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News des Tages: Mann vergewaltigt und ertränkt Nachbarin - lebenslange Haft und Sicherungsverwahrung

Mann fotografiert Frauen unter den Rock +++ Nach Trumps-Deal-Aufkündigung: Iran will Zahl der Uran-Zentrifugen erhöhen +++ Melania Trump zurück in der Öffentlichkeit +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Bayern, Kempten: Ein 35-Jähriger sitzt im Landgericht auf der Anklageban

Der 35-Jährige hat nach Überzeugung des Gerichts eine Frau vergewaltigt und in der Badewanne ertränkt

DPA

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Lebenslange Haft und Sicherungsverwahrung für Sexualmörder (16.15 Uhr)
  • Hund beißt Grundschüler auf Schulhof ins Gesicht (15.42 Uhr)
  • Fifa: Strafanzeige gegen Ticketplattform Viagogo (13.34 Uhr)
  • Verteidiger fordern Freilassung von Beate Zschäpe (11.50 Uhr)
  • Mann fotografiert schlafenden Frauen unter Rock (11.30 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:   

+++ 19.56 Uhr: Trump will Kritiker weiter von seinem Twitter-Account verbannen +++

US-Präsident Donald Trump will weiterhin kritische Kommentatoren von seinem Twitter-Konto verbannen können. Das Justizministerium legte Berufung bei einem Gericht in New York gegen ein Urteil ein, mit dem ihm diese Praxis verboten worden war. Eine Bundesrichterin hatte vor zwei Wochen entschieden, dass der Präsident auf seinem Twitter-Account @realDonaldTrump auch Kommentare von Nutzern zulassen muss, die sich kritisch über ihn äußern. Sie gab damit einer Klage des Knight First Amendment Institute der Colombia University Recht, das sich der Verteidigung der Meinungsfreiheit verschrieben hat.

Das Institut hatte die Klage im Namen von sieben Twitter-Nutzern eingereicht. Diese berichteten, sie seien von Trumps persönlichem Konto ausgeschlossen worden, nachdem sie kritische Twitter-Botschaften über den Präsidenten verbreitet hätten. Trump gibt seine Stellungnahmen zu aktuellen Themen bevorzugt über diesen Account ab, dem 52 Millionen andere Nutzerkonten folgen. Richterin Naomi Reice Buchwald hob in ihrem Urteil vom 23. Mai hervor, dass dieser Kommunikationskanal des Präsidenten ein "öffentliches Forum" sei, das niemanden wegen seiner politischen Überzeugungen ausschließen dürfe. Trump hat auch noch ein offizielles Twitter-Konto unter dem Namen @POTUS, der Abkürzung für "President of the United States".

+++ 19.30 Uhr: Weltmeistertore aus Brasilien kommen nach Deutschland +++

Es war Zeuge eines der größten Spiele der deutschen Fußballgeschichte: Teile des Tores aus dem Halbfinale der Fußball-WM 2014 zwischen Deutschland und Brasilien (7:1) kommen nun wohltätigen Zwecken zugute. Heute wurde das Tor im brasilianischen Belo Horizonte vom Betreiber des Stadions Mineirão an die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe übergeben. Die Organisation will insgesamt 8150 Stücke des Tornetzes an Spender verschenken, der Erlös von bis zu 500.000 Euro soll in Hilfsprojekte in Brasilien fließen. Das Torgestänge wird zukünftig im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund ausgestellt, das zweite Tor bleibt in Brasilien.

Im Estádio Mineirão in Belo Horizonte hatte die deutsche Nationalmannschaft 2014 das Halbfinale der Fußball-WM überraschend hoch mit 7:1 (5:0) gegen Brasilien gewonnen. Fünf Schüsse der deutschen Mannschaft sowie einer des Gastgebers landeten in dem nun übergebenen Tor. Das Stadion Maracaná in Rio de Janeiro, wo Deutschland zum vierten Mal Weltmeister wurde, will in den kommenden Tagen beide Tore aus dem Finalspiel ebenfalls für wohltätige Zwecke nach Deutschland schicken. 

