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Nachrichten aus Deutschland: Keine Chips am Beckenrand - Badegast rastet aus

Brühl: Keine Chips am Beckenrand - Badegast rastet aus +++ Beselich: Mit Pfefferspray und Küchenmesser gegen zu laute Musik +++ Großsaara: Sechsjähriges Kind in Gartenanlage angeschossen +++ Nachrichten aus Deutschland

Freibad

Ein Badegast ist in einem Freibad auf den Bademeister losgegangen

DPA

Brühl: Keine Chips am Beckenrand - Badegast rastet aus

Weil ein Badegast keine Chips am Beckenrand eines Freibades in Baden-Württemberg essen durfte, hat der Mann den Bademeister verprügelt. Das 28 Jahre alte Opfer erlitt eine Platzwunde, mehrere blutige Kratzer und Prellungen, wie die Polizei mitteilte. Der Unbekannte konnte flüchten. Vor dem Übergriff am Samstag in Brühl bei Heidelberg hatte der Mann am Beckenrand Chips gegessen. Der Bademeister wies ihn darauf hin, dass dies nicht erlaubt sei. Das brachte den Unbekannten derart in Rage, dass er den 28-Jährigen schlug und trat. Möglicherweise kommen die Ermittler dem Angreifer noch auf die Spur. Zeugen notierten das Kennzeichen des Autos, in dem der Mann floh.

Beselich: Mit Pfefferspray und Küchenmesser gegen zu laute Musik

Wegen lauter Musik ist ein 60-jähriger Mann in Hessen mit Pfefferspray auf vier Autoinsassen losgegangen. Der Mann habe sich wegen der Musik aus dem geparkten Auto in Beselich bei Limburg an der Lahn in seiner Ruhe gestört gefühlt, teilte die Polizei mit. Er griff in der Nacht auf Sonntag zu Pfefferspray, ging zu dem Auto und sprühte den reizenden Stoff durch das geöffnete Fenster. Danach zerstach er mit einem Küchenmesser einen Autoreifen. Die vier Ruhestörer im Alter zwischen 22 und 26 Jahren flüchteten aus dem Auto und riefen die Polizei.

Großsaara: Sechsjähriges Kind in Gartenanlage angeschossen

In Thüringen ist ein sechsjähriges Kind in einer Gartenanlage angeschossen worden. Das Kind wurde am Samstagabend durch den Schuss in der Anlage in Großsaara im Landkreis Greiz schwer verletzt, wie die Landespolizeidirektion mitteilte. In der Nähe fand demnach eine Jagd statt.

Die Beamten hörten den Angaben zufolge bei ihrem Eintreffen in der Nähe der Gartenanlage weitere Schüsse. Mit Unterstützung eines Hubschraubers stießen die Ermittler schnell auf eine Jagdgesellschaft. Die Polizei beendete die Jagd sofort. Die Kriminalpolizei übernahm die weiteren Ermittlungen.

Achslach: Vater stirbt bei Autounfall - zehnjähriger Sohn in Lebensgefahr

Ein 38-jähriger Vater ist bei einem Autounfall in Niederbayern im Beisein seines Sohnes ums Leben gekommen. Der Zehnjährige saß auf dem Beifahrersitz und wurde lebensgefährlich verletzt, wie die Polizei mitteilte. Vater und Sohn waren am Samstagabend auf einer Kreisstraße nahe Achslach unterwegs, als ein entgegenkommendes Auto von der Spur abkam und in ihren Wagen raste. Der Vater starb noch in den Trümmern, sein Sohn kam ins Krankenhaus. Der 27-jährige Unfallverursacher wurde schwer, seine Begleiterin leicht verletzt.

Nachrichten von Samstag, 14. Juli:

Schwerin: Mann beim Duschen durch Blitzschlag verletzt

In einem Dorf bei Schwerin ist ein Mann beim Duschen in seinem Badezimmer durch einen Blitzschlag verletzt worden. Der Blitz schlug nach Angaben des Polizeipräsidiums Rostock am Freitagabend während eines heftigen Gewitters im Ort Peckatel im gegenüberliegenden Haus ein. Dachpfannen flogen durch die Luft, Steckdosen wurden aus den Wänden gerissen und der Strom fiel in der gesamten Straße aus. Der Mann unter der Dusche erlitt einen Stromschlag, er wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht.

Gaggenau: Auto erfasst Kinderwagen - Frau und Baby gestorben

Ein bei einem Unfall mit Fahrerflucht in Baden-Württemberg lebensgefährlich verletztes Baby ist gestorben. Eine 54-Jährige war bereits kurz nach dem Unfall am Freitagabend ihren Verletzungen erlegen. Bei den Opfern soll es sich um die Großmutter und ihren mehrere Monate alten Enkel handeln. Die Polizei in Offenburg teilte mit, dass der mutmaßliche Fahrer ermittelt werden konnte. Weitere Einzelheiten zu dem Verdächtigen und den Opfern waren zunächst unklar.

