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Nachrichten aus Deutschland Mann springt von Balkon – Nachbar fängt ihn auf

Ein Rettungswagen ist mit eingeschaltetem Blaulicht im Einsatz
Ein Rettungswagen ist mit eingeschaltetem Blaulicht im Einsatz
© Boris Roessler / DPA
Pirmasens: Betrunkener fährt in Menschengruppe +++ Zeitlofs: Nachbar rettet Senior nach Sprung von Balkon +++ Nordendorf: Eltern finden zwei tote Jugendliche +++ Nachrichten aus Deutschland.

Unwetterfront zieht über Deutschland

Über Deutschland ist am Wochenende eine Unwetterfront hinweggezogen. Im Norden und Süden sorgten Gewitter und Starkregen bereits am Samstag für zahlreiche Einsätze von Polizei und Feuerwehr, auch an diesem Sonntag wurden weitere Unwetter erwartet. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte erneut vor zum Teil "schweren Gewittern" mit Starkregen.     

Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen wurden am Samstagabend mehrere Häuser wegen eines über die Ufer getretenen Bachs evakuiert. Rund 200 Menschen mussten laut Polizei in Grainau vorübergehend ihre Häuser verlassen. Zuvor hatte es am Samstag auch in Norddeutschland schwere Unwetter gegeben. Allein in Lübeck rückte die Feuerwehr innerhalb kürzester Zeit zu 200 Einsätzen etwa wegen voll gelaufener Keller aus. Auch am Sonntag beruhigte sich das Wetter noch nicht. Gebietsweise sei mit kräftigen, teils auch schweren Gewittern zu rechnen, warnte der Deutsche Wetterdienst. Dabei seien heftiger Starkregen und auch Hagel möglich. In der Nacht zum Montag sollte die Unwettergefahr langsam nachlassen.

Quelle: AFP

Pirmasens: Betrunkener fährt in Menschengruppe - Ein Toter und sechs Verletzte

Ein Betrunkener ist in Pirmasens (Rheinland-Pfalz) in eine Personengruppe gefahren und hat einen Menschen getötet. Sechs weitere Leute wurden verletzt. Der 51-Jährige sei am Sonntagmorgen in verkehrter Richtung in einer Einbahnstraße unterwegs gewesen und sei in die vor einer Gaststätte wartende Gruppe gefahren, teilte die Polizei mit. Der Unglücksfahrer hatte nach ersten Erkenntnissen knapp zwei Promille Alkohol im Blut.

Quelle: DPA

Zeitlofs: Mann fängt Nachbarn nach Sturz von Balkon auf - Prellungen

Ein 36-Jähriger hat in Bayern mit seinem Körper einen Mann aufgefangen, der von einem Balkon gesprungen war. "Er hat das mit ein paar Prellungen überstanden - und dem anderen das Leben gerettet", sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Der Nachbar des 81-Jährigen hatte beobachtet, wie dieser aus rund vier Metern Höhe aus dem Haus in Zeitlofs bei Würzburg springen wollte. "Er zögerte keine Sekunde, stellte sich unter den Balkon und fing ihn mit seinem Körper auf." Der 81-Jährige kam nach dem Vorfall am Samstag mit Knochenbrüchen ins Krankenhaus.  

Quelle: DPA

Sie haben suizidale Gedanken? Hilfe bietet die Telefonseelsorge. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222 erreichbar. Auch eine Beratung über E-Mail ist möglich. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.


Nachrichten aus Deutschland von Samstag, 13. Juni

Nordendorf: Eltern finden zwei tote Jugendliche

Schreckliche Entdeckung am Samstagmorgen: Eltern haben ihren 16-jährigen Sohn und dessen 15-jährigen Freund tot gefunden. Wie die Polizei in Augsburg am Samstag mitteilte, gebe es weder Hinweise auf ein Gewaltverbrechen noch auf Suizid. Den Angaben zufolge übernachtete der 15-Jährige im Haus des Freundes in Nordendorf in der Nähe von Augsburg. Am Morgen fanden die Eltern die leblosen Jugendlichen und riefen den Rettungsdienst. Dieser konnte den zwei Teenagern nicht mehr helfen. Die Kriminalpolizei ermittelt zu den Umständen des Todes. Zur Frage, was die Jugendlichen getötet haben könnte, wollten die Ermittler zunächst keinerlei Angaben machen.

Quelle: DPA

Staubing: Frau wirft aus Auto Küchenmesser nach Männern

Bei einer Verabredung zum Klären eines Beziehungsstreits hat eine 19-Jährige in Bayern ein Küchenmesser in Richtung ihres Ex-Freundes geworfen. Er war mit zwei Begleitern zu einem Treffpunkt gekommen; verletzt wurde keiner der Männer, wie die Polizei mitteilte.

Die Frau kam den Angaben zufolge in der Nacht zum Samstag mit zwei Begleitern im Auto an den vereinbarten Ort nach Straubing. Dort wartete ihr Ex-Freund - ebenfalls in Begleitung zweier Männer. Die 19-Jährige warf das Messer aus dem fahrenden Auto in Richtung des Trios. "Das ging aber deutlich vorbei", so ein Polizeisprecher. 

Daraufhin schlugen die "drei niederbayerischen Buam" mit Fäusten und Meterstäben auf den Wagen ein. Die Polizei beendete die Auseinandersetzung. Die 19-Jährige fuhr ohne Führerschein zu dem Treffen. Gegen sie wurden mehrere Anzeigen geschrieben, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung. Zudem verstießen alle sechs Rivalen gegen das Infektionsschutzgesetz: In Bayern sind wegen der Corona-Epidemie nur Treffen mit Personen aus maximal einem anderen Hausstand erlaubt.

Quelle: DPA


Nachrichten aus Deutschland von Donnerstag, 11. Juni

Warendorf: Hausbesitzer finden Pythonhaut in Küche – Aber wo ist die Schlange?

Es dürfte eine ziemliche Überraschung gewesen sein, als die Bewohner eines Reihenhauses im westfälischen Warendorf ein gut 30 Zentimeter langes Stück Schlangenhaut in ihrer Küche vorfanden. Wie ein Schlangenexperte der Feuerwehr Warendorf berichtete, soll es sich dabei um die Haut einer Python-Würgeschlange handeln – also ein größeres Exemplar. Wo sich allerdings die Schlange befindet, diese Frage bleibt offen und sorgt derzeit für einige Aufregung. Nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt sollten noch am Freitag alle fünf miteinander verbundenen Häuser versiegelt werden. "Mehl wird in den Wohnungen verteilt, um herauszufinden, ob sich die Schlange noch dort befindet", sagte Christian Reinker von der Feuerwehr. "In dem Gebäudekomplex vermisst niemand eine Schlange. Es ist unklar, woher sie kommen könnte." Für Freitagabend war eine Begehung mit dem Schlangenexperten geplant.

