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News des Tages: G7-Rückkehr für Russland? Merkel stellt sich gegen Trump

90-Millionen-Euro-Jackpot erneut nicht geknackt +++ Hotels wollen AfD-Politiker nicht beherbergen +++ Flugzeug dreht wegen randalierender Frau um +++ Die News des Tages im stern-Ticker.

Angela Merkel und US Präsident Donald Trump auf dem G7-Gipfel in La Malbaie, Kanada

Vieraugengespräch: Kanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Donald Trump auf dem G7-Gipfel in La Malbaie, Kanada

AFP

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • G7 und Russland: Merkel stellt sich gegen Trump (21.20 Uhr)
  • Russland vernichtet offenbar Gulag-Karteikarten (18.32 Uhr)
  • Mehrere Schwerverletzte bei Unfall in Altena (16.29 Uhr)
  • Hotels wollen AfD-Politiker nicht beherbergen (14.31 Uhr) 
  • Lebendig begrabenes Neugeborenes überlebt (13.13 Uhr)
  • Ministerium beklagt "Papierberge" in Bamf-Affäre  (10.30 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:     

+++ 23.07 Uhr: USA liefern Panamas früheren Präsidenten aus +++

Die USA liefern Panamas früheren Präsidenten Ricardo Martinelli an seine Heimat aus. Mit der Entscheidung des US-Außenministeriums scheiterte Martinellis monatelanger Kampf gegen die Auslieferung nach Panama, wo ihm der Prozess wegen einer Abhöraffäre gemacht werden soll. Seine Anwälte hatten die Überstellung unter anderem mit Verweis auf Martinellis USA-freundliche Politik in seiner Amtszeit von 2009 bis 2014 zu verhindern versucht. Der 66-Jährige war vergangenen August in Miami festgenommen worden. Das Vorgehen der panamaischen Justiz gegen ihn bezeichnet Martinelli als politisch motiviert.

Als Präsident soll Martinelli Telefongespräche von mehr als 150 Menschen - unter ihnen Journalisten und Politiker - abhören lassen haben. Zudem wird ihm Korruption in mehr als 20 Fällen vorgeworfen.

+++ 21.42 Uhr: Trump will NBA-Meister nicht im Weißen Haus empfangen +++

Welches Team auch immer die Meisterschaft der NBA gewinnt, Donald Trump wird es nicht im Weißen Haus empfangen. "Ich habe LeBron James nicht eingeladen und ich habe Steph Curry nicht eingeladen. Wir werden keines der Teams einladen", erklärte der US-Präsident. Sowohl Superstar LeBron James von den Cleveland Cavaliers als auch Stephen Curry von den Golden State Warriors hatten zuvor im Falle des Titelgewinns einen Besuch im Weißen Haus ausgeschlossen. Trump sagte heute, er würde sich freuen, die Eishockey-Mannschaft Washington Capitals zu empfangen. Diese hatten gestern den Stanley Cup gewonnen.

Der US-Präsident empfängt traditionell die Siegerteams aus den großen Sportligen. Am Montag hatte Trump den Super-Bowl-Gewinner Philadelphia Eagles von einer solchen Siegesfeier ausgeladen. Das Weiße Haus nannte als Grund, dass viele Eagles-Spieler die Teilnahme an der für Dienstag geplanten Veranstaltung verweigert hätten und nur eine kleine Delegation im Weißen Haus erschienen wäre. Mehrere Spieler hatten erklärt, sie würden aus Protest gegen Trump und seine Rhetorik fernbleiben. Hintergrund ist der Streit um Proteste beim Abspielen der Nationalhymne. Trump hat Spieler, die dabei sitzen bleiben oder knien, immer wieder beschimpft und beleidigt. Die Spieler machen das, um gegen Polizeigewalt gegen Schwarze und Ungleichheit zu protestieren.

+++ 21.28 Uhr: DFB-Elf gewinnt letzten WM-Test gegen Saudi-Arabien knapp +++

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat in ihrem letzten Testspiel vor der Abreise zur Weltmeisterschaft in Russland einen Pflichtsieg verbucht. Neun Tage vor dem ersten WM-Gruppenspiel gegen Mexiko konnte das Team von Bundestrainer Joachim Löw beim 2:1 (2:0) gegen WM-Außenseiter Saudi-Arabien in Leverkusen aber nur streckenweise überzeugen. Der Leipziger Timo Werner brachte die DFB-Auswahl vor 30.210 Zuschauern in der BayArena in der 8. Minute in Führung, kurz vor der Pause traf Omar Hausawi ins eigene Tor (43.). Den Treffer für die Saudis erzielte Taissir Al-Dschassim im Nachschuss nach einem von Marc-André ter Stegen gehaltenen Elfmeter (85.).

