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Nachrichten aus Deutschland: Bomben in Dortmund entschärft – Anwohner dürfen zurück in ihre Häuser

Hannover: Frau tot in Wohnung gefunden +++ Ratingen: Explosion in Tiefgarage – Deckenteile eingestürzt +++ Essen: Hilfloses Pferd aus Schlammgrube befreit +++ Neubukow: Polizei schießt auf Messer-Angreifer +++ Nachrichten aus Deutschland.

Ein Bagger steht an einem der Bomberverdachtspunkte in der Dortmunder Innenstadt

Dortmund: Bombenentschärfung beendet

In Dortmund sind die beiden Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft worden. Bei den Blindgängern handelte es sich nach Angaben der Stadt um 250-Kilogramm-Bomben. "Das Evakuierungsgebiet ist jetzt wieder freigegeben", meldet die Stadt über ihren Twitteraccount um kurz nach 17 Uhr am Sonntag. "Die Durchfahrtssperren direkt an den Kliniken bleiben für den Rücktransport und den Abbau der Container bestehen." Am Morgen wurde wegen vier möglicher Fliegerbomben, die in der Nähe von zwei Krankenhäusern liegen, eine aufwendige Evakuierung in einem dicht besiedelten Wohngebiet fortgesetzt. Insgesamt mussten rund 14.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Später verkündete die Stadt, dass sich zwei der vier Verdachtspunkte nicht bestätigt hätten. Heißt: An zwei Stellen wurden demnach keine Fliegerbomben gefunden.


Quelle: Twitter

Bad Salszuflen: Hausbewohner flüchten vor Wildschweinrotte ins Obergeschoss

Wildschweinalarm in nordrhein-westfälischen Bad Salzuflen. Wie die Polizei Lippe berichtete, war am Nachmittag eine aufgescheuchte Wildschweinrotte durch die Ortsteile Schötmar und Ehrsen-Breden gezogen. Zwei Schweine durchbrachen gegen kurz nach 15 Uhr die Scheiben der Terrassentüren und gelangten in die Wohnzimmer. Bewohner flüchteten teilweise in das erste Obergeschoss und informierten von dort aus die Polizei. Als die Beamten eintrafen, waren die Tiere bereits wieder geflüchtet

Quelle: Polizei Lippe

A8 bei Leipheim: Betrunkener will auf Autobahn nach Polen laufen

Weil er zu Fuß auf der Autobahn unterwegs war, hat ein 27-Jähriger einen Polizeieinsatz in Bayern ausgelöst. Als eine Streife den Mann auf der A8 bei Leipheim in Schwaben in Fahrtrichtung München aufgriff, gab der Mann an, er wolle in seine Heimat Polen laufen. Wie ein Polizeisprecher sagte, sei der Mann stark betrunken gewesen. Er wurde zu einer Raststelle gebracht, wo die Beamten auch sein Auto fanden. Dort habe auch bereits sein Begleiter auf ihn gewartete. Die Polizisten übergaben ihm den 27-Jährigen.

Quelle: DPA

Dortmund: Großräumige Evakuierung läuft

Am Sonntag müssen in Dortmund bis zu 14.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen, weil in ihrem Viertel vier Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet werden. Die Anwohner sind aufgefordert worden, bis 8 Uhr ihre Häuser zu räumen. In dem dicht besiedelten Gebiet liegen auch zwei Kliniken. 

Der Haupteingang des Hauptbahnhofs sei gesperrt, twitterte die Deutsche Bahn. Ab dem Mittag wird auch der Bahnverkehr im Ruhrgebiet eingeschränkt. Der Fernverkehr wird großräumig umgeleitet. Regionalzüge wenden in größeren Bahnhöfen vor Dortmund oder nehmen ebenfalls Ausweichstrecken.

Bereits am Samstag wurden Hunderte Patienten aus den Kliniken in Sicherheit gebracht. Einige wurden in andere Krankenhäuser verlegt, andere bleiben während der Aktion in als sicher identifizierten Bereichen der Klinikgebäude.

Update 11.33 Uhr: Inzwischen wurden zwei Fliegerbomben entdeckt. 


Quelle: DPA

Hannover: Frau tot in Wohnung gefunden

In Hannover ist eine Frau tot in ihrer Wohnung aufgefunden worden. Wie die Polizei berichtete, hatte eine Bekannte die Frau gegen 23 Uhr entdeckt und die Rettungskräfte verständigt. Nach der ersten Untersuchung eines Rechtsmediziners geht die Kripo von einem Tötungsdelikt aus. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511/109-5555 zu melden.

Quelle: Polizei Hannover

Ratingen: Explosion in Tiefgarage – Deckenteile eingestürzt

Im nordrhein-westfälischen Ratingen hat es eine Explosion in einer Tiefgarage gegeben. Wie die Feuerwehr am frühen Sonntagmorgen berichtete, wurden die Einsatzkräfte gegen kurz vor 23 Uhr alarmiert. Am Einsatzort eingetroffen fanden sie lange große Teile einer Decke und weitere Trümmerteile in etwa 15 Metern Entfernung. Die Ursache der Explosion ist noch unbekannt, jedoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Explosion durch Silvesterböller ausgelöst wurde. Insgesamt wurden etwa 50 Quadratmeter Unterdecke beschädigt.

Quelle: Feuerwehr Ratingen

Essen: Hilfloses Pferd aus Schlammgrube befreit

Ein völlig hilfloses Pferd ist in Essen aus einer Schlammgrube gerettet worden. Wie die Feuerwehr mitteilte, war das Tier am Samstagabend im Bereich einer Baustelle in dem sumpfigen Boden versunken. Zunächst versuchte die Baufirma, das Tier zu retten, was aber nicht gelang. Danach rückten Feuerwehrleute an, stiegen mit Wathosen in das Schlammloch und gruben zum Teil mit bloßen Händen die Vorderläufe des verängstigten Pferdes frei. Gleichzeitig wurde das Wasser abgepumpt. Mit Gurten um den Bauch wurde das unterkühlte Tier nach fast drei Stunden mit einem Bagger aus der Grube gehoben. Der Pferdebesitzer war erleichtert.

Quelle: DPA


Nachrichten von Samstag, den 11. Januar

Bonn: Mann droht in Straßenbahn mit Bombe

In der Bonner Innenstadt hat ein Mann in einer Straßenbahn mit einer Bombe gedroht. Der 32-Jährige blockierte nach Polizeiangaben am Samstagmittag eine Tür der Bahn, so dass diese nicht weiterfahren konnte. Als ihn der Fahrer ansprach, sagte der Mann demnach, er habe eine Bombe. Der Straßenbahnfahrer räumte die Bahn und rief die Polizei. Die Beamten überwältigten den 32-Jährigen den Angaben zufolge mit Pfefferspray und nahmen ihn fest. "Hinweise zu einem politisch oder religiös motivierten Handeln ergaben sich nicht", erklärte die Polizei. Vielmehr sei "von einem Krankheitsfall auszugehen". Der 32-Jährige sei ärztlich untersucht und in eine Klinik eingewiesen worden. Gegen ihn wird wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung einer Straftat ermittelt.

