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Nachrichten aus Deutschland: Fahranfänger versenkt neuwertigen Mercedes in Weiher

Freiburg: Fahranfänger versenkt Mercedes in Weiher +++ Wolfsburg: Rentner baut 62.000-Euro-Unfall +++ Reutlingen: Lotto sucht nach Gewinner von elf Millionen Euro +++ Aktuelle Nachrichten aus Deutschland.

nachrichten deutschland - auto in see geparkt

Der Fahrer und seine Begleiterin konnten sich noch rechtzeitig aus dem Auto retten, ehe es ganz im Weiher versank

Nachrichten aus Deutschland im stern-Ticker:

Freiburg: Fahranfänger versenkt Mercedes in Weiher 

Da wird Ärger gegeben haben: Beim Versuch zu wenden, ist ein 18-jähriger Fahranfänger am Donnerstagabend mit dem neuwertigen Mercedes seiner Mutter rückwärts in einen Weiher gerutscht. Glücklicherweise konnten sich der Mann und seine Begleiterin noch aus dem Fahrzeug retten, ehe es völlig in dem Gewässer versank. Beide blieben unverletzt, allerdings entstand durch das missglückte Manöver ein Schaden von etwa 20.000 Euro am Auto. Dieses wurde am Morgen durch einen Kran geborgen.

Wolfsburg: Rentner rutscht vom Brems- aufs Gaspedal ab – 62.000 Euro Schaden

nachrichten deutschland - Der VW Golf ist nach dem wilden Einparkversuch nicht mehr fahrtüchtig

Der VW Golf ist nach dem wilden Einparkversuch nicht mehr fahrtüchtig

Weil er beim Rückwärtsparken von der Bremse aufs Gaspedal rutschte, hat ein 72-Jähriger einen Sachschaden von über 62.000 Euro angerichtet. Eigentlich wollte der Rentner seinen Golf auf einem Kundenparkplatz einparken. Dabei rutschte er nach eigenen Angaben ab und raste mit dem Heck in das hinter ihm befindliche Firmengebäude. Die Wand des Gebäudes riss dabei bis zum Dach ein. Die Angestellten im Büro hinter der durchbrochenen Gebäudewand blieben wie durch ein Wunder unverletzt und kamen mit dem Schrecken davon. Auch der Rentner erschreckte sich, legte so schnell er konnte den Vorwärtsgang ein und trat aus Reflex voll aufs Gaspedal. Der Wagen schoss nach vorn, schob einen kleinen Findling etwa einen Meter vor sich her und durchbrach dann eine Hecke. Damit nicht genug: Der Wagen geriet wieder auf die Fahrbahn, raste nach links, querte einen Gehweg, abermals in eine Hecke und landete schließlich an einer Straßenlaterne, die der Wucht des Aufpralls nachgab und zur Seite abknickte. Seine 66-jährige Beifahrerin zog sich bei dem Unfall leichte Verletzungen zu und wurde ins Klinikum gebracht. Das Fahrzeug des Mannes war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Reutlingen: Lotto sucht nach Gewinner von elf Millionen Euro

Wo ist der Lottokönig aus Reutlingen? Seit inzwischen dreieinhalb Monaten liegen in Baden-Württembergs Lottozentrale 11,3 Millionen Euro zur Abholung bereit. Der Glückspilz habe sich immer noch nicht gemeldet, berichtete die Lotto-Gesellschaft. Die Zeit drängt aber nicht: Der oder die Sieger haben noch bis 2020 Zeit, sich bei der Lottozentrale zu melden. Erst dann fließt der Millionengewinn in einen Topf für Sonderverlosungen. Auch eine Suchaktion in und um Reutlingen habe bisher keinen Erfolg gebracht.

Schwäbisch Gmünd: Prostituierte ist ein Mann - Freier fordert sein Geld zurück

Der Besuch in einem Bordell brachte einem Mann aus Schwaben nicht die erhoffte Freude: Nachdem der Kunde für die Dienstleistungen einer Prostituierten mit 50 Euro in Vorkasse gegangen war, musste er wenig später überrascht feststellen, dass die Dame nicht seinen Wünschen entsprach. Sie entpuppte sich als Mann. Er verlangte daraufhin sein Geld zurück, "obwohl er ja eine Kleinigkeit mehr bekommen hatte, als er bestellt hatte", berichtete die Polizei. 

