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Fünf Tote nach Bergsteigerunglück in Österreich sollen Deutsche sein

Vier Tote nach Unfallserie auf A4 +++ Deutsche stirbt nach Anschlägen in Katalonien +++ Weitere Festnahme nach Schwert-Angriff in London +++ Bergsteigerunglück in Österreich: Tote sollen Deutsche sein +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Fünf Tote nach Bergsteigerunglück in Österreich sollen Deutsche sein

In Österreich starben am Sonntag fünf Mitglieder einer Seilschaft am Berg Gabler nahe der Ortschaft Krimml bei Salzburg

Die Nachrichten des Tages im -Ticker:

+++ 17.35 Uhr: Nach Badeausflug in der ostsee vermisst: 31-Jährige ist tot +++

Eine junge Urlauberin aus Thüringen ist bei einem Badeausflug im Ostseebad Dierhagen (Mecklenburg-Vorpommern) ums Leben gekommen. Die Polizei geht von einem Unfall aus. Die 31-Jährige sei in der Nacht das letzte Mal von ihrem Lebensgefährten am Ostseestrand gesehen worden, teilte die Polizei mit. Dort fanden die Beamten später Kleidungsstücke der Frau.

Bereits in der Nacht wurden umfangreiche Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. So suchten neben den Einsatzkräften auch ein Rettungshubschrauber, ein Seenotkreuzer und ein Fährtenhund nach der Vermissten aus Gera. Am Sonntagmittag erreichte dann ein Notruf von Passanten die Polizei. Die Leiche sei im Bereich Dierhagen aus der Ostsee geborgen worden, teilten die Beamten mit. Laut Polizei wollte die 31-Jährige baden gehen. 

+++ 17.30 Uhr: Mit Handy ahnungslosen Frauen unter den Rock gefilmt +++

Ein Ladendetektiv traute zunächst seinen Augen nicht: Mit einem auf seinem Schuh befestigten Handy hat ein 54 Jahre alter Mann in einem Supermarkt in Stadtbergen bei Augsburg Frauen unter den Rock gefilmt. Innerhalb von zwei Tagen habe der Mann sein Unwesen in drei Einkaufsmärkten und einem Möbelhaus im Raum Augsburg getrieben, teilte die Polizei mit.

Die Machenschaften des 54-Jährigen waren von den betroffenen Frauen offensichtlich nicht bemerkt worden. Erst einem Ladendetektiv fiel das am Schuh befestigte Mobiltelefon auf. Er alarmierte daraufhin die Polizei. Die stellte schließlich fest, dass sich auf dem Handy zahlreiche Videos befanden, die bewiesen, dass sich der Verdächtige damit Blicke unter die Röcke von Supermarktkundinnen verschafft hatte. Gegen den Mann wird nun wegen sexueller Beleidigung ermittelt.

+++ 17.02 Uhr: Drei Tote bei Autounfall im Münsterland +++

Bei einem schweren Autounfall in Billerbeck in der Nähe von Münster sind drei Seniorinnen getötet worden. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, war eine 69-jährige Fahrerin auf einer Landstraße in einer Kurve frontal in einen entgegenkommenden Wagen mit den drei Frauen gerast. Die 69-Jährige und ihr Ehemann, 71, auf dem Beifahrersitz wurden bei dem Aufprall verletzt. Das andere Auto wurde durch die Wucht des Zusammenstoßes von der Straße geschleudert. Alle drei Frauen in dem Wagen seien noch am Unfallort gestorben. Ein 47-Jähriger, der hinter diesem Unglückswagen unterwegs war, geriet mit seinem Auto noch in den Wagen der Unfallverursacherin und wurde ebenfalls verletzt. Dem Polizeisprecher zufolge wurde die Straße nach dem Unfall am Nachmittag weitgehend abgesperrt. Man warte auf einen Gutachter, bevor die Bergungsarbeiten beginnen könnten. 