Die insgesamt elf Bewohner der Häuser im Stadtteil Freckenhorst müssen die Nacht möglicherweise außerhalb ihrer Wohnungen verbringen. Die meisten kämen bei Angehörigen unter. Eine Familie sei durch das Ordnungsamt für eine Nacht untergebracht worden, sagte Reinker. Der Fall erinnert an eine entflohene Schlange in Herne. Dort war im August 2019 eine hochgiftige Monokelkobra in einem Mehrfamilienhaus entwischt. Sie konnte erst nach mehreren Tagen wieder eingefangen werden. Die Mieter durften damals tagelang nicht in ihre Wohnungen.

Quelle: DPA

Malente: Hund schaltet E-Herd an und ruft die Feuerwehr auf den Plan

Die Einsatzkräfte konnten sich ein Lachen sicher nicht verkneifen, als sie am Montagabend zu einem Einsatz gerufen wurden und schließlich den Grund für die Aufregung erfuhren. In einem Wohnhaus in Malente qualmte es aus der Küche, weil der Hund der Familie versehentlich den E-Herd angeschaltet hatte. Der Rauch konnte sich entwickeln, weil das Futternapf des Hundes auf der Herdplatte stand. Mutter und Tochter, die sich im Haus befanden, waren absolut sicher, den Herd nicht angeschaltet zu haben, womit nur noch ein Verdächtiger blieb. Der Hund war wohl vom Geruch seines Abendmahls angelockt worden und hatte vergeblich versucht, es von der Herdplatte zu angeln. Dabei muss er an die Knöpfe des Gerätes gekommen sein. 

Zu einem Schaden in der Wohnung kam es glücklicherweise nicht. Mutter und Tochter wurden mit dem Verdacht auf eine leichte Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.

Quelle: Polizei Lübeck

Kipfenberg: Seit 18 Jahren vermisstes Paar wurde laut Polizei ermordet

Nach dem Fund von Knochen eines seit 18 Jahren vermissten jungen Paares in Oberbayern wird wegen Mordes ermittelt. Die Frau und der Mann kamen durch massive Gewalteinwirkung zu Tode, teilte die Polizei am Freitag mit.

Die Beamten berufen sich bei ihren Erkenntnissen auf das Ergebnis einer Untersuchung der Knochenteile durch Experten des Instituts für Rechtsmedizin München. Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt ermittle nun wegen zweifachen Mordes.

Ein Spaziergänger hatte die Überreste des seit 2002 vermissten Pärchens Anfang Mai in einem Wald bei Kipfenberg im Landkreis Eichstätt gefunden. Anfang der Woche hatte die Polizei den Fund mitgeteilt.

Quelle: DPA

Recklinghausen: Tödlicher Schuss in Hinterhof

In Recklinghausen in NRW ist ein 47-Jähriger am Donnerstagabend durch einen Schuss tödlich verletzt worden. Wie der WDR mit Berufung auf die Polizei berichtet, war der Schütze ein 58-jähriger Nachbar des Mannes. Dieser hätte angegeben, dass es sich bei dem tödlichen Vorfall um einen Unfall gehandelt hätte. Eine Mordkommission soll nun ermitteln, ob das zutrifft oder ob nicht doch Absicht im Spiel war. Die Männer hatten sich in einem Hinterhof getroffen. 

Quelle: WDR

Ohlstadt: Motorradfahrer ertrinkt nach Sturz

In Ohlstadt im Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist ein 37-Jähriger nach einem Sturz mit seinem Motorrad ertrunken. Wie die Polizei berichtet, befuhr der Mann einen Weg entlang der Loisach und kam offenbar aus ungeklärter Ursache in einer überfluteten Senke zu Fall. Dabei wurde er unter der Maschine eingeklemmt. Zwei Spaziergänger fanden ihn leblos im Wasser und befreiten ihn. Ihre Reanimationsversuche bleiben ebenso erfolglos wie die der alarmierten Rettungskräfte. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. 

Quelle: Polizei Berchtesgaden

Essen: Nackt in geklautem Auto unterwegs

In Essen sahen sich Polizeibeamte am Montag mit einer kuriosen Situation konfrontiert: Einem 39-Jährigen war am späten Abend ein Kleinbus mit Frankfurter Kennzeichen aufgefallen, der in Schlangenlinien fuhr und fast mit seinem Auto zusammenstieß. Als das Fahrzeug anhielt, wollte der Mann die Insassen ansprechen. Zu seiner Verwunderung bemerkte er, dass die beiden - ein Mann und eine Frau - komplett nackt auf den Vordersitzen saßen. Da der Bus Unfallspuren aufwies, rief er die Polizei. Als die Beamten nach ihrem Eintreffen die Fahrzeugtür öffnen wollten, fuhr die Frau unvermittelt davon. Auf der Flucht vor der Polizei hielt sie sich zwar an die Geschwindigkeitsbegrenzung, überfuhr aber mehrere rote Ampeln. Mit dem Einsatz zweier Streifenwagen konnte die Flucht beendet werden. Es stellte sich heraus, dass der Kleinbus zuvor von einer Frankfurter Fahrschule als gestohlen gemeldet worden war. Die Hintergründe der Nacktfahrt blieben zunächst unklar, ein Arzt entnahm dem Paar Blut zur Überprüfung der Fahrtüchtigkeit.

Quelle: Polizei Essen

Mannheim: 68-Jähriger stirbt bei Unfall auf Hockenheimring

Bei einem Unfall auf dem Hockenheimring in Baden-Württemberg ist am Donnerstag ein 68-jähriger Autofahrer ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei in Mannheim ereignete sich das Unglück bei einer privaten Veranstaltung, die Ursache war zunächst unklar. Wie die Beamten weiter mitteilten, kam es kurz nach der Zielgeraden zu einem Zusammenstoß zwischen drei Autos. Dabei starb der 68-Jährige. Die Insassen der anderen beiden Autos blieben unverletzt. Der Hockenheimring ist eine bekannte Profirennstrecke. Dort finden aber auch private kommerzielle Veranstaltungen statt, etwa Fahrten mit Sportwagen.

