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Nachrichten aus Deutschland : Aldi will im Express-Tempo alle Filialen modernisieren

Essen: Aldi Nord will bis 2019 alle Filialen modernisieren +++ Ahrensburg: Mann fährt in Parkhaus gegen Wand +++ Wuppertal: Polizei sucht Mutter von totem Baby +++ Nachrichten aus Deutschland.

Aldi will Filialen modernisieren

Aldi Nord will alle seine Filialen modernisieren (Symbolbild)

Essen: Aldi Nord will bis 2019 alle Filialen modernisieren

Aldi Nord will alle seine Filialen bis 2019 mit einem neuen Konzept umbauen. Das sagte Kay Rüschoff, Marketing-Chef des Discounter-Riesen, der "Wirtschafts-Woche". Um das zu schaffen, drücken die Essener aufs Tempo: Statt wie bislang zehn, sollen künftig 30 Filialen pro Woche umgebaut werden. 2019 sollen die Maßnahmen in allen 2250 deutschen Filialen abgeschlossen sein. Das intern "Aniko" getaufte Projekt lässt sich der Konzern dem Bericht nach 5,2 Milliarden Euro kosten. Die Innenräume sollen heller und freundlicher werden. Bislang wurden fast 100 Filialen umgebaut. Die Kunden wüssten die Modernisierung zu schätzen, so der Manager zu dem Blatt: "Die Umsätze haben in den Aniko-Filialen im Schnitt deutlich zweistellig zugelegt".

Ahrensburg: Mann fährt in Parkhaus gegen Wand

In Ahrensburg bei Hamburg ist eine 87-jährige Frau tödlich verunglückt. Wie die Polizei berichtet, saß sie als Beifahrerin bei ihrem 90-jährigen Mann im Auto. Der Fahrer wollte am Donnerstag in ein Parkhaus eines Einkaufszentrums hineinfahren. Dabei habe der Fahrer "aufgrund eines körperlichen Mangels das Gaspedal unkontrollierte betätigt", heißt es in der Pressemeldung. Das Auto durchbrach die Zufahrtsschranke und beschleunigte danach mehr als 20 Meter. Mit der linken Seite touchierte es eine Fahrbahnabgrenzung bevor es frontal gegen eine Betonwand prallte. Der Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt, seine Frau tödlich. Sie starb auf dem Weg ins Krankenhaus.

Wuppertal: Polizei sucht mit Bildern vom Fundort nach Mutter von totem Säugling

Die Polizei Wuppertal versucht noch immer, die Identität eines verstorbenen Neugeborenen herauszufinden. Eine Spaziergängerin hatte im Waldgebiet "In der Beek" in Wuppertal das tote Baby gefunden (siehe Meldung vom Montag). 

nachrichten deutschland fahndungsplakat

Das Fahndungsplakat der Polizei Wuppertal

Es war in der Nähe eines Fußweges gegenüber der Bushaltestelle "Falkenberg" abgelegt. Das kleine Mädchen lag in einem hellblauen kleineren Eimer mit einem Handtuch bedeckt. Daneben lag ein weiteres Handtuch auf der Erde. 

Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln, um die Identität und das Schicksal des Neugeborenen zu klären. Zu diesem Zweck wurde ein Fahndungsplakat mit Bildern vom Fundort veröffentlicht. Am kommenden Wochenende wird die Polizei mit einer mobilen Anlaufstelle an der Bushaltestelle zwischen 6.30 Uhr und 22.30 Uhr am Fundort sein. "Wer Angaben oder Hinweise zur Herkunft des Mädchens oder der Gegenstände machen kann hat die Möglichkeit, sich unmittelbar vor Ort anzuvertrauen, jeder Hinweis kann hilfreich sein", heißt es in einer Pressemeldung. Außerdem rufen die Ermittler mögliche Zeugen auf, sich auch weiterhin unter der Telefonnummer 0202-2840 an die Polizei Wuppertal zu wenden.

Köln: Keine Punkte für geblitzte Fahrer nach Radarfallen-Panne

Nachdem im Februar diesen Jahres knapp eine halbe Millionen Autofahrer auf der A3 fälschlicherweise geblitzt wurden, werden nun Großteile der Strafzettel erlassen, oder gemildert. Das berichtet die "Kölnische Rundschau". Die Radarfalle wurde im Auftrag der Bezirksregierung aufgestellt und sollte Raser am Heumarer Dreieck (nahe Köln) dingfest machen. Aufgrund eines fehlenden Schildes und eines Fehlers in der Anlage sollen tausende Autofahrer zu Unrecht geblitzt worden sein. Viele Autofahrer legten Einspruch ein und haben mittels eines Gnadengesuchs die Möglichkeit, sich das Bußgeld von der Bezirksregierung Köln zurückerstatten zu lassen. Aus den Blitzer-Fotos resultierten viele Fahrverbote und Knöllchen, die in vielen Fällen revidiert wurden. Wessen Bußgeld mehr als 250 Euro beträgt, der hat allerdings schlechte Chancen auf eine Rückerstattung. In diesen Fällen muss ein Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens beantragt werden.

Ratingen: Badminton-Profi stirbt bei Crash auf der A3

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Das Auto des Sportlers wurde bei dem Unfall völlig zerstört

Bei dem schweren Unfall am Donnerstag auf der A3 bei Ratingen in Nordrhein-Westfalen (der stern berichtete) kam der niederländische Badminton-Profi Erik Meijs ums Leben. Wie "Der Westen" berichtet, erlag der 26-Jährige im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Er war zuvor schwer verletzt mit einem Helikopter dorthin geflogen worden. Ein 34-Jähriger starb direkt am Unfallort, eine 65-Jährige wurde ebenfalls schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Acht weitere Personen wurden leicht verletzt. Ein Lkw war ungebremst auf ein Stauende geprallt. Die A3 blieb in der Folge stundenlang gesperrt. Erik Meijs spielte in der Badminton-Bundesliga für den 1. FC Beuel aus Bonn und war niederländischer Nationalspieler. Er hinterlässt dem Bericht nach eine schwangere Freundin.

