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News vom Wochenende: 28-Jähriger tot in Zelt auf "Fusion"-Festivalgelände gefunden

Trump trifft in entmilitarisierter Zone in Korea ein +++ Venezuela weist dutzende Kolumbianer aus +++ "Sea-Watch 3"-Kapitänin auf Lampedua festgenommen +++ Die News vom Wochenende. 

Festivalbesucher sind auf dem Gelände des Fusion-Festival 2019 unterwegs

Festivalbesucher sind auf dem Gelände des Fusion-Festival 2019 unterwegs

DPA

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • 28-Jähriger tot in Zelt auf "Fusion"-Festivalgelände gefunden (18.52 Uhr)
  • Tusk schlägt Sozialdemokraten für EU-Kommissionschef vor (13.23 Uhr)
  • Trump betritt Nordkorea (8.52 Uhr)
  • Venezuela weist dutzende Kolumbianer aus (5.15 Uhr)
  • Kardinal Woelki will Hitzegeplagte in Kirche locken (5.04 Uhr)

Die News des Wochenendes:

+++ 20.46 Uhr: Deutscher Bergsteiger in Tirol in den Tod gestürzt +++

Ein deutscher Bergsteiger ist am Sonntag bei Telfs in Tirol 150 Meter in die Tiefe gestürzt. Der 71-Jährige sei noch an der Unfallstelle an seinen schweren Verletzungen gestorben, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf die Polizei.     

Aus noch ungeklärter Ursache habe der 71-Jährige im "Adler Klettersteig" im Bezirk Innsbrucker-Land den Halt verloren und sei über steiles und felsiges Gebiet in die Tiefe gestürzt. Sein 62-jähriger Begleiter habe sofort die Rettungskräfte verständigt. Diese hätten den schwer verletzten Deutschen aber nicht mehr retten können.

+++ 19.35 Uhr: Ankara: Haftar-Miliz in Libyen hält sechs Türken fest +++

In Libyen halten Kämpfer des abtrünnigen Generals Chalifa Haftar nach Angaben des türkischen Außenministeriums sechs türkische Staatsbürger fest. Die Festnahme von sechs türkischen Staatsbürgern "durch illegale Milizen mit Verbindungen zu Haftar" sei "ein rücksichtsloser Akt und Piraterie", erklärte das Außenministerium in Ankara und verlangte die sofortige Freilassung. Haftar hatte nach Angaben seines Sprechers vom Freitagabend seine sogenannte Libysche Nationale Armee (LNA) angewiesen, türkische Schiffe in libyschen Hoheitsgewässern anzugreifen.

+++ 19.18 Uhr: CDU-Generalsekretär kritisiert Umgang mit Manfred Weber +++

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hat sein Unverständnis darüber geäußert, dass der CSU-Politiker Manfred Weber aller Voraussicht nach doch nicht EU-Kommissionspräsident werden soll. Weber sei als Spitzenkandidat von CDU, CSU und EVP angetreten, um den Spitzenposten zu übernehmen, sagte Ziemiak im "Bericht aus Berlin" der ARD. Er habe die größte Fraktion im Europaparlament hinter sich, die Wähler hätten ein klares Votum abgegeben, alle hätten sich zum Spitzenkandidatenprozess bekannt. 

"Deshalb hat Manfred Weber den Anspruch, Kommissionspräsident zu werden. Alles andere wäre unverständlich", betonte der CDU-Generalsekretär. "Wenn wir das nicht durchsetzen sollten, ist das eine Schwächung unseres Systems, nämlich dass wir einen Spitzenkandidatenprozess haben, dass Menschen auswählen können, dass sie nicht nur Parteien wählen, sondern ein Gesicht dazu haben, um ein starkes und auch nahbares Europa zu erleben."

+++ 18.52 Uhr: 28-Jähriger tot in Zelt auf "Fusion"-Festivalgelände gefunden +++

Auf dem Gelände des alternativen Kulturfestivals "Fusion" in Mecklenburg-Vorpommern ist am Vormittag ein 28-Jähriger tot aufgefunden worden. Nach Angaben des leitenden Arztes habe der Mann aus Mainz in einem Zelt gelegen, teilte die Polizei mit. Rettungskräfte und ein Notarzt hätten nur noch den Tod feststellen können. Kriminalpolizisten seien zum Einsatz gekommen. Die Todesursache sei noch unklar, es gebe aber keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.   

Das Fusion Festival findet seit mehr als 20 Jahren statt und ist in dieser Zeit stetig gewachsen. Unter jungen Leuten ist es bundesweit als entspanntes Musikevent nahe der Müritz bekannt. In diesem Jahr kamen von Mittwoch bis Sonntag rund 70.000 Menschen zu dem Festival in Lärz bei Mirow.

+++ 18.06 Uhr: Merkel: Personaldebatten beim Sondergipfel werden nicht einfach +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet beim EU-Sondergipfel zur Nominierung des nächsten EU-Kommissionspräsidenten keine rasche Lösung. "Es werden keine sehr einfachen Beratungen", sagte sie vor dem Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel. EU-Ratspräsident Donald Tusk werde eine schwierige Aufgabe haben.  

Das Europaparlament sei fixiert auf das Prinzip des Spitzenkandidaten, sagte Merkel weiter. Trotzdem habe die stärkste Fraktion - die Europäische Volkspartei (EVP), der auch CDU und CSU angehören - keine Mehrheit. "Wir werden versuchen konstruktiv zu sein", sagte die Kanzlerin weiter. Für sie sei es wichtig, einen Konflikt zwischen dem Europaparlament und dem EU-Rat, in dem die Staats- und Regierungschefs sitzen, zu vermeiden. 