Quelle: AFP

Neubukow: Polizei schießt auf Messer-Angreifer

In Neubukow in Mecklenburg-Vorpommern hat die Polizei einen Mann mit einem Messer durch einen Schuss niedergestreckt. Wie die Beamten am Samstag mitteilten, hatte der Mann zuvor us dem Fenster einer Wohnung, mit einem Luftgewehr auf zwei Passanten geschossen und diese dabei leicht verletzt. Als die Beamten in die Wohnung des Mannes kamen, griff dieser einen der Beamten mit einem Messer an. Der Beamten schoss dem Angreifer daraufhin ins Bein. Der Mann wurde verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. 

Quelle: Polizei Rostock 

Berlin: Einbrecher bleibt mit Fuß in Baugerüst stecken

In Berlin musste die Feuerwehr einen Einbrecher befreien. Wie die Beamten am Samstag berichteten, war der Mann mit zwei Komplizen am Abend über ein Baugerüst in ein Haus in Lichterfelde eingedrungen. Als sie sich an einer Wohnungstür zu schaffen machten, wurden sie offenbar gestört und das Trio flüchtete. Einer von ihnen geriet jedoch mit seinem Fuß zwischen die Holzplanken des Gerüsts und konnte sich nicht mehr selbständig befreien. Das übernahmen dann die Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr, die mit Spezialwerkzeug anrückten. Der Mann wurde zunächst in einem Krankenhaus ambulant behandelt, später dann von der Polizei in Gewahrsam gebracht. Die Beamten fanden bei ihm Schmuck und Bargeld. Derzeit wird geprüft, ob die gefundenen Gegenstände bei Einbrüchen gestohlen wurden.

Quelle: Polizei Berlin

Heidenheim: Kleinlaster prallt in Reisebus

Beim Zusammenprall eines Kleinlasters mit einem Reisebus auf der B19 bei Heidenheim sind beide Fahrer tödlich verunglückt. Im Bus wurden zwei weitere Personen schwer verletzt, wie die Polizei weiter mitteilte. Gegen 17.45 Uhr sei der 60 Jahre alte Fahrer des Kleinlasters ersten Erkenntnissen zufolge nach links geraten und in den ihm entgegenkommenden Reisebus geprallt. 25 Bus-Reisende wurden mit leichten Verletzungen an der Unfallstelle versorgt.

Feuerwehrleute stehen neben einem zerstörten Kleinlaster und einem Reisebus

Bei dem schweren Zusammenstoß wurden beide Fahrer tödlich verletzt

DPA

Quelle: DPA

Dortmund: Evakuierung nach Vierfach-Weltkriegsbombenverdacht gestartet

In Dortmund werden in einem dicht besiedelten Wohngebiet in der Innenstadt vier Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet. Am Samstag ist eine aufwendige Evakuierung angelaufen. Die Verdachtsstellen liegen in der Nähe von zwei Krankenhäusern. Patienten werden mit Krankenwagen in andere Kliniken verlegt. "Es läuft alles wie am Schnürchen", sagte eine Stadtsprecherin am Samstagvormittag. Die Klinikgebäude werden mit Schutzwänden aus Containern vor möglichen Bombensplittern und Druckwellen geschützt. Falls sich der Verdacht bestätigt, sollen die Bomben am Sonntag entschärft werden. Dazu müssen rund 14 000 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Ab dem Mittag wird dann auch der Bahnverkehr im Ruhrgebiet eingeschränkt. Der Fernverkehr wird großräumig umgeleitet. Regionalzüge wenden in größeren Bahnhöfen vor Dortmund oder nehmen ebenfalls Ausweichstrecken.

Quelle: DPA

Landau: Kamel sorgt für Polizeieinsatz

In Landau sind am Freitagnachmittag mehrere Anrufe bei der Polizei eingegangen, wie die Beamten am Samstagfrüh meldeten. Zeugen berichteten von einem freilaufenden Kamel. Offenbar hatte das Tier aus einem in der Stadt gastierenden Zirkus zuvor aufgrund eines umgefallenen Elektrozaun von einer Weide das Weite suchen können. Zirkusmitarbeiter und eine Polizeistreife konnten das Kamel mit dem Namen Zabo in der Nähe eines Kinos wieder einfangen.

Das Kamel Zabo konnte von Zoomitarbeitern wieder eingefangen werden 

Das Kamel Zabo konnte von Zoomitarbeitern wieder eingefangen werden 

Quelle: Polizei Landau


Nachrichten von Freitag, den 10. Januar

Köln: Mann wegen Schüssen nach Kinderstreit vor Gericht

In Köln muss sich seit dieser Woche ein Mann wegen versuchtem Totschlag vor dem Kölner Landgericht verantworten. Der Vorfall, der den Prozess auslöste, ereignete sich bereits 2015, wie der "Express" berichtet. Demnach begann alles mit einem Streit unter Kindern. Eine damals Vierjährige geriet im Sandkasten mit einer Zehnjährigen aneinander und lief danach weinend zu ihren Eltern. Der Onkel des Kleinkindes und der Vater des älteren Mädchens gerieten ebenfalls in Streit. Der Konflikt eskalierte laut Anklage derart, dass der Onkel den Rivalen später am Tag zweimal heftig attackierte. Zunächst soll er ihn mit dem Auto angefahren haben, was glimpflich ausgegangen sei. Später, als er den Kontrahenten vor einem Supermarkt wiedersah, zog er mutmaßlich eine Pistole und schoss auf den Mann. Dieser rettete sich in das Auto eines Zeugen, dieser raste davon. Eine der Kugeln soll die Heckscheibe durchschlagen und in der Kopfstütze des Autos steckengeblieben sein. Verletzt wurde niemand. Der Verdächtige saß danach zwei Monate in U-Haft und wurde unter Auflagen entlassen. Nun begann der Prozess. Dem Angeklagten drohen mehrere Jahre Haft. 

Quelle: Express

Esslingen: Waschbär in misslicher Lage

Ein eingeklemmter Waschbär hat in Esslingen für Aufregung gesorgt. Das Tier saß am Freitag in sechs Metern Höhe zwischen Hauswand und Fallrohr unterhalb der Regenrinne fest und kam nicht mehr weiter, wie die Polizei mitteilte. Als die Polizisten eintrafen, habe der Waschbär nur noch seine Hinterläufe bewegt und sich an der Fassade festgeklammert. Die Feuerwehr rückte mit der Drehleiter an und die Mitarbeiter der Tierrettung versuchten, an das Tier heran zu kommen. "Dies war dem pelzigen Fassadenkletterer vermutlich doch zu viel Nähe", hieß es im Polizeibericht. Der Waschbär konnte sich schließlich selbst aus seiner unangenehmen Lage befreien. Er kletterte noch um die Ecke, verlor dann aber den Halt und stürzte ab. Nach kurzer Benommenheit flüchtete er.

Quelle: DPA

Jaderberg: Bus mit Schülern kommt von Fahrbahn ab

nachrichten deutschland - unfall jaderberg

Der Bus kam in Schräglage zum Stehen

DPA

Ein mit Schülern besetzter Reisebus ist bei Jaderberg von der Fahrbahn abgekommen. Zwei Kinder erlitten einen Schock, der Busfahrer wurde leicht verletzt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. In dem Bus saßen nach den Angaben 64 Schüler einer neunten Klasse sowie drei Lehrer. Die Gruppe war vom Landkreis Wesermarsch auf dem Weg nach Österreich. Nach ersten Erkenntnissen war der Busfahrer kurz nach Beginn der Reise  mit seinem Fahrzeug auf einen Grünstreifen geraten - ersten Erkenntnissen aus Unachtsamkeit. Der Bus kam dann in Schräglage zum Stehen. Alle Kinder wurden zu ihrem Gymnasium zurückgebracht, wo die Eltern sie abholen sollten.

