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Nachrichten aus Deutschland: Kabel durchtrennt: 40.000 Haushalte in Berlin stundenlang ohne Internet

Hamburg: Leiche aus Elbe geborgen +++ Heilbronn: Senior sticht auf drei Männer ein +++ Brakel: Autofahrer verletzt Fußgängerin und flüchtet +++ Mönchengladbach: 30-Jähriger nach Attacke mit Glasflasche in Lebensgefahr +++ Nachrichten aus Deutschland.

Ein Bauarbeiter kniet in einem Erdloch und hält in seinen Händen einen Strang mit unterschiedlich farbig markierten Kabeln

In Berlin sind laut Vodafone Glasfaserkabel mutwillig zerstört worden (Symbolbild) 

DPA

Berlin: Kabel durchtrennt: 40.000 Haushalte stundenlang ohne Internet

Nichts ging mehr für 40.000 Haushalte in Berlin: Kein Telefon, kein Fernsehen, kein Internet. Wie Netzbetreiber Vodafone via Twitter am frühen Sonntagnachmittagmitteilte, sind Kabelanlagen mutwillig zerstört worden. "Die Reparaturarbeiten laufen auf Hochtouren. Bitte habt noch etwas Geduld," schrieb Vodafone auf Twitter. Um 18.28 Uhr dann die Entwarnung: "Festnetz-Störung in Berlin seit knapp einer Stunde vollständig behoben." Dann entschuldigte sich der Netzbetreiber. Immerhin konnten die Vodafone-Kunden die wohl wieder lesen.



Hamburg: Leiche aus Elbe geborgen

In Hamburg ist am Morgen eine Leiche aus der Elbe geborgen worden. Wie ein Polizeisprecher dem stern auf Anfrage bestätigte, handelt es sich bei dem gegen 10.40 Uhr im Bereich des Burchard-Kais aufgefundenen Leichnam um einen Mann. Um die Identität zu klären, sei der Tote zur Obduktion in die Rechtsmedizin gebracht worden, führte er aus. Wann das Ergebnis der Untersuchung vorliege, sei derzeit nicht vorauszusagen. 

An Spekulationen, es könne sich bei dem Toten um den seit mehr als einer Woche vermissten Schotten Liam Colgan handeln, der bei einem auf der Reeperbahn gefeierten Junggesellenabschied vermisst ging, wollte sich der Sprecher nicht beteiligen. "Das wird die rechtsmedizinische Untersuchung zeigen", sagte er. 

So könnte es sich bei der Leiche auch um einen einen am Freitag während der Arbeit über Bord gegangenen Decksmann handeln. Die Ermittlungen dauern an.

Heilbronn: Senior sticht auf drei Männer ein

Ohne Vorwarnung hat am Samstagabend ein 70-jähriger Russe auf drei junge Männer - einen 25-jährigen Iraker, einen 17-jährigen Afghanen sowie einen 19-jährigen Syrer - eingestochen und diese teils schwer verletzt. Passanten überwältigten den Senior, der sich selbst leicht verletzt hatte, und hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei am Tatort fest. Der Mann sei bislang polizeilich nicht auffällig gewesen, schreiben die Beamten. Warum er plötzlich zustach, werde nun ermittelt.

Brakel: Autofahrer verletzt Fußgängerin und flüchtet

In NRW sucht die Polizei einen Mann, der am Samstagabend eine Fußgängerin angefahren und verletzt haben soll und anschließend flüchtete, ohne sich um die Frau zu kümmern.

Laut Polizei wollte die Geschädigte eine Straße überqueren. Der unbekannte Pkw-Führer habe zunächst auch gehalten, sei dann aber zügig losgefahren, als die Frau die Straße noch nicht ganz überquert hatte. Das Auto erfasste die 22-Jährige, die dabei schwer verletzt wurde und später ins Krankenhaus musste. 

Der Autofahrer hielt zunächst auch an, stieg aus und versprach, sein Fahrzeug nur an die Seite stellen zu wollen - stattdessen aber entfernte er sich vom Unfallort, ohne der Frau zu helfen.

Der Fahrer soll etwa 20-25 Jahre alt sein, ca. 170 Zentimeter groß und von leicht kräftiger Statur gewesen sein. Hinweise auf den Mann erbittet sich die Polizei unter der Rufnummer 05271-9620.

Mönchengladbach: 30-Jähriger nach Attacke mit Glasflasche in Lebensgefahr

In Mönchengladbach ist ein 30-Jähriger am Samstagabend im Zuge eines zunächst nur verbalen Streits schwer verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, geriet das spätere Opfer auf dem Platz der Republik mit einem 23-jährigen, polizeibekannten Mann aneinander. Im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung habe der Jüngere dem 30-Jährigen mit einer abgebrochene Glasflasche schwere Verletzungen am Hals zugefügt.

Zeugen eilten dem Mann, der zwischenzeitlich in Lebensgefahr schwebte, zu Hilfe und überwältigten den Angreifer, der von der Polizei festgenommen wurde und in Gewahrsam kam. Da er unter Drogeneinfluss stand, ordneten die Beamten eine Blutprobe an. Der Zustand des 30-Jährigen habe sich inzwischen leicht verbessert, heißt es.

Schweinfurt: Vermisstensuche endet in Kreißsaal

Bereits am vergangenen Donnerstag hatte es die Polizei Schweinfurt mit einem ungewöhnlichen Vermisstenfall zu tun. Wie die Beamten berichteten, hatte ein Mann sie verzweifelt informiert, dass seine hochschwangere Frau nach Schweinfurt gefahren sei und ihm telefonisch mitgeteilt habe, dass ihr schwindelig sei, ehe die Verbindung abbrach. Seitdem konnte er sie nicht mehr erreichen, so die Polizei, die sich sogleich mit allen verfügbaren Streifenwagen auf die Suche begab. 

Tatsächlich entdeckte man wenig später das abgestellte Auto der Frau - und ließ im benachbarten Krankenhaus eine Hausdurchsage durchführen. Mit Erfolg: Die Frau lag demnach im Kreißsaal der Klinik. Die Vermisstensuche wurde abgebrochen und der verzweifelte Bald-Vater informiert. Der kann der Geburt seines Kindes nun doch beiwohnen, die Wehen der Frau seien nur ein "Fehlalarm" gewesen, schreiben die Beamten.

Berlin: Massive Proteste gegen AfD-"Frauenmarsch" in Berlin

Ein von einer AfD-Politikerin initiierter "Frauenmarsch" zum Kanzleramt ist am Samstag in Berlin von hunderten Gegendemonstranten gestoppt worden. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, stellten sich geschätzte 1500 Menschen den rund 450 Teilnehmern des "Frauenmarschs" in den Weg. Die AfD habe die Versammlung schließlich aufgelöst. Später versammelten sich aber noch rund 300 AfD-Anhänger zu der geplanten Abschlusskundgebung vor dem Kanzleramt. Auch dort gab es Zwischenrufe von Gegendemonstranten.  

Rund 900 Polizisten waren im Einsatz. Den Beamten sei es gelungen, die Teilnehmer des "Frauenmarsches" und die Gegendemonstranten auf Abstand zu halten, sagte der Sprecher. Bis zum frühen Abend verliefen die Versammlungen demnach "weitgehend störungsfrei". Zu dem Marsch hatte die AfD-Politikerin Leyla Bilge aufgerufen.  

So wird das Wetter in Deutschland am Sonntag, den 18. Februar 2018


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Nachrichten von Samstag, den 17. Februar

Hamburg: 36-Jähriger von Auto tödlich zerquetscht

Im Hamburger Stadtteil Neuallermöhe ist am Freitagabend ein 36-Jähriger beim Reparieren eines Autos eingeklemmt und so tödlich verletzt worden. Wie ein Polizeisprecher angab, hatte der Mann an einem auf Holzstücken, Pflastersteinen und Wagenheber aufgebockten Auto gearbeitet, als die Konstruktion plötzlich zusammenkrachte. 

Der 36-Jährige wurde von dem Pkw, der seinem Schwager gehört, zerquetscht und verstarb noch am Unfallort. 