Quelle: AFP

Wetter in Deutschland: Wochenende schwülwarm mit Gewittern

Deutschland steht ein schwülwarmes bis heißes Wochenende mit teils heftigen Unwettern und Starkregengefahr bevor. Für die Zeit ab Samstagmittag prognostiziert der Deutsche Wetterdienst "vor allem in einem breiten Streifen von Ostbayern und Sachsen bis zur Nordsee häufig Gewitter, dabei erhöhtes Unwetterpotenzial durch heftigen Starkregen und Hagelansammlungen".

Besser sieht es den Angaben vom Freitag zufolge ganz im Nordosten und im Südwesten aus - hier soll es nur vereinzelte Schauer und Gewitter geben. Geschwitzt wird bei schwülwarmen 24 bis 30 Grad, milder ist es auf den Inseln bei frischem Ostwind um 20 Grad. 

In der Nacht zum Sonntag gibt es laut den Experten vor allem von den Alpen bis nach Schleswig-Holstein weitere Schauer und teils kräftige Gewitter, sonst leichtes Gewitterrisiko und gebietsweise Auflockerungen.  

Nicht besser sieht es für Sonntag aus: "Vor allem von Niedersachsen bis nach Bayern nach kurzer Beruhigung am Vormittag erneut starke Gewitter mit erhöhter Unwettergefahr durch heftigen Starkregen und Hagel", heißt es beim DWD. Ein geringeres Gewitterrisiko besteht für den Osten und den äußersten Westen bei Sonne und Wolken. Die Höchstwerte liegen meist zwischen 22 und 28 Grad, auf den Inseln und bei längerem Regen nur um 20 Grad.


Nachrichten aus Deutschland von Donnerstag, 11. Juni

Dortmund: Mann wegen Versicherungsbetruges verurteilt

In Dortmund wurde ein 45-Jähriger wegen Betrugs zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Der Vorwurf: Er soll seine Hand im Oktober 2019 nahe Dortmund absichtlich so auf ein Gleis gelegt haben, dass sie von einem anfahrenden Zug abgetrennt wurde. Anschließend rief er den Rettungsdienst, die Hand konnte nicht gerettet werden. Zuvor hatte er das Körperteil bei verschiedenen Gesellschaften für insgesamt rund sechs Millionen Euro versichert. Der Angeklagte bestritt den Vorsatz und gab an, er sei gestolpert und aufs Gleis gefallen. Der Richter glaubte die Version nicht. Auch, weil der Mann 2014 in ähnlicher Weise aufgefallen war. Damals hieß es, ein Krokodil hätte ihm die Hand mit einem Biss verletzt. Jedoch hatte er die Verletzungen laut WDR mit zwei Nagelbrettern verursacht. Die Hand konnte - anders als im verhandelten Fall - gerettet werden. Darüber hinaus ist der 45-Jährige bereits wegen Betruges vorbestraft und verbüßte zum Zeitpunkt der Tat eine Bewährungsstrafe. 

Quelle: WDR

Königswinter: Schwelbrand in Schloss Drachenburg

Im historischen Schloss Drachenburg in Königswinter ist es am Donnerstag zu einem Schwelbrand gekommen. Da das Schloss derzeit für Dreharbeiten für die ZDF-Show "Bares für Rares" genutzt wird, waren keine Besucher in dem Gebäude. Wie die Feuerwehr berichtet, hatten Mitarbeiter der TV-Produktionsfirma bei der Vorbereitung der Dreharbeiten den Brandgeruch bemerkt und  die Einsatzkräfte verständigt. Als die Feuerwehr eintraf, hatten die Fernsehmitarbeiter das Schloss bereits verlassen. Der Schwelbrand in einer Zwischendecke war demnach schnell unter Kontrolle, der Schaden in dem historischen Gebäude blieb gering. Die Brandursache blieb zunächst unklar. Die Dreharbeiten konnten nach dem Einsatz fortgeführt werden. Laut "General-Anzeiger" hat die ZDF-Pressestelle den Vorfall bestätigt, die Proben für den Dreh wurden dem Sender zufolge unterbrochen. Die Stelle, an der der Einsatz stattfand, gehörte demnach jedoch nicht zu den Bereichen, die für den "Bares für Rares"-Dreh genutzt werden. 

Quelle: Feuerwehr Königswinter, "General-Anzeiger"

Bad Belzig: Polizisten sollen betrunkenen 70-Jährigen schikaniert haben

Weil sie einen betrunkenen 70-Jährigen schikaniert haben sollen, wird gegen zwei Polizisten aus dem brandenburgischen Bad Belzig ermittelt. Wie die Polizei in Potsdam am Donnerstag mitteilte, soll einer der Streifenbeamten in der Nacht zum Sonntag den alkoholisierten Mann zu Fuß begleitet und "augenscheinlich unangemessen bedrängt" haben. Der zweite Beamte habe "offenbar aus dem mit Schrittgeschwindigkeit fahrenden Funkstreifenwagen heraus mit einem Handy die Situation" gefilmt. "Beide Beamte waren offenbar amüsiert und lachten ob der Szenerie", erklärte die Polizei. Das etwa anderthalbminütige Video sei anschließend in eine WhatsApp-Gruppe geschickt worden. Darauf sei zu sehen, wie der Beamte den Betrunkenen auf dem Gehweg "verbal und durch mehrfaches Schieben" vorwärts dränge und wie er "einen Tritt in Richtung Gesäß des Geschädigten andeutet oder dem Mann einen Tritt versetzt". Genau sei dies wegen der Dunkelheit und der Videoqualität nicht zu erkennen.    

Gegen die Beamten wurden Strafanzeigen "wegen des Verdachts der Beleidigung durch herabwürdigendes und ehrverletzendes Einwirken auf den Geschädigten" erstattet und Disziplinarverfahren eingeleitet. Zudem wurde ihnen das Führen der Dienstgeschäfte bis auf Weiteres verboten. Zu dem Einsatz in Bad Belzig waren die Polizisten gerufen worden, weil der 70-Jährige Passanten belästigt und eine Flasche in Richtung des Anrufers geworfen haben soll, der daraufhin die Polizei verständigte.

