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News des Tages: Ex-Grüne Twesten ist jetzt CDU-Mitglied

Erdogan wettert erneut gegen Deutschland +++ Tunesische Fischer blockieren Schiff mit Flüchtlingsgegnern +++ Stephan Weil: Neuwahl in Niedersachsen am 15. Oktober +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Elke Twesten begründet ihren Wechsel zur CDU Niedersachsen inhaltlich

Elke Twesten begründet ihren Wechsel zur CDU Niedersachsen inhaltlich

Die News des Tages im -Ticker:

+++ 22.25 Uhr: Zwei Frauen sterben bei Waldbränden in Italien +++

Zwei Frauen sind bei einem der vielen Brände, die derzeit in Italien wüten, gestorben. Bei Löscharbeiten in Tivoli vor den Toren der Hauptstadt Rom fanden Einsatzkräfte in einem Zimmer eines Hauses die beiden Leichen, wie die Feuerwehr am Montagabend auf Twitter mitteilte. Die 92-Jährige und ihre 68 Jahre alte Tochter hätten sich in dem Gebäude aufgehalten, auf das Flammen übergriffen, die zuvor Gestrüpp in Brand gesetzt hatten, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Ein Mann kam mit Rauchvergiftung ins Krankenhaus. 

+++ 21.27 Uhr: Ex-Grüne Twesten ist jetzt CDU-Mitglied +++

Die ehemalige Grünen-Landtagsabgeordnete Elke Twesten ist der CDU beigetreten. Der Kreisverband Rotenburg/Wümme habe die 54-Jährige am Montagabend aufgenommen, sagte ein Parteisprecher. Damit gehöre Twesten nun auch der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion an. Die Abgeordnete hatte am Freitag angekündigt, von den Grünen zur CDU zu wechseln, und damit die knappe Einstimmenmehrheit der rot-grünen Koalition von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) gekippt. Am 15. Oktober soll daher in Niedersachsen ein neuer Landtag gewählt werden. Twesten hatte ihren Wechsel zur CDU mit einem länger anhaltenden Entfremdungsprozess erklärt. Demnach gab am Ende den Ausschlag, dass sie von ihrer Partei im Juni nicht erneut für die Landesliste zur Landtagswahl nominiert worden war. 

+++ 21.02 Uhr: Niedersachsens Opposition wusste schon 2016 von VW-Absprachen +++

Die Opposition in Niedersachsen ist schon vor einem knappen Jahr über die Abstimmung einer Rede von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) mit VW informiert worden. Während sich CDU und FDP heute darüber empören, hatte sie seinerzeit keine Bedenken. Dies ergibt sich aus dem Protokoll einer vertraulichen Sitzung des Landtags-Wirtschaftsauschusses von September 2016, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuerst hatten "Süddeutsche Zeitung", NDR und WDR darüber berichtet.

In der Ausschusssitzung hatte die Landesregierung die Abgeordneten aller Parteien darüber informiert, dass eine Rede Weils über die VW-Abgasaffäre dem Konzern vorab zur Prüfung vorgelegt worden war. Laut Protokoll kommentierte FDP-Fraktionsvize Jörg Bode die Ausführungen von Regierungssprecherin Anke Pörksen damals mit den Worten: "So genau wollten wir gar nicht wissen, welche Worte gegen welche Worte ausgetauscht wurden."

+++ 20.34 Uhr: 6700 Menschen müssen in Düsseldorf wegen Bombenentschärfung evakuiert werden +++

Für die Entschärfung einer Weltkriegsbombe in Düsseldorf müssen am Dienstagmorgen etwa 2300 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Weitere 4400 Bewohner seien aufgefordert, während des Einsatzes in ihren Häusern zu bleiben und sich nicht im Freien aufzuhalten, sagte ein Stadtsprecher am Montagabend. Von der Evakuierung ist demnach auch ein Pflegeheim betroffen, etwa 80 Bewohner müssen in anderen Einrichtungen untergebracht werden.

+++ 20.08 Uhr: Drei Tote bei Brand in Sozialunterkunft +++

Bei einem wahrscheinlich vorsätzlich gelegten Brand in einer Sozialunterkunft in Markgröningen nahe Stuttgart sind drei Menschen ums Leben gekommen. Dringend tatverdächtig ist ein 66-jähriger Heimbewohner. Er habe bei seiner Vernehmung gestanden, den Brand in der Nacht gelegt zu haben, teilte die Polizei mit. Der Mann wurde in Untersuchungshaft genommen.

+++ 19.11 Uhr: Baum wird Mitglied in Fußball-Klub in Paraguay +++

Ein Zweitligaclub in Paraguay hat einen besonders mit dem Verein verbundenen Baum zum Vereinsmitglied gemacht. Der 20 Jahre alte Lapacho-Baum wächst inmitten der Tribüne hinter einem Tor des Stadions des Resistencia Sport Club aus der Hauptstadt Asunción.