+++ 17.31 Uhr: Steinmeier sieht Deutschland nicht mehr als Umweltschutz-Vorreiter +++

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sieht Deutschland nicht mehr als Vorreiter in Sachen Umweltschutz und Kampf gegen den Klimawandel. "Worauf es ankommt: Erstens, dass wir das wieder werden und zweitens, dass wir es werden wollen", sagte er im Sommerinterview des ZDF. Dazu seien politische Entscheidungen nötig. Deutschland müsse der Bewegung Fridays for Future eigentlich dankbar sein, dass sie an diese Vorreiterrolle erinnere und nachdrücklich mahne, sie wieder zu übernehmen. 

Der Weg Deutschlands beim Klimaschutz sei prinzipiell der richtige gewesen, sagte Steinmeier in dem Gespräch, das am Sonntagabend ausgestrahlt werden sollte. "Das, was die Jüngeren anmahnen: Wir müssen ihn entschlossener und schneller gehen." Wichtig sei auch, dass die Politik Umweltschutz auf Grundlage einer stabilen Wirtschaft und ohne soziale Verwerfungen hinbekomme.

+++ 16.55 Uhr: Aktivisten kritisieren Ankara für Verbot von Gay-Pride-Parade +++

Nach dem Verbot der Gay-Pride-Parade für Schwule, Lesben und Transsexuelle in Istanbul haben Aktivisten die türkische Regierung scharf kritisiert. Dass der Marsch wiederholt untersagt wurde, unter anderem mit Hinweis auf die öffentliche Sicherheit, zeige, dass die Führung in Ankara nicht regierungsfähig sei, erklärten die Organisatoren laut einer vorab verbreiteten Erklärung in Istanbul. 

Nicht die Demonstration bedrohe die Sicherheit, sondern die Polizei, die "das Volk in den letzten fünf Jahren auf den Pride-Märschen angegriffen hat". In einer Seitenstraße der zentralen Fußgängerzone Istiklal versammelten sich zur Verlesung der Erklärung zahlreiche Menschen, pfiffen und schwenkten Regenbogenflaggen, wie auf Videos zu sehen war. Die Organisatoren teilten via Twitter mit, in Seitenstraßen habe die Polizei Tränengas und Plastikgeschosse eingesetzt.

+++ 16.51 Uhr: EU und Vietnam unterzeichnen umfassendes Handelsabkommen +++

CSU-Chef Markus Söder hat deutliche Kritik am Auswahlverfahren für die EU-Spitzenposten geäußert. Nach einer solchen Wahl hätte Europa die Chance gehabt, neu durchzustarten, sagte Söder in Brüssel vor Beginn von Beratungen der Europäischen Volkspartei (EVP). Er hatte dabei offensichtlich das Spitzenkandidatensystem im Auge. Dies scheint aber im Moment "schwierig zu sein", sagte er weiter. Jedenfalls bleibe nach dieser Debatte etwas hängen, mancher habe "dicke Brocken" zu verdauen.

Damit kritisierte der bayerische Ministerpräsident indirekt auch Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron, der das Spitzenkandidatensystem und auch den Spitzenkandidaten der EVP, Manfred Weber (CSU), als EU-Kommissionspräsidenten ablehnt. Söder sagte, die stärkste Fraktion habe einen Führungsanspruch. CDU und CSU gehören der Parteiengruppe EVP an.

+++ 16.07 Uhr: EU und Vietnam unterzeichnen umfassendes Handelsabkommen +++

Die EU hat ein umfassendes Handelsabkommen mit Vietnam unterzeichnet. "Wir wollen sichergehen, dass sich der Handel der EU in dieser Region positiv auswirkt", sagte EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström bei der Unterzeichnung des Vertrages in Hanoi. Durch das Abkommen sollen nahezu alle Einfuhrzölle auf Waren zwischen der EU und dem südostasiatischen Land wegfallen.    

Die entsprechenden Verhandlungen waren bereits seit mehreren Jahren abgeschlossen. Wegen Bedenken bezüglich der Menschenrechtslage in Vietnam hatte sich der endgültige Abschluss jedoch lange hingezogen. "Ich denke nicht, dass dieses Handelsabkommen diese Probleme lösen kann, aber dadurch öffnet sich ein Kanal für ehrlichen Dialog", sagte Malmström der Nachrichtenagentur AFP.

+++ 15.38 Uhr: Schauspielerin Lisa Martinek unerwartet gestorben +++

Die Schauspielerin Lisa Martinek ist tot. Martinek starb am Freitag völlig unerwartet während eines Aufenthalts in Italien, wie der Anwalt der Familie, Christian Schertz, der dpa in Berlin mitteilte. Martinek wurde 47 Jahre alt. Zuletzt wirkte sie neben zahlreichen TV-Produktionen auch in einem "Tatort" aus München mit. Weitere Angaben wollte der Anwalt mit Hinweis auf entsprechende Bitten der Familie nicht machen.

+++ 15.18 Uhr: Japan nimmt kommerziellen Walfang wieder auf +++

Japan nimmt am Montag nach 30 Jahren den kommerziellen Walfang wieder auf. "Wir sind der Ansicht, dass Wale genau wie Fische Meeresressourcen sind und auf der Grundlage wissenschaftlicher Kriterien genutzt werden können", sagte ein Verantwortlicher des japanischen Fischereiministeriums der Nachrichtenagentur AFP. Um den einzelnen Walarten nicht zu schaden, würden Fangquoten festgelegt. 

+++ 14 Uhr: Streit bei Kinder-Fußballturnier - Vater mit Messer verletzt +++

Bei einem Kinder-Fußballturnier im nordrhein-westfälischen Solingen ist ein Vater mit einem Messer auf einen anderen losgegangen und hat ihm eine Stichverletzung zugefügt. Der 47-Jährige wurde kurzzeitig im Krankenhaus behandelt. Der 45 Jahre alte Tatverdächtige habe sich aus dem Staub gemacht, sei aber später in seiner Wohnung angetroffen worden, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Über den Vorfall hatte zunächst die "Rheinische Post" berichtet. Der Trainer eines der teilnehmenden Teams schrieb auf Facebook, der Vater sei "komplett ausgerastet" und habe mit einem Messer "Eltern meiner Kinder attackiert vor den Augen aller Kinder". Anschließend sei der Mann geflüchtet und habe sein Kind allein zurückgelassen.

