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Nachrichten aus Deutschland: Video zeigt, wie ein Lkw beinahe zwei Radfahrer erfasst – Strafverfahren eingeleitet

Berlin: Lkw überfährt beinahe zwei Radfahrer - Polizei leitet Strafverfahren ein +++ Dortmund: Mann seilt sich auf Flucht aus drittem Stock ab +++ Indersdorf: Mann fährt nach Trennung mit Bus durch Terrassentür +++ Nachrichten aus Deutschland.

nachrichten deutschland - radfahrer berlin

Viel Platz ist da nicht: Der Lkw braust an einem der beiden Radfahrer vorbei

Berlin: Lkw erfasst beinahe zwei Radfahrer - Polizei leitet Strafverfahren ein

Die Polizei Berlin sucht einen Lkw-Fahrer, der am Donnerstag beinahe zwei Radfahrer in einer baustellenbedingten Verengung (Greifswalder Straße) überfahren hat. Ein Twitter-User hatte die Situation hinter den betroffenen Radlern gefilmt und sich in seinem Tweet direkt an das Bezirksamt Pankow gewandt. So wurde offenbar auch die Polizei auf den Vorfall aufmerksam. Man habe ein Strafverfahren - zunächst gegen den Lkw-Fahrer - eingeleitet, teilten die Beamten am Freitag auf Twitter mit. Auch die beiden Radfahrer werden demnach gesucht. Zuerst hatte die "BZ" über den Fall berichtet.

In dem knapp 30-sekündigen Video ist zu sehen, wie die beiden Radfahrer auf dem Radweg fahrend an dem Lkw vorbeifahren. Wenige später jedoch kommt es aufgrund einer Baustelle zu einer Fahrbahnverengung - der Radweg ist dennoch auch in diesem Bereich weiter mit Streifen gekennzeichnet. Im Moment als der erste Radfahrer die Engpass passiert, braust der Lkw links an dem Mann vorbei. Dass dieser bei dem Manöver nicht erfasst wird, grenzt fast an ein Wunder. Der zweite Radfahrer entgeht der Situation indem er scharf abbremst.

Wie eng es an der Baustelle zugeht, legt ein von der Verkehrsinformationszentrale Berlin getwittertes Bild nahe. Laut "BZ" hat die Verkehrs-Senatsverwaltung inzwischenreagiert und angekündigt, die Baustelleneinrichtung zu prüfen. 

Dortmund: Mann seilt sich auf Flucht aus drittem Stock ab

Auf der Flucht vor der Polizei hat sich ein 31-Jähriger mit zusammengeknoteten Kleidungsstücken aus seiner Wohnung in Dortmund abgeseilt. Zwei Beamte hatten den Mann am Freitagmorgen zur Vollstreckung eines Haftbefehls aufgesucht, wie die Polizei mitteilte. Weil dieser zunächst die Tür nicht öffnete, wurde ein Schlüsseldienst gerufen. Die Zeit habe der Dortmunder genutzt, um mehrere Kleidungsstücke aneinanderzuknoten und sich auf der Rückseite des Gebäudes aus dem dritten Stock abzuseilen. Dabei stürzte der 31-Jährige von dem anscheinend zu kurz geratenen Seil und brach sich zwei Lendenwirbel. Die Beamten brachten den Dortmunder zunächst in ein Krankenhaus. Bald muss er seine Freiheitsstrafe von neun Monaten absitzen.

Indersdorf: Mann fährt nach Trennung mit Bus durch Terrassentür 

Nach einem Streit flippte er aus: In Bayern ist ein Mann mit seinem Kleinbus durch die Terassentür ins Haus seinr Ex-Freundin gerast. Danach griff er sie an. Der 32-Jährige und die zwei Jahre jüngere Frau hatten sich nach Angaben eines Polizeisprechers vor einigen Wochen getrennt. Unmittelbar vor der Tat am Vorabend im oberbayerischen Markt Indersdorf wollte der 32-Jährige noch Sachen aus dem Haus abholen - es kam jedoch zu einer Auseinandersetzung.

Der Mann steuerte daraufhin sein Fahrzeug über einen Fußweg, durch den Zaun und eine Glastür ins Wohnzimmer des Einfamilienhauses. Danach stieg er aus, bedrohte die 30-Jährige und packte sie am Hals. Die Frau wurde bei dem Angriff leicht verletzt. Ihr 32 Jahre alter aktueller Lebensgefährte griff ein und überwältigte den Ex-Partner. Die Polizei konnte den ebenfalls leicht verletzten Angreifer später widerstandslos festnehmen. Er äußerte sich zunächst nicht zur Tat.

Die 30-Jährige und ihr aktueller Partner waren nicht im Wohnzimmer, als der 32-Jährige mit dem Wagen hinein fuhr. Neben dem Fahrzeug wurden auch Möbel und die Terrasse beschädigt - es entstand ein Schaden von geschätzt rund 10.000 Euro.