+++ 19.26 Uhr: Modedesignerin Kate Spade mit 55 gestorben +++

Die amerikanische Modedesignerin und Unternehmerin Kate Spade, deren Handtaschen durch die Kultserie "Sex and the City" weltbekannt wurden, ist überraschend gestorben. Sie sei am Morgen tot aufgefunden worden, bestätigte ein Strafverfolger der Deutschen Presse-Agentur. Eine Haushaltshilfe entdeckte die 55-Jährige demnach in ihrer Wohnung auf der Park Avenue in Manhattan. Hinweise auf Fremdverschulden gab es keine.

Die als Katherine Noel Brosnahan in Kansas City, Missouri geborene Designerin begann als Journalistin bei der inzwischen eingestellten Modezeitschrift "Mademoiselle" in New York. Anfang der 90er-Jahre startete sie die Handtaschenmarke unter dem Namen Kate Spade und öffnete im Stadtteil Soho eine Boutique. Neben den leuchtenden, meist einfarbigen Taschen verkaufte sie in Luxus-Kaufhäusern bald auch Schuhe, Sonnenbrillen und andere Accessoires. Sie und ihr Mann Andy, mit dem sie eine Tochter hatte, verkauften die Marke schließlich und gründeten 2016 mit zwei Freunden ein Label für Modeaccessoires namens Frances Valentine.

+++ 18.46 Uhr: Lidl Niederlande verbannt Zigaretten +++

Der Discounter Lidl verbannt in den Niederlanden Zigaretten aus seinen Läden. Man werde als erster niederländischer Supermarkt auf den Zigarettenverkauf verzichten, heißt es in einer Mitteilung. Geplant sei ein "schrittweiser Abbau" des Zigarettenverkaufs. Spätestens 2022 werde es in keiner Lidl-Filiale in den Niederlanden mehr Zigaretten geben. Der Verkauf von Zigaretten sei in den letzten Jahren zurückgegangen "und nicht mehr rentabel".

In Deutschland will der Discounter Zigaretten dagegen nicht aus den Regalen nehmen. "Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es keine Pläne, den Zigarettenverkauf bei Lidl Deutschland einzustellen", sagte eine Sprecherin auf Anfrage. "Wir orientieren uns bei der Sortimentsgestaltung an Kundenwünschen."

+++ 18.18 Uhr: Ingewahrsamnahme von G20-Gipfelgegner war rechtswidrig +++

Die Ingewahrsamnahme eines Italieners, der im Juli 2017 gegen den Hamburger G20-Gipfel demonstriert hatte, war rechtswidrig. Das hat das Hamburger Verwaltungsgericht entschieden. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Der Kläger war zusammen mit mehreren Landsleuten bei der Demonstration von der Polizei kontrolliert und anschließend für eine Nacht in der eigens für den Gipfel eingerichteten Gefangenensammelstelle festgehalten worden. Sieben weitere Italiener aus der Gruppe hatten Klage eingereicht. In ihren Fällen soll das Urteil schriftlich ergehen, wie das Gericht mitteilte.

Die Kammer sei zu dem Schluss gekommen, dass die Ingewahrsamnahme nach dem allgemeinen Polizeirecht schon deshalb unzulässig gewesen sei, weil der Kläger als Versammlungsteilnehmer anzusehen war und daher dem Schutz des Versammlungsrechts unterstand. Außerdem sei die Annahme, dass von ihm eine unmittelbare Gefahr ausgegangen sei, nicht durch Tatsachen gerechtfertigt gewesen. Zudem sei nicht unverzüglich eine richterliche Entscheidung eingeholt worden.

+++ 18.05 Uhr: Miss-America-Bewerberinnen müssen keine Badeanzüge mehr tragen +++

Bei dem jährlichen Miss-America-Wettbewerb müssen sich die Teilnehmerinnen nicht mehr im Badeanzug zeigen, wie die Organisatoren mitteilten. Die Frauen würden nicht mehr nach ihrem Aussehen beurteilt. Der Wettbewerbsteil mit den Badeanzügen soll demnach durch eine "interaktive Sitzung" zwischen den Frauen und den Juroren ersetzt werden, in der die Teilnehmerinnen ihre Erfolge und Ziele im Leben hervorheben sollen. Sie dürften ihre Abendgarderobe selbst wählen.