+++ 13.23 Uhr: Tusks Vorschlag: Sozialdemokrat soll EU-Kommissionschef werden +++

EU-Ratschef Donald Tusk hat erstmals ein mögliches Personalpaket für die EU-Spitzenposten vorgelegt: Demnach soll der Posten des EU-Kommissionschefs nicht an den CSU-Politiker Manfred Weber, sondern an einen Sozialdemokraten gehen. Das sei der Ausgangspunkt der Verhandlungen vor dem EU-Sondergipfel am Sonntagabend, sagten EU-Abgeordnete nach einem Treffen mit Tusk.

+++ 12.38 Uhr: Falsche Polizisten warnen Seniorin vor Rumänen und bestehlen sie +++

Eine alte Frau ist in Leipzig auf zwei angebliche Polizeibeamte hereingefallen. Die Betrüger erbeuteten 2000 Euro von der Seniorin, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Männer erzählten der Frau am Samstagabend, dass zwei Rumänen in ihrer Wohnung gewesen seien. Einen davon hätten sie festgenommen. Die angeblichen Beamten fragten die 89-Jährige, wo in der Wohnung sie ihr Bargeld aufbewahre. Erst nach dem Verschwinden der Männer bemerkte die Frau das Fehlen der 2000 Euro.

+++ 12.11 Uhr: Feuerwehr in Ostfriesland rettet fünf Kühe mit Kran aus Güllegrube +++

Fünf Kühe hat die Feuerwehr in Ostfriesland mit einem Kran aus einer Güllegrube gerettet. Die Tiere waren in die Grube unter ihrem Stall gefallen, weil ein Spaltboden verrutscht war, wie der Kreisfeuerwehrverband Aurich mitteilte. Der Einsatz der rund 25 Feuerwehrmänner bei sengender Hitze dauerte über fünf Stunden. Wegen der giftigen Dämpfe arbeiteten die Männer mit Atemschutzmasken, trotzdem musste ein Feuerwehrmann kurzzeitig von Rettungssanitätern behandelt werden. "Schwierigkeiten bereitete die letzte Kuh - sie ließ sich schließlich nur widerwillig aus dem Gefahrenbereich entfernen", sagte ein Feuerwehrsprecher.

+++ 11.19 Uhr: Wegen Mordverdachts: Polizei gräbt weiter Garten in Wuppertal um +++

Die Polizei hat in Wuppertal das Umgraben eines Gartens fortgesetzt, weil sie den Verdacht hat, dass dort Kinderleichen vergraben sein könnten. Das bestätigte ein Polizeisprecher. Schon am Freitag und Samstag hatten Bagger auf dem verwahrlosten Grundstück gegraben. Gefunden wurde aber nichts. In dem dazugehörigen Haus, das von einem 83 Jahre alten Mann bewohnt wird, hatte die Polizei zuvor große Menge Kinderpornografie und einen scharfen Revolver entdeckt. Außerdem fand sie in einem Safe Zeitungsartikel über vermisste Kinder. 

+++ 10.30 Uhr: Trump und Kim vereinbaren Gespräche auf Arbeitsebene +++

US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un haben sich bei ihrem historischen Treffen an der innerkoreanischen Grenze darauf verständigt, die Gespräche beider Länder wieder aufzunehmen. In den nächsten Wochen sollen Arbeitsgruppen auf beiden Seiten gegründet werden. Die US-Gruppe werde von Außenminister Mike Pompeo zusammengesetzt. Die USA streben die vollkommene Atomabrüstung Nordkoreas an. Außerdem wird von den USA und auch von Südkorea ein offizieller Friedensschluss in Korea angestrebt. 

+++ 10.12 Uhr: Heil signalisiert Kompromissbereischaft bei der Grundrente +++

Im Koalitionsstreit um die Grundrente signalisiert Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) Kompromissbereitschaft. "Ich bin gern bereit, darüber zu reden, wie man die Grundrente noch zielgenauer hinbekommt", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Grundrente dürfe aber kein bürokratisches Monstrum werden. Er zeigte sich überzeugt, dass die Koalition "eine gute Grundrente hinkriegen" könne. Zum 1. Januar 2021 solle sie Realität werden. Heil warb dafür, möglichst viele Menschen in die Grundrente einzubeziehen. Er bekräftigte sein Nein zu einer Bedürftigkeitsprüfung. "Die Grundrente gibt es nicht bedingungslos. Es gibt klare Voraussetzungen: Man muss 35 Jahre gearbeitet haben."

+++ 9.53 Uhr: Kim: Verhältnis zu US-Präsident Trump "exzellent" +++

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat sein persönliches Verhältnis zu US-Präsident Donald Trump als "exzellent" beschrieben. Kim kam nach dem historischen Handschlag an der innerkoreanischen Grenze zu einer Unterredung mit Trump zusammen und gab kurze Statements ab - ein sehr ungewöhnlicher Schritt für den politischen Führer des abgeschirmten, stalinistisch regierten Landes. An der Grenzlinie hatte er zu Trump gesagt, er freue sich, ihn wiederzusehen. Er habe nicht erwartet, ihn jemals an diesem Platz zu treffen. Der Handschlag habe "eine große Bedeutung für den Frieden", sagte Kim. "Wir werden die Vergangenheit hinter uns lassen und in die Zukunft schreiten", betonte er. Trumps Vorstoß für das Treffen bezeichnete er als "sehr couragierten Akt".