Berlin: Unbekannter vergräbt Rasierklingen auf Spielplatz

nachrichten deutschland - bus in haus

Die Polizei konnte den leicht verletzten Angreifer später widerstandslos festnehmen (Symbolbild)

DPA

In Berlin-Zehlendorf hat ein Mann auf einem Spielplatz im Sand versteckte Rasierklingen entdeckt. Der 35-Jährige alarmierte daraufhin die Polizei, die insgesamt fünf Rasierklingen fand. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass noch mehr der scharfen Gegenstände vergraben wurden, sperrten Einsatzkräfte das Gelände vorerst ab und informierten das Grünflächenamt des Bezirks. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung.

Reutlingen: Polizeischülerin stellt gesuchtem Gewalttäter ein Bein

Eine Polizeischülerin in Baden-Württemberg hat einem Straftäter ein Bein gestellt und ihn so geschnappt. Wie die Beamten mitteilten, waren die 21-Jährige und ein 22 Jahre alter Kollege in der Nacht zum Freitag privat in Reutlingen unterwegs, als sie an einer Bushaltestelle den Mann bemerkten, der mit zwei Haftbefehlen gesucht wurde. 

Der 22-Jährige rief seine Kollegen, die mit mehreren Streifenwagen vorfuhren. Der 24 Jahre alte Gesuchte wollte daraufhin flüchten - stolperte aber über das Bein, das ihm die 21-Jährige gestellt hatte. Mehreren Beamten gelang es schließlich, den Mann festzunehmen und noch in der Nacht in ein Gefängnis zu bringen, in dem er achteinhalb Monate unter anderem wegen Körperverletzung absitzen muss.

Jena: 30-Jähriger stirbt in Shisha-Bar

Im thüringischen Jena ist in der Nacht ein 30 Jahre alter Mann in einer Shisha-Bar ums Leben gekommen. Laut Polizei verstarb der Syrer vermutlich aufgrund einer Kohlenmonoxidvergiftung. Demnach wollte der Mann im Keller ein Notstromaggregat überprüfen, bei dem der Strom ausgefallen war und er daher Benzin nachfüllen wollte. Durch die Verbrennungsgase sei der Raum jedoch voller Kohlenmonoxid gewesen, der 30-Jährige fiel in Ohnmacht, heißt es.

Als der Mann nicht zurückkehrte, schauten zwei Männer nach ihm, kamen jedoch zu spät - der Wirt war zu diesem Zeitpunkt schon tot. Im Keller wurde einer der beiden Helfer ebenfalls ohnmächtig, der andere konnte sich ins Freie retten und einen Notruf absetzen. Insgesamt 17 Menschen, die in dem Haus wohnen, mussten in Sicherheit gebracht werden, darunter ein Kleinkind. Sie kamen später in einem Hotel unter. Die Kripo Jena ermittelt wegen fahrlässiger Tötung.

Buer: Mann gibt Schüsse auf Imbiss ab

In Nordrhein-Westfalen hat sich 39-jähriger Mann aus Velbert der Polizei gestellt, der verdächtigt wird, am frühen Samstagmorgen der letzten Woche auf einen Imbiss in Buer geschossen zu haben. Zum Zeitpunkt der Schussabgabe hielten sich laut Polizei zwei Reinigungskräfte in den Räumlichkeiten auf. Durch Ermittlungen kam man dem Mann auf die Spur, die Staatsanwaltschaft ordnete die Durchsuchung seiner Wohnung an. Dort aber traf man den 39-Jährigen nicht an. Stattdessen suchte er im Tagesverlauf selbstständig eine Wache auf. Die Polizei ermittelt noch, geht aber davon aus, dass der Mann die Schüsse ungezielt abgegeben hatte. Die beiden Reinigungskräfte blieben unverletzt.

Die Wetterprognose für Deutschland am Freitag, den 15. Juni: 

Aktuelle amtliche Unwetterwarnungen finden Sie auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes (DWD).


Nachrichten von Dopnnerstag, 14. Juni

Lauterbach: Polizei ermittelt wegen Vergewaltigung gegen Zwölfjährigen

Die Polizei ermittelt im Vogelsbergkreis in Hessen gegen einen Zwölfjährigen wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung einer
gleichaltrigen Mitschülerin. Die Polizei habe einen Hinweis der Schulleitung bekommen, teilte sie in Fulda mit.

Das betroffene Mädchen habe den Mitschüler des bereits einige Zeit
zurückliegenden Vorfalls beschuldigt. Wann und wo die Tat geschehen sei, müsse noch ermittelt werden.

Der Junge sei noch nicht zu den Vorwürfen vernommen worden, hieß es weiter. Mit Blick auf das Alter der beiden Kinder hielten sich die Ermittler mit Einzelheiten zu den Anschuldigungen zurück.

Unbekannte verschickten unterdessen in Lauterbach im Vogelsbergkreis Flugblätter, wonach vier Flüchtlinge die Tat begangen haben sollen.

