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Nachrichten aus Deutschland: Angehörige finden getötete 61-Jährige in Wohnung – Sohn unter dringendem Tatverdacht

Düsseldorf: Sohn soll seine Mutter getötet haben +++ Worms/Biebesheim: Beide im Rhein untergegangenen Mädchen sind tot +++ Vielist: Gleitschirm-Flieger nach Absturz gestorben +++ Nordhausen: Mutter mit Kind und 4,4 Promille unterwegs +++ Nachrichten aus Deutschland.

nachrichten deutschland - tötungsdelikt düsseldorf

Der Tatverdächtige ist der Polizei kein Unbekannter (Symbolbild)

DPA

Düsseldorf: Sohn soll seine Mutter getötet haben

In Düsseldorf steht ein 34-Jähriger unter dringendem Verdacht, seine eigene Mutter umgebracht zu haben. Die 61-Jährige war am Samstag von Angehörigen tot in ihrer Wohnung aufgefunden worden. Die Frau starb laut einer am Sonntagmorgen durchgeführten Obduktion durch stumpfe Gewalteinwirkung gegen den Kopf und Oberkörper. Der genaue Todeszeitpunkt steht demnach noch nicht fest, dürfte laut Staatsanwaltschaft aber schon einige Tage zurückliegen.

Laut Polizei wurde der Sohn, der in der Vergangenheit bereits wegen Widerstands-, Körperverletzungs- und Sachbeschädigungsdelikten kriminalpolizeilich in Erscheinung getreten ist, noch am Samstagnachmittag in unmittelbarer Tatortnähe festgenommen werden. Weil ein Gutachter Hinweise auf eine psychische Erkrankung des Beschuldigten feststellte, strebe die Staatsanwaltschaft derzeit eine einstweilige Unterbringung an, heißt es. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.

Worms/Biebesheim: Beide im Rhein untergegangenen Mädchen sind tot 

Traurige Gewissheit nach einem Badeunfall: Die beiden im Rhein bei Worms abgetriebenen neun und 13 Jahre alten Mädchen sind tot. Ein Angler entdeckte am späten Samstagabend bei Groß-Rohrheim in Hessen den leblosen Körper der 13-Jährigen, wie die Polizei in Darmstadt am Sonntag mitteilte. Wenige Stunden zuvor hatten Bootsfahrer bei Biebesheim die Leiche des anderen Mädchens entdeckt und an Land gebracht. 

Die beiden Kinder einer afghanischen Flüchtlingsfamilie waren am Freitag in Rheinland-Pfalz beim Schwimmen im Rhein in einen Strudel geraten und untergegangen. Feuerwehr und Polizei suchten mit einem Großaufgebot und unter anderem auch mit einem Hubschrauber nach den Mädchen. Am Samstag hatte die Wasserschutzpolizei die Suche eingestellt.

Vielist: Gleitschirm-Flieger nach Absturz gestorben

Ein Gleitschirm-Flieger ist nach einem Absturz in Mecklenburg-Vorpommern gestorben. Der 50-Jährige erlag in der Nacht zu Sonntag in einer Rostocker Klinik seinen schweren Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Der Mann war am Freitag auf dem Flugplatz Vielist im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte aus einer Höhe von mehreren Hundert Metern abgestürzt. Wie es zu dem Unglück kam, war zunächst unklar.


Nachrichten von Samstag, 4. August:

Nordhausen: Mutter mit Kind und 4,4 Promille unterwegs

Mit einer verantwortungslosen Mutter hatte es die Polizei in der Nacht auf Samstag im thüringischen Nordhausen zu tun. Die Frau war mit rund 4,4 Promille in der Stadt unterwegs. Mit dabei: ihr zweijähriges Kind. Die Frau nahm sich ein Taxi, konnte die im Anschluss fälligen 30 Euro Fahrtgeld jedoch nicht bezahlen, woraufhin der Fahrer die Polizei informierte. Die sorgte dafür, dass die 37-Jährige per Krankenwagen in ein Krankenhaus kam, das Kind wurde in Obhut genommen. Nun erwartet die Mutter eine Strafanzeige.

Nidda: Fliege verhindert Weltrekord mit Dominosteinen

Kleines Tier, große Wirkung: Eine Fliege hat einen Weltrekord mit Dominosteinen verhindert. Fans der Steinchen holten bei der Aktion zwar laut den Veranstalten andere Weltrekorde: So brachten sie am Freitagabend im hessischen Nidda 596.229 Dominosteine zu Fall. Geknackt wurden so der deutsche Rekord für die größte Domino-Kettenreaktion sowie drei von fünf angepeilten Weltrekorden, wie Organisator Patrick Sinner berichtete. Dem Rekordversuch mit den meisten Mini-Dominosteinen habe allerdings eine Fliege ein abruptes Ende bereitet: "Diese Steine sind nur so groß wie der Nagel eines kleinen Fingers. Die Fliege hat die Kettenreaktion vorzeitig ausgelöst und dann war keine Zeit mehr, um alle Steinchen wieder aufzustellen."

