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News des Tages: IS sprengt das historische schiefe Minarett von Mossul

Männer stoppen bewusstlosen Lkw-Fahrer +++ Queen heizt Gerüchte um Trump-Besuch an +++ US-Rapper gestorben +++ Rebellen stürmen Dörfer und Schulen auf den Philippinen +++ Die News des Tages im Überblick.

Das schiefe Minarett der Al-Nuri-Moschee in Mossul - der IS hat das histroische Bauwerk gesprengt

Bisher ein Wahrzeichen von Mossul: Das schiefe Minarett der Al-Nuri-Moschee aus dem 12. Jahrhundert. Der IS soll das historische Gebäude gesprengt haben.

Die Nachrichten des Tages:

+++ 21.15 Uhr: IS sprengt symbolträchtiges Minarett der Al-Nuri-Moschee in Mossul +++

Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat nach irakischen Angaben die symbolträchtige Al-Nuri-Moschee in Mossul und ihr berühmtes schiefes Minarett zerstört. Die irakische Armee erklärte am Abend, der IS habe das Gotteshaus gesprengt. Dort hatte IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi vor fast genau drei Jahren das "Kalifat" der Dschihadisten ausgerufen. Die IS-Miliz machte dagegen die Luftwaffe der USA für die Zerstörung verantwortlich. Ein irakischer Armeeführer teilte weiter mit, die eigenen Kräfte seien tief in die Altstadt der ehemaligen IS-Hochburg Mossul vorgerückt. Als sie an der Moschee ankamen, hätten sie die Zerstörung bemerkt. Der Armeevertreter sprach von einem "historischen Verbrechen". Die irakischen Truppen hatten am Wochenende mit dem Sturm auf die Altstadt von Mossul begonnen. Die IS-Miliz erklärte dagegen, die Moschee aus dem 12. Jahrhundert und ihr Minarett seien bei einem Luftangriff der USA in Schutt und Asche gelegt worden. Die Dschihadistenmiliz ist allerdings für ihre Zerstörungswut bekannt. In den vergangenen Jahren machte der IS eine ganze Reihe archäologischer und religiöser Stätten und Bauwerke im Irak und Syrien dem Erdboden gleich, darunter auch die zum Weltkulturerbe zählenden Oasenstadt Palmyra in Syrien.

+++ 20.15 Uhr: Turbulente Regierungsumbildung in Frankreich - drei neue Minister +++

In einer turbulenten Regierungsumbildung hat Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron ein neues Kabinett zusammengestellt. Die Spitzenbeamtin und bisherige Bahnmanagerin Florence Parly wird neue französische Verteidigungsministerin, wie der Elysée-Palast am Mittwochabend in Paris mitteilte. Ernannt wurden auch eine neue Justizministerin und eine neue Europaministerin. Die Regierungsumbildung fiel wegen des Rücktritts von drei Ministern der mit Macron verbündeten Zentrumspartei MoDem größer aus als zunächst geplant. Parly löst die am Dienstag zurückgetretene Zentrumspolitikerin Sylvie Goulard an der Spitze des Verteidigungsministeriums ab. Zur Nachfolgerin des ausgeschiedenen Justizministers François Bayrou wurde die Juristin Nicole Belloubet ernannt. Neue Europaministerin wird die bisherige Chefin der Elite-Verwaltungshochschule ENA, Nathalie Loiseau. Sie folgt auf die Bayrou-Vertraute Marielle de Sarnez.

+++ 19.51 Uhr: Tarn-Uniformen von Afghanistans Armee taugen kaum zur Tarnung +++

Als teuren Fehleinkauf hat eine US-Kontrollbehörde die Anschaffung von Uniformen für die afghanische Armee angeprangert - weil die vermeintlichen Tarnfarben in der Landschaft am Hindukusch die Soldaten womöglich besonders gut sichtbar machen. Der US-Generalinspekteur für den Wiederaufbau von Afghanistan bemängelte, dass die Muster der vom Pentagon angeschafften Uniformen die Formen und Farben von Wäldern abbildeten, obwohl "Wälder nur 2,1 Prozent von Afghanistans totaler Landfläche bedecken". Nach Angaben von Generalinspekteur John Sopko hatten Mitarbeiter des US-Verteidigungsministeriums die Muster im Jahr 2007 dem damaligen afghanischen Verteidigungsminister Abdul Rahim Wardak gezeigt. Dieser sei angetan gewesen. Daraufhin seien 1,36 Millionen der dunkelgrünen Uniformen und 88.000 zusätzliche Hosen bei einer Privatfirma gekauft worden.  