Den Angaben zufolge war der Autofahrer am Freitagabend innerorts in Gaggenau mit seinem Wagen nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Auf dem Gehweg erfasste er die Frau, die mit einem Kinderwagen unterwegs war. Statt zu helfen, fuhr der Autofahrer dann Richtung Stadtmitte davon. Die 54-Jährige starb auf dem Weg in eine Klinik. Ein Rettungshubschrauber brachte das Kleinkind zunächst mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik, wo es wenig später ebenfalls starb.

Butjadingen: Vater und Söhne aus Nordsee gerettet

Ein Vater und seine beiden Söhne sind mitten in der Nacht vor dem Ertrinken aus der Nordsee gerettet worden. Ein Mann hatte am Freitagabend Hilferufe im Watt gehört und die Polizei alarmiert, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger mitteilte. Die Seenotretter rückten nahe der niedersächsischen Gemeinde Butjadingen mit einem Boot und einem Hubschrauber aus.

Schon nach kurzer Zeit entdeckten sie im Scheinwerferlicht einen 39-jährigen Vater, der bis zum Hals in der starken Flutströmung stand. Seine beiden 9 und 15 Jahre alten Söhne hielt er auf den Armen. "Die Rettung war in letzter Sekunde", betonten die Seenotretter. Die drei hätten in der starken Strömung wohl keine fünf Minuten mehr ausgehalten. Sanitäter versorgten die Geretteten.

Nachrichten von Freitag, 13. Juli:

Verden: Lkw-Fahrer rettet sich vor Unfall durch Sprung aus Führerhaus

Auf der A27 in Niedersachsen zwischen den Anschlussstellen Walsrode-West und Verden-Ost erlebte die Polizei am Freitagmorgen eine ungewöhnliche Unfallsituation. Bei einem Crash zwischen zwei Lkws wurde das Führerhaus eines 7,5-Tonners nahezu komplett zerstört. Der Fahrer ist allerdings wohlauf. Das hat vor allem mit der Reaktionsschnelligkeit des 51-jährigen Fahrers zu tun.

Ein 26-jähriger Lkw-Fahrer übersah den Stau, der sich zwischen den Anschlussstellen aufgrund einer Baustelle bildete und fuhr mit voller Geschwindigkeit in den stehenden 7,5-Tonner vor ihm. Der Mann, der sich in dem stehenden Lkw befand reagierte blitzschnell, als er den heranrauschenden Laster im Rückspiegel auf sich zu rasen sah. Er eilte aus seinem Führerhaus und brachte sich hinter Betongleitschutzwänden in Sicherheit, bevor der Laster seinen 7,5-Tonner auf einen davor stehenden Lkw samt Anhänger schob. Die Polizei lobte die Reaktionsschnelligkeit des Fahrers. Vermutlich hätte der Mann schwere Verletzungen davon getragen oder wäre gar in Lebensgefahr geraten. Der 26-jährige Unfallverursacher kam mit leichten Verletzungen davon. Was für ein Glück die beiden Kraftfahrer hatten, zeigt ein Blick auf den entstandenen Sachschaden, den die Polizei auf etwa 150.000 Euro schätzt. 

Köln: Inline-Skater hängt sich an Straßenbahn und wird schwer verletzt

In Köln ist ein Inline-Skater am Donnerstagabend nach einem waghalsigen Manöver schwer verletzt worden. Wie der "Kölner Stadtanzeiger" berichtet, hängte sich der 26-Jährige im Stadtteil Zollstock an eine Stadtbahn und stürzte dann auf die Gleise. Er musste ins Krankenhaus. Wie lange er hinten am Waggon hing, wurde nicht bekannt.

Hamburg: Einbrecher greifen Mutter und Tochter an

Im Hamburger Stadtteil Stellingen haben zwei Männer am Donnerstag eine 43-Jährige und ihre Tochter zu Hause überrascht und angegriffen. Wie die "Mopo" berichtet, drangen die Unbekannten frühmorgens in das Einfamilienhaus der Familie ein und wurden dabei von der Mutter überrascht. Sie hätte den Eindringling angeschrien und sei daraufhin von ihm attackiert worden, schreibt das Blatt. Die Tochter kam hinzu und versuchte dem Bericht nach, den zweiten Mann festzuhalten. Diese hätte dann mit einem Schraubenzieher auf die Jugendliche eingestochen und sie am Oberarm verletzt. Darüber hinaus schlug er dem Kind mit der Faust ins Gesicht. Anschließend flüchteten die Eindringlinge, eine Sofortfahndung brachte keinen Erfolg. Über die Schwere der Verletzungen wurde nichts bekannt.