+++ 21.20 Uhr: G7-Rückkehr für Russland? Merkel stellt sich gegen Trump +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich gegen eine rasche Wiederaufnahme Russlands in den Kreis der sieben großen Industrienationen (G7) ausgesprochen. Damit stellte sie sich klar gegen die Forderung von US-Präsident Donald Trump. Deutschland, Frankreich, Italien und die Vertreter der EU seien sich einig, dass es eine Rückkehr Russlands in die G7-Runde nur bei substanziellen Fortschritten im Blick auf die Probleme mit der Ukraine geben könne, sagte Merkel am Rande des G7-Gipfels im kanadischen La Malbaie. Trump hatte vor seinem Abflug zum Gipfel verlangt, den G7-Kreis wieder um Russland zu erweitern.

+++ 21.17 Uhr: 90-Millionen-Euro-Jackpot erneut nicht geknackt +++

Auch in der nächsten Woche haben Lottospieler die Chance, den deutschen Rekordgewinn einzustellen: Der mittlerweile mit 90 Millionen Euro gefüllte und bei dieser Summe gedeckelte Eurojackpot ist auch bei der elften Ziehung hintereinander in Helsinki nicht geknackt worden, wie Westlotto am Abend in Münster mitteilte. In der vierten Woche in Folge bleibt damit die Höchstsumme von 90 Millionen Euro unerreicht - Rekord. 

Es gab 41,7 Millionen Tipps - und 83,4 Millionen Euro wurden den Angaben zufolge eingesetzt. Das seien vier Millionen Euro mehr gewesen als in der Vorwoche. Gezogen wurden die Gewinnzahlen 5-13-22-36-39 plus die Zusatzzahlen 9 und 10. Jeder über die 90 Millionen Euro hinaus eingesetzte Euro fließt seit zwei Wochen in die 2. Gewinnklasse und bildet dort einen neuen Jackpot. In dieser Woche waren das rund 23 Millionen Euro - und es gibt fünf neue Lotto-Millionäre: Spieler oder Tippgemeinschaften aus Brandenburg, Nordrhein-Westfalen (zwei Mal), Rheinland-Pfalz und Ungarn können sich über einen Gewinn von rund 4,7 Millionen Euro freuen.

+++ 20.54 Uhr: Trump droht Ärger wegen Arbeitsmarkt-Tweet +++

US-Präsident Donald Trump droht Ärger wegen einer Twitter-Nachricht zum jüngsten Arbeitsmarktbericht. Mehrere demokratische Senatoren drängen auf eine Untersuchung des Vorfalls, wie aus einer Mitteilung der Senatorin Elizabeth Warren hervorgeht. Hintergrund ist ein Tweet Trumps vom vergangenen Freitag, in dem es hieß, er freue sich auf die Arbeitsmarktdaten. Trump setzte die Nachricht etwa eine Stunde vor Veröffentlichung der Zahlen ab. An den Finanzmärkten wurde die Nachricht des Präsidenten als Hinweis auf robuste Arbeitsmarktzahlen interpretiert. Der US-Dollar legte nach dem Tweet ebenso zu wie die Renditen am amerikanischen Anleihemarkt. Der Arbeitsmarktbericht fiel dann tatsächlich sehr solide aus: Die Beschäftigung stieg deutlich, und die Arbeitslosenquote fiel auf den tiefsten Stand seit Beginn des Jahrtausends.

Der monatliche Jobbericht der US-Regierung zählt zu den Konjunkturdaten, die an den Finanzmärkten am stärksten die Kurse bewegen. Daher wird der Bericht bis zur Veröffentlichung wie ein Geheimnis gehütet. Wichtige Entscheidungsträger im Weißen Haus erhalten die Informationen allerdings vorab.

+++ 20.46 Uhr: Slowaken demonstrieren nach Tod eines Ausländers +++

Nach dem Tod eines jungen philippinischen Staatsbürgers haben rund tausend Demonstranten in der slowakischen Hauptstadt Bratislava gegen Gewalt und Rassismus demonstriert. Unter dem Motto "Gerechtigkeit für Henry" forderten sie die Bestrafung des Täters. In den Städten Kosice und Banska Bystrica fanden schon am Mittwoch kleinere Gedenkveranstaltungen statt.

Der 36-jährige Henry Acorda, der seit mehreren Jahren als Mitarbeiter einer IT-Firma in Bratislava lebte, war in der Nacht auf den 26. Mai im Zentrum der Stadt auf offener Straße von einem 28-jährigen Slowaken so schwer verprügelt worden, dass er am 31. Mai im Krankenhaus starb. Nach Zeugenaussagen hatte der Täter Juraj H. zwei ausländische Frauen belästigt. Der junge Philippiner habe versucht, diese zu beschützen und sei daraufhin selbst zum Opfer geworden. Ein in Internetmedien veröffentlichtes Video zeigte, wie der Angreifer immer wieder auf den Kopf seines am Boden liegenden Opfers eintrat und Handyfotos machte, während er einen Fuß auf dessen Körper stellte. Passanten, die dem Bewusstlosen Erste Hilfe leisten wollten, stieß er weg. Der Täter sitzt in Untersuchungshaft.