+++ 19.20 Uhr: Kran in Großbritannien umgestürzt - Drei Menschen begraben +++

Im britischen Crewe ist ein Kran umgestürzt und hat drei Menschen unter sich begraben. Ein Mann - vermutlich der Kranführer - konnte nach Angaben britischer Medien gerettet und in ein Krankenhaus geflogen werden. Das Unglück in der Stadt in der Nähe von Manchester ereignete sich. Angaben zur Unglücksursache lagen am Abend zunächst nicht vor.

+++ 19.07 Uhr: Mutmaßlicher IS-Terrorist in Düsseldorf vor Gericht +++

Ein 31-jähriger Tadschike muss sich von diesem Donnerstag an als mutmaßlicher IS-Terrorist vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht verantworten. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm vor, sich 2015 im syrischen Rakka der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angeschlossen zu haben. Das Gericht hat zunächst acht Verhandlungstage angesetzt. Der IS soll den Islamisten als Wachmann und in der Verwaltung eingesetzt haben. In fünf Videos soll er zudem via Youtube seine Landsleute in Tadschikistan dazu aufgerufen haben, sich am Dschihad zu beteiligen und sich dem IS anzuschließen. Von Syrien aus soll er dann 2015 nach Deutschland gelangt sein. Vor einem Jahr war er im Münsterland festgenommen worden und sitzt seither in Untersuchungshaft. Ihm drohen bis zu 15 Jahre Haft.

+++ 19 Uhr: May entschuldigt sich offiziell für Fehler nach Brandkatastrophe +++

Die britische Premierministerin Theresa May hat sich zum ersten Mal öffentlich für Fehler der Regierung nach dem fatalen Hochhausbrand in London entschuldigt. Verantwortliche hätten zu spät auf die Katastrophe reagiert, sagte sie während einer Debatte im britischen Parlament. Überlebende hätten kaum Hilfe und Informationen bekommen. Bei dem Brand sind nach Angaben der Polizei mindestens 79 Menschen gestorben. Auch May selbst war scharf kritisiert worden: Bewohner des Grenfell-Tower-Hochhauses warfen ihr vor, dass sie zunächst nur das Gelände besichtigt und sich keine Zeit genommen habe, mit den Opfern zu sprechen.

+++ 18.34 Uhr: Attentäter von Brüssel war offenbar IS-Sympathisant +++

Der Attentäter vom Brüsseler Zentralbahnhof hat nach Erkenntnissen der Ermittler offenbar mit der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) sympathisiert. Die belgische Generalstaatsanwaltschaft erklärte, darauf gebe es Hinweise. Aus ermittlungstaktischen Gründen würden vorerst aber keine Details bekanntgegeben. Die Durchsuchung der Wohnung des getöteten Angreifers im Brüsseler Vorort Molenbeek habe zudem ergeben, dass er die Bombe vermutlich dort gebaut habe. "Es wurden chemische Stoffe und weiteres Material gefunden, mit denen ein Sprengsatz hergestellt werden kann", hieß es in der Erklärung der Staatsanwaltschaft. Bei dem Täter handelt es sich um einen 36-jährigen Marokkaner. Er hatte am Dienstagabend in dem Bahnhof eine mit Nägeln und Gasflaschen bestückte Kofferbombe gezündet. Der Mann wurde von einem Soldaten erschossen. Andere Menschen kamen nicht zu Schaden.

+++ 18.13 Uhr: Bundestag verabschiedet Abzug der Bundeswehr aus Incirlik +++

Der Bundestag hat mit großer Mehrheit für einen Abzug der Bundeswehr aus dem türkischen Incirlik gestimmt. 461 von 569 Abgeordneten unterstützen einen Antrag von Union und SPD, der die Verlegung von sechs Tornado-Aufklärungsflugzeugen, eines Tankflugzeugs und rund 260 Soldaten nach Jordanien befürwortet. Es gab 85 Gegenstimmen und 23 Enthaltungen. Ein Antrag von Linken und Grünen, der nur einen Abzug ohne Alternativstandort vorsah, wurde abgelehnt.

Grund für den Abzug ist ein türkisches Besuchsverbot für Bundestagsabgeordnete bei den deutschen Soldaten in Incirlik.

