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Nachrichten aus Deutschland: Gehbehinderte Fußgängerin wird von Lkw erfasst und stirbt

Nordhausen: Rollstuhlfahrer entgeht Zusammenprall mit Zug nur knapp +++ Fürth: Linienbus verliert Kontrolle und kracht in Wohnhaus +++ Darmstadt: Beifahrer schießt auf Autobahn auf anderen Pkw +++ Frankfurt: 10-Jähriger von S-Bahn erfasst und verletzt +++ Nachrichten aus Deutschland


nachrichten Deutschland Berlin

Der Zusammenstoß mit dem Lkw endete für die gehbehinderte Fußgängerin tödlich. Die Spuren des Unfalls sind während der Spurensicherung och zu sehen.

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Stade: Historisches Segelschiff sinkt nach Kollision mit Containerschiff

Das erst jüngst aufwendig sanierte historische Segelschiff "No 5 Elbe" ist in dem Fluss mit einem Containerschiff kollidiert und gesunken. Bei dem Unfall am Samstag in Stade wurden fünf Menschen verletzt, davon eine Frau schwer, teilte der Lagedienst der Hamburger Polizei mit. Das historische Holzschiff von 1883 war erst Ende Mai nach einer aufwendigen Restaurierung für rund 1,5 Millionen Euro in den Hamburger Hafen zurückgekehrt und konnte für Ausflugsfahrten gebucht werden.

Nach Angaben der Polizei kollidierte die "No 5 Elbe" gegen 14.30 Uhr ungefähr auf Höhe Stadersand mit dem 141 Meter langen Containerschiff "Astrosprinter", das unter zypriotischer Flagge in Richtung Nordsee unterwegs war. Zum Hergang des Unfalls konnte die Polizei bislang noch keine Auskunft geben. 

An Bord des Segelschiffes waren 43 Personen, die von der Stader Feuerwehr und weiteren Helfern in Sicherheit gebracht wurden. Der historische Schoner konnte nicht mehr zum Ufer geschleppt werden. Er sank im Mündungsbereich des Flusses Schwinge. Das Containerschiff setzte seine Fahrt zunächst fort. Die Polizei führt Ermittlungen zum Unfallhergang an Bord.

Der 37 Meter lange Gaffelschoner ist Hamburgs letztes verbliebenes Seeschiff aus der Ära des Holzschiffbaus. Er lief 1883 auf der Werft von H.C. Stülcken auf Steinwerder vom Stapel. 2002 erwarb die Stiftung Hamburg Maritim das Schiff in Seattle und brachte es wieder zurück nach Hamburg. Hier nahm das Traditionsschiff an Veranstaltungen wie dem Hafengeburtstag teil und wurde für Ausfahrten genutzt. Zuletzt lag es acht Monate in einer dänischen Werft und erhielt unter anderem neue Außenplanken und einen neuen Achtersteven.

Langenberg: Windhose erfasst Festzelt

Bei einem Fußballturnier in Nordrhein-Westfalen hat eine Windhose ein Festzelt durch die Luft gewirbelt und zwölf Menschen verletzt. Wie die Polizei mitteilte, ging über der kleinen Gemeinde Langenberg am Freitagabend ein heftiges Unwetter nieder. Die Windhose hob das 12 mal 8 Meter große Zelt an und begrub mehrere Menschen unter sich. Sanitäter versorgten zwölf Verletzte, von denen einer schwere Blessuren erlitt. Die Opfer kamen ins Krankenhaus.

Flensburg: Bahnhof nach Bombendrohung gesperrt

Der Bahnhof in Flensburg ist am Samstagabend wegen einer telefonischen Bombendrohung und eines verdächtigen Pakets stundenlang gesperrt worden. Erst gegen 22.00 Uhr konnte die Polizei Entwarnung geben. Nach dem Eingang der telefonischen Bombendrohung war in einem abfahrbereiten Regionalzug ein Pappkarton unter einem Sitz entdeckt worden, wie die Bundespolizei mitteilte. Der Zug wurde evakuiert und der Bahnhof sowie umliegende Straßen gesperrt. 

Der Kampfmittelräumdienst rückte an und röntgte den Karton. Nachdem dabei keine verdächtigen Substanzen entdeckt wurden, öffneten die Spezialkräfte vorsichtig den zugeklebten Gegenstand. Der Inhalt erwies sich als harmlos: Kuchen und Muffins, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. 

Sprengstoffspürhunde der Landes- und Bundespolizei durchsuchten noch die Bahnhofshalle, die Bahnsteige und den Zug. Insgesamt seien etwa 20 Beamte der Landes- und Bundespolizei, die Berufsfeuerwehr Flensburg sowie zwei Notfallmanager der Deutschen Bahn im Einsatz gewesen.


Nachrichten von Freitag, den 7. Juni

Berlin: Gehbehinderte Fußgängerin von Lkw erfasst

Im Berliner Stadtteil Karlshorst kam es am Freitagmorgen zu einem tödlichen Unfall. Wie die "Berliner Morgenpost" berichtet, erfasste ein Lkw-Fahrer eine gehbehinderte Fußgängerin an einer Kreuzung. Für die Frau endete der Unfall tödlich, ein Notarzt konnte am Unfallort nur noch ihren Tod feststellen. Der Lkw-Fahrer stand nach Angaben der Polizei derart unter Schock, dass er ins Krankenhaus gebracht werden musste. Zum Unfallhergang oder einer möglichen Ursache konnte die Polizei am Freitag noch keine Angaben machen. Die Ermittlungen dauern an. 

Quelle: "Berliner Morgenpost"

Nordhausen: Rollifahrer entgeht Kollision mit Zug nur knapp

Der Zugführer einer Regionalbahn auf der Strecke zwischen Nordhausen und Northeim erlitt am Donnerstagmittag den Schock seines Lebens. Kurz nach der Abfahrt in Nordhausen musste er den Zug stark abbremsen, da er eine männliche Person in einem Rollstuhl erkannte, die gerade dabei war einen unbeschrankten Fußgängerübergang mit dem Rollstuhl zu überqueren. Zu der Zeit erreichte der Zug bereits eine Spitzengeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern. Der Lokführer leitete eine Schnellbremsung ein und kam wenige Zentimeter vor dem Mann zum Stehen, so die Polizei Erfurt. Da der Zugführer den Rollstuhlfahrer aufgrund seiner erhöhten Position aus dem Führerstand nicht mehr sehen konnte, ging er zunächst davon aus, dass er den Mann überfahren hatte und erlitt einen Schock. Doch der Rollstuhlfahrer blieb unversehrt und setzte seine Fahrt unbeeindruckt fort. Der Lokführer musste indes seinen Dienst beenden. Bei der Aktion wurden keine Reisegäste verletzt. Die Bundespolizei leitete ein Verfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr gegen den Rollstuhlfahrer ein.