+++ 20.11 Uhr: Toten Hosen sagen auch Auftritt in München ab +++

Nach dem Hörsturz von Sänger Campino haben Die Toten Hosen auch ihren Auftritt am Sonntag beim Münchner Festival "Rockavaria" abgesagt. Das teilten die Veranstalter am Abend mit. Das Festival beginnt morgen unter anderem mit Iron Maiden, den britischen Altmeistern des Heavy Metals. Durch den Ausfall der Toten Hosen ergäben sich Änderungen im Ablauf, so die Veranstalter. Anstelle der Toten Hosen werde Limp Bizkit jetzt am Sonntag den Headliner Slot auf der Bühne übernehmen. Die Toten Hosen hatten auch einen Auftritt heute Abend in Berlin abgesagt.

+++ 19.50 Uhr: Dennis Rodman reist zu Trump-Kim-Gipfel nach Singapur +++

Ex-Basketball-Star Dennis Rodman reist anlässlich des Gipfeltreffens zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un nach Singapur. Das bestätigte Rodman auf Twitter. Er werde seinen Freunden Donald Trump und Kim Jong Un jegliche Unterstützung geben, die notwendig sei, schrieb der 57-Jährige. Rodman gehört allerdings nicht zur offiziellen amerikanischen Delegation. Trump hatte gestern erklärt, Rodman sei kein Teil der Verhandlungen. Er sei auch nicht zu dem Gipfeltreffen eingeladen worden.

Dennis Rodman ist in den letzten Jahren mehrmals nach Nordkorea gereist und hat sich mit Machthaber Kim Jong Un angefreundet. Auch zu Trump hatte er in der Vergangenheit Verbindungen: Er nahm an seiner Show "Celebrity Apprentice" teil.  Trump und Kim wollen sich Dienstag in Singapur treffen. Der US-Präsident will das abgeschottete kommunistische Regime dazu bewegen, vollständig atomar abzurüsten.

+++ 18.32 Uhr: In Russland werden offenbar Gulag-Karteikarten vernichtet +++

Russische Behörden haben nach Erkenntnissen eines Wissenschaftlers die Vernichtung von Karteikarten angeordnet, die wichtige Auskünfte über das Schicksal von Insassen der berüchtigten Gulags geben könnten. Auf eine Anfrage zu einem bestimmten Häftling hin hätten ihm die Behörden der Region Magadan im Osten Russlands mitgeteilt, dass dessen Karteikarte gemäß einer "amtlichen Anweisung" von 2014 vernichtet worden sei, sagte der Forscher Sergej Prudowsky. 

Prudowsky veröffentlichte die Antwort des örtlichen Innenministeriums der Region Magadan auf seiner Facebook-Seite. Demnach sollen die Karteikarten von Häftlingen gemäß einer Anordnung an das Ministerium, den Geheimdienst FSB und andere Einrichtungen mit Archiven aus der Sowjetzeit lediglich für begrenzte Zeit aufbewahrt werden. Die Karteikarten enthalten Daten dazu, welche Häftlinge in welchem Gefangenenlager interniert waren, wohin sie verlegt wurden und was aus ihnen wurde - ob sie in Gefangenschaft starben oder freigelassen wurden. Der Chef des Rechtsausschusses des Kremls, Michail Fedotow, sagte der Nachrichtenagentur RIA Nowosti, eine Vernichtung der Karteikarten käme einem Akt der "Barbarei" gleich. Er hoffe, dass es sich lediglich um einen Irrtum handele.

+++ 18.14 Uhr: Amazon soll massenhaft zurückgegebene und neuwertige Artikel zerstören +++

Der Onlinehändler Amazon vernichtet nach Informationen des ZDF und der "Wirtschaftswoche" massenhaft zurückgegebene und noch neuwertige Produkte. Wie beide Medien unter Berufung auf interne Produktlisten, Fotos und Mitarbeiteraussagen berichteten, werden in den deutschen Logistiklagern des Versandhändlers "in großem Umfang" Güter aller Art entsorgt, darunter Kühlschränke, Handys, Matratzen und Möbel. Amazon bestritt die Praxis nicht, die von der Bundesregierung scharf kritisiert wurde.

Amazon zerstöre nicht nur unbrauchbare Produkte, sondern auch funktionstüchtige und teilweise neue Artikel, berichteten das ZDF und die "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf Aussagen von Beschäftigten. Eine Mitarbeiterin berichtete demnach, dass sie jeden Tag Waren im Wert von mehreren zehntausend Euro vernichtet habe. Das ZDF berichtet in seinem Magazin "Frontal 21" am kommenden Dienstag über seine Recherchen, die "Wirtschaftswoche" in ihrer aktuellen Ausgabe.