Ein Fernfahrer saß bewusstlos in seinem Lkw

Ein Fernfahrer saß bewusstlos in seinem Lkw


+++ 17.52 Uhr: Männer stoppen bewusstlosen Fernfahrer auf der Autobahn +++

Mit einem filmreifen Manöver haben zwei Helfer auf der Autobahn 9 in Bayern einen ohnmächtigen Lastwagenfahrer gestoppt und damit vermutlich Schlimmeres verhindert. Der 46-Jährige war mit seinem Laster bei Münchberg in der Nähe von Hof unterwegs, als er das Bewusstsein verlor. Er überquerte alle Fahrstreifen und prallte in langsamer Fahrt mehrmals gegen die Leitplanken. Über einen Kilometer hinweg fuhr der 46-Jährige ziellos auf der Fahrbahn, wie die Polizei weiter mitteilte. Zwei Verkehrsteilnehmer bemerkten das Geschehen und reagierten: Ein 27-jähriger Lastwagenfahrer habe sich links neben dem in Schrittgeschwindigkeit schlingerenden Lkw eingeordnet, um ein weiteres Überqueren der Fahrbahn zu verhindern. In einiger Entfernung der beiden hielt den Angaben nach zudem ein 26 Jahre alter Autofahrer und lief dann dem Unfallwagen entgegen. Gemeinsam hätten die Helfer die Scheiben eingeschlagen und den Lastwagen endgültig gestoppt. 

Ein Schnelltest in einer Klinik habe ergeben, dass der Mann vermutlich Drogen genommen habe, hieß es. Daher ordnete ein Richter eine Blutentnahme und die Beschlagnahme des Führerscheins an. Der Gesamtschaden der Unfallfahrt liegt laut der Polizei bei rund 75.000 Euro. 

+++ 17.21 Uhr: Irakische Truppen rücken in Mossul vor +++

Irakische Truppen sind staatlichen Medien zufolge in der IS-Hochburg Mossul weiter gegen die Terrormiliz Islamischer Staat vorgerückt. Einen halben Kilometer seien sie in das verbliebene Viertel der Dschihadisten in der Altstadt Mossuls eingedrungen. Die vollständige Einnahme der Großstadt sei nicht mehr fern, sagte ein Militärsprecher. Die Soldaten seien mit mindestens zwei Luftangriffen unterstütz worden. Wenigstens 13 IS-Mitglieder seien getötet worden.

+++ 16.51 Uhr: Nach Friedensvertrag mehr als 100 Tote bei Kämpfen in Zentralafrika +++

Kurz nach Unterzeichnung eines Friedensabkommens zwischen Regierung und Rebellen in der Zentralafrikanischen Republik ist es zu Gefechten mit mehr als 100 Toten gekommen. Milizen hätten in der zentralen Stadt Bria von Dienstag bis Mittwochmorgen gekämpft, sagte der Vertreter des Roten Kreuzes, Richard Pali. Die Bevölkerung der Stadt sei geflohen und Häuser seien verbrannt und geplündert worden, berichtete der Pfarrer der katholischen Kirche in Bria, Gildas Gbenou.

+++ 16.48 Uhr: Haftstrafen für Neofaschisten 43 Jahre nach Attentat in Italien +++

Vier Jahrzehnte nach einem blutigen Terrorangriff von Neofaschisten in Italien sind zwei Verantwortliche zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt worden. Der 64-jährige Maurizio Tramonte wurde mit einem europäischen Haftbefehl im portugiesischen Fatima festgenommen, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Den schwer kranken 82-jährigen Carlo Maria Maggi erreichte die finale Entscheidung des Kassationsgerichtshofes vom späten Dienstag dem Bericht zufolge zuhause in Venedig. Der Strafprozess gegen Maggi und Tramonte gehört zu einem der langwierigsten und kompliziertesten Verfahren in Verbindung mit den "bleiernen Jahren" zwischen Ende der 60er und Ende der 80er, in denen zahlreiche rechts- und linksextreme Attentate Italien erschütterten. 

+++ 16.33 Uhr: Deutschland weitet Beteiligung an OSZE-Sondermission in Ukraine aus +++

Deutschland weitet seine Beteiligung an der zivilen OSZE-Sonderbeobachtungsmission in der Ukraine aus. Geplant ist künftig der Einsatz von bis zu zehn Polizisten, wie Regierungssprecher Steffen Seibert nach der Kabinettsentscheidung am Mittwoch in Berlin mitteilte. Der Schwerpunkt der Mission, an der sich auch 28 vom Auswärtiges Amt entsandte zivile Beobachter beteiligen, liegt demnach im Konfliktgebiet Donezk und Luhansk. 