Quelle: Polizei Erfurt

Fürth: Linienbus kracht nach Chaos-Fahrt gegen Wohnhaus 

Am Donnerstagabend kam es im Fürther Stadtteil Oberfürberg zu einem Verkehrsunfall mit einem Linienbus. Wie die Polizei mitteilte, sei der Bus gegen 22:45 Uhr aus unbekannter Ursache in einem abschüssigen Bereich in einem Wohngebiet von der Fahrbahn abgekommen. Dabei touchierte er einen geparkten Pkw. Anschließend kollidierte der Linienbus mit drei weiteren Fahrzeugen und durchbrach eine Gartenhecke und streifte ein Wohnhaus bevor er dann schließlich an einer weiteren Häuserfassade zum Stehen kam. Der Busfahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht und dort versorgt. Zur Zeit des Unfalls befanden sich keine Fahrgäste in dem Linienbus. 

Laut Polizei beläuft sich der entstandene Sachschaden auf mindestens 200.000 Euro. Eine Häuserfassade wurde so stark beschädigt dass sie durch das Technische Hilfswerk gestützt werden musste. Ein Gutachter der Staatsanwaltschaft wurde hinzugezogen, der bei der Ermittlung der Unfallursache helfen soll. 

Quelle: Polizei Mittelfranken

Darmstadt: Beifahrer schießt auf anderen Wagen 

Auf der Autobahn 67 in der Nähe von Darmstadt fielen am Dienstagabend Schüsse. Wie die Polizei vermeldete, hat der Beifahrer eines Wagens vermutlich mit einer Luftpistole auf ein anderes Auto geschossen. Er traf am Dienstagabend nahe der Abfahrt Büttelborn die Windschutzscheibe des Wagens, die dabei leicht beschädigt wurde, wie die Polizei in Darmstadt am Freitag mitteilte. Der betroffene Autofahrer vermutet demnach, dass es sich bei der Pistole um eine Luftpistole handelte.    Von dem Schützen und dem Fahrer des Wagens fehlte zunächst jede Spur. Das Autokennzeichen war laut Polizei mit Klebeband verdeckt. Die Ermittler baten deshalb Zeugen, sich bei der Polizei zu melden.

Quellen: AFP

Düsseldorf: Englische Fußball-Rowdys randalieren in Altstadt

Einige sogenannte Fußballfans aus Großbritannien haben ihren Frust nach der "Nations-League"-Niederlage gegen die Niederlande (1:3) am Donnerstagabend in der Düsseldorfer Altstadt ausgelebt. Laut einer Polizeimeldung wurden bei der Auseinandersetzung vier Personen verletzt und ambulant behandelt. Demnach gerieten etwa 40 Anhänger verschiedener Premier-League-Klubs aneinander und bewarfen sich mit Stühlen, Tischen, Flaschen und Biergläsern. Die Polizei nahm 16 Männer im Alter von 32 bis 56 Jahren - unter anderem aus Newcastle und Everton - fest. 

Quelle: "Kölner Express"

Wächtersbach: Polizist bei Verfolgungsjagd von Güterzug überrollt

Auf der Jagd nach einer rumänischen Einbrecherbande ist in der Nacht auf Freitag im hessischen Wächtersbach ein Polizist ums Leben gekommen. Wie "Bild" berichtet, verfolgten Beamte zu Fuß zwei Verdächtige. Als sie die Gleise nahe Wächtersbach überqueren, wird ein Polizist von einem Güterzug erfasst und überrollt. Der Mann stirbt noch am Unfallort. Zuvor hatten die Beamten die vier Rumänen bei einem Einbruch erwischt und zwei von ihnen festgenommen. Die beiden anderen flüchteten - beim Versuch, das Duo zu fassen, kam es zu dem tödlichen Unfall. Demnach soll es sich bei dem Toten um einen SEK-Beamten aus Frankfurt handeln.

Quelle: AFP

Frankfurt: 10-Jähriger von U-Bahn erfasst und schwer verletzt

Ein schwerer Unfall mit einer U-Bahn hat am Morgen den Berufsverkehr in Frankfurt am Main durcheinandergewirbelt. Laut Polizei erfasste gegen 8.30 Uhr eine in den Bahnhof Hausener Weg einfahrende Bahn einen 10-jährigen Jungen. Der Schüler erlitt dabei schwere Verletzungen am Kopf und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Wie es zu dem Unfall im Stadtteil Rödelheim kam ist derzeit noch unklar - die Polizei ermittelt.

Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main

Weimar: 54-Jähriger fährt 435-PS-SUV zu Schrott

Zwei Promille Alkohol waren eindeutig zu viel für den Fahrer eines Nobel-SUV im thüringischen Weimar. Der 54-Jährige verlor am Donnerstagabend in einer Rechtskurve im Stadtgebiet die Kontrolle über seinen 435-PS starken und 2,5 Tonnen schweren Wagen, kam von der Straße ab und erst in einem Sandhaufen auf dem Gelände einer Friedhofsgärtnerei zum Stehen - das berichtete die Polizei am Freitag. Demnach konnte der Bruchpilot noch aus dem Auto aussteigen. Der fällige Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,35 Promille. Rettungskräfte brachten den Mann zur Blutentnahme in ein Krankenhaus.

Quelle: "Bild"

Idar-Oberstein: Zwei Menschen getötet – Mann verletzt

In einem Haus in Idar-Oberstein sind zwei Menschen vermutlich gewaltsam getötet worden. Ein mit einem Messer bewaffneter Mann wurde festgenommen und in ein Krankenhaus gebracht, weil er selbst verletzt war, wie die Polizei in Trier mitteilte. Die Ermittler gingen nach ersten Erkenntnissen von einem Familienstreit als Hintergrund aus. Die Beamten seien am frühen Morgen zu dem Haus gerufen worden, weil ein Anwohner Schreie gehört hatte. Im Flur fanden die Einsatzkräfte zuerst eine leblose, stark blutende Frau – und dann den bewaffneten Mann.