+++ 16.36 Uhr: Fünf Tote nach Bergsteigerunglück in Österreich sollen Deutsche sein +++

Die fünf Toten des schweren Bergunfalls in Österreich sind wahrscheinlich Deutsche. Martin Reichholf von der Bezirkshauptmannschaft Zell am See bestätigte der Deutschen Presse-Agentur: "Wir gehen davon aus, dass alle Bergsteiger Deutsche sind." Demnach rutschte einer aus der Seilschaft in einem Gletscherbereich aus und riss die anderen mit. Die Gruppe sei 200 Meter über Eis und Geröll abgestürzt. Der Hang sei etwa 40 Grad steil gewesen. Eindeutig identifiziert wurde nach dem Unfall laut Reichholf zunächst nur einer. Es handle sich um einen 34-jährigen Deutschen aus Bayern. Woher genau er kam, blieb zunächst unklar.

+++ 16.05 Uhr: Hongkong und Macau erneut von Taifun getroffen +++

Inmitten der Aufräumarbeiten nach dem Taifun "Hato" sind Macau und Hongkong erneut von einem schweren Sturm getroffen worden. Am Sonntag wurden durch den Tropensturm "Pakhar" in den beiden chinesischen Sonderverwaltungszonen nach Behördenangaben 70 Menschen verletzt. Beide Städte riefen die dritthöchste Taifun-Warnstufe acht aus. Zuvor waren in der Region bereits 18 Menschen durch den Taifun "Hato" getötet worden.

+++ 15.42 Uhr: Schulz bläst zum Angriff: Merkel sei "abgehoben" +++

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vorgeworfen, sie sei "abgehoben" und habe den Kontakt zum Bürger verloren. Im ARD-Sommerinterview sagte Schulz: "Sie benutzt die Infrastruktur des Bundes für einen Spottpreis, um zu ihren Wahlkampfauftritten zu fliegen." Viele Menschen hätten den Eindruck, "dass Angela Merkel entrückt ist".

Der SPD-Kandidat warf der Kanzlerin außerdem vor, sie reagiere auf Provokationen des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan zu zögerlich. "Wie lange wollen wir tatenlos zusehen, dass Herr Erdogan uns an der Nase herumführt?", fragte Schulz mit Blick auf den Journalisten Deniz Yücel und andere in der Türkei inhaftierte Deutsche.

+++ 14.53 Uhr: Fünf Tote und ein Schwerverletzter bei Unfall in österreichischen Alpen +++

Bei einem Bergunglück in den österreichischen Alpen sind fünf Menschen ums Leben gekommen. Ein weiterer Bergsteiger wurde nach Angaben der Rettungskräfte bei dem Unfall nahe Zell am See im Bundesland Salzburg schwer verletzt. Nach ersten Erkenntnissen sei die Seilschaft abgestürzt, sagte ein Sprecher der Rettungskräfte. Die Nationalitäten der Opfer waren noch nicht bekannt. Bei dem Unglück unterhalb der Mannlkarscharte handelt es sich um den bislang folgenschwersten Unfall dieser Saison in den österreichischen Alpen. Jeden Sommer kommen dort dutzende Bergsteiger bei Unfällen ums Leben.

+++ 14.45 Uhr: "Poltergeist"-Regisseur Tobe Hooper ist gestorben +++

Er prägte mit "Poltergeist" und dem Kettensägen-Schocker "Texas Chainsaw Massacre" den Horrorfilm, nun ist Regisseur Tobe Hooper am Samstag im Alter von 74 Jahren in Los Angles gestorben. Das bestätigte ein Gerichtsmediziner dem US-amerikanischen Magazin "Variety". Weitere Umstände seines Todes waren zunächst unbekannt.