"Wir sind kein Schönheitswettbewerb mehr", erklärte die Kuratoriumsvorsitzende Gretchen Carlson. "Wir erleben in unserem Land eine kulturelle Revolution, bei der Frauen den Mut finden, aufzustehen und sich in vielen Bereichen Gehör verschaffen." In einer Sendung des Senders ABC erklärte sie, dass Teilnehmerinnen nicht länger nach ihrem Aussehen beurteilt werden sollten. "Das ist enorm."

+++ 18.03 Uhr: Krankenwagen fährt mit Patient gegen Baum - drei Schwerverletzte +++ 

Auf dem Weg in die Klinik ist ein Krankenwagen in Nordrhein-Westfalen von einer Landstraße abgekommen und frontal gegen einen Baum geprallt. Ein 56 Jahre alter Patient und eine 45-jährige Rettungsassistentin seien bei dem Unglück am Vormittag in Reichshof bei Gummersbach lebensgefährlich verletzt worden, teilte die Polizei mit.

Die 18 Jahre alte Fahrerin des Krankenwagens, die ebenfalls schwer verletzt wurde, gab den Beamten zufolge an, in einer Kurve einem Tier ausgewichen zu sein. Sie kam von der Fahrbahn ab und krachte gegen den Baum. Rettungshubschrauber flogen die lebensgefährlich Verletzten in ein Krankenhaus. Der Krankenwagen wurde abgeschleppt.

+++ 17.45 Uhr: Weise: Flüchtlingsamt bemerkte Anstieg der Asylzahlen zu spät +++

Die Probleme bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise 2015 und 2016 sind nach Ansicht von Ex-Bamf-Chef Frank-Jürgen Weise auf mangelnde Weitsicht der Verantwortlichen zurückzuführen. "Das Ansteigen der Flüchtlingszahlen wurde zu spät bemerkt, da es kein Controlling gab", sagte Weise der Deutschen Presse-Agentur. Der frühere Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit hatte vorübergehend auch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) geleitet. "Als es bemerkt wurde, hat die Behördenleitung um mehr Stellen gebeten, aber vielleicht die Dramatik der Lage nicht deutlich genug gemacht", sagte Weise. Mit der stark ansteigenden Flüchtlingszahl im Herbst 2015 sei es dann zu spät gewesen. "Wir mussten gleichzeitig Krisenmanagement betreiben und die gravierenden Mängel im Bamf reparieren", berichtete Weise.

+++ 17.30 Uhr: Daimler baut zweites Werk in Ungarn für eine Milliarde Euro +++

Daimler investiert eine Milliarde Euro in ein zweites Werk in Ungarn. Am bisherigen Standort Kecskemét soll eine Produktionslinie für alle Automodelle entstehen, wie Daimler mitteilte. Ab dem kommenden Jahrzehnt könnten dort benzingetriebene Kompaktwagen genauso wie elektrische Limousinen flexibel auf einem Band produziert werden.

+++ 16.55 Uhr: Ex-Filmmogul Harvey Weinstein plädiert vor Gericht auf nicht schuldig +++

Der wegen sexueller Übergriffe angeklagte Filmproduzent Harvey Weinstein hat vor Gericht auf nicht schuldig plädiert. Der 66-Jährige erschien im Supreme Court in New York im dunkelblauen Anzug und wirkte abwesend, auf die Fragen von Richter James Burke antwortete er leise und knapp. Begleitet wurde Weinstein von seinem Anwalt Benjamin Brafman, der bereits zuvor die Unschuld seines Mandaten betont hatte. Im voll besetzten Saal saßen rund 100 Beobachter, Dutzende Reporter drängelten sich vor dem Gericht.

