstetten (Hessen) überschlagen und schwer verletzt. Sie war am Sonntag aus bislang ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen, wie die Polizei mitteilte. Das Auto überschlug sich und die Frau, die vermutlich nicht angeschnallt war, flog durch die Frontscheibe des Wagens in die Böschung der gegenüberliegenden Straßenseite. Die Unfallursache sei noch völlig unklar, sagte ein Polizeisprecher am Sonntagabend.

Quellen: Bayerische Polizei/Presseportal Polizei/Facebook Polizei Dortmund

Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 31. Dezember bis zum 6. Januar finden Sie hier: 

mod/jek/rös/wlk / DPA
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?