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Pike-River-Mine Ermittler finden elf Jahre nach Minenunglück in Neuseeland zwei Leichen

Sehen Sie im Video: Ermittler finden elf Jahre nach Minenunglück in Neuseeland zwei Leichen.




Mehr als ein Jahrzehnt nach einer Explosion in einer neuseeländischen Mine, bei der damals 29 Kumpel ums Leben kamen, hat die Polizei zwei der Leichen lokalisiert. Im November 2010 war die Pike-River-Mine an der Westküste von einer Reihe von Methangas-Explosionen erschüttert worden. Nur zwei Männer hatten die Katastrophe überlebt. Detective Superintendent Peter Read teilte am Mittwoch mit, dass auf mehreren Fotos, die bei Tiefenbohrungen entstanden seien, die Körper von mindestens zwei Bergleuten erkennbar seien, vielleicht auch eines dritten. Die Bilder seien von Pathologen geprüft worden. Sie stammten aus dem äußersten Randbereich der Mine. Es sei nicht möglich, die Körper zu bergen. Man arbeite mit Forensikern zusammen, um Möglichkeiten der Identifizierung zu erarbeiten. Jahrelang war die Mine aus Sicherheitsgründen verschlossen. Erst nach Klagen der Familien war Ermittlern 2019 der Zugang gewährt worden.
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Es war eines der schlimmsten Minenunglücke in der neuseeländischen Geschichte: Im November 2010 starben bei mehreren Explosionen in der Pike-River-Mine 29 Bergleute. Jetzt haben Ermittler die sterblichen Überreste von zwei Opfern entdeckt.
mad

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