+++ 15.40 Uhr: Englisches Gericht erklärt Boris Becker für bankrott +++

Tennislegende Boris Becker ist von einem Londoner Gericht für bankrott erklärt worden. Das berichten englische Medien übereinstimmend, unter anderem der "Guardian". Demnach wollten seine Anwälte bei der Anhörung eine letzte Frist aushandeln, um die bereits seit Oktober 2015 bestehende "substanzielle" Finanzschuld zu begleichen. Dafür würde in naher Zukunft eine Immobilie in Spanien zu Geld gemacht werden. Becker sei "nicht besonders geschickt, wenn es um Finanzangelegenheit geht", betonte sein Verteidiger laut "Guardian". Doch das Gericht lehnte den Aufschub demnach ab, weil die Anwälte nicht glaubhaft machen konnten, dass Becker bald zahlen werde. Die Verteidigung habe nicht glaubhaft machen können, dass die sechs Millionen Euro aus der spanischen Immobilie bald zur Verfügung stehen würden. Daher sei ein weiterer Aufschub der von der Bank, bei der Becker die Schulden haben soll, gestellten Bankrotterklärung nicht angebracht. "Man bekommt den Eindruck, hier steckt jemand den Kopf in den Sand", sagte die zuständige Registrierbeamtin. Der ehemalige Tennis-Star selbst war den Berichten zufolge nicht anwesend. Er arbeitet aktuell als Kommentator für Eurosport.

Boris Becker und seine Frau Lilly beim angeblichen Fotoshooting

 

+++ 15.30 Uhr: Schüsse von "Reichsbürger" - Anklage gegen Polizisten teils abgelehnt +++

Nach den tödlichen Schüssen eines sogenannten Reichsbürgers aus Georgensgmünd muss sich ein mitangeklagter Polizist nur wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. Beim Vorwurf der fahrlässigen Tötung und Körperverletzung im Amt durch Unterlassen sah das Landgericht Nürnberg-Fürth nach Angaben vom Mittwoch dagegen keinen ausreichenden Tatverdacht und lehnte die Eröffnung eines Hauptverfahrens ab. Aus Sicht der Kammer reichten die Erkenntnisse über den 51 Jahre alten Polizisten hier nicht für eine wahrscheinliche Verurteilung aus.

Der beschuldigte Kommissar ist seit Mitte November vom Dienst suspendiert. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft hatte der 51-Jährige per Handy-Chat privat Kontakt zu dem "Reichsbürger" und wusste daher von dessen Waffenbesitz und Kontakten zu Gleichgesinnten. Trotzdem habe er nichts unternommen, um den tödlichen Einsatz zu verhindern - etwa seine Kollegen gewarnt. Die Kammer sah dies anders: Der Polizist sei nicht verpflichtet gewesen, alle seine privat erlangten Informationen über den "Reichsbürger" weiterzugeben. Denn sein Wissen habe "keinerlei konkreten Bezug zu einer drohenden Straftat" gehabt. Es könne nicht bewiesen werden, dass der 51-Jährige "greifbare Befürchtungen im Hinblick auf einen gezielten Einsatz von Schusswaffen bei dem konkreten Polizeieinsatz hatte". aus.

+++ 14.39 Uhr: Irans Präsident: Wir werden IS-Terror gnadenlos erwidern +++

Der Iran sieht sich nach den Worten seines Präsidenten Hassan Ruhani im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS), besonders nach deren Terroranschlägen in Teheran. "Der Iran wird den Vormarsch des IS in der Region nicht zulassen und wird sowohl die Terroristen als auch ihre Unterstützer bekämpfen", sagte Ruhani. Dies sei der einhellige Willen des gesamten iranischen Volkes, betonte der Präsident bei der Kabinettssitzung. Die Raketenangriffe auf die Basis der Terroristen in Dair as-Saur in Syrien sei ein Beweis für die iranische Entschlossenheit. "Den Terroristen muss klar werden, dass wir Terroranschläge gnadenlos erwidern werden", sagte Ruhani. 

+++ 14.34 Uhr: Queen lässt Trump-Besuch in Rede unerwähnt +++

In Großbritannien wird weiter über einen geplanten Staatsbesuch von US-Präsident Donald Trump spekuliert. In dem von Königin Elizabeth II. bei der Parlamentseröffnung verlesenen Regierungsprogramm fand der Besuch keine Erwähnung. Es ist aber üblich, dass Staatsbesuche in der jährlichen Ansprache der Queen aufgelistet werden. Der im Juli anstehende Besuch des spanischen Königspaares in Großbritannien etwa wurde erwähnt.

In britischen Medienberichten hieß es nach der Rede der Königin, der Besuch von Trump stehe nun eindeutig auf der Kippe. Ein Sprecher von Premierministerin Theresa May versicherte dagegen, die Einladung an Trump sei nicht zurückgezogen worden. Die Queen habe den Besuch nur deshalb nicht erwähnt, weil noch kein Datum festgelegt worden sei.

Netz veralbert grünes Kostüm: Wenn die Queen einen "Green Screen" trägt

+++ 14.06 Uhr: Rekordzahl an Hilfsbedürftigen - neue Spenden dringend nötig +++

Krieg, Gewalt und Desaster nehmen kein Ende, und die Zahl der Bedürftigen ist inzwischen so hoch wie nie zuvor: 141 Millionen Menschen in 37 Ländern weltweit benötigen Hilfe, berichteten die Vereinten Nationen nach einer neuen Lageeinschätzung.