Die für ihre verrückte Vereinsliebe bekannten Fans haben nun den Baum symbolisch mit einem Vereinsausweis, einem Trikot und einer Plakette ausgestattet. Der Club wird in diesem Jahr 100 Jahre alt und dürfte der einzige auf der Welt mit so einem Stadion-Baum sein.  

+++ 18.01 Uhr: Shahak Shapira sprühte Hass-Botschaften vor Hamburger Twitter-Büro +++

Der israelisch-deutsche Künstler Shahak Shapira hat vor einem Hamburger Büro des Kurzbotschaftendiensts Twitter zahlreiche Hassbotschaften auf die Straße gesprüht. "Wenn Twitter mich zwingt, diese Dinge zu sehen, dann müssen sie es auch zu sehen bekommen", sagte Shapira in einem im Internet verbreiteten Video (siehe unten). Mit seiner Aktion unter dem Twitter-Stichwort #heytwitter protestiert Shapira gegen die Löschpolitik des US-Konzerns.


+++ 18.00 Uhr: Erdogan will Türkei moderner als Deutschland machen +++

Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan will aus der Türkei nach seinen Worten einen fortschrittlicheren Staat als Deutschland machen. "Wenn meine Bürger und Brüder, die im Moment im Ausland sind, ins Land zurückkehren, werden sie sagen: Was ist schon Deutschland", sagte Erdogan am Montag bei einer Veranstaltung seiner AKP in der Schwarzmeerstadt Rize. "Sie werden sagen: Mein Land hat es überholt." Der Präsident versprach einen modernen, zivilisierten und unabhängigen Staat, für den alle zusammenarbeiten müssten. Er nannte in diesem Zusammenhang die Bereiche Bildung, Gesundheit, Justiz, Sicherheit, Transport und Energie.

Erdogan warf Deutschland erneut vor, türkischen Terroristen Schutz zu bieten, statt diese an die Türkei auszuliefern. "Nur den Terroristen bietet dieses Deutschland Unterschlupf", sagte der Staatschef.

Gleichzeitig fordere die Bundesregierung die Freilassung deutscher "Terroristen", die in der Türkei inhaftiert seien. Erdogan spielte damit vermutlich auf Deutsche wie den Menschenrechtler Peter Steudtner, die Übersetzerin und Journalisten Mesale Tolu Corlu oder den "Welt"-Korrespondenten Deniz Yücel an, die in der Türkei unter Terrorvorwürfen in Untersuchungshaft sitzen. 

+++ 17.50 Uhr: Forscher entdecken womöglich Geburtsort von Petrus +++

Archäologen haben in Israel nach eigenen Angaben womöglich den Heimatort des Apostels Petrus entdeckt. Zusammen mit zwei US-Kollegen sei er bei Ausgrabungen am See Genezareth vermutlich auf Überreste des antiken römischen Ortes Julias gestoßen, sagte der israelische Archäologe Mordechai Aviam am Montag. Julias wurde nach Angaben des römischen Historikers Flavius Josephus um das Jahr 30 nach Christus auf den Ruinen des Fischerdorfes Bethsaida gebaut, das laut Evangelium als Geburtsort von Petrus gilt. Auch zwei weitere Apostel, Petrus' Bruder Andreas und Philippus, sollen in Bethsaida geboren worden sein oder dort gelebt haben. 

+++ 17.18 Uhr: Siebenjähriger fährt mit Auto durch Oslo +++

Ein Siebenjähriger hat in Norwegen eine Spritztour mit dem Auto seiner Eltern unternommen. "Er ist an die Schlüssel gelangt, hat sich ins Auto gesetzt und ist losgefahren", sagte ein Polizeisprecher in der Hauptstadt Oslo am Montag dem Sender NRK. Der Junge sei "einige Kilometer gefahren". Nachbarn bemerkten den Knirps hinter dem Lenkrad und alarmierten die Polizei. Die Ordnungshüter beendeten den Ausflug und brachten den Siebenjährigen nach Hause.

Der Junge sei wohlauf und das Auto unbeschädigt, sagte der Polizeisprecher. Die Beamten hätten den Eltern eingeschärft, ihre Autoschlüssel künftig wegzuräumen.

