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+++ Ticker +++

News des Tages: Nach Unfall mit Krankenwagen: Betrunkener Autofahrer versucht zu fliehen

Gestohlenes Cello wieder aufgetaucht +++ Ärger für Frauke Petry +++ Feuerwehr Bochum bekämpft Dachstuhlbrand +++ Romney tritt für US-Senatssitz an +++ Schweres Erdbeben in Mexiko +++ Die News des Tages im stern-Ticker.

Ein Krankenwagen fährt mit Blaulicht durch eine dunkle, regennasse Straße in Berlin. Das Bild hat Bewegungsunschärfe

Ein Krankenwagen fährt mit Blaulicht durch eine dunkle, regennasse Straße in Berlin

DPA

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • Rechte Demo in Dresden abgebrochen (18.08 Uhr)
  • Betrunkener will nach Verkehrsunfall wegfahren (17.05 Uhr)
  • Erdbeben in England (16.43 Uhr) 
  • Trump besucht Krankenhaus in Florida (02.00 Uhr)
  • Schulz nimmt Gabriels Entschuldigung an (00.10 Uhr)

Die News des Tages im -Nachrichtenticker:

+++ 19.15 Uhr: Berlin: Rechter "Frauenmarsch" nach Blockaden beendet +++

Nach massiven Blockaden ist ein rechter "Frauenmarsch zum Kanzleramt" in Berlin von den Veranstaltern offiziell für beendet erklärt worden. Rund 900 Gegendemonstranten hatten nach Angaben der Polizei den Marsch am Nachmittag auf der Friedrichstraße für mehrere Stunden blockiert. Die Polizei ging am frühen Abend davon aus, dass Teilnehmer des "Frauenmarsches" versuchen könnten, in kleineren Gruppen zum Kanzleramt zu gelangen. Sie bezeichnete die Lage als "logistische und sicherheitsmäßige Herausforderung".

Der Polizei zufolge nahmen an dem von AfD-Mitglied Leyla Bilge angemeldeten "Frauenmarsch" rund 500 Menschen teil. Die Polizei stand am Nachmittag mit gepanzerten Einheiten zwischen den beiden Gruppen. Auf Videos im Internet waren Rangeleien und Wortgefechte zwischen Gegendemonstranten und Polizisten zu sehen.

+++ 18.41 Uhr: Deniz Yücel hat Deutschland schon wieder verlassen +++

Der am Freitag aus türkischer Haft entlassene "Welt"-Journalist Deniz Yücel hat Deutschland bereits wieder verlassen. Das teilte er im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. "Ich bin nicht in Deutschland. Aber ich bin unter Freunden", schrieb Yücel dort. Dazu veröffentlichte er ein Foto, das ihn neben seiner Frau Dilek Mayatürk Yücel und mit acht weiteren Menschen auf einer Wiese zeigt.


Yücel hatte ein Jahr ohne Anklage in der Türkei im Gefängnis gesessen. Am Freitag ordnete ein Gericht seine Freilassung an. Bereits wenige Stunden später verließ er mit seiner Frau per Flugzeug die Türkei und landete am späten Abend in Berlin. "Welt"-Chefredakteur Ulf Poschardt schrieb am Samstag auf Twitter angesichts der Vielzahl von Anfragen: "Deniz geht es gut, er genießt sein Leben in Freiheit, wir lassen ihn in Ruhe."


+++ 18.08 Uhr: Dresden: Polizei löst Neonazi-Demo auf +++

Die hat am Samstag in Dresden eine Demonstration des vorbestraften Neonazis und Holocaust-Leugners Gerhard Ittner vorzeitig aufgelöst. Nach mehreren Reden auf dem Postplatz wurde die Versammlung mit anfangs etwa 200 Teilnehmern abgebrochen, weil die Polizei bei mindestens einer Rede den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllt sah. Als die Demonstranten wie in der NS-Zeit die erste Strophe des Deutschlandliedes sangen, drehte die Polizei dem Lautsprecherwagen den Strom ab. Parallel dazu kam es zu tumultartigen Szenen. Mehrere hunderte Menschen protestierten in Sichtweite gegen die Rechten.