+++ 13.16 Uhr: Mehrere Bergsteiger stürzen in italienischen Südalpen ab - ein Toter +++

Mehrere Bergsteiger sind in den italienischen Südalpen verunglückt. Es gebe einen Toten, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Acht Menschen sind den Angaben von Ansa zufolge verletzt. Laut der Zeitung "La Repubblica" wurden zwei von ihnen schwer verletzt ins Krankenhaus geflogen. Die Alpinisten hatten am Berg Presanella eine Seilschaft gebildet und waren abgestürzt. Das Unglück ereignete sich am Sonntagvormittag, die Rettungskräfte waren mit mehreren Hubschraubern im Einsatz. Woher die Verunglückten kamen und wie genau der Unfall geschah, wurde zunächst nicht bekannt. Am Sonntag hatte ein ähnliches Unglück mehrere Tote in den österreichischen Alpen gefordert.

+++ 12.35 Uhr: Deutsche stirbt nach Anschlägen in Katalonien +++

Mehr als eine Woche nach den Anschlägen in Katalonien ist eine Deutsche ihren schweren Verletzungen erlegen. Die 51-Jährige starb am Morgen in einem Krankenhaus in Barcelona, wie die katalanische Zivilschutzbehörde mitteilte. Damit stieg die Zahl der Todesopfer bei den Anschlägen in Barcelona und dem Badeort Cambrils auf 16.

Bei den Anschlägen war am 17. August ein 22-jähriger gebürtiger Marokkaner mit einem Lieferwagen in die Menschenmenge auf Barcelonas Flaniermeile Las Ramblas gerast. In Cambrils lenkten Angreifer einen Pkw in eine Gruppe von Passanten. Zu beiden Taten bekannte sich die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). Ermittlungen zufolge planten die Attentäter ursprünglich wesentlich größere Anschläge mit Bomben auf Wahrzeichen in Barcelona. Nach einer Explosion in ihrer mutmaßlichen Bombenwerkstatt änderten sie jedoch ihren Plan. 

+++ 12.13 Uhr: Weitere Festnahme nach Schwert-Angriff nahe Buckingham-Palast +++

Nach dem Schwert-Angriff auf Polizisten vor dem Londoner Buckingham-Palast ist ein weiterer Verdächtiger festgenommen worden. Der Mann werde verdächtigt, an der "Planung, Vorbereitung oder Anstiftung eines Terroraktes" beteiligt gewesen zu sein, teilte die britische Polizei mit. Bei dem Angriff waren am Freitagabend zwei Polizisten verletzt worden.

+++ 11.19 Uhr: Macron büßt dramatisch an Beliebtheit ein +++

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wird bei seinen Landsleuten immer unbeliebter. Und der Popularitätsverfall des mit viel Vorschusslorbeeren gestarteten 39-Jährigen während der ersten Monate im Amt ist dabei noch größer als bei allen seiner Vorgänger, wie die Sonntagszeitung "Le Journal de Dimanche" (JDD) unter Berufung auf eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ifop berichtete.

Demnach ist nach dem Wahlsieg im Mai mittlerweile eine Mehrheit von 57 Prozent der Befragten unzufrieden mit ihm. Zufrieden äußerten sich nur noch 40 Prozent. Das ist ein Rückgang von 24 Prozentpunkten seit Juni. Einen vergleichbaren Umfragen-Absturz musste zwar 1995 der Konservative Jacques Chirac hinnehmen. Selbst er verlor in den Umfragen zwischen Mai und August aber nur 20 Punkte. 

+++ 10.49 Uhr: Familienvater ertrinkt vor den Augen seiner Kinder +++

Vor den Augen seiner beiden kleinen Söhne ist ein Familienvater beim Baden im oberbayerischen Staffelsee ertrunken. Wie die Polizei mitteilte, wollte der 48-Jährige am Samstag zusammen mit seiner Frau vom Strandbad in Uffing südlich von München zu einer wenige Hundert Meter entfernten Insel schwimmen. Seine beiden neun Jahre alten Zwillingssöhne begleiteten den Mann auf einem Stehpaddelbrett. "Auf dem Rückweg hatte der Familienvater plötzlich Probleme und wurde ohnmächtig", teilte die Polizei mit.