+++ 9.16 Uhr: Trump will Kim ins Weiße Haus einladen +++

US-Präsident Donald Trump will den nordkoreanischen Präsidenten Kim Jong Un nach Washington einladen. Er wolle ihn "jetzt gleich ins Weiße Haus einladen", sagte Trump bei seinem Besuch an der innerkoreanischen Grenze in Panmunjom.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong-Un (l.) und US-Präsident Donald Trump in Nordkorea

Nordkoreas Machthaber Kim Jong-Un (l.) und US-Präsident Donald Trump in Nordkorea

AFP

+++ 8.52 Uhr: Trump trifft Kim und überschreitet Grenze zu Nordkorea +++

US-Präsident Donald Trump hat sich an der innerkoreanischen Grenzlinie mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un getroffen. Direkt an der Demarkationslinie schüttelten sich beide die Hände. Anschließend hat Trump als erster amtierender US-Präsident den Boden des kommunistischen Nordkoreas betreten. Im Ort Panmunjom an der innerkoreanischen Grenze überschritt er die Demarkationslinie.

+++ 8.32 Uhr: Geht Trump als erster US-Präsident nach Nordkorea? +++

US-Präsident Donald Trump will sich gleich an der Demarkationslinie mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un treffen. Möglich erscheint auch, dass Trump als erster US-Präsident im Amt nordkoreanischen Boden betritt. Beide Länder unterhalten keine diplomatischen Beziehungen miteinander. Trump ließ sich zunächst an der Seite von Südkoreas Präsident Moon Jae In von einem Militärangehörigen die Grenze erklären. "Es ist ein anderer Ort geworden", sagte Trump. Viel sei bereits erreicht worden. Der US-Präsident verwies darauf, dass in unmittelbarer Nähe der Grenze, die nur rund 50 Kilometer von der Metropole Seoul entfernt liegt, 35 Millionen Menschen von nordkoreanischen Waffen bedroht seien.

+++ 7.46 Uhr: Trump trifft in entmilitarisierter Zone in Korea ein +++

US-Präsident Donald Trump ist in der entmilitarisierten Zone an der Grenze zwischen Nordkorea und Südkorea eingetroffen. Trump landete dort nach Angaben des Weißen Hauses um kurz nach 14.30 Uhr Ortszeit (7.30 Uhr MESZ) an Bord seines Regierungs-Hubschraubers Marine One.

+++ 6.50 Uhr: Verirrter Wanderer nach einer Woche in kalifornischer Wildnis gerettet +++

Ein verirrter Wanderer ist nach einer Woche in einem Wildnisgebiet in den USA unversehrt gerettet worden. Der 73 Jahre alte Eugene Jo war am 22. Juni im Angeles National Forest im Süden des Bundesstaates Kalifornien von einer Wandergruppe getrennt worden. Nach einwöchiger Suche fanden Rettungskräfte ihn nach Behördenangaben am Samstag. 

+++ 6.19 Uhr: Treffen von Kim und Trump findet statt +++

US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un werden sich am Sonntag an der innerkoreanischen Grenze treffen. Das gab Südkoreas Präsident Moon Jae In in Seoul bekannt.

+++ 5.24 Uhr: Milder Winter begünstigt Quallenblüten in Nord- und Ostsee +++

Der milde Winter könnte massive Quallenplagen an Nord- und Ostsee-Stränden in diesem Sommer begünstigen. Allerdings gibt es noch andere Faktoren, die mit ausschlaggebend sind. "Eine große Rolle spielen dabei Windrichtungen und Strömungen, so dass Quallenblüten kurzfristig lokal erscheinen und ebenso schnell verschwinden können", sagte die Quallenforscherin Jamileh Javidpour von der Universität von Süddänemark in Odense der Deutschen Presse-Agentur. Wegen des milden Winters hätten Quallen aus dem vergangenen Jahr besser überleben können - normalerweise lebten sie nur ein Jahr. Hinzu kämen die in wärmerem Wasser schneller wachsenden jungen Quallen. Insofern seien zwei von mehreren Voraussetzungen gegeben, dass es zu Quallenblüten kommt.

+++ 5.15 Uhr: Venezuela weist dutzende Kolumbianer nach angeblichem Umsturzversuch aus +++

Venezuela hat dutzende Kolumbianer in ihre Heimat abgeschoben, die seit zweieinhalb Jahren wegen eines angeblichen Umsturzversuchs festgehalten worden waren. Die 58 Männer und eine Frau wurden per Flugzeug zur kolumbianischen Grenze gebracht und überquerten anschließend die Grenze. In Cúcuta wurden sie von kolumbianischen Beamten empfangen. Die Kolumbianer waren im September 2016 festgenommen worden. Ihnen wurde vorgeworfen, einen Umsturz gegen Staatspräsident Nicolás Maduro geplant zu haben. Die venezolanischen Behörden hatten damals 92 angebliche kolumbianische Paramilitärs festgenommen und beschuldigt, einen Sturm auf den Präsidentenpalast in Caracas geplant zu haben.

+++ 5.04 Uhr: Kühle hinter dicken Mauern: Kardinal Woelki regt Kirchenbesuch an +++

Bei der derzeitigen Hitze empfiehlt der Kölner Kardinal Rainer Woelki einen Kirchenbesuch. Hinter dicken, alten Kirchenmauern sei es angenehm kühl, sagte der Erzbischof in einem Beitrag für das Kölner Domradio. Dazu zitierte er einen Text aus dem 13. Jahrhundert: "Komm herab Oh Heiliger Geist - in Unrast schenkst du Ruh, hauchst in Hitze Kühlung zu!" Woelki: "Herzlich möchte ich Sie einladen, wann immer sich für Sie in den kommenden Ferienwochen die Gelegenheit ergibt, ein Gotteshaus aufzusuchen."