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Nachrichten von Donnerstag, 16. November:

Freiburg: Hotelgast findet fremden Mann in seinem Bett

Gehörig erschrak sich ein 62-jähriger Gast des Intercityhotels Freiburg als er am Mittwochabend gegen 23:30 Uhr sein Zimmer betrat. Da lag bereits ein fremder Mann in seinem Bett und schlief. Vorher hatte dieser offensichtlich noch seinen Proviant gegessen und seine Zigaretten geraucht, berichtete die Polizei. Wie der Mann in das verschlossene Hotelzimmer gelangte, konnte bislang nicht geklärt werden. Den Beamten war der Mann bereits bekannt - es handelte sich um einen 37-jährigen Obdachlosen. Er war an dem Tag ohne Fahrschein von Offenburg nach Freiburg unterwegs gewesen. Den Mann erwartet eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch.

Düsseldorf: Auto rollt allein eine Rampe hinunter - Mann tödlich verletzt

Ein führerloses Auto hat am Mittwoch in einem Düsseldorfer Supermarkt-Parkhaus einen 70-Jährigen tödlich verletzt, berichtete die Polizei. Der Mann wurde gegen eine Wand gedrückt. Ersten Ermittlungen zufolge hatte eine Frau den Wagen in einer Parkbucht abgestellt, die an einer abschüssigen Rampe lag. Das Auto rollte dann aus noch ungeklärter Ursache rückwärts hinunter und erfasste den Mann. Die Fahrzeughalterin wurde ausgerufen. Sie erlitt einen Schock.

Freiburg: Katze eine Woche lang im Bahnhofsschließfach gefangen

Die Polizei hat gegen 11.30 Uhr eine Katze aus einem Schließfach am Freiburger Hauptbahnhof befreit. Die Besitzerin konnte ermittelt werden und muss sich nun wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verantworten. Ein Reisender hatte im Vorbeigehen Katzenlaute aus dem Schließfach am Bahnsteig gehört und die Polizeistreife informiert. Im Schließfach befand sich tatsächlich eine Katze, die dort ihrem Zustand zufolge schon seit längerem eingesperrt gewesen sein musste. Laut der elektronischen Anzeige war das Schließfach bereits seit sieben Tagen nicht geöffnet worden. Die Katze, die trotz der Umstände einigermaßen wohlauf war, wurde befreit und in ein Tierheim gebracht. Eine Mitarbeiterin im Hauptbahnhof konnte sich vage an eine Frau erinnern, die sie dort in der Vergangenheit schon des Öfteren mit einem Katzenkäfig gesehen hatte. Die Mitarbeiterin erkannte die besagte Frau nur wenige Stunden später in der Haupthalle am Bahnhof wieder und informierte die Polizei. 

Frankfurt/Main: Vermisstes Auto nach 20 Jahren wieder aufgetaucht

1997 meldete ein heute 76-Jähriger in Frankfurt sein als vermisst, 20 Jahre später wurde der Wagen gefunden. Wie die Stadt Frankfurt am Mittwoch mitteilte, stand das Auto in einer Garage in einem Gebäude, das gerade abgerissen wird. Das mittlerweile schrottreife Fahrzeug blockierte die Abrissarbeiten. Es stellte sich heraus, das der Halter sowohl den Pkw wie auch die Kennzeichen 1997 als verloren gegangen gemeldet hatte. Der Hintergrund: Er hatte das Auto selbst in der Garage abgestellt, dies aber im Anschluss offenbar vergessen. Freude wird der Mann an dem Fund jedoch nicht mehr haben: "Das nicht mehr fahrbereite Fahrzeug wurde anschließend vom Gelände entfernt und verschrottet", heißt es in der Mitteilung.

Mülheim an der Ruhr: Linienbus und Pkw kollidieren

Um acht Uhr kam es in Mülheim auf der Duisburger Straße zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein voll besetzter Linienbus und ein Pkw stießen frontal zusammen. Dabei wurden im Bus 13 Personen verletzt. Unter den Verletzten befanden sich drei Kinder. Ein Kind und eine erwachsene Person wurden schwer verletzt. Die drei Insassen des Pkw wurden leicht verletzt. Die Feuerwehr und Rettungswagen waren aufgrund der hohen Anzahl von Verletzten mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Nachrichten Deutschland - Mülheim Unfall

Schwerer Verkehrsunfall zwischen Linienbus und PKW forderte 16 Verletzte

Wiesbaden/Mainz: Großer Stromausfall

In Wiesbaden und in Mainz ist es am Morgen zu einem großen Stromausfall gekommen. In Mainz sei der gesamte Großraum betroffen, sagte ein Polizeisprecher. In Wiesbaden sei er zumindest phasenweise dagewesen. Ursache soll nach ersten Erkenntnissen ein Brand in einem Umspannwerk sein. In Mainz fielen Ampeln aus, es kam zu Verkehrsbehinderungen. Alarmanlagen wurden ausgelöst. Laut Mainzer trafen die ersten Meldungen zum Stromausfall gegen 7 Uhr ein.

Ratingen: Schwerer Verkehrsunfall auf der A3

Um kurz vor acht Uhr kam es auf der A3 in Richtung Oberhausen, kurz vor dem Kreuz Breitscheid zu einem schweren Verkehrsunfall, berichtet die Polizei. Aus bislang ungeklärter Ursache verunfallten zwei Lkw und fünf Pkw miteinander. Drei wurden komplett zerstört, zwei Personen wurden in den Wracks schwerst eingeklemmt und mussten mit einem Gerät befreit werden. Eine Person wurde tödlich, zwei weitere schwer verletzt. Acht weitere Personen sind leicht verletzt. Derzeit laufen noch die Bergungs-, Reinigungs- und Ermittlungsmaßnahmen. Die Autobahn ist komplett gesperrt und die Sperrung wird wohl noch mehrere Stunden anhalten. 