Deutschland: Einhaltung von Diesel-Fahrverboten laut Polizei nicht zu kontrollieren

Mögliche Diesel-Fahrverbote in deutschen Städten sind aus Sicht der Polizeigewerkschaften wegen fehlender Kontrolle nicht durchzusetzen. "Wir müssen uns angesichts der Personaldecke auf Kernaufgaben beschränken", sagte der Vizechef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Arnold Plickert, der "Welt am Sonntag". "Wer glaubt, dass wir solche Verbote dauerhaft durchsetzen können, der irrt." Denkbar seien bestenfalls Stichproben. Dabei mache es keinen Unterschied, ob Fahrverbote mit oder ohne Einführung einer neuen blauen Plakette erfolgten. 

Auch die Deutsche Polizeigewerkschaft betonte, man habe nicht das Personal, um neben dem Schutz der Bevölkerung auch noch Fahrverbote durchzusetzen. "Wir haben keine Hundertschaften im Keller, die nur auf neue Aufgaben warten", sagte der Bundesvorsitzende Rainer Wendt der Zeitung. "Das ist nicht kontrollierbar und damit auch nicht durchsetzbar." 

Mainz: Männer verkeilen sich - Polizei muss sie befreien

Zwei Männer haben sich mit einer Schaufensterpuppe und einem Spielzeugauto derart unglücklich ineinander verkeilt, dass sie von der Polizei aus ihrer misslichen Lage befreit werden mussten. Den beiden Männern war es nur noch möglich, die Wohnungstür einen Spalt breit zu öffnen und laut um Hilfe zu rufen, wie die Polizei in Mainz mitteilte. Der 58 Jahre alte Bewohner hatte sich zusammen mit dem 61 Jahre alten Bekannten, der als Ritter verkleideten Schaufensterpuppe und dem fernsteuerbaren Geländewagen im Wohnungsflur zu einer Art "Knäuel" verkeilt, wie es in der Mitteilung der Polizei hieß. Die Beamten entwirrten das Knäuel schließlich - niemand wurde verletzt. Wie es zu der misslichen Lage in der Nacht kam, konnten die stark betrunkenen Männer den Beamten nicht erklären. Stattdessen beschimpfte der 58-Jährige seine Retter - und kassierte dafür eine Anzeige.

Horb: Frau kommt bei Hausbrand ums Leben

nachrichten deutschland - hausbrand horb

Den Brand hatte die Feuerwehr schnell unter Kontrolle, die 55-jährige Bewohnerin und deren drei Haustiere kamen jedoch ums Leben

Beim Brand eines Einfamilienhauses ist in Horb (Baden-Württemberg) eine 55-Jährige ums Leben gekommen. Auch zwei Hunde sowie eine Katze wurden bei dem Feuer getötet, wie die Feuerwehr berichtet. 

Demnach wurde der Brand am frühen Samstagmorgen entdeckt. Als die Einsatzkräfte eintrafen, habe der Dachstuhl des Hauses bereits völlig in Flammen gestanden. Der Brand habe zwar schnell gelöscht werden können, für die 55-Jährige jedoch kam jede Hilfe zu spät. Nun ermittelt die Kriminalpolizei, es entstand ein Schaden von etwa 150.000 Euro.

Regensburg: Erneut menschliche Knochen entdeckt

Auf einer ehemaligen Brachfläche nahe des Regensburger Ortsteils Kager sind am Mittwoch von einer Passantin erneut menschliche Knochen in einer Böschung gefunden worden. Beamte der Kripo untersuchten die Fundstelle und stellten die Überreste sicher, die nur etwa 200 Meter weiter nördlich entdeckt wurden, wo im November 2017 erstmals Skelettteile aufgefunden worden waren.

Beide Funde zusammen ergäben ein menschliches Skelett, schreibt die Polizei. Klarheit, ob die Knochen zu einer Person gehören, soll nun eine Untersuchung am rechtsmedizinischen Institut Erlangen klären.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge könnte es sich bei der verstorbenen Person um einen 46-jährigen Bulgaren handeln. 

Recklinghausen: 29 Verletzte bei Brand in Wohnhaus

Bei einem Brand in einem mehrstöckigen Wohnhaus im nordrhein-westfälischen Recklinghausen sind in der Nacht zu Samstag 29 Menschen verletzt worden. Die Feuerwehr wurde um kurz nach Mitternacht alarmiert, weil ein im Treppenhaus abgestellter Kinderwagen lichterloh brannte. Der Brand konnte zügig gelöscht werden, wie ein Sprecher der Feuerwehr am frühen Morgen mitteilte. Das Treppenhaus sei aber bereits vor Eintreffen der Löschkräfte großflächig verraucht gewesen.

Die Bewohner des 16-Parteien-Hauses wurden von der Feuerwehr ins Freie gerettet. Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich demnach 20 Erwachsene und neun Kinder in dem Haus, alle 29 wurden verletzt. Acht Bewohner erlitten schwere Verletzungen, die übrigen 21 leichtere. Das Gebäude ist nach Angaben der Feuerwehr derzeit nicht mehr bewohnbar. 

Klein-Umstadt: Geschäftsmann überfallen und gefesselt in Keller gesperrt

Mit Pistolen bewaffnete Räuber haben im hessischen Klein-Umstadt am Freitagabend einen Geschäfstmann in dessen Wohnung überfallen und ausgeraubt. Die Täter schlugen den 45-Jährigen, fesselten ihn und sperrten ihn anschließend mit verbundenen Augen im Keller ein, wie die Polizei mitteilte. Die Täter durchsuchten das Haus, machten sich am Tresor zu schaffen und erbeuteten Bargeld und eine teure Armbanduhr. Der  Geschäftsmann befreite sich nach zwei Stunden und rief die Polizei. Der Mann kam mit leichten Verletzungen davon. Die Polizei fahndete ohne Erfolg nach den Tätern.

So wird das Wetter in Deutschland am Samstag, den 17. Februar 2018


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Nachrichten von Freitag, den 16. Februar

Köln: Nachbarin soll 54-Jährige mit Messer verletzt haben

In Köln ist eine 52-Jährige dringend tatverdächtig, einer zwei Jahre älteren Nachbarin "erhebliche Schnittverletzungen im Gesicht und an den Armen" zugefügt zu haben. Die Frau wurde am Morgen vorläufig festgenommen, eine Mordkommission ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts.

Die schwer verletzte Frau entdeckte ein Gerichtsvollzieher, der die Wohnung mit einem Beschluss zur Zwangsräumung betreten hatte. Den grausigen Fund machte er dann wenig später im Badezimmer der 54-Jährigen, die laut Polizei nicht in Lebensgefahr schwebt, aber in einem Krankenhaus behandelt werden muss.

Münster: Bahnreisender entdeckt Buch mit Handy-Versteck

nachrichten deutschland - schmuggel buch

Das Versteck für das Handy war fein säuberlich ausgeschnitten worden

Die Idee war "gut", die Umsetzung ausbaufähig: Ein Reisender hat in einem Zug zwischen Hamm und Münster bereits vor einigen Tagen eine Tüte entdeckt, die ein Buch enthielt, in dem fein säuberlich Seiten passend ausgeschnitten wurden, um darin ein Handy zu verstecken. Der Mann gab seine Entdeckung in einem Fundbüro ab - und brachte einen sich im offenen Vollzug befindlichen 28-Jährigen aus Herne so in die Bredouille, wie die Bundespolizei berichtet.

Denn Mitarbeiter des Büros meldeten den kuriosen Fund nämlich der Polizei, die daraufhin oben genannten Besitzer ermittelte und nachfolgend auch dessen JVA über den Fall unterrichtete. Dort wurden Buch und Handy, das der 28-Jährige vermutlich in die Haftanstalt schmuggeln wollte, sichergestellt.

Aken: Auto mit Leiche aus Elbe geborgen

Nahe einer Elbfähre in Aken (Sachsen-Anhalt) ist am Morgen ein Pkw in die Elbe gefahren, wie die "Mitteldeutsche Zeitung" berichtet. Das Fahrzeug sei am Mittag von Spezialkräften gefunden und geborgen worden, der Fahrer selbst sei nur noch tot aus dem Pkw geholt worden.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge handelt es sich bei dem Toten um einen 76-Jährigen. Hintergründe zu dem Vorfall nannte die Polizei zunächst nicht. Dem Bericht zufolge hatte ein Zeuge, der auch die Polizei informierte, beobachtet, wie der Mann etwa 150 Meter von der Fähre entfernt in den Fluss fuhr. Daraufhin seien neben zwei Feuerwehren auch die Wasserschutzpolizei sowie Retter der DLRG ausgerückt. Zudem überflog ein Hubschrauber das Gebiet mehrfach, ehe der Wagen gegen Mittag dank eines Sonargeräts geortet werden konnte. Demnach wurde der Pkw letztlich 200 Meter von der eigentlichen Unglücksstelle im Wasser entdeckt. Die Ermittlungen dauern an.