Der Freier erhielt nach der Beschwerde jedoch nur 30 Euro zurück, er rief daraufhin die Polizei. Den Beamten gelang es, den Streit zu schlichten. Es ist nicht bekannt, ob der Kunde dann den vollen Preis zurückerstattet bekam.

Friedrichshafen: Verkehrszeichen-Manipulation führt zu Verwirrung

Ungewöhnlich fand ein Zeuge das Verhalten eines Mannes, der in seinem Auto saß, dann wieder ein paar Mal hin und her fuhr, ausstieg, zu einem Verkehrszeichen ging und daran herumschraubte. Der Zeuge rief die Polizei und untersuchte neugierig das manipulierte Schild. Er entdeckte einen Flaschenkorken, der mit einem Magneten am Standrohr des Verkehrszeichens angebracht war. Dann kam auch schon die Polizei. Diese überprüfte auch das Verkehrszeichen und stellte fest: Es handelte sich um einen Geocaching-Gegenstand, das ist eine moderne Form der Schnitzeljagd.

Schwäbisch Hall: Happy End für ausgebüxtes Kalb

Ein Kalb war auf dem Weg zum Schlachter. Beim Aussteigen konnte es jedoch entkommen und ergriff die Flucht. Es irrte 14 Tage in der Gegend herum, gestern Abend wurde es dann schließlich gefunden und gefangen.

Das Schöne an der Geschichte: Es muss nicht mehr zum Schlachter. Die Suche ging viral, Tierschützer setzten sich für das Kleine ein. Die Facebook Community des "Haller Tagblatts" lobte das Kalb mit "Kluges Tier“ und "wenn ich es finde, werde ich es nicht verraten". Ein anderer bot an, den Transport des Tieres zu übernehmen, würde es gefunden. Eine Tierschützerin ist nun bereit, die 900 Euro an den Bauern zu bezahlen, die der Landwirt sonst für Fleisch und Knochen des Kalbes vom Schlachter erhalten hätte. "Die sind ganz wild auf das Vieh", wundert er sich. Die Tierschützerin hofft mit der Aktion das Bewusstsein zu schärfen, "dass ein Lebewesen im Alter von fünf Monaten sterben muss, das sonst 25 Jahre lang leben könnte", sagt sie gegenüber dem "Haller Tagblatt".

Horb am Neckar: Mord im Supermarkt

In Horb wurde am Donnerstagnachmittag ein Mann festgenommen, der verdächtigt wird, einen anderen Mann tödlich verletzt zu haben. Zeugen zufolge kam es im Eingangsbereich eines "real"-Supermarktes zu einer Auseinandersetzung, die in einer tödlichen Messerstecherei endete. Weshalb die Männer aneinander gerieten, ist bisher unklar. Die Kriminalpolizei Rottweil hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenaussagen unter 0741 477-0.

Ansbach: Lkw verletzt Bauarbeiter auf Autobahn tödlich

Am frühen Freitagmorgen wurde ein Bauarbeiter auf der A6 zwischen Herrieden und Ansbahn in einen tödlichen Unfall verwickelt. Der Mann baute um kurz nach fünf Uhr eine Nachtbaustelle mit einem Kollegen zurück, als ihn ein Lkw erfasste und tödliche Verletzungen zufügte. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, ist bisher noch nicht bekannt.

Nach Angaben der Polizei rammte das Fahrzeug außerdem ein Baustellenfahrzeug, bevor es in der Böschung zum Stillstand kam. Die Polizei sperrte die A6 in Richtung Amberg anschließend komplett. Der Lkw-Fahrer sowie ein Kollege des Getöteten erlitten einen Schock.