Quelle: DPA

Berlin: Haus nach Buttersäureattentat evakuiert

Buttersäure verschüttet: Übler Geruch nach Erbrochenem: Haus in Oranienburg evakuiert

Essen: Haus brennt - Straßenbahn als Notunterkunft 

Eine Straßenbahn hat in Essen kurzzeitig als Notunterkunft während eines Wohnhausbrandes gedient. Alle Bewohner hatten das Haus am Freitagmorgen bereits verlassen, als die Einsatzkräfte eintrafen, wie die Feuerwehr mitteilte. Verletzt war niemand. Rund 25 Feuerwehrleute mit zwei Löschzügen waren im Einsatz, da passte eine eintreffende Straßenbahn nicht mehr vorbei. Da es an dem Morgen regnete und mit 8 Grad in Essen nicht gerade warm war, brachte die Feuerwehr die Hausbewohner während des Einsatzes in der trockenen Bahn unter. Details zur Brandursache und Schadenshöhe waren am Morgen noch unklar. Nach rund einer Stunde war der Brand laut Feuerwehr gelöscht.

Quelle: DPA

Dortmund: Nashorn in Zoo geboren

Im Dortmunder Zoo hat ein kräftiges Breitmaulnashorn-Baby das Licht der Welt erblickt. Der Junge ist gesund und stattliche 50 Kilogramm schwer, wie der Zoo am Freitag mitteilte. Für den kleinen Kerl habe man zwei Tage nach seiner Geburt noch keinen Namen gefunden. Mutter Shakina sei nach 16 Monaten Trächtigkeit und nächtlichen Geburtsstrapazen wohlauf, müsse sich aber zusammen mit ihrem Jungen erst einmal ausruhen. Das Nashornhaus bleibt daher vorübergehend geschlossen. Zoobesucher können sich vor dem Haus Live-Aufnahmen aus dem Stall ansehen.

Breitmaulnashorn Shakina hatte 2014 bereits eine Tochter - Abebi - großgezogen, die im Zoo Kerkrade in den Niederlanden lebt. Die besonders große Nashornart ist sehr selten und lebt in freier Wildbahn in Afrika.

Quelle: DPA

Frankfurt/Main: Affenmutter trennt sich nach neun Tagen von totem Jungtier 

Eine trauernde Bonobo-Mutter im Frankfurter Zoo hat nach neun Tagen ihr totes Jungtier Zikomo abgelegt. Die Affenmutter Nayembi trug das in der Nacht zum 1. Januar gestorbene Affenjunge bis Donnerstag bei sich, wie der Zoo auf seiner Facebook-Seite mitteilte. Das Tierpflegerteam konnte den leblosen Körper nun aus dem Gehege holen. Warum das Bonobo-Jungtier gestorben war, ist weiter unklar. Das Herumtragen eines toten Jungtiers ist bei Menschenaffen einer Zoosprecherin zufolge ein ganz natürliches Verhalten. Die Mutter und auch die anderen Mitglieder der Gruppe können so Abschied nehmen.

Quelle: DPA


Nachrichten von Donnerstag, den 8. Januar

Oberhausen: Schüler stellen Exhibitionisten

In Oberhausen haben drei Schüler einen Exhibitionisten gestellt und auch dank der Hilfe eines weiteren Zeugen bis zum Eintreffen der Polizei festhalten können. Wie die Beamten mitteilten, hatten die Jugendlichen den 23-Jährigen am Mittwochmorgen durch ein Fenster dabei beobachtet, als er sich eine Gruppe Schülerinnen ansah und dabei an seinem entblößten Geschlechtsteil manipulierte.

Die Schüler schrien den Mann laut an, woraufhin dieser die Flucht ergriff, jedoch von den Jugendlichen verfolgt wurde. In einem Ärztehaus gelang es dem Trio, den 23-Jährigen zu stellen. Der Mann wollte erneut flüchten, konnte aber durch die Hilfe eines 41-jährigen Zeugen zunächst festgehalten werden. Laut Polizei setzte der 23-Jährige wenig später ein weiteres Mal zur Flucht an und soll dabei einem der Schüler Schläge angedroht haben. Einen Angriff des Täters habe der kampfsporterfahrene 41-Jährige jedoch mit einem gezielten Faustschlag abwehren und den 23-Jährigen so außer Gefecht setzen können.

Eine inzwischen alarmierte Streife nahm den Mann wenig später fest und leitete ein Strafverfahren gegen ihn ein. Da es am Vortag zu zwei ähnlichen Vorfälle in Oberhausen gekommen war, prüft die Polizei nun, ob der 23-Jährige auch in diesen Fällen als Täter in Frage kommt.

Quelle: Polizei Oberhausen

Heidelberg: Bankräuber zu langer Haftstrafe verurteilt

Er hatte mehrere Bankmitarbeiter in einen Tresorraum eingesperrt und ihnen Todesangst eingejagt: Das Landgericht Heidelberg hat einen Bankräuber zu zehn Jahren Haft und anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt. Die Kammer sprach den 57-Jährigen am Donnerstag unter anderem der schweren räuberischen Erpressung schuldig. Der Mann war mit 30.000 Euro Beute geflohen, aber noch am selben Tag im Juni 2019 von der Polizei gestellt worden. Das Gericht betonte, dass die Betroffenen noch immer unter dem Vorgehen des Beschuldigten litten. Der geschiedene Metzger hatte zum Prozessauftakt die Tat gestanden.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe von zwölf Jahren mit anschließender Sicherungsverwahrung beantragt. Nach Ansicht der Verteidigung hätte eine Freiheitsstrafe von 8 Jahren und 10 Monaten genügt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Quelle: DPA

Sondershausen: 18-Jähriger stürzt von Schlossmauer in den Tod

Ein junger Mann ist am Mittwochabend im thüringischen Sondershausen von der Schlossmauer in den Tod gestürzt. Offenbar hatte sich der 18-Jährige zum Urinieren auf die etwa fünf Meter hohe Mauer des früheren Residenzschlosses des Fürsten von Schwarzburg-Sondershausen. Das berichtet die "Thüringer Allgemeine". Demnach verlor er dabei den Halt, fiel über die Brüstung und landete auf einem Stein. Der Jugendliche verstarb noch an der Unglücksstelle. Die Polizei schließt derzeit Fremdverschulden aus. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, sei Gegenstand der Ermittlungen, so die Polizei.

Quelle: Polizei Nordhausen

Bochum: 30-Jähriger wacht nachts in verschlossenem Kino auf

Wie in einem schlechten Film muss sich ein Kinobesucher in Bochum gefühlt haben: Der 30-Jährige nickte während der Spätvorstellung am Mittwochabend im Kinosessel ein und wachte erst Stunden später am frühen Donnerstagmorgen wieder auf, wie die Polizei mitteilte. Gegen 05.00 Uhr alarmierte er per Notruf die Polizei, weil er in dem Kino eingeschlossen war.