"Diese Unterstellung deckt sich in keiner Weise mit den Erkenntnissen der Polizei", betonte ein Polizeisprecher. "Der Mitschüler, dem die Tat vorgeworfen wird, ist in Deutschland geboren und hat die deutsche Staatsangehörigkeit."

Schwabach: Gafferin fotografiert sterbenden Unfallgegner

Am Donnerstagvormittag hat ein 55-Jähriger einen Herzinfarkt erlitten, während er am Steuer saß. Die Folge: Der Mann wurde bewusstlos, sein Wagen kollidierte mit einem Kia. Wie der "Merkur" berichtet, versuchten die alarmierten Rettungskräfte den Verunglückten noch zu reanimieren - jedoch ohne Erfolg. 

Die Fahrerin des Kia berührte die Tragödie scheinbar wenig: Sie zückte kurzerhand ihr Smartphone und fotografierte ihren sterbenden Unfallgegner. Als Polizisten das bemerkten, beschlagnahmten sie das Gerät der 51-Jährigen, heißt es in dem Bericht weiter. Gegen die Frau werde wegen der Gaffer-Fotos nun ermittelt.

Esslingen: Segelflugzeug stürzt ab - Pilot schwer verletzt

Aus bisher ungeklärter Ursache ist am Donnerstagvormittag ein Segelflugzeug kurz nach dem Start verunglückt. Gegen 9.30 Uhr war die Maschine von einem Motorsegler am Flugplatz in Esslingen (Baden-Württemberg) in die Luft gezogen worden. Sofort nachdem der Segelflieger ausgeklinkt worden war, stürzte er ab. Wie die Polizei berichtet, krachte das Flugzeug auf eine nahe gelegene Waldlichtung. Der Pilot wurde dabei schwer verletzt.

Flughafenmitarbeiter, die das Unglück beobachteten, riefen sofort den Notruf. Zahlreiche Rettungskräfte seien ausgerückt und hätten die Maschine nach einer Viertelstunde gefunden. Der 29-jährige Pilot wurde zunächst vor Ort versorgt und anschließend per Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen, heißt es weiter. Experten für Flugunfalluntersuchung sollen nun die Ursache des Absturzes ermitteln.

Nachrichten Deutschland Absturz Flugzeug Esslingen

Die Maschine stürzte auf eine Waldlichtung nahe des Segelflugplatzes

DPA

Mönchengladbach: Mit 715.000 Euro Bargeld auf der Autobahn

715.000 Euro Bargeld, in 40 Pakete gebündelt, unter den Vordersitzen versteckt - diese Entdeckung machten Bundespolizisten am Mittwochmorgen in Nordrhein-Westfalen. 

Auf der A61 hatten die Beamten eine 48-jährige Frau an der Anschlussstelle Mönchengladbach-Rheydt gestoppt. Sie gab an, auf der Reise von Italien in die Niederlande zu sein, um dort ihren Sohn zu besuchen. Bei der Kontrolle habe sie "ruhig und gelassen" gewirkt, so die Bundespolizei weiter. Bei einer genaueren Überprüfung des Innenraums fanden die Beamten dann das Geld, das anschließend beschlagnahmt wurde. Das Zollfahndungsamt in Essen übernahm die weitere Bearbeitung des Falls. Die Frau durfte weiterreisen.

Oberhausen: Leiche im Rhein-Herne-Kanal - Polizei sucht Ehemann der Toten

Die Mordkommission fahndet nach einem 37-jährigen Mann, der seine Frau getötet und im Rhein-Herne-Kanal versenkt haben soll. Da sich der Verdächtige mit südosteuropäischer Herkunft möglicherweise in seine Heimat abgesetzt hat, wird mit einem Europäischen Haftbefehl nach ihm gesucht.

Nachrichten Deutschland Oberhausen Kanalbrücke

Eine Kanufahrerin entdeckte den Leichnam nahe der Kanalbrücke an der Konrad-Adenauer-Allee in Oberhausen

DPA

Vor knapp zwei Monaten hatte eine Kanufahrerin ein Paket in dem Kanal entdeckt und am Mittag des 22. April den Notruf gewählt. Nachdem die Wasserschutzpolizei das Fundstück aus dem Wasser gezogen hatte, machten die Einsatzkräfte eine grausige Entdeckung: In dem Paket war eine Leiche verschnürt. Die anschließende Obduktion ergab: Bei der Toten handelte es sich um eine 36-Jährige, die zuletzt in Oberhausen gewohnt hatte. Es wurden außerdem Spuren stumpfer Gewalt an Kopf und Oberkörper gefunden. Die Mordkommission nahm die Ermittlungen auf und ist sich nun sicher: Der Mann der Getöteten ist dringend tatverdächtig. Das berichtet die "WAZ"

Demnach ist der 37-Jährige der einzige, der ein Motiv gehabt habe. Zwischen den Eheleuten soll es Streitigkeiten gegeben haben, die womöglich eskaliert sind. Die Ermittler vermuten, dass der Mann seine Frau getötet hat und sie anschließend in den Kanal warf und beschwerte. Als sich die Beschwerung löste, entdeckte die Kanufahrerin die Leiche.