Als Folge erhöhten die UN ihren Finanzbedarf für Hilfsleistungen im laufenden Jahr auf 23,5 Milliarden Dollar (21 Milliarden Euro). Soviel Geld wurde nach Angaben des Büros für humanitäre Einsätze (Ocha) noch nie benötigt. Bislang sei nur ein Viertel davon zusammengekommen. 

+++ 13.26 Uhr: Stefan Raab legt neue Show auf +++

Stefan Raab kehrt ins TV-Geschäft zurück: Der 50-jährige Entertainer, der seine Laufbahn vor der Kamera Ende 2015 beendete, hat für ProSieben eine neue Show entwickelt, die er allerdings nicht selbst moderieren werde, wie Raab bei den Kölner "Screen Force Days" vor Werbekunden der TV-Branche sagte. Die Reihe, in der mehrere Erfinder gegeneinander antreten und im Finale die beste Innovation des Jahres küren, heißt "Das Ding des Jahres". Einen Moderator für die Reihe gebe es auch schon, so Raab. Der befinde sich allerdings gegenwärtig auf Trekking-Tour im Nepal.

+++ 12.44 Uhr: Heftige Regenfälle in Japan - ein Todesopfer +++

Weite Teile Japans haben mit heftigen Regenfällen und starken Winden zu kämpfen. Eine Frau in der westlichen Stadt Kaizuka starb in den Fluten eines angeschwollenen Flusses, wie örtliche Medien berichteten. Rund 250.000 Menschen in der zentraljapanischen Stadt Hamamatsu sowie an anderen Orten erhielten von den Behörden den Rat, sich vorübergehend in Sicherheit zu bringen. Die nationale Wetterbehörde warnte vor Überflutungen, Erdrutschen und hohen Wellen in weiten Gebieten auf der Pazifikseite des Landes. Auch in Tokio regnete es stark.

+++ 12.16 Uhr: Junger Spatz wählt immer wieder Kopf einer Spaziergängerin als Landeplatz +++

Ein junger Spatz hat in Bochum den Kopf einer Spaziergängerin als mehrfachen Landeplatz auserkoren. Der Sperling landete in der Mittagshitze auf der 41-jährigen Frau und ließ sich kaum von dort vertreiben, wie die Polizei am Mittwoch berichtete. Die Frau hatte demnach Beamte um Hilfe wegen des anhänglichen Vogels gebeten. Doch auch die Polizisten konnten zunächst nicht helfen. Vor ihren Augen drehte der Spatz zwar so manche Runde - um dann aber immer wieder erneut auf dem Kopf der Frau zu landen. Mittlerweile kreist der Vogel laut Polizei aber wieder über der Ruhrgebietsstadt.

+++ 12.02 Uhr: Prinz Philip laut Bericht im Krankenhaus +++

Der 96 Jahre alte Prinz Philip ist in der vergangenen Nacht ins Krankenhaus eingeliefert worden. Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme, berichtete der britische Sender BBC in London unter Berufung auf den Palast. Der Ehemann der Queen (91) will im Herbst in Rente gehen.

+++ 11.37 Uhr: Jungen schießen mit Spielzeugpistole auf Thai-König +++

Schüsse zweier bayerischer Lausbuben mit einer Spielzeugpistole ausgerechnet auf den thailändischen König haben die Justiz auf den Plan gerufen. Die Staatsanwaltschaft Landshut ermittelt wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung gegen einen 14-Jährigen, wie Behördensprecher Thomas Rauscher sagte. Zuerst hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet. König Vajiralongkorn war am späten Abend des 10. Juni samt Gefolge auf dem Fahrrad im oberbayerischen Erding unterwegs. In ihrem Garten hantierten der 14-Jährige und sein ein Jahr jüngerer strafunmündiger Freund mit einer Spielzeugpistole. Als der 64 Jahre alte Monarch an dem Grundstück vorbeifuhr, schossen die Buben auf die Radlergruppe. Später passierte der König die Stelle auch noch mit dem Auto, Kugeln trafen den Wagen.

+++ 11.20 Uhr: Schriftstellerin Jeanette Lander mit 86 gestorben +++

Die Schriftstellerin Jeanette Lander ist mit 86 Jahren im brandenburgischen Nauen gestorben. Das teilte ihr Sohn Marcel Seyppel der dpa in Berlin mit. Lander, 1931 als Tochter polnisch-jüdischer Auswanderer in New York geboren, lebte seit 1960 in Berlin, die letzten Jahre im Havelland. Für ihre Romane, Erzählungen und Rundfunkessays erhielt sie mehrere Preise. 