Dresden: AfD schließt Mitglied aus

Wegen rechter und menschenverachtender Äußerungen in einer Whatsapp-Gruppe hat die AfD Sachsen ein Mitglied ausgeschlossen. Das Verfahren gegen einen weiteren Beteiligten der Chat-Unterhaltung aus dem Kreisverband Vogtland ist noch anhängig. Nach Angaben des Landesverbandes vom Donnerstag teilten sie Inhalte, die "geschmacklose und gewaltverherrlichende Motive enthielten".  Das Verhalten der Mitglieder des Kreisverbandes hatte im Mai für Empörung gesorgt. An der Whatsapp-Gruppe sollen mindestens neun AfD-Politiker beteiligt gewesen sein. Ein dort verschicktes Bild zeigte eine SS-Mütze mit der Aufschrift: "Liebe Flüchtlinge, an diesen Mützen erkennen Sie Ihren Sachbearbeiter." Die AfD selbst hatte damals von neonazistischen und gewaltverherrlichenden Darstellungen gesprochen.


Nachrichten von Donnerstag, 12. Juli:

Krauchenwies: Landwirt erstickt an Gülle

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Ein Landwirt verteilt Gülle auf einem Feld (Symbolbild)

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Im baden-württembergischen Krauchenwies bei Sigmaringen hat sich am Dienstagnachmittag ein tödlicher Arbeitsunfall ereignet. Wie die Polizei berichtet, erstickte ein 82-jähriger Landwirt an Gülle, die ihm nach einem Unfall mit seinem Radlader über den Kopf lief und so verhinderte, dass der Mann atmen konnte. 

Demnach wollte der Bauer die Gülle aus einem Sammelbecken zu einer anderen Stelle seines Anwesens bringen. In einer Steigung sei das Fahrzeug jedoch über die Längsseite nach links umgekippt und habe den Mann unter sich begraben. Die transportierte Gülle floss über den Kopf des Mannes zurück in Richtung Grube, wodurch der Eingeklemmte nach Auskunft des Notarztes erstickte.

Cottbus: Lkw-Fahrer mit 3,6 Promille auf Autobahn unterwegs

Auf der A15 bei Cottbus ist der Polizei bereits Ende Juni ein Lkw-Fahrer ins Netz gegangen, der wegen seiner Fahrweise aufgefallen war. Demnach bewegte sich der Mann in "ausgeprägten Schlangenlinien" fort und überfuhr zudem eine Seitenbefestigung, wie die Polizei am Mittwoch auf Twitter schrieb. Dem Post hängten die Beamten ein Video an, das den Fahrer - der laut "Berliner Post" für ein deutsches Unternehmen arbeitet - auf seiner Tour durch Brandenburg zeigt.

Die Polizisten hielten den Mann an und führten einen Atemalkoholtest durch. Das Ergebnis: satte 3,6 Promille. Dem Fahrer sei zur Beweissicherung auch eine Blutprobe entnommen worden, deren Ergebnis aber noch nicht vorliege.

München: U-Bahnfahrer vergewaltigt 18-Jährige

In München steht ein 57-jähriger U-Bahn-Fahrer unter dem Verdacht eine 18-Jährige in der Bahn sexuell missbraucht zu haben. Das berichtete die "Süddeutsche Zeitung" am Donnerstag mit Berufung auf die Polizei. Dem Bericht nach wurde der Fahrer am Montag festgenommen. Die Tat hatte sich bereits am frühen Morgen des Samstag, 16. Juni, ereignet. Die junge Frau war stark angetrunken in der Bahnlinie U6 eingeschlafen und wachte auf, als ihr ein Unbekannter die Hand in die Hose schob. Die Bahn hätte sich zu diesem Zeitpunkt in einer Wendeanlage befunden, schreibt das Blatt. Die Frau stieg bei nächster Gelegenheit aus und wurde von einer Polizeistreife aufgegriffen. Sie konnte sich kaum an die Tat erinnern, heißt es. Eine Kamera im Waggon zeichnete das Geschehen jedoch auf, so dass der Fahrer als Verdächtiger ermittelt wurde. Der bislang nicht vorbestrafte Mann wurde an seinem Arbeitsplatz wegen Vergewaltigung einer Widerstandsunfähigen und unterlassener Hilfeleistung festgenommen.

Bielefeld: Vollsperrung auf A2 - Autofahrer schlafen ein

nachrichten deutschland - vollsperrung a2

Autos stehen nachts im Stau auf einer Autobahn (Symbolbild)

Picture Alliance

Ein Unfall mit zwei Autos und zwei Lastwagen hat den Verkehr auf der A2 in der Nacht zu Donnerstag bei Bielefeld (NRW) über Stunden lahmgelegt. Die Polizei fand am frühen Morgen zahlreiche defekte Fahrzeuge vor, bei denen vermutlich während des Staus die Batterie den Geist aufgegeben hatte, wie ein Sprecher mitteilte. In einigen Wagen waren die Insassen eingeschlafen. Zeitweise stauten sich die Fahrzeuge kilometerlang, auch in den Morgenstunden ging es nur stockend voran. Der Tank eines Lastwagens wurde aufgerissen und lief vollständig aus, die Reinigung der Fahrbahn zog sich bis in den Morgen hin.