Der Mann hatte nach Polizeiangaben am Mittwochabend die 23-Uhr-Vorstellung besucht, in der ein indischer Film gezeigt wurde. Während der Bollywood-Produktion schlief er dann wohl irgendwann ein. Dabei rutschte der Kinobesucher womöglich ein wenig in seinem Sitz ab, so dass der Schlafende nach Ende der Vorstellung niemandem auffiel.

"Kurz nach Fünf wurden dem Dortmunder die Türen geöffnet, und er trat ein wenig verschlafen den Heimweg an - nach der längsten Kinovorstellung seines Lebens", hieß es im Bericht der Bochumer Polizei.

Quelle: AFP

Kamen: Einbrecher entschuldigt sich und flüchtet ohne Beute

Während eines Einbruchs in ein Haus im nordrhein-westfälischen Kamen hat sich der Täter bei der 80-jährigen Bewohnerin entschuldigt und ist dann ohne Beute geflohen. Der Unbekannte hebelte das Küchenfenster auf und verursachte dabei ein lautes Geräusch, wie die Polizei am Donnerstag in Unna mitteilte. Die Seniorin ging daraufhin vom Wohnzimmer in die Küche, weil sie dort ein Familienmitglied vermutete.

In der Küche stand ihr plötzlich der fremde Mann gegenüber. Die 80-jährige Kamenerin schrie laut auf - woraufhin der Täter "Entschuldigung" sagte und durch das Küchenfenster das Weite suchte.

Quelle: AFP

Darmstadt: Elfjähriger durch Böllerwurf schwer verletzt

Unbekannte haben in Hessen eine Elfjährige mit einem Böller beworfen und schwer verletzt. Der Feuerwerkskörper explodierte in den Händen des Mädchens, als dieses ihn abwehren wollte, wie die Polizei in Darmstadt am Donnerstag mitteilte. Demnach ereignete sich die Tat bereits am Neujahrstag. Der Böller soll über eine Hecke in Richtung des Mädchens geworfen worden sein.

Dabei wurde das Kind an der Brust getroffen. Beim Versuch, den Böller abzuwehren, explodierte er in den Händen des Mädchens. Wegen der Verletzungen musste die Elfjährige mehrere Tage im Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Quelle: AFP

Oggersheim: Mama bewusstlos – Vierjährige ruft Rettungswagen

Ein vierjähriges Mädchen hat am Mittwoch die Polizei und den Rettungsdienst im pfälzischen Oggersheim beeindruckt. Das Mädchen wählte die 112 als es bemerkte, dass ihre Mutter das Bewusstsein verloren hatte. Dank den genauen Angaben des Kindes konnten Polizei und Rettungsdienst ihrer Mutter schnell helfen, heißt es im Polizeibericht. Demnach war sie wegen Kreislaufproblemen ohnmächtig geworden, aber schnell wieder zu sich gekommen. Bei der Fahrt zum Krankenhaus durfte ihre Tochter dann auf dem Beifahrersitz Platz nehmen.

Quelle: Polizei Rheinpfalz

Bielefeld: Vergiftete Pausenbrote – 26-Jähriger stirbt mehrere Jahre nach Tat

Zehn Monate nach dem Urteil im Prozess um vergiftete Pausenbrote ist eines der Opfer gestorben. Der 26-Jährige lag jahrelang im Wachkoma, nachdem ein Kollege ihm im ostwestfälischen Schloß Holte-Stukenbrock nach Überzeugung der Richter giftiges Pulver auf seine Brote gestreut hatte. Ein Sprecher des Landgerichts Bielefeld bestätigte am Donnerstag den Tod des Mannes. Zuvor hatte die "Neue Westfälische" berichtet.

Das Landgericht Bielefeld hatte im März 2019 den damals 57-Jährigen wegen versuchten Mordes zu lebenslanger Haft und anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt und zudem die besondere Schwere der Schuld festgestellt. Die Richter gingen davon aus, dass er mehreren Kollegen ein Pulver mit Blei- und Cadmiumverbindungen auf die Pausenbrote gestreut hatte. Die Eltern des nun Gestorbenen hatten in dem Prozess über die jahrelange Leidensgeschichte ihres Sohnes berichtet.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Angeklagte legte Revision am Bundesgerichtshof ein.

Quelle: DPA

München: Tierarzt muss nach Tod eines Pferdes 250.000 Euro zahlen

Nach dem Tod eines wertvollen Sportpferdes muss ein Tierarzt 250.000 Euro an die Halterin des Tieres zahlen. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) München am Donnerstag entschieden und damit ein Urteil des Landgerichts München II bestätigt. Ursprünglich hatte die Besitzerin des Pferdes im ersten Verfahren 1,75 Millionen Euro gefordert. Das Landgericht war aber schon davon ausgegangen, dass sich der Wert des Tieres deutlich gemindert hatte. Gegen das Urteil hatte der beklagte Tierarzt sich gewehrt, die Halterin legte dagegen keine Berufung ein. 

"Seine Verurteilung, die von uns bestätigt worden ist, beruht nicht darauf, dass er was falsch gemacht hat in der Behandlung des Pferdes", sagte der Vorsitzende Richter Thomas Steiner. "Das war schon okay im Großen und Ganzen." Der Tierarzt aus Oberbayern hätte die Halterin aus Österreich nach Auffassung des Senates allerdings über die Risiken der Behandlung aufklären müssen. "Wir sehen das als Aufklärungsmangel", sagte der Richter. Er habe "die Besitzerin nicht eindringlich darauf hingewiesen, dass Gefahren bestehen, Risiken bestehen bis hin zum Todesrisiko". 

Das Pferd mit dem Namen Donna Asana, das an den Olympischen Spielen teilnehmen sollte, hatte sich 2010 einen Husten eingefangen und war gestorben, nachdem der Tierarzt ihm ein homöopathisches Mittel gespritzt hatte. Die Diagnose: anaphylaktischer Schock. Die Revision gegen die Entscheidung ließ das Oberlandesgericht nicht zu. 

Quelle: DPA

Köln: Tourist hält Wolke am Dom für Rauch und sorgt für Großeinsatz

Eine kuriose Verwechslung hat am Kölner Dom für einen nächtlichen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt. Ein Passant habe in der Nacht zum Donnerstag eine Wolke an der Kathedrale für Rauch gehalten und die Feuerwehr alarmiert, wie ein Sprecher sagte. Etwa 100 Einsatzkräfte rückten daraufhin in Dutzenden Fahrzeugen mit Martinshorn und Blaulicht aus und kontrollierten die Türme. "Die Wolke ist so am Nordturm hängengeblieben, dass es von unten nach Rauch aussah", sagte der Feuerwehrsprecher. Nach etwa einer Stunde sei der Einsatz beendet gewesen.

Quelle: DPA

Hilgert: Drei Tote und drei Schwerverletzte bei Unfall auf Landstraße

Bei einem Frontalzusammenstoß auf einer Landstraße im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz sind drei Menschen ums Leben gekommen, drei weitere wurden schwer verletzt. Aus zunächst unbekannten Gründen geriet ein Wagen in Hilgert auf die Gegenfahrbahn, wie die Polizei mitteilte. Dabei stieß das Auto mit einem entgegenkommenden Wagen zusammen. An beiden Autos entstand Totalschaden. Der Unfall ereignete sich auf der Landstraße 307, die Straße war in Folge für mehrere Stunden voll gesperrt.