Da aus der Wohnung, in der auch der Mann mit dem Messer war, Stimmen und Stöhnen zu hören waren, wurde zunächst eine Geiselnahme vermutet. Daraufhin sperrten die Polizisten den Einsatzort ab und alarmierten Spezialeinsatzkräfte. Schließlich kam der Verdächtige aus der Wohnung heraus und ließ sich festnehmen.

Bei der weiteren Durchsuchung des Hauses wurde dann ein lebloser Mann gefunden. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes und der Frau feststellen. In welcher Beziehung die beiden Toten und der Verdächtige standen, war zunächst unklar. Auch zu weiteren Details konnte sich die Polizei vorerst nicht äußern.

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In diesem Haus in Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz) sind in der Nacht auf Freitag zwei Menschen vermutlich gewaltsam ums Leben gekommen. 

DPA

Quellen: Polizeipräsidium Trier, DPA


Nachrichten von Donnerstag, den 6. Juni

Hildesheim: 41-Jähriger stirbt nach Eifersuchtsanfall 

Heftige Eifersucht hat im niedersächsischen Hildesheim zum tödlichen Unfall eines 41-jährigen geführt. Der Mann habe in der Nacht zum Donnerstag die Wohnung seiner 31 Jahre alten Exfreundin aufgesucht, weil ihm die Anwesenheit eines 26-jährigen Bekannten missfiel, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Den jüngeren Mann habe er für den neuen Freund seiner Ex gehalten. Zwischen dem 41-Jährigen und der Frau sei es daraufhin zu einem Streit gekommen, in dessen Verlauf der 26-Jährige die Wohnung verließ und mit seinem Auto davon fuhr. Der 41-Jährige habe daraufhin mit seinem Auto die Verfolgung des vermuteten neuen Freundes aufgenommen und sei mit diesem kollidiert. Dabei sei dessen Wagen gegen drei geparkte Autos gestoßen, der Mann konnte sein Auto aber nur leicht verletzt verlassen. Der wütende 41-Jährige hingegen habe die Kontrolle über sein Auto verloren, sei auf die Gegenfahrbahn geschleudert worden und erst in einem abschüssigen Baumbestand zum Stehen gekommen. Demnach wurde der Mann dabei in seinem Auto eingeklemmt und erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er kurz danach im Krankenhaus starb.

Quelle: DPA

Bitterfeld: 18-Jähriger stirbt auf Gelände des Spring-Break-Festivals

Das beliebte Musikfestival "Springbreak" wird von einem Todesfall überschattet. Ein 18-Jähriger starb auf dem Festivalgelände in der Nähe von Bitterfeld (Sachsen-Anhalt). Demnach war der Mann einer der ersten, der auf der Halbinsel Pouch eintraf - das Festival beginnt erst am Freitag. Laut einer Polizeisprecherin habe sich der Teenager in der Nacht zu Donnerstag unwohl gefühlt – noch bevor der Rettunsgdienst eintraf, verschlechterte sich sein Zustand rapide. Rettungskräfte versuchten den 18-Jährigen aus Nordsachsen noch zu reaninieren – doch er verstarb noch auf dem Festivalgelände. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Derzeit gebe es keine Hinweise auf ein Verbrechen. Die "Mitteldeutsche Zeitung" hatte als erstes über den Fall berichtet. Der Veranstalter bestätigte gegenüber der Zeitung inzwischen, dass das Festival trotzdem wie geplant stattfinden werde.

Quelle: "Mitteldeutsche Zeitung"

Iserlohn: Teenies mit Joint in Krankenzimmer erwischt

Ein allzu feines Näschen brauchten die Mitarbeiter eines Iserlohner Krankenhauses am Mittwochabend nicht. Zu heftig war die Cannabis-Wolke, die durch den Flur zog. Nachdem sie erfolglos an einige Zimmertüren geklopft hatten, kamen sie dem Geruch in einem leer stehenden Zimmer auf die Spur. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, hatten es sich darin ein 17-Jähriger und sein 15-jähriger Kumpel mit einem Joint gemütlich gemacht. Demnach gaben sie an, einen Freund besuchen zu wollen. Den hätten sie aber nicht gefunden und sich stattdessen ein nicht belegtes Zimmer gesucht. Dort verstopften die beiden Teenager den Rauchmelder und steckten sich den Joint an. Beim Jüngeren fanden die Beamten einen Grinder und etwas Marihuana. Die Polizei schrieb eine Anzeige wegen des Drogenvergehens und Hausfriedensbruchs.

Quelle: Polizei Märkischer Kreis

A3 bei Würzburg: 38-Tonner versperrt Rettungsgasse

Mit seinem rücksichtslosen Verhalten hat ein Lkw-Fahrer Verkehrspolizisten aus Unterfranken mehr als verärgert. Wie die Beamten auf Facebook mitteilten, waren sie am Dienstagnachmittag zu einem schweren Unfall auf der A3 bei Würzburg ausgerückt. Dort habe sich ihnen zunächst "ein leider fast alltägliches Bild" gezeigt. Demnach hatten die Verkehrsteilnehmer keine Rettungsgasse gebildet, sodass die Retter ihre Fahrzeuge etwa 300 Meter vor der Unfallstelle abstellen und den restlichen Weg zu Fuß gehen mussten.

Erst durch persönliche Ansprache der Feuerwehrkräfte hätten die Fahrzeugführer dann schließlich auch eine Rettungsgasse gebildet. Was dann jedoch passierte, "war an Dreistigkeit nicht zu überbieten", wie die Polizisten in scharfem Ton schreiben. Demnach fuhr plötzlich ein Belgier mit seinem 38-Tonner in die Rettungsgasse ein, um schneller zu einer Rastanlage zu kommen, da er auf Toilette musste. Es kam, wie es kommen musste: Der Sattelschlepper blieb in der schmalen Rettungsgasse stecken und blockierte diese fortan.

Nun durch die Hilfe der Polizisten, die eigentlich den Unfall aufnehmen sollten, sei es gelungen, den Lkw in einen Baustellenbereich zu lotsen. Der Fahrer habe sich in der Folge völlig uneinsichtig gezeigt und sei trotzdem zu der Rastanlage gegangen. Zuvor musste noch vor Ort eine Sicherheitsleistung hinterlegen.