Zu dem Unfall war es gekommen, als ein Auto nach ersten Erkenntnissen zwischen dem Kreuz Bielefeld und Gütersloh ins Schleudern geriet und danach zwei Lastwagen touchierte. Als einer der beiden Lkw gegensteuern wollte, geriet er auf die rechte Spur. Dort fuhr ein anderer Wagen auf. Der Autofahrer erlitt schwere Verletzungen.

Mortka: Getöteter Wolf - Tierschützer setzen Belohnung aus

Eine junge Wölfin soll in Mortka im sächsischen Kreis Bautzen getötet und ihr Kadaver mit einem Betongewicht in einem See versenkt worden sein (Hier lesen Sie den Bericht dazu). Der Verein Wolfsschutz-Deutschland hat eine Belohnung von 7000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zum Täter führen. Ein Jäger stockte den Betrag nach Angaben des Vereins später auf 10.000 Euro auf. Der Kadaver war bereits im Juni von Passanten in Ufernähe des Tagebausee Mortka gefunden worden. Eine Untersuchung im Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin hatte später laut Kontaktbüro "Wölfe in Sachsen" ergeben, dass die einjährige Wölfin mit Schüssen getötet wurde. Anschließend sei das Tier mit einem Strick um den Bauch, an dessen anderem Ende ein Betongewicht befestigt war, in dem See versenkt worden. 

Wölfe sind nach EU-Recht und dem Bundesnaturschutzgesetz eine streng geschützte Art. Ihre unerlaubte Tötung ist eine Straftat. Das Landratsamt Bautzen stellte Strafanzeige, das Landeskriminalamt Sachsen ermittelt.


Nachrichten von Mittwoch, 11. Juli:

Sinsheim: Polizei deckt Tierquälerei auf

In baden-Württemberg hat die Polizei einen besonders drastischen Fall von Tierquälerei aufgedeckt. Einem Bericht des Online-Portals "heidelberg24.de" zufolge stoppten die Beamten bereits am vergangenen Donnerstag (5. Juli) einen Lkw auf der A6 bei Sinsheim, auf dem insgesamt mehr als 520 Schweine unterschiedlicher Größe transportiert wurden. Bei der Kontrolle des Transporters bot sich den Polizisten dann ein grausames Bild.

Demnach hatten sich die Tiere teilweise gegenseitig angefressen - offenbar, weil sie die Fahrt zwischen den Niederlanden und einem Schlachthof in Kupferzell ohne Nahrung und Wasser verbracht hatten. Einigen Schweinen seien durch Artgenossen die Schwänze abgebissen worden, andere hätten Nabelbrüche oder Bisswunden aufgewiesen, wird ein Polizeisprecher in dem Bericht zitiert. Als die Beamten das obere Deck kontrollieren wollten, aufgrund einer fehlenden Leiter jedoch außen am Transporter hochklettern mussten, sollen ihnen die Tiere durch die Gitterstäbe vor Hunger in Hände und Schuhe gebissen haben. Dem Fahrer selbst soll das Schicksal der Schweine völlig egal gewesen sein. Diese würden sowieso geschlachtet, habe er den Polizisten gesagt. Ihn würden nun Anzeigen wegen Verstößen gegen den Tierschutz und die Tiertransportverordnung erwarten, schreibt das Portal.

Altenburg: Exhibitionist zeigt Hitlergruß

Gleich mehrfach negativ aufgefallen ist am Dienstagnachmittag ein 48-Jähriger im thüringischen Altenberg. Laut Polizei hatten Zeugen den Mann beobachtet, wie er auf dem Töpfermarkt sein Geschlechtsteil entblößte und den Hitlergruß zeigte, ehe er sich den Angaben zufolge in ein verlassenes Gebäude begab.

Dort trafen die alarmierten Beamten den 48-Jährigen wenig später auch an. Bei der Anzeigenaufnahme habe der Mann dann zudem versucht, sich trotz Anwesenheit der Rechtshüter einen Joint anzuzünden, was diese unterbanden. Für seine Vergehen seien entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet worden, heißt es.

Klingenmünster: Polizei fahndet nach geflohenem Gewalttäter

In Rheinland-Pfalz sucht die Polizei einen Gewalttäter, der sich unerlaubt vom Geländer der Klinik für Forensische Psychiatrie in Klingenmünster entfernt hat und bislang nicht zurückgekehrt ist. Der wegen gefährlicher Körperverletzung in der Klinik untergebrachte Mann gelte als gefährlich, darüberhinaus sei er drogenabhängig. Vor allem nach Drogenkonsum sei damit zu rechnen, dass der 29-Jährige gewalttätig werde, schreibt die Polizei, die nun öffentlich nach dem 181 Zentimeter großen und schlanken Mann sucht. Der abgängige Patient habe schwarze Haare, braune Augen und eine dunkle Hautfarbe, heißt es in der Personenbeschreibung. Zudem weise er eine Gehbehinderung auf.