Berlin: Zwei Kinder bei Unfällen mit dem Fahrrad gestorben

In Berlin haben innerhalb von 24 Stunden zwei Kinder bei Verkehrsunfällen ihr Leben verloren. Am Dienstagmorgen wurde eine 13-Jährige von einer Tram im Stadtteil Rummelsburg erfasst und getötet. Das Mädchen hatte das Gleisbett mit ihrem Rad überqueren wollen, die Tram kam trotz scharfer Bremsung nicht mehr rechtzeitig zum Halten.

Am Mittwochmorgen übersah ein rechtsabbiegender Lkw-Fahrer einen acht Jahre alten Jungen, teilte ein Polizeisprecher mit. Er wurde an einer Kreuzung im Stadtteil Spandau überrollt und starb noch an der Unfallstelle. Laut Polizei handelt es sich bei den beiden um die 18. und 19. Berliner Verkehrstoten in diesem Jahr. 

Dittmern: Auto schleudert in zwei Fahrradfahrer - Frau stirbt

nachrichten deutschland - auto schleudert in radfahrer

Polizisten haben die Unfallstelle auf zwischen Oening und Grüne Aue abgesperrt

Bei einem Verkehrsunfall nahe Dittmern (Niedersachsen) ist am frühen Dienstagabend eine Frau aus Hamburg getötet worden, ihr Ehemann wurde schwer verletzt. Wie die Polizei berichtet, war eine 83-jährige Autofahrerin nach einem Zusammenstoß mit einem anderen Pkw auf den parallel zur Fahrbahn verlaufenden Radweg geschleudert, wo sie das Paar, das mit E-Bikes unterwegs war, erfasste. 

Für die Frau kam jede Hilfe zu spät, sie verstarb noch am Unfallort. Ihr ebenfalls 65 Jahre alter Mann kam schwer verletzt per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus. Die Unfallverursacherin kam mit leichten Verletzungen davon. 

Die Wetterprognose für Deutschland am Donnerstag, den 14. Juni: 

Aktuelle amtliche Unwetterwarnungen finden Sie auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes (DWD).


Nachrichten von Mittwoch, 13. Juni

Radeburg: Unbekannte schlachten Kuh auf der Weide 

Es klingt unglaublich, dass dies offenbar ungestört möglich war: Auf freiem Feld haben Unbekannte in Sachsen eine Kuh geschlachtet und große Teile davon mitgenommen. Das Tier wurde in Radeburg nahe Dresden auf einer Wiese getötet und ausgenommen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Körper und Kopf nahmen die Täter demnach mit, die Innereien ließen sie zurück. Den Wert der Kuh gaben die Beamten mit rund 900 Euro an. Sie ermitteln wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und Diebstahls.

Deißlingen: Bauarbeiter geht mit Winkelschleifer auf Kollegen los

Im baden-württembergischen Deißlingen ist am Dienstag ein Streit um ein Dixi-Klo eskaliert. Wie die Polizei berichtet, hatte eine Baufirma eine mobile Toilette gemietet, die mittels Fahrradschloss gesichert und nur Mitarbeitern zugängig war. Ein Arbeiter der benachbarten Baustelle fragte, ob er das Dixi-Klo benutzen dürfte. Als der Kollege verneinte, folgte zunächst ein verbaler Streit. Der 43-Jährige schnappte sich einen Winkelschleifer und ging auf den Mann los. Der ergriff die Flucht. Der Mann flexte das Fahrradschloss an der Dixi-Toilette zwar auf, benutzte sie aber nicht. Er muss nun mit einer Anzeige wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung und Sachbeschädigung rechnen.

Lüdenscheid: Unbekannter uriniert in Geschäft auf Siebenjährige

Ein unbekannter Mann hat am Dienstag in einem Drogeriemarkt im westfälischen Lüdenscheid auf eine Siebenjährige uriniert. Wie die Polizei berichtet, habe sich der Mann dem Mädchen genähert, als es vor einem Spielzeugregal stand. Er öffnete seine Hose und urinierte auf das Oberteil des Kindes. Dann lief er weg. Das Mädchen beschrieb den Mann lediglich als "alt" mit grauen Haaren. Er trug eine blaue Jeanshose, eine beige-farbene Jacke und eine braune Umhängetasche. Eine erste Fahndung blieb erfolglos. Nun ermittelt die Polizei wegen sexueller Belästigung. Hinweise nimmt die Polizei Lüdenscheid unter Telefon  02351/9099-0 entgegen.      