Quelle: Polizei Unterfranken

Köln: Polizeipräsident weist Kritik an Überprüfung von Muslimen zurück

Kölns Polizeipräsident Uwe Jacob hat die Kritik des Zentralrats der Muslime (ZMD) an der Überprüfung von zehn vermeintlich verdächtigen Muslimen im Kölner Hauptbahnhof zurückgewiesen. "Ich weise die Vorwürfe gegen meine Beamten entschieden zurück, dass ihr Handeln von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit geprägt war", erklärte Jacob am Mittwochabend. Aus dem Einschreiten der Beamten sei "in keinster Weise ein Vorwurf rassistischen oder religiös unsensiblen Handelns abzuleiten".    

Die Kölner Polizei hatte am Dienstag mitgeteilt, sie habe zehn junge Männer im Alter von 18 bis 28 Jahren im Kölner Hauptbahnhof festgehalten, nachdem diese Zeugen zufolge kurz zuvor auf dem Bahnhofsvorplatz "Allahu Akbar" gerufen haben sollten. Die Männer hätten lange Gewänder mit Westen getragen. Die zehn Männer wurden von Ermittlern des Staatsschutzes überprüften und befragt. Dabei ergaben sich keine Anhaltspunkte für eine Straftat.

Quelle: AFP

München: Paar womöglich vor dem Ertrinken gerettet

In München hat ein sogenannter Slackliner ein Pärchen womöglich vor dem Ertrinken gerettet. Wie die Feuerwehr der bayerischen Landeshauptstadt mitteilte, wollte sich das Paar, eine 28-Jährige und ein 29-Jähriger, am Mittwochnachmittag an der Isar abkühlen. Dazu habe die Frau ihre Füße ins Wasser gehalten, dabei jedoch das Gleichgewicht verloren und sei ins Wasser gefallen. Ihr Freund wollte sie festhalten und geriet ebenfalls in den Fluss.

Aufgrund der starken Strömung wurde das junge Paar zunächst durch eine Wasserwalze gezogen und etwa 200 Meter später gegen eine Beckenmauer gespült, an der es sich "mit letzter Kraft" festkrallen konnte, wie die Feuerwehr schreibt. Ihre lauten Hilfeschreie blieben zum Glück nicht unerhört. So wurde der Slackliner auf das Schicksal der beiden aufmerksam und handelte geistesgegenwärtig, indem er dem Paar ein "Seil" aus Bandschlingen zuwarf, an dem sich die Frau und der Mann bis zum Eintreffen der Rettungskräfte festhalten konnten.

Mit Hilfe von Leitern und unter Begleitung von Tauchern sei es dann gelungen, das Paar aus seiner misslichen Lage zu befreien. Auch wenn die beiden auf den ersten Blick mit leichten Unterkühlungen und ein paar blauen Flecken davonkamen, ging es für sie zur genauen Abklärung noch in ein Krankenhaus.

Quelle: Feuerwehr München

Kemnath: Frau findet Granate und lackiert sie erstmal um

Eine 32-Jährige aus Kemnath in der Oberpfalz hat beim Joggen eine Panzerfaustgranate gefunden und mitgenommen – ohne zu wissen, was sie da entdeckt hatte. Die Frau habe die Granate am Mittwoch mit nach Hause genommen und sie zunächst schwarz umlackiert, um sie als Deko zu benutzen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Im Laufe des Tages recherchierte die Frau dann aber und fand heraus, was sie da tatsächlich gefunden hatte. Sie rief die Polizei und übergab die Granate. 

Gefahr bestand allerdings nicht, auch muss die Frau keine Ermittlungen befürchten: Die Polizei konnte die Granate als Übungsgranate ohne Zünder und ohne Sprengstoff identifizieren, die wahrscheinlich von einem nahe gelegenen Truppenübungsplatz stamme. "Es ist entweder ein amerikanisches oder ein deutsches Modell – das können wir noch nicht sagen, wegen der Umlackierung", sagte ein Polizeisprecher. Der Beamte bat darum, bei derartigen Funden sofort die Polizei zu rufen, den Gegenstand aber keinesfalls anzufassen und schon gar nicht mit nach Hause zu nehmen.

Quelle: DPA

Oberwolfach: Zeitungsausträger von eigenem Auto überrollt

Ein Zeitungsausträger ist während seiner Arbeit in Oberwolfach (Baden-Württemberg) von seinem eigenen Auto überrollt und schwer verletzt worden. Aus unbekannten Gründen war die Handbremse des Wagens nicht richtig angezogen und das Auto "machte sich selbstständig", wie die Polizei mitteilte.

Der Mann, der zu dem Zeitpunkt nicht im Wagen saß, hatte offenbar von außen versucht, sein Fahrzeug aufzuhalten. Er wurde am Donnerstagmorgen zunächst am Ort versorgt, sollte später aber noch in ein Krankenhaus gebracht werden, hieß es. Das Alter des Verletzten konnte die Polizei zunächst nicht sagen.

Quelle: DPA

Falkenstein: Mopedfahrer rast mit Tempo 90 durch Fußgängerzone

Ein Unbekannter hat sich in Falkenstein im Vogtlandkreis in Sachsen auf einem Moped eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert und ist den Beamten entkommen. Der Mann sei während der Flucht vor den Beamten am Mittwochnachmittag unter anderem mit bis zu 90 Stundenkilometern durch eine Fußgängerzone gerast, teilte die Polizei am Donnerstag mit. In einem Baustellenbereich konnte er sich demnach von seinen Verfolgern absetzen und entkommen. Die Beamten schätzten das Alter des Mannes auf 17 bis 20 Jahre. Eine Streife hatte die Verfolgung aufgenommen, als ihr das vermutlich getunte Moped ohne Nummernschild entgegengekommen war.

Quelle: DPA


Nachrichten von Mittwoch, den 5. Juni

Nürnberg: Streit zwischen Autofahrern eskaliert

Auf der Autobahn 6 in Mittelfranken ist ein Streit zwischen in einem 36-jährigen und einem 48-jährigen Pkw-Fahrer eskaliert. Wie die Polizei berichtet, entstand zunächst eine verbale Auseinandersetzungen zwischen den beiden Männern, als sie nebeneinander fuhren. Zunächst blieb die Auseinandersetzung gewaltlos. Als die beiden Autofahrer später in einem Stau nahe Nürnberg erneut aufeinandertrafen, eskalierte die Situation. Der 38-Jährige nutzte den Stau und urinierte an die Leitplanke. Der 48-jährige Fahrer filmte den Mann beim Urinieren. Als der Gefilmte das bemerkte, forderte er den Mann auf, sein Fenster zu öffnen, was dieser auch tat. 