Die Beamten warnen die Bevölkerung, bei einer Sichtung des Mannes mit diesem Kontakt aufzunehmen. Auch sollte er nicht im Auto mitgenommen werden. Stattdessen bittet die Polizei, sich in einem solchen Fall mit der Dienststelle Bad Bergzabern unter der Rufnummer 06343/93340 in Verbindung zu setzen oder sich an die 110 zu wenden. Auch im Internet werden Hinweise mittels eines Formulars entgegengenommen.

Gera: Polizei nimmt Möchtegern-"Spiderman" fest

"Spiderman" auf gefährlicher Schornstein-Mission: Ein 18-Jähriger, der im Kostüm des Superhelden auf ein Dach in Gera (Thüringen) gestiegen ist, hat sich damit eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs eingehandelt. Er habe sich von mehreren Kumpels bei der Aktion filmen lassen, teilte die Polizei mit. Schließlich habe er Polizisten noch angeboten, gemeinsam auf Verbrecherjagd zu gehen. "Dies lehnten die Beamten selbstverständlich ab", hieß es dazu in der Mitteilung. 

Ein Zeuge hatte die Polizei am Dienstagabend über die waghalsige Aktion auf dem Gelände einer ehemaligen Berufsschule informiert. Mehrere Streifenwagen fuhren hin. Als sie dort ankamen, waren die Jugendlichen weg. Die Polizisten konnten den 18-Jährigen und einen 15 Jahre alten Kumpel kurz danach stellen.

Xanten: Weizenfeld fängt Feuer und brennt ab

Im nordhrein-westfälischen Xanten sind 30.000 Quadratmeter eines Weizenfeldes abgebrannt. Wie die Feuerwehr mitteilt, geriet das Getreide aus noch ungeklärter Ursache in Brand. Die Flammen hätten sich begünstigt durch böigen Wind und die anhaltende Trockenheit schnell ausgebreitet. Mithilfe herbeigerufener Tanklöschfahrzeugen konnte das Feuer nach etwa einer Stunde gelöscht werden. Ein Großteil des Anbaus war da bereits zerstört.

Feld abgebrannt

Ein großer Teil des auf dem Feld angebauten Weizens brannte ab

Erst in der vergangenen Woche war ein Vogel in Rostock in eine Oberleitung geraten, hatte Feuer gefangen und in der Folge bei seinem Absturz ein Feld in Brand gesetzt. 

Dormagen: Person im Rhein vermisst

Feuerlöschboot "Alfons Frings" im Einsatz

Die Feuerwehr suchte unter anderem mit dem Löschboot "Alfons Frings" nach der vermissten Person 

stern-online

In Dormagen im Rhein-Kreis Neuss zwischen Düsseldorf und Köln wird seit gestern eine Person vermisst, die in den Rhein gegangen ist. Wie die Feuerwehr berichtet, wäre gegen Mittag gemeldet worden, dass besagte Person in Höhe eines Container-Terminals in der Strömung des Flusses untergegangen ist. 

Dem Bericht nach wurde sofort eine großangelegte Suche initiiert. Wasserrettungseinheiten der Feuerwehren Dormagen, Düsseldorf und Neuss waren ebenso im Einsatz wie die DLRG. Darüber hinaus war die Wasserschutzpolizei aus Köln und Düsseldorf mit weiteren Booten im Einsatz. Aus der Luft wurde der Rhein mit drei Hubschraubern kontrolliert. Auch am Ufer wurde gesucht. Eine Drehleiter der Feuerwehr Dormagen wurde in Höhe des Silbersees in Stellung gebracht. Letztlich blieb die Suche erfolglos und wurde nach rund anderthalb Stunden eingestellt. 

Die Feuerwehr hat in dem Zusammenhang noch einmal eine Warnung davor ausgegeben, dass das Schwimmen im Rhein und auch schon das Baden im Uferbereich lebensgefährlich sein kann. Der Sog der Strömung könne auch geübte Schwimmer auf den Grund ziehen. Wellen von großen Schiffen können arglos im Wasser stehende Menschen umwerfen und in die gefährliche Strömung treiben. 


Nachrichten von Dienstag, 10. Juli:

Kassel: Lkw-Fahrer blockieren Tankbetrüger

Auf einer Rastanlage auf der A44 bei Kassel haben am Montagabend zwei Lkw-Fahrer die Flucht zweier Tankbetrüger unterbunden. Die beiden 22 und 23 Jahre alten Männer hatten an der Rasstätte Bühleck gehalten und dort ganz normal getankt - dabei allerdings die Aufmerksamkeit des Tankwarts geweckt. Demnach fehlte bei dem Fahrzeug nicht nur das vordere Kennzeichen, auch kam dem Mann der 23-Jährige komisch vor, weil dieser mit aufgesetzter Kapuze tankte. 