Wasserlosen: Polizei, Rettungswagen und Pannenhelfer in Unfall verwickelt

Glatteis ist im Landkreis Schweinfurt ausgerechnet der Polizei, einem Rettungswagen und einem Pannenhelfer zum Verhängnis geworden. Wie die "tz" berichtet, wollten die Beamten am Donnerstagabend einen Unfall auf einem Rastplatz aufnehmen, wo zuvor ein Pkw-Fahrer auf glitschigem Kopfsteinpflaster zwei andere Fahrzeuge touchiert hatte. "Als die Beamten gerade ausstiegen, prallte der ebenfalls alarmierte Rettungswagen in das Heck des Streifenwagens", zitiert die Zeitung einen Polizeisprecher.

Damit noch nicht genug: Etwa eine halbe Stunde später traf auch ein Abschleppwagen des ADAC am Unfallort ein - und krachte seinerseits ebenfalls in das Heck des Streifenwagens. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro, verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Berlin: Soldat täuscht für Sonderurlaub Tod seiner Freundin vor

Ein Bundeswehrzeitsoldat ist vom Amtsgericht Berlin zu einer Haftstrafe von sechs Monaten auf Bewährung verurteilt worden, weil er sich mit einer dreisten Lüge mehrere Tage Sonderurlaub erschlichen hatte. Wie die "BZ" berichtet, hatte der 29-Jährige seinem Vorgesetzten den Tod seiner Freundin vorgetäuscht und dafür sogar eine gefälschte Todesurkunde vorgelegt. Entsprechend überrascht sei der Vorgesetzte gewesen, als er vier Wochen später beim Besuch des da tatsächlich wegen eines gebrochenen Beines dienstunfähigen Stabunteroffiziers die Todgesagte quicklebendig vor sich sah. Als Grund für die Lüge nannte der Beschuldigte, von seiner Arbeit überfordert gewesen zu sein. 

Duisburg: Polizei beendet Sex im Park

Offenbar in Valentinstagslaune hat sich im Duisburger Stadtteil Marxloh ein junges Pärchen in einem Naherholungspark miteinander amüsiert. Spaziergänger erwischten die beiden in flagranti und lediglich mit einem Bettlaken bedeckt unter einer Tanne und alarmierten die Polizei. Die Beamten beendeten das Schäferstündchen und erstatteten Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses.

Wilster: Jugendliche überfallen Mann auf Schulhof

In Wilster im schleswig-holsteinischen Kreis Steinburg ist ein 30-Jähriger am Mittwoch Opfer eines versuchten Raubüberfalles geworden. Wie die Polizei berichtet, war der Mann am Abend auf dem Gelände einer Gemeinschaftsschule unterwegs. Dort wurde er von zwei Personen - nach Angaben des Geschädigten männliche Jugendliche - überfallen. Sie bedrohten ihn und forderten sein Handy und Geld. Der Überfallene wehrte sich und wurde daraufhin von einem der beiden mit einem Messer verletzt. Anschließend ergriffen die Täter die Flucht. Das Opfer begab sich zur Polizei, um Anzeige zu erstatten. Ein Rettungswagen brachte ihn anschließend zur ambulanten Behandlung seiner Verletzung ins Krankenhaus. 

Dornstadt: A8 nach Unfall mit Tanklaster in Richtung München voll gesperrt

Auf der A8 in Fahrtrichtung München ist am frühen Morgen ein Tanklaster ins Schleudern geraten und umgekippt. Es seien mehrere tausend Liter des geladenen Kraftstoffs ausgelaufen, berichte die Polizei, die die Autobahn komplett sperren musste. Es gab einen Stau von etwa zehn Kilometern Länge, der Verkehr wird umgeleitet. Der Fahrer des Lkw erlitt leichte Verletzungen.

So wird das Wetter in Deutschland am Freitag, den 16. Februar 2018


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Nachrichten von Donnerstag, den 15. Februar

Saarbrücken: Mann erwischt Freundin mit Liebhaber - und schlägt zu

Es hätte ein schöner, gemeinsamer Valentinstag werden können - stattdessen droht einem 28-Jährigen nun ein Ermittlungsverfahren wegen schwerer Körperverletzung: Laut Polizei wollte besagter Mann am gestrigen Valentinstag seine Freundin mit Blumen überraschen - das jedoch ging schief. So erwischte der 28-Jährige seine Liebste in flagranti mit ihrem Liebhaber - und rastete aus.

Anstatt wie geplant die mitgebrachten Orchideen im Topf mit zärtlichen Worten der 26-Jährigen zu übergeben, benutzte er den Blumentopf im Schlafzimmer als Waffe und zerschlug ihn auf dem Kopf des Nebenbuhlers. Der 22-Jährige wurde dadurch nicht unerheblich verletzt, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht, die Orchideen landeten im Müll.

Großheide: Vater überfährt eigenen Sohn - tot

Ein besonders tragischer Unfall hat sich am Mittwochabend im niedersächsischen Großheide ereignet. Dort übersah laut Polizei ein 36 Jahre alter Fahrer eines Transporters einen entgegenkommenden Jugendlichen, der mit seinem vermutlich unbeleuchteten Kleinkraftrad in die selbe Straße einbiegen wollte, wie der Lenker des Lkw. Es kam zum Unfall, der für den 16-Jährigen letztlich tödlich endete. Das Tragische: Bei dem Getöteten handelt es sich um den Sohn des 36-Jährigen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Hamburg: Feuerwehr birgt Leiche aus der Elbe

In Hamburg-Rissen hat die Feuerwehr am Vormittag eine Leiche aus der Elbe geborgen. Wie das "Hamburger Abendblatt" berichtet, wurde zuvor gemeldet, das eine leblose Person gegen einen Aufbau am Ufer getrieben sei. Wie das Blatt mit Berufung auf die Polizei berichtet, handelt es sich nicht um den seit dem Wochenende vermissten Schotten Liam Colgan. Die Person stamme aus dem Umfeld des Fundortes und wäre zuvor als vermisst gemeldet worden. 

Magdeburg: Polizei entdeckt ungekühlte Dönerspieße in Kofferraum

nachrichten deutschland - dönerspieße kofferraum

Insgesamt wurden in dem Kofferraum 15 Dönerspieße transportiert

Bei diesem Anblick vergeht einem der Appetit: Auf der A2 nahe Magdeburg hat die Autobahnpolizei am Dienstag einen 52-Jährigen kontrolliert, der insgesamt 15 Dönerspieße im ungekühlten Kofferraum seines Pkw transportierte. Laut Polizei erklärte der Mann "gänzlich uneinsichtig" gegenüber den Beamten, dass das eigentlich für den Transport vorgesehene Kühlfahrzeug vor Fahrtantritt ausgefallen sei. Er habe sich daraufhin entschieden, die Dönerspieße kurzerhand in seinem Auto von Berlin zum Ziel im Raum Münster zu fahren.

Daraus jedoch wurde nichts: Demnach stellten inzwischen informierte Mitarbeiter des Gesundheitsamtes fest, dass das Fleisch lediglich eine Resttemperatur von minus sechs Grad aufwiesen, vorgeschrieben seien jedoch mindestens minus zehn Grad sowie eine durchgängige Kühlkette, heißt es. Die Dönerspieße wurde in amtliche Verwahrung genommen, genau wie insgesamt vier Kartons mit dazugehörigen Fladenbroten. Den 52-Jährigen erwartet nun ein Ermittlungsverfahren.