Ittner, Jahrgang 1958, verlor die Kontrolle, stürmte auf Polizisten zu und schrie sie als "Volksverräter" an. Auf der Kundgebung hatte er wegen eines noch schwebenden Verfahrens wegen des Verdachts der Volksverhetzung selbst nicht das Wort nicht ergreifen dürfen. Nach Auflösung der Versammlung wandte er sich dennoch an die Menge, die zu diesem Zeitpunkt bereits bis auf ein paar Dutzend Getreue geschrumpft war. Er bezeichnete die BRD als "verbrecherisches Regime", beschwor deren Untergang und drohte den Polizisten mit Vergeltung. Die Polizei brachte Ittner später zur Befragung in einem Mannschaftswagen.

+++ 17.58 Uhr: Afghanistan: Taliban töten 15 Polizisten +++

Die radikalislamischen  haben in Afghanistan mindestens 15 Polizisten getötet. Die Überfälle ereigneten sich in den Provinzen Fara und Sabul im Westen und Süden des Landes, wie lokale Politiker mitteilten. Gruppen von Taliban griffen die Polizei an Checkpoints mit Schusswaffen an.

In Fara starben mindestens zehn Polizisten, in Sabul wurden fünf getötet und weitere zwei verletzt. Ein Sprecher der Taliban bekannte sich auf Twitter zu den Attacken und schrieb, ein Polizist sei verschleppt worden. Seit einigen Monaten gibt es in  wöchentlich und zuweilen täglich Angriffe auf Sicherheitskräfte. Die afghanische Polizei ist zunehmend überfordert und demoralisiert.

+++ 17.05 Uhr: Berlin: Betrunkener will nach Unfall mit Krankenwagen fliehen +++

Ein betrunkener Autofahrer hat in Berlin nach einem Unfall mit einem Rettungswagen vergeblich versucht, zu fliehen und dabei seine Familie im Auto zurückgelassen. Das Auto des 45-Jährigen habe am Freitagabend im Bezirk Lichtenberg den Krankenwagen gestreift, als dieser gerade mit Blaulicht zu einem Einsatz gefahren sei, teilte die Polizei mit. Krankenwagen und Auto hielten daraufhin an.

Der 35 Jahre alte Fahrer des Rettungswagens wollte den Unfall mit dem Autofahrer besprechen. Der versuchte wegzufahren, würgte sein Auto jedoch mehrmals ab. Die Sanitäter holten den Mann schließlich aus dem Auto. Der riss sich los, versuchte zu Fuß zu fliehen und ließ seine Frau und zwei Kinder im Auto zurück. Die Sanitäter und zwei Polizisten, die das Geschehen zufällig beobachteten, schnappten den Flüchtigen. Nach einer Blutprobe, die ergab dass der 45-Jährige betrunken war, musste er seinen Führerschein abgeben. 

+++ 16.55 Uhr: Frankreich: Zwei Tote bei Explosion in Rapsöl-Fabrik +++

 Bei einer Explosion in einer nordfranzösischen Rapsöl-Fabrik sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Das sagte der Behördenvertreter Jehan-Eric Winckler dem Sender Franceinfo. Eine weitere Person wurde verletzt und sieben erlitten Schocks, wie die Präfektur des Verwaltungsbezirks Seine-Maritime mitteilte. Die Explosion hatte sich am Vormittag bei Wartungsarbeiten ereignet und einen Brand ausgelöst, den die Feuerwehr im Laufe des Nachmittags unter Kontrolle brachte. Die Ursache war nach Angaben der Behörde noch nicht bekannt.