+++ 16.58 Uhr: Schiff rechtsextremer Flüchtlingsgegner vor tunesischer Küste blockiert +++

In Tunesien hat sich eine mächtige Arbeiterorganisation an der Blockade eines Schiffs rechtsextremer Flüchtlingsgegner aus Deutschland, Frankreich und Italien beteiligt. Der mit dem Friedensnobelpreis 2015 ausgezeichnete Gewerkschaftsdachverband UGTT rief dazu auf, die Landung der von sogenannten Identitären gecharterten C-Star abzuwehren. Zuvor hatten bereits tunesische Fischer in zwei Häfen verhindert, dass das Schiff dort anlegen konnte. In dem Gewerkschaftsaufruf hieß es: "Lasst nicht das Rassismus-Schiff die tunesischen Häfen besudeln! Vertreibt sie, wie es eure Brüder in Zarzis und Sfax getan haben!"

Die rechtsextreme Identitäre Bewegung will Migranten mit dem Schiff C-Star abfangen und in ihre Heimatländer zurückbringen. Am Wochenende verfolgten die Identitären vor der libyschen Küste das zur Seenotrettung eingesetzte Schiff "Aquarius" der beiden Hilfsorganisationen SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen.  

+++ 16.52 Uhr: Zwei Autos fliegen aus Wiener Parkhaus +++

Kurioser Einparkfehler mit großen Folgen in Wien: Ein 74-jähriger Autofahrer verhielt sich in einem Parkhaus so ungeschickt, dass er zuerst ein abgestelltes Fahrzeug durch eine massive Betonabsperrung schob und danach selbst mit dem Wagen aus dem ersten Stock stürzte. Er landete mit seiner Karosse auf dem anderen Auto, wie die Polizei mitteilte. Der Unfallfahrer wurde nur leicht verletzt. Die Feuerwehr musste sein Fahrzeug wieder auf die Räder stellen und schleppte beide Autos ab.

+++ 16.20 Uhr: Verbraucherzentrale kündigt Klage gegen Roaming-Praxis von O2 an +++

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vbzv) hat angekündigt, gegen die Tarifpolitik von O2 gerichtlich vorzugehen, weil bestimmte Kunden freies EU-Roaming nicht automatisch erhalten.

Mit dem Wegfall der Roaming-Gebühren seit dem 15. Juni 2017 dürfen eigentlich keine Zusatzkosten mehr im europäischen Ausland für die Weiterleitung von Gesprächen, Nachrichten und Daten durch fremde Netze berechnet werden. Bestimmte O2-Kunden von Telefónica Deutschland könnten von dem Wegfall aber erst dann profitieren, wenn sie zuvor eine SMS an ihren Anbieter schicken, kritisierten die Verbraucherschützer.

+++ 15.41 Uhr: Neuwahl in Niedersachsen am 15. Oktober +++

Nach dem Aus für die rot-grüne Regierung in Niedersachsen soll am 15. Oktober ein neuer Landtag gewählt werden. Den Termin nannte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) nach Beratungen der Parteispitzen in Hannover.

Grund für die Neuwahl ist der überraschende Wechsel der bisherigen Grünen-Abgeordneten Elke Twesten zur CDU, durch den die rot-grüne Regierung unter Weil ihre knappe Einstimmenmehrheit im Landtag verliert.

+++ 14.46 Uhr: Restaurantkritiker Christian Millau ist tot +++

Der französische Gastronomiekritiker Christian Millau, Mitgründer des Restaurantführers "Gault&Millau", ist tot. Er starb im Alter von 88 Jahren, wie der "Gault&Millau" bekanntgab. Millau hatte den Restaurantführer 1969 zusammen mit seinem Journalistenkollegen Henri Gault geschaffen und zu einem der bekanntesten Gourmet-Ratgeber der Welt gemacht. Die beiden prägten auch den Begriff der "Nouvelle Cuisine" - eine Kochbewegung, die in den 70er Jahren einfachere Zubereitung und frische Zutaten in den Vordergrund stellte. Der "Gault&Millau" bewertet Restaurants nach dem französischen Schulnotensystem von 0 bis 20 Punkten.

+++ 14.34 Uhr: Richter krank: Rocker-Prozess in Leipzig geplatzt +++

Der Prozess um tödliche Schüsse im Leipziger Rockermilieu ist vorerst geplatzt. Ein beisitzender Richter sei erkrankt, teilte das Landgericht Leipzig mit. Daher müsse das Verfahren neu begonnen werden. Wann das soweit sein wird, stehe noch nicht fest. Die Kammer strebe einen Neubeginn Ende August oder Anfang September an. Angeklagt sind vier ehemalige Mitglieder der Leipziger Hells Angels. Einer der soll im vorigen Sommer einen Rocker der verfeindeten United Tribus in Leipzig erschossen haben.

Der Prozess hatte im Juli begonnen. Allerdings war noch nicht einmal die Anklage verlesen worden, weil die Anwälte der Angeklagten gleich zu Beginn andere Schöffen forderten und einen Befangenheitsantrag gegen eine psychologische Sachverständige stellten.