+++ 17.50 Uhr. Italien unterstützt Trumps Forderung nach Wiederaufnahme Russlands in G7 +++

Italiens neuer Regierungschef, Giuseppe Conte, hat die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach einer Wiederaufnahme von Russland in den Kreis der führenden Industrienationen unterstützt. Er sei "einverstanden" mit Trump, twitterte Conte kurz vor dem Beginn des G7-Gipfels in Kanada. "Russland sollte in die G8 zurückkehren. Dies liegt im Interesse aller."

+++ 17.42 Uhr: Mehrere Demos und Gegendemos nach Susannas Tod +++

Nach dem gewaltsamen Tod der 14-jährigen Susanna ist in Mainz in den kommenden Tagen eine Serie von Demonstrationen geplant. An diesem Samstag will die Bürgerrechtsbewegung Solidarität ab 10 Uhr demonstrieren. Ab 12.30 Uhr plant eine Initiative unter dem Motto "Stop the violence - gegen sexualisierte Gewalt und Unterdrückung" einen Zug durch Mainz. Für 13 Uhr lädt die "Gutmenschliche Aktion Mainz" zu einer Trauerkundgebung und wendet sich gegen Rassismus. Um 15 Uhr will die AfD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz unter dem Motto "Es reicht! Endlich Konsequenzen ziehen!" vor der Staatskanzlei
demonstrieren.

Verbrechen in Wiesbaden: Susanna ist tot - das ist über den Fall (bisher) bekannt

 

+++ 16.42 Uhr: Trump erwägt posthume Begnadigung für Muhammad Ali +++

US-Präsident Donald Trump erwägt nach eigenen Worten eine posthume Begnadigung des Box-Stars Muhammad Ali. Er denke "ernsthaft" über diese Frage nach, sagte Trump am Freitag vor Journalisten. Zudem erwäge er die Begnadigung "mehrerer Leute, deren Verurteilung nicht fair war".

Muhammad Ali war 1967 wegen Wehrdienstverweigerung zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil er sich aus religiösen Gründen geweigert hatte, am Vietnam-Krieg teilzunehmen. Der Oberste Gerichtshof der USA hob die Verurteilung 1971 auf, Ali durfte nach mehrjähriger Sperre wieder als Profiboxer antreten.

+++ 16.29 Uhr: Mehrere Schwerverletzte bei Unfall in Altena +++

Bei einem Verkehrsunfall in nordrhein-westfälischen Altena sind am Freitagnachmittag mehrere Menschen schwer verletzt worden. Ein Kleinwagen sei aus zunächst unbekannten Gründen in eine Menschenmenge gefahren. Es gebe keine Hinweise für Vorsatz. "Das war ein ganz normaler Unfall", sagte eine Polizeisprecherin. Ein Rettungshubschrauber brachte die Verletzten weg. Mehrere Medien hatten zuerst über den Unfall berichtet.

+++ 15.52 Uhr: Deutsche Ermittler verfolgen syrischen Geheimdienstchef wegen Folter +++

Deutsche Ermittler haben nach einem Medienbericht einen internationalen Haftbefehl gegen einen syrischen Geheimdienstchef erwirkt. Ihm würden Verbrechen gegen die Menschlichkeit im syrischen Bürgerkrieg vorgeworfen, berichtete der "Spiegel" am Freitag. Das Nachrichtenmagazin beruft sich auf Sicherheitskreise. Demnach sollen Mitarbeiter des syrischen Luftwaffengeheimdienstes  zumindest zwischen Frühjahr 2011 und Sommer 2013 Hunderte Menschen geschlagen, vergewaltigt, gefoltert und ermordet haben. Sein Chef Dschamil Hassan habe davon gewusst und die Gräueltaten gebilligt. Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe kommentierte den Bericht nicht. Die Abteilung Völkerstrafrecht der Behörde sammelt seit 2011 in einem sogenannten Strukturverfahren Tausende Hinweise auf Kriegsverbrechen in Syrien. So werten die Ermittler Zehntausende Bilddateien aus, die Leichen mit Folterspuren in einem Krankenhaus in Damaskus zeigen. 

+++ 15.47 Uhr: Deutschlands bester Erdkunde-Schüler kommt aus Hamburg +++

Der 13-jährige Johannes Römelt aus Hamburg ist Deutschlands bester Erdkunde-Schüler. Der Schüler des Gymnasiums  Othmarschen setzte sich am Freitag im Bundesfinale des "Diercke Wissen" Geografie-Wettbewerbs in Braunschweig gegen 16 Kontrahenten durch. Auf Platz zwei kam Vincent Küssner aus Spanien, der eine deutsche Schule in Marbella besucht. Den dritten Rang belegte Karl Geibert aus Bremen. Das einzige Mädchen im Bundesfinale, Julia Belozerov aus Berlin, schied in der Vorrunde in der Aula des Wilhelm-Gymnasiums aus. 