Stade: Chemikalien treten aus Leck im Güterzug aus

Nachrichten Deutschland: Gefahrengut Stade

Sowohl Feuerwehr als auch Polizei rückten mit einem Großaufgebot am Güterbahnhof in Stade an

Großeinsatz in Stade: Nachdem ein Lokführer ein Leck in einem Tankkesselwagen seines Güterzugs bemerkte, rief er Feuerwehr und Polizei. Da der Wagen mit Gefahrengut beladen war, stand vorsorglich auch ein Krankenwagen bereit. Die Bahnstrecke Horneburg - Stade wurde für den gesamten Bahnverkehr gesperrt.

Wie sich herausstellte, war nur direkt unter dem Kesselwagen eine geringe Menge des Gefahrenguts ausgetreten. Die Dichtung eines Verschlussdeckels hatte nicht dicht gehalten. Die Feuerwehr spülte den Boden mit mehreren tausend Litern Löschwasser, der Bahnverkehr konnte anschließend wieder aufgenommen werden, berichtet die Polizeiinspektion Stade.


Nachrichten von Donnerstag, 13. Juli:

München: Dreijähriger überlebt Sturz aus dem sechsten Stock

Er wollte mit seinem Bruder Vögel fangen und fiel aus dem Fenster. Ein dreijähriger Junge in München ist aus dem sechsten Stock eines Hochhauses in die Tiefe gestürzt. Das Kind erlitt bei dem Sturz aus gut 17 Metern Höhe zwar Knochenbrüche und schwere Verletzungen, ist aber außer Lebensgefahr, wie die Polizei mitteilte. Glück im Unglück hatte der Kleine, weil unter dem Haus eine weiche Rasenfläche war. Laut Polizei stellte der Junge zusammen mit seinem Bruder mehrere Koffer unter ein Fenster, um über das Fensterbrett klettern zu können und Vögel zu fangen. Die Eltern, die sich in anderen Zimmern der Wohnung befanden, bekamen bis zu dem Sturz nichts von den lebensgefährlichen Plänen mit.

Bochum: Mann bedroht Zivilpolizisten beim Gassigehen mit Messer

Ein Diensthundführer der Bochumer Polizei ging in Zivil mit seiner angeleinten Hündin spazieren, als ihn plötzlich ein Mountainbike-Fahrer von hinten und äußerst geringem Abstand überholte. Der Polizist und die Hündin erschreckten, das Tier fing an zu bellen. Mit den Worten "Sch... aggressive Töle!" beschwerte sich der Radfahrer daraufhin lautstark über das Verhalten des Vierbeiners. Als der Beamte darauf erwiderte, er möge doch vorher bitte klingeln, zog der Radfahrer plötzlich ein Messer aus der Tasche und drohte ihm mit den Worten: "Ich steche Deine aggressive Töle und Dich gleich ab!" Daraufhin gab sich der Beamte als Polizist zu erkennen, zog aus Gründen der Eigensicherung seine Dienstwaffe aus dem Holster und forderte den Mann auf, das Messer sofort fallen zu lassen. Das machte der Mountainbike-Fahrer auch, trat dann aber kräftig in die Pedale und flüchtete. Nun ist das Kriminalkommissariat auf der Suche nach dem etwa 20-jährigen Mann.

Barth: Katze für Einbrecher gehalten

Ungewöhnlicher Einsatz für eine Streife in Mecklenburg-Vorpommern: Weil sie am frühen Morgen ein verdächtiges Kratzen an ihrer Haustür wahrnahm, durch den Spion aber nichts sehen konnte, alarmierte eine verängstigte Hausbewohnerin die Polizei. Als die Beamten eintrafen, klärte sich die Situation schnell auf. Demnach hatte sich die Katze eines Nachbarn schlicht in der Tür geirrt und durch ihr Kratzen versucht, auf sich aufmerksam zu machen.