Essen: Pferd steckt unglücklich in seiner Box fest

In einem Pferdestall in Essen hatte sich am Mittwoch ein neunjähriger Wallach in eine schwierige Situation begeben, die jedoch nach erster Einschätzung der Tierklinik glimpflich ausgegangen ist. Pferd Frido hatte des nachts ausgeschlagen und dabei seinen Huf durch das Gitter der Boxentür gedrückt. Der Wallach hing fest, konnte sich alleine nicht befreien. Die Tierärztin sedierte am Morgen das Tier, Feuerwehrleute drückten das Gitter dann auseinander. Durch die erweiterte Öffnung wurde Frido aus seiner misslichen Lage befreit. Die Fahrt in die Tierklinik überstand der Wallach problemlos.

Nachrichten Deutschland - Pferd steckt fest

Die Feuerwehr Essen ist am Mittwoch zu dieser außergewöhnlichen Tierrettung gerufen worden

Erfurt: Polizei schießt am Hauptbahnhof auf Flüchtige

Polizisten haben am Mittwochabend am Erfurter auf zwei flüchtige Verdächtige geschossen. Wie die Polizei mitteilte, wollten die Beamten die beiden per Fahndung Gesuchten festnehmen. Im Zuge dieser Bemühungen eröffneten die Beamten das Feuer und verletzten einen der beiden. Lebensgefahr bestehe jedoch nicht. Weitere Hintergründe zu Personen oder Sachverhalt teilte die Polizei zunächst nicht mit.

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Nachrichten von Mittwoch, 15. November:

Bremen: Mädchen in Bahn belästigt, kein Erwachsener hilft

Am Samstag wurden in einer Regionalbahn in Bremen fünf Mädchen von zwei Männern belästigt. Obwohl der Zug voll besetzt war, griff keiner der erwachsenen Mitreisenden ein, berichtete die Polizei. Die Mädchen waren zwischen 14 und 17 Jahre alt, sie fuhren in Richtung Farge. Im Zug wurden sie von den zwei Männern zunächst angesprochen. Das Duo bedrängte die Mädchen und berührte sie an Haaren und Armen. Da niemand von den Fahrgästen eingriff, machten die Mädchen von den Tätern ein Foto. Unter Androhung von Gewalt mussten sie es sofort wieder löschen. Im Bahnhof Vegesack kam ihnen eine 15-Jährige zu Hilfe und stellte sich vor die , damit die Mädchen schnell aussteigen konnten. Die Verdächtigen kniffen ihr daraufhin in den Po, bespuckten das Mädchen und schlugen ihr ins Gesicht. Die Polizei ermittelt nun wegen sexueller Belästigung und Körperverletzung. Die Videoaufnahmen werden ausgewertet. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 - 362 3888 entgegen.

Dresden: Mann verbrennt in seiner Wohnung

Bei einem Wohnungsbrand in Dresden-Leuben ist am Vormittag ein Mann ums Leben gekommen, berichtet die "DNN". Es handele sich höchstwahrscheinlich um den Eigentümer der Wohnung, teilte die Feuerwehr mit. Der Leichnam habe höchstgradige Brandverletzungen aufgewiesen, hieß es. Die Brandursache der Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses ist unbekannt. Bei Ankunft der Feuerwehr brannte die Wohnung bereits in voller Ausdehnung. Der Wohnungseigentümer befand sich noch in der Wohnung, die restlichen Bewohner des Hauseinganges konnten sich eigenständig ins Freie begeben.

Nachrichten Deutschland - Feuerwehr Dresden

In der brennenden Wohnung in dem Haus in Dresden-Leuben ist ein Toter gefunden worden

Bad Langensalza: Kind durch Hundebiss schwer verletzt

Eine Dreijährige ist im thüringischen Bad Langensalza am Dienstagabend von einem Staffordshire-Terrier-Labrador-Mischlingshund attackiert und schwer verletzt worden. Demnach biss das Tier dem Mädchen ins Gesicht, als dieses auf eine Couch kletterte, wo auch der Hund lag.

Die Dreijährige kam mit schweren Gesichtsverletzungen in eine Erfurter Klinik. Der Hund soll nun einem Wesenstest unterzogen werden, um zu prüfen, ob von ihm eine Gefahr ausgeht.

Berlin: Bus kollidiert mit Rettungswagen - vier Verletzte

Am Vormittag ist es in Berlin-Niederschönhausen zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Rettungswagen und einem BVG-Bus gekommen, berichtet der "Tagesspiegel". Nach ersten Erkenntnissen wurden bei dem Unfall an der Kreuzung sechs Personen verletzt, vier davon schwer. Die Sperrung ist mittlerweile aufgehoben.

Oldenburg: Leiche nach Wohnungsbrand entdeckt

In Oldenburg haben Feuerwehrleute im Zuge von Löscharbeiten nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus eine männliche Leiche entdeckt. Der 59-Jährige sei in einer vom Feuer betroffenen Wohnung im zweiten Stock tot aufgefunden worden, berichtet die Polizei. Zur Todesursache wie auch zur Brandursache könne man derzeit noch keine Angaben machen, heißt es. Insgesamt mussten sechs Wohnung evakuiert werden.

Hamburg: Exhibitionist greift Pärchen mit Messer an

Am Glockengießerwall in Hamburg ist am frühen Morgen ein Mann durch Messerstiche verletzt worden. Das Opfer war laut "Hamburger Morgenpost" mit seiner Freundin unterwegs, als der spätere Täter es zunächst nur nach einer Zigarette fragte. Als der Mann sich dann jedoch entblößte und die Frau unsittlich berührte, ging der Freund dazwischen. Es habe sich ein Streit entwickelt, in dessen Zuge der Exhibitionist mehrfach mit einem Messer zustach.