Daraufhin schlug der 36-Jährige dem Mann mehrmals mit der Faust ins Gesicht. als die Polizei den Täter durchsuchte, stellten die Beamten in seiner Bauchtasche ein verbotenes Messer sicher. Sie nahmen den Mann in Gewahrsam, die Staatsanwaltschaft beantragte Haft.

Quelle: Polizei Nürnberg

Nürnberg: Fünfjährige fährt aus Langeweile mit S-Bahn zum Kindergarten

Ein fünfjähriges Mädchen hat ihren Eltern am Dienstagabend einen gehörigen Schrecken eingejagt. Die Kleine schlich sich in Postbauer-Heng (Landkreis Neumarkt) aus dem elterlichen Garten und fuhr mit der S-Bahn ins 30 Minuten entfernte Nürnberg, wie die Polizei am Mittwoch berichtet. Demnach beobachtete der Lokführer das Mädchen beim Einsteigen und informierte die Polizei. Zwei Beamte, die zufällig im gleichen Zug saßen, begleiteten die gesprächige Fünfjährige bis zum Nürnberger Bahnhof. Ihnen berichtete sie, dass ihr langweilig gewesen sei und sie deshalb in den Kindergarten nach Neumarkt hatte fahren wollen. Die Eltern holten ihre Tochter schließlich in Nürnberg ab.

Quelle: DPA

Ahaus: Mann will Zaun überklettern und verletzt sich lebensgefährlich

Offenbar beim Versuch den Weg zu einer Spielhalle abzukürzen, hat sich ein Mann in Ahaus (NRW) lebensgefährlich verletzt. Wie die Polizei mitteilte, wollte der 51-jährige Niederländer zwecks Abkürzung einen Zaun überklettern, rutsche jedoch ab und blieb dabei mit einem Oberschenkel an der Zaunspitze hängen. 

Demnach wurden Anwohnern aufgrund seines Wimmerns auf den Verletzten aufmerksam und alarmierten die Rettungskräfte. Um den Mann befreien zu können, musste die Feuerwehr den Metallzaun durchtrennen. Der Niederländer sei dann per Rettungswagen in ein Krankenhaus gekommen.

Quelle: Kreispolizeibehörde Borken

Dresden: Angebliche Diplomaten schmuggeln 70 Kilo Heroin

Als angebliche mongolische Diplomaten getarnt haben zwei Männer 70 Kilogramm Heroin im Wert von mindestens drei Millionen Euro zu schmuggeln versucht. Dresdner Zollfahnder kamen den beiden Verdächtigen bei einer Kontrolle eines aus Richtung Tschechien kommenden Autos mit Diplomatenkennzeichen auf der Autobahn 17 auf die Schliche, wie sie am Mittwoch mitteilten.

Demnach wiesen sich die beiden mongolischen Staatsangehörigen nach ihrem Stopp als Diplomaten aus und verweigerten mit Hinweis auf ihre angebliche diplomatische Immunität eine Überprüfung des Autos. Eine Anfrage beim Auswärtigen Amt habe dann aber schnell ergeben, dass weder für die beiden Männer noch für das Auto eine Akkreditierung in Deutschland vorlag.    

Bei der Kontrolle entdeckten die Zollfahnder 140 Pakete zu je 500 Gramm Heroin. Die Männer seien festgenommen, die Drogen und das Fahrzeug beschlagnahmt worden.

Quelle: AFP

Bremen: Polizei fasst Verdächtigen nach Messer-Attacke in Straßenbahn

Nach einem mutmaßlich islamfeindlich motivierten Messerangriff auf einen Jugendlichen in einer Bremer Straßenbahn hat die Polizei den Tatverdächtigen festgenommen. Spezialkräfte fassten den 27-Jährigen nach Angaben der Beamten vom Mittwoch in seiner Wohnung. Er gestand die Tat und wurde anschließend zwangsweise in eine psychiatrische Klinik eingeliefert.    

Dem Zugriff war demnach ein Zeugenhinweis vorausgegangen. Der Mann steht im Verdacht, einem 16-Jährigen am vergangenen Freitag in einer Straßenbahn von hinten ein Messer in den Hals gestochen und diesen schwer verletzt zu haben. Davor hatte er den Jugendlichen, der mit einem Freund unterwegs war, laut Zeugen islamfeindlich beleidigt. Als sich die beiden Angesprochenen umsetzen wollten, stach er zu und floh.    

Der Staatsschutz der Bremer Polizei übernahm die Ermittlungen. Weitere Details nannten die Beamten zunächst nicht.

Quelle: AFP

Marsberg: Heißluftballon stürzt ab – mehrere Verletzte

Im nordrhein-westfälischen Marsberg sind beim Absturz eines Heißluftballons elf Menschen verletzt worden, zwei von ihnen lebensgefährlich. Nach ersten Erkenntnissen geriet der Ballon bei der Landung am Dienstagabend in etwa einem Meter Höhe ins Trudeln und stürzte ab, wie ein Polizeisprecher sagte. Daraufhin habe sich der Korb mehrmals überschlagen. Die Verletzungen sollen von dem Brenner stammen, der vermutlich auch den Korb in Brand setzte. Am Mittwoch soll die Suche nach der Ursache für den Absturz beginnen. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) werde den Ballon nun untersuchen, sagte ein Sprecher der Polizei am Morgen.

Das Unglück ereignete sich rund 200 Meter neben einer Bundesstraße. Nach dem Absturz habe der Brenner zwischenzeitlich quer gelegen, teilte die Polizei nach ersten Ermittlungen mit. Wohl durch das Feuer wurden einige der Insassen so schwer verletzt. Am Mittwochmorgen war die Ursache für den Absturz noch völlig unklar, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Auch zum Gesundheitszustand der Verletzten gab es zunächst keine neuen Informationen.

An Bord des Ballons waren zehn Fahrgäste aus dem hessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg. Die Insassen waren laut Polizei zwischen 22 und 59 Jahre alt - vier Männer und sechs Frauen. Außerdem war ein 64 Jahre alter Kapitän an Bord. Bei den Passagieren, die lebensgefährlich verletzt wurden, handelte es sich um eine 51-Jährige und einen 52-Jährigen. Der Einsatz an der Unfallstelle dauerte bis in die Nacht.