Quelle: DPA

Unfall Hilgert

Auf einer Landstraße im Westerwaldkreis sind zwei Autos frontal zusammengestoßen, drei Menschen sterben, drei weitere sind schwer verletzt

DPA

Nachrichten von Mittwoch, den 8. Januar

Hagen: Angebliche Prostituierte lockte Freier in eine Falle

In Dortmund hat die Polizei eine 18-Jährige und zwei Männer in Hagen festgenommen. Die angebliche Prostituierte steht im Verdacht zusammen mit den Männern zahlreiche Freier in unterschiedlichen Städten in eine Falle gelockt zu haben. Dabei soll sie die Männer vor dem abgesprochenen Liebesakt unter die Dusche geschickt haben, um sie derweil zu beklauen. Sowohl die 18-Jährige als auch einer ihrer Komplizen sollen dabei Gewalt angewendet haben. Alle drei sitzen in Untersuchungshaft. Nach aktuellem Ermittlungsstand seien mindestens 15 Männer betroffen, heißt es in einer Mitteilung. Die Ermittler gehen allerdings von einer Vielzahl weiterer Opfer aus.

Quelle: Polizei Dortmund

Schweinfurt: 26-Jähriger wegen 642 zerkratzter Autos vor Gericht

Weil er 642 Fahrzeuge zerkratzt haben soll, steht ein 26-jähriger Mann in Schweinfurt vor Gericht. Der Gesamtschaden belaufe sich auf rund 930 000 Euro, sagte ein Sprecher des Landgerichts zum Prozessauftakt am Mittwoch. Dem Mann wird vorgeworfen, von Februar bis April 2018 mit einem spitzen Gegenstand Autos in Schweinfurt, Würzburg und Veitshöchheim zerkratzt zu haben.

Die Suche nach dem Täter hielt Polizisten aus Unterfranken wochenlang auf Trab. Sogar eine Sonderkommission namens "Lackkratzer" wurde für die Fahndung gebildet. Im April 2018 konnte der Angeklagte festgenommen werden, nachdem eine Anwohnerin am frühen Morgen Kratzgeräusche gehört hatte. Beamte fanden bei dem Angeklagten eine Schraube, mit der er die Fahrzeuge beschädigt haben soll. 

Die Staatsanwaltschaft hatte dem Mann zunächst die Beschädigung von 1700 Fahrzeugen mit einem Gesamtwert von mehr als 2,3 Millionen Euro zur Last gelegt. Das Gericht wies diese Anklage wegen geringer Aussicht auf einen vollständigen Tatnachweis zurück. Dem Angeklagten muss nun jeder einzelne der mehr als 600 Fälle nachgewiesen werden. Das Gericht hat insgesamt 24 Verhandlungstage angesetzt.

Quelle: DPA

Borgholzhausen: Polizei findet 37-Jährige tot in Wohnung

Die Polizei hat am Mittwoch eine Frau tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Wie die Beamten berichteten, verständigte ein Bekannter der 37-Jährigen die Einsatzkräfte, nachdem die Frau ihm nicht die Tür öffnete. Ersten Hinweise zufolge starb die Frau durch Gewalteinwirkung. Eine Obduktion soll Aufschluss über die genaue Todesursache geben. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Quelle: Polizei Bielefeld

Bayern: Passanten entdecken Leiche in Bayreuther Hofgarten

Passanten haben am Mittwochmorgen die Leiche eines Mannes im Bayreuther Hofgarten entdeckt. Wie der "BR" berichtete, trieb der Mann leblos im Wasser des Hofgartens. Bei dem Mann soll es sich um einen 38-jährigen Obdachlosen handeln, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilten. Die Leiche werde nun obduziert. 

Quelle: Bayerischer Rundfunk

Leipzig: Mann nach Angriffen auf Polizisten an Silvester zu Bewährungsstrafe verurteilt

Nach den Angriffen auf Polizisten zu Silvester in Leipzig-Connewitz ist ein erster Beschuldigter zu einer Bewährungsstrafe von sechs Monaten verurteilt worden. Das Amtsgericht der sächsischen Stadt sprach den 27-jährigen Mann am Mittwoch in einem sogenannten beschleunigten Verfahren schuldig, wie ein Sprecher mitteilte. Das Urteil erging demnach wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit vorsätzlicher Körperverletzung und Widerstands und ist rechtskräftig.     Bei den Angriffen im linksalternativ geprägten Connewitz waren mehrere Polizisten verletzt worden, einer davon nach Behördenangaben schwer. Laut Polizei wurden die Beamten dabei aus einer Gruppe heraus massiv angegriffen. Drei weitere Haftbefehle wurden wegen Widerstands und Körperverletzung erlassen, ermittelt wurde zunächst gegen insgesamt 13 Verdächtige. Die Attacke auf den schwer verletzten Polizisten stufte die Staatsanwaltschaft als Mordversuch ein.

Saarlouis: Fahranfänger verliert Kontrolle und erfasst Fußgänger 

Bei einem Verkehrsunfall im saarländischen Saarlouis ist am Dienstagnachmittag ein 42-jähriger Mann ums Leben gekommen. Laut Polizei verlor ein 18-Jähriger die Kontrolle über sein Auto und prallte zunächst gegen einen Stromverteilerkasten – danach gegen mehrere Bäume am Straßenrand. Offenbar wegen der hohen Geschwindigkeit schleuderte das Fahrzeug auf den Gehweg und erfasste dort einen Fußgänger. Der Mann starb noch an der Unfallstelle. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge war der Unfallverursacher deutlich zu schnell unterwegs. Zeugen berichteten zudem von "rücksichtslosem Fahrverhalten".

Quelle: Polizei Saarlouis

Kirchheim: 35-Jähriger tödlich verletzt – SEK überwältigt mutmaßlichen Täter

Nach dem Tod eines 35-jährigen Manns in einem Wohnhaus im hessischen Kirchheim haben Spezialeinsatzkräfte der Polizei in der Nacht zum Mittwoch einen 31-Jährigen festgenommen, der sich in dem Haus mehrere Stunden lang verschanzt hatte. Die Hintergründe des Geschehens waren den Ermittlern zufolge zunächst unklar. Demnach konnte einer der Hausbewohner aufs Dach flüchten, wo er von der Feuerwehr gerettet wurde. Ein zweiter konnte sich ebenfalls in Sicherheit bringen. Der Tatverdächtige war am Dienstagabend in das Gebäude eingedrungen und hatte später im Hausflur Feuer gelegt. Feuerwehrleute konnten den Brand jedoch zügig löschen. Der Mann wurde schließlich gegen 00.30 Uhr von Spezialkräften der hessischen Polizei festgenommen. Dabei trug er den Angaben zufolge leichte Verletzungen davon.