Das Opfer erlitt glücklicherweise nur oberflächige Verletzungen, Lebensgefahr bestehe aktuell nicht mehr, heißt es. Die Polizei nahm indes nur wenig später an der Kunsthalle einen Verdächtigen fest. Ein Haftrichter solle nun prüfen, ob der Mann in Untersuchungshaft komme, schreibt das Blatt.

Brake: 17 Verletzte nach Schulbusunfall

Beim Zusammenprall zwischen einem Transporter und einem Schulbus sind am Morgen 17 Schulkinder verletzt worden. Offenbar hatte der Fahrer des Transporters die Vorfahrt missachtet und kollidierte nachfolgend mit dem Bus. Dieser sei von der Straße abgekommen und auf einer Wiese zum Stehen gekommen, berichtet die Polizei.

17 der insgesamt 40 Kinder und Jugendlichen aus dem Bus wurden bei dem Vorfall leicht verletzt. Der Fahrer des Transporters wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Polizei befreit werden. Derzeit sei der betroffene Streckenabschnitt für Bergungs- und Räumungsarbeiten voll gesperrt, heißt es.

Essen: Drogendealer attackieren 12-Jährigen

Im Essener Stadtteil Rüttenscheid haben am Montag zwei mutmaßliche Drogendealer einen 12-Jährigen zunächst mit Schlägen attackiert, anschließend drückte einer der Tatverdächtigen dem Kind ein Tuch aufs Gesicht, wodurch der Junge das Bewusstsein verlor.

Bisherigen Erkenntnissen zufolge hatte das Opfer die beiden morgens um 7.30 Uhr auf dem Schulweg an einem Spielplatz beim Dealen erwischt. Als sie den Jungen bemerkten, soll ihm einer der noch Unbekannten mit der Faust vor die Stirn und auf den Hinterkopf geschlagen haben. Danach habe der andere den 12-Jährigen, der später von einem Zeugen gefunden wurde, mit einem Tuch bewusstlos gemacht, schreiben die Beamten.

Nun sucht die Polizei nach den beiden Männern, die wie folgt beschrieben werden:

  • Der erste Unbekannte ist etwa 1,80 Meter groß, mit einer kräftigen Statur, "Deutsch-Türke", zwischen 18 und 20 Jahre alt und trägt einen kurzen Bart. Auffällig ist nach Aussage des Schülers ein "pickeliges Gesicht". Zur Tatzeit trug er eine dunkle Hose und einen schwarzen Kapuzenpullover.
  • Der zweite Mann ist circa 1,75 Meter groß, vermutlich ebenfalls "Deutsch-Türke", 18-20 Jahre alt mit kurzen dunklen Haaren. Zur Tatzeit trug er einen schwarzen Kapuzenpullover und eine Jeans.

Zeugen des Vorfalls werden gebeten sich bei dem Kriminalkommissariat 34 unter der Telefonnummer 0201/829-0 zu melden.

Elmshorn: Entgleister Zug legt Bahnverkehr teilweise lahm

nachrichten deutschland - zugentgleisung elmshorn

Der entgleiste Regionalzug steht im Bahnhof Elmshorn

Ein entgleister Regionalzug in Elmshorn hat am Morgen den Bahnverkehr in weiten Teilen Schleswig-Holsteins lahmgelegt. Betroffen sind die Strecken in Richtung Sylt, Flensburg und Neumünster, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn sagte. "Etliche hundert Züge sind davon betroffen." Die Bergungsarbeiten würden voraussichtlich mindestens zwei Tage dauern. 

Der Regionalzug war am Morgen am Bahnhof der Stadt nahe Hamburg aus unbekannter Ursache entgleist. Zwei Waggons sprangen nach Angaben der Bahn aus den Gleisen. Nach ersten Erkenntnissen wurde dabei eine Zugbegleiterin verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Über verletzte Fahrgäste war nichts bekannt. Der Zug war auf der Fahrt von Hamburg-Altona nach Westerland auf Sylt.

Bamberg: Ein Toter nach Brand in Flüchtlingsheim

Ein Brand in einer Flüchtlingsunterkunft in Oberfranken hat in der vergangenen Nacht ein Menschenleben gefordert. "In der betroffenen Wohnung entdeckten die Einsatzkräfte einen leblosen Körper", teilte die Polizei mit. 14 weitere Bewohner der Unterkunft wurden demnach leicht verletzt. Sechs von ihnen wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Brandursache war zunächst unklar.

Laut Polizei ging in der Nacht auf heute ein Notruf ein. Der Rauch habe sich schnell in dem zweistöckigen Gebäude ausgebreitet, hieß es. In dem Gebäude waren den Angaben zufolge 163 Menschen untergebracht. Die meisten konnten die Einrichtung demnach selbständig verlassen, andere mussten von der Feuerwehr nach draußen gebracht werden. Im Einsatz waren rund 30 Polizisten, 50 Feuerwehrleute sowie zahlreiche Rettungskräfte.

Dortmund: Mann tritt Frau in den Rücken

Scheinbar völlig ohne Grund hat ein 22-Jähriger am Montagnachmittag einer jungen Frau in Dortmund in den Rücken getreten. Ersten Ermittlungen zufolge, wartete die Frau gegen 16.30 Uhr an einer Ampel in Höhe der Kreuzung Schützenstraße/Mallinckrodtstraße, als ihr der Mann völlig überraschend in den Rücken trat. Die 21-Jährige stürzte und hatte Glück, dass ein abbiegendes Auto sie nur knapp verfehlte. Sie stand auf und lief hilferufend in einen gegenüberliegenden Imbiss. Die Polizei konnte den Täter kurz danach in Tatortnähe festnehmen und am Dienstag einem Haftrichter zuführen. Dennoch sucht die Polizei Zeugen, die die Tat beobachtet haben. Sie sollen sich bei der Kriminalwache der Dortmunder Polizei unter der Rufnummer 0231-132/7441 melden. 