Quelle: AFP

Monheim: Rehkitz vier Beine abgemäht und wie Müll lebend weggeworfen

In Monheim im bayerischen Landkreis Donau-Ries hat ein Unbekannter beim Mähen einer Wiese einem Rehkitz alle vier Läufe abgetrennt. Wie die "Augsburger Allgemeine" unter Berufung der Polizei berichtete, wurde das schwerverletzte Tier anschließend in eine Hecke geworfen, "um es wie Unrat zu entsorgen". Der Jagdpächter, mit dem das Mähen dem Bericht zufolge nicht abgestimmt war, fand das noch lebende aber nicht mehr zu rettende Tier. Er erschoss es, um ihm weiteres Leid zu ersparen. Der Vorfall ereignete sich demnach bereits im Mai, wurde aber erst jetzt bekannt. Die Polizei ermittelt nun wegen Verstöße gegen das Tierschutz- sowie das bayerische Jagdgesetz gegen unbekannt. 

Quelle: "Augsburger Allgemeine"

Berlin: Großer Crystal-Meth-Fund 

Die Brandenburger Polizei hat bei einem Schlag gegen eine Rauschgiftbande in Berlin zehn Kilogramm Crystal Meth sichergestellt. Dies sei die bisher größte sichergestellte Menge der Droge in der Region mit einem Schwarzmarktwert von rund einer Million Euro, berichtete das Polizeipräsidium am Donnerstag. Nach eineinhalb Jahren Ermittlungen hätten Beamte des Landeskriminalamts Ende Mai mit Unterstützung von Spezialeinsatzkräften (SEK) in Berlin-Pankow fünf Tatverdächtige festnehmen können. Die drei mutmaßlichen Drogenhändler und zwei Kuriere seien in Untersuchungshaft genommen worden. Zuvor hatte die "B.Z." berichtet.

Ausgangspunkt der Ermittlungen sei die Anzeige des Vermieters einer Lagerhalle in Schönerlinde in Brandenburg gewesen, berichtete die Polizei.

Quelle: DPA

Goch: 15-Jähriger fährt mit Familienauto – drei Jugendliche schwer verletzt 

Bei einer nächtlichen Spritztour mit dem Familienauto hat sich ein 15-Jähriger in Nordrhein-Westfalen mit dem Wagen der Eltern überschlagen. Er und seine beiden jeweils 16 Jahre alten Mitfahrer wurden bei dem Unfall in Goch nahe der niederländischen Grenze schwer verletzt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen war das Auto in der Nacht zu Donnerstag in einer Kurve nach links von der Straße abgekommen, gegen einen Baum geprallt und hatte sich dann überschlagen.

Das Fahrzeug blieb auf dem Dach liegen. Die Jugendlichen konnten demnach noch selbst aussteigen, bevor das Auto Feuer fing. Ein 35-jähriger Anwohner löschte den Brand.

Die Jugendlichen wurden in Krankenhäuser gebracht. Am Auto entstand Totalschaden, der Fahrer muss sich wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Wie der 15-Jährige an den Wagen kam war – genau wie weitere Details zur Unfallursache – zunächst nicht bekannt.

Quelle: DPA

Hannover: Acht Verletzte bei Explosion in Wohnhaus

Ein heftiger Knall hat am Mittwochabend einige Bewohner des Hannoveraner Stadtteils List hochgeschreckt. In einem Mehrfamilienhaus gab es eine Explosion, die sich zu einem flächigen Brand entwickelte. Dabei sind acht Menschen verletzt worden – einer davon schwer. Mehrere Anrufer hatten der Leitstelle zunächst eine Explosion in einer Wohnung im Stadtteil List gemeldet, wie ein Polizeisprecher am Abend sagte. Feuerwehrleute fanden am Unglücksort einen Mann mit Brandverletzungen auf der Straße. Im ersten Obergeschoss brannte eine Wohnung. Elf weitere Menschen, darunter fünf Kinder, mussten mit einer Drehleiter gerettet werden. Die Rettungskräfte rückten mit drei Löschzügen, mehreren Notärzten und Seelsorgern an. Außer dem Schwerverletzten kamen sieben weitere Menschen mit Rauchgasvergiftungen in Krankenhäuser. Das Feuer konnte nach kurzer Zeit gelöscht werden. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar. Was zu dem Unglück führte, ist noch unklar. Trümmerteile auf der Straße wie etwa ein zerbrochenes Fenster deuteten laut einem Feuerwehrsprecher auf eine Explosion.

Quelle: DPA

Nachrichten aus Deutschland: Explosion in Hannoveraner Wohnhaus
Mit Leitern rettete die Feuerwehr mehrere Anwohner aus dem brennenden Gebäude in Hannover
© Clemens Heidrich / DPA

Drachenfels: Unbekannte stehlen Gipfelkreuz vom Siegfriedfelsen

Seit 1987 stand ein Gipfelkreuz auf dem Siegfriedfelsen, 1,20 Meter hoch, massiver Stahl, fest verschraubt und mit zwei Abspann-Seilen gesichert – und jetzt demontiert. Wie die "Rheinische Post" berichtet, haben Unbekannte das Stahlkreuz entwendet, dessen Wert auf etwa 1000 Euro geschätzt wird. „Die ganze Konstruktion ist abgebaut worden.“ berichtet Gerhard Müller, der stellvertrende Vorsitzende des Verschönerungsvereins für das Siebengebirge (VVS) dem Blatt. Der Diebstahl muss auch sonst recht aufwendig gewesen sein, denn der Weg zum Gipfel führt durch einen dichten Wald, danach muss geklettert werden. Der Siegfriedfelsen ist Teil des Drachenfels-Gebirges und ragt 321 Meter hoch über den Rhein. 

Quelle: Rheinische Post

Tübingen: Ecstasy-Tablette geschluckt – 13-Jähriger kollabiert und stirbt

Ein 13-Jähriger ist in einer Tübinger Klinik gestorben, nachdem er eine Ecstasy-Tablette geschluckt hatte. Gegen einen 15-Jährigen, der ihm die Pille gegeben haben soll, werde ermittelt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Der Beschuldigte bestreite die Vorwürfe bisher. Der 13-Jährige war am Sonntagabend mit zwei Freunden in Münsingen auf der Schwäbischen Alb unterwegs, als er kollabierte. Die beiden Freunde alarmierten die Rettungskräfte. Der Zustand des Jugendlichen habe sich aber so stark verschlechtert, dass er nach wenigen Stunden gestorben sei, hieß es weiter. Eine Obduktion soll die genaue Todesursache klären.