+++ 4.02 Uhr: Trump: Treffen mit Kim soll "nach meinem Verständnis" stattfinden +++

S-Präsident Donald Trump hält ein Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un an der innerkoreanischen Grenze weiter für möglich. "Nach meinem Verständnis wollen sie, dass wir uns treffen", sagte er vor Unternehmern in Seoul. "Wir werden sehen, was passiert", sagte Trump. "Ich würde gerne Hallo sagen." Es gebe aber noch Abstimmungsbedarf. "Sie versuchen, es hinzukriegen. Es ist nicht so einfach", ergänzte Trump. 

+++ 3.11 Uhr: Böhmermann und Heufer-Umlauf bitten um Spenden für Seenotretter +++

Die Fernsehmoderatoren Jan Böhmermann und Klaas Heufer-Umlauf haben zu Spenden für die Seenotretter der deutschen Hilfsorganisation Sea Watch und ihre in Italien festgenommene Kapitänin Carola Rackete aufgerufen. In einem gut fünfminütigen auf Youtube geposteten Video zeigten sie sich erschüttert von den Geschehnissen auf der italienischen Insel Lampedusa. Böhmermann sagte: "Mit den Ereignissen der letzten Tagen hat diese unmenschliche, kaltblütige und skrupellose Politik einen neuen Tiefpunkt erreicht." Sie betonten in einer gemeinsamen Erklärung: "Wer Menschenleben rettet, ist kein Verbrecher."

+++ 0.26 Uhr: Bestehende Zölle auf China-Importe bleiben laut Trump bestehen +++

US-Präsident Donald Trump hat nach dem beim G20-Gipfel im japanischen Osaka erzielten Waffenstillstand im Handelskrieg mit China deutlich gemacht, dass bestehende Sonderzölle zunächst aufrecht erhalten bleiben. "Es gibt keine Reduktion der Zölle, die gegenwärtig von China verlangt werden", schrieb Trump auf Twitter.

Die Nachrichten des Samstags:

+++ 22.38 Uhr: Tote und Hunderte Verletzte bei Hochwasser in Sibirien +++

Bei einem schweren Hochwasser in Sibirien sind nach Angaben des russischen Zivilschutzes mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Zudem sei das Schicksal von zwei Menschen nicht geklärt, sagte der russische Zivilschutzminister Jewgeni Sinitschew der Agentur Interfax zufolge in der Stadt Bratsk. Zuvor war von drei Toten die Rede gewesen. Sinitschew sprach auch von mehr als 350 Verletzten. Etwa 100 von ihnen würden in Krankenhäusern behandelt. In Bratsk landete am Abend überraschend der russische Präsident Wladimir Putin und kündigte rasche Hilfe an. 

+++ 19.37 Uhr: New York erinnert mit Gay-Pride-Parade an Unruhen vor 50 Jahren +++

Im Gedenken an die Proteste Homosexueller und die Unruhen vor dem New Yorker Stonewall Inn vor 50 Jahren findet in der US-Metropole am Sonntag (18.00 Uhr) die Gay-Pride-Parade statt. Erwartet werden Millionen von Teilnehmern. Rund um den 50. Jahrestag gibt es auch in anderen Städten weltweit Gay-Pride-Paraden.

+++ 19.33 Uhr: EU-Gipfel sucht Lösung im Konflikt um Juncker-Nachfolge und weitere Spitzenjobs +++

Die EU-Staats- und Regierungschefs kommen am Sonntagabend zu einem Sondergipfel in Brüssel zusammen (18.00 Uhr). Bei dem Treffen soll über die Nachfolge von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und die Vergabe weiterer Spitzenjobs entscheiden werden. Konservative und Sozialdemokraten im EU-Parlament pochen bisher darauf, dass nur ein Spitzenkandidat bei der Europawahl Kommissionschef werden kann. Bei einem Gipfel in der vergangenen Woche gab es aber keine Mehrheit für einen dieser Kandidaten.

+++ 18.13 Uhr: Weitere drei Tote in Frankreich wegen Hitzewelle +++

Durch die andauernde Hitzewelle sind in Frankreich drei weitere Menschen gestorben. Wie nun bekannt wurde, hatten bereits am Donnerstag zwei Menschen im ostfranzösischen Cernay tödliche Schwächeanfälle erlitten. Einen weiteren hitzebedingten Todesfall meldeten die Behörden im südfranzösischen Département Vaucluse, wo seit Freitag sechs Menschen wegen den Folgen von Temperaturen von weit über 40 Grad im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Die Hitzewelle hatte die Temperaturen in Frankreich am Freitag auf nie dagewesene Höhen getrieben. Mit 45,9 Grad Celsius sei der höchste jemals gemessene Wert registriert worden, teilte das Meteorologie-Institut Météo France mit. Gemeldet wurde er demnach aus Gallargues-le-Montueux im südlichen Département Gard. 

+++ 17.56 Uhr: Thüringens CDU-Chef Mohring erteilt möglicher Zusammenarbeit mit AfD klare Absage +++

Thüringens CDU-Chef Mike Mohring hat einer möglichen Zusammenarbeit mit der AfD nach der Landtagswahl eine klare Absage erteilt. "Die Flügel-AfD von Björn Höcke in Thüringen kann für uns kein Partner sein", sagte der CDU-Spitzenkandidat für die Wahl am 27. Oktober den Funke-Zeitungen. "Wer die Gesellschaft vorsätzlich spaltet und am rechten Rand politisch mit dem Feuer spielt, taugt nicht für die Regierungsverantwortung."

Eine aktuelle Insa-Umfrage sieht die CDU in Thüringen mit 26 Prozent als stärkste Kraft. Platz zwei belegt die Linke mit 24 Prozent, drittstärkste Kraft ist die AfD mit 20 Prozent. SPD und Grüne kommen in der Umfrage auf jeweils zehn Prozent. Eine Fortsetzung der rot-rot-grünen Koalition von Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hätte demnach keine Mehrheit. 