+++ 11.12 Uhr: Schweiz verlangt Haft für flüchtigen deutschen "Gotthard-Raser" +++

Die Schweiz lässt in der Sache des flüchtigen deutschen "Gotthard-Rasers" nicht locker: der Mann, der 2014 mit Tempo 200 über eine Schweizer Alpenautobahn gebrettert war und erst an einer Polizeisperre gestoppt wurde, soll in Deutschland in Haft. Er hatte sich im Februar der Festnahme zum Haftantritt in der Schweiz entzogen, weil er zur Gerichtsverhandlung im Tessin nicht erschienen war. Das Urteil lautete auf 30 Monaten Haft, davon 18 auf Bewährung. Das Justizministerium in Bern habe ein "Ersuchen um Vollstreckung der Freiheitsstrafe" nach Baden-Württemberg übermittelt, sagte Sprecher Folco Galli.

Der Anfang 40-Jährige kommt nach Angaben der Luganer Staatsanwaltschaft aus Ditzingen bei Stuttgart. Er war damals mit einem deutschen Sportwagen mit völlig überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Tessin unterwegs. Auf der Autobahn gilt ein Tempolimit von 120 Kilometern in der Stunde. Er habe im Gotthard-Straßentunnel andere Fahrer durch ständige Überholmanöver in Lebensgefahr gebracht. Das Urteil erging wegen "Gefährdung des Lebens". Der Sportwagen wurde konfisziert. Schweizer Medien gegenüber gab der Mann sich reuelos. Er habe Spaß bei der Spritztour gehabt. Das Urteil interessiere ihn nicht. Ob die Freiheitsstrafe in Deutschland vollstreckt werden kann, hängt nach Angaben des Berner Justizministeriums davon ab, ob der Sachverhalt auch nach deutschem Recht strafbar ist.

+++ 10.49 Uhr: Hitzealarm in Frankreich - Tropentemperaturen bis 38 Grad +++

Hitzealarm in Frankreich: Vor allem im Südwesten, in der Mitte und im Osten des Landes werden Spitzentemperaturen von 35 bis 38 Grad erwartet. Das teilte der Wetterdienst Meteo-France mit und mahnte die Bürger in den betroffenen Regionen zu besonderer Vorsicht. Die Menschen sollten sich mindestens drei Stunden am Tag an einem kühlen Ort aufhalten. Bereits am Dienstag hatte es Spitzentemperaturen von bis zu 36 Grad gegeben. 

+++ 10.28 Uhr: Doppelangriff von angeblichen IS- und Talibankämpfern in Afghanistan +++

Sowohl angebliche Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) als auch der radikalislamischen Taliban haben einen Bezirk in Nordafghanistan angegriffen und teilweise erobert. Das bestätigten Provinzbeamte. Taliban und IS, die verfeindet sind, hätten gegeneinander, aber auch gegen die Sicherheitskräfte gekämpft, sagte der Sprecher des Provinzgouverneurs, Mohammad Resa. Mindestens zehn Sicherheitskräfte seien getötet worden. 

+++ 10.19 Uhr: Tote im Kühllaster: Mordprozess in Ungarn angelaufen +++

Knapp zwei Jahre nach dem Erstickungstod von 71 Flüchtlingen in einem Kühllaster hat am Mittwoch in Ungarn der Prozess gegen die mutmaßlichen Verantwortlichen begonnen. Vor dem Gericht in Kecskemet in Südungarn sind vier Männer - ein Afghane und drei Bulgaren - des Mordes angeklagt. Der Lkw mit den Leichen der erstickten Menschen war im August 2015 bei der österreichischen Ortschaft Parndorf nahe der ungarischen Grenze gefunden worden. Der Fall löste weltweit große Erschütterung aus.

+++ 10.12 Uhr: Feuerwehr befreit Katze aus Schornstein +++

Rettungseinsatz im Kamin: Die Feuerwehr hat in Mönchengladbach eine eingeklemmte Katze aus dem Schornstein eines Hauses befreit. Der Stubentiger saß in einem Lüftungsschacht zwischen Dachgeschoss und Spitzboden fest, wie die Retter mitteilten. Da die Katze weder nach oben noch nach unten vorankam, brachen die Feuerwehrleute schließlich den Lüftungsschacht mit Brechwerkzeug auf. Nachdem das Tier aus seiner Zwangslage befreit war, suchte sein Frauchen mit dem Klettermaxe einen Tierarzt auf.