+++ 15.17 Uhr: Sojus-Kapsel mit Alexander Gerst an Internationale Raumstation angedockt +++

Zwei Tage nach dem Start im kasachischen Baikonur hat die Sojus-Kapsel mit dem deutschen Astronauten Alexander Gerst am Freitag die Internationale Raumstation ISS erreicht. Um 15.01 Uhr deutscher Zeit dockte die Kapsel an der Station an, wie die russische Raumfahrtagentur Roskosmos mitteilte. Bis zum späteren Nachmittag sollen Gerst, der russische Kosmonaut Sergej Prokopjew und die Nasa-Astronautin Serena Aunon-Chancellorin die Sojus-Kapsel verlassen und durch eine Luke in die ISS einschweben.

+++ 14.31 Uhr: Hotels wollen bei Bundesparteitag AfD-Politiker nicht beherbergen +++

Drei Wochen vor dem AfD-Bundesparteitag in Augsburg hat die Partei Probleme mit Hotelreservierungen. So stornierte das bekannteste Haus der Stadt, das zu Steigenberger gehörende Hotel "Drei Mohren", aus Angst vor möglichen Krawallen von Linksextremen zehn Zimmer von AfD-Funktionären. "Um die Sicherheit und das Wohlergehen all unserer Gäste zu gewährleisten, haben wir uns zu diesem Schritt entschieden", begründete Steigenberger-Sprecherin Jannah Baldus den Schritt. 

Ein zweites Hotel in Augsburg will elf AfD-Politiker nicht beherbergen, darunter Alexander Gauland, Alice Weidel und Beatrix von Storch. Das "Holiday Inn Express" begründete dies damit, dass man ein internationales Hotel mit entsprechenden Mitarbeitern und Gästen auch aus dem Ausland sei und der Hausfrieden nicht gestört werden solle. Die von der AfD gebuchten Zimmer seien aber nicht storniert. Die Partei könne sie mit anderen Mitgliedern belegen, sagte ein Sprecher des Betreibers Success Hotel Group.

Die AfD kritisierte das Vorgehen der Hotels. "Es ist besorgniserregend und spricht für ein gesellschaftlich vergiftetes Klima, wenn Mitgliedern einer demokratischen Partei die Übernachtung in einem Hotel verwehrt wird", sagte der stellvertretende Bundessprecher, Kay Gottschalk.

+++ 14.10 Uhr: "Hitler-Glocke" bleibt hängen - Kein kirchliches Läuten mehr +++

Die sogenannte Hitler-Glocke im rheinland-pfälzischen Herxheim am Berg wird im Kirchturm der dortigen evangelischen Kirche hängenbleiben. Das sagte Dietmar Lutz, ein Mitglied im örtlichen Presbyterium. Das Leitungsgremium der Kirchengemeinde habe diese Entscheidung getroffen. Zu kirchlichen Zwecken dürfe die Glocke mit der Aufschrift "Alles fuer's Vaterland. Adolf Hitler" jedoch nicht mehr geläutet werden, entschied das Presbyterium. Zuvor hatte die Zeitung "Die Rheinpfalz" berichtet.

+++ 13.41 Uhr: Kutscherin findet schwer verletzten Motorradfahrer im Wald +++

Eine Pferdekutscherin hat bei einer morgendlichen Tour in einem Wald bei Lübtheen in Mecklenburg-Vorpommern einen Motorradfahrer entdeckt, der seit 15 Stunden schwer verletzt am Wegesrand lag. Der 36 Jahre alte Mann stürzte mit seiner Crossmaschine am Donnerstagnachmittag auf dem Waldweg und wurde unter seinem Gefährt eingeklemmt, wie die Polizei in Ludwigslust am Freitag mitteilte. Zwar wachte er nach einer bewusstlosen Phase auf, konnte sich aber nicht aus seiner Lage befreien. Die 31 Jahre alte Kutscherin alarmierte umgehend Polizei und Rettungskräfte. Damit rettete sie dem Schwerverletzten wahrscheinlich das Leben.

+++ 13.13 Uhr: Lebendig begrabenes Neugeborenes überlebt sieben Stunden unter der Erde +++

Ein von seiner Familie lebendig begrabenes Neugeborenes hat in Brasilien sieben Stunden unter der Erde überlebt. Wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte, alarmierte eine Krankenschwester die Behörden, weil das kleine Mädchen kurz nach seiner Geburt in einem Indiogebiet im Xingu-Nationalpark im Bundesstaat Mato Grosso begraben worden war. Ein Polizeivideo zeigt, wie Beamte ein kleines Loch gruben, aus dem sie das Baby - noch mit der Nabelschnur - bargen.