Berlin: Männliche Wasserleiche gefunden

Auf der Rückseite des Rathauses Reinickendorf machte eine Passantin einen Gruselfund: Sie entdeckte eine Wasserleiche im Graben. Die Frau alarmierte sofort die Feuerwehr und Polizei. Die zogen dann die Leiche aus dem Wasser. Dabei handelt es sich um einen älteren Mann. Nach bisher unbestätigten Meldungen soll der Mann wohl schon länger im Wasser gelegen haben. "Bisher gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden", erklärte eine Polizei-Sprecherin. Die Leiche wurde von der Kripo zur Gerichtsmedizin gebracht. Sobald der Tote identifiziert ist, wird geprüft, ob es sich bei dem Mann um einen Vermissten handelt.

Balve: Stute von Unbekanntem schwer verwundet

Schockierende Tat in NRW: In einer Kleinstadt im Sauerland ist in der Nacht von Sonntag auf Montag eine 15-jährige Stute derart schwer verletzt worden, dass sie aktuell lahmt und vorerst nicht mehr für den Springsport zur Verfügung stehen kann. Wie die "Westfalenpost" berichtet, wurde dem Tier von einem noch unbekannten Täter wahrscheinlich ein "spitzer langer Gegenstand" ins Geschlechtsteil gerammt, wodurch schwere Schnittverletzungen entstanden. 

Nun hofft die Polizei auf mögliche Zeugen aus der Bevölkerung, denen im Umfeld der in Wocklum gelegenen Reitanlage Verdächtiges aufgefallen ist.

Lübeck: Drei Festnahmen nach Messerstecherei in Linienbus

Im Zuge einer Auseinandersetzung in einem Linienbus sind am Mittwochabend drei Menschen verletzt worden. Zwei Tatverdächtige seien noch am Tatort festgenommen worden, ein dritter Mann sei geflüchtet, konnte später aber in einer Gaststätte dingfest gemacht werden, schreibt die Polizei, die mit acht Streifenwagen und einem Sondereinsatzkommando ausgerückt war. Warum es zu dem Streit gekommen war, blieb zunächst unklar.

München: Rettungswagen kippt um - mehrere Verletzte

nachrichten deutschland - Der Rettungswagen kippte zur Seite um

Der Rettungswagen kippte zur Seite um

Gestern Nachmittag kam es zu einem Zusammenstoß zwischen einem Rettungsfahrzeug aus Österreich und dem Auto einer Münchnerin. Das Rettungsfahrzeug aus der Steiermark war auf einer Rückholfahrt aus Slowenien unterwegs zum Krankenhaus. An einer Kreuzung kam es zum Zusammenstoß. Dabei kippte der Rettungswagen auf die Fahrerseite. Der Mitarbeiter eines Geschäfts und ein unbeteiligter Autofahrer begannen sofort mit Erste-Hilfe-Maßnahmen. Die Autofahrerin sowie der Patient im Rettungswagen wurden bei dem Zusammenstoß schwer verletzt. Auch der Notarzt, der den Transport begleitete, wurde leicht verletzt. 

Freyung: Autofahrer stirbt bei Kollision mit Lkw

Ein tschechischer Autofahrer ist in Niederbayern seinen schweren Verletzungen erlegen, die er beim Zusammenstoß mit einem Lkw erlitten hatte. Demnach überholte der 34-Jährige auf der Bundesstraße 12 in Höhe Linden trotz starken Regens mehrere Pkw, als er ins Schleudern geriet, gegen die Leitplanke prallte und anschließend gegen den entgegenkommenden Lkw krachte.

Dabei zog sich der Mann so schwere Verletzungen zu, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der 64-jährige Lastwagenfahrer blieb unverletzt, die B12 musste insgesamt drei Stunden gesperrt werden.


Nachrichten von Mittwoch, 12. Juli:

Düsseldorf: Mann befriedigt sich vor zwei Frauen

Zwei Düsseldorferinnen haben am Dienstagabend auf der Fahrt in einem Regionalexpress eine unangenehme Erfahrung machen müssen: Wie die Polizei berichtet, saßen die beiden Frauen in einer Vierersitz-Gruppe, als sich ein junger Mann zu ihnen setzte und das Duo in ein Gespräch verwickelte. Noch währenddessen habe der 28-Jährige sein Geschlechtsteil aus der Hose geholt und begonnen, sich zu befriedigen. 