Karlsruhe: Vermeintliches Krokodil an Fluss in Baden-Württemberg ruft Polizei auf den Plan

Ein zweieinhalb Meter langes Krokodil am Ufer der Waldach in Baden-Württemberg hat am Mittwoch die Polizei auf den Plan gerufen. Besorgte Bürger berichteten den Beamten im Polizeirevier in Nagold von der Echse, die regungslos am Flussufer liege, wie die Polizei in Karlsruhe mitteilte.
    Eine Funkstreife konnte das Krokodil wenig später tatsächlich ausfindig machen - bei näherer Betrachtung entpuppte es sich jedoch als täuschend echt aussehendes Stofftier. Das Krokodil wurde von Mitarbeitern des Bauhofs fachmännisch entsorgt.

Gerolstein: Schuldach stürzt nach Starkregen ein

Nach einem Starkregen ist am Dienstag das Dach der Turnhalle der Grundschule Gerolstein in der Eifel zum Teil eingestürzt. Nicht von Dachteilen, aber bei der Evakuierung wurden zwei Schüler leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Möglicherweise sei der Regenabfluss des Daches verschmutzt gewesen, so dass sich eine immer größere Wasserlache habe bilden können. "Eine Lehrerin hat ein Knacken gehört und ist mit den Schülern schnell rausgegangen", sagte ein Polizeisprecher. Der Hallenboden stand bald unter Wasser.

So wird das Wetter in Deutschland am Mittwoch

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Nachrichten von Dienstag, 12. Juni

Deggendorf: Vergewaltiger bricht aus Klinik aus

Im bayerischen Deggendorf ist ein verurteilter Vergewaltiger ausgebrochen und befindet sich weiterhin auf der Flucht. Nach Angaben der Polizei entkam der 24-Jährige bereits am vergangenen Donnerstag aus dem Bezirkskrankenhaus Mainkofen, in dem er sich seit März zur Therapie befand. 

Der Mann nutzte einen begleiteten Ausgang auf dem Klinikgelände, um zu fliehen. Zuvor hatte er laut einer Sprecherin Fußball gespielt. Unter einem Vorwand habe er den Platz
verlassen und sei entkommen. Eine Sofortfahnung brachte keinen Erfolg, auch weitere Maßnahmen brachten kein Ergebnis. Die Polizei vermutet, dass sich der Mann in der Region um seine Heimatstadt Regensburg aufhalten könnte und bittet die Bevölkerung um Hinweise. Auf den Gesuchten passt folgende Beschreibung:

  • 180 cm groß
  • kräftige Figur
  • kurze, dunkelbraune Haare
  • blau-grüne Augen
  • spricht deutsch mit polnischem Dialekt

Der Flüchtige war 2015 vom Landgericht Regensburg wegen der Vergewaltigung einer 84 Jahre alten Frau zu einer mehrjährigen Haftstrafe und Unterbringung in einer Entziehungsanstalt verurteilt worden.

Herne: Gymnasium kauft Burkinis für den Schwimmunterricht 

Ein Gymnasium in Herne im Ruhrgebiet hat 20 Burkinis für den Schwimmunterricht angeschafft. Wie die "WAZ"  berichtet, sollen die den ganzen Körper bedeckenden und figurumhüllenden Badeanzüge kostenlos an muslimische Schülerinnen verliehen werden. Damit habe keine mehr einen Grund, aus Glaubensgründen nicht am Schwimmunterricht teilzunehmen, zitiert das Blatt den Schulleiter. Die Burkinis kosten 20 Euro pro Stück, sie werden dem Bericht nach aus Spenden und Fördermitteln finanziert.

CDU-Vizechefin Julia Klöckner hat sich verwundert über die Anschaffung und den kostenlosen Verleih der Badeanzüge gezeigt. "Damit zementiert eine Schule ein frauendiskriminierendes Rollenverständnis an einem Ort, an dem Kinder und Jugendliche gerade das Gegenteil lernen und sich frei entfalten sollten", kritisierte Klöckner am Dienstag in Mainz. 

Fürsprache gab es dagegen vom Integrationsratsvorsitzenden Muzaffer Oruc: Schulen sollen demnach "kultursensibel" handeln. Wenn Schülerinnen dem Schwimmunterricht fernbleiben würden, sei das auch keine Integration.  

Steinau: Polizei entdeckt Leichenteile

Im hessischen Steinau hat die Polizei am Montagvormittag einen grausigen Fund gemacht: Nachdem ein Hinweis bei den Beamten eingegangen war, überprüften sie eine Wohnung und fanden darin mehrere Säcke mit Leichenteilen. Die menschlichen Überreste lagen nach Angaben der Polizei bereits für längere Zeit dort. Da die Entdeckung auf ein Tötungsdelikt schließen ließ, nahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen auf. 