Der Ehefrau gelang es zwar, den Mann bis zur Rettung durch die Wasserwacht über Wasser zu halten. Dennoch schluckte der Mann laut Polizei offensichtlich so viel Wasser, dass er ertrank. Die eigentlichen gesundheitlichen Probleme waren nach ersten Erkenntnissen nicht die Todesursache. Trotz Bemühungen der Ärzte starb er kurze Zeit später im Krankenhaus. 

+++ 10.03 Uhr: Deutscher und zwei Kanadier sterben bei Autounfall in Australien +++

Ein 21-jähriger Deutscher und zwei Kanadier sind bei einem Autounfall im südaustralischen Bundesstaat Victoria ums Leben gekommen. Ein Brite wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen vom Unfallort nahe der Stadt Kerang in ein Krankenhaus geflogen, wie die Polizei mitteilte. Ein weiterer 29-jähriger Deutscher habe nicht lebensgefährliche Verletzungen erlitten, als sich das Auto aus zunächst unbekannten Gründen überschlug. Der 21-jährige Deutsche hatte den Angaben zufolge am Steuer gesessen. Die Insassen des Wagens müssten nun noch offiziell identifiziert werden, sagte ein Sprecher vor Reportern.

+++ 9.10 Uhr: Vier Tote bei Unfallserie auf der Autobahn bei Kerpen +++

Vier Menschen sind bei einem Zusammenstoß mehrerer Fahrzeuge auf der Autobahn 4 ums Leben gekommen. Gegen 4.00 Uhr morgens sei ein Autofahrer mit seinen Wagen bei bei Köln gegen einen Lastkraftwagen gefahren, bestätigte die Polizei Medienberichte. Kurze Zeit später krachte ein weiteres Auto in die Unfallstelle auf der A 4. Der Wagen fing Feuer, drei Menschen in dem Wagen kamen ums Leben. Anschließend fuhr ein weiterer Wagen gegen die Leitplanke und überschlug sich. Der Fahrer verstarb ebenfalls noch an der Unfallstellen.

+++ 8.24 Uhr: Merkel sagt Libyen vor Flüchtlingsgipfel Hilfe zu - Scharfe Kritik +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel () hat Libyen vor dem Pariser Gipfel zur Flüchtlingskrise am Montag weitere Unterstützung in Aussicht gestellt. Die Kanzlerin sagte der "Welt am Sonntag", sie wolle die libysche Küstenwache "mit den notwendigen Geräten ausstatten", damit sie ihre Arbeit tun könne. Die Organisation Pro Asyl übte dagegen scharfe Kritik an der Zusammenarbeit mit dem nordafrikanischen Land. In den Flüchtlingslagern des Landes seien "Folter, Vergewaltigung und schwerste Menschenrechtsverletzungen" an der Tagesordnung. Die Organisation verwies zudem auf eine Untersuchung der UNO, die Verbindungen zwischen der libyschen Küstenwache und kriminellen Netzwerken belege. Merkel versprach, dies zu überprüfen.

+++ 7.33 Uhr: Kampf gegen IS: Libanesische Armee verkündet einseitige Feuerpause +++

Die libanesische Armee hat eine einseitige Feuerpause gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) verkündet. In der Grenzregion zu Syrien würden die Waffen vorerst ruhen, erklärten die Streitkräfte. Die Armee will mit den Extremisten über die Freilassung libanesischer Soldaten verhandeln, die seit drei Jahren als Geiseln gehalten werden. Demnach sind noch neun Soldaten in den Händen der IS-Miliz. Die hatten im August 2014 den Grenzort Aarsal überfallen und insgesamt 30 libanesische Soldaten und Polizisten entführt. Die libanesische Armee will den Osten des Landes vom IS befreien. Sie hatte deshalb am 19. August dieses Jahres eine Großoffensive gegen die Dschihadisten in dem gebirgigen Grenzgebiet zu Syrien gestartet.

+++ 7.00 Uhr: Mayweather schläger McGregor durch technischen K.o. +++

US-Boxer hat auch den 50. Profikampf seiner Karriere gewonnen. Der 40-Jährige besiegte am Samstag (Ortszeit) in Las Vegas den irischen Mixed-Martial-Arts-Kämpfer Conor McGregor in der zehnten Runde durch technisches K.o. Mayweather dominierte den Kampf gegen den Boxneuling nachdem diesem in den ersten Runden einige Treffer gelangen. Durch den Sieg bleibt Mayweather auch im letzten Kampf seiner Karriere unbesiegt.