Münster: Polizei erschießt Schäferhund

Weil er äußerst aggressiv war und alarmierte Sanitäter nicht zu seinem leblosen Herrchen durchlassen wollte, haben Polizisten in Münster einen Schäferhund erschossen. Die Beamten hatten den 65-Jährigen durch ein Fenster guckend auf dem Badezimmerboden seiner Wohnung liegend entdeckt. Weil für die hinzugerufenen Rettungskräfte ein Vorbeikommen an dem bekannt aggressiven Tier trotz Beruhigungsversuchen eines geschulten Beamten nicht möglich war, wurde der Hund mit einem Schuss getötet. 

Für den 65-Jährigen kam der Mitteilung zufolge allerdings jede Hilfe zu spät, er war bereits tot. Hinweise auf ein Fremdverschulden lagen zunächst nicht vor. Weitere Ermittlungen laufen aber nach Polizeiangaben.

Herford: Autos krachen in Garage und Vorgarten von Haus

nachrichten deutschland - autoraser herford

Spur der Verwüstung: Eines der Autos steht nach dem Unfall im Vorgarten eines Hauses

DPA

Sie lieferten sich vermutlich ein Rennen - und verloren dann die Kontrolle über ihre Fahrzeuge: In Herford (NRW) sind zwei Autos in die Garage und den Vorgarten eines Hauses gerast und haben einen erheblichen Sachschaden verursacht. Laut Polizei kamen die Pkw ersten Untersuchungen zufolge am frühen Freitagmorgen in einer scharfen Kurve von der Straße ab. Ein Wagen raste demnach in die frei stehende Garage, durchbrach das Tor, eine Wand, zwei Pfeiler und kam an der Hauswand zum Stehen. Der zweite Wagen rutschte durch den Vorgarten, überfuhr einen Zaun und blieb vor der Außentreppe des Hauses stehen. Beide Autos waren mit jeweils einem Mann und einer Frau besetzt, sie wurden leicht verletzt, wie es weiter hieß.

Sollte sich der Verdacht bestätigen, wäre es der zweite Unfall innerhalb von zwei Tagen, dem möglicherweise ein illegales Autorennen vorausging. Am Mittwochabend war dabei im Hochsauerlandkreis (NRW) eine unbeteiligte Frau gestorben, drei Menschen wurden schwer verletzt.

Worms: Im Rhein untergegangene Kinder vermutlich tot

nachrichten deutschland - kinder in rhein

Rettungskräfte von DLRG und Polizei hatten am Freitag vergeblich nach den zwei abgetriebenen Kindern gesucht und die Bemühungen dann in der Nacht auf Samstag eingestellt

DPA

Es besteht kaum noch Hoffnung: Die zwei am Freitag im Rhein abgetriebenen Mädchen sind nach Einschätzung der Polizei mit großer Wahrscheinlichkeit ertrunken. Nachdem Polizei, Feuerwehr und DLRG zunächst mit einem Großaufgebot nach den Kindern im Alter von neun und 13 Jahren gesucht hatten, stellten die Retter die Suche in der Nacht zum Samstag ein. Streifen hielten jedoch vorsorglich weiter Ausschau, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei in Ludwigshafen. Die beiden Kinder hatten bei Worms-Rheindürkheim in dem Fluss gebadet. Dabei gerieten sie in einen Strudel und gingen unter. Polizei und Feuerwehr suchten mit einem Großaufgebot nach ihnen.

Korschenbroich: Massenschlägerei bei Hochzeit - Polizeihubschrauber im Einsatz

Acht Verletzte, darunter ein Kind: Das ist die traurige Bilanz einer Massenschlägerei mit 200 Beteiligten bei einer Hochzeit in Korschenbroich (NRW). Mehrere Zeugen hatten die Polizei in der Nacht auf Samstag alarmiert, nachdem bei der Auseinandersetzung auch Messer und Baseballschläger eingesetzt worden sein sollten, auch mehrere Schussabgaben wurden gemeldet. Die Polizei rückte daraufhin mit einem Großaufgebot aus, auch ein Hubschrauber war im Einsatz. 

Vor Ort stellten die Beamten fest, dass sich der Einsatz von Schusswaffen oder Stichwaffen glücklicherweise nicht bestätigte, allerdings wurden insgesamt besagte acht Menschen verletzt. Zudem sei ein "erheblicher Sachschaden" entstanden, heißt es. Nach ersten Ermittlungen scheint eine sechsköpfige Personengruppe aus einer Familie des Hochzeitspaares die Auseinandersetzung begonnen zu haben, berichtet die Polizei. Die Ermittlungen dauern an.

Wittenburg/Hagenow: 19-Jähriger schäft am Steuer ein und kracht in Pferdeanhänger

Weil er hinter dem Steuer eingeschlafen war, hat ein Autofahrer auf der A24 zwischen Wittenburg und Hagenow einen Auffahrunfall verschuldet und so für eine Vollsperrung des Abschnitts gesorgt. Der 19 Jahre alte Mann war am Freitagabend ungebremst in den Pferdeanhänger eines vor ihm fahrenden Autos gerast, wie die Polizei mitteilte. Durch den Zusammenstoß riss der Anhänger ab und wurde auf die linke Fahrbahn geschleudert. Beide Fahrer blieben unversehrt, die Pferde im Anhänger wurden leicht verletzt. 

Für Unfallaufnahme, das Umladen der Pferde und die Bergung der Autos musste der Autobahnabschnitt in Richtung Berlin für mehr als zwei Stunden komplett gesperrt werden.