Die Identität der Leiche wurde im Rahmen einer Obduktion geklärt. Es handelt sich demnach um den 47-jährigen Mann, der in der Wohnung lebte. An dem Körper wurden mehrere Stichverletzungen gefunden, die vermutlich zum Tod führten. Nach bisherigen Ermittlungen steht die Lebensgefährtin des Mannes unter Tatverdacht. Die 34-Jährige flüchtete zunächst. Einsatzkräfte nahmen sie am Montagabend in Dortmund fest. Am Dienstag soll sie dem Haftrichter vorgeführt werden.

Geraberg: Autofahrer setzt Frau in Autobahntunnel aus

Auf eine ungewöhnliche Art und Weise hat ein Mann versucht, dem Streit mit seiner Ehefrau zu entkommen. Der 47-Jährige ließ seine Frau im Rennsteigtunnel der A71 an einer Pannenbucht aussteigen. Nach Angaben der Polizei rechtfertigte der Mann sein Verhalten später damit, dass er ständig beschimpft und mit Schlägen bedroht worden war.

Eine Streife bemerkte die 37-Jährige am Montagabend in dem Tunnel und brachte sie zu einem Bahnhof. Kurz darauf entdeckten die Beamten dann den Ehemann an der Raststätte bei Geraberg, Thüringen, hieß es weiter.  Auf ihn kommt nach Angaben der Polizei nun ein Verfahren wegen unberechtigten Haltens zu - in zwei Fällen: Kurz nach dem ersten Halt habe er in einer weiteren Bucht gestoppt, um seinen Sohn von hinten auf den Beifahrersitz umsteigen zu lassen. 

Der Grund des von beiden Eheleuten bestätigten Streits blieb unbekannt. Es sei aber keine Gewalt im Spiel gewesen, hieß es. Ob es später zu Hause zur Versöhnung kam, war der Polizei nicht bekannt.

Ludwigshafen: Junggesellinnenabschied eskaliert in Straßenbahn

Mit lauter Musik und fröhlichem Gesang feierten mehrere Frauen aus Ludwigshafen schon am Nachmittag in der Straßenbahn ihren Junggesellinnenabschied. Der Bitte des Fahrers, die Musik auszumachen, kamen die Feiernden nicht nach, woraufhin sich ein unbekannter Fahrgast hinzuschaltete. Er forderte die Damen aggressiv auf, die Musik auszuschalten. Als einige Mitglieder einer ebenfalls in der Bahn fahrenden Wandergruppe den Frauen zu Hilfe kamen, schlug der verärgerte Fahrgast einem der Männer ins Gesicht, einem anderen aufs Ohr. Dann kam auch noch die weibliche Begleitung des Fahrgastes hinzu und stieß eine Dame des Junggesellinnenabschieds gegen die Scheibe des Wagens. Wenig später verließen die beiden die Straßenbahn in Begleitung ihrer zwei Kinder. Die Polizei bittet um Mithilfe bei der Fahndung. Zeugen können sich bei der Polizeiwache in Oggersheim unter der Telefonnummer 0621/963-2403 oder per eMail unter pwoggersheim@polizei.rlp.de melden.

Oppenweiler: Mann stürzt vom Rad und ertrinkt 

Eine Radfahrt durch den Oppenweiler Schlosspark hat für einen 60-Jährigen ein tragisches Ende genommen: Der Baden-Württemberger stürzte, landete in dem Schlosssee und ertrank. Die Polizei wurde am Montagmorgen über einen im Wasser des Sees liegenden Mann informiert. Nachdem Einsatzkräfte der Feuerwehr den Verunglückten an Land gebracht hatten, konnte der Rettungsdienst aber nur noch seinen Tod feststellen. 

Nach bisherigen Ermittlungen wird vermutet, dass der Mann in der Nacht auf Montag alkoholisiert mit seinem Fahrrad durch den Park fuhr, teilt die Polizei mit. Er sei nahe des Rathauses vom Weg abgekommen und 20 Meter die Böschung hinabgefahren. Dort sei er schließlich in den See gestürzt und kopfüber ertrunken. Von einem Verbrechen gehen die Beamten nicht aus.

Die Wetterprognose für Deutschland am Dienstag, den 12. Juni: 

Aktuelle amtliche Unwetterwarnungen finden Sie auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes (DWD).


Nachrichten von Montag, 11. Juni

Heilbronn: Autofahrer rastet wegen Tempomessung aus

Wegen einer Tempokontrolle ist ein Mann in Heilbronn völlig ausgetickt. Laut Polizei beleidigte und würgte der Autofahrer einen Stadtmitarbeiter. Zuvor hatte der aggressive Mann seinen Wagen hinter das Fahrzeug des Ordnungsamtes gestellt, so dass von dort aus keine Messungen mehr möglich waren. Als der Mitarbeiter des Amtes ihn ansprach, beleidigte ihn der Fahrer, packte ihn am Hals und würgte ihn, wie die Polizei mitteilte. Die Begleiterin des Angreifers konnte diesen am Sonntag wegziehen. 