Quelle: AFP

Bilsen: Mann soll eigenen Hund getötet und samt Hütte angezündet haben

Im schleswig-holsteinischen Bilsen soll am Dienstag ein Mann seinen Hund getötet und ihn danach samt Hundehütte angezündet haben. Wie die Feuerwehr Pinneberg berichtete, alarmierte ein Feuerwehrmann seine Kollegen, weil er auf einem Grundstück eine ungewöhnliche Rauchentwicklung bemerkt hatte. Als das Feuer gelöscht war, fanden die Einsatzkräfte vor der teilweise zerstörten Hundehütte auch den Bewohner. Laut Polizei gab der Hundehalter an, von dem Tier angegriffen worden zu sein und es in Notwehr getötet zu haben. Danach habe er keine Verwendung mehr für den Hund gesehen, ihn vor die Hütte gelegt und beides angezündet. Dafür muss sich der Mann nun womöglich wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verantworten.

Nachrichten aus Deutschland: Ein Feuerwehrmann bei der Brandbekämpfung

Auf diesem Grundstück in Bilsen will ein Mann in Notwehr seinen Hund getötet haben. Danach zündete er das Tier offenbar samt Hütte an.

Quelle: Kreisfeuerwehr Pinneberg

Augsburg: Räumfahrzeug überrollt Rentnerin – tot

Eine 87-Jährige ist am Dienstagmorgen in Augsburg von einem Räumfahrzeug des städtischen Winterdienstes überrollt und getötet worden. Wie die Polizei berichtete, erfasste der 57-jährige Fahrer die Seniorin mit der Schaufel, als diese die Straße an einer Fußgängerampel überqueren wollte. Die Frau verstarb demnach noch am Unfallort. Nach Informationen der "Augsburger Allgemeinen" war das Unfallauto mit einem sogenannten "Toten-Winkel"-Assistent ausgerüstet. Dieser half dem Fahrer und der tödlich verletzten Frau aber nicht, denn das Opfer hatte sich zum Zeitpunkt des Unfalls offenbar nicht im toten Winkel befunden. Der Mitarbeiter der Augsburger Stadtreinigung musste von einem Kriseninterventionsteam betreut werden.

Quelle: Bayerische Polizei

Frankfurt: Bahn modernisiert Videoüberwachung am Hauptbahnhof

Nach der tödlichen Attacke am Frankfurter Hauptbahnhof hat die Deutsche Bahn mit der Modernisierung und dem Ausbau der Videoüberwachung dort begonnen. "Im Frankfurter Hauptbahnhof ist inzwischen ein Drittel der 300 neuen Kameras installiert", sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Demnach gab es bisher schon 100 alte Kameras im Hauptbahnhof, die aber ersetzt würden. Die 200 weiteren geplanten Kameras seien zusätzlich. Für die DB dient Videotechnik nach eigenen Aussage in erster Linie zur Beobachtung und Überwachung des Betriebs und zur Hausrechtswahrung. Abwehr von Gefahren und Strafverfolgung obliege der Bundespolizei.

Ende Juli hatte ein Mann einen Achtjährigen und dessen Mutter vor einen einfahrenden ICE gestoßen. Der Junge starb noch im Gleisbett, seine Mutter konnte sich in letzter Sekunde retten. Der Tatverdächtige, ein Familienvater aus Eritrea, ist derzeit in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht und wartet auf seinen Prozess.

Quelle: DPA


Nachrichten von Dienstag, den 7. Januar

Düsseldorf: Rentnerin versenkt Auto im Kö-Graben

Ein Autofahrer ist am Dienstagnachmittag mit seinem Wagen in den Wassergraben an der Düsseldorfer Königsallee gestürzt. Das berichtet die "Rheinische Post" (RP). Demnach konnten sich die beiden Insassen durch das Schiebedach des Kleinwagens retten. Zwei Zeugen sollen ins Wasser gesprungen sein, um den beiden zu helfen. Sowohl die Insassen als auch die Retter erlitten leichte Unterkühlungen. Laut "RP" soll der Unglückswagen einen Fußgänger touchiert haben, bevor er in den etwa 30 Meter breiten Stadtgraben stürzte. Wie der "Kölner Express" meldet, wurde der Wagen von einer 79-Jährigen gesteuert. Ihr 82-jähriger Ehemann saß demnach auf dem Beifahrersitz. Laut Augenzeugen machte das Auto – möglicherweise beim Aus- oder Einparken – einen Satz und durchbrach das Geländer des Kö-Grabens.

Quellen: "Rheinische Post", "Kölner Express"

Schweinfurt: Mann tritt gegen Wand und landet im Schlafzimmer des Nachbarn

Auf nachdrückliche Weise ist ein Mann in einem Mehrfamilienhaus in Schweinfurt aus dem Schlaf gerissen worden: Sein alkoholisierter Nachbar trat im wahrsten Wortsinn durch die Wand, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der 26-jährige Angetrunkene hatte demnach in seiner Wohnung gegen eine der Wände getreten – und sie dabei derartig beschädigt, dass er im Schlafzimmer des 54-jährigen Nachbarn "herauskam".     Erschrocken ob seiner Kräfte verließ der junge Mann vorübergehend das Haus, wie die Polizei weiter berichtete. Als er nach einer halben Stunde zurückkehrte, wurde er von Polizisten in Empfang genommen. Ein Atem-Alkoholtest ergab 1,6 Promille. Er muss sich nun mit einer Anzeige wegen Sachbeschädigung auseinandersetzen.

Quelle: AFP

Bretleben: 78-Jährige dekoriert Wohnzimmertisch mit Sprenggranate

Eine Frau in Thüringen hat ihren Wohnzimmertisch mit einer Sprenggranate dekoriert. Wie die Polizei berichtet, wurden Beamte in die Wohnung der 78-Jährigen in Bretleben gerufen. Dort stand die Granate fein säuberlich auf einem Stück Küchenpapier. Demnach hatte die Frau die Munition am Tag in ihrer Scheune gefunden, sie gereinigt und dann als Deko-Element in ihrer Wohnung platziert. Ganz wohl war der Seniorin dabei am Ende aber nicht. Sie berichtete ihren Nachbarn von dem ungewöhnlichen Fund. Die informierten die Polizei. Mitarbeiter des Munitionsbergungsdienstes stellten die Granate sicher, um sie weiter zu untersuchen. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um einen Sprengkörper aus dem 1. Weltkrieg. 

Nachrichten aus Deutschland: Sprenggranate auf einem Wohnzimmertisch

Bevor sie ihren explosiven Fund auf dem Wohnzimmertisch aufstellte, säuberte eine Seniorin aus Thüringen diese Sprenggranate aus dem 1. Weltkrieg

Quelle: Thüringer Polizei 

Minden: Mann von Teenager attackiert - tot

Am späten Silvesterabend war ein 55-Jähriger am ZOB von Minden verprügelt worden. Jetzt ist der Mann verstorben, wie die Polizei am Dienstag berichtete. Die Beamten suchen dringend Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben. Zivilfahnder hatten am besagten Abend gegen 22.30 Uhr beobachtet, wie ein 17-Jähriger dem Mann zunächst einen leichten Schubs versetzte und anschließend seinem Opfer heftig gegen den Oberkörper trat. Daraufhin stürzte der Mann zu Boden und schlug dabei mit dem Kopf auf. Ein Notarzt kümmerte sich vor Ort um den Schwerverletzten und ließ den Mann zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus bringen. Die Polizisten konnten den mutmaßlichen Angreifer festnehmen. Er befindet sich seit Neujahr wegen des Vorwurfs der gefährlichen Körperverletzung in Untersuchungshaft. Zu den Vorwürfen schweigt er. Sein 15-jähriger Begleiter stellte sich am Donnerstag vergangener Woche den Ermittlern. Auch er macht keine Angaben zum Geschehen. Der 15-Jährige wurde in Absprache mit der Staatsanwaltschaft anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt.
Quelle: Polizei Minden-Lübbecke