Einer der Begleiter des Jugendlichen hatte den Rettungskräften den Angaben zufolge einen Hinweis gegeben, wonach der 13-Jährige offenbar wissentlich die Ecstasy-Tablette geschluckt hatte. Die Polizei geht außerdem Hinweisen nach, wonach der 15-Jährige die Pille im sogenannten Darknet - einem besonders geschützten Bereich im Internet - erworben haben könnte, ohne selbst die Inhaltsstoffe und den Wirkstoffgehalt zu kennen.

Bislang gebe es keine Anhaltspunkte dafür, dass der beschuldigte Jugendliche noch weitere Tabletten an andere Menschen abgegeben hat, hieß es in der Mitteilung weiter. Die Behörden warnten trotzdem eindringlich nicht nur grundsätzlich vor der Einnahme von Ecstasy-Tabletten, sondern auch speziell vor dem Konsum von Substanzen aus dem Darknet.

Quelle: DPA

Dithmarschen: Hubschrauber zieht drei Männer aus dem Watt

In Dithmarschen kam es am späten Mittwochabend zu einer kuriosen Rettungsaktion. Drei Männer waren mit dem Boot unterwegs und versuchten den Weg ans Ufer zu Fuß anzutreten, nachdem das Boot havariert war. Dabei versanken sie bis zur Brust im Watt und konnten sich nicht selbstständig aus dem sich festsaugenden Schlick befreien. Per Mobiltelefon gelang es ihnen noch, einen Notruf abzusetzen. Durch die fortschreitende Dunkelheit allerdings, konnte das Rettungsteam die Männer zunächst nicht ausmachen. Auch die hinzugerufenen Feuerwehrtaucher hatten wenig Glück, weil das Gelände besonders in der Dunkelheit kaum zu durchdringen ist. Erst alarmierter Rettungshubschrauber konnte die Schiffbrüchigen lokalisieren und in zwei Anflügen per Seilwinde aus dem Schlick ziehen. Die Männer wurden frierend aber in ganzen Stücken am Ufer abgesetzt. Einsatzleiter Lars Paulsen berichtete anschließend dem Presseportal, wie entscheidend der Hubschrauber für die erfolgreiche Rettung gewesen ist: "Nicht nur an die Männer über den Land- oder Wasserweg heranzukommen wäre sehr zeitaufwändig und kräftezehrend gewesen, sondern auch die Befreiung aus dem Schlick selbst. Die Einsatzkräfte wären ebenso im Schlick eingesunken und hätten keine Möglichkeit, die nötige Kraft aufzuwenden, um die Personen aus dem Schlick zu ziehen!"

Quelle: Presseportal

 Nachrichten aus Deutschland von Mittwoch, 10. Juni: 


Duisburg: Polizei stoppt Fake-Ferrari

Eigentlich dachten die Beamten in Duisburg-Beeck, sie hätten es mit einem Ferrari zu tun. Doch weit gefehlt. Bei dem roten Flitzer, den die Polizisten am Montagmorgen kontrollierten, handelte es sich in Wirklichkeit um einen Toyota MR2. Dabei sah der vermeintliche Sportwagen täuschend echt aus: rote Lackierung, das berühmte Pferd auf dem Kühlergrill und das gelbe Emblem auf den Seiten und der Motorhaube. Da es sich bei "Ferrari" um eine geschützte Marke handelt, muss sich jetzt der 45 Jahre alte Fahrer mit einer Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Markengesetz auseinandersetzen.

Quelle: Polizei Duisburg

Stuttgart: Drei Verletzte bei Unfall mit Rettungswagen

In Stuttgart ist ein Rettungswagen mit einem Auto zusammenstoßen. Wie die Polizei berichtet, war der Rettungsdienst am Mittwochvormittag mit Sondersignal unterwegs, als er bei Rotlicht in eine Kreuzung fuhr. Eine 39-Jährige, die bei Grün die Kreuzung überfahren wollte, übersah das Fahrzeug. Bei dem Zusammenstoß kippte der Rettungswagen auf eine Laterne. Der Mast knickte dabei um und das Einsatzfahrzeug kam auf der Seite zum Liegen. Der 41 Jahre alter Sanitäter, sein 24 Jahre alter Beifahrer sowie die Frau erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen. Während der Einsatzfahrt befand sich kein Patient im Rettungswagen.

Ein Rettungswagen liegt nach einem Unfall auf einer Kreuzung auf der Seite
Der Rettungswagen liegt nach einem Unfall auf einer Kreuzung auf der Seite
© Andreas Rosar / DPA

Quelle: Polizei Stuttgart

Neubrandenburg: Bienenschwarm sorgt für Polizeieinsatz

Ein Bienenschwarm hat in auf dem Neubrandenburger Datzeberg zu einem Polizeieinsatz geführt. Dort hatten Bewohner an einer Hochhaus-Fassade eine erschreckend hohe Anzahl der Tierchen entdeckt und die Polizei gerufen. Schließlich wurde ein Imker angefordert, der schnell die Bienenkönigin ausmachen das Bienenvolk so umsiedeln konnte. Seiner Einschätzung nach handelte es sich insgesamt um etwa 10.000 Bienen. Bei der Umsiedelung unterstützten ihn die Polizeibeamten, von denen einer dabei in die Stirn gestochen wurde. Seine Dienst konnte er trotzdem fortsetzen, wie es heißt. 

Quelle: Polizei Neubrandenburg

Celle: Mann bricht seiner Freundin die Nase

Zu einem Fall von häuslicher Gewalt musste die Polizei in Celle in der Nacht zu Dienstag ausrücken. Wie die Beamten am Mittwoch berichteten, hatte ein 59-Jähriger seiner 50 Jahre alten Lebensgefährtin die Nase gebrochen. "Der leicht alkoholisierte Wüterich hatte sich über das gekochte Abendessen aufgeregt und war schließlich derart ausgerastet, dass er nicht nur den Tisch umwarf und Geschirr an die Wand schmetterte, sondern auch gegenüber seiner Partnerin gewalttätig wurde", wie die Polizei mitteilte. Die verängstigte Frau flüchtete dann mit blutender Nase aus der Wohnung und wurde von einem zufällig vorbeikommenden Taxi in ein Krankenhaus gebracht. Noch in der selben Nacht suchte sie die Polizeidienststelle auf und erstattete eine Strafanzeige wegen Körperverletzung. In Begleitung von Polizeibeamten fuhr sie zurück in ihre Wohnung, in der sich der Tatverdächtige weiterhin wie selbstverständlich aufhielt. Gegen ihn wurde ein mehrtätiger Wohnungsverweis ausgesprochen. Für Opfer häuslicher Gewalt stellt die Polizei unter nachfolgendem Link https://www.polizei-beratung.de Informationsmaterial zur Verfügung.