Niedersachsen: Mann ohne Führerschein fährt mit Auto zum Polizeirevier

Ein Mann, der wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis vernommen werden sollte, erschien ausgerechnet mit dem Auto auf der Wache. Gegen 10 Uhr meldete er sich pünktlich auf der Polizeistation Obernkirchen (Niedersachsen). In Begleitung kam er mit seiner Ehefrau. Weil diese laut Polizei jedoch ebenfalls keinen Führerschein hat, stellten die Beamten das Fahrzeug gleich sicher. Gegen die beiden wurden Strafanzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Duldung des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Den Heimweg mussten sie zu Fuß antreten 

Berlin: ICE fährt in Wildschweine - Reisende müssen umsteigen

In Rathenow, westlich von Berlin, ist am Dienstagabend ein Intercity-Express mit Wildschweinen zusammengestoßen. Etwa 400 Reisende im ICE 596 (München-Stuttgart-Berlin) mussten auf freier Strecke in einen anderen Zug wechseln, der an die Unfallstelle herangefahren wurde. "Der ICE ist leider nicht mehr fahrbereit", berichtete die Bundespolizei auf Twitter. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen der Beamten niemand.  Zeitweise gab es auf der Strecke Wolfsburg-Berlin an der Stelle eine Vollsperrung. Danach konnte immerhin das Gleis daneben benutzt werden. Auch andere Züge in Richtung Berlin verspäteten sich laut Angaben der Bahn.


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Nachrichten von Dienstag, 14. November:

München: 21-Jährige von Arbeitskollegen und dessen Freund vergewaltigt

Eine 21-jährige Münchnerin ist am vergangenen Freitag von zwei Männern vergewaltigt worden. Wie die Polizei heute mitteilte, hatte sich die junge Frau mit einem drei Jahre jüngeren Arbeitskollegen getroffen. Gemeinsam seien die beiden in einen Partykeller gegangen, wo sich später ein Freund des Kollegen dazugesellte. Dieser habe im Verlauf des Abends versucht, die 21-Jährige zu küssen. Obwohl die Frau körperlich wie auch verbal zu verstehen gab, dies nicht zu wollen, sei ihr der 19-Jährige später auf die Toilette gefolgt. Dort habe er ihre Hand in seinen Intimbereich gedrückt und sie zum Geschlechtsverkehr aufgefordert.

Die 21-Jährige konnte sich befreien und ging zurück in den Kellerraum - in der Hoffnung, dass ihr ihr Arbeitskollege helfen würde. Weit gefehlt: Stattdessen hielt der 19-Jährige sie auf einem Sofa fest, auf das sie der 18-Jährige zuvor geschubst hatte. Beide Männer hätten anschließend "sexuelle Handlungen" an der Frau durchgeführt, heißt es im Einsatzbericht. Der Pein für die Frau damit noch nicht genug: Nach dem Übergriff begleiteten die beiden Täter ihr Opfer noch bis nach Hause. Die 21-Jährige vertraute sich am Folgetag einer Freundin und ihrer Mutter und erstattete Anzeige. Die beiden Männer seien daraufhin noch am selben Tag festgenommen worden.

Dillingen: Mann verliert 1600 Euro und rastet völlig aus

"Geld ist nicht alles", lautet ein bekanntes Sprichwort. Im Fall eines 69-Jährigen jedoch traf dies nicht zu. Der Mann hatte im schwäbischen Dillingen auf dem Kundenparkplatz eines Verbrauchermarktes ein Kuvert mit 1600 Euro in bar verloren und drehte anschließend völlig durch. Angestellte des Unternehmens beobachteten den Ausraster und dachten, der 69-Jährige habe gesundheitliche Probleme. Sie verständigten deswegen den Rettungsdienst. Wie die Polizei schreibt, floh der Mann jedoch beim Eintreffen der Sanitäter auf die Kundentoilette und drohte damit, Eindringlinge mit der Klobürste zu schlagen.

Als Polizeibeamte über die Trennwand schauten, sahen sie, dass der Mann mit der Toilettenbürste herumfuchtelte und das komplette Toilettenpapier abgewickelt hatte. Die Beamten setzten schließlich Pfefferspray ein, um den Mann zur Aufgabe zu bewegen, und konnten dann die Tür von außen öffnen. Der 69-Jährige wurde zur Behandlung ins Dillinger Krankenhaus gebracht. Aber bereits im Krankenwagen dürfte es ihm wieder besser gegangen sein: Dort konnte ihm das Geld überreicht werden, das ein ehrlicher Finder abgegeben hatte.

Neustadt/Weinstraße: Autofahrer fliegt aus Kurve und landet in Bach

nachrichten deutschland - auto in bach

Einsatzkräfte der Feuerwehr begutachten das verunfallte Fahrzeug

Offenbar aufgrund zu hoher Geschwindigkeit ist in Neustadt an der Weinstraße (Rheinland-Pfalz) ein 62-Jähriger mit seinem Fahrzeug in einer Rechtskurve von der Fahrbahn abgekommen. Der Mann geriet zunächst auf die Gegenfahrbahn, dann auf eine Grünflache und landete letztlich in einem Bach. 

Der Mann habe sich eigenhändig befreien können, sein Pkw jedoch ging vollständig im Wasser unter. Das Auto musste später per Schwerlastkran geborgen werden. Da sich beim Fahrzeugführer Hinweise auf einen möglichen Medikamentenmissbrauch ergaben, wurde eine Blutprobe entnommen.

Hannover: Betrunkene Messegäste verwechseln Unterkunft und treten Tür von Seniorin ein

In Hannover haben in der Nacht zu Sonntag zwei betrunkene Messegäste an der Lister Meile die Wohnung einer 95-Jährigen mit ihrer angemieteten Bleibe verwechselt. Die Seniorin war gegen 3 Uhr morgens wach geworden, weil sie ein Klopfen an der Tür hörte. Durch den Spion sah sie die beiden 34 und 42 Jahre alten Männer, die weiter klopften und plötzlich die Wohnungstür eintraten. Dabei wurde die Frau leicht am Kopf und an den Beinen verletzt. Sie kam in ein Krankenhaus. Wie sich herausstellte hatten die Männer eine Wohnung im selben Haus angemietet, hatten diese jedoch in ihrer Trunkenheit verwechselt. Die beiden müssen sich nun wegen Sachbeschädigung, Hausfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung verantworten.