+++ 16.45 Uhr: Dresden: Rechte Demo wegen Volksverhetzung unterbrochen +++

Mehrere hundert Menschen haben in Dresden gegen eine Demonstration des vorbestraften Holocaust-Leugners Gerhard Ittner protestiert. Die Demonstration rund um Ittner mit ebenfalls mehreren hundert Teilnehmern wurde am Nachmittag von der Polizei unterbrochen. Ein Redebeitrag auf dem Postplatz wurde daraufhin überprüft, ob er den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllt, wie die Polizei Sachsen twitterte. Wenig später hieß es, der Anfangsverdacht habe sich bestätigt und der Versammlungsleiter sei aufgefordert worden, seine Versammlung zu beenden. "Tut er dies nicht, werden wir die Versammlung auflösen", schrieb die Polizei. Ittner selbst durfte wegen eines laufenden Verfahrens nicht sprechen.

+++ 16.43 Uhr: Erdbeben der Stärke 4,4 erschüttert England +++

Ein Erdbeben hat am Nachmittag den Südwesten Großbritanniens erzittern lassen. Die Erschütterungen seien von Cornwall bis Liverpool zu spüren gewesen, teilten Anwohner im Kurznachrichtendienst Twitter mit. Das Beben hatte nach Angaben britischer Experten eine Stärke von 4,4. Das Epizentrum lag nahe des walisischen Ortes Clydach. Über Schäden war zunächst nichts bekannt.

+++ 15.55 Uhr: Gestohlenes Cello im Wert von 1,3 Millionen Euro bei Paris wieder aufgetaucht +++ 

Die französische Musikerin Ophélie Gaillard hat ein gestohlenes Cello im Wert von 1,3 Millionen Euro wieder gefunden - vor ihrer Wohnung in der Nähe von Paris. Sie habe am Samstag einen anonymen Anruf erhalten, demzufolge sich das Instrument in einem Auto vor ihrem Haus in Pantin befinde, sagte Gaillard der Nachrichtenagentur AFP. "Ich habe es auf der Rückbank gefunden."

Gaillard war das Cello am Donnerstag vor ihrem Haus gestohlen worden. Die Solistin schrieb am Freitag auf Facebook, sie sei mit einem Messer bedroht worden. Der Täter sei zu Fuß mit dem Instrument und ihrem Handy geflüchtet. Sie rief alle Facebook-Nutzer auf, ihre Suchanzeige mit Fotos des kostbaren Cellos zu teilen.

Instrument des italienischen Geigenbauers Francesco Goffriller stammt aus dem Jahr 1737 und ist die Leihgabe einer Bank an Gaillard. "Das ist kein Instrument, das man beim Hehler um die Ecke verkaufen kann", hieß es aus Ermittlerkreisen. "Man braucht dafür zwangsläufig eine spezielle Vorgehensweise."

+++ 14.00 Uhr: 13 Tote bei Absturz von Hubschrauber im mexikanischen Erdbebengebiet +++

Beim Absturz eines Militärhubschraubers im Erdbebengebiet im Süden von Mexiko sind 13 Menschen ums Leben gekommen. Zwölf Menschen seien an der Unglücksstelle getötet worden, ein weiterer starb im Krankenhaus, wie die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaats Oaxaca am Samstag mitteilte. 15 weitere Menschen wurden verletzt.

In dem Hubschrauber war Innenminister Alfonso Navarrete Prida in die Region gereist, um sich nach dem schweren Erdbeben der Stärke 7,2 ein Bild von der Lage zu machen. Der Pilot des Hubschraubers verlor kurz vor der Landung die Kontrolle und der Helikopter stürzte auf den letzten Metern ab, wie das Innenministerium mitteilte. Die Opfer warteten offenbar am Boden auf die Ankunft des Ministers, der unverletzt blieb.

+++ 12.10 Uhr: Frauke Petry erneut im Visier der Staatsanwaltschaft +++

Einem Bericht der "Bild" zufolge, droht Frauke Petry Ärger mit der Justiz. Der inzwischen fraktionslosen Bundestagsabgeordneten wird offenbar Subventionsbetrug, Steuerhinterziehung und Untreue vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft Leipzig soll die Aufhebung ihrer Immunität beantragt haben. 

In dem Bericht heißt es weiter, dass Petry 2014 öffentliche Fördermittel bei einer Bank beantragt haben soll, um eine Beratungsleistung ihrer damals schon insolventen Firma zu bezahlen. Der Immunitätsausschuss soll sich am 1. März mit dem Fall befassen.