+++ 16.42 Uhr: Frau und Tochter als angebliche Hexen in Indien totgeschlagen +++

Eine Frau und ihre Tochter sind wegen angeblicher Hexerei in Indien brutal getötet worden. Im Bundesstaat Jharkhand wurde eine 56-Jährige von einem Nachbarn angegriffen, weil dieser sie bezichtigte, mithilfe von Ritualen den Tod einiger Angehöriger herbeigeführt zu haben, teilte die Polizei im Distrikt West Singhbhum mit. Der Mann sei mit dem Opfer entfernt verwandt.

Der Nachbar und zwei weitere Männer hätten die Frau und deren Tochter mit Holzstöcken geschlagen und mit einer scharfkantigen Waffe auf sie eingehackt. Die Polizei nahm Ermittlungen auf, als der Ehemann der Getöteten Anzeige erstattete. Die Täter wurden den Angaben nach noch nicht gefasst.

Trotz eines im Jahr 2000 verabschiedeten Gesetzes, das Hexenjagden unterbinden soll, ereignen sich vor allen in armen und eher rückständigen Regionen Indiens immer wieder Fälle von Folter oder Mord an Frauen, denen dunkle Magie zugeschrieben wird.

+++ 15.35 Uhr: Söder: Weber muss "führende Rolle" in Europa bekommen +++

Im EU-Postenpoker fordert CSU-Chef Markus Söder ein zentrales Amt für den EVP-Fraktionschef Manfred Weber. Weber müsse "eine führende Rolle in Europa erhalten", sagte Söder nach Teilnehmerangaben auf einem Bezirksparteitag der Oberbayern-CSU in Ingolstadt. Die bisherige Forderung, dass Weber Kommissionspräsident werden soll, bekräftigte Söder den Angaben zufolge nicht explizit - auch wenn dies weiterhin der eigentliche Wunsch der CSU sein dürfte. 

+++ 14.40 Uhr: Von Nazis gestohlenes Gemälde wird an Italien zurückgegeben +++

Deutschland gibt das von den Nazis aus den berühmten Uffizien in Florenz geraubte Gemälde "Vaso di Fiori" an Italien zurück. Das Gemälde des niederländischen Malers Jan van Huysum werde an die Gemäldegalerie des Palazzo Pitti in Florenz zurückgegeben, teilte das Auswärtige Amt in Berlin mit. Das Bild befand sich trotz zahlreicher Anfragen des italienischen Staats bis zuletzt bei einer deutschen Familie.

+++ 13.52 Uhr: Putin: Russland ratifiziert in Kürze Pariser Klimaschutzabkommen +++

Russland wird in Kürze das Klimaschutzabkommen von Paris ratifizieren. Das kündigte Präsident Wladimir Putin der Agentur Interfax zufolge vor Journalisten beim G20-Gipfel in der japanischen Stadt Osaka an. "Bei uns in Russland vollzieht sich die Erwärmung doppelt so schnell wie sonst auf der Erde. Das ist eine ernste Herausforderung für uns alle, wir sollten das begreifen", sagte der Kremlchef. Ein Problem sei etwa das Auftauen der Permafrostböden in Sibirien, wo es viele bewohnte Gebiete gebe. Sein Land werde sich an alle Vorgaben des 2015 in Paris beschlossenen Abkommens halten, um auf die klimatischen Veränderungen zu reagieren, sagte Putin. Mit Ausnahme der USA habe es auch bei dem Gipfeltreffen der 20 führenden Industrienationen in Osaka ein Bekenntnis zu den Klimaschutzzielen gegeben.

+++ 13.10 Uhr: Flächenbrände wüten im trockenen Süden Frankreichs +++

Flächenbrände haben im Süden Frankreichs mehrere Häuser und Hunderte Hektar Land zerstört. Die Feuersbrunst fällt mit extrem hohen Temperaturen und geringen Niederschlägen in der Region zusammen. Im Département Gard war mit 45,9 Grad am Freitag ein neuer französischer Temperaturrekord gemessen worden. Dort beschädigten die Flammen nun zehn Gebäude oder verbrannten sie ganz, wie französische Medien am Samstag berichteten.

+++ 12.50 Uhr: Überlebende Ehefrau und Mutter nach dramatischem Flüchtlingsfoto an US-Grenze zurück in Heimat +++

Das Foto eines auf dem Weg in die USA ertrunkenen Flüchtlings und seiner ebenfalls ertrunkenen kleinen Tochter aus El Salvador ging um die Welt - nun ist die überlebende Ehefrau und Mutter in ihr Heimatland zurückgebracht worden. In Begleitung eines Konsulatsbeamten landete die 21-jährige Tania Ávalos in der Hauptstadt San Salvador. Sie äußerte sich nicht öffentlich. Hinter Ávalos liegt eine Flucht über mehr als 3000 Kilometer, die im April begann. Um Armut und der Gewalt krimineller Banden in ihrer Heimat zu entkommen, flüchtete sie mit ihrem Mann Óscar Martínez Ramírez und ihrer knapp zweijährigen Tochter Angie Valeria über Guatemala bis nach Mexiko. Am vergangenen Wochenende versuchte die Familie, von dort den Rio Grande zu überqueren, um in die USA zu gelangen. Die junge Mutter musste hilflos mitansehen, wie ihr Mann und die kleine Tochter von der Strömung fortgerissen wurden. Die beiden Leichname wurden am nächsten Tag gefunden.