+++ 10.03 Uhr: Uber bestätigt Rücktritt von Firmenchef Kalanick +++

Uber-Chef Travis Kalanick ist nach einer Serie von Skandalen bei dem Fahrdienst-Vermittler zurückgetreten. Das Unternehmen bestätigte entsprechende Medienberichte. Kalanick werde Mitglied im Verwaltungsrat bleiben. Die "New York Times" berichtete zuvor, Kalanick habe unter massivem Druck von Investoren die Spitzenposition aufgegeben. 

+++ 10 Uhr: Bildungsministerium investiert 34,7 Millionen Euro in Extremismus-Forschung +++

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) will einem Zeitungsbericht zufolge mit insgesamt fast 35 Millionen Euro die Extremismusforschung fördern. Wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichteten, fließen 14,7 Millionen Euro in fünf verschiedene Projekte, mit denen unter anderem Organisation oder Rekrutierung von Extremisten im Internet untersuchen werden sollen. Mit weiteren 20 Millionen Euro bis 2022 unterstützt Wanka demnach den Aufbau eines neuen Spitzenforschungsclusters, das Topwissenschaftler aus verschiedenen Fächern und an verschiedenen Hochschulen für die Forschung über Islamismus und Terrorismus in der digitalen Welt zusammenbringen soll.

+++ 9.44 Uhr: Drei mutmaßliche Islamisten in Madrid festgenommen: "Klare Bedrohung" +++

Die spanische Polizei hat drei mutmaßliche Dschihadisten in Madrid festgenommen. Einer von ihnen, ein Marokkaner mit Wohnsitz in der spanischen Hauptstadt, werde als "extrem gefährlich" eingestuft, teilte das Innenministerium mit. Der 32-Jährige sei fest in die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) eingebunden und befinde sich in "einem fortgeschrittenen Stadium der Radikalisierung" - ähnlich wie jene Islamisten, die in Großbritannien und Frankreich Anschläge verübt hätten. "Er stellte eine klare Bedrohung für die Sicherheit unseres Landes dar", so das Ministerium.

+++ 9.17 Uhr: Hunderte bewaffnete Rebellen attackieren Kleinstadt im Süden der Philippinen +++

Hunderte bewaffnete Rebellen haben eine Kleinstadt im Süden der Philippinen attackiert. Die mutmaßlichen Islamisten griffen einen Militärposten in Pigkawayan auf der Insel Mindanao an und lieferten sich Feuergefechte mit Soldaten, wie ein Militärsprecher mitteilte. Fünf Zivilisten, die von den Angreifern als menschliche Schutzschilde missbraucht wurden, wurden den Angaben zufolge vermisst. Soldaten verfolgten die Angreifer, die nach dem Überfall flüchteten.

+++ 9.16 Uhr: "Star Wars": Regisseure steigen bei Han Solo Film aus +++

Die "Star Wars"-Produktionsfirma Lucasfilm sucht einen neuen Regisseur für den Spinoff über Han Solo. Die bisherigen Regisseure Phil Lord und Christopher Miller ("21 Jump Street", "The LEGO Movie") und die Disney-Tochter hätten sich entschieden, getrennte Wege zu gehen, teilte die Präsidentin von Lucasfilm, Kathleen Kennedy, mit. Ein neuer Regisseur werde bald bekanntgegeben. Grund für die Trennung seien unterschiedliche Vorstellungen vom Film. "Phil Lord und Christopher Miller sind talentierte Filmemacher, die eine unglaubliche Besetzung und Crew zusammengestellt haben", sagte Kennedy laut Stellungnahme auf der "Star Wars"-Homepage. "Aber es hat sich herausgestellt, dass wir unterschiedliche kreative Vorstellungen von dem Film haben".

In Star Wars 8: Die letzten Jedi ist ein Millenium Falcon im Kampf zu sehen. Grüne Laserstrahlen treffen ihn an der Unterseite

+++ 8.57 Uhr: Uber-Chef Kalanick tritt zurück +++

Der umstrittene Chef des Fahrdienstanbieters Uber, Travis Kalanick, tritt zurück. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte einen Bericht der "New York Times", wonach Kalanick dem Druck mehrerer großer Investoren nachgab.

Kalanick hatte vergangenene Woche eine Auszeit von unbestimmter Dauer genommen, nachdem im Zuge einer Untersuchung zu Vorwürfen von Sexismus und Diskriminierung bei Uber massive Veränderungen beschlossen wurden, die seine Vollmachten beschneiden sollten. Er trauert derzeit um seine bei einem Bootsunfall getötete Mutter.

+++ 8.35 Uhr: Macron verliert zwei weitere Minister +++

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verliert zwei weitere Minister: Nach Verteidigungsministerin Sylvie Goulard gaben auch Justizminister François Bayrou und Europaministerin Marielle de Sarnez ihre Posten auf. Bayrou erklärte, er werde der neuen Regierung nicht angehören. Gründe für seinen Rücktritt nannte er zunächst nicht. De Sarnez gibt ihren Posten nach Angaben aus Parteikreisen auf, um Fraktionschefin der Zentrumspartei MoDem in der Nationalversammlung zu werden.