Quelle: DPA

Erfurt: Radfahrer rammt Kinderwagen, Säugling verletzt

Beim Zusammenstoß zwischen einem Fahrradfahrer und einer Fußgängerin mit Kinderwagen ist in Erfurt ein drei Monate altes Baby verletzt worden. Der 19-Jährige sei unerlaubterweise mit dem Fahrrad in einer Fußgängerzone im Stadtzentrum unterwegs gewesen, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch. Dort sei er am Dienstag mit seinem Rad mit der 24-jährigen Mutter zusammengestoßen. Das drei Monate alte Kind der Frau stürzte daraufhin aus etwa einem Meter Höhe aus dem Kinderwagen. Das Baby wurde verletzt, wie schwer war aber zunächst unklar.

Quelle: DPA

A5 bei Weingarten: Reisebus kracht in Lkw – Vollsperrung

Ein Reisebus ist auf der Autobahn 5 bei Weingarten im Landkreis Karlsruhe auf einen Lastwagen aufgefahren. Mehrere Menschen seien bei dem Unfall in der Nacht zu Mittwoch verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher am Morgen. Anzahl und Alter der Verletzten waren zunächst nicht bekannt, auch zum Unfallhergang lagen zunächst keine gesicherten Informationen vor. Die A5 war auf Höhe der Unfallstelle in Richtung Norden zunächst vollgesperrt. 

Quelle: DPA


Nachrichten von Dienstag, den 4. Juni

Hof: Teenager posieren für Selfie auf Bahngleisen 

Zwei 14-jährige Mädchen haben am Montagabend für ein Selfie mit ihrem Smartphone im Gleisbett des Hofer Hauptbahnhofs posiert. Ein Bahnbediensteter beobachtete die gefährliche Aktion – die beiden Teenager wurden schließlich von Bundespolizisten aufgegriffen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, übergaben sie die Mädchen anschließend ihren Eltern. Wegen verbotenem Aufenthalt ihrer Kinder im Gleis mussten die ein Verwarngeld von jeweils 25 Euro zahlen. Laut Polizei sind Selfies auf Gleisanlagen insbesondere bei 12- 16-jährigen zunehmend beliebt. Bei entsprechender Gefährdung des Bahnverkehrs drohen auch jugendlichen Hobby-Fotografen strafrechtliche Konsequenzen.

Quelle: Polizeidirektion München

Stuttgart: Hase von Flugzeug überrollt – Pilot weicht aus, weil Landebahn gesperrt ist 

Weil ein Passagierflugzeug während der Landung auf dem Stuttgarter Flughafen einen Hasen überrollt hatte, musste der Pilot einer nachfolgenden Maschine in die Warteschleife und auch wegen des Nachtflugverbots schließlich in Hannover landen. Wie eine Sprecherin des Flughafens der "Stuttgarter Zeitung" sagte, habe die Landebahn nach dem Vorfall am Samstagabend vorschriftsmäßig gereinigt werden müssen. Aus diesem Grund sei die Piste vorübergehend gesperrt gewesen, sodass das Flugzeug aus Teneriffa nicht wie geplant um 23.30 Uhr landen konnte. In Absprache mit der Airline entschied sich der Pilot nach Hannover zu fliegen. Die Passagiere mussten in der niedersächsischen Landeshauptstadt übernachten und erreichten Stuttgart erst am frühen Sonntagnachmittag.

Quelle: "Stuttgarter Zeitung"

Köln: Mutige Schildkröte blockiert Straßenkreuzung

Für jede Menge Aufregung und einige panische Bremsmanöver sorgte am Montag eine Maurische Landschildkröte im Kölner Stadtteil Rodenkirchen. Zur Überraschung der Autofahrer tauchte das etwa 70 Jahre alte Tier an einer Straßenkreuzung auf. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, mussten einige Autos abrupt bremsen, um Auffahrunfälle zu verhindern. Beamte nahmen das gepanzerte Reptil "vorläufig in Gewahrsam" und brachten es danach in ein Tierheim. Sie vermuten, dass die Schildkröte von seinem Besitzer ausgesetzt wurde oder nach dem Erwachen aus der Winterstarre aus einem Gehege geflohen ist. Maurische Landschildkröten kommen unter anderem im europäischen Mittelmeerraum vor, werden bis zu 35 Zentimeter lang und ca. fünf Kilogramm schwer. 

Quelle: DPA

Jüterbog: 600 Hektar munitionsbelasteter Wald in Flammen

Der Waldbrand im brandenburgischen Jüterbog hat sich auf einer Fläche von rund 600 Hektar ausgebreitet. "Die Lage ist nicht unter Kontrolle", sagte eine Sprecherin der Stadt am Dienstagmittag. Die Winde drehten ständig. Das erschwere die Arbeiten vor Ort. Eine Gefahr für die Anwohner bestehe derzeit nicht. Dennoch sollten Türen und Fenster geschlossen bleiben.

Derzeit versuchen die Einsatzkräfte, den Flammen mit einem Löschhubschrauber der Bundespolizei Herr zu werden. "Wir können wie in jedem Jahr nicht alle Brandherde löschen, da erneut die munitionsbelasteten Flächen brennen", teilte Jüterbogs parteiloser Bürgermeister Arne Raue mit. Der Brand in Jüterbog war am Montag ausgebrochen.

Quelle: DPA

Hamburg: Mann schlägt Nachtlager in S-Bahn-Tunnel auf

Einen ausgesprochen gefährlichen Schlafplatz suchte sich am frühen Dienstagmorgen ein 52-Jähriger Mann in Hamburg. Laut Polizei stürzte er am S-Bahnhof Reeperbahn offenbar unter erheblichem Alkoholeinfluss in Gleisbett und lief anschließend in den Tunnel. Dort soll er sich schlafen gelegt haben. Gegen 8.30 Uhr habe er sein Nachtlager verlassen wollen. Der Fahrer einer S-Bahn bemerkte den Mann und bremste geistesgegenwärtig. Demnach erschrak der 52-Jährige derart, dass er stürzte und sich an der Hand verletzte. Die im Berufsverkehr besonders hoch frequentierte Strecke musste für etwa eine Stunde gesperrt werden.

Quelle: Bundespolizei Hamburg

Kassel: Dogge türmt mit Fahrradständer im Schlepptau

Das Herrchen war nur kurz in einem Tankstellenshop. Das nutzte eine Dogge im hessischen Kassel, um ihm einen gehörigen Schrecken einzujagen. Der an einem Radständer angeleinte Vierbeiner unternahm einen Fluchtversuch – dabei ließ er sich auch von dem Fahrradständer nicht beeindrucken. Als der 31-jährige Besitzer zurückkam, hatte es die Dogge schon bis auf einen angrenzenden Parkplatz eines Supermarktes geschafft. Im Schlepptau: der Fahrradständer. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, versuchte der Mann daraufhin die spanische Dogge einzufangen. Demnach zerkratzte der Hund bei dieser Verfolgungsjagd mit dem Radständer ein parkendes Auto.