Haag: Polizei nimmt mutmaßlichen Vergewaltiger fest

Im bayerischen Haag (Landkreis Mühldorf) ist eine 19-Jährige am Dienstag im Rahmen einer Faschingsfeier vergewaltigt worden. laut Polizei wollte die Frau hinter einem Baum ihre Notdurft verrichten, weil die Damentoilette zu dem Zeitpunkt überfüllt war. Angaben des Opfers zufolge näherte sich ein unbekannter Mann, der es schubste und dann am Boden liegend sexuell missbrauchte. Die 19-Jährige habe sich unter lautem Schreien losreißen und flüchten können, eine alarmierte Streife nahm den Tatverdächtigen, einen 25-jährigen Deutschen, wenig später in Tatortnähe fest.

Kiel: Autoeinbrecher übersieht schlafende Fahrerin

Schlecht ausgekundschaftet hat ein Autoeinbrecher sein Zielobjekt in Kiel: Wie die Polizei mitteilte, schlug der 27-jährige mutmaßliche Täter am Dienstag die Scheibe eines Wagens ein, auf dessen Beifahrersitz ein Notebook lag. Übersehen hatte er demnach allerdings die 48-jährige Fahrerin des Autos, die hinter dem Lenkrad ein Nickerchen machte.

"Sie hatte ihre Rückenlehne zurückgestellt und die Augen geschlossen", berichtete die Polizei. Unsanft geweckt wurde sie demnach durch einen lauten Knall. "Durch die nun offene, weil eingeschlagene Beifahrerscheibe lugte ein ihr unbekannter Mann ins Auto", hieß es im Polizeibericht. Dieser habe sich knapp entschuldigt und ohne Beute die Flucht ergriffen. Zwei Augenzeugen des Vorfalls verfolgten den Angaben zufolge den Mann, verloren ihn aber nach wenigen Metern aus den Augen. Ein zur Fahndung eingesetzter Streifenwagen griff ihn schließlich jedoch in Tatortnähe auf. Der polizeibekannte 27-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Er bestritt die Tat und wurde nach erkennungsdienstlicher Behandlung wieder entlassen.

Ochtrup: Auto 200 Meter von Zug mitgeschleift - Fahrerin tot

Nachrichten Deutschland Ochtrup

Die Regionalbahn schob den Wagen 200 Meter vor sich her. 

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Im münsterländischen Ochtrup in NRW ist am Mittwoch eine 21-Jährige bei einem tödlichen Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilt, fuhr die junge Frau mit ihrem Auto einen Wirtschaftsweg, der parallel zu einer Bahnstrecke verläuft. In Höhe eines Bahnüberganges bog sie demnach ab und fuhr auf die Schienen - trotz einer heruntergelassenen Halbschranke und einem Rotlicht-Signal. Der Wagen wurde von einer herannahenden Regionalbahn erfasst. Der Zug schob den Pkw rund 200 Meter vor sich her, bevor er zum Stehen kam. Die junge Fahrerin wurde dabei tödlich verletzt. Der Lokführer und zwei Zeugen erlitten laut Polizeibericht einen Schock und mussten ärztlich versorgt werden. 

Wilkau-Haßlau: Zwei Menschen sterben bei Hofbrand

Bei einem Brand auf einem sogenannten Dreiseitenhof (ein rechteckiger Bauernhof, bei dem die Gebäude drei der vier Seiten einnehmen, die Red.) sind in Wilkau-Haßlau in Sachsen zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie die "Leipziger Volkszeitung" berichtet, handelt es sich um einen 50-jährigen Mann und eine 52-jährige Frau. Die Leichen wurden am Morgen gefunden. Zwei weitere Menschen konnten demnach gerettet werden. Die Ursache für das Feuer blieb zunächst unklar.

So wird das Wetter in Deutschland am Donnerstag, den 15. Februar 2018


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Nachrichten von Mittwoch, den 14. Februar

Dortmund: Anwalt bekommt täglich ungefragt Pizza geliefert

Ein Dortmunder Anwalt hat ein Pizza-Problem. Lieferanten rannten dem genervten Juristen zeitweise die Tür ein - täglich wurden Dutzende Pizzen geliefert. Wer die ungewollten Snacks für den Juristen bestellt hat, ist nicht bekannt. Jetzt prüft die Polizei, ob ein Fall von Pizza-Stalking vorliegt, also eine Schikane durch Bestellungen im Namen von jemand anderem. Inzwischen sei zwar Schluss, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Wer der Übeltäter ist, müsse aber noch geklärt werden. Bezahlen muss der Anwalt nicht. Der Schaden liege bei den Lieferanten, sagte ein Sprecher. Der WDR und die "Ruhr Nachrichten" hatten über den Fall berichtet.

Essen: Polizei fahndet nach 18-Jährigem

Die Polizei in Essen jagt einen 18-Jährigen, der im Verdacht steht, mit einer Gruppe junger Männer mehrere minderjährige Schülerinnen im Ruhrgebiet vergewaltigt zu haben. Drei Verdächtige im Alter von 19 bis 23 Jahren sitzen bereits in Untersuchungshaft, wie die Polizei Essen am Mittwoch mitteilte. Die Ermittler werfen ihnen unter anderem Vergewaltigung, versuchte Vergewaltigung und sexuelle Nötigung vor. Nach einem 18-Jährigen wird gefahndet. Gegen einen 16-Jährigen, dessen Name und Aufenthaltsort bekannt sind, werde ebenfalls ermittelt - wegen seines jungen Alters liege aber kein Haftbefehl vor. Bei den bisher bekannten drei Opfern handele es sich um 16 Jahre alte Mädchen. Nach den bisherigen Ermittlungen hat es jeweils im Dezember und im Januar eine Vergewaltigung sowie im Januar eine versuchte Vergewaltigung gegeben. Die Polizei geht von mindestens drei weiteren Fällen aus, bei denen die Opfer aber noch nicht bekannt seien.

Die mutmaßlichen Täter sollen über soziale Netzwerke oder Bekannte Kontakt zu den Mädchen aufgenommen haben. Die Vorgehensweise sei stets ähnlich gewesen. Zunächst habe sich ein junger Mann der Gruppe mit dem jeweiligen Mädchen getroffen. Dann seien weitere Männer dazugekommen. Mit einem Auto sei man gemeinsam durch die Stadt gefahren, bevor es an einem entlegenen Ort wie einem Waldstück zu den Sexualstraftaten gekommen sei. Immer seien vier junge Männer daran beteiligt gewesen. Die Tatorte waren demnach Gelsenkirchen und Essen. Alle drei der Polizei bekannten Opfer erstatteten Anzeigen.

Braunschweig: Frau erscheint mit Messer im Bauch auf Wache

Mit einem ungewöhnlichen Einsatz hatte es die Bundespolizei Braunschweig am Dienstag zu tun. Wie die Beamten schreiben, betrat eine 21-Jährige die Wache und bat darum, in die Psychiatrie eingewiesen zu werden. 

Eine Polizisten, der die psychische Auffälligkeit der Frau bereits bekannt war, fragte demnach genauer nach den Gründen für die Bitte. Daraufhin habe die Braunschweigerin geantwortet, dass sie ein Messer im Bauch habe. Tatsächlich entdeckten die Polizisten unter der Kleidung der Frau ein Küchenmesser, das in deren Bauch steckte. Man habe der 21-Jährigen Erste Hilfe geleistet und sie beruhigt, ehe ein Notarzt sie in ein Krankenhaus brachte, heißt es. Lebensgefahr bestand demnach nicht.

Dorsten: Mann setzt sich nach positivem Drogentest sofort wieder ans Steuer

Wer nicht hören will, muss fühlen: In Dorsten (NRW) ist ein 49-Jähriger am Dienstag in Gewahrsam genommen worden, weil er sich direkt nach einem positiv verlaufenen Drogenvortest wieder hinters Steuer setzte und losfuhr.

Der Mann war Zeugen gegen 16 Uhr aufgefallen, weil er einen geparkten Pkw touchierte und anschließend flüchten wollte, berichtet die Polizei. Bei dem Fluchtmanöver mussten zwei der Zeugen gar zur Seite springen, um nicht erfasst zu werden. Inzwischen alarmierte Polizisten konnten den Mann später in der Nähe des Unfalls stellen und nahmen ihn mit auf die Wache, wo sie ihn besagtem Drogenvortest unterzogen und dann eine Blutprobe anordneten.