Dennoch drohte er seinem Opfer mit weiterer Gewalt, sollte man sich wiedersehen. Die Polizei sucht nun nach dem Autofahrer. "Der Mann muss nun mit einer Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung und zukünftigen Geschwindigkeitskontrollen auf den Straßen rechnen", schrieb die Polizei.

Viersen: Mann ersticht Frau in Park

Im niederrheinischen Viersen (NRW) hat ein Unbekannter eine junge Frau in einem Park (Casinogarten) der Innenstadt tödlich mit einem Messer verletzt. Nach dem flüchtigen Tatverdächtigen wird von der Polizei derzeit mit einem Großaufgebot - auch ein Hubschrauber ist im Einsatz - gefahndet. 

Mehreren Medienberichten zufolge kam die Frau nach der Tat zunächst schwer verletzt in ein Krankenhaus, wo sie wenig später jedoch verstarb, berichtet die "Rheinische Post". Von der Polizei wurde eine Ermittlungskommission eingerichtet. Der Gesuchte wird wie folgt beschrieben:

  • ca. 1,70 Meter groß
  • schwarze Kleidung und dunkle Schuhe
  • nordafrikanisches Aussehen, schwarze glänzende Haare

Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 110 entgegen.

Ludwigshafen: Streitschlichter wird lebensgefährlich verletzt

Er wollte schlichten - und wurde daraufhin lebensgefährlich verletzt: Drei Männer haben sich in der Nacht zum Samstag heftig um einen Parkplatz vor einem Restaurant gestritten, wie die Staatsanwaltschaft Frankenthal und die Polizei Rheinpfalz mitteilten. Als ein 52-Jähriger versucht habe, zwischen dem Wirt und den zwei anderen Männern zu vermitteln, sei er niedergeschlagen worden. Er fiel demnach zu Boden, verletzte sich schwer am Kopf und kam in eine Klinik. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war er auch am Montag noch in Lebensgefahr.

Zwei der Männer flohen nach dem Vorfall zunächst, meldeten sich aber noch am Samstag bei der Polizei. Die 24 Jahre und 32 Jahre alten Männer wollten Anzeige gegen den Wirt erstatten, weil der jüngere bei dem Streit einen Nasenbeinbruch davongetragen habe. Die Polizei nahm den 24-Jährigen, der den 52-jährigen Schlichter geschlagen haben soll, vorläufig fest. Er wurde am Sonntagmorgen einem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an.

Bayern: Bergunfälle kosten zwei Menschen das Leben

In den Bergen Bayerns haben sich am Wochenende gleich zwei tödliche Unfälle ereignet. Ein 51 Jahre alter Hüttenwirt wurde am Sonntag im Reintal von einem Eisgebilde begraben, das sich bei sommerlichen Temperaturen vom noch vorhandenen Lawinenkegel gelöst hatte. Ebenfalls am Sonntag stürzte ein 26-Jähriger am Tegelberg in den Ammergauer Alpen etwa 150 Meter in die Tiefe, er starb noch an Ort und Stelle. Die Ursache für den Unfall an einem Klettersteig bei Schwangau war zunächst nicht abschließend geklärt, teilte die Polizei mit.

Düsseldorf: Frau von Straßenbahn erfasst und getötet

Im Düsseldorfer Stadtteil Pempelfort ist am Morgen eine Radfahrerin von einer Straßenbahn erfasst und tödlich verletzt worden. Ermittlungen der Polizei zufolge missachtete die 35-Jährige womöglich eine rote Ampel und überquerte für den Straßenbahnfahrer völlig unerwartet die Gleise. Trotz sofortiger Notbremsung erfasste die Straßenbahn die Frau und schleifte sie mehrere Meter mit sich. Dabei wurde die Radfahrerin so schwer verletzt, dass sie noch am Unfallort verstarb. 

Bremen: Aggressive Bienen töten Imker

Eine Notärztin konnte nur noch den Tod feststellen: In Bremen ist ein Imker, der seinen Bienenstock ohne Schutzkleidung geöffnet hatte, von den Tieren attackiert und durch deren Stiche getötet worden. Der 70-Jährige habe eine allergischen Schock erlitten, teilte die Polizei in der Hansestadt mit.

Nach Angaben der Beamten ereignete sich der Notfall am Samstag. Der Imker habe während der Kontrolle des Stocks noch seine Frau angerufen und ihr mitgeteilt, dass sie schnell kommen solle, weil die Bienen einen äußerst aggressiven Eindruck machten. Als er den Deckel wieder schließen wollte, sei er mehrfach gestochen worden.