Die beiden 21-Jährigen verließen entsetzt die Situation, wurden am Hauptbahnhof der NRW-Landeshauptstadt jedoch erneut von dem Mann angesprochen. Daraufhin schalteten die Frauen die Bundespolizei ein, die den 28-Jährigen nach kurzer Fahndung ausfindig machen konnte und ihn mit aufs Revier nahm. Dort stellte sich heraus, dass der Mann unter Alkoholeinfluss stand. Ihn erwartet nun ein Verfahren wegen exhibitionistischer Handlungen. 

Ebstorf: Hund beißt 14-Jährige ins Gesicht

Sie ging nichts Böses ahnend in Ebstorf nahe Lüneburg mit ihren zwei Freundinnen und deren Hunden spazieren. Plötzlich schoss ein größerer, schwarzer Hund herbei, der sich laut Angaben der Polizei auf den Jack Russell Terrier der Freundin habe stürzen wollen. Das Mädchen griff ein, versuchte den Jack Russell Terrier auf den Arm zu nehmen, um ihn vor dem fremden Hund zu schützen. Hierbei wurde sie von dem fremden Hund ins Gesicht gebissen und erlitt eine blutende Verletzung. Das Mädchen wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei sucht nun den Besitzer des Hundes. Vom Hund ist lediglich bekannt, dass er längeres, komplett schwarzes Fell hat und kein Halsband trug. Hinweise nimmt die Polizei Ebstorf unter der Rufnummer 05822/960910 entgegen.


Prüm: Mutmaßlicher Amokläufer festgenommen 

Spezialkräfte der Landespolizei Trier haben in Prüm einen 52-Jährigen in seiner Wohnung überwältigt und verhaftet. Der Mann hatte die Rettungsleitstelle angerufen und damit gedroht, er werde Amok laufen, außerdem sei er im Besitz von Sprengstoff. Nachdem der Anrufort ermittelt war, riegelte die Polizei dort alles ab und verschaffte sich Zugang zu der Wohnung. Bei der Festnahme wehrt, sich der Mann nicht, er soll sich, sagt Karl-Peter Jochem, Sprecher des Präsidiums, "in einer psychischen Ausnahmesituation" befunden haben. Der 52-Jährige wurde zunächst zur Inspektion Prüm gebracht.  

Hamburg: Unbekannte setzen fünf Autos in Brand

Gerade einmal drei Tage nach dem von Ausschreitungen überschatteten G20-Gipfel haben in der Hansestadt erneut mehrere Pkw gebrannt. Im Stadtteil Uhlenhorst seien in der Nacht zum Mittwoch in einer Straße drei Fahrzeuge durch Flammen erheblich beschädigt worden, in einer anderen Straße zwei weitere, sagte ein Feuerwehrsprecher am Morgen. Nach Angaben der Polizei wurden vier weitere Autos durch die Hitze beschädigt. Vermutlich handelte es sich um Brandstiftung, so der Sprecher. Hinweise auf einen politischen Hintergrund oder einen Tatverdächtigen gab es nach Polizeiangaben zunächst nicht. Die Höhe des Sachschadens war noch nicht bekannt.

Minden: Bereits 16 Verletzte nach Jacht-Explosion

Nachdem eine Motorjacht im Hafen von Minden (NRW) explodierte, wurde nun bekannt, dass sich die Zahl der Verletzten auf 16 erhöht hat. Der Leiter der Feuerwehr Minden, Heino Nordmeyer, äußerte sich dazu: "Die drei Schwerverletzten wurden operiert, sind aber stabil." Zwei von ihnen waren auf dem Schiff, als es explodierte. Sie wurden von Trümmern verschüttet. Da das Boot zum Teil unter Wasser geriet, kam auch einer der Menschen an Bord mit dem Kopf unter Wasser. Der dritte Schwerverletzte stand am Steg und wurde im Gesicht getroffen. Am Dienstagabend war das Boot gegen 22.30 Uhr im Jachthafen aus bislang ungeklärter Ursache explodiert. 