+++ 14.29 Uhr: Küstenwache schleppt Flüchtlinge zurück nach Libyen +++

Innerhalb weniger Tage hat die libysche Küstenwache mehr als 1000 von Holz- und Gummibooten im Mittelmeer gerettet und zurück in das Bürgerkriegsland gebracht. Seit Freitag seien insgesamt 1124 Menschen in den Hoheitsgewässern gerettet worden, teilte die Internationale Organisation für Migration auf Anfrage mit. Beim jüngsten Einsatz am Morgen wurden 155 Menschen, darunter 18 Frauen und 10 Kinder, nahe der Hauptstadt Tripolis ausfindig gemacht. Italienischen Medienberichten zufolge kommen die Geretteten aus verschiedenen Ländern Afrikas, etwa aus Marokko, Tunesien, Algerien und dem Sudan, aber auch aus Staaten südlich der Sahara und aus Syrien. 

Menschenrechtsorganisationen warnen immer wieder davor, Migranten zurück nach Libyen zu bringen. Sie befürchten, dass sie dort in Lagern unter menschenunwürdigen Bedingungen leben und Gewalt ausgesetzt sind. 

+++ 13.37 Uhr: Nach Unfall auf der A3: Wertvolles Springpferd eingeschläfert +++

Nach einem Autobahnunfall mit zwei Pferdetransportern im Landkreis Aschaffenburg hat eine Tierärztin am Morgen ein wertvolles Springpferd einschläfern müssen. Drei Menschen wurden bei dem Unfall auf der A3 leicht verletzt, eine Frau kam vorsorglich ins Krankenhaus, wie die Polizei in Würzburg mitteilte. Ein Kleinlastwagen war demnach auf einen der beiden an einem Stauende stehenden Pferdetransporter aufgefahren.

Dabei riss die Klappe eines der Pferdeanhänger ab, die jeweils von einem gezogen wurden. Da sich gleichzeitig auch ein Sicherungsbügel löste, wurde das sieben Jahre alte Springpferd im Wert von 200.000 Euro aus dem Anhänger geschleudert. Das Tier blieb schwer verletzt auf der rechten Fahrbahn liegen und wurde später durch die Veterinärin von seinen Leiden erlöst.

+++ 13.09 Uhr: Tirol: Deutscher stirbt nach Sturz in Bach +++

Ein deutscher Urlauber ist in Österreich in einen Hochwasser führenden Bach gestürzt und gestorben. Der Münchner wollte am Sonntag das Wasser mit Hilfe eines über den Bach gespannten Drahtseils überqueren, stürzte ab und wurde von der reißenden Strömung sofort abgetrieben, wie die Tiroler Polizei mitteilte. Der 57-Jährige konnte heute nur noch tot geborgen werden. Eine groß angelegte Suchaktion war am Sonntagabend wegen der großen Gefahr von Muren und Erdrutschen abgebrochen worden. Der Mann war mit einem Begleiter unterwegs. Der 53-Jährige hatte die Rettungskräfte informiert.

+++ 13.08 Uhr: Holocaust-Leugner Ernst Zündel ist tot +++

Der verurteilte Holocaust-Leugner ist im Alter von 78 Jahren in Bad Wildbad im Schwarzwald gestorben. Das bestätigte eine Schwester Zündels auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Er starb demnach am Samstagabend in seinem Haus im Landkreis Calw. Zündel war 2007 wegen Volksverhetzung vom Landgericht Mannheim zu fünf Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden.

Er hatte nach Überzeugung des Gerichts von Kanada aus in Internet und in einschlägigen Publikationen den millionenfachen Mord an den Juden während der NS-Zeit bestritten. Zuvor war nach rund zwei Jahren in kandischer Haft nach Deutschland ausgewiesen worden. 2010 kam er wieder frei. Der Vorsitzende Richter hatte dem Rechtsextremen in der Urteilsbegründung einen gefährlichen politischen Agitator, Hetzer und Brandredner genannt. Er sei ein extremer Antisemit und überzeugter Nationalsozialist.

+++ 12.49 Uhr: Tausende Migranten kehren aus Griechenland in Heimatländer zurück +++

Tausende Migranten sind seit Anfang des Jahres aus Griechenland zurück in ihre Heimat gereist. 11.083 Asylsuchende hätten das südosteuropäische Land mit Unterstützung der Internationalen Organisation für Migration (IOM) wieder verlassen, berichtete die griechische Polizei. Die meisten davon stammten aus Albanien, Pakistan, Bangladesch, Afghanistan sowie den nordafrikanischen Staaten. "Es sind Menschen, die kein Asyl in Griechenland bekommen und einsehen, dass es für sie keine legale Chance gibt, in Europa zu bleiben", sagte ein Offizier der Polizei am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

Die IOM bietet den Migranten eine Rückreise unter dem Schutz der Sicherheitsbehörden. Bevor sie ins Flugzeug steigen, bekommen sie zwischen 500 Euro und 1500 Euro Starthilfe für das Leben in ihrer Heimat. Zurzeit sind in Griechenland mehr als 62.000 Migranten registriert.
Sie wohnen meist in Flüchtlingslagern.