Deutschland: Kurzes Aufatmen nach schwülheißen Gewittertagen

Schwülheiße Tage mit unwetterartigen Gewittern - damit ist in Deutschland erst einmal Schluss. Denn von Nordosten her zieht kühlere Luft heran, die von Dienstag an das Wettergeschehen in weiten Teilen des Landes prägt. "Ein Spaziergang, etwas Radfahren, Joggen - alles kein Horror mehr", sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Die letzen Gewitter ziehen sich am Dienstag in den Süden zurück, und am Mittwoch werden nur noch 20 Grad erreicht. Doch die Abkühlung ist nur von kurzer Dauer: Ab Donnerstag geht es mit den Temperaturen schon wieder nach oben. "Um 24 Grad sollten es am Freitag werden, und rechtzeitig zum Wochenende sollen es wieder um 26 Grad sein."

Frankfurt/Main: Sechs Verletzte nach Brand am Flughafen

Am Frankfurter Flughafen hat am Morgen ein Schlepper auf dem Weg zum Gate Feuer gefangen. An dem Fahrzeug war zu diesem Zeitpunkt ein Flugzeug angekoppelt. Sechs Menschen wurden nach Angaben eines Lufthansa-Sprechers leicht verletzt, das Flugzeug wurde bei dem Brand schwer beschädigt. Die Rauchsäule des Feuers war am Morgen gegen acht Uhr weithin sichtbar. Das Schleppfahrzeug solle nach Angaben des Lufthansa-Sprechers den leeren Flieger zum Gate fahren, an dem bereits Passagiere auf den Flug nach Philadelphia warteten. Warum das Fahrzeug Feuer fing, war nach Lufthansa-Angaben zunächst unklar. Auch die Schadenshöhe müsse noch durch Techniker ermittelt werden. 

Das Flugzeug mit stark verrußtem Cockpit sei nicht mehr einsetzbar gewesen und durch einen anderen Flieger ersetzt worden. Sechs Menschen mussten wegen Atemwegsreizungen behandelt werden. Auf den laufenden Flughafenbetrieb hatte der Brand den Angaben zufolge keine Auswirkungen.

Frechen: Rewe-Supermarkt bei Feuer völlig zerstört

nachrichten deutschland - frechen

Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen den Brand in einem Rewe-Supermarkt

DPA

In Frechen bei Köln ist am Sonntagabend ein Rewe-Supermarkt in Brand geraten und völlig zerstört worden. Im Gebäude sei es während der Löscharbeiten zu mehreren Explosionen gekommen, berichtete die Polizei. Ein anliegendes Wohnhaus musste evakuiert werden. Vier Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 1,5 Millionen Euro geschätzt.

Fellbach: Frau stirbt nach Badeunfall

In einem Familien- und Freizeitbad in Fellbach (Baden-Württemberg) hat sich am Sonntagnachmittag ein tödlicher ereignet. Wie die Polizei mitteilte, stellte eine Schwimmaufsicht gegen 15.45 Uhr eine regungslos auf dem Beckengrund liegende Frau fest. Die bewusstlose 39-Jährige sei sofort aus dem Wasser geholt und ein Rettungsdienst alarmiert worden, heißt es. Obwohl die Frau bisherigen Erkenntnissen zufolge nur kurze Zeit unter Wasser war, verstarb die Frau noch am selben Abend in einem Krankenhaus.

Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Verunglückte unterging, weil sie ein anderer Badegast beim Sprung ins Becken getroffen hatte, hofft die auf Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen können. Hinweise werden unter der Rufnummer 0711-5772-0 entgegen.

Wuppertal: Mann ertrinkt in der Wupper

In Nordrhein-Westfalen ist ein Mann beim Schwimmen in der Wupper von der starken Strömung mitgerissen worden und ertrunken. Die Rettungskräfte konnten den 50-Jährigen am Samstag nur noch tot aus dem Fluss bergen, wie die Polizei in Wuppertal am Montag mitteilte.

Der offenbar alkoholisierte Mann wurde an einem Wehr unter Wasser gezogen. Trotz sofortiger Wiederbelebungsversuche starb er.

Bielefeld: Betonteile krachen auf Restaurant-Gäste

Schock-Moment für die Besucher des Bielefelder Restaurants Melllow Gold. Am späten Sonntagnachmittag gegen 17:30 Uhr löste sich ein Betonteil eines Balkons im dritten Stock des Gebäudes, in dessen Erdgeschoss sich das Lokal befindet. Die "Neue Westfälische" berichtete. Demnach seien etwa 150 Kilogramm Stahlbeton aus 7,50 Meter Höhe auf den Außenbereich des Restaurants hinuntergefallen und dort mit einem lauten Knall zerschellt. Eine Frau wurde dabei von einem Gesteinsbrocken verletzt und mit einem Armbruch ins Krankenhaus gebracht. Andere Besucher flüchteten panisch in die Innenräume. Der Grund für die plötzliche Ablösung des Betons ist nicht geklärt, die Kriminalpolizei dokumentierte den Vorfall.

Die Wetterprognose für Deutschland am Montag, den 11. Juni: 

Aktuelle amtliche Unwetterwarnungen finden Sie auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes (DWD).

Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 4. bis 10. Juni können Sie hier nachlesen:

mod/fk/sve/fri/jek / DPA / AFP