Kempten: Polizei bringt Schülerin zur Prüfung

Ihr Motorroller streikte, ihr Handy hatte sie an diesem Tag vergessen: Im Allgäu hat die Polizei einer 18-Jährigen aus der Misere geholfen. Demnach hatte die Schülerin, die eigentlich ihre Abschlussprüfung an einer Berufsschule schreiben sollte, eine Panne, konnte jedoch aufgrund des fehlenden Telefons niemanden darüber informieren. Rein zufällig kam in diesem Moment eine Streife vorbei, die spontan Hilfe zusagte. So informierten die Beamten die Schule und chauffierten die 18-Jährigen zudem im Polizeiwagen direkt zur Prüfung. Unterwegs, so teilten die Beamten mit, beruhigten und motivierten sie die aufgeregte Schülerin. Das Ergebnis: Die 18-Jährige hat bestanden.

Kassel: Rettungstaucher suchen nach gekentertem Angler

Nachdem am Dienstag ein Angler laut Passanten im Wasser der Fulda unterging, will die Polizei ihre Suche nach dem 44-Jährigen heute fortsetzen. Demnach sollen Rettungstaucher der Berufsfeuerwehr Kassel ab dem Morgen den in Frage kommenden Bereich erneut absuchen. Der erste Einsatz musste am Dienstagabend wegen Dunkelheit abgebrochen werden. Warum das Boot des Mannes kenterte, ist weiterhin unklar.

Berlin: Mann stirbt nach Streit vor Kneipe

Ein Handgemenge vor einer Kneipe im Stadtteil Spandau hat am Dienstagabend für einen 61-Jährigen ein tödliches Ende genommen. Demnach war der Mann mit einem 39-Jährigen in Streit geraten. Nachdem dieser zugeschlagen habe, sei das spätere Opfer plötzlich zusammengesackt, heißt es in einem Bericht des rbb.

Der herbeigerufene Notarzt habe dem Mann nicht mehr helfen können, der mutmaßliche Täter sei festgenommen worden. Nun ermittelt die Mordkommission.

Berichte, wonach der 61-Jährige stark alkoholisiert gewesen sei und einen Herzfehler gehabt habe, wollte die Polizei gegenüber dem rbb nicht bestätigen.

Neuss: Blindgänger am Hauptbahnhof entschärft -  20.000 Menschen betroffen

Am Hauptbahnhof Neuss ist am frühen Morgen ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Insgesamt waren von der eingerichteten Sicherheitszone 20.000 Menschen betroffen, rund 7000 von ihnen mussten während der Maßnahme ihre Wohnungen verlassen. "Eine Evakuierung in dieser Größenordnung hatten wir zuletzt vor rund vier Jahren", berichtete ein Sprecher der Stadt gegenüber der "Rheinischen Post".

Eigentlich hätte die Entschärfung bereits gegen 22 Uhr am Dienstagabend stattfinden sollen, sie verzögerte sich jedoch, weil mehrere Anwohner ihre Wohnungen nicht verlassen wollten.


Nachrichten von Dienstag, 11. Juli:

Köln: Dealer verletzt Kunden lebensgefährlich

Am frühen Morgen hat ein 24-jähriger Cannabis-Dealer einen Kunden mit einer abgebrochenen Glasflasche lebensgefährlich am Hals verletzt. Das 42-jährige Opfer musste notoperiert werden, sei inzwischen aber außer Lebensgefahr, berichtet die Polizei. Der Täter, der zunächst flüchtete, wurde später vorläufig festgenommen und soll noch heute dem Haftrichter vorgeführt werden.

Bisherigen Ermittlungen zufolge wollte der 42-Jährige bei dem Dealer Marihuana kaufen, zum Geschäft kam es jedoch nicht. Als sich die Männer später erneut über den Weg liefen, habe der 24-Jährige unvermittelt mit dem abgebrochenen Flaschenhals zugestochen, heißt es im Polizeibericht.