St. Georgen: Frau will nasses Telefon in Mikrowelle trocknen – Feuerwehreinsatz 

In St. Georgen im Schwarzwald hat eine Frau im Gebäude der "Evangelischen Altenhilfe" für einen Feuerwehreinsatz gesorgt. Wie die Polizei berichtete, wollte die 53-Jährige am späten Montagabend in der Teeküche ein nass gewordenes Telefon in einem Mikrowellengerät trocknen. Das Gerät verschmorte unter erheblicher Rauchentwicklung und löste einen Brandmelder aus. Die Einsatzkräfte rückten mit vier Löschfahrzeugen an und konnten den missglückten Trocknungsversuch schnell wieder unter Kontrolle bringen. 
Quelle: Polizei Konstanz

Warstein: Frau will wegrollendes Auto stoppen und wird schwer verletzt 

Bei dem Versuch, ihr wegrollendes Auto zu stoppen, ist eine 79-Jährige in Warstein schwer verletzt worden. Nach Polizeiangaben vom Dienstag war die Seniorin am Montagnachmittag aus ihrem Wagen gestiegen, um einen Bekannten zu grüßen. Daraufhin sei das Auto weggerollt. Die 79-Jährige wurde einer Polizeisprecherin zufolge von der Autotür erfasst und stürzte. Ein Rettungswagen brachte sie in ein Krankenhaus. Ihr Wagen knallte in ein geparktes Auto und blieb dort stehen. Die Polizei beziffert den Schaden auf etwa 8500 Euro.

Quelle: DPA

Esslingen: Mann ertrinkt im Neckar

Im Neckar ist am Montagabend ein Mann ertrunken. Wie die Polizei berichtete, meldete eine Anruferin in Esslingen gegen 17.30 Uhr, dass eine lebende Person in der Mitte des Neckars in Richtung Stuttgart treiben würde. Passanten warfen noch einen Rettungsring ins Wasser. Als eine Streifenwagenbesatzung eintraf, sprang ein 24-jähriger Beamter mit einem Rettungsring in den Fluss, um den Mann zu retten. Doch bevor er den Mann erreichen konnte, ging dieser unter. Rettungskräfte von der Feuerwehr und der DLRG suchten vergeblich nach ihm. Gegen kurz vor 20 Uhr fanden Taucher den Mann, der nur noch tot geborgen werden konnte. Die Identität des jungen Mannes steht noch nicht zweifelsfrei fest. Auch die Ermittlungen nach den genauen Umständen dauern noch an. Die Kriminalpolizei ermittelt. 

Rettungskräfte suchen im Neckar nach einer Person. Später haben sie einen Mann tot aus dem Neckar geborgen.

Rettungskräfte suchen im Neckar nach einer Person. Der Mann wurde am späten Nachmittag von einer Anruferin gemeldet. 

DPA

Quelle: Polizei Reutlingen

Rheinland-Pfalz: In Zug vergessene wertvolle Geige wieder aufgetaucht

Die in einem Regionalzug in Rheinland-Pfalz vergessene wertvolle Geige einer jungen Musikerin ist wieder da. Wie die Polizei in Linz am Rhein am Dienstag mitteilte, wurde das hochwertige Instrumente nach einem Hinweis "aufgrund glücklicher Umstände" durch Beamte in einer Wohnung in Bad Hönningen beschlagnahmt. Die Geige, deren Wert mit mehr als 10.000 Euro angeben wurde, sei "dem äußeren Anschein" nach unversehrt, hieß es. Unter welchen Umständen sie in die Wohnung gelangt sei, müsse noch geklärt werden. Die Ermittlungen liefen. Die junge Eigentümerin der Geige spielt nach Angaben der Polizei unter anderem im Bundesjugendorchester und hatte ihr Instrument am Freitagnachmittag in einem Regionalzug von Koblenz nach Neuwied-Engers liegengelassen. Sie hatte es beim Aussteigen vergessen. Zwar informierte sie sofort die Bahn, deren Mitarbeiter konnten das wertvolle Stück trotz einer sofortigen Suche allerdings nicht mehr finden.

Quelle: DPA

Ulm: 15-Jährige will Straße überqueren und wird überfahren

In Ulm ist eine 15-Jährige am Montagnachmittag von einem Auto überfahren worden. Wie die Polizei am Dienstagmorgen berichtete, wollte das Mädchen gegen 17.30 Uhr eine Straße überqueren, achtete dabei aber nicht auf den Verkehr und wurde durch einen Pkw erfasst. Die junge Frau prallte zunächst gegen die Windschutzscheibe, fiel dann herunter und wurde unter einen geparkten Wagen geschleudert. Sie erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Der 24-jährige Fahrer wurde nicht, sein 22-jähriger Beifahrer nur leicht verletzt.

Quelle: Polizei Ulm

Speichersdorf: Mann stirbt bei Zimmerbrand - sieben Feuerwehrleute verletzt

Bei Löscharbeiten zu einem tödlichen Zimmerbrand in Oberfranken sind sieben Feuerwehrleute leicht verletzt worden. Das Feuer war aus zunächst ungeklärter Ursache am Montagnachmittag in einem Mehrfamilienhaus in Speichersdorf ausgebrochen, wie die Polizei mitteilte. Ein 35-Jähriger Bewohner starb bei dem Brand. Außer ihm waren während des Feuers keine Bewohner in dem Gebäude. Die verletzten Feuerwehrleute erlitten den Angaben zufolge größtenteils Rauchgasvergiftungen, einer von ihnen wurde von einem herabstürzenden Deckenstück getroffen.

Quelle: DPA


Nachrichten von Montag, den 6. Januar

Frankfurt/Main: Mann schubst Rollstuhlfahrer in die Gleise

In Frankfurt am Main ist ein 32-jähriger Rollstuhlfahrer von seinem Begleiter ins Gleisbett geschoben und dort in hilfloser Lage zurückgelassen worden. Wie die Polizei mitteilte, soll es zwischen dem Geschädigten und seinem 68-jährigen Bekannten im Vorfeld zu einem Streit gekommen sein. Danach habe der Tatverdächtige den Rollstuhlfahrer an der Haltestelle Fritz-Tarnow-Straße ins Gleisbett geschoben.

Dabei sei der 32-Jährige aus dem Rollstuhl gefallen, hilflos liegen geblieben und dann allein zurückgelassen worden. Weil sich der Fahrer einer U-Bahn der als Gefahrenstelle bekannten Haltestation nur vorsichtig näherte, konnte er rechtzeitig bremsen und eine Kollision verhindern. Anschließend half der Bahnfahrer dem Mann, der unverletzt blieb, aus den Gleisen. Laut Polizei kennen sich Tatverdächtiger und Opfer aus dem Frankfurter Trinkermilieu.