+++ 12.45 Uhr: Explosion in Shisha-Bar: Versicherungsbetrug? +++

Hinter der Explosion in einer Shisha-Bar in Gießen vermuten die Ermittler einen versuchten Versicherungsbetrug. Nach den bisherigen Erkenntnissen habe der 22 Jahre alte Inhaber des Lokals zwei Männer beauftragt, die Tat zu begehen, berichteten Staatsanwaltschaft und Polizei. Er habe so an Geld aus der Gebäudeversicherung kommen wollen. Der Inhaber war am Freitag festgenommen worden und sitzt in Untersuchungshaft - wegen des dringenden Verdachts der Anstiftung zum versuchten Mord und der besonders schweren Brandstiftung.

Zuvor hatten die Ermittler bereits die beiden anderen Männer, 22 und 23 Jahre alt, festgenommen. Der 23-Jährige sitzt auch in U-Haft. Sein mutmaßlicher Komplize hatte sich bei der Explosion schwer verletzt und liegt in einer Klinik. Alle drei schweigen bislang. Die Tat hatte sich in der Nacht zum Donnerstag ereignet. Durch den Brand und die Explosion erlitten fünf weitere Menschen leichte Verletzungen. Das Gebäude wurde stark beschädigt.

+++ 12.20 Uhr: Fast 200 Flüchtlinge stürmen nach Ceuta +++

Knapp 200 Migranten aus Afrika haben die befestigte Grenze zwischen der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta und Marokko überrannt. Die Flüchtlinge hätten am Morgen um fünf Uhr einen Grenzposten gestürmt und seien auf spanisches Territorium vorgedrungen, teilten die Behörden von Ceuta mit. Sie sprachen von insgesamt 187 Menschen, welche die Grenze übertreten hätten.

Ein Polizeisprecher wertete den Vorfall als ungewöhnlich: Zwar kletterten regelmäßig größere Gruppe von Migranten über den Grenzzaun, sagte er. Dass sie aber einen mit Sicherheitskräften bemannten Grenzposten stürmten und überrannten, sei schon lange nicht mehr vorgekommen.

+++ 12.09 Uhr: China: Drei Tote bei Messerangriff +++

Ein mit einem Messer bewaffneter Angreifer hat in China drei Menschen getötet und vier weitere verletzt. Die Attacke ereignete sich am Morgen in einer Apotheke der nordostchinesischen Stadt Wu'an (Provinz Hebei), wie die lokale Polizeibehörde berichtete. Ein 39 Jahre alter Tatverdächtiger wurde demnach festgenommen und eine Untersuchung eingeleitet. Über das Motiv des Mannes gab es keine Angaben. Da der private Besitz von Schusswaffen in China verboten ist, werden für Gewaltverbrechen oft Messer oder auch selbstgebaute Sprengsätze verwendet. Bei ähnlichen Fällen handelte es sich in der Vergangenheit oft um Racheakte oder um Angriffe von Menschen mit geistigen Krankheiten.

+++ 11.32 Uhr: Mysteriöser Schleim am Rheinufer angetrieben +++

Am Rhheinufer zwischen Monheim und Düsseldorf-Urdenbach ist laut Bild-Zeitung Schleim angetrieben worden. Woher er stammt ist, bislang unklar. Drei Feuerwehren seien im Einsatz gewesen. Laut der Zeitung haben Landesumweltamt und Wasserschutzpolizei Proben genommen. In den nächsten Tagen sollen die Ergebnisse der Analyse vorliegen, berichtet die Zeitung.

+++ 11.11 Uhr: Schweizer Reaktor nach Panne wieder am Netz +++

Nach knapp dreitägiger Unterbrechung wegen eines technischen Defekts ist der Schweizer Atomreaktor Beznau 2 wieder ans Netz gegangen. Ein defektes Kabel im nicht-nuklearen Bereich des Akw sei repariert worden, und der Reaktor liefere wieder Strom, teilte die Betreiberfirma dieses ältesten in Betrieb befindlichen Akw der Welt, Axpo, mit. Der Reaktor liegt im Kanton Aargau nahe der deutschen Grenze.

Am Freitag war nach Betreiberangaben eine defekte Stelle an einem 220-Kilovolt-Stromkabel entdeckt worden, der Reaktor wurde für die Reparatur runtergefahren. Dem Unternehmen zufolge ging von dem Defekt keine Gefahr für Mensch und Umwelt aus.