Köln: Unbekannter rast mit Auto auf Türsteher zu

Nachdem er sich schon im Nachtclub mit den Türstehern körperlich angelegt hatte und des Lokals verwiesen worden war, rastete ein bislang Unbekannter richtig aus: Demnach drohte der Mann einem anderen, seine Schusswaffe zu holen und ihn "abzuknallen", wie die Polizei schreibt. Eine Waffe holte der Unbekannte zwar nicht, dafür aber fuhr zweimal gezielt mit seinem Pkw auf eine vierköpfige Gruppe Türsteher, allesamt dem Rockermilieu angehörend, zu. Das Quartett konnte beide Male ausweichen, jedoch wurde bei einem dritten Versuch ein 33-Jähriger seitlich erwischt, der zu Boden ging und später wegen einer leichten Verletzung ambulant versorgt werden musste.

Der Pkw-Fahrer flüchte indes unerkannt. Die Polizei habe ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung, gefährlicher Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet, heißt es. 

Berlin: Polizei fahndet nach brutalem U-Bahn-Treter 

nachrichten deutschland - attacke alexanderplatz

Die brutale Attacke auf einen 38-Jährigen am Berliner U-Bahnhof Alexanderplatz ereignete sich am 11. Juni

Erneut ist es an einem U-Bahnhof der Hauptstadt zu einer brutalen Attacke gekommen: Wie im Fall des jüngst verurteilten Berliner U-Bahn-Treters stieß auch der jetzige Täter sein Opfer eine Treppe hinunter, wie von der Polizei veröffentlichte Aufnahmen vom Tatort am Alexanderplatz zeigen. Demnach ereignete sich der Vorfall bereits in der Nacht zum 11. Juni, der mutmaßliche Täter wurde jetzt zur Fahndung ausgeschrieben.

Das Opfer wurde auf der Treppe von hinten gegen den Kopf geschlagen. "Durch die Wucht des Schlages stürzte der Angegriffene die gesamten Stufen der Zugangstreppe hinunter und stieß mehrfach mit dem Kopf gegen das Eisengeländer. Hierbei erlitt er eine schwere Kopfverletzung und zahlreiche Prellungen am ganzen Körper", beschrieb die Polizei das Geschehen.


Köln: Massenschlägerei vor Bordell

Zu einer Schlägerei mit bis zu 20 Beteiligten ist es in der vergangenen Nacht im Stadtteil Longerich gekommen. Nach ersten Ermittlungen seien zwei Gruppen - angeblich aus dem Rocker-Milieu -  vor dem Kölner Bordell Mondial aneinander geraten, sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Als die Polizei gegen drei Uhr morgens eintraf, flüchteten die Beteiligten, dabei sei ein Mann durch ein wegfahrendes Auto leicht verletzt worden, so die Polizei. Weitere Details zur Ursache sind noch nicht bekannt. 

Warendorf: Rollerfahrer wird übersehen und kommt ums Leben

Am Nachmittag kam es gestern auf der Bundesstraße 475 bei Sassenberg zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Rollerfahrer und einem PKW Fahrer. Der 53-jährige Rollerfahrer wurde dabei tödlich verletzt. Ihm kam ein PKW entgegen, der links in einen Wirtschaftsweg abbog und dabei den Roller übersah. Die Bundesstraße musste für einige Stunden gesperrt werden.

Nußloch: Balkon abgebrochen - Vater und Sohn stürzen sechs Meter in die Tiefe

Ein Anwohner bemerkte gestern, dass drei Balkone abgebrochen und zwei Personen in die Tiefe gestürzt seien, er alarmierte die Polizei. Es wurde festgestellt, dass an einem 12-Parteien-Mehrfamilienhaus im 2. OG ein Balkon abgebrochen war und die Balkone im Erdgeschoss und im 1. OG mit abriss. Zur Unglückszeit hielt sich ein 33-Jähriger mit seinem zwei Jahre alten Sohn auf dem Balkon auf und wurde aus etwa sechs Metern Höhe in die Tiefe gerissen. Beide Verletzte wurden geborgen und in ein Krankenhaus eingeliefert, das Gebäude wurde vorsorglich evakuiert. Das Betreten der Balkone wurde den Bewohnern des baugleichen Nachbarhauses vorsorglich auch untersagt. 

rös/mod/jek/fri/dm/DPA