Weinstein werden Vergewaltigung und erzwungener Oralsex vorgeworfen. Vergangenen Mittwoch war der Produzent von einer Grand Jury angeklagt worden. Grand Jurys werden im US-Recht eingeschaltet, um Beweise in möglichen Verbrechensfällen zu prüfen und zu entscheiden, ob Anklage erhoben werden soll. Meist werden sie bei größeren und kontroversen Fällen eingeschaltet, so gab es diese Jurys bei Verfahren gegen Popsänger Michael Jackson und Football-Star O.J. Simpson.

+++ 16.15 Uhr: Lebenslange Haft und Sicherungsverwahrung nach Sexualmord +++

Nach dem Sexualmord an einer 22 Jahre alten Frau in Weißensberg bei Lindau in Bayern ist der ehemalige Nachbar des Opfers zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht Kempten entschied zudem, dass der wegen einer Vergewaltigung vorbestrafte Mann nach Verbüßen seiner Strafe in Sicherungsverwahrung muss. Außerdem muss der 35-Jährige an die Eltern des Opfers rund 100.000 Euro Schmerzensgeld und Schadenersatz zahlen.

Der Angeklagte hatte seine ehemalige Nachbarin vergewaltigt und durch Ertränken in der Badewanne umgebracht. Nach Überzeugung der Strafkammer wollte der Mann sich eigentlich an seiner ehemaligen Lebensgefährtin vergehen. Deswegen fuhr er zu der Wohnung, wo das Paar einstmals gemeinsam lebte, traf dort aber nur zufällig auf die Nachbarin. Der Rechtsanwalt der Eltern sprach von einem "Stellvertretungsopfer".

+++ 15.46 Uhr: Cavusoglu fordert Ende der restriktiven Rüstungspolitik Deutschlands +++

Nach der Entspannung in den Beziehungen zu Deutschland hat der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu die Bundesregierung aufgefordert, wieder mehr Rüstungsexporte in sein Land zu genehmigen. "Wir sind Nato-Verbündete, und wir sollten solche Restriktionen unterlassen", sagte Cavusoglu der Deutschen Presse-Agentur im südtürkischen Alanya. Seine Regierung erwarte eine Normalisierung der Beziehungen auf allen Ebenen, "einschließlich der Rüstungs- und der Wirtschaftszusammenarbeit". Cavusoglu sprach sich für eine in Deutschland umstrittene Beteiligung des Unternehmens Rheinmetall am geplanten Bau des türkischen Panzers vom Typ Altay aus. 

+++ 15.42 Uhr: Hund beißt Grundschüler auf Schulhof ins Gesicht +++

Auf dem Schulhof der Grundschule in Pampow bei Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern hat ein Hund einem Siebenjährigen ins Gesicht gebissen. Um welche Hunderasse es sich gehandelt hat, ist laut Polizei noch unklar. Ein "Kampfhund" sei es aber nicht gewesen, sagte ein Sprecher dem stern. Das angeleinte Tier sei von der Mutter eines anderen Schulkindes mitgebracht worden und habe dem Siebenjährigen eine tiefe Fleischwunde in der Wange zugefügt, so der Sprecher weiter. Es würden jedoch "keine nachhaltigen Schäden" vermutet. Der Vorfall ereignete sich demnach am Morgen, als viele Kinder auf dem Weg ins Schulgebäude waren. Der verletzte Junge wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht und operiert. Die Polizei nahm eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung auf.    

+++ 15.31 Uhr: Kein Haftbefehl gegen Randalierer - Österreicher weiter in Klinik +++

Gegen den niedergeschossenen Randalierer aus dem Berliner Dom gibt es zunächst keinen Haftbefehl. Das Gericht habe den Haftantrag abgelehnt, teilte die Staatsanwaltschaft mit, ohne Gründe zu nennen. Die Anklagebehörde hatte den Haftbefehl wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung beantragt. Der 53-jährige Österreicher liegt laut Staatsanwaltschaft im Koma in einer Klinik. Er sei vermutlich nach einer Notoperation in einen solchen künstlichen Zustand versetzt worden, hieß es in Ermittlerkreisen. Der Mann konnte noch nicht vernommen werden. Sein Motiv sei weiter unklar. Der 53-Jährige war am Sonntag von der Polizei angeschossen und schwer verletzt worden. Er hatte laut der Ermittler zuvor im Dom herumgeschrien und mit einem Messer in der Hand randaliert.