Tatsächlich setzte sich der junge Mann anschließend ohne zu bezahlen in sein Auto und fuhr Richtung Tankstellenausfahrt, wo er jedoch zunächst einen Schwertransporter passieren lassen musste. Diesen Moment nutzte der Tankwart, um sich vor das Fahrzeug der Tankbetrüger zu stellen. Laut Polizei beobachtete ein zweiter Lkw-Fahrer, der ebenfalls an der Einmündung wartete, die Szene und bekam so mit, wie der 23-Jährige aufs Gas drückte und lospreschte. Der Tankwart konnte sich laut Polizei nur durch den Sprung zur Seite retten. Der Lkw-Fahrer wiederum handelte geistesgegenwärtig und informierte den vorausfahrenden Schwertransport-Fahrer via Funk und wies ihn an, die Ausfahrt zu versperren. Zeitgleich fuhr er selbst auf das Auto der Betrüger auf und verhinderte so jede Weiterfahrt.

Der Tankwart stellte die blockierten Männer daraufhin zur Rede, worauf der jüngere der beiden das hintere und zuvor in Kassel gestohlene Kennzeichen abmontierte und in die Büsche des Rastplatzes verschwand. Der 23-Jährige wiederum griff in sein Gepäck, holte eine Spielkonsole heraus und bot diese anderen Rastenden zum Verkauf an - mit Erfolg. Er habe innerhalb kürzester Zeit 30 Euro dafür bekommen, mit denen er seine Schulden begleichen wollte, berichtet die Polizei. Die Reue kam jedoch zu spät: Zuvor alarmierte Polizisten trafen an der Tankstelle ein und nahmen den Mann vorläufig fest. Auch der 22-Jährige kehrte später zurück und stellte sich den Beamten.

Wie sich im Zuge der Ermittlungen herausstellte, waren die beiden Männer aus Wuppertal auf der Rückreise eines Familienbesuchs in Polen, als ihnen der Sprit ausging. Weil sie nach dem Urlaub jedoch kein Geld mehr besaßen, entschlossen sie sich zum Tankbetrug. Neben diesem Delikt muss sich der 23-Jährige nun bald wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie Kennzeichenmissbrauchs verantworten. Gegen seinen Begleiter wird wegen Mittäterschaft ermittelt.

Bad Segeberg: 18-Jähriger verwechselt Smartphone mit Alkoholmessgerät

Ordentlich einen über den Durst getrunken hatte am Samstag ein 18-Jähriger in Bad Segeberg (Schleswig-Holstein). Der junge Mann war wegen seines torkelnden Gangs einem Autofahrer aufgefallen, der daraufhin die Polizei verständigte. Eine Streife machte den Mann wenig später ausfindig, als sich bereits eine zufällig vorbeigekommene Rettungswagenbesetzung um ihn kümmerte. Um die Alkoholisierung festzustellen, boten die Beamten dem 18-Jährigen einen freiwilligen Atemalkoholtest an, den dieser auch wahrnahm - allerdings nicht ohne Probleme. Demnach war der Mann derart stark betrunken, dass er statt in das Messegerät gleich mehrmals in sein Smartphone blies - "ohne Ergebnis", wie die Polizei berichtet. "Unter erscherten Bedingungen" sei es schließlich doch gelungen, eine korrekte Messung zu erhalten. Diese ergab einen Wert von mehr als zwei Promille. Man habe den Mann anschließend in die Obhut seiner Eltern übergeben, heißt es.

Neustadt: 22-Jähriger soll Ex-Freundin getötet haben

Eine 19 Jahre alte Frau ist in Neustadt an der Weinstraße (Rheinland-Pfalz) getötet worden. Als tatverdächtig gilt ihr 22 Jahre alter Ex-Freund, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Der Mann sei festgenommen worden. Die Polizei war kurz nach 23.00 Uhr über einen Streit in einem Mehrfamilienhaus in Neustadt informiert worden. Als die Beamten eintrafen, fanden sie die junge Frau tot im Flur des zweiten Obergeschosses. Bei ihr saß ein 42 Jahre alter Bewohner, der verletzt war. Ersten Ermittlungen zufolge wollte er der Frau helfen, wurde dabei aber von dem 22-Jährigen verletzt.

Zwischen der 19 Jahre alten Frau und ihrem Ex-Partner soll es zu einem Streit gekommen sein. In dessen Verlauf soll der frühere Freund die Frau getötet haben, hieß es. Der Verdächtige flüchtete zunächst, wurde kurze Zeit später aber von Polizisten festgenommen. Er sollte im Laufe des Tages dem Haftrichter vorgeführt werden. Die zuständige Polizei in Ludwigshafen wollte sich zunächst nicht zu weiteren Details wie etwa zur Nationalität des Verdächtigen äußern.