Obwohl das Baby sieben Stunden unter der Erde verbrachte, "geht es dem Mädchen gut", sagte Staatsanwalt Paulo Roberto do Prado. Es werde untersucht, ob es sich um einen versuchten Kindsmord handele oder ob die Familie das Baby für tot gehalten habe. Der Polizei sagten Familienmitglieder, das Kind sei nach der Geburt auf den Kopf gefallen. Allerdings wird dies von den Ermittlern bezweifelt: "Da der Vater sich weigert, das Mädchen anzuerkennen und die Mutter knapp 15 Jahre alt ist, besteht der Verdacht, dass sie versucht haben, das Neugeborene zu töten", teilte die Polizei mit. Die Urgroßmutter des Mädchens vom Stamm der Kamayura sei festgenommen worden, sagte der Staatsanwalt. Das kleine Mädchen wurde auf die Neugeborenen-Intensivstation eines Krankenhauses in Cuiabá eingewiesen.

+++ 12.59 Uhr: Nato-Chef kritisiert Ukraine wegen vorgetäuschten Journalisten-Mords +++

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat die ukrainische Regierung wegen des vorgetäuschten Mordes an dem russischen Journalisten Arkadi Babtschenko scharf kritisiert. "Wir sind alle erleichtert, dass Babtschenko am Leben ist", sagte Stoltenberg beim Treffen der Nato-Verteidigungsminister in Brüssel. Er bedauere aber, "dass dieser Vorfall das Vertrauen in die freie Presse untergraben und benutzt werden könnte, Propaganda zu befeuern".

Die Nato wirft Russland im Ukraine-Konflikt regelmäßig vor, Propaganda und Falschinformationen als Teil einer "hybriden Kriegsführung" einzusetzen. In der Auseinandersetzung um pro-russische Separatisten in der Ost-Ukraine und die Annexion der Krim durch Russland hat sich das westliche Bündnis klar hinter die Regierung in Kiew gestellt. 

+++ 11.15 Uhr: Mutmaßliches IS-Mitglied in Frankreich festgenommen +++

In Frankreich ist ein mutmaßliches Mitglied der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) festgenommen worden. Nach Angaben der Pariser Staatsanwaltschaft läuft bereits seit März ein Ermittlungsverfahren gegen den 33-jährigen Iraker. Die Vorwürfe lauten auf "Kriegsverbrechen" und "Mord im Zusammenhang mit einem terroristischen Vorhaben". Konkret wirft die Justiz Ahmed H. vor, sich vor rund vier Jahren an einem Massaker mit bis zu 1700 Toten nahe der nordirakischen Stadt Tikrit beteiligt zu haben, wie die Nachrichtenagentur AFP von Seiten der Ermittler erfuhr. 

+++ 10.45 Uhr: Polizei in Belgien erschießt Mann mit Messer +++

Die belgische Polizei hat am Freitagmorgen in Charleroi einen Mann erschossen, der mit einem Messer auf Beamte losgegangen sein soll. Vorangegangen war ein gewalttätiger Konflikt in der Familie, zu dem die Polizei gerufen worden war, wie die Nachrichtenagentur Belga am Freitag meldete. Die Auseinandersetzung im Familienkreis soll sich in einer Wohnung in der südbelgischen Stadt abgespielt haben. Dabei wurden laut Belga zwei Personen verletzt, nach ersten Informationen die Partnerin und der Sohn des Verdächtigen. 

+++ 10.30 Uhr: Innenministerium: Kämpfen uns durch Papierberge zur Bamf-Affäre +++

In der Affäre um fragwürdige Asylbescheide beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) in Bremen kämpft sich das Bundesinnenministerium nach eigenen Angaben durch Papierberge. Im Vorfeld der Sondersitzung des Innenausschusses "ist es uns leider bislang noch nicht gelungen, das geäußerte Informationsbedürfnis der Abgeordneten vollständig zu erfüllen", schreibt der Parlamentarische Staatssekretär Stephan Mayer in einem auf Donnerstag datierten Brief an die Ausschussvorsitzende Andrea Lindholz (beide CSU). Die Abgeordneten konnten im Vorfeld der Sitzung am Freitagnachmittag Fragenkataloge einreichen.

Mayer versichert darin, "dass dies keinesfalls Ausdruck von fehlendem Streben nach Transparenz oder von mangelnder Einsatzbereitschaft" der Mitarbeiter des Innenministeriums und des Bamf sei. "Die schiere Quantität der Berichte, teilweise mit Anlagen von rund 2000 Seiten, lässt jedoch schlichtweg in der sehr kurzen Zeit keine seriöse Sichtung und Weitergabe zu." Das Ministerium wolle bei der Aufarbeitung den Grundsatz "Gründlichkeit vor Schnelligkeit" walten lassen, so Mayer.