Quelle: Polizei Nordhessen

Bremen: Kunde bei Unfall an Hähnchengrill schwer verletzt

Schwere Kopfverletzungen erlitt am Montag der Kunde eines Hähnchengrills auf dem Parkplatz eines Bremer Supermarktes. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatte ein Kleintransporter die Markise des Hähnchengrillwagen gerammt und diesen verschoben. Dabei stürzte ein 60-Jähriger, der an einem Klapptisch des Grillwagens saß. Der Mann erlitt bei dem Sturz schwere Kopfverletzungen und muss in einem Krankenhaus versorgt werden. Ein Mitarbeiter des Hähnchengrills wurde bei dem Crash von herumspritzendem Frittierfett getroffen und verbrühte sich an der Hand.

Quelle: DPA

Tessin: Zehnjähriges Mädchen in Naturfreibad ertrunken

In einem Naturfreibad in Tessin (Mecklenburg-Vorpommern) ist am Montag ein zehnjähriges Mädchen ertrunken. Wie die Polizei mitteilte, wurde das Mädchen gegen 15.30 Uhr leblos im Wasser entdeckt. Ersthelfer und Rettungskräfte sollen noch versucht haben, die Schülerin zu reanimieren. Später wurde sie mit einem Rettungshubschrauber in die Uniklinik Rostock geflogen. Dort verstarb das Mädchen. Die Polizei ermittelt nun die Ursache des tödlichen Unfalls. Das Naturfreibad "Tessiner Südsee" hatte erst am 1. Juni die Badesaison 2019 eröffnet. 

Quelle: DPA

Winterberg: Mountainbiker stirbt nach Schanzensprung

Der Mann, der am Samstag am Rande eines Mountainbike-Festival im Hochsauerland beim Sprung von einer Schanze schwer gestürzt war, ist tot. Wie die Polizei am Montag mitteilte, verstarb der 26-Jährige in der Nacht auf Sonntag in einem Krankenhaus. Der Mountainbiker aus Alfter bei Bonn war dem Bericht zufolge privat und außerhalb der Wettkampfstrecken des "Dirt Masters" mit seinem Rad unterwegs. Demnach fuhr er über eine mehrere Meter hohe Schanze, von der man über einen Feldweg springen kann. Dort stürzte er so schwer, dass er mit einem Hubschrauber in eine Kölner Spezialklinik geflogen. Dort erlag er wenige Stunden später seinen schweren Sturzverletzungen.

Quelle: DPA

Berlin: Jugendlicher steckt Autos und Hecken in Brand

Die Berliner Polizei hat in der Nacht auf Montag einen jugendlichen Brandstifter gefasst. Anwohner informierten am frühen Morgen Polizei und Feuerwehr, nachdem sie durch einen lauten Knall an einem brennenden PKW geweckt wurden. Die Feuerwehr löschte das Fahrzeug sowie zwei weitere Autos, auf die das Feuer inzwischen übergriffen hatte. Die Ermittlungen führte die Beamten zu einem 16-Jährigen, der einräumte, das Feuer gelegt zu haben. Zudem gab der Teenager zu, weitere Brandanschläge verübt zu haben. Er wurde festgenommen. Über ein Motiv ist nichts bekannt.

Quelle: "Berliner Zeitung"


Nachrichten von Montag, den 3. Juni

Köln: Polizei bringt nackten Schlafwandler zurück nach Hause

Splitterfasernackt spazierte in der Nacht zum Sonntag ein Mann durch die Kölner Innenstadt. Eine Zeuge habe gegen 1 Uhr den Notruf gewählt und eine unbekleidete Person gemeldet, die augenscheinlich leicht verwirrt zwischen parkenden Autos umher lief, teilte die Polizei am Montag mit. Beamte griffen den 37-jährigen Mann wenige Minuten später auf. Demnach habe er auf sie einen extrem schläfrigen Eindruck gemacht. "Ich schlafwandle gelegentlich", gestand er schließlich. Als er wach geworden sei, habe er bemerkt, dass er ohne Bekleidung und Schlüssel sein Haus verlassen habe, erklärte er demnach den Beamten. Da er keine Papiere bei sich hatte, begleiteten ihn die Streifenpolizisten nach Hause, öffneten die Wohnungstür und ließen sich den Ausweis des Schlafwandlers zeigen. 

Quelle: Polizei Köln

Flensburg: 23-Jähriger pinkelt von fahrendem Autozug

Ein Mann hat auf Sylt von einem fahrendem Autozug gepinkelt. Der 23-Jährige sei am Freitag in Keitum aus seinem Fahrzeug gestiegen, um während der Fahrt seine Notdurft zu verrichten, wie die Bundespolizei in Flensburg am Montag mitteilte. Der Lokführer eines entgegenkommenden Autozugs beobachtete den Pinkler und alarmierte die Bundespolizei. Der Kleinbus aus Niedersachsen war demnach als letztes Fahrzeug auf den Autozug nach Westerland gefahren. Die Insassen hatten nach eigenen Angaben keine Gelegenheit mehr für einen Toilettengang. Dem 23-Jährigen droht nun ein Verwarngeld. Das Aussteigen auf dem fahrenden Autozug ist verboten.

Quelle: DPA

Berlin: Feuer im Grunewald, 20.000 Quadratmeter Waldboden in Flammen

Im Berliner Grunewald ist am Montagmittag ein Feuer ausgebrochen. Wie die Feuerwehr am frühen Nachmittag via Twitter mitteilte, sollen rund 20.000 Quadratmeter Waldboden, also eine Fläche von etwa drei Fußballfeldern, an der Havelchaussee in Flammen stehen. Derzeit seien rund 50 Kräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz, um den Brand unter Kontrolle zu bekommen. 

Völklingen: 68-Jährige schläft angetrunken auf Grab ein

Einen besonders ruhigen Schlafplatz suchte sich am Wochenende eine 68-Jährige im saarländischen Völklingen aus. Passanten entdeckten die ältere Dame auf dem Friedhof Eiweiler schlafend an einem Grab. Sie informierten die Rettung, die sich um die angetrunkene Frau kümmerte. Vermutlich war sie mit ihrem Auto zum Friedhof gefahren. Ihr droht nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit am Steuer.