Arberg: Braut randaliert auf eigener Hochzeit

Im bayerischen Arberg im Landkreis Ansbach hat eine frisch getraute Braut auf der eigenen Hochzeitsfeier am Samstag randaliert. Wie der "BR" berichtet, wusste sich der Neu-Ehemann nicht anders zu helfen, als die Polizei zu rufen. Dem Bericht nach war die 33-Jährige aus nicht genannten Gründen wütend geworden und hatte auf die Großmutter ihres Mannes, ihn selbst und seinen Trauzeugen eingeschlagen. Anschließend hätte sie sich in einen Raum eingeschlossen. Die vom Bräutigam herbeigerufene Polizei konnte sie davon überzeugen, herauszukommen. Die Feier wurde anschließend beendet, bei der Braut ein Blutalkoholwert von zwei Promille festgestellt. 

Soest: Streit um Sitzplatz in Bus eskaliert

Im Bus waren noch mehrere Sitzmöglichkeiten frei, dennoch bestand ein Rentner in Soest (NRW) darauf, dass ihm eine Frau Platz machen sollte. Der 80-Jährige habe die Frau nach dem Einsteigen zunächst angeschrien und sei dann tätlich geworden, als diese nicht auf seine Aufforderung reagierte, berichtet die Polizei. Demnach rammte der Mann der 36-Jährigen mehrfach seinen Gehstock auf den Fuß und fügte ihr so ein Hämatom zu.

Alarmierte Polizisten stellten später die Personalien des Rentners fest, der sich demnächst wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten muss.

Wangerooge: Quallenplage am Inselstrand

Am Ostende der Nordseeinsel Wangerooge werden dieser Tage Tausende Quallen am Strand angespült. Das berichtet "NWZ Online". Ursache sind dem Bericht nach Strömung und Wind, der Stellvertretende Kurdirektor der Insel spricht von einem Phänomen. Einem Biologen nach handelt es sich bei den angespülten Weichtieren um Ohrenquallen. Diese seien für den Menschen nicht gefährlich. "Außer", so wird der Vize-Kurdirektor zitiert, "man rutscht darauf aus".


Nachrichten von Montag, 9. Juli:

München: Mann vergewaltigt Frau in ihrer Wohnung

In München ist eine 21-Jährige in ihrer Wohnung von einem Mann vergewaltigt worden, mit dem sie im Vorfeld lediglich auf einer Internetplattform Kontakt hatte. Laut "tz" hatten sich die Frau und der Tatverdächtige regelmäßig auf Instagram gegenseitig geschrieben, zu einem Treffen war es jedoch nie gekommen. Am vergangenen Mittwoch dann tauchte der Mann ohne Verabredung an der Wohnung der Geschädigten auf, die ihm - obwohl persönlich unbekannt - Einlass gewährte. Ob ihm die Frau ihre Adresse gegeben, oder ob dieser sie anderweitig herausgefunden hatte, war zunächst unklar. Im Innern der Wohnung bedrohte der Unbekannte sein Opfer laut Polizei mit einem Taschenmesser und zwang es, sich auszuziehen. Anschließend vergewaltigte der Mann die ihm körperlich unterlegene Frau, ehe er in unbekannte Richtung flüchtete.

Die 21-Jährige, die aufgrund ihres schlechten Gesundheitszustands zunächst nicht detailliert befragt werden konnte, beschrieb den Tatverdächtigen, der sich im Internet als "Norbert" ausgegeben hatte, wie folgt:

  • ca. 190 Zentimeter groß mit normaler Statur
  • etwa 40 bis 42 Jahre alt
  • braune Augen
  • weder Bart noch Brille

Die Ermittlungen der Polizei, die bittet, die Täterbeschreibung zu verbreiten, laufen.

Berlin: Illegales Autorennen mit Kind an Bord

Am Sonntagabend hat eine Funkstreife ein mutmaßlich illegales Autorennen beobachtet. Gegen 23.30 Uhr beobachteten die Beamten im Stadtteil Tempelhof-Schöneberg einen Porsche und einen Audi, die nebeneinander an einer roten Ampel hielten, um mit dem Umspringen der Ampel mit quietschenden Reifen und aufheulenden Motoren anzufahren.

Als die Streife den Fahrer des Porsche wenig später stoppte, stellten sie fest, dass neben dem 40-Jährigen vier weitere Personen in dem Auto saßen. Es handelte sich dabei um einen weiteren Mann, zwei Frauen sowie ein zehnjähriges Mädchen. Sie mussten den Weg zu Fuß fortsetzen, da der Wagen und Führerschein des Fahrers beschlagnahmt wurden, berichtet die Polizei. Gegen den Audifahrer wird weiterhin ermittelt. 