+++ 15.16 Uhr: Mindestens elf Tote bei Explosion in chinesischem Bergwerk +++

Bei einer Explosion in einem chinesischen Bergwerk sind am Dienstag mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Neun weitere Menschen seien bei dem Unglück in einer Eisenerzmine in der nordöstlichen Provinz Liaoning verletzt worden, berichteten staatliche Medien. 25 Menschen waren demnach in der Mine eingeschlossen.

+++ 15 Uhr: 40-Jähriger findet Geldbeutel eines alten Klassenkameraden +++

Schöner Finderlohn: Ein 40-Jähriger in Rheinland-Pfalz hat durch das Abgeben einer gefundenen Geldbörse einen alten Schulfreund wiedergetroffen. Das Portemonnaie hatte der Mann am Montagabend auf einer Straße in Landau entdeckt, wie die Polizei mitteilte. Im Geldbeutel habe sich neben Ausweisen auch ein höherer vierstelliger Geldbetrag befunden. Der Polizei gelang es nach eigenen Angaben schnell, den Eigentümer des Geldbeutels ausfindig zu machen. Es stellte sich heraus, dass der ehrliche Finder ein alter Klassenkamerad war. Der Eigentümer nahm umgehend Kontakt mit dem Finder auf, um sich zu bedanken. Ein Finderlohn wurde in Aussicht gestellt.

+++ 14.45 Uhr: Autofahrer in Niedersachsen streift auf neun Kilometern immer wieder Leitplanke +++

Mutmaßlich wegen einer Erkrankung hat ein 55-jähriger Autofahrer auf der Autobahn 7 bei Rosdorf in Niedersachsen über eine Strecke von neun Kilometern immer wieder die Mittelleitplanke gestreift. Erst dann sei sein Wagen unfallbedingt zum Stehen gekommen, teilte die Polizei Göttingen mit. Beamte der Autobahnpolizei befreiten ihn unverletzt, ein Krankenwagen fuhr ihn in eine Klinik. Dort wurde der Mann untersucht. Nach Angaben der Polizei hatte er vermutlich aufgrund einer Erkrankung am Freitagabend die Kontrolle verloren und immer wieder in die trennende Metallbarriere zwischen den Fahrbahnen touchiert. Der Schaden am Auto blieb demnach gering.

+++ 14.20 Uhr: Mehrere Frauenleichen in US-Stadt Springfield gefunden +++

Auf dem Grundstück eines mutmaßlichen Entführers in der US-Stadt Springfield hat die Polizei drei Frauenleichen gefunden. Wie die Polizei mitteilte, seien zwei der drei Frauen als vermisst gemeldet worden. Die drei Frauen waren 27, 34 und 47 Jahre alt und lebten alle in der Region, hieß es in einem Bericht des Senders Western Mass News. Die Polizei hatte die Leichen bereits vergangene Woche entdeckt, als sie das Haus durchsuchte. Der Bewohner war am 27. Mai bei einer Polizeikontrolle seines Autos festgenommen worden. Eine Frau, die mit ihm in dem Fahrzeug war, sagte der Polizei, sie sei von dem Mann entführt und sexuell missbraucht worden, wie der Sender ABC 7 berichtete. 

+++ 14.09 Uhr: Stromausfall kostet Flughafen rund halbe Million Euro +++

Der Stromausfall am Hamburger Flughafen hat den Airport nach ersten Schätzungen rund eine halbe Million Euro gekostet. Hinzu kämen Schäden bei Airlines und Passagieren, sagte Flughafenchef Michael Eggenschwiler am Dienstag in Hamburg. Der Imageschaden sei noch nicht abzusehen. "Ich hoffe, dass wir den klein halten können."