+++ 12.26 Uhr: USA und Taliban verhandeln wieder - Kämpfe gehen weiter +++

Vertreter der Taliban und der USA sind im Golfemirat Katar erneut zu Gesprächen über eine Beilegung des fast 18 Jahre andauernden Afghanistankrieges zusammengekommen. Bei den angestrebten Vereinbarungen gehe es um die Terrorismusbekämpfung, den Truppenabzug, eine Übereinkunft zu innerafghanischen Verhandlungen sowie eine umfassende, anhaltende Waffenruhe überein, sagte ein Mitarbeiter des US-Sondergesandten für Afghanistan, Zalmay Khalilzad, der Deutschen Presse-Agentur am Samstag in Kabul.

+++ 11.13 Uhr: Arbeiter und Kinder sterben bei Mauer-Einsturz in Indien +++

In der westindischen Stadt Pune sind bei einem Mauereinsturz mindestens 15 Menschen gestorben. Die Wand habe nach heftigem Regen nachgegeben und sei am Morgen auf in der Nähe stehende Hütten gestürzt, teilte die Polizei mit. Bei der Mauer handelte es sich demnach um die Abgrenzung eines Wohngebiets. In den Hütten wohnten Arbeiter und und ihre Familien, die auf einer Baustelle auf dem angrenzenden Grundstück arbeiteten. 

+++ 11 Uhr: Mutter und achtjähriger Sohn tot aufgefunden +++

Eine Mutter und ihr Kind sind im Kiel tot aufgefunden worden. Vermutlich habe die Frau zunächst ihren achtjährigen Sohn getötet und sich dann das Leben genommen, sagte Oberstaatsanwalt Michael Bimler am Samstag. Es sei ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet und eine Obduktion angeordnet worden. Nach einem Bericht von "kn-online" war die Frau 52 Jahre alt und lebte mit ihrem Kind im Westen Kiels.

+++ 10.03 Uhr: Wetterdienst warnt vor starker UV-Strahlung +++

Vor besonders starker UV-Strahlung hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) gewarnt. Die am Morgen aktualisierte Warnung galt für fast ganz Deutschland. Nur ein schmaler Küstenstreifen an Nord- und Ostsee sowie Schleswig-Holstein waren nicht betroffen. UV-Strahlung erhöht das Risiko von Hautkrebs: "Jedes Zuviel an UV-Bestrahlung, das heißt jede Hautrötung und jeder Sonnenbrand, können die Zellstruktur der Haut verändern", erklärt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. "Je häufiger diese Schädigungen passieren, desto höher ist das Risiko, dass in einem späteren Lebensalter Hautkrebs entsteht."

+++ 9.31 Uhr: "Sea-Watch 3" beschlagnahmt - deutsche Kapitänin auf Lampedua festgenommen +++

Das Schiff der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch ist nach dem unerlaubten Anlegen im Hafen der italienischen Insel Lampedusa und der Festnahme der Kapitänin beschlagnahmt worden. Das bestätigte der Sea-Watch-Sprecher Ruben Neugebauer der Deutschen Presse-Agentur in Rom. Die Migranten seien von Bord gegangen. Sie waren vor mehr als zwei Wochen vor der libyschen Küste von der Organisation gerettet worden. Seitdem wartete Sea-Watch vergeblich auf die Zuweisung eines sicheren Hafens in Europa. Was nun mit den Migranten passieren sollte, war zunächst unklar. Der Nachrichtenagentur Ansa zufolge drohen der 31-jährigen Kapitänin Carola Rackete drei bis zehn Jahre Haft, weil sie gegen ein Kriegsschiff Widerstand geleistet oder Gewalt angewendet habe.

+++ 9.25 Uhr: Trump will US-Lieferungen an Huawei wieder erlauben +++

US-Präsident Donald Trump will Lieferungen von US-Unternehmen an den chinesischen Telekomriesen Huawei wieder zulassen. Er habe Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping zugesagt, dass technologische Produkte weiterhin an Huawei verkauft werden dürften, sagte Trump in Japan.

+++ 9.05 Uhr: Trump setzt neue Strafzölle gegen Importe aus China vorerst aus +++

US-Präsident Donald Trump will vorerst keine neuen Sonderzölle auf Importe aus China erheben. Auf einer Pressekonferenz nach dem Gipfel der großen Industrieländer (G20) bestätigte Trump entsprechende Angaben der chinesischen Seite.

+++ 8.32 Uhr: Pjöngjang begrüßt "interessantes" Trump-Angebot zu Treffen mit Kim +++

Die nordkoreanische Regierung hat den Vorschlag von US-Präsident Donald Trump zu einem Gipfeltreffen in der entmilitarisierten Zone als "interessant" begrüßt. Pjöngjang halte das Angebot für einen sehr interessanten Vorschlag, sei von den USA aber bislang nicht offiziell deswegen kontaktiert worden, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur KCNA Vize-Außenminister Choe Son Hui. Sollte das Treffen im Grenzgebiet zwischen Nord- und Südkorea tatsächlich wie von Trump angeregt stattfinden, wäre es "eine weitere bedeutungsvolle Gelegenheit, die persönlichen Beziehungen zwischen den beiden Staatschefs zu vertiefen und die bilateralen Beziehungen voranzutreiben", betonte Choe.

+++ 7 Uhr: USA und China einigen sich auf Wiederaufnahme der Handelsgespräche +++

Die USA und China haben sich auf eine Wiederaufnahme ihrer Verhandlung zur Beilegung des Handelskrieges geeinigt. Das berichtete US-Präsident Donald Trump nach seinem Treffen mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping am Rande des Gipfels der großen Wirtschaftsnationen (G20) in Osaka in Japan. Trump sprach von einem "ausgezeichneten Treffen". Zum Auftakt des 80-minütigen Gesprächs hatte Xi Jinping zu Dialog und Zusammenarbeit aufgerufen. 