Krusendorf: Einbrecher entpuppt sich als Hausschwein

Mehrere Polizeistreifen sind mit ihren Einsatzwagen nach Krusendorf in Schleswig-Holstein geeilt, um einen vermuteten Einbrecher zu schnappen. Als sie das von einem Nachbarn benannte Haus in der Nacht zum Montag umstellt hatten, entdeckten die Beamten den tatsächlichen Auslöser für den Einsatz: Ein von einem nahegelegenen Hof entlaufenes Hausschwein hatte sich auf der Terrasse zu schaffen gemacht, wie die Polizei mitteilte. Der Tierhalter fing das Schwein ein.

Schneizlreuth: Mann irrt sechs Tage ohne Verpflegung im Lattengebirge umher

Am Samstagvormittag haben Mountainbiker einen völlig erschöpften und verwirrten Mann im Lattengebirge gefunden. Wie das Bayerische Rote Kreuz (BRK) mitteilte, wurde der 47-Jährige auf einer Forststraße im Gemeindegebiet Schneizlreuth entdeckt. Er war nach eigenen Angaben bereits seit vergangenem Sonntag ohne warme Kleidung, Essen und Trinken in dem Gebirge unterwegs.

Die Mountainbiker alarmierten die Reichenhaller Bergwacht und das BRK, die Einsatzkräfte versorgten den ausgekühlten Mann zunächst vor Ort und brachten ihn dann in die Kreisklinik Bad Reichenhall. Bei dem Verwirrten soll sich um einen Ortsansässigen handeln, der bereits seit Tagen als vermisst gemeldet war.

Jettingen-Scheppach: Junge Mutter lässt Kinder auf Rastplatz zurück

In Bayern hat eine 21-jährige Belgierin ihre Kinder auf einem Rastplatz an der A8 bei Jettingen-Scheppach ausgesetzt. Sie ließ das Geschwisterpaar am Freitagnachmittag bei einer anderen belgischen Familie zurück, die sie zwar kannten, aber keine Kontaktdaten der Frau besaßen. Die junge Mutter entfernte sich mit der Begründung, ihre Kinder nicht nach Belgien mitnehmen zu wollen, heißt es seitens der Polizei. 

Die andere Familie informierte die Autobahnpolizei Günzburg. Von den belgischen Kollegen erfuhren die Beamten schließlich, dass in ihrer Heimat bereits gegen die 21-Jährige ermittelt werde. Sie wird der Vernachlässigung ihrer Kinder verdächtigt. Die ein- und fünfjährigen Kinder befinden sich aktuell in der Obhut des Jugendamtes Günzburg.

Viersen: Heißluftballon legt Notlandung auf Autobahn hin

Am Samstagmorgen ist ein Heißluftballon auf der Fahrbahn der A61 in Nordrhein-Westfalen gelandet. Ein technischer Defekt am Brenner des Ballons habe die Notlandung notwendig gemacht, teilte die Autobahnpolizei in Düsseldorf mit. Bei dem Zwischenfall an der Anschlussstelle Süchteln in Viersen am Niederrhein wurde niemand verletzt, Autofahrer konnten rechtzeitig bremsen. Beide Fahrbahnen wurden kurzzeitig gesperrt. Bergung und Abtransport des Ballons hätten nur vier Minuten gedauert, sagte ein Polizeisprecher. Die Besatzung habe nur aus dem Piloten bestanden. Zuvor hatte der WDR über das Thema berichtet.

Notlandung Heißluftballon

Ein technischer Defekt zwang den Piloten des Heißluftballons zu einer Notlandung auf der Autobahn

DPA

Bad Münstereifel: Kind fällt aus Traktor - tot

Im nordrhein-westfälischen Bad Münstereifel ist Sonntagmittag ein Kind tödlich verunglückt. Der Zweijährige befand sich gemeinsam mit seinem Vater in einem und saß dort laut Polizei angeschnallt mit im Führerhaus. Beim Rangieren des Fahrzeugs wollte der Kleine vermutlich ein Buch vom Boden zwischen Fahrersitz und -tür aufheben, als sich letzere plötzlich öffnete und der Junge in der Folge hinausfiel. Dabei habe er sich tödliche Verletzungen zugezogen, berichtet die Polizei. Ein Sachverständiger soll den genauen Unfallhergang nun klären und auch herausfinden, warum sich die Fahrertür öffnete.

Bremen: Tote Frau an Weserufer entdeckt

Passanten haben Sonntagmorgen am Uferrand der Weser die Leiche einer Frau entdeckt. Identität und Todesursache bleiben zunächst unklar. Ein Fremdverschulden schloss die laut "Weser Kurier" jedoch aus. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Biebertal: Drachenflieger stirbt bei Absturz

Ein 58-jähriger Drachenflieger ist in Hessen bei einem Absturz ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, krachte der Mann am Samstagnachmittag mit seinem Luftsportgerät auf eine Wiese nahe Biebertal. Bei dem Unglück kurz nach dem Start erlitt der Flieger schwerste innere Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber flog den Mann in die Uni-Klinik nach Gießen, wo er in den Abendstunden starb.

Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 2. Juli bis 8. Juli können Sie hier nachlesen:

mod/fri/rös / DPA