+++ 11.10 Uhr: Nahles wirbt für GroKo-Ja - Erste Regionalkonferenz in Hamburg +++

Mit einer Mitgliederkonferenz in Hamburg hat die SPD-Spitze ihre Werbeoffensive an der Basis für den Eintritt in eine große Koalition mit CDU und CSU begonnen. Bei dem nichtöffentlichen Treffen in der Messe wollten die designierte SPD-Chefin Andrea Nahles und der kommissarische Vorsitzende, Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz, am Samstag für den Koalitionsvertrag werben. Die SPD-Spitze könne nach harten Verhandlungen mit der Union ein gutes Ergebnis vorlegen, sagte Nahles vor Beginn. "Ich bin zuversichtlich, dass gute Argumente auch überzeugen."

Sie wollten hören, wie die Stimmung an der Basis sei, sagte Nahles.
Scholz bezeichnete den Meinungsaustausch mit den erwarteten 800 Mitgliedern als "wichtige, demokratische Veranstaltung". Am Samstagnachmittag steht in Hannover die nächste Regionalkonferenz an.

+++ 10.45 Uhr: Feuerwehr Bochum bekämpft Dachstuhlbrand +++

Noch immer kämpft die Feuerwehr Bochum in der Innenstadt mit einem Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus, der in der Nacht von Freitag auf Samstag ausgebrochen war. Verletzt wurde bei dem Feuer bisherigen Erkenntnissen zufolge niemand, allerdings hielten "immer wieder aufflammende Brandnester" die rund 30 Einsatzkräfte vor Ort weiterhin auf Trab, heißt es.

Die Nachlöscharbeiten seien schwierig, weil große Teile des Daches bereits eingestürzt seien oder drohten, dies noch zu tun. Die Bewohner des Brandhauses sind mittlerweile alle bei Bekannten oder in Hotels untergekommen, berichtet die Feuerwehr. Nachbargebäude seien größtenteils verschont geblieben. Derzeit gehe man davon aus, die Arbeiten bis etwa 12 Uhr abschließen zu können.

+++ 04.20 Uhr: Romney tritt für US-Senatssitz an +++

Der frühere Präsidentschaftskandidat der Republikaner Mitt Romney wird in Utah zur Wahl für den US-Senat antreten. In einer veröffentlichten Videobotschaft sagte Romney, er wolle Utahs Werte und Utahs Lehren nach Washington bringen. Die Kongresswahlen sind am 6. November.

Romney (70) ist einer der prominentesten Republikaner. Er hat sich zuletzt öfter kritisch zur Politik von US-Präsident Donald Trump geäußert. Er könnte eine spannende Rolle in der Frage spielen, welche Ausrichtung die zerstrittene Republikanische Partei künftig nehmen will.

Trump mag Romney nicht; er gilt ihm als klassischer Vertreter des republikanischen Establishments, gegen das er bei der Wahl 2016 angetreten war. Nach der Wahl führte Trump Romney bei der Postenvergabe vor. Er war als Außenminister gehandelt worden.

+++ 02.10 Uhr: Schweres Erdbeben erschüttert den Süden Mexikos +++

Ein schweres Erdbeben hat den Süden Mexikos erschüttert. Das Zentrum des Bebens der Stärke 7,2 lag knapp zehn Kilometer südlich der Stadt Pinotepa Nacional im Bundesstaat Oaxaca, wie die mexikanische Erdbebenwarte am frühen Freitagabend (Ortszeit) mitteilte. 

Berichte über Opfer oder Schäden lagen zunächst nicht vor. Auch in der Hauptstadt Mexiko-Stadt war das Beben deutlich zu spüren. Nachdem die Sirene des Erdbebenwarnsystems ertönt war, verließen zahlreiche Menschen die Gebäude und sammelten sich unter freiem Himmel. 