Quelle: Polizei Celle

Hamburg: Nachtzug Salzburg-Sylt geplant

Zwischen Salzburg und Sylt soll vom 4. Juli an ein Nachtzug fahren. Zweimal wöchentlich werde das Hamburger Eisenbahnunternehmen RDC bis September eigene Züge als "Alpen-Sylt-Nachtexpress" in beide Richtungen auf die Schiene bringen, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Die Strecke fahre über Prien am Chiemsee, München, Frankfurt, Hamburg und Husum - und verbinde damit mehrere Großstädte mit Ferienregionen im Süden und Norden Deutschlands. RDC betreibt auch den Autozug nach Sylt.

Bahnreisende können derzeit zwischen mehreren IC-Verbindungen nach Sylt wählen: Nach Sylt fahren Züge ab Dresden (via Berlin), Frankfurt, Köln (via Bremen) und Karlsruhe (via Frankfurt und Hannover). Von der Insel aus kommt man nach Dresden (via Berlin), Stuttgart (via Frankfurt, Köln und Bremen), Frankfurt (via Köln und Bremen) und Karlsruhe (via Frankfurt und Hannover). 

Die Deutsche Bahn hatte ihr Nachtzugnetz vor einigen Jahren in Deutschland stark ausgedünnt. Vor drei Jahren hatte dann die Österreichische Bundesbahn (ÖBB) das defizitäre DB-Nachtzuggeschäft übernommen. Bis zum Jahr 2026 soll der ÖBB-Nightjet-Betrieb stufenweise ausgebaut werden.

Hamburg: Neue Ermittlungen gegen Polizei nach Einsatz gegen Schwarzen

Vor dem Hintergrund der weltweiten Proteste gegen rassistische Polizeigewalt in den USA sorgt ein Video von einem bereits Monate zurückliegenden Polizeieinsatz in Hamburg für Aufsehen. Auch die Staatsanwaltschaft sei erneut in den Fall eingeschaltet, sagte eine Sprecherin am Dienstag. Das Video, dass bis Dienstagvormittag noch bei Youtube einsehbar, danach jedoch nicht mehr auf der Plattform freigegeben war, zeigt, wie drei Polizisten einen Mann mit dunkler Hautfarbe am Boden eines Gehsteigs im Stadtteil Horn festhalten. Ein Beamter drückt dabei den Kopf des Mannes mit beiden Händen aufs Pflaster.

Laut Staatsanwaltschaft zeigt das Video einen Einsatz vom 11. August vergangenen Jahres. Wie Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) am Dienstag in der Landespressekonferenz sagte, war es nach einem Parkverstoß dazu gekommen. Der Mann, dessen Wagen abgeschleppt werden sollte, sei ein französischer Staatsbürger, der versucht habe, sich vom Ort des Geschehens zu entfernen. "Dann ist er festgehalten worden, dann gab es ein Handgemenge und dann kam - so jedenfalls ist die Berichtslage der Polizei - es zu dieser Situation, dass der Betroffene am Boden lag und festgehalten wurde", sagte Grote.

Schon im vergangenen Jahr seien Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt gegen die Polizeibeamten aufgenommen, aber später wieder eingestellt worden, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Damals habe den Ermittlern nur ein Video von dem Vorfall aus anderer Perspektive vorgelegen. "Dieses Video und die weiteren Ermittlungsergebnisse waren damals nicht ausreichend zur Begründung eines hinreichenden Tatverdachts gegen die Polizeibeamten." 

Mit der nun vorliegenden neuen Aufnahme seien die Ermittlungen wieder aufgenommen worden. Der Vorfall werde derzeit von der Dienstelle Interne Ermittlungen der Polizei untersucht. "Nur zur Klarstellung möchte ich darauf hinweisen, dass Gegenstand des Verfahrens nicht Rassismusvorwürfe sind, sondern Straftaten, insbesondere Körperverletzungsdelikte im Amt", erklärte die Sprecherin.

Quelle: DPA

Erfurt: Autofahrer rast in Streifenwagen

Schwerer Unfall in Erfurt: Dort war am Dienstag eine Streifenwagenbesatzung auf einen Opel aufmerksam geworden, der am Fahrbahnrand stand und offensichtlich eine Panne hatte. Wie die Beamten berichteten, stellte sich das Polizeifahrzeug mit eingeschaltetem Blaulicht und Warndreieck hinter den Opel, um den Wagen abzusichern. Ein 34-Jähriger Autofahrer bemerkte dies zu spät und fuhr ungebremst in den Funkstreifenwagen. Bei dem Zusammenstoß wurden mehrere Personen zum Teil schwer verletzt. Unter ihnen die beiden Polizeibeamten, die in ihrem Fahrzeug saßen. Der 34-jährige verletzte sich bei dem Unfall schwer. Eine dritte Person die sich im Streifenwagen befand, befindet sich nach bisherigen Erkenntnissen in kritischen Zustand. Alle vier wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die Personen aus dem Pannenfahrzeug hatten glücklicherweise den Pkw verlassen und wurden so Zeugen des tragischen Unfalls.

Quelle: Polizei Erfurt

A7 bei / Eichenzell: Lkw-Fahrer erschrickt sich wegen Blitzer und baut Unfall Auf der A7 ist es am Dienstag zu einem schweren Unfall gekommen. Wie die Polizei am Mittwochmorgen berichtete, fuhr ein Pkw im Bereich Eichenzell zu schnell und löste das Blitzlicht einer Radaranlage aus. Der hinter ihm fahrende Lkw-Fahrer erschrak sich durch das Blitzlicht und verriss das Lenkrad nach rechts. Daraufhin geriet der Laster ins Schlingern, prallte gegen die Leitplanke rechts neben der Fahrbahn, woraufhin die Leitplanke umgerissen und das dahinterstehende Geschwindigkeitsmessgerät der Polizei beschädigt wurde. Anschließend fuhr der Lkw nach links quer über beide Fahrspuren und prallte gegen die dortige Mittelleitplanke. Die Sattelzugmaschine drehte sich um 180 Grad, verkeilte sich mit dem anhängenden Auflieger und kam an der Mittelleitplanke zum Stehen. Beide Fahrbahnen waren in Höhe des Parkplatzes Lohmühle für über zwei Stunden voll gesperrt. Der Verkehr wurde über den Parkplatz Lohmühle umgeleitet. Es kam zu einem etwa zwei Kilometer langen Rückstau.