+++ 8.13 Uhr: Sechsjährige stirbt nach Verkehrsunfall in Dortmund +++

Ein sechsjähriges Mädchen ist bei einem Verkehrsunfall in Dortmund tödlich verletzt worden. Zeugenaussagen zufolge war das Kind am Dienstagabend auf eine Straße gelaufen und dort vom Auto einer 57-jährigen Dortmunderin erfasst worden, wie die Polizei mitteilte. Ein Rettungswagen brachte das lebensgefährlich verletzte Mädchen in ein Krankenhaus, wo das Kind noch am Abend verstarb. Aufschluss über den genauen Unfallhergang sollen die weiteren Ermittlungen der Polizei geben.

+++ 7.35 Uhr: König von Saudi-Arabien regelt Thronfolge neu +++

Saudi-Arabiens König Salman hat seinen erst 31 Jahre alten Sohn Mohammed bin Salman zum neuen Kronprinzen des Landes erklärt. Damit scheint es sicher, dass der bisherige stellvertretende Kronprinz auch Nachfolger seines Vaters Salman auf dem Thron in Riad wird. Mohammed bin Salman ersetzt damit Mohammed bin Najef, der bislang die Stellung als erster Erbe der Thronfolge innehatte. Dies geht aus einem königlichen Erlass vor, den die staatliche Nachrichtenagentur Spa veröffentlichte.

+++ 6.27 Uhr: Rebellen stürmen Dörfer und Schulen auf den Philippinen +++

Vermutlich muslimische Rebellen haben im Süden der Philippinen mehrere Dörfer gestürmt. Die rund 200 bewaffneten Angreifer lieferten sich nach Polizeiangaben ein Feuergefecht mit den örtlichen Sicherheitskräften. Sie sollen in den knapp 900 Kilometer südlich von der Hauptstadt Manila liegenden Orten Malagakit und Simsiman die Dorfschulen besetzt halten und mindestens fünf Schüler als Geiseln genommen haben. Die Dorfbewohner seien geflohen. 

Wie die Polizei mitteilte, hatte es zunächst keine Verletzten gegeben. "Wir vermuten, dass die Bewaffneten Angst schüren wollen, um die Öffentlichkeit auf ihre Präsenz in der Region aufmerksam zu machen", sagte der Ermittlungsleiter Reylan Mamon im Radio Manila. 

+++ 4.50 Uhr: Erfolg für Republikaner bei Nachwahlen in den USA +++

Bei einer Nachwahl im US-Bundesstaat Georgia hat die republikanische Kandidatin Karen Handel Medienberichten zufolge gewonnen. Nach Auszählung von mehr als 80 Prozent der Stimmen in einem Vorort der Großstadt Atlanta lag Handel mit rund 52 Prozent vorne, wie die Fernsehsender CNN und NBC News berichteten. Auch in South Carolina gab es eine Nachwahl. Hier setzte sich offenbar ebenfalls der Kandidat der Republikaner durch, Ralph Norman. Die Urnengänge genau fünf Monate nach dem Amtsantritt von Präsident Donald Trump galten als wichtiger Stimmungsmesser.

+++ 4.18 Uhr: Briefe von Albert Einstein für rund 190.000 Euro versteigert +++

Briefe von Albert Einstein, in denen das Genie nicht nur über Physik schrieb, sondern auch über Gott und Israel, sind für insgesamt rund 190.000 Euro versteigert worden. Die meisten der zwischen 1951 und 1954 verfassten Schreiben richten sich an den Physiker David Bohm, sie sind mit der Schreibmaschine getippt, von Einstein unterschrieben und einige von ihnen haben handschriftliche Anmerkungen.

+++ 0.20 Uhr: US-Rapper Prodigy ist tot +++

Der amerikanische Rapper Prodigy vom HipHop-Duo "Mobb Deep" ist tot. Der 42 Jahre alte Musiker sei überraschend gestorben, teilte sein Sprecher der US-Musikzeitschrift "Rolling Stone" mit. Prodigy, der mit bürgerlichem Namen Albert Johnson hieß, sei vor wenigen Tagen nach einem Auftritt in Las Vegas in einem Krankenhaus behandelt worden. Der Mitteilung zufolge litt der Rapper seit seiner Geburt an Sichelzellenanämie. Die genauen Gründe für seinen Tod müssten aber noch ermittelt werden, erklärte der Sprecher.

car/fin / DPA / AFP