+++ 02.00 Uhr: Trump besucht nach Schulmassaker Krankenhaus in Florida +++

Zwei Tage nach dem Massaker an einer Schule in Florida hat US-Präsident Donald Trump ein nahegelegenes Krankenhaus besucht. Trump traf am Freitagabend (Ortszeit) mit seiner Frau Melania in der Klinik Broward Health North in Pompano Beach ein, wo einige der Verletzten behandelt werden, wie das Weiße Haus mitteilte. Demnach wollte sich der Präsident bei den Ärzten und Pflegern für ihren Einsatz nach dem Blutbad bedanken. Der 19-jährige Nikolas Cruz hatte am Mittwoch an seiner früheren Schule in Parkland mit einem Schnellfeuergewehr um sich geschossen. 17 Menschen wurden getötet, 15 weitere kamen mit Verletzungen ins Krankenhaus. 

+++ 01.50 Uhr: Robbe: Gabriel soll nach Yücel-Freilassung im Amt bleiben +++

Der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Reinhold Robbe fordert, dass Sigmar Gabriel in einer großen Koalition Außenminister bleibt - trotz aller Kritik. "Dass Gabriel im symbolbehafteten Fall von Deniz Yücel so überzeugen konnte, ist ein Beleg dafür, dass er die ideale Besetzung für das Amt des Außenministers ist", sagte Robbe der "Rheinischen Post".

Gabriel habe die Freilassung des Journalisten aus türkischer Haft zur Chefsache gemacht und umgesetzt. "Das ist wieder einmal ein Beweis für Sigmar Gabriels Höchstmaß an Professionalität und seine Gabe, selbst in scheinbar ausweglosen Situationen eine Lösung zu finden." Gabriel gehöre nach dem SPD-Mitgliedervotum zwingend auf die Kabinettsliste und solle sein Amt behalten, forderte der frühere Wehrbeauftragte.

Gabriel selbst wollte sich am Freitagabend nicht zu den Folgen der Freilassung Yücels für seine politische Zukunft äußern. Er habe kein Interesse daran, die Lösung eines humanitären Falls mit Personalfragen zu verknüpfen, sagte er im ZDF. "Ganz im Ernst, das war mir völlig egal, darum darf es nicht gehen." Gabriel würde gern Außenminister bleiben, falls es wieder zu einer großen Koalition kommt. Ihm werden wegen erheblicher Widerstände in der SPD aber nur geringe Chancen eingeräumt.

+++ 01.30 Uhr: Fitch stuft Griechenlands Kreditwürdigkeit herauf +++

Die US-Ratingagentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit Griechenlands heraufgestuft. Die Bonität werde nun mit "B" statt "B-" bewertet, teilte Fitch mit. Den Ausblick für Griechenland bewertete die Agentur als positiv. Die Note "B" bedeutet aber, dass Anleihen des Landes weiterhin als hochriskant eingestuft werden.
Als Gründe für die Hochstufung nannte Fitch die politische Stabilität und das Wirtschaftswachstum in Griechenland. Zudem sei in diesem Jahr mit "erheblichen Schuldenerleichterungen" der Eurogruppe zu rechnen.

+++ 00.10 Uhr: Schulz nimmt Gabriels Entschuldigung an +++

Der zurückgetretene SPD-Vorsitzende Martin Schulz hat sich mit Außenminister Sigmar Gabriel versöhnt. "Es stimmt, dass ich die Entschuldigung von Sigmar Gabriel angenommen habe", sagte Schulz der "Bild"-Zeitung. Zugleich machte er deutlich, dass er sich nicht als Opfer einer Intrige in der SPD-Parteiführung sieht.
Auf die Frage, ob er von seinen Vorstandskollegen "benutzt" oder gar in eine Falle gelockt worden sei, sagte Schulz: "Es gibt keinen Grund für ein Schwarze-Peter-Spiel."

Schulz hatte nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen mit der Union angekündigt, er wolle Außenminister werden, falls die SPD-Basis einer großen Koalition zustimmt. Als Reaktion darauf sagte Gabriel in einem Interview, seine Tochter Marie habe ihn mit den Worten getröstet: "Papa, jetzt hast du doch mehr Zeit mit uns. Das ist doch besser als mit dem Mann mit den Haaren im Gesicht."

vit / DPA / AFP