+++ 6.31 Uhr: G20-Staaten einigen sich trotz Klimastreits auf Gipfelerklärung +++

Die Staats- und Regierungschefs der führenden Industrienationen der Welt haben sich beim G20-Gipfel in Japan doch noch auf eine gemeinsame Abschlusserklärung verständigt. Wie Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte, akzeptierten die USA, dass die anderen Staaten ihr Engagement für den Klimaschutz in der Erklärung bekräftigen.

+++ 6.27 Uhr: Zwei Tonnen Feuerwerkskörper in Scheune gehortet +++

In einer Scheune in Mecklenburg-Vorpommern haben Rettungskräfte etwa zwei Tonnen Feuerwerkskörper gefunden. Wie die Polizei mitteilte, ging am Freitagabend ein Notruf ein, weil auf dem Grundstück ein Feuer ausgebrochen sei. Als Feuerwehr und Polizei in Steffenshagen - einem kleinen Ort an der Ostseeküste - anrückten, entdeckten sie in der Scheune rund 100 Kartons mit Knallkörpern. Der Munitionsbergungsdienst räumte die Scheune in der Nacht leer. Wer das Feuerwerk dort gehortet hatte, konnten die Behörden noch nicht sagen.

+++ 5.19 Uhr: Weidel wirft CDU-Politiker Tauber Verfassungsfeindlichkeit vor +++

Die AfD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Alice Weidel, bezichtigt den ehemaligen CDU-Generalsekretär Peter Tauber verfassungsfeindlicher Tendenzen. Der Bundestagsabgeordnete hatte nach der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke dafür plädiert, Verfassungsfeinden bestimmte Grundrechte wie die Meinungs- und Versammlungsfreiheit zu entziehen. "Das ist ein Vorschlag repressiver Systeme und Diktaturen", sagte Weidel der Deutschen Presse-Agentur. Der CDU-Politiker habe wohl schon genau definiert, "wen er dann für sich als demokratiefeindlich einschätzt". Die AfD-Bundestagsabgeordnete erklärte: "Taubers Forderung ist aus meiner Sicht klar verfassungsfeindlich."

+++ 3.13 Uhr: Trump würdigt politische Leistung von saudischem Kronprinzen +++

US-Präsident Donald Trump hat die politische Leistung des hochumstrittenen saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman gewürdigt. Der Kronprinz sei "ein Mann, der in den letzten fünf Jahren wirklich etwas getan hat, was die Öffnung Saudi-Arabiens betrifft", sagte Trump bei einem gemeinsamen Arbeitsfrühstück. Trump sprach besonders Reformen für Frauen in dem konservativ-islamischen Land an. "Ich sehe, was passiert. Es ist wie eine Revolution, auf eine sehr positive Weise", betonte Trump. "Sie haben wirklich spektakuläre Arbeit geleistet", sagte Trump. 

+++ 1.17 Uhr: Trump bietet Kim Treffen in entmilitarisierter Zone an +++

US-Präsident Donald Trump hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ein Treffen in der entmilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südkorea angeboten. Bei seinem Besuch in Südkorea in den kommenden Tagen könnte er Kim im Grenzgebiet zwischen den beiden Staaten treffen, "einfach um ihm die Hand zu schütteln und Hallo zu sagen", schrieb Trump im Kurzmitteilungsdienst Twitter. Der US-Präsident hält sich derzeit zum G20-Gipfel im japanischen Osaka auf.

+++ 0.58 Uhr: Abtrünniger libyscher General Haftar befiehlt Angriffe auf türkische Schiffe +++

Der abtrünnige libysche General Chalifa Haftar hat seinen Truppen befohlen, türkische Schiffe und Einrichtungen in der Region anzugreifen. Haftar habe die Luftwaffe angewiesen, türkische Schiffe in libyschen Hoheitsgewässern anzugreifen, sagte sein Sprecher Achmed al-Mesmari. Auch türkische Firmen und Einrichtungen in Libyen würden von Haftars Truppen künftig "als legitimes Ziel angesehen". Haftar wirft der Türkei vor, seine Rivalen in Libyen zu unterstützen. In dem Land herrscht seit dem Sturz und gewaltsamen Tod des langjährigen Machthabers Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 Chaos.

+++ 0.46 Uhr: Dutzende Waldbrände durch Hitzewelle in Südfrankreich +++

Die extreme Hitze hat in Südfrankreich dutzende Waldbrände ausgelöst. Der Katastrophenschutz meldete bis zum späten Freitagabend rund 30 Brände im Département Gard, wo mit 45,9 Grad der höchste jemals in Frankreich gemessene Wert erreicht wurde. Drei Menschen wurden leicht verletzt, darunter zwei Feuerwehrleute. Rund ein Dutzend Häuser wurden beschädigt, mehr als 300 Hektar Wald wurden von den Flammen verwüstet.

+++ 0.34 Uhr: Lebenslange Haft für US-Neonazi nach tödlichem Angriff von Charlottesville +++

Ein US-Neonazi, der mit seinem Auto in eine Gruppe von Gegendemonstranten in Charlottesville gerast war und eine Frau getötet hatte, ist erneut zu lebenslanger Haft ohne Aussicht auf Begnadigung verurteilt worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft verurteilte ein Gericht den 22-Jährigen James Alex Fields wegen 29 Hassverbrechen. Fields hatte sich im März in Absprache mit der Anklagebehörde schuldig bekannt, um der Todesstrafe zu entgehen. Der Vorwurf der 29 Hassverbrechen bezieht sich auf die 29 Menschen, die bei dem Angriff am Rande einer Neonazi-Demo in Charlottesville verletzt worden waren. Wegen des Mordes an der 32-jährigen Gegendemonstrantin war Fields bereits im vergangenen Dezember von einem örtlichen Geschworenengericht zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Ein Bundesgericht soll im Juli das endgültige Strafmaß verkünden.

fin / fs / DPA / AFP