Quelle: Polizei Frankfurt

Rostock: 18-Jährige auf eigener Geburtstagsparty geschlagen

In Rostock ist eine Geburtstagsfeier in einem Polizeieinsatz geendet. Wie die Beamten berichteten, feierte eine junge Frau ihre Volljährigkeit in einer Begegnungsstätte. Nach Mitternacht kam es zwischen ihr, einigen Feiernden und ungebetenen Gästen zum Streit, der in einer körperlichen Auseinandersetzungen endete. Drei Personen wurden verletzt, darunter auch die 18-Jährige. Ein 37-jähriger Tatverdächtiger wurde in der Nähe von der Polizei kontrolliert. Die Beamten fanden bei ihm Betäubungsmittel sowie entsprechende Utensilien. Er ist polizeibekannt und wurde per Haftbefehl gesucht. 

Quelle: Bundespolizei Erfurt

Bochum: Autofahrer rast mit Tempo 120 über Erzbahntrasse

In Bochum hat sich ein junger Autofahrer eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Wie die Beamten am Montag berichteten, entzog sich der 23-Jährige gegen 6 Uhr morgens einer Kontrolle. Statt anzuhalten, gab er Gas und raste mit seinem Kleinwagen davon. Mehrere Streifenwagen fuhren hinterher. Mit mehr als 100 km/h überfuhr der Raser mehrere rote Ampeln, umfuhr im Slalom Absperrungen und fuhr schließlich auf die Erzbahntrasse. "Auf diesem Radweg raste der junge Mann in einer Geschwindigkeit von bis zu 120 km/h in Richtung Westpark", heißt es in der Polizeimeldung. An einer Brücke hielt er vor einem Absperrposten an und setzte sein Flucht zu Fuß in Richtung Jahrhunderthalle fort. Ermittlungen führten zu seiner Wohnung, wo er festgenommen wurde. Die Beamten fanden bei dem einschlägig polizeibekannten Bochumer Drogen und ordneten eine Blutprobe an. Der junge Mann war zudem auch ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs.

Quelle: Polizei Bochum

Essen: Drei Polizisten bei Ruhestörung-Einsatz verletzt

In Essen sind am Sonntagabend drei Polizeibeamte während eines Einsatzes verletzt worden. Wie die Beamten berichteten, erhielten sie gegen 23.30 Uhr mehrere Anrufe zu einer Ruhestörung in einem Mehrfamilienhaus. Bereits beim Eintreffen hörten sie laute Musik und Gespräche. In einer Wohnung feierten rund 20 Personen. Der 38-jährige Mieter reagierte erst nach mehrfachem Rufen, Klingeln und Klopfen und zeigte sich gegenüber der Streifenbesatzung sehr aggressiv. Während des Gespräches mit den Beamten kamen immer mehr Familienmitglieder hinzu, "die ebenfalls uneinsichtig waren und die Beamten beleidigten", wie es in der Mitteilung weiter heißt. Die Beamten mussten Verstärkung anfordern und wurden von mehreren Personen angegriffen. Mit Reizgas und Schlagstock versuchten sie, die Männer auf Abstand zu halten. Dennoch wurden drei Polizisten verletzt, einer von ihnen schwer. Der Wohnungsinhaber sowie drei weitere Männer wurden festgenommen. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Quelle: Polizei Essen

Nordfriesland: Anklage im Fall der getöteten Nathalie M. erhoben 

Die Staatsanwaltschaft Flensburg hat Anklage gegen einen 47-jährigen Mann aus dem Kreis Nordfriesland wegen des Vorwurfs des Totschlags erhoben. Der Mann steht im Verdacht, im Sommer die 23-jährige Nathalie M. getötet zu haben. Die Leiche der Frau wurde am 31. August 2019 am Rande eines Feldwegs bei Süderlügum aufgefunden. Der Verdächtige hatte Ermittlungen zufolge mit der jungen Frau zuvor über eine Internetplattform Kontakt aufgenommen. In seinem Auto fand die Polizei an einem sogenannten Elektroschocker DNA-Spuren von ihr. 

Bislang schweigt der Lkw-Fahrer zu den Vorwürfen. Nathalie M. war seit dem 17. August 2019 verschwunden. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr die junge Frau damals mittags mit dem Bus aus ihrem Heimatort Stadum ins zehn Minuten entfernte Schafflund. Dort stieg sie vermutlich aus und ihre Spur verlor sich. Später wurden ihre Krankenkassenkarte sowie ihr Personalausweis gefunden.

Quelle: Polizei Flensburg

Preußisch Oldendorf: Mann erschießt Frau auf offener Straße

In Ostwestfalen soll ein Mann seine getrennt lebende Frau auf offener Straße erschossen haben. Die Polizei nahm den 58-Jährigen am Sonntag vorläufig fest, wie das Polizeipräsidium Bielefeld mitteilte. Eine 14-köpfige Mordkommission übernahm die Ermittlungen. Die Obduktion des Leichnams war für Montag geplant.   

Zeugen sagten den Angaben zufolge aus, der 58-Jährige habe am Sonntagnachmittag am Busbahnhof Preußisch Oldendorf in der Region Ostwestfalen-Lippe eine Schusswaffe auf die 54-Jährige gerichtet und abgedrückt. Mindestens einen Schuss hätten die Zeugen gehört. Passanten überwältigten den Mann und hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde sichergestellt. Worum es sich dabei konkret handelte, teilte die Polizei zunächst nicht mit. Ob der Mann die Waffe besitzen durfte, war ebenfalls unklar. Weiterhin unklar war, wann der Mann einem Haftrichter vorgeführt werden sollte.

Quelle: DPA

Hamburg: Frau stirbt bei Wohnungsbrand

In Hamburg ist eine Frau bei einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus gestorben. Wie die Feuerwehr am Montagmorgen berichtete, meldeten Anwohner den Brand aus einer Wohnung im 1. Stock gegen 21.40 Uhr. Zudem waren mehrere Personen auf ihre Balkone geflüchtet, da das gesamte Treppenhaus durch den starken Rauch völlig verqualmt war. Insgesamt evakuierte die Feuerwehr 30 Personen aus dem brennenden Gebäude. Sie blieben alle unverletzt. Für die Bewohnerin der Brandwohnung, kam jedoch jede Hilfe zu spät. Rettungskräfte fanden ihre Leiche auf dem Balkon.  

Quelle: Feuerwehr Hamburg

Georgensgmünd: Mutter und zwei Kinder sterben bei Unfall

Nach dem schweren Verkehrsunfall bei Georgensgmünd in Mittelfranken sind neben der getöteten Mutter auch zwei der drei lebensgefährlich verletzten Kinder gestorben. Die beiden neun und zwölf Jahre alten Kinder erlagen in der Nacht zum Montag ihren Verletzungen, wie ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur sagte. Ein vier Jahre altes Kind schwebte demnach weiter in Lebensgefahr.

Der Ehemann der 35 Jahre alten Mutter hatte bei dem Unfall auf der Bundesstraße 2 ebenso schwere Verletzungen erlitten wie der 19 Jahre alte Unfallverursacher. Beide schwebten früheren Angaben zufolge aber nicht in Lebensgefahr. Der Transporter des 19-Jährigen war am späten Sonntagnachmittag in Richtung Nürnberg unterwegs gewesen, als er aus ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geriet und in das Familienauto krachte. Die B2 wurde nach vierstündiger Sperrung in der Nacht wieder für den Verkehr freigegeben.

Quelle: DPA


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