Quelle: "Bild"

Mülheim: Blitzeinschlag legt Regionalverkehr in NRW lahm

Am Montagmorgen krachte es in einem Stellwerk in Mülheim. Während eines Gewitters schlug ein Blitz ein und sorgte für Chaos im morgendlichen Berufsverkehr. Wie ein Bahnsprecher mitteilte, seien Signale und Weichensteuerungen ausgefallen, sodass Züge in der Region teils nur mit deutlich reduzierter Geschwindigkeit fahren könnten. Betroffen war demnach vor allem der Regionalverkehr zwischen dem Rheinland und dem Ruhrgebiet – darunter der RE 1 und RE 6. Den Fernverkehr leitete die Bahn über Gelsenkirchen um. 

Quelle: DPA

Oberhausen: Taxigast springt über Leitplanke und stürzt 8 Meter tief

Weil er sich nach einem Unfall auf der Autobahn hinter der Leitplanke in Sicherheit bringen wollte, ist ein Taxifahrgast rund acht Meter in die Tiefe gestürzt. Auf der A42 bei Oberhausen stieg der Mann aus, während sein Taxifahrer einem kurz zuvor verunglückten Autofahrer half. Im Dunkeln übersah der Mann den Abhang hinter der Leitplanke, stürzte und zog sich Kopfverletzungen zu, wie die Polizei mitteilte. Der Taxigast wurde ins Krankenhaus gebracht.

Das Taxi hatte einem Polizeisprecher zufolge gehalten, weil ein Autofahrer aus zunächst ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Auto verloren hatte und auf die linke Fahrspur geraten war. Auch der Unfallfahrer sei stationär behandelt worden, in Lebensgefahr seien beide Männer nicht. Die A 42 war zwischenzeitig voll gesperrt.

Quelle: DPA

Hamburg: Polizist schießt bei Verkehrskontrolle auf Transporter

Weil der Fahrer eines Transporters in Hamburg auf mehrere Polizisten zugefahren ist, hat einer der Beamten auf das Auto geschossen. Der Fahrer wurde danach zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht, wie ein Polizeisprecher am Montagmorgen sagte. Die Beamten hätten den Wagen am Sonntagabend für eine Verkehrskontrolle anhalten wollen – aber der Mann ergriff die Flucht und sei dann mit dem Transporter auf die Polizisten zugefahren. Einer der Beamten gab einen Schuss auf die Scheibe des Autos ab und stoppte den Fahrer damit. Dieser wurde dabei vermutlich verletzt – wie genau, war aber zunächst unklar. In dem Wagen wurden Drogen gefunden.

Quelle: DPA

Neufahrn: 19-Jähriger stirbt nach Badeunfall

Ein 19-Jähriger ist nach einem Badeunfall im Neufahrner Mühlsee in Oberbayern gestorben. Der Mann sei am Sonntagnachmittag beim Schwimmen mit einem Bekannten plötzlich untergegangen, teilte die Polizei mit. Die beiden hatten den Angaben zufolge versucht, zu einer Insel in der Mitte des Badesees zu schwimmen. Taucher der Wasserwacht bargen den 19-Jährigen schließlich – laut Polizei fast eine halbe Stunde nach dem Zwischenfall – aus dem Wasser. Bei laufenden Reanimationsversuchen wurde der junge Mann mit einem Rettungswagen noch in ein Krankenhaus gebracht, wo er kurz darauf starb. 

Quelle: DPA

Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 27. Mai bis 2. Juni 2019 lesen Sie hier:

js / mod
VERNUFT -- grundsätzlich als KRIMINELL definiert ??
Kinder und Hartz4-Empfänger werden „zur Vernunft“ diszipliniert. Persönliches Fortkommen, ohne Stillstand, ist das, was man vorgibt. Zweifel seien unvernünftiges Verhalten; Widerspruch, krankhaftes. Rationales oder pragmatisches Verhalten wird nur der „Führung“ (also dem Regierungs- und Verwaltungsapparat) zugebilligt. Nirgends ist ein demokratische Verhalten hinsichtlich der „Führung“ definiert. Demokratie bedeutet: man gibt der gewählten Führung den Auftrag, dem Volk (exakt dem Wohl des Einzelnen) zu dienen. Statt dessen werden Gruppeninteressen vertreten, die ein starkes Veto einlegen oder die Richtung (eigene Vernunft) straffrei umsetzen dürfen. Was ist Vernunft ? Wir kennen nur „unsinnige“ Gruppeninteressen, wie a) den Bau eines Schutzwalles gegen Imperialisten b) den Bau eines weltbedeutenden Drehkreuz-Flughafens (als Abschreckung der Konkurrenz) c) die Einführung von Hartz4 (Motto: nur Billig-Arbeit macht reich) d) eine Mobilität, wo Jedem erlaubt wird so schnell zu fahren, wie er sich es finanziell leisten kann e) ein gewinnorientiertes Verhalten, das „Schwache“ (entgegen der Gesetzeslage) „übertölpelt und ausraubt“; 1) Menschen werden kaufsüchtig / spielsüchtig / sexsüchtig gemacht, mit staatlicher Förderung >> Vogelfreiheit 2) der Enkeltrick ist eine Ableitung des kapitalistischen Systems >> SUB-Randgruppe gegen SUB-SUB-Randgruppe Vernunft heißt ursprünglich: „den eigenen Trieben Einhalt zu gebieten -- Anderen Freiheiten zu geben !!“ (Antikes Rechtsmotto) „Vernunft heißt, Anderen Frieden zu gewähren und Selbst im Gegenzug zu beziehen“ (Biblisches Gemeinwohl ) Warum geht das nicht in einer DEUTSCHEN Demokratie ? Fehlt den Deutschen die Einsicht ? Fehlt den Deutschen ein demokratisches Verständnis ? .. oder sogar Beides ? Oder kann sich in Deutschland nur jemand (verhaltensgestörtes Egozentrisches) politisch an die Spitze setzen, der BEIDES eben gerade nicht praktiziert und umsetzt, gegen die Schwächeren „vernünftig Handelnden“ ???? ... ähnlich, wie das bei kriminellen Banden die Regel ist ? Ist kriminelle Egozentrik nicht die beste Vernunft ? ... Resumee: das sollten die Kinder und Hartz4-Empfänger angeleitet werden, solches ebenfalls umsetzen ? ... sich nicht manipulirren / ausnutzen zu lassen, um nicht in einer Endlosschleife einer Opferrolle zu verharren ?