+++ 10.09 Uhr: Prozessbeginn nach Messerattacke von Grafing +++

15 Monate nach der tödlichen Messerattacke am S-Bahnhof in Grafing (Bayern) hat der Prozess gegen einen 28-Jährigen begonnen. Er muss sich am Landgericht München verantworten - wegen Mordes und versuchten Mordes in drei Fällen. "Er ist sich absolut bewusst, was er getan hat, und bedauert das zutiefst", sagte sein Anwalt Florian Alte unmittelbar vor Beginn des Prozesses. Ein Gutachten weise aber darauf hin, dass sein Mandant zum Zeitpunkt der Tat nicht schuldfähig gewesen sei.

Am 10. Mai 2016 soll der Angeklagte an dem S-Bahnhof Passanten mit einem Messer attackiert haben. Dabei kam ein 56 Jahre alter Fahrgast ums Leben, drei weitere Männer wurden durch Messerstiche teils lebensgefährlich verletzt.

+++ 9.14 Uhr: Niedersachsen berät über Wahltermin +++

Bei der Suche nach einem Termin für eine mögliche Neuwahl des niedersächsischen Landtags kommen Landtagspräsident Bernd Busemann, Regierungschef Stephan Weil (SPD) und die vier Fraktionsvorsitzenden um 12.30 Uhr zusammen. Um 13.30 Uhr sollen die Vorsitzenden der im Landtag vertretenen Parteien dazukommen, wie Busemann am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Unklar ist, ob eine Neuwahl am Tag der Bundestagswahl (24. September) über die Bühne gehen kann. "Wir müssen gucken, ob es rechtlich geht", sagte Busemann. Als möglicher Termin ist auch der 22. Oktober im Gespräch. Rot-Grün hat seine Regierungsmehrheit verloren.

+++ 9.12 Uhr: Nordkorea will nicht über Atomprogramm verhandeln +++

Nordkorea will auch nach dem jüngsten Sanktionsbeschluss des UN-Sicherheitsrats keine Abstriche an seinem Atomprogramm machen. Die "atomare Abschreckung zur Selbstverteidigung" Nordkoreas stehe nicht zur Verhandlung, solange die USA das Land bedrohten, hieß es in einer Erklärung der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA.

"Wir werden niemals auch nur einen einzigen Schritt weg von der Stärkung unserer Atommacht unternehmen", hieß es in der Meldung weiter. Die vom Sicherheitsrat verabschiedeten neuen Strafmaßnahmen wertete die nordkoreanische Staatsagentur als "gewalttätige Verletzung unserer Souveränität".

+++ 8.48 Uhr: US-Außenminister fordert von Nordkorea Verzicht auf Raketentests +++

 Im Atomkonflikt mit Nordkorea hat US-Außenminister Rex Tillerson von dem kommunistischen Land den Verzicht auf weitere Raketentests verlangt "Das beste Signal, mit dem Nordkorea zeigen würde, dass es zu Gesprächen bereit ist, wäre ein Stopp der Raketenstarts", sagte Tillerson bei einem Treffen zum 50-jährigen Bestehen der Gemeinschaft Südostasiatischer Staaten (Asean) in Manila. Der US-Minister äußerte sich nicht näher dazu, in welchem Zeitraum Nordkorea die Versuche einstellen soll. "Ich werde keine bestimmte Zahl an Tagen oder Wochen dazu nennen."

Am Wochenende hatte der UN-Sicherheitsrat einstimmig die bisher schärfsten Wirtschaftssanktionen gegen Nordkorea verhängt. Den neuen Ausfuhrverboten auf Kohle, Eisen, Blei und andere Rohstoffe stimmten auch China und Russland zu. Bislang hatten die UN-Resolutionen im Zusammenhang mit Nordkoreas Atom- und Raketentests seit dem Jahr 2006 nicht dazu geführt, dass die Regierung in Pjöngjang auf Tests und ihr Atomprogramm verzichtet.

+++ 8.02 Uhr: Nach Unwettern: Großarltal wieder mit Auto erreichbar +++

Nach den heftigen Unwettern vom Wochenende hat sich in Österreich die Lage in der Nacht deutlich gebessert. Das von der Umwelt abgeschnittene Großarltal kann seit 5.00 Uhr früh mit dem Auto auf einer Spur wieder verlassen werden. "Wir haben das Schlimmste hinter uns", sagte Feuerwehrkommandant Josef Promegger. Das bei Urlaubern beliebte Tal im Bundesland Salzburg war besonders stark von Regen, Hagel und Schlammlawinen betroffen. Die Landstraße aus und in den Touristenort war durch eine Mure auf einer Länge von zwei Kilometern verschüttet. Viele Reisende, darunter auch Deutsche, saßen im Tal fest. Zwei Notfalllager wurden errichtet.