Germersheim: Mann rast mit selbstgebautem Blaulicht über Autobahn

Ein Autofahrer ist am Montag mit einem selbst eingebauten Blaulicht über die A8 gerast. Er soll zunächst in Richtung Karlsruhe unterwegs gewesen sein und mehrere Autos rechts überholt haben, wie die Polizei mitteilte. Zwischen den Abfahrten Pforzheim-Ost und Pforzheim-Nord habe er dann das Blaulicht eingeschaltet, das im Bereich des Kühlergrills eingebaut war. So habe er sich auf der Autobahn den Weg frei gemacht. Ein anderer Autofahrer hatte bereits zuvor die Polizei informiert und den Raser bis nach Rheinland-Pfalz verfolgt. Die Polizei Germersheim konnte ihn schließlich stellen. Gegen den Autofahrer wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet. Das Blaulicht wurde sichergestellt. 

Hannover: Zwei Männer niedergeschossen

In Hannover hat ein Unbekannter am Montagmittag auf zwei Männer geschossen. Die zwei 24 und 27 Jahre alten Männer waren laut Polizei gegen 14 Uhr auf einem Fußweg unterwegs, als der Unbekannte am Steigerwaldweg aus einem gegenüberliegenden Park kam und plötzlich schoss. Der Ältere wurde von zwei Geschossen getroffen und erlitt schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen. Er wird derzeit in einem Krankenhaus behandelt. Der Täter ist auf der Flucht.

Die Polizei sucht Zeugen, die etwas gesehen haben. In der Nähe des Tatorts fand die Polizei eine scharfe Pistole, vermutlich die Tatwaffe. Der Täter wird wie folgt beschrieben: Er hat einen dunklen Teint, ist 23 bis 30 Jahre alt, circa 1,75 Meter groß und schlank. Er war zum Tatzeitpunkt mit einer dunklen Kapuzenjacke mit aufgesetzter Kapuze bekleidet. Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555.

Nachrichten aus Deutschland: Ein Beamter sichert Spuren in Hannover

Ein Beamter sichert nach der Schießerei in Hannover Beweismaterial


Hohenstein-Ernstthal: Kinder entdecken Leiche neben Bahngleisen

In Hohenstein-Ernstthal im Kreis Zwickau haben drei Kinder beim Spielen am Montagnachmittag eine grausige Entdeckung gemacht. Im Gebüsch neben den Bahngleisen fanden die Sieben- bis Zwölfjährigen die Leiche eines Mannes. Wie die "Welt" unter Berufung auf die Bundespolizei berichtet, weist der Leichnam Verletzungen auf, die womöglich von einem Zusammenprall mit einem Zug stammen. Die Beamten versuchen nun, die Identität des Mannes sowie Todeszeitpunkt und -ursache zu klären. 

Bad Gandersheim: Spaziergänger findet Hunderte Briefe und Pakete auf Feld

Im niedersächsischen Bad Gandersheim hat ein Spaziergänger auf einem Feld Hunderte Briefe und Paketsendungen gefunden. Der Mann informierte am Sonntag die Polizei, nachdem er nahe einer Bundesstraße bei Kalefeld "Papiermüll" entdeckt hatte, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Es handelte sich um Post für den Bereich Bad Grund, die ein Brief- und Kurierdienst hatte ausliefern sollen. Die Sendungen stammen vermutlich alle aus dem vergangenen April. Mit Hilfe der internen Kennzeichnungen des Unternehmens konnte der verantwortliche Zusteller ermittelt werden. Gegen ihn wurde ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Post- und Fernmeldegeheimnis eingeleitet. Das kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe geahndet werden. Die gefundenen Briefe wurden dem Kurierdienst übergeben, der nun die Sendungen neu ordnen und möglichst noch zustellen soll.

Niedersachsen: SPD und CDU wollen Kita-Gebühren abschaffen

Der Kindergartenbesuch in Niedersachsen soll künftig kostenlos sein. Darauf haben sich die SPD und die CDU auf dem Weg zu einer großen Koalition verständigt, berichtet der NDR. Demnach soll der Gratis-Kindergarten laut SPD-Generalsekretär Georg Brockmeyer "so schnell wie möglich" kommen. Den Kommunen soll ein "fairer Ausgleich" gezahlt werden, wenn Familien keine Beiträge mehr leisten müssen.  

Mainz: Mann klaut betrunken Auto und baut Unfall

Da hat das Karma nicht lange auf sich warten lassen: In Mainz ist die Polizei am Sonntagmorgen gegen 3 Uhr morgens auf einen Autofahrer aufmerksam geworden, der viel zu schnell in der Altstadt unterwegs war. Plötzlich verlor er die Kontrolle, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Schutzplanken. Anschließend flüchtete er mit seinem Beifahrer zu Fuß in Richtung Stadtpark. Wie sich herausstellte, war das Fahrzeug mit Rüdesheimer Kennzeichen gestohlen. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und konnten einen der beiden Insassen dabei erwischen, wie er gerade erneut versuchte, einen Wagen zu klauen. Die Polizei nahm den 21-Jährigen fest. Ein durchgeführter Alkohltest ergab einen Wert von 2,18 Promille. 

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Nachrichten von Montag, 13. November:

Kreis Soest: Lottospieler knackt Jackpot

Das Leben eines Lottospielers aus dem Kreis Soest dürfte seit Samstag völlig Kopf stehen: Wie WestLotto mitteilte, knackte der Tipper bundesweit als einziger den Jackpot und darf sich nun über exakt 17.830.560,90 Euro freuen. Demnach kreuzte der Glückspilz nicht nur die sechs Zahlen richtig (1, 7, 11, 16, 19 und 37) an, auch hatte er die Superzahl 7 auf seinem Spielschein. "Direkt in der ersten Spielreihe hat der glückliche Gewinner einen Volltreffer gelandet. Es ist die zweithöchste Summe, die ein Tipper aus NRW in diesem Jahr im Lotto abgeräumt hat", so ein Sprecher von WestLotto.