Anschließend entließen sie den 49-Jährigen mit dem Hinweis, sein Auto besser stehen zu lassen. Davon wollte der Mann aber offensichtlich nichts wissen: Polizisten bemerkten jedenfalls, wie er nach dem Verlassen der Wache wieder zu seinem Wagen ging, sich hineinsetzte und losfuhr. Die Beamten stoppten ihn also erneut und nahmen ihn in Gewahrsam. 

Hamburg: Autofahrerin kracht in Restaurant

Am frühen Mittwochmorgen ist ein Pkw im Hamburger Stadtteil Wellingsbüttel in die Hauswand eines Restaurants gekracht. Einsatzkräfte der Feuerwehr fanden die schwer verletzte Fahrerin in ihrem Wagen. Sie war nach Angaben der Feuerwehr nicht eingeklemmt und auch ansprechbar, dennoch war eine schnellstmögliche Rettung aus Sicht des Einsatzleiters notwendig. Notärzte brachten die Frau anschließend in ein Krankenhaus. Der Pkw wurde von der Gebäudewand entfernt. Die Unfallursache ist derzeit noch unklar, die Polizei Hamburg ermittelt.

Miesbach: Volltrunkenes Einhorn wird zum Verkehrsrowdy

Im oberbayerischen Miesbach hat sich am frühen Dienstagabend ein Verkehrsunfall mit ungewöhnlicher Beteiligung ereignet: Eine 35-jährige als Einhorn verkleidete Frau kam mit ihrem Pkw von der Straße ab und raste auf einen geparkten Audi zu. Wie der "Merkur" berichtet, trat die Fahrerin gerade noch rechtzeitig auf die Bremse und kam kurz vor dem Auto zum Stehen, aus dessen Kofferraum ein 29-Jähriger in diesem Moment etwas holen wollte. Er blieb unverletzt, der Pkw berührte ihn in den Kniekehlen. Dennoch stellte er dem Bericht zufolge die Fahrerin zur Rede. Die 35-Jährige habe das jedoch gar nicht gut aufgenommen und ihren Ssangyong zurückgesetzt, um anschließend wieder aufs Gas zu treten und das Heck des Audis an der linken Seite zu rammen. Der Wagen wurde dabei mehrere Meter nach vorn geschoben. 

Die Unfallverursacherin sei daraufhin geflüchtet. Weit kam sie demnach aber nicht: Eine Polizeistreife stoppte die Faschingsteilnehmerin. Ein Test ergab: Die Frau fuhr mit einem Promillewert von mehr als 1,1 Promille. Die Beamten konfiszierten Führerschein und Fahrzeugschlüssel, eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs wurde aufgegeben.

Neuruppin: Mann stirbt in Therme

In einem Schwimmbad im brandenburgischen Neuruppin hat sich am Dienstagabend offenbar ein tragischer Unfall ereignet. Demnach wurde in der Fontane-Therme gegen 20 Uhr ein 64-Jähriger leblos in einem Außenbecken entdeckt, berichtet "rbb24".

Einem Polizeisprecher zufolge liegt die Vermutung nahe, dass der Mann zunächst ausrutschte, sich beim Sturz schwere Verletzungen am Kopf zuzog und dann ins Becken stürzte. Eine Fremdeinwirkung werde vorerst ausgeschlossen, heißt es.

Münster: Präparierter Wolf hat Elfenbein im Maul

Einen außergewöhnlichen Patienten hat ein Tierarzt aus Münster untersucht: Jörg Hense erhielt vom örtlichen Museum den Auftrag, einem präparierten Wolf einen Zahn zu ziehen. Wissenschaftler wollten anhand einer DNA-Probe daraus feststellen, ob das als letzter Wolf von Westfalen in die Geschichte eingegangene Raubtier ein genetischer Vorgänger der heute über Niedersachsen nach Nordrhein-Westfalen einwandernden Wölfe ist. Als er einen Reißzahn gezogen hatte, wunderte sich Hense: Der Zahn war seltsam verknöchert und ohne Nervenkanal.

Eine Laboruntersuchung im Senckenberg-Institut in Frankfurt brachte dann das überraschende Ergebnis: Der Wolf hat ein Gebiss aus Elfenbein. "Zu 100 Prozent", so der Befund. "Die damaligen Präparatoren hatten sich offenbar künstliche, aber täuschend echt aussehende Wolfszähne aus Elfenbein geschnitzt, also aus dem Zahnschmelz der Stoßzähne eines Elefanten", erklärt Jan Ole Kriegs, Cehf des Naturkundemuseums des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. "Von einem so alten Tier noch genetisches Material zu bekommen, ist sehr schwierig. Wir haben es schon einmal mit Hautproben probiert, was nicht geklappt hatte", so Kriegs weiter. Jetzt soll es einen neuen Versuch mit Material aus den Fußballen geben.

Großenwiehe: Bankräuber weiterhin auf der Flucht

Nach dem bewaffneten Überfall auf eine Bank im schleswig-holsteinischen Großenwiehe fahndet die Kripo Flensburg weiterhin nach dem Täter, der wie folgt beschrieben wird:

  • etwa 35 Jahre alt
  • schlank, eher kleinere Statur
  • schwarze Oberbekleidung; Tuch vor dem Mund

Der Unbekannte hatte am Dienstagmorgen mit einer Schusswaffe bewaffnet die Bankfiliale betreten und die Herausgabe von Geld gefordert. Anschließend flüchtete der Täter in einem dunklen SUV oder Kombi, der von einem Mittäter vorgefahren wurde, wie die Polizei mitteilt. Wie viel das Duo erbeutete, konnte die Polizei nicht sagen. Zeugenhinweise erbitten sich die Beamten unter der Rufnummer 0461-4840.

Mannheim: Schwertransporter bleibt liegen - Vollsperrung auf A6

Auf der A6 nahe Sinsheim ist am späten Dienstagabend ein Schwertransporter in Fahrtrichtung Mannheim in einer Baustelle liegengeblieben, nachdem zuvor die Reifen am knapp 40 Meter langen Anhänger Feuer gefangen hatten. 

Weil das Fahrzeug nicht mehr rollfähig war, musste die Autobahn voll gesperrt werden, der Verkehr wurde umgeleitet. Da vermutlich die gesamte Achseinheit des Transporters ausgewechselt werden muss, sei voraussichtlich bis zum Mittag mit starken Verkehrsbehinderungen zu rechnen, heißt es.

So wird das Wetter in Deutschland am Mittwoch, den 14. Februar 2018


Aktuelle Unwetterwarnungen finden Sie beim Deutschen Wetterdienst (DWD).


Nachrichten von Dienstag, den 13. Februar

Stein: 56-Jähriger liegt tot auf Straße

nachrichten deutschland - toter stein

Polizisten sichern an der Unglücksstelle in Stein Spuren

DPA

In Stein bei Nürnberg haben Passanten am Montagabend einen leblos auf einer Straße liegenden Mann entdeckt. Ein umgehend alarmierter Notarzt konnte wenig später nur noch den Tod des 56-Jährigen feststellen, der schwere Verletzungen aufwies, berichtet die Polizei.

Eine heute durchgeführte Obduktion ergab demnach, dass der Tote schwerste Verletzungen am Kopf und Oberkörper erlitten hatte. Es sei davon auszugehen, dass er von einem "Fahrzeug erfasst wurde und vermutlich verstarb".

Nun suchen die Beamten nach Zeugen, denen im Zeitraum zwischen 19.30 Uhr bis 20.30 Uhr etwas Ungewöhnliches oder eine sich auffällig verhaltene Personen aufgefallen sein könnten. Eine erste Spur auf den oder die mögliche Fahrzeugführer/in hat die Polizei indes bereits: Demnach wurde am Unfallort ein offenbar nachträglich an ein Fahrzeug verbautes, längliches Tageslicht mit schwarzer Umrandung sowie diverse schwarze Kunststoffteile entdeckt, heißt es. Aus diesem Grund werden auch Werkstätten gebeten, die heute oder in den folgenden Tagen entsprechende Reparaturaufträge erhalten, sich unter der Rufnummer 0911-9739970 zu melden.

nachrichten deutschland -  toter auf straße

Dieses offenbar nachträglich an ein Fahrzeug angebautes Tageslicht wurde an der Unglücksstelle entdeckt


München: Achtjähriger hilft bewusstlosem Vater aus Notsituation

So manches Kind wäre mit dieser Situation wohl (verständlicherweise) völlig überfordert gewesen - nicht so ein Achtjähriger aus München: Wie die Feuerwehr der bayerischen Landeshauptstadt berichtet, reagierte der Junge nämlich vorbildlich, nachdem sein Vater infolge eines internistischen Notfalls - laut "Abendzeitung" hatte er einen epileptischen Anfall erlitten - zu Hause bewusstlos zusammengebrochen war. Weil die Mutter zum diesem Zeitpunkt Einkaufen war, musste der Sohn angesichts des Ernstes der Lage selbst handeln, griff sich sein Telefon und wählte die 112. Der Achtjährige habe dem Mitarbeiter der Leitstelle detailliert das Geschehen und den Ort des Notfalls geschildert, heißt es im Bericht der Einsatzkräfte, die sofort mit mehreren Rettungsfahrzeugen ausrückten.