Quelle: Polizei Osthessen

 Nachrichten aus Deutschland von Dienstag, 9. Juni: 


Baden-Baden: Anwohner attackiert Mann beim Rasen mähen

Ein entnervter Anwohner hat am Montagabend in einem Wohngebiet in Baden-Baden einen Mann beim Rasen mähen attackiert und mit einem Metallstiel am Kopf verletzt. Wie die Polizei mitteilte, bearbeitete das spätere Opfer mit einem Rasenmäher eine Wiese zwischen mehreren Wohnhäusern. Gegen 18 Uhr forderte ihn ein Bewohner zunächst verbal dazu auf, das Gerät ab- und die Arbeiten einzustellen. Weil der Arbeiter dieser Forderung nicht nachkam, attackierte der aufgebrachte Anwohner den Mann mit einem Metallstiel. Laut den Beamten wurde der 30-Jährige mehrmals am Kopf getroffen. Er begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung. Gegen den Schläger wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Laut den aktuellen Richtlinien der 32. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) dürfen Elektro-Rasenmäher in Deutschland montags bis samstags von 7 Uhr morgens bis 20 Uhr abends betrieben werden.

Quelle: Polizei Baden-Baden

Stralsund: Publikumsliebling "Niki" im Ozeaneum gestorben

Eine der großen Attraktionen des Ozeaneums Stralsund, der Sandtigerhai "Niki", ist tot. Wie unter anderem "NDR 1" berichtete, starb der 200 Kilogramm schwere Publikumsliebling bereits am Freitag im Alter von 18 Jahren. Todesursache soll ein Herz-Kreislauf-Versagen sein. "Niki" war 2008 aus Berlin nach Stralsund gekommen und mit einer spektakulären Aktion zunächst in einem Transportbehälter auf das Dach des Ozeaneums gehievt und später ins Aquarium transportiert worden. Sandtigerhaie können in freier Wildbahn bis zu 40 Jahre alt werden. Die Ursache für das frühe Herzversagen soll eine Obduktion des zweieinhalb Meter langen Tieres klären.

Quelle: "NDR 1"

Hannover: Schmuckdieb flüchtet im ICE, Video entlarvt ihn

Auf dem Hauptbahnhof Hannover hat ein 31-Jähriger am Montagabend vermeintlich "fette Beute" gemacht. Wie die Polizei berichtet, entwendete der Mann einer Hamburgerin einen auf dem Boden abgestellten Rucksack mit Schmuck und persönlichen Gegenständen im Wert von fast 20.000 Euro. Die 61-Jährige bemerkte den Diebstahl zunächst nicht. Der mutmaßliche Täter sprang laut den Beamten in einen ICE Richtung Hamburg. Und genau dort nahmen Beamte den iranischen Staatsbürger fest. Der bestritt den Diebstahl und behauptete, den Rucksack gefunden zu haben. Eine am Bahnsteig installierte Überwachungskamera entlarvte den zudem alkoholisierten Mann.

Quelle: Polizei Hannover

Stockelsdorf: Zehnjähriger leblos in Kinderzimmer aufgefunden

Im schleswig-holsteinischen Stockelsdorf hat sich ein schrecklicher Unfall ereignet. Ein zehnjähriger Junge soll sich in seinem Kinderzimmer selbst stranguliert haben. Wie die Polizei berichtete, befanden sich die Mutter des Jungen, ihr Ehemann und zwei Geschwisterkinder zum diesem Zeitpunkt im Haus, jedoch nicht im Zimmer des Jungen. Das Kind verstarb am Sonntag trotz umgehend eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen. Wie die "Hamburger Morgenpost" berichtet, gehen die Ermittler derzeit davon aus, dass das Kind beim Spielen ums Leben kam. "Anhaltspunkte für ein Tötungsdelikt sind nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht vorhanden", wird Staatsanwältin Ulla Hingst zitiert. Zum genauen Todesablauf wolle man noch keine genauen Angaben machen. 

Quellen: Polizei Lübeck"Hamburger Morgenpost"

Essen: Passant findet Leiche auf Straße

Grausiger Fund in Essen: Dort wurde die Polizei am späten Montagabend um kurz vor Mitternacht alarmiert, nachdem Passanten auf der Straße einen toten Mann entdeckt hatten. Wie "Der Westen" berichtete, wurde der Mann durch einen Verkehrsunfall getötet. Der Fahrer hat demnach offenbar Fahrerflucht begangen. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen.

Quelle: "Der Westen"

Worms: Bettwäsche überführt Einbrecher

Ein Bettbezug hat einen Einbrecher in Worms auffliegen lassen. Wie die Polizei am frühen Dienstagmorgen mitteilte, war der 40-Jährige in der Nacht in eine Wohnung eingebrochen. Als die Bewohnerin das bemerkte, rief sie ihren Lebensgefährten an. Dieser machte sich gleich auf den Weg zum Haus - traf dabei aber auf einen Mann, der in einem Bettbezug mehrere Gegenstände transportierte. Weil ihm das Wäschestück bekannt vorkam, sprach er den Einbrecher an. Dieser ließ seine Beute fallen und rannte los. Gemeinsam mit zwei weiteren Passanten gelang es dem Lebensgefährten aber, den Einbrecher bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten.

Quelle: DPA

 Nachrichten aus Deutschland von Montag, 8. Juni: 


Bochum: Supermarkt-Kunde wird mit Rindersteak attackiert, weil er den Abstand nicht einhielt   

An der Frischetheke eines Bochumer Supermarkts nahm ein Kunde es mit den geltenden Abstandsregeln sehr genau. Weil ein weiterer Kunde ihm für seine Begriffe zu nah gekommen war, drehte er sich um und drohte: "Hau ab hier, oder ich hau dir gleich in die Fresse." Der 53-Jährige trat nach Angaben der Polizei zwar zurück, aber das reichte seinem Vordermann offenbar nicht. Er schlug dem Mann mit einem knapp zwei Kilogramm schweren Stück argentinischen Rinderfilets ins Gesicht, das er gerade von der Supermarkt-Mitarbeiterin ausgehändigt bekommen hatte.  