Dem oder der Glücklichen dürfte es dabei ziemlich egal sein, dass insgesamt neun weitere Spieler sechs Richtige hatten. Sie alle müssen sich aufgrund des Soester Glückspilzes mit "nur" 191.815,20 Euro zufrieden geben.

Ulm: Arbeiter von Förderband erfasst und eingeklemmt - tot

Im bayerischen Ulm hat sich am Morgen in einem Industriebetrieb ein tödlicher Unfall ereignet. Wie die Polizei berichtet, wurde ein 53-Jähriger von einem Förderband erfasst und eingeklemmt. Dabei erlitt der Mann tödliche Verletzungen. Obwohl nach bisherigen Erkenntnissen eine Fremdbeteiligung oder ein technischer Defekt ausgeschlossen werden können, habe die Kriminalpolizei Ermittlungen zur Klärung des genauen Unfallhergangs eingeleitet.

Mönchengladbach: Frau steckt in Altkleidercontainer fest

Die Feuerwehr Mönchengladbach musste am Samstagabend zu einem ungewöhnlichen Einsatz ausrücken. Demnach steckte eine Frau in einem Container fest, in den sie zuvor nicht mehr benötigte Kleidung geworfen hatte. Nach dem Einwurf stellte die Frau fest, dass sich in einem der Stücke noch ihre Scheckkarte befand. Also legte sie sich kurzerhand in die Einfüllklappe, ein Mann half ihr dabei - jedoch ohne den gewünschten Effekt: Statt nur an ihre Scheckkarte zu gelangen, fiel die Frau gleich ganz in den Container und musste nun selbst gerettet werden. 

Da derartige Einwurfklappen gegen eine Entnahme von außen gesichert sind, musste die Feuerwehr den Container mit hydraulischem Gerät öffnen. Die Frau habe nach dem Vorfall unverletzt - und natürlich mit ihrer Scheckkarte - nach Hause gekonnt, heißt es.

Stuttgart: 16-Jährige auf Disko-Toilette vergewaltigt?

Eine 16-Jährige wurde offenbar am Freitag auf der Toilette einer Stuttgarter Diskothek an der Hauptstätter Straße von einem Unbekannten "nach derzeitigem Kenntnisstand zu sexuellen Handlungen gezwungen", wie die Polizei schreibt. Die Jugendliche, die mit zwei Freundinnen unterwegs war, sei von dem Mann gepackt und in die Kabine gezogen worden.

Sie beschrieb den Täter im Anschluss wie folgt: Etwa 18 Jahre alt, rund 1,80 Meter groß, vermutlich Deutscher, pummelige Statur, ungepflegt, schulterlange, lockige, braune Haare, Mitesser an beiden Wangen und einem Bartflaum am Kinn. Er war mit einem schwarzen T-Shirt mit Rundkragen und roter Aufschrift am Rücken und einer blauen Jeans bekleidet. Er trug am linken Handgelenk eine schwarze Smart-Watch. Zeugen werden gebeten sich unter der Telefonnummer 0711-89905778 an die Polizei zu wenden.

Essen: Sperrung nach Bombenfund

Im Essener Südviertel wurde einem Bericht von "Der Westen" nach bei Bauarbeiten eine Bombe gefunden. Offenbar soll der Blindgänger in der Baumstraße noch heute entschärft werden, dafür ist dem Bericht nach wohl eine komplette Evakuierung des Bereichs in einem Umkreis von 500 Metern notwendig.

Mahlstetten: Autofahrer stürzt 30 Meter in die Tiefe

Glück im Unglück hatte ein Autofahrer in Baden-Württemberg: Auf schneeglatter Fahrbahn stürzte er mit seinem Fahrzeug nach einer Rutschpartie bei Mahlstetten 30 Meter in die Tiefe. Laut Polizei überstand der 31 Jahre alte Mann den Unfall mit leichten Verletzungen. Grund sei der unwetterartige Wintereinbruch am Sonntagnachmittag gewesen - der Fahrer war auf einer Kreisstraße mit Sommerreifen unterwegs. Bei dem Sturz prallte sein Wagen gegen mehrere Bäume und Sträucher, bis er kurz vor einem Bachbett zum Stillstand kam.

Wuppertal: Spaziergängerin findet toten Säugling im Wald

Eine Spaziergängerin hat im Waldgebiet "In der Beek" in Wuppertal ein totes Baby gefunden. Wie die Polizei berichtet, war der Säugling in der Nähe eines Fußweges gegenüber der Bushaltestelle "Falkenberg" abgelegt. Die Todesursache und weitere Hintergründe waren zunächst noch unklar. Weitere Informationen, etwa zum Geschlecht des Kindes, gab die Polizei nicht heraus. Der Säugling kam in die Rechtsmedizin, Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln, um die Identität und das Schicksal des Neugeborenen zu klären. Dazu rufen die Ermittler mögliche Zeugen auf, sich unter der Telefonnummer 0202-2840 an die Polizei Wuppertal zu wenden.

Kassel: 29-Jähriger bei Unfall schwerst verletzt

Die Kasseler Polizei ermittelt seit Samstagabend in einem besonders heftigen Fall von Fahrerflucht. Wie die Beamten berichten, war auf einer Straße ein 29-Jähriger schwerst verletzt und bewusstlos von Passanten aufgefunden worden. Der Mann wurde sogleich in ein Krankenhaus gebracht, wo er ins künstliche Koma versetzt wurde und entsprechend noch nicht befragt werden konnte.