Beim Eintreffen der Retter habe der Junge bereits an der Eingangstür gewartet und die Helfer dann zu seinem Vater geführt, der sogleich erstversorgt wurde. Später kam dieser zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Da der Achtjährige nun unbeaufsichtigt war, blieben einige Feuerwehrmänner vor Ort - und wurden dem Bericht zufolge bestens unterhalten. Der Zweitklässler habe die Männer bis zur Heimkehr seiner Mutter mit "reichlich Geschichten" unterhalten, heißt es. Der Junge habe seinen Vater durch sein umsichtiges Verhalten vor "weitreichenden Folgeschäden" bewahrt, so die Feuerwehr.

Straubing: Mann wirft Hund aus dem Fenster

Im bayerischen Straubing hat ein 27-jähriger Mann einen Hund aus dem Fenster im dritten Stock eines Wohnhauses geworfen. Wie die "Tierrettung Niederbayern" auf ihrer Facebook-Seite berichtet, konnten sie dem Tier nicht mehr helfen. Der Vierbeiner erlitt schwerste innere Verletzungen und verstarb noch im Rettungswagen. Wie es heißt, gehörte die französische Bulldogge dem Mitbewohner des Täters. Die Anwesenheit des Hundes solle ihn so in Rage versetzt haben, dass er das Tier "kurzerhand aus dem Fenster warf".

A5: Familie stirbt bei Unfall - Gaffer-Unfall auf Gegenfahrbahn

Nachrichten aus Deutschland: Gaffer-Unfall auf der A5

Ein Feuerwehrmann bewegt die Autos auf der Gegenfahrbahn durch Winken zur Weiterfahrt

DPA

Der schwere Unfall auf der A5 nahe dem Autobahnkreuz Walldorf in Baden-Württemberg hat eine Familie in den Tod gerissen (siehe Meldung vom Vortag weiter unten: "A5: Lkw schiebt zwei Autos unter Sattelzug – mehrere Tote"). Nach Angaben der Polizei kamen ein Elternpaar und eine Tochter ums Leben, eine zweite Tochter überlebte das Unglück schwer verletzt. Bei dem vierten Opfer handelt es sich um den Fahrer eines zweiten Wagens. Nähere Angaben zu Alter und Herkunft wollte die Polizei zunächst nicht machen. Ermittlungen zufolge hatte der Fahrer eines Sattelzuges am Montagnachmittag auf dem rechten von drei Fahrstreifen zwischen der Anschlussstelle Kronau und dem Autobahnkreuz Walldorf gestoppt. Dahinter hielten zwei Autos in Fahrtrichtung Frankfurt ebenfalls an. Der Fahrer eines nachfolgenden Sattelzuges konnte nicht rechtzeitig bremsen und schob beide Wagen unter das stehende Fahrzeug. Bei dem Rettungseinsatz bildete sich ein Stau von mehreren Kilometern Länge. In der Folge ereignete sich auf der Gegenfahrbahn bei St. Leon-Rot ein weiterer schwerer Auffahrunfall, an dem sieben Autos beteiligt waren - die Behörden sprachen von einem "Gaffer-Unfall". Nach Polizeiangaben waren am Dienstagmorgen beide Fahrbahnen wieder frei befahrbar.

Nachrichten aus Deutschland: Unfall auf der A5

Der Sattelzug schob zwei Autos unter den stehenden Lkw - vier Menschen starben

DPA


Kirchroth/Wörth: Mann kracht auf A3 in Lkw - tot

Im Kreis Regensburg hat sich am Montag auf der A3 ein tödlicher Unfall ereignet. Wie die "Mittelbayerische Zeitung" berichtet, fuhr ein 49-Jähriger zwischen den Anschlussstellen Wörth an der Donau und Kirchroth nahezu ungebremst auf einen Lkw auf. Der Lastwagenfahrer bemerkte den Aufprall und hielt auf dem Seitenstreifen an. Dort bemerkte er den unter seinem Lkw eingeklemmten Wagen, der bis zur Rückbank unter den Lastwagen geschoben war. Der Pkw-Fahrer starb noch an der Unfallstelle an seinen schweren Verletzungen, der Lkw-Fahrer erlitt einen Schock.

Petershausen: Polizei findet zwei Frauenleichen in Wohnung

Zwei Frauen sind in Oberbayern einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen. Ein 53-jähriger Tatverdächtiger wurde unter Mordverdacht festgenommen, wie die Polizei in Ingolstadt mitteilte. Beamte fanden die Leichen der beiden 40-jährigen Frauen am Montagnachmittag in einer Wohnung in Petershausen im Landkreis Dachau. Sie waren zuvor von Angehörigen seit Samstag als vermisst gemeldet worden.

Daraufhin überprüfte die Polizei eine mögliche Kontaktadresse in Petershausen. Als die Beamten dann die Wohnung öffneten, fanden sie die toten Frauen. Aufgrund der Spuren in der Wohnung gingen die Ermittler von einem Gewaltverbrechen aus. Die Obduktion bestätigte den Angaben zufolge unter anderem eine Gewalteinwirkung gegen den Hals der Opfer.

Die Staatsanwaltschaft stellte inzwischen Haftantrag wegen zweifachen Mordes gegen den dringend tatverdächtigen 53-Jährigen. Dieser sollte noch heute dem Haftrichter vorgeführt werden.

Werdohl: Polizisten retten Reh aus Swimmingpool

Im nordrhein-westfälischen Werdohl haben Polizisten ein Reh aus einem Swimmingpool gerettet. Der Bewohner eines Hauses entdeckte das Tier in der Nacht zum Dienstag in seinem Schwimmbecken, wie die Beamten in Iserlohn mitteilten. Eine Streife fuhr zu der Adresse und befreite es gemeinsam mit dem Anrufer aus seiner Notlage. Offensichtlich habe sich das Reh nicht mehr aus eigener Kraft aus dem Pool retten können, berichtete die Polizei. Auch ein Jäger wurde hinzugezogen. Dem Tier sei es nach der Rettung aber "den Umständen entsprechend gut" gegangen. In Absprache mit dem Jäger nahm sich der Hausbewohner des Rehs an. Er will es demnach betreuen, bis es sich erholt.

Rendsburg: Zug entgleist

Am Dienstagmorgen ist in Rendsburg (Schleswig-Holstein) ein Regionalzug entgleist. Wie die Deutsche Bahn vermeldet, fahren aktuell die Züge der Linie RE7 zw. Flensburg und Schleswig sowie Neumünster und Hamburg. Die Züge der Linie RE74 fahren zwischen Husum und Owschlag. Zwischen Schleswig und Neumünster, Owschlag und Felde sowie Rendsburg und Neumünster wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Personen wurden nicht verletzt.  


So wird das Wetter in Deutschland am Dienstag, den 13. Februar 2018


Aktuelle Unwetterwarnungen finden Sie beim Deutschen Wetterdienst (DWD).


Nachrichten von Montag, den 12. Februar

Köln: Pferde gehen beim Rosenmontagszug durch - mehrere Verletzte

Beim Rosenmontagszug in Köln ist eine Pferdekutsche durchgegangen. Mehrere Menschen wurden nach Polizeiangaben verletzt. "Es sind aber alle ansprechbar", sagte ein Sprecher. Er konnte zunächst nichts zur Art der Verletzungen sagen. Nach ersten Erkenntnissen geht es um etwa drei Verletzte. Die Menschen hätten offenbar in der Kutsche gesessen. Der dahinter folgende Teil des Zuges wurde gestoppt. Krankenwagen steuerten die Unfallstelle an. Die Pferde wurden von Tierärzten versorgt. Nach einer etwa halbstündigen Unterbrechung konnte der Zug fortgesetzt werden.  Im vergangenen Jahr hatte es im Kölner Rosenmontagszug auch schon ein Unglück mit einem Pferd gegeben. Seitdem ist die Teilnahme von Pferden mehr denn je in der Diskussion. Tierschützer fordern seit langem, auf Pferde zu verzichten.