Als die Straße aus dem Dorf frühmorgens freigegeben wurde, sei der Andrang sehr groß gewesen. "Es gab richtige Kolonnen", sagte Promegger. Vor allem Pendler wollten ihre Arbeitsstellen pünktlich erreichen. Welchen Schaden das Unwetter tatsächlich angerichtet hat, war zunächst nicht klar. Mehrere Behörden hatten sich für Montag in dem Tal im Pongau angekündigt. Mit Luftaufnahmen soll das ganze Ausmaß festgestellt werden.

+++ 7.44 Uhr: Samsung-Erben sollen zwölf Jahre in Haft +++

Im Zusammenhang mit der Korruptionsaffäre um Südkoreas frühere Präsidentin Park Geun Hye hat die Staatsanwaltschaft zwölf Jahre Haft für den Erben des Großkonzerns Samsung beantragt. Lee Jae Yong, der derzeit als Vizepräsident von Samsung Electronics amtiert, sei ein "Begünstigter" der Straftaten in dem Skandal gewesen, erklärte die Staatsanwaltschaft am Montag. Lee soll Geld an dubiose Stiftungen gezahlt haben, um sich die Gunst der inzwischen zurückgetretenen Präsidentin Park zu sichern.

+++ 6.25 Uhr: Vietnam: Mindestens 26 Tote bei Überschwemmungen +++

Bei schweren Überschwemmungen in Vietnam sind in den vergangenen Tagen mindestens 26 Menschen ums Leben gekommen. Im Norden des südostasiatischen Landes wurden durch heftigen Regen, der bereits seit Donnerstag andauert, zahlreiche Straßen und Brücken zerstört, wie die Behörden mitteilten. Viele Reisfelder stehen unter Wasser. Der Sachschaden wird vom Katastrophenschutz auf umgerechnet rund 40 Millionen Euro geschätzt.

Befürchtet wird, dass sich die Zahl der Todesopfer noch weiter erhöht. Mindestens 15 Menschen werden noch vermisst. Zudem werden in den nächsten Tagen weitere Niederschläge erwartet. In dem 95-Millionen-Einwohner-Land ist gerade Regenzeit.

+++ 6.03 Uhr: Japan rüstet sich für Taifun "Noru" +++

Wegen des nahenden Taifuns "Noru" sind in Japan Dutzende Flüge gestrichen und Bahnverbindungen eingestellt worden. Betroffen waren die südwestliche Insel Shikoku und der südliche Teil der Kinki-Region, wie der japanische Wetterdienst mitteilte. Der fünfte Taifun dieser Saison soll die westlichen Teile Japans im Tagesverlauf treffen.

Behörden warnten vor Überflutungen, Schlammlawinen und hohen Wellen. Die Windgeschwindigkeiten lagen bei bis zu 108 Kilometern pro Stunde. Auch die Millionenstadt Osaka dürfte den Voraussagen zufolge von dem Tropensturm getroffen werden. Am Samstag fegte "Noru" bereits über die südlichen Inseln Japans hinweg. Dabei kamen Medienberichten zufolge zwei Menschen ums Leben.

+++ 5.48 Uhr: Baden-Württemberg: Zwei Tote bei Brand in Sozialunterkunft +++

Bei einem Brand in einer Sozialunterkunft in der Nähe von Stuttgart sind in der Nacht zwei Menschen ums Leben gekommen. Drei weitere wurden schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. In dem Gebäude in der Innenstadt von Markgröningen seien demnach zehn Personen untergebracht gewesen, darunter Obdachlose und Asylbewerber. Das Feuer sei gegen 2.11 Uhr gemeldet worden und am frühen Morgen unter Kontrolle gewesen. Weitere Angaben machte die Polizei zunächst nicht.

+++ 5.23 Uhr: Indonesien: Pitbull tötet achtjähriges Mädchen +++

In Indonesien hat ein Kampfhund ein acht Jahre altes Mädchen im Haus seiner Eltern getötet. Das Kind aus der Stadt Malang auf der Insel Java hatte im zweiten Stock des Hauses mit einer Puppe gespielt, wie das Online-Nachrichtenportal Detik berichtete. Als die Puppe versehentlich die Treppe hinunterfiel, ging auch das Mädchen nach unten, wo der Pitbull der Familie angekettet war. Der Hund biss die Kleine so heftig ins Genick, dass sie noch im Haus starb. Die Großmutter versuchte noch, den Hund von ihr wegzuzerren, kam aber zu spät.