+++ 9.20 Uhr: Unwetter sorgen für Überflutungen +++

Überflutete Keller und Straßen, Flugausfälle in Frankfurt und Stuttgart: Schwere Unwetter haben am Donnerstagabend im Südwesten und Westen Deutschlands erneut Schäden verursacht. Die Stuttgarter Feuerwehr musste zu mehreren hundert Einsätzen ausrücken. Im Norden der Stadt spülten die Wassermassen mehrere Autos weg. In einer Unterführung mussten sich Menschen auf die Dächer ihrer im Wasser stehenden Fahrzeuge retten. Am Flughafen Stuttgart wurde am Donnerstagabend die Abfertigung für drei Stunden eingestellt. 24 Starts und 23 Landungen wurden nach Angaben einer Flughafensprecherin gestrichen. Bei weiteren Flügen gab es Verspätungen. Ein 35-jähriger Mitarbeiter bekam beim Beladen eines Flugzeugs nach Polizeiangaben einen Stromschlag, der vermutlich durch einen Blitzeinschlag in Nähe der Maschine ausgelöst wurde. Der Mann wurde vorsorglich zur Untersuchung in eine Klinik gebracht.

+++ 8.50 Uhr: Bundeskanzlerin zu G7-Gipfel abgeflogen +++

Vor dem Hintergrund des sich zuspitzenden Handelsstreits mit den USA hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Freitag auf den Weg zum G7-Gipfel in Kanada gemacht. Die Kanzlerin flog am Morgen in Berlin ab, wie ein Regierungssprecher in Berlin mitteilte. Neben den zwischen den Europäern und den USA umstrittenen Themen Handel, Klima oder Atomabkommen mit dem Iran soll es bei dem Gipfel unter anderem auch um außenpolitische Fragen wie Nordkorea oder Syrien gehen.

+++ 7.25 Uhr: Vietnam lässt Dissidenten nach Deutschland ausreisen +++

Vietnam hat den prominenten Bürgerrechtler Nguyen Van Dai vorzeitig aus der Haft entlassen und nach Deutschland ausreisen lassen. Dies teilte ein Sprecher des regierungskritischen Netzwerks "Bruderschaft für Demokratie" am Freitag der Deutschen Presse-Agentur mit. Der 49-Jährige war erst im April in seinem Heimatland zu 15 Jahren Haft und weiteren fünf Jahren Hausarrest verurteilt worden. Dem Anwalt wurde für schuldig befunden, einen Umsturz gegen die Regierung des kommunistischen Einparteienstaates geplant zu haben.

+++ 6.46 Uhr: Fall Susanna: Ein Tatverdächtiger frei, Ali B. weiter flüchtig +++

Nach dem Fund der ermordeten 14-jährigen Susanna in Wiesbaden gehen am Freitag die Ermittlungen weiter. Auch die politische Diskussion über die Tat nimmt weiter an Fahrt auf. Ein 20-jähriger Tatverdächtiger ist auf der Flucht. Ein weiterer Mann wurde am Donnerstag wieder frei gelassen. 

Gegen den zunächst festgenommenen 35-Jährigen besteht nach neuesten Ermittlungserkenntnissen kein dringender Tatverdacht mehr, wie Oberstaatsanwalt Oliver Kuhn am Donnerstagabend in Frankfurt sagte.  Die Ermittler fahnden nun nach dem 20 Jahre alten irakischen Flüchtling. Ali B. wird im Irak vermutet (Lesen Sie mehr). 

Susanna war vor zwei Wochen verschwunden - ihre Leiche war am Mittwoch in einem Erdloch bei Wiesbaden gefunden worden. Der irakische Verdächtige Ali Bashar ist nach Aussagen der Staatsanwaltschaft vermutlich am vergangenen Donnerstag mit seiner gesamten Familie überhastet abgereist. Der 20-Jährige war bereits mehrfach polizeilich aufgefallen. Er war auch mit der Vergewaltigung eines Kindes in Verbindung gebracht worden.Wiesbaden: Susanna tot. Das ist über den Fall bekannt 19.26

+++ 6.49 Uhr: Flugzeug dreht wegen randalierender Frau um +++

Wegen einer randalierenden Frau an Bord hat eine Passagiermaschine in Australien am Freitag eine unfreiwillige Zwischenlandung einlegen müssen. Die Frau drohte auf dem Flug von Melbourne nach Perth damit, andere Passagiere umzubringen, falls sie das Flugzeug nicht sofort verlassen dürfe. Daraufhin entschloss sich der Pilot der Fluggesellschaft Virgin Australia, die Maschine vorzeitig in Adelaide zu landen. Dort wurde die Frau nach einem Bericht des Fernsehsenders ABC dann von fünf Polizeibeamten abgeführt. Zuvor hatte die Crew versucht, sie zu beruhigen. Die Maschine kam dann mit mehr als vier Stunden Verspätung mitten in der Nacht in Melbourne an. Die Fluglinie entschuldigte sich für die "Unannehmlichkeiten". "Die Sicherheit unserer Passagiere und unserer Besatzung ist für uns jedoch Priorität Nummer eins", sagte eine Sprecherin. Erst am Donnerstag war in Australien ein 25-jähriger Student wegen einer Bombendrohung im Flugzeug zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden.