+++ 6.35 Uhr: Mehr als eine Million Autos in Werkstätten zurückgerufen +++

Im ersten Halbjahr 2017 sind fast 1,4 Millionen Autos aus Gründen der Verkehrssicherheit zurückgerufen worden. Primär wegen solcher Mängel wurden zudem 341.000 Lastwagen in Werkstätten gebeten, wie das Bundesverkehrsministerium auf eine Grünen-Anfrage antwortete. Von amtlichen Rückrufen aus diesem Grund betroffen waren auch 31.000 Motorräder und 13.000 Busse. Nähere Angaben, etwa zu Herstellern oder der Art der Mängel wurden in der Antwort nicht gemacht. Insgesamt waren in Deutschland zu Jahresbeginn 55,6 Millionen Kraftfahrzeuge mit amtlichen Kennzeichen zugelassen, darunter fast 46 Millionen Pkw.

+++ 6.09 Uhr: CDU und SPD droht Verlust vieler Mandate im Bundestag +++

Union und SPD müssen bei dem wahrscheinlichen Einzug von AfD und FDP in den Bundestag mit dem Verlust etlicher Mandate rechnen. "Die Union könnte bis zu 50 Mandate verlieren, wenn sie nur drei Prozentpunkte schlechter abschneidet als bei der vergangenen Wahl", sagte der Wahlrechtsexperte Christian Brugger von der Plattform mandatsrechner.de der "Welt am Sonntag". Die Union hatte vor vier Jahren 41,5 Prozent erreicht und liegt in den Umfragen derzeit bei 38 bis 40 Prozent. Die SPD könnte bei gut drei Punkten weniger demnach um die 40 Sitze verlieren. Sie kam 2013 auf 25,7 Prozent und lieget derzeit bei 22 bis 24 Prozent. CDU und CSU müssten zudem damit rechnen, "dass sie viele Wahlkreise direkt gewinnen und ihre Landeslisten deshalb kaum oder gar nicht ziehen", erklärte Brugger. Das könnte für etliche prominente Politiker bedeuten, dass sie nicht in den neuen Bundestag einziehen.

+++ 5.05 Uhr: "Ich habe keine Angst" - Barcelona setzt Zeichen gegen den Terror +++

Zusammen mit dem spanischen König Felipe VI. und Ministerpräsident Mariano Rajoy haben Hunderttausende Menschen in Barcelona nach den Anschlägen vor anderthalb Wochen ein Zeichen gegen Terror und Gewalt gesetzt. Unter dem Motto "No tinc por" (Katalanisch für: Ich habe keine Angst) zogen die Demonstranten am Samstag durch die Straßen der katalanischen Metropole. Die Stadtpolizei sprach von einer halben Million Teilnehmern an der Großdemonstration. Am 17. und 18. August waren bei den Attentaten in Barcelona und Cambrils 15 Menschen ums Leben gekommen, 120 weitere wurden verletzt. Sechs von ihnen sind weiterhin in kritischem Zustand. Zum ersten Mal in der Geschichte Spaniens nahm mit König Felipe VI. ein Monarch an einer derartigen Massenkundgebung teil.