Schwalmstadt: Kindergeburtstag endet in Schlägerei

Eine Kindergeburtstagsfeier in Nordhessen ist in einer Schlägerei geendet. Wie die Polizei mitteilte, wurden am Samstag mindestens drei Erwachsene und vier Kinder leicht verletzt. Mehrere Betroffene hätten daraufhin die örtliche Polizeistation in Schwalmstadt aufgesucht und Strafanzeige erstattet. Der Rettungsdienst versorgte die Verletzten. Ursache war ein Streit, der wahrscheinlich unter zwei Gruppen bulgarischer Herkunft ausgetragen worden sei. Worin die Auseinandersetzung bestand, blieb aufgrund von Sprachproblemen zunächst unklar.

Frankfurt: Polizistin in zivil lässt mutmaßlichen Sexualstraftäter auffliegen

Wochenlang hat die Frankfurter Polizei vor einem Sexualstraftäter nahe dem Universitäts-Campus gewarnt, nun haben verdeckte Ermittlungen zum Erfolg geführt. Ein 28 Jahre alter Mann sei am Samstagabend festgenommen worden, sagte Polizeivizepräsident Walter Seubert. Der Mann habe sich einer Polizistin genähert, die zivil unterwegs gewesen sei. Auf einer Parkbank habe er ihr gegenüber sexuelle Andeutungen gemacht und seine Hose geöffnet. Daraufhin habe sich die Polizistin zu erkennen gegeben und den Mann festgenommen. 

Nach seiner Festnahme habe sich der Mann bereit erklärt, eine Speichelprobe abzugeben, sagte Seubert. "Diese Probe stimmt zweifellos mit einer DNA-Spur von einem Vorfall im Oktober 2017 überein." Ob er auch für andere sexuelle Angriffe als Täter in Frage komme, müsse noch geprüft werden. Der 28-Jährige sei bisher nicht einschlägig polizeibekannt gewesen. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und die "Bild"-Zeitung hatten zuvor über die Festnahme des Mannes berichtet.

Gegen den Mann sei am Sonntag Haftbefehl wegen sexueller Nötigung erlassen worden, sagte Oberstaatsanwältin Nadja Niesen. Vor dem Haftrichter habe sich der gebürtige Inder, der seit rund zwei Jahren in Deutschland lebe, nicht zu den Vorwürfen geäußert.

A5: Lkw schiebt zwei Autos unter Sattelzug – mehrere Tote

Schwerer Unfall auf der Autobahn 5 zwischen zwischen der Anschlussstelle Kronau und dem Autobahnkreuz Walldorf. Dort hatte nach ersten Erkenntnissen ein Lkw um kurz nach 14 Uhr auf dem rechten von drei Fahrstreifen verkehrsbedingt anhalten müssen. Zwei Autos dahinter hielten ebenfalls an. Der Fahrer eines nachfolgenden Lasters konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und schob beide Autos unter den stehenden Sattelzug. In den beiden Fahrzeugen verstarben laut Polizei mehrere Personen. Die genaue Anzahl steht noch nicht fest. Eine Frau konnte schwer verletzt geborgen werden.Alle Rettungskräfte sind mit einem Großaufgebot im Einsatz. Der Rückstau beträgt momentan zehn Kilometer Länge. Die Vollsperrung in Richtung Frankfurt wird noch längere Zeit andauern. 

A20 bei Tribsee: Auch zweite Fahrbahn abgesackt

Nachrichten aus Deutschland: Loch auf der A20 auch auf der Gegenfahrbahn

Die A20 bei Tribsee war vergangenes Jahr abgesackt. Danach wurde das Loch immer größer.

DPA

Experten hatten es vorausgesagt, jetzt ist es wahr geworden: Das Loch auf der Autobahn A20 in Mecklenburg-Vorpommern ist erneut deutlich größer geworden und betrifft nun beide Fahrtrichtungen. Nach der Fahrbahn in Richtung Rostock sei jetzt auch die Fahrbahn in Richtung Stettin abgesackt, sagte eine Sprecherin des Schweriner Verkehrsministeriums am Montag. Zuvor hatte der Radiosender "Ostseewelle" berichtet. Das Verkehrsministerium zeigte sich nicht überrascht, dass jetzt auch die Gegenfahrbahn abgesackt ist. Dass die A20 an dieser Stelle instabil sei, habe man gewusst. Es sei nur eine Frage der Zeit gewesen, dass auch die Gegenfahrbahn abrutsche. Die Planungen für die Reparatur der Straße seien dadurch nicht beeinflusst. Die Fahrbahn westlich der Ausfahrt Tribsees war Ende September mehrere Meter tief abgesackt. Wenige Wochen später musste die Autobahn beidseitig gesperrt und der Verkehr auf Landstraßen umgelenkt werden. Das Loch hatte sich zuletzt auf der Fahrbahn nach Rostock von 40 auf 95 Meter Länge vergrößert. Augenzeugen berichteten am Montag, dass die Gegenfahrbahn auf der gesamten Breite und einer Länge von etwa 40 Metern weggesackt sei. Diese war in den vergangenen Wochen noch von Fahrzeugen der Straßenbaubehörden genutzt worden. Am Montag stellten Behördenmitarbeiter vor der zerstörten Gegenfahrbahn Absperrungen auf. 

Der Grund für das Desaster ist ein geschlossenes Torfvorkommen unter der Autobahn. Was genau im Boden geschehen ist, ist weiter unklar. Spekuliert wird über die Verwendung zu schwacher Stützen, nicht überprüfter Techniken oder schlicht Fehlkalkulationen.

Mönchengladbach: 27-Jähriger nach Unfall von zwei Pkw überrollt

In Mönchengladbach (NRW) ist am Sonntagabend ein 27-Jähriger bei einem Unfall tödlich verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, war der Mann gemeinsam mit einer ein Jahr jüngeren Begleiterin auf dem Roller unterwegs - wer das Fahrzeug fuhr, ist noch unklar -, als dieses aus noch ungeklärter Ursache zu Fall kam. Nach dem Sturz wurde der Mann zunächst von von einem nachfolgendem Pkw eines 30-Jährigen überrollt. Der Roller sei von dem Auto mitgeschleift worden, wodurch beide Fahrzeuge in Brand geraten seien, heißt es. 

Das da schon auf der Fahrbahn liegende Unfallopfer wurde anschließend ein weiteres Mal vom Auto einer 58-jährigen Frau überfahren, ein Notarzt habe nur noch den Tod des 27-Jährigen feststellen können. Die 26-Jährige erlitt bei dem Unfall lebensgefährliche Verletzungen und kam in eine Klinik. Die beiden Pkw-Fahrer wurden von Notfallseelsorgern betreut.

Sontra: Mann schießt Kontrahenten nieder - Lebensgefahr

Bei einem Streit unter zwei Männern ist am Sonntag einer der beiden Kontrahenten niedergeschossen und lebensgefährlich verletzt worden. Der 24-Jährige befinde sich in Lebensgefahr, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Eschwege und Kassel mit. Der 44-jährige mutmaßliche Schütze sei auf der Flucht in Nordrhein-Westfalen gefasst worden.

Die Ermittler gehen nach eigenen Angaben von "familiären Streitigkeiten" als Motiv aus. Demnach zog der 44-Jährige während des Streits plötzlich eine Schusswaffe und feuerte mehrfach auf den jüngeren Mann. Dieser wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der Schütze flüchtete zunächst, wurde in der Nacht zum Montag allerdings im Rahmen einer überregionalen Fahndung im nordrhein-westfälischen Bergneustadt festgenommen.