Nachrichten von Freitag, 3. August:

Nürnberg: Polizei rettet trächtiges Schaf aus Pool

Im bayerischen Nürnberg haben Polizisten ein Schaf aus einer äußerst misslichen Lage befreit. Das Tier hatte sich laut "Münchner Abendzeitung" in einen Garten mit Pool verirrt und war in genau eben diesen gestürzt. In der Folge habe sich das über einen längeren Zeitraum nicht mehr geschorene Fell des Schafs mit Wasser vollgesaugt, sodass das Tier zu ertrinken drohte - zumal es mit drei Lämmern trächtig war.

Anwohner informierten die Polizei. Zwei Beamten zögerten dann offenbar nicht lang, zogen ihre Uniformen aus, eilten dem Schaf zur Hilfe und zogen es aus dem Wasser, wie ein auf Twitter verbreitetes Foto zeigt.

Dem Bericht zufolge erfolgte die Rettung im sprichwörtlich letzten Moment: Demnach gebar das Schaf, nur wenige Sekunde nachdem es festen Boden unter den Füßen hatte, die drei Jungtiere. 

Kassel: Mann dirigiert mit gestohlener Autoantenne

Ob es an den heißen Temperaturen lag, ist nicht überliefert. Fest steht jedoch, dass zwei 19 und 23 Jahre alte Männer in Kassel (Hessen) am Mittwoch nicht die beste Idee ihres Lebens hatten. Wie die Polizei mitteilt, waren das Duo von Zeugen beobachtet worden, als es die Antenne eines Streifenwagens abmontierte und dann zunächst unerkannt floh. Rund zwei Stunden weckten die beiden Langfinger dann aber - inzwischen in der Innenstadt weilend - die Aufmerksamkeit einer anderen Streife. 

"Dass einer von ihnen eine Antenne in der Hand hielt und damit Bewegungen wie ein Dirigent machte, während sein Begleiter auf einer Gitarre spielte, machte die beiden nicht weniger verdächtig", schreiben die Beamten in ihrem Bericht. Die jungen Männer wurden vorläufig festgenommen und die mittlerweile zerbrochene Antenne sichergestellt. Die Beschuldigten müssen nun demnächst wegen Diebstahls und Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel verantworten, heißt es.

Bocholt: Polizei verfolgt Tretbootdieb - natürlich im Tretboot

Einen Tretboot-Dieb hat die Polizei im Münsterland ganz stilvoll verfolgt - mit einem Tretboot. Der Mann war allerdings schneller unterwegs, er konnte nach seiner Fahrt über den Aasee in Bocholt das Ufer gerade noch rechtzeitig erreichen und entkommen. Zuvor hatte er mitten in der Nacht zum Freitag am Steg eines Strandcafés das Tretboot vom Drahtseil getrennt, die Mitarbeiter des Verleihs gegrüßt und den Diebstahl kommentiert mit den Worten "Ich hatte einen schlechten Tag, ich brauche das jetzt einfach", wie die Polizei mitteilte. Die alarmierten Polizisten nahmen wenige Minuten später die Verfolgung auf, holten den Unbekannten auch fast ein - und verloren dann doch seine Spur.

Lemgo: 17-Jähriger hängt sich aus Auto und stirbt

Ein 17-Jähriger ist bei einem tödlichen Unfall zwischen Lemgo und Lage im nordrhein-westfälischen Kreis Lippe ums Leben gekommen. Wie die Polizei berichtet, fuhr er gegen 1 Uhr in der Nacht zum Freitag als Beifahrer im Kleinwagen eines 18-Jährigen mit, ein weiterer 17-Jähriger saß im Auto. "Kurz vor dem Ortsteil Hörstmar lehnte sich der Beifahrer mit dem Oberkörper aus dem Fenster der Beifahrertür", schreibt die Polizei. Der Fahrer habe versucht, ihn wieder hereinzuziehen. Dabei wäre er nach links von der Straße abgekommen und gegen die Betoneinfassung einer Zufahrt über den seitlichen Straßengraben gestoßen. In der Folge hätte sich der Wagen überschlagen. Der Beifahrer wurde zwischen Boden und Auto eingeklemmt und schwer verletzt. Er starb noch in der Nacht in einem Krankenhaus.

Siek: Rennradfahrer prallt in Unfallauto - tot

Tödliches Drama in Siek im Kreis Stormarn in Schleswig-Holstein. Ein 56 Jahre alter Hamburger ist am frühen Donnerstagabend bei einem Unfall an der Kreisstraße 39 (Alten Landstraße) ums Leben gekommen. Er krachte mit seinem Rennrad ungebremst gegen einen VW-Golf, der nach einem Wildunfall am Straßenrand parkte. Wie die Polizei mitteilte, hatte der 24-jährige Fahrer die Warnblinkanlage eingeschaltet und wollte die Unfallstelle gerade mit einem Warndreieck absichern. Der Rennradfahrer, der aus Richtung Meilsdorf kam, übersah das Auto. Er war offenbar mit so hoher Geschwindigkeit unterwegs, dass er den Zusammenprall mit dem Wagen nicht überlebte. Rettungskräfte versuchten vergeblich, ihn zu reanimieren. Es entstand ein Sachschaden von etwa 9000 Euro. Auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft Lübeck wurde für die Unfallaufnahme ein Sachverständiger hinzugezogen.