+++ 4.50 Uhr: Schulz will zwölf Milliarden in die Schulen investieren +++

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will einem Zeitungsbericht zufolge mit einer "Nationalen Bildungsallianz" zwölf Milliarden Euro aus Bundesmitteln in Schulen investieren und für deutschlandweit vergleichbare Schulabschlüsse sorgen. "An der Bildung unserer Kinder entscheidet sich die Zukunft des Landes", sagte Schulz der "Bild am Sonntag" (Bezahlinhalt). Deshalb sei "bessere Bildung die Kernaufgabe für mich als Kanzler". Laut einem Eckpunktepapier, das Schulz zusammen mit den sieben SPD-Ministerpräsidenten erarbeitet hat und das der "Bild am Sonntag" vorliegt, soll der Bund neue Kompetenzen bei der Schulbildung bekommen. "Wenn es in die Schule reinregnet, zeigen die Kommunalpolitiker auf die Landespolitik. Und die auf die Bundesebene", sagte der SPD-Kanzlerkandidat der Zeitung. Das sei "Irrsinn", kritisierte er. "Die Leute interessieren keine Zuständigkeiten, sondern die Zustände." Er wolle, dass Bund und Länder in der Schulpolitik "endlich zusammenarbeiten dürfen".

+++ 4.49 Uhr: IS reklamiert Messerattacke von Brüssel für sich +++

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat sich zu der Messerattacke auf Soldaten in der Brüsseler Innenstadt bekannt. Ein "Soldat" des IS habe den Angriff ausgeführt, meldete das IS-Sprachrohr Amak im Internet. Die Echtheit der Nachricht ließ sich zunächst nicht überprüfen. Sie wurde aber über die üblichen IS-Kanäle verbreitet. Bei der Messerattacke am Freitagabend wurden zwei Soldaten leicht verletzt. Der Angreifer wurde angeschossen und starb später im Krankenhaus. Die Ermittler gingen von einem Terrorakt aus.

+++ 2.48 Uhr: Seehofer will Lufthansa durch Air-Berlin-Übernahme stärken +++

CSU-Chef Horst Seehofer hat sich für eine Übernahme von Air Berlin durch die Lufthansa ausgesprochen. Er sei dafür, "im Rahmen des Rechts die Lufthansa zu stärken", sagte der bayerische Ministerpräsident den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Durch die Übernahme von Air Berlin können wir eine noch stärkere Lufthansa bekommen", sagte Seehofer. Es sei wichtig, die heimische Wirtschaft zu stärken, sagte der CSU-Chef den Zeitungen weiter. Air Berlin hatte in der vergangenen Woche Insolvenz angemeldet.

+++ 1.34 Uhr: Acht Tote bei Minibus-Unglück in Großbritannien +++

Bei der Kollision eines Minibusses mit zwei Lastwagen sind in England acht Reisende ums Leben gekommen. Vier weitere Menschen, darunter ein fünfjähriges Kind, wurden bei dem Unfall auf der Autobahn nahe Newport Pagnell nordwestlich von London verletzt, wie die Polizei mitteilte. Drei von ihnen schweben noch in Lebensgefahr. Die Fahrer beider Lastwagen wurden den Angaben zufolge festgenommen: Einer habe möglicherweise alkoholisiert am Steuer gesessen, dem anderen werde gefährliche Fahrweise mit Todesfolge vorgeworfen. Die Todesopfer - sechs Männer und zwei Frauen - waren Insassen des Minibusses, der aus der Gegend um Nottingham kam.

+++ 0.12 Uhr: Wirbelsturm "Harvey" fordert in Texas erstes Todesopfer +++

Nach der Ankunft von Hurrikan "Harvey" im US-Bundesstaat Texas ist den örtlichen Behörden zufolge ein Mensch getötet worden. Das Opfer sei während des Sturms bei einem Feuer in seinem Haus ums Leben gekommen, sagte der Bezirksrichter im County Aransas, Burt Mills, vor Reportern. Rund ein Dutzend weitere Menschen seien bislang verletzt worden. "Harvey" hatte am Freitagabend (Ortszeit) mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 215 Stundenkilometern die Küste von Texas erreicht. Das Hurrikanzentrum stufte den Wirbelsturm zwischenzeitlich auf die hochgefährliche Kategorie vier von insgesamt fünf herauf. Ziletzt wurde "Harvey" wieder zum Tropensturm heruntergestuft. Die Gefahr ist damit aber nicht gebannt: Vielerorts drohen Starkregen und Überschwemmungen. Hunderttausende sind ohne Strom.

dho/fs/DPA/AFP

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