Oberhausen: Karnevalsprinz wirft sein Handy als Kamelle

Diese Aktion ging schief: In Oberhausen hat ein Karnevalsprinz bei einem Umzug versehentlich sein Handy in die auf Kamelle wartende Menschenmenge geworfen. Prinz Dubby I. alias Holger Dubberke vom Dreigestirn der KG "Dampf drauf" hatte bei dem Umzug am Samstagnachmittag auf dem Smartphone erste Fußballergebnisse nachgeschaut und den Narren per Mikrofon zugerufen. Dann legte er das Gerät in dem Fach für Süßigkeiten ab, schilderte ein Sprecher der KG.

Als er es wenig später vermisste, rief er von einem anderen Handy aus seine Nummer an - und hatte die Polizei dran. Die Beamten teilten ihm mit, er könne das Mobiltelefon auf der Wache abholen. Ein ehrlicher Narr hatte es mit den Bonbons aufgefangen und abgegeben. Zuerst hatte die "WAZ" über das Missgeschick berichtet.

Oberstdorf: Bergsteiger verunglückt tödlich

Ein 51-jähriger Mann ist auf einer Bergtour in den Allgäuer Alpen tödlich verunglückt. Der erfahrene Bergsteiger aus Norddeutschland stürzte am Rubihorn mehrere Hundert Meter in die Tiefe und starb, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Er war nach ersten Erkenntnissen mit einigen Begleitern zu einer Bergtour auf die Gaisalpe aufgebrochen, trennte sich dann jedoch von der Gruppe und war alleine in schneebedecktem Gelände unterwegs. Nachdem er sich längere Zeit nicht gemeldet hatte und telefonisch nicht zu erreichen war, begann die Bergwacht am Samstagabend, nach ihm zu suchen. Erst bei einer erneuten Suche am Sonntagmorgen fanden die Rettungskräfte die Leiche unterhalb der Ostwand des Rubihorns. Die Polizei ermittelt.

Mögelin: Frau mit Schussverletzung in Pkw entdeckt

Zeugen haben in Mögelin (Brandenburg) am Samstagabend gegen 20 Uhr in einem auf einem Feldweg abgestellten Pkw eine Frau entdeckt, die eine Schussverletzung aufwies und nicht mehr ansprechbar war. Alarmierte Einsatzkräfte versuchten demnach erfolglos, die Frau wiederzubeleben. Ein Notarzt habe letztlich nur noch den Tod feststellen können. 

Noch am selben Abend nahm laut Polizei eine zwölfköpfige Mordkommission die Ermittlungen auf. Bisherigen Erkenntnissen zufolge fiel die Frau einem Gewaltverbrechen zum Opfer. Derzeit würden Spuren ausgewertet und erste Zeugenvernehmungen durchgeführt heißt es. Ein konkreter Tatverdacht habe sich bisher nicht ergeben.

Passau: Wasserleiche an Schleuse entdeckt

Im bayerischen Passau ist am Sonntagmorgen eine Wasserleiche an einer Schleuse entdeckt worden. Der 54-jährige informierte daraufhin die Polizei, die sofort Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei zum Auffindeort ausschickte. 

Bisherigen Erkenntnissen zufolge handelt es sich bei dem Toten um einen 26-jährigen Rumänen, der seit Mitte November als vermisst galt. Laut Bericht der Beamten war der der Mann als Matrose auf einem Schiff unterwegs gewesen, als er zwischen Passau und Deggendorf über Bord ging und ertrank. Genaue Hintergründe soll nun die Kripo Passau herausfinden. Hinweise auf eine Fremndeinwirkung, die zum Tod des jungen Mannes geführt haben könnten, lägen derzeit nicht vor, heißt es.

A6: Porschefahrer verwüstet A6 bei Unfall und flüchtet

Auf der Autobahn 6 in Höhe Mannheim-Wallstadt in Fahrtrichtung Viernheim ist am späten Sonntagabend gegen 23.30 Uhr der Fahrer eines Cayenne aus unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn abgekommen und hat dabei 19 Leitplanken beschädigt. Das Fahrzeug schleuderte anschließend über alle drei Fahrspuren nach rechts und durchschlug dort weitere fünf Leitplanken. Statt anzuhalten fuhr der Fahrer mit dem ziemlich demolierten Wagen noch etwa einen Kilometer weiter, bevor er es auf dem Seitenstreifen abstellte. Die Fahrzeuge zweier nachfolgender Autofahrer wurden durch herumliegende Trümmerteile beschädigt. Ein Zeuge beobachtete, wie mehrere Personen aus dem silberfarbenen Porsche Cayenne ausstiegen und zu Fuß in Richtung AK Viernheim davonliefen. Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen konnten die Personen nicht mehr festgestellt werden. Die an dem Porsche befindlichen Kennzeichen waren zuvor offensichtlich entfernt worden. Ob der Porsche zuvor gestohlen wurde, ermittelt jetzt das zuständige Autobahnpolizeirevier Mannheim. Die A6 in Richtung Viernheim musste während der Aufräumarbeiten bis gegen 2.00 Uhr gesperrt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 70.000 Euro. Zeugenhinweise an die Autobahnpolizei Mannheim, Tel. 0621 / 47 09 30.


Wurzbach: Frau von Umzugswagen gestoßen 

Im thüringischen Wurzbach ist eine 17-Jährige von einem Karnevalsumzugswagen herunter gestoßen und verletzt worden. Wie die Polizei berichtet, soll die junge Frau nach ihren Schilderungen gegen 19 Uhr auf einen Wagen gestiegen und dort von einer 27-Jährigen in den Rücken gestoßen worden sein. In der Folge fiel die 17-Jährige vom Wagen und soll am Boden liegend von der älteren Frau auch noch an den Haaren gezogen und beleidigt worden sein. Die junge Dame erlitt leichte Verletzungen und erschien am Sonntag mit ihrer Mutter bei der Schleizer Polizei um Anzeige wegen des Verdachts der Körperverletzung und Beleidigung zu erstatten.

Erfurt: Streitschlichter mit Messer angegriffen

In Erfurt ist in der Nacht zu Montag ein Mann vor dem  Inter-City Hotel am Willy-Brandt-Platz mit einem Messer angegriffen worden. Der 25-Jährige kam dazu, als gegen 3.30 Uhr zwei stritten. Als er eingreifen und schlichten wollte, wurde er von einem der beiden Männer mit einem Messer attackiert und am linken Unterarm verletzt. Beide Männer flüchteten dann unerkannt in Richtung Juri-Gagarin-Ring. Der Geschädigte musste ambulant versorgt werden.

So wird das Wetter in Deutschland am Montag, 12. Februar 2018:


jek/mod/rös / DPA / AFP
Dachüberstand beim Gerätehaus und Mindestabstand Grenze zum Nachbarn
Ich wohne in Baden-Württemberg und plane auf meinem Grundstück einen alten Schuppen durch ein neues Gerätehaus (kein Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte im Gebäude!) mit den Grundmaßen 3,50 m x 2,50 m und Firsthöhe von 2,21 m zu ersetzen. Da die neue Anlage etwa 60 cm in einer Geländestufe aufgestellt wird, ist die Wand gegenüber dem Nachbarn tatsächlich nur ca. 1,6 m gegenüber der OK des Gartens hoch. Es soll eine verfahrensfreie Umsetzung in einer Grenzbebauung durchgeführt werden. Auf dem Nachbargrundstück ist eine ca. 3m hohe Thuja Hecke, die geringfügig über die Grenze herüber ragt. Nun hat das geplante Gerätehaus einen umlaufenden Dachüberstand von ca. 20 cm, sodaß die Außenmasse des Fundaments etwa 20 cm von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Damit ist sichergestellt, dass der Dachüberstand nicht mit dem Nachbargruzdstück überlappt. Wie sieht es nun entsprechend der LBO Baden-Würtenberg mit der Regelung zum Mindestabstand gegenüber der Grenze des Nachbarn aus? Ich sehe 3 Möglichkeiten: a) es gilt als Grenzbebauung. Die überhängende Thuja-Hecke stört mich nicht. b) es müssen 50 cm Mindestabstand eingehalten werden. c) der Überstand am Gerätehaus an der Grenze zum Nachbarn muss entfernt werden, damit der Aufbau als Grenzbebauung anerkannt wird. PS: Zusammen mit der Länge der Garage des Nachbarn wird eine Grenzbebauung von 9m nicht überschritten. Mit der Bitte um eine Rückmeldung, sodaß ich meinen Plan vernünftig abschließen kann. mfg