Der Geschlagene brachte sich in Sicherheit und verständigte die Polizei. Der 48-jährige Angreifer räumte die Tat zwar ein, reagierte jedoch mit Unverständnis – schließlich sei er in seiner "persönlichen Sphäre" verletzt worden. Die Polizisten schrieben eine Anzeige wegen Körperverletzung gegen den Mann. Das 53 Jahre alte Opfer trug leichte Verletzungen davon und begab sich später in ärztliche Behandlung.

Quelle: AFP

Ingolstadt: Spaziergänger findet skelettierte Leichenteile in Wald

Ein Spaziergänger hat in einem Wald in Oberbayern skelettierte Leichenteile gefunden. Der rechtsmedizinischen Untersuchung zufolge handelt es sich um die Überreste eines seit 18 Jahren vermissten Pärchens, wie die Polizei in Ingolstadt am Montag mitteilte. Im Jahr 2002 hatte ein Verwandter eine Vermisstenanzeige bei der Polizei gestellt, weil das Paar nicht erreichbar war. Die Todesursache war noch unklar.

Vor einer Woche fand ein Spaziergänger in der Gemeinde Kipfenberg im Landkreis Eichstätt zunächst einen skelettierten menschlichen Schädel und weitere Knochen. Bei anschließenden Grabungen entdeckte die Polizei einen zweiten Schädel und noch mehr Knochen. Das aus dem Wald geborgene Erdreich wurde in einer Halle zerkleinert und gesiebt. Dabei wurde Zähne und weitere Knochenteile entdeckt. 

Mittels aufwändiger Untersuchungen sicherten Rechtsmediziner DNA-Material aus den Knochen. Die Spur führte zu dem seit 2002 vermissten Pärchen. Die Kriminalpolizei richtete eine Ermittlungsgruppe zur Untersuchung der genauen Todesumstände ein.

Quelle: AFP

Lindlar: Einbrecher entschuldigt sich für nächtliche Störung und flüchtet mit Bargeld

Mit den Worten "Oh, Entschuldigung, die Haustür war auf" hat ein Einbrecher eine Hausbewohnerin im nordrhein-westfälischen Lindlar höflich um Verständnis gebeten – und anschließend mit seiner Beute Fersengeld gegeben. Die 64-jährige Frau wachte bei dem nächtlichen Einbruch auf, wie die Polizei am Montag in Gummersbach mitteilte. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der unbekannte Mann bereits im Schlafzimmer der Bewohnerin.

Der ertappte Dieb machte sich umgehend mit Bargeld aus dem Staub, das er zuvor in Schränken gefunden hatte. "Die Haustür zog er hinter sich zu", berichtete die Polizei. Die Ordnungshüter suchen nun nach einem kräftig gebauten Brillenträger, der Hochdeutsch spricht.

Quelle: AFP

Mölln: Einbrecher stehlen zwei Katzen aus Tierheim

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden im Möllner Tierheim im Kreis Herzogtum Lauenburg zwei Katzen aus dem Katzenhaus gestohlen. Nach ersten Erkenntnissen gelangten die unbekannten Täter über die gewaltsam geöffnete Eingangstür auf das Gelände des Tierheimes. Von dort drangen sie in das sogenannte Katzenhaus ein und entwendeten zwei Katzen. Die Polizei bittet um Hinweise. Wer hat im angegebenen Tatzeitraum im Bereich des Tierheims verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen. Wer kann Angaben zur Tat und zum Verbleib der entwendeten Tiere machen? Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei Ratzeburg unter der Telefonnummer 04541/809-0.

Quelle: DPA

Wuppertal: ICE fährt gegen brennenden Baum: Zug evakuiert 

Ein Schnellzug der Deutschen Bahn ist in Wuppertal gegen einen brennenden Baum gefahren. Der ICE mit rund 150 Menschen an Bord sei evakuiert worden, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei in Sankt Augustin am Samstagabend. Ein Fahrgast habe einen Schock erlitten, eine weitere Person habe über Kreislaufbeschwerden geklagt, hieß es. Die Lok sei nicht unerheblich beschädigt worden. Der Baum war nach Polizeiangaben am Samstagnachmittag auf eine Oberleitung gefallen, hatte Feuer gefangen und war teils auf den Gleisen liegen geblieben.

Quelle: DPA

Neustadt am Rübenberg: Autofahrer und Wolf sterben bei Verkehrsunfall

Im niedersächsischen Neustadt am Rübenberg kam es am Sonntagabend zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Kleinwagen kollidierte mit einem Wolf, sowohl der 76-jährige Fahrer sowie das Tier kamen bei dem Zusammenprall ums Leben. Wie die Polizei in Hannover am Montagmorgen mitteilte, ereignete sich der Unfall am späten Sonntagabend auf der Bundesstraße 6 zwischen Frielingen und Neustadt-Bordenau. Nach dem Zusammenprall mit dem Wolf stieß der Kleinwagen gegen einen Baum und überschlug sich. Der Fahrer starb noch an der Unfallstelle. Die Beamten ermitteln nun, wie genau es zu dem Unfall kam. Ein Wolfsbeauftragter der Region Hannover stellte laut Polizei fest, dass es sich bei dem Tier um einen Jungwolf handelte.

Quelle: DPA

Gießen: Frau läuft nach Unfall auf die Autobahn und wird von Fahrzeug erfasst

Am Montag früh wurde bei einem Unfall auf der Autobahn 45 in der Nähe von Gießen eine Frau getötet. Die Autofahrerin sei nach einem Zusammenstoß aus ihrem Fahrzeug gestiegen und von einem anderen Fahrzeug erfasst worden, erklärte ein Sprecher der Polizei. Drei weitere Menschen wurden schwer verletzt. Nach ersten Erkenntnissen waren kurz nach Mitternacht aus noch ungeklärter Ursache ein Kleinbus und das Fahrzeug der Frau zusammengestoßen. Die Fahrerin stieg aus und stand auf der Fahrbahn, als ein weiteres Auto sie traf. "Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Frau bis auf die Gegenfahrbahn geschleudert, wo sie ihren Verletzungen erlag", sagte der Sprecher. Der Fahrer des Busses, seine Beifahrerin und die Fahrerin des dritten Fahrzeugs wurden schwer verletzt in umliegende Krankenhäuser transportiert. Die Autobahn war über mehrere Stunden in beide Richtungen gesperrt.

Quelle: DPA


Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 01. Juni bis 07. Juni 2020 lesen Sie hier.

sve / jek DPA

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