+++ 4.49 Uhr: Australien: Buckelwal rammt Touristenboot +++

Ein Buckelwal hat vor der australischen Ostküste ein Touristenboot gerammt und mehrere Passagiere verletzt. Wie lokale Medien berichteten, flogen die Urlauber durch die Wucht des Zusammenpralls von ihren Sitzen, als der Wal gegen das achteinhalb Meter lange Boot stieß. Zwei von ihnen verloren durch den Aufprall das Bewusstsein, andere erlitten Platzwunden am Kopf und Knochenbrüche. Die Touristen waren zuvor vom nordost-australischen Bundesstaat Queensland aus zum Angeln aufgebrochen.

Niemand habe zunächst gewusst, was das Boot getroffen habe, sagte dessen Kapitän Oliver Galea der australischen Nachrichtenagentur AAP. Jeder habe "von jetzt auf gleich" am Boden gelegen. Erst danach hätten sie den Wal davonschwimmen sehen. Ein solch "abgefahrener Unfall" komme nur sehr selten vor, sagte Galea.


+++ 4.00 Uhr: Junge löst mit Kartonrolle Unfall auf Bundesstraße aus +++

Ein zwölfjähriger Junge hat eine Kartonrolle auf eine Bundesstraße geworfen und damit den Zusammenstoß zweier Autos verursacht. Ein Autofahrer wollte dem Gegenstand nahe Mannheim ausweichen, wie die Polizei in der Nacht mitteilte. Dabei rammte sein Wagen ein daneben fahrendes Auto, das durch den Zusammenprall auf den Grünstreifen neben der Straße geschoben wurde.
Die Fahrer blieben unverletzt. Der Zwölfjährige wurde von Polizisten aufgegriffen und seinem Vater übergeben. Zu einer etwaigen Strafe machte die Polizei keine Angaben.

+++ 1.37 Uhr: USA: Korrosion schuld an tödlichem Jahrmarkt-Unglück +++

Der tödliche Unfall mit einer Riesenschaukel auf einem US-Jahrmarkt ist nach Angaben des Herstellers durch die starke Korrosion des Fahrgeschäfts ausgelöst worden. Eine Untersuchung habe ergeben, dass das Innere des Stützbalkens einer Gondel über die Jahre "extrem" korrodiert sei, teilte der Hersteller KMG mit. Dies habe zu dem "katastrophalen Versagen" geführt.

Ende Juli waren ein 18-Jähriger ums Leben gekommen und sieben Menschen verletzt worden, als ein Teil der Gondel brach und die Insassen durch die Luft geschleudert wurden. Bei dem "Fire Ball" genannten Fahrgeschäft werden die Besucher wie von einer Schaukel in ihren Sitzreihen in großer Höhe und mit hoher Geschwindigkeit durch die Luft geschwenkt.

+++ 1.03 Uhr: Italien: Mindestens drei Tote durch Unwetter +++

Bei schweren Unwettern infolge der großen Hitze sind im Norden Italiens mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Eines der Opfer kam aus Belgien, wie die Polizei mitteilte. Der 41-Jährige wurde demnach in der Region Friaul von einem umgestürzten Baum in seinem Zelt erschlagen. Bei einem Festival in Marziai in den Dolomiten wurde ein Mann durch ebenfalls durch einen entwurzelten Baum erschlagen. In derselben Region wurde ein Spaziergänger durch einen Blitz getötet.

Bereits am Samstag war eine Frau nahe des bekannten Wintersportortes Cortina d'Ampezzo in den Dolomiten. Ihr Auto wurde unter Geröll begraben in einem Flussbett entdeckt. Rettungskräften sei es nicht gelungen, die Frau wiederzubeleben, teilte die Polizei mit. In Italien herrschen seit Tagen vielerorts Temperaturen von mehr als 40 Grad Celsius. Immer wieder werden durch die Hitze auch Waldbrände entfacht. Am Donnerstag wurden dabei eine 79-jährige Frau und ein 82-jähriger Mann getötet.

+++ 0.10 Uhr: Oettinger: Briten zahlen mindestens bis 2020 an die EU +++

Großbritannien muss nach Einschätzung von EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger auch nach dem Brexit Beiträge an die EU überweisen. "Die Briten werden auch nach dem Austritt 2019 noch für langfristige Programme zahlen müssen, die vor dem Brexit-Beschluss vereinbart wurden", sagte der EU-Kommissar der "Bild"-Zeitung. Daran seien sie gebunden. "London wird also mindestens bis 2020 weiter Geld nach Brüssel überweisen müssen."

Langfristig fehlten im EU-Haushalt durch den Brexit zehn bis zwölf Milliarden Euro pro Jahr, rechnete der CDU-Politiker vor. Dies solle durch "einen Mix kompensiert werden, also durch Einsparungen und höhere Beiträge der Mitgliedsländer". Von Deutschland werde dann "ein überschaubarer einstelliger Milliardenbetrag" zusätzlich erwartet. 

tkr/DPA/AFP

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