+++ 6.10 Uhr: Demonstration in Québec gegen G7-Gipfel +++

Hunderte Menschen haben im kanadischen Québec gegen den G7-Gipfel führender Industrienationen protestiert. Die von einem Bündnis mehrerer Widerstandsorganisationen organisierte Demonstration zog am Donnerstagabend (Ortszeit) durch die Innenstadt von Québec. "Die G7 repräsentieren uns nicht", stand unter anderem auf den Plakaten der Demonstranten. Zu hören waren Slogans wie "Keine Deportationen! Öffnet die Grenzen!" Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort. 

Die Proteste blieben weitgehend friedlich. Erst zum Ende der Demonstration hin warfen einzelne Menschen einige Feuerwerkskörper in die Menge. Andere verbrannten die Flaggen der G7-Nationen, darunter auch die deutsche. Für Freitag und Samstag sind in Québec weitere
Proteste angekündigt. Dann soll der G7-Gipfel im rund 150 Kilometer entfernten La Malbaie stattfinden.

+++ 5.50 Uhr: Achtjähriger zu Tode gefoltert - Ziehvater in USA zu Tode verurteilt +++

Ein 37-jähriger Mann, der den acht Jahre alten Sohn seiner Freundin zu Tode quälte, ist in Kalifornien zum Tod verurteilt worden. Der Richter folgte damit der Empfehlung von
Geschworenen, die wegen der grausamen Tatumstände die Höchststrafe für den Täter gefordert hatten. Nach Mitteilung der Staatsanwaltschaft in Los Angeles wurde die Mutter des 2013 gestorbenen Gabriel Fernandez am Donnerstag als Mitschuldige zu lebenslänglicher Haft verurteilt. 

Der Mann habe den Jungen monatelang gequält, weil er geglaubt habe, der Achtjährige sei schwul gewesen. Im Mai 2013 hatten Sanitäter den Jungen mit schwersten Verletzungen, darunter Schädelbruch, gebrochenen Rippen, Verbrennungen und ausgeschlagenen Zähnen, im Haus der Mutter vorgefunden. Er starb zwei Tage später.

Der Staatsanwaltschaft zufolge musste der Junge gefesselt und geknebelt in einem Schrank schlafen und war gezwungen worden, Katzenkot zu essen. Dies seien die schlimmsten Misshandlungen gewesen, die er in seiner langen Amtszeit gesehen habe, sagte Richter George Lomeli laut der "Los Angeles Times". Die Verteidiger der Mutter machten geltend, die Frau sei als Kind von ihren Eltern ebenfalls schwer misshandelt worden. 

+++ 5.27 Uhr: Wagenknecht wirft Linkenspitze Schwächung der Partei vor +++

Unmittelbar vor Beginn des Linken-Parteitags hat Fraktionschefin Sahra Wagenknecht der Parteispitze eine Schwächung der Linken vorgeworfen. Den Parteivorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger gehe es nicht um inhaltliche Klärung, sagte Wagenknecht der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Bei ihnen stehe "innerparteiliche Machtpolitik" im Vordergrund. "Das ist genau das Herangehen, das die Linke schon seit Monaten schwächt." Bis Sonntag will die Linke in Leipzig ihren Kurs justieren und den Vorstand neu wählen.

Wagenknecht rief die Parteiführung zu einem Ende des internen Dauerstreits auf. "Ich wünsche mir vor allem, dass die ständigen Angriffe aufhören und endlich zu einer sachlichen Zusammenarbeit zurückgekehrt wird."

+++ 5.17 Uhr: Grüne fordern kostenlose Pille und Kondome für Hartz-IV-Empfänger +++

Die Grünen im Bundestag wollen Empfängern staatlicher Leistungen wie BaföG, Hartz-IV oder Wohngeld einen kostenlosen Zugang zu ärztlich verordneten Verhütungsmitteln verschaffen. "Gleichzeitig muss auch der kostenlose Zugang zu Kondomen gefördert werden", heißt es in einem Antrag der Fraktion. Zuvor hatte die "Saarbrücker Zeitung" darüber berichtet.

Zur Begründung verweisen die Grünen auf eine Studie im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Danach wechseln Frauen, die staatliche Unterstützungsleistungen beziehen, aus Kostengründen zu weniger sicheren Verhütungsmitteln oder verzichten sogar ganz auf Verhütung. "Damit haben Frauen, die staatliche Unterstützungsleistungen beziehen, ein höheres Risiko einer ungewollten Schwangerschaft", schreibt die Fraktion.

rös / AFP / DPA
18jähriger Kater und Welpe geht das?
Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich eigentlich nicht So gut auf Hunde zu sprechen also wenn ein Hund an seinem Garten vorbeigeht springt er schon hinterm Zaun ein bisschen hoch und fängt an zu fauchen. Denkt ihr nicht das Man wird vorsichtiger Eingewöhnung es schaffen könnte dass die beiden sich verstehen? LG und danke im Voraus