+++ 13.57 Uhr Neuer Zeuge in Wehrhahn-Prozess berichtet von Geständnis +++

Nach der Freilassung des Angeklagten im Düsseldorfer Wehrhahn-Prozess hat sich ein neuer Zeuge bei den Behörden gemeldet. Er sei ein früherer Mithäftling des mutmaßlichen rechtsradikalen Bombenlegers und behaupte, dieser habe ihm die Tat in der Untersuchungshaft gestanden, sagte eine Gerichtssprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Der neue Zeuge soll am kommenden Freitag im Gerichtssaal vernommen werden. 

Das Landgericht hatte den mutmaßlichen Bombenleger nach mehr als einem Jahr Untersuchungshaft vor knapp drei Wochen auf freien Fuß gesetzt, weil kein dringender Tatverdacht mehr bestehe. Der Prozess geht aber weiter. Bereits vor mehreren Jahren hatte sich ein Mithäftling aus dem Gefängnis in Castrop-Rauxel gemeldet und berichtet, der Verdächtige habe ihm die Tat gestanden. Er hatte die Ermittlungen damit nach jahrelangem Stillstand erneut ins Rollen gebracht. 

+++ 13.49 Uhr: Israel rügt Irans Pläne für Urananreicherung und droht mit Angriff +++

Die israelische Regierung verurteilt die von Irans oberstem Führer angeordneten Vorbereitungen für eine unbegrenzte Urananreicherung und droht dem Land mit einem militärischen Angriff. Regierungschef Benjamin Netanjahu erklärte in einer Videobotschaft, Iran wolle "ein Arsenal von Atombomben" produzieren, um Israel zu zerstören. "Wir sind nicht überrascht. Wir werden dem Iran nicht gestatten, sich Nuklearwaffen zu verschaffen."

+++ 13.45 Uhr: Im vergangenen Jahr wurden 143 Kinder in Deutschland bei Verbrechen getötet +++

143 Kinder sind im vorigen Jahr in Deutschland Tötungsdelikten zum Opfer gefallen. Das ergab eine Sonderauswertung der polizeilichen Kriminalitätsstatistik (PKS), die die Kinderschutzorganisation Deutsche Kinderhilfe sowie das Bundeskriminalamt (BKA) und der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung am Mittwoch in Berlin vorstellten. 13.539 Kinder unter 14 Jahren wurden demnach Opfer von sexuellem Missbrauch, zudem wurden 4208 Kinder misshandelt. Die Zahl berücksichtigt Delikte wie Mord, Totschlag, fahrlässige Tötung und Körperverletzung mit Todesfolge. Sie schwankte in den vergangenen zehn Jahren zwischen 108 und 186, einen Trend gab es nicht. Im Vergleich zum Vorjahr war das ein Plus von 7,52 Prozent. Dazu kamen 77 Fälle von versuchten Mord und versuchtem Totschlag. 

+++ 13.34 Uhr: Fifa reicht Strafanzeige gegen Ticketplattform Viagogo ein +++

Der Fußball-Weltverband FIFA verklagt die Ticketplattform Viagogo wegen Verstoßes gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb. Wie der Verband mitteilte, habe man am Montag bei der Staatsanwaltschaft in Genf eine Strafanzeige gegen das Unternehmen aus der Schweiz eingereicht. Zuvor habe die FIFA zahlreiche Beschwerden über die Geschäftspraktiken von Viagogo beim Verkauf von Eintrittskarten für die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland erhalten. Damit schloss sich der Verband mehreren Interessengruppen an, die bereits gegen das Unternehmen Klage eingereicht haben.

+++ 13.33 Uhr: Spaniens Ex-Ministerpräsident Rajoy tritt als Parteichef zurück +++

Der in der vergangenen Woche abgewählte spanische Ex-Regierungschef Mariano Rajoy ist vom Vorsitz seiner konservativen Volkspartei zurückgetreten. "Das ist das Beste für die PP, für Spanien und für mich", sagte der 63-Jährige in einer emotionalen Rede vor der Parteiführung. Rajoy war seit Oktober 2004 PP-Vorsitzender und seit 2011 Ministerpräsident. Ende vergangener Woche war er bei einem durch die Sozialisten (PSOE) eingebrachten konstruktiven Misstrauensvotum im Zuge eines Korruptionsskandals, in die einige frühere Mitglieder der PP verwickelt waren