Nach derzeitigem Stand sei der aus Kassel stammende 29-Jährige zu Fuß und alkoholisiert unterwegs gewesen. Es spreche alles dafür, dass ein unbekannter Autofahrer ihn mit seinem Fahrzeug auf der Fahrbahn erfasste, dabei schwer verletzte und anschließend flüchtete, ohne sich um den Verletzten zu kümmern, heißt es im Einsatzbericht. Es sei unklar, von wo der Verursacher kam und wohin er flüchtete. Ein Zeuge will lediglich mitbekommen haben, dass ein Wagen mit quietschenden Reifen davongefahren sein soll.

Nun bittet die Polizei Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen geben können, sich unter Tel.: 0561 - 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel zu melden.

Zolling: Frau findet stark verweste Leiche

Eine Spaziergängerin hat am Sonntag im Gebüsch nahe des Amper-Kanals eine stark verweste Leiche entdeckt. Weil diese teilweise skelettiert gewesen sei, gingen die Ermittler davon aus, dass sie bereits seit längerer Zeit dort gelegen haben muss, schreibt die "Hallertauer Zeitung". Die Identität des Leichnams ist demnach noch ungeklärt. Zudem sei nicht klar, ob es sich um eine Frau oder einen Mann handele und was zum Tod führte. All diese Fragen soll nun eine Obduktion klären.

Hofheim: Wohnung mit Holzkohlegrill geheizt - drei Verletzte

Weil die Zentralheizung ausgefallen war, haben Bewohner eines Hauses versucht, ihre Wohnung mittels eines Holzkohlegrills aufzuwärmen. Das Ergebnis: Drei Menschen mussten mit CO2-Vergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Insgesamt musste die Feuerwehr 14 Bewohner aus dem Wohnhaus retten, die allesamt rettungsdienstlich betreut wurden.

Nach dem Belüften des Hauses konnten die Mieter wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

A3 bei Kitzingen: 41-Jähriger fährt ungebremst auf Sattelzug auf

Auf der A3 bei Kitzingen (Bayern) hat sich am Morgen ein schwerer Auffahrunfall ereignet. Gegen sieben Uhr prallte dort der Fahrer eines Kleintransporters laut Polizei nahezu ungebremst auf einen vor ihm fahrenden Sattelzug auf. Der 41-jährige Sprinterfahrer sei bei dem Unfall in seinem Fahrzeug eingeklemmt worden und musste per Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden, berichtet der Bayerische Rundfunk. 

Die A3 musste demnach in Fahrtrichtung Nürnberg komplett gesperrt werden. Der verkehr werde zwar weiträumig umgeleitet, dennoch sei derzeit mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen, heißt es.

Hannover: Unbekannte verwüsten rund 75 Gräber

Bereits in der Nacht auf Samstag haben in Hannover noch unbekannte Täter auf einem Friedhof gewütet. Insgesamt seien rund 75 Gräber geschändet worden, berichtet die Polizei. Die Täter hätten hauptsächlich Grablichter, Grabgestecke und Grabschmuck verwüstet und verstreut, heißt es. In einem Fall beschädigten die Chaoten auch einen Grabstein, bei vier weiteren Gräbern seien die Grabplatten zerstört worden.

Zeugen und Betroffene werden nun gebeten, sich unter der Rufnummer 0511 109-3017 mit dem Polizeikommissariat Ricklingen in Verbindung zu setzen

Gera: Mann zündet sich nach Familienstreit an

Ein 39-Jähriger hat im thüringischen Gera schwere Verbrennungen erlitten, nachdem er sich mit Benzin übergoss und dann anzündete. Passanten eilten dem Mann zu Hilfe und löschten das Feuer mit Decken. Der 39-Jährige wurde anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Bisherigen Erkenntnissen zufolge war dem Vorfall ein Familienstreit vorausgegangen. Die Ermittlungen dauerten an, schreibt die Polizei.

Essen: Dieb verdreckt sich mit eigenem Kot, um Durchsuchung zu entgehen

Ein 44-Jähriger hat am Samstag am Essener Hauptbahnhof zu - gelinde gesagt - ungewöhnlichen Maßnahmen gegriffen, um einer polizeilichen Durchsuchung zu entgehen. Wie die Polizei berichtet, war der Essener in einer Drogerie beim Ladendiebstahl erwischt und festgehalten worden. Als die alarmierten Beamten eintrafen, stellten sie fest, dass der Verdächtige offenbar absichtlich seine Kleidung mit Kot verunreinigt hatte. Außerdem schien er völlig betrunken zu sein. Auf der Wache wurde festgestellt, dass der Trunkenheitszustand nur vorgegaukelt war. In Rucksack und Kleidung des Mannes wurden neben dem Diebesgut auch Teppichmesser gefunden. Nun muss sich der polizeibekannte Verdächtige wegen Diebstahls mit Waffen verantworten.

Halle an der Saale: Jugendlicher mit Machete attackiert und verletzt

Ein 15-Jähriger ist in Halle an der Saale von mehreren Angreifern mit einer Machete und einem Baseballschläger attackiert und verletzt worden. Wie die Leipziger Volkszeitung mit Berufung auf die Polizei berichtet, saß der Jugendliche am Sonntag in einer Straßenbahn. Nahe der Haltestelle Riebeckplatz seien dann acht Personen in die Bahn gestürmt und hätten ihn zunächst bedroht. Im Anschluss kam es auch zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Die Angreifer flohen, der Verletzte rief die Polizei. Er hatte eine Wunde am Oberschenkel, die Machete fanden die Polizisten in der Bahn. Der Junge konnte offenbar zwei Angreifer identifizieren.

So wird das Wetter in Deutschland

Am Wochenende fiel Schnee in Deutschland, unter anderem in Oberfanken und der Oberpfalz. In Schleswig-Holstein sorgte überfrierende Nässe für teils glatte Straßen. Wie es mit dem Wetter weitergeht, sehen Sie in der aktuellen Vorhersage für Montag, den 13. November:

rös/mod/jek/dm/DPA

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