Bremen: Vierjähriger ertrinkt in der Weser

In Bremen ist am Donnerstag ein vierjähriger Junge in der Weser ertrunken. Wie die Polizei berichtet, schwamm das Kind an der Höhe des Weserstrands im Fluss und konnte anschließend nicht mehr entdeckt werden. Mehrere Badegäste suchten nach ihm. Feuerwehrtaucher fanden den Jungen schließlich und zogen ihn aus dem Wasser. Wiederbelebungsversuche blieben ohne Erfolg. 

Fälschlicherweise war zunächst berichtet worden, der Verunglückte wäre fünf Jahre alt gewesen. Dies wurde später korrigiert.

Mittenwald: 73-Jähriger Wanderer stürzt in den Tod

Ein 73-jähriger Tourist aus Castrop-Rauxel in NRW ist am Mittwoch in den bayerischen Alpen tödlich verunglückt. Wie die "Abendzeitung" berichtet, war der Mann allein am Wörner im Landkreis Garmisch-Partenkirchen wandern. Er schickte seiner Frau demnach am Nachmittag eine Nachricht vom Gipfel, kam aber am Abend nicht zurück in die Unterkunft. Die Frau meldete ihn als vermisst, eine erste Suche in der Nacht wurde erfolglos abgebrochen. Am nächsten Morgen fand ein Rettungshubschrauber die Leiche des Vermissten. Er war rund 250 Meter in die Tiefe gestürzt.


Nachrichten von Donnerstag, 2. August:

Gotha: Mann hetzt seine Hunde auf Kätzchen

In einem seit Jahren schwelenden Nachbarschaftsstreit ist in Thüringen ein Katzenjunges getötet worden. Das Kätzchen lief am Mittwochabend von Grundstück seines 59-jährigen Besitzers auf das Nachbargrundstück, wie die Polizei in Gotha am Donnerstag mitteilte. Der 66-jährige Nachbar hetzte daraufhin seine beiden Hunde auf die Katze, die das drei Monate alte Tier totbissen. Anschließend warf der Mann die tote Katze mit der Schaufel zurück über den Gartenzaun.

Das siebenjährige Enkelkind des Katzenbesitzers musste den Angriff mit ansehen. Gegen den 66-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet. Warum die beiden Nachbarn seit Jahren im Streit liegen, wurde nicht bekannt.

Amberg: Autoraser gerät an Zivilpolizisten

Strafverfahren statt Autorennen: In Amberg (Oberpfalz) hat sich ein 31-Jähriger einen denkbar ungünstigen Kontrahenten für ein Autorennen ausgesucht. Wie die "tz" berichtet, forderte der Mann in der vergangenen Nacht ein ebenfalls in seinem Auto sitzendes "Paar" auf, gegen ihn anzutreten. Der Mann habe in der Folge kräftig Gas gegeben und sei davongebraust, während seine vermeintlichen Gegner sich unbeeindruckt zeigten und auf das Kräftemessen verzichteten, wie es heißt. 

Dennoch fuhren sie dem Mann nach und holten ihn nach einiger Zeit und dank ihres hochmotorrisierten Fahrzeugs ein - und kontrollierten ihn. Was dem 31-Jährigen offensichtlich überhaupt nicht in den Sinn gekommen war: Bei den Verfolgern handelte es sich um Zivilpolizisten. Diese zogen den Mann aus dem Verkehr und leiteten ein Strafverfahren ein.

Verden: Drei Störche erschossen

Unglaublicher Vorfall in Niedersachsen: Ein Unbekannter erschoss drei streng geschützte Störche und zwei Möwen. Die Polizei in Verden teilte am Mittwoch mit, dass der Storchenschutzbeauftragte des Landkreises Osterholz die toten Tiere am Vortag nahe einer Kreisstraße gefunden hatte. Ein Tierarzt habe festgestellt, dass die Tiere vermutlich mit einem Kleinkalibergewehr erschossen worden seien. Die Kadaver sollen nun an der Tiermedizinischen Hochschule in Hannover untersucht werden. Da es sich bei den Störchen um eine streng geschützte Vogelart handelt, wurde ein Strafverfahren nach dem Bundesnaturschutzgesetz eingeleitet. Die Polizei sucht Zeugen.

Magdeburg: Niedrigwasser legt vermehrt Weltkriegsmunition frei

Am Ufer der Elbe tauchen wegen des extrem niedrigen Wasserstandes derzeit vermehrt Munitionsreste aus dem Zweiten Weltkrieg auf. In Sachsen-Anhalt wurden nach Angaben des Technischen Polizeiamtes (TPA) allein in der vergangenen Woche an fünf Stellen Granaten, Minen oder andere Sprengkörper gefunden. In diesem Jahr waren es demnach bislang 21 Funde. Auch in Sachsen gab es etwas mehr solcher Munitionsfunde, wie das Polizeiverwaltungsamt mitteilte. Meist entdeckten Spaziergänger Munition in Bereichen, wo gewöhnlich Wasser steht, sagte Sachsen-Anhalts TPA-Sprecherin Grit Merker. Es gebe aber auch Menschen, die den niedrigen Wasserstand nutzten, um in der Elbe gezielt nach alten Sprengkörpern zu suchen. "Das ist verboten und gefährlich." Solche Funde sollten auf keinen Fall angefasst werden. Es sei besser, sofort die Behörden zu informieren.  Auch nach Jahrzehnten im Wasser kann die Munition noch gefährlich sein. Sedimente könnten sich auf den Sprengkörpern ablagern und eine Kruste bilden, die das gefährliche Innere verbirgt, sagte Merker. Oftmals sei die Metallhülle darunter bereits durchgerostet. "Fundmunition ist immer gefährlich", sagte die TPA-Sprecherin.

Essen: Feuerwehr rettet feststeckenden Igel

Mit einem Bolzenschneider haben Feuerwehrleute im Ruhrgebiet einen Igel aus einer lebensbedrohlichen Lage befreit. Der Vierbeiner steckte in Essen in einer schmalen Lücke eines Metallzauns fest. Nur sein Kopf passte hindurch, wegen der nach hinten gerichteten Stacheln gab es für ihn aber auch kein Zurück mehr, schilderte ein Feuerwehrsprecher die Notlage. Nach einem Schnitt in die Metallstäbe konnte das Tier unverletzt seines Weges ziehen. "Wir haben ihn der Einfachheit halber direkt hinter den Zaun gesetzt, da wollte er schließlich hin", hieß es zum schnellen und erfolgreichen Abschluss der Rettungsmission am Morgen. Ein Mitarbeiter einer Wohnungsgesellschaft hatte das Tier entdeckt.

Schrobenhausen: 14-Jähriger vor den Augen seines Zwillingsbruders von Zug erfasst - tot

Vor den Augen seines Zwillingsbruders und eines Freundes ist ein 14-Jähriger im oberbayerischen Schrobenhausen von einem Zug erfasst und getötet worden. Nach Polizeiangaben hatten die Zwillinge und der 13 Jahre alte Freund am Mittwoch mit ihren Fahrrädern ins Freibad fahren wollen. Der 14-Jährige fuhr voraus und nahm am Bahnübergang eine Abkürzung über einen Trampelpfad. Er bemerkte nicht oder zu spät, dass die Schranke zu diesem Zeitpunkt bereits geschlossen war. Er fuhr auf das Gleis und wurde von einem aus Ingolstadt kommenden Zug erfasst. Der Junge war den Angaben zufolge sofort tot.

Seine beiden Begleiter radelten zur nur wenige 100 Meter entfernten Wohnung zurück und berichteten der Mutter der Zwillinge von dem tragischen Unfall. Diese verständigte die Polizei. Die beiden Triebfahrzeugführer erlitten einen schweren Schock und mussten ärztlich versorgt werden. Die 36 Fahrgäste im Zug blieben unverletzt. 


Nachrichten von Mittwoch, 1. August:

Berlin: 78-Jähriger gesteht Tötung von Heimmitbewohner

Ein 78-Jähriger soll in einem Berliner Seniorenheim einen Mitbewohner getötet haben. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt am Mittwoch mitteilten, wurde der Mann am Vortag unter dem dringenden Tatverdacht festgenommen, einen 77-Jährigen getötet zu haben. Das Opfer war am frühen Dienstagmorgen leblos in einem Zimmer der Einrichtung im Bezirk Neukölln gefunden worden.

Der Verdächtige räumte den Ermittlern zufolge die Tat ein. Gegen ihn wurde am Mittwoch ein Haftbefehl erlassen. Die Obduktion ergab, dass das Opfer durch einen Angriff gegen den Hals getötet wurde.

Berlin: Obdachlose angezündet – Polizei fasst Verdächtigen

Die Polizei Berlin hat einen Mann festgenommen, der im Verdacht steht, zwei Obdachlose angezündet zu haben. Die Tat geschah am 22. Juli am S-Bahnhof Schöneweide. Der 47-Jährige soll demnach gegen 23 Uhr die beiden Obdachlosen und ihre Habseligkeiten mit einer Flüssigkeit übergossen und sie anschließend angezündet haben. Sie hatten auf dem Bahnhofsvorplatz gelagert. Zeugen löschten den Brand. Die beiden 47 und 62 Jahre alten Männer erlitten schwere lebensbedrohliche Verletzungen. Eines der beiden Opfer steht inzwischen vor der Entlassung aus der Klinik. Der Zustand des anderen Mannes ist nach wie vor kritisch. Der 47-Jährige sei von Zielfahndern am Dienstag in Berlin-Köpenick festgenommen worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Dem Mann wird demnach versuchter Totschlag zur Last gelegt. Ein Haftbefehl war schon in der vergangenen Woche erlassen worden. Eine "obdachlosenfeindliche Motivlage" habe sich bislang nicht ergeben, hieß es in der Mitteilung.

Kleve: 20-Jähriger will verletzten Hund lebendig begraben

Ein 20-Jähriger hat am Dienstag einen Hund mit einem Messer schwer verletzt und anschließend versucht, das noch lebende Tier zu vergraben. Wie die Polizei berichtete, wurde der Mann zuvor dabei beobachtet, wie er mit dem jaulenden Hund und einem Messer in der Hand in den Wald ging. Der herbeigerufenen Polizei berichtete ein Zeuge, dass er beobachtet habe, wie der Mann mehrfach mit dem Messer auf den Cocker Spaniel einstach. Die Beamten trafen ihn dabei an, wie er ein Loch für den noch atmenden aber schwer verletzten Hund aushob. "Um das Tier von seinen letzten Qualen zu erlösen, tötete ein Beamter den Hund mit einem Schuss aus der Dienstwaffe", heißt es in der Pressemitteilung. 

Der 20-Jährige wurde festgenommen und vorübergehend auf die Polizeiwache gebracht. Als Grund für seine Tat gab er an, der Hund habe ihn in den Finger gebissen. Gegen ihn wird wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. 

Kassel: Frauen im Schwimmbad belästigt

Zwei 17 und 18 Jahre alte Frauen wurden am Montag nach eigenen Angaben von einer sechsköpfigen Männergruppe in einem Schwimmbad in Kassel belästigt. Wie die Polizei berichtet, gaben die Frauen an, gegen ihren Willen im Bad von der Gruppe verfolgt worden zu sein. Einige der Männer sollen dabei sehr aufdringlich geworden sein und die beiden Frauen unsittlich berührt haben. Die Belästigten baten den Bademeister, die Polizei zu rufen. Diese konnte die Männer, drei von ihnen waren noch minderjährig, ausfindig machen und auf das Polizeirevier bringen. Es wurden Ermittlungen wegen sexueller Belästigung aufgenommen. 

Gelsenkirchen: Busfahrer ins Krankenhaus geprügelt

Ein Busfahrer ist in Gelsenkirchen von einem Autofahrer verfolgt und vor den Augen der entsetzten Fahrgäste brutal attackiert worden. Nach einem Disput über die Vorfahrt sei der junge Mann mit seinem Auto hinter dem Bus hergefahren und habe an einer Haltestelle die Vordertür des stehenden Busses eingetreten, teilte die Polizei am Dienstag mit. Dann soll der 23-Jährige den Busfahrer mit einem Messer bedroht und ihn mit einem Faustschlag und Fußtritten traktiert haben. Fahrgäste alarmierten die Polizei. Bevor er mit seinem Auto davonfuhr, habe der junge Mann noch mit seinem Messer in einen Reifen des Busses gestochen. Polizisten nahmen den mutmaßlichen Täter fest. Der verletzte Busfahrer kam ins Krankenhaus.

Coesfeld: Verletzte bei Brand in Flüchtlingsheim

Bei einem Brand in einer Asylunterkunft im nordrhein-westfälischen Coesfeld sind in der Nacht zum Mittwoch drei Menschen verletzt worden. Es sei von "schwerer Brandstiftung" auszugehen, teilte die Polizei mit. Ersten Erkenntnissen zufolge habe ein Bewohner der Unterkunft nach einem Streit mit einem Mitbewohner einen im Keller deponierten Teppich sowie eine Matratze in Brand gesetzt. Anschließend sei er aus dem Gebäude geflüchtet, eine Fahndung sei zunächst erfolglos geblieben.

Ein 25-jähriger syrischer Flüchtling sei mit Verdacht einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert worden, teilte die Polizei weiter mit. Zwei weitere Bewohner des Flüchtlingsheims wurden ambulant wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung behandelt. Die übrigen Bewohner wurden in andere Unterkünfte gebracht. Die Feuerwehr löschte den Brand.


Nachrichten von Dienstag, 31. Juli:

Aachen: Gebärende Frauen rufen Polizei auf den Plan

Nach vermeintlichen Hilfeschreien "einer Frau" sind Aachener Polizisten bei einem Einsatz fast im Kreißsaal gelandet. Mehrere Anwohner hatten Hilfeschreie "einer Frau" gehört und fast zeitgleich höchst besorgt die Polizei alarmiert. "Das hört sich nicht nach Spaß an", meldete demnach ein Anrufer. 

Vier Einsatzwagen brausten los. Um 4.04 Uhr die Meldung aus einer Streife: "Hören die Schreie auch!" Die Vermutung der Kollegen in einem anderen Fahrzeug: "Könnte auch aus dem Marienhospital kommen. Fragen nach, ob im Kreißsaal eine Geburt ist." Volltreffer! Vier Frauen brachten dort am frühen Dienstagmorgen gleichzeitig Kinder zur Welt, wie die Polizei mitteilte und einen "Herzlichen Glückwunsch" hinterherschickte.

Bretten: Kater unter Garage einbetoniert

nachrichten deutschland - kater einbetoniert

Trotz Lockversuchen hat Kater Jimmy bislang nur sein Näschen aus seinem Gefängnis gestreckt

Einem Kater, die im baden-württembergischen Bretten bei Bauarbeiten übersehen und unter einer Garage einbetoniert worden war, steht laut Polizei die zeitnahe Befreiung bevor. Mit einem Bohrhammer und anderem schweren Gerät sei das "Gefängnis" des Tiers am Dienstagmorgen geöffnet worden. Jedoch zeige Jimmy trotz Lockversuchen seines Frauchens sowie angebotenen Leckereien bislang kein Interesse, das Loch unter der Garage zu verlassen. Wenigstens wisse man jetzt aber, dass es dem Kater den Umständen entsprechend gut gehe. 

Laut Polizei hatten Anwohner in den vergangenen Tagen immer wieder das Jammern und Jaulen der Maine-Coon-Katze gehört, die schon von ihren Besitzern mit Fotos gesucht worden war. Entdeckt wurde sie schließlich am Montagabend. "Sie hatte noch Bewegungsfreiheit, konnte sich aber aufgrund eines sehr schmalen Spaltes nicht selbst befreien", teilte die Polizei mit. In der Nacht wurde Jimmy, der bereits seit dem 18. Juli vermisst wurde, durch den Spalt mit Futter und Wasser versorgt.

Nun hoffen die Beamten, dass das Tier früher oder später dazu entschließt, "nicht nur das Näschen herauszustrecken, sondern die neu gewonnene Freiheit zu genießen."

Bad Bramstedt: Bauarbeiter verletzt zwei Kollegen teils lebensgefährlich

In einem abgesperrten Baustellenbereich bei bad Bramstedt (Schleswig-Holstein) auf der A7 hat sich am Montagmorgen ein Unfall ereignet, bei dem ein Bauarbeiter schwer, ein weiterer gar lebensgefährlich verletzt wurden - von einem ihrer Kollegen. Dieser hatte die späteren Geschädigten ersten Erkenntnissen nach in einem Transporter fahrend übersehen und in der Folge überrollt, wie die Polizei mitteilt. Während ein 26-Jähriger schwer verletzt per Krankenwagen in eine Klinik kam, erlitt dessen 16 Jahre ältere Kollege lebensgefährliche Verletzungen, die einen Transport im Hubschrauber erforderten. Weil die Beamten bei dem 25-jährigen Unfallverursacher Alkoholgeruch wahrnahmen, wurde eine Blutprobe angeordnet und der Führerschein des Mannes beschlagnahmt. Die Ermittlungen laufen.

Aachen: Elfjähriger vertreibt Einbrecher

In Aachen (NRW) hat ein Elfjähriger zwei Einbrecher auf frischer Tat ertappt und letztlich erfolgreich verjagt. Laut Polizei weilte der Junge allein zu Hause, als er die Männer an der Terrassentür bemerkte, zunächst jedoch für Handwerker hielt. Als einer der beiden dann versuchte, die Scheibe der Tür mit einer Eisenstange einzuschlagen, kamen dem Schüler zweifel. Er habe sich hinter der Couch versteckt und sei dann - als die Scheibe tatsächlich zu Bruch ging - samt Handy durch die Haustür ins Freie gelaufen, so die Beamten. 

Dort angekommen schrie der Junge um Hilfe und weckte so nicht nur die Aufmerksamkeit einer Passantin, auch die Einbrecher fühlten sich ertappt und flohen durch den Garten des Hauses. Eine Fahndung nach den Tatverdächtigen blieb bislang erfolglos. Die Polizisten selbst waren von dem Auftreten des Elfjährigen indes sehr beeindruckt: "Hut ab, Klasse, super, mutig" heißt es in der Pressemitteilung zum Verhalten des jungen Einbrecherschrecks.

Wildeshausen: Klimaanlage defekt - Jugendliche kollabieren in Reisebus auf A1

Ungeplanter und unangenehmer Stopp für eine Reisegruppe: Aufgrund einer kaputten Klimaanlage sind mehrere Jugendliche in einem Reisebus auf der Autobahn 1 kollabiert. Die Gruppe mit 95 Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen zehn und 16 Jahren war in der Nähe von Wildeshausen (Kreis Oldenburg) unterwegs, als die Klimaanlage des Fahrzeuges ausfiel, wie die Polizei mitteilte. 

Der Reisebus musste daraufhin auf einem Rastplatz anhalten. Nach Angaben der Polizei hatten etwa 20 Insassen wegen der Hitze mit Kreislaufproblemen zu kämpfen. Alarmierte Rettungskräfte behandelten sie und brachten einige von ihnen in ein Krankenhaus.

Nachrichten aus Deutschland: Klimaanlage defekt - Jugendliche kollabieren in Reisebus auf A1

Der Reisebus musste auf einem Rastplatz an der A1 anhalten - etwa 20 Insassen hatten aufgrund der Hitze mit Kreislaufproblemen zu kämpfen.

Wesel: Mutmaßlicher Brandstifter festgenommen

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen hat an einem Feld in Dinslaken einen mutmaßlichen Brandstifter festgenommen. Wie die Beamten in Wesel am  Montagabend mitteilten, war der 16-Jährige "mit einem brennendem Gegenstand, ähnlich einer Fackel", unterwegs und wurde von Zeugen beobachtet. Diese informierten die Polizei, als sie kurz darauf Flammen sahen. Das Feuer vernichtete einen Acker und Teile einer Baumschule auf einer Fläche von rund zwei Hektar. Die Schadenshöhe war unklar. Bei den Löscharbeiten trugen vier Feuerwehrleute leichte Verletzungen davon. Die Kriminalpolizei ermittelt.


Nachrichten von Montag, 31. Juli:

Dülmen: Seniorin wirft Kartoffelsack nach vierjährigem Kind

Im münsterländischen Dülmen hat eine 79-Jährige einen anderthalb Kilogramm schweren Sack mit Kartoffeln nach einem vierjährigen Kind geworfen. Dieses spielte in einem Planschbecken. Wie die "WN" berichten, fühlte sich die Frau davon offenbar in ihrer Ruhe gestört. Der Beutel verfehle das Kind und landete im Wasser. Nun ermittelt die Polizei wegen versuchter Körperverletzung.

Merklingen: Touristengruppe prügelt sich mit Hochzeitsgesellschaft

Sie wollten uneingeladen mitfeiern, dann eskalierte die Situation: In Merklingen (Baden-Württemberg) hat eine Touristengruppe aus dem Ruhrgebiet eine Hochzeit gecrasht und sich in der Folge mit mehreren Gästen der Feier geprügelt. Laut Polizei vergnügten sich die Touristen in der Nacht zum Sonntag im selben Hotel auf der Kegelbahn, als sie auf die Hochzeit aufmerksam wurden und beschlossen mitzufeiern - ohne Einladung allerdings. Entsprechend stieß das Vorhaben bei der Hochzeitsgesellschaft auf wenig Verständnis. In der Folge gerieten die Partien körperlich aneinander, etliches Mobiliar ging zu Bruch, heißt es.

Erst als mehrere Streifenwagen am Hotel eintrafen, beruhigte sich die Situation - wohl auch, weil einige der Störenfriede in Gewahrsam genommen wurden und in Zellen übernachten mussten. Der bei der Schlägerei leicht verletzte Bräutigam sowie ein Trauzeuge seien vor Ort vom Rettungsdienst versorgt worden, schreiben die Beamten. Ob beide die Feier später noch genießen konnten, blieb unklar. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro.

Waldenburg: Sechsjähriger stirbt nach Badeunfall

Ein Sechsjähriger in Baden-Württemberg ist nach einem Badeunfall gestorben. Der Junge war nach dem Unfall in eine Klinik gebracht worden, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Ärzte hätten ihn aber nicht retten können. Zuvor hatte der SWR darüber berichtet. Der Junge war am Tag zuvor baden im Neumühlsee bei Waldenburg östlich von Heilbronn. Die Eltern hatten am späten Nachmittag bemerkt, dass ihr Sohn nicht da war. Mithilfe weiterer Badegäste wurde er nahe eines Geländers gefunden, das Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich trennt. Das Kind wurde wiederbelebt und kam ins Krankenhaus, wo es schließlich starb. Die genaue Todesursache sowie der Unfallhergang waren zunächst unklar.

Hamburg: 36-Jähriger nach Kopfsprung in Alster mit Verdacht auf Querschnittslähmung

In Hamburg hat sich ein Mann bei einem Kopfsprung in die Außenalster schwer verletzt. Wie die Feuerwehr berichtet, ereignete sich der Unfall in der Nacht zum Samstag um 0.45 Uhr. Der nach Informationen des "Hamburger Abendblatts" 36-Jährige war von der Terrasse des am Ufer gelegenen Lokals "Alster-Cliff" in das an der Stelle flache Wasser gehechtet und danach reglos im Wasser liegengeblieben. Andere Gäste zogen ihn heraus. Nach notärztlicher Erstversorgung wurde der Mann mit Verdacht auf "akuten Querschnitt unterhalb des Bauches" in ein Krankenhaus gebracht. 

Greifswald: Räuber mit Dönermesser in die Flucht geschlagen

Mit einem Dönermesser hat sich ein Imbiss-Besitzer in Mecklenburg-Vorpommern gegen einen Überfall zur Wehr gesetzt. Die drei Tatverdächtigen - zwei Männer und eine Frau - hatten den Imbiss in Greifswald am Sonntagvormittag betreten und den 54-jährigen Geschäftsführer aufgefordert, ihnen 10.000 Euro zu geben. Als dieser sich weigerte, hielten sie ihn fest und schlugen mit einem Besenstiel auf ihn ein, wie die Polizei mitteilte.

Dem Opfer gelang es schließlich, sich loszureißen und nach seinem Dönermesser zu greifen. Die Täter flohen daraufhin aus dem Imbiss, wurden aber von der Polizei festgenommen. Gegen sie wurde Anzeige wegen räuberischer Erpressung erstattet.

Hintergrund der Tat ist nach Angaben der Polizei, dass der Imbiss-Besitzer eine Beziehung mit der Schwester der Tatverdächtigen hatte. Diese Beziehung ging auseinander. Seitdem fordern die Tatverdächtigen, dass der Geschädigte die Beziehung wieder aufnimmt oder ihnen 10.000 Euro zahlt.

Gelsenkirchen: 50 Menschen schlagen aufeinander ein

In Gelsenkirchen (NRW) sind am Sonntagnachmittag rund 50 Menschen gewaltsam aneinander geraten. Berichten mehrerer Zeugen zufolge schlugen die Beteiligten unter anderem mit Flaschen, Baseballschlägern und Stühlen aufeinander ein, ehe die Polizei den Streit durch ein massives Auftreten unterbinden konnte. Fünf Verletzte seien zur Behandlung in Krankenhäuser gekommen, drei Personen habe man zur Verhinderung weiterer strafbarer Handlungen in Gewahrsam genommen, heißt es. Demnach sprachen die Beamten insgesamt 25 Platzverweise aus, die benutzten Schlagwerkzeuge wurden beschlagnahmt. Zudem sicherte man zwei Handyvideos, die die Auseinandersetzung zeigen sollen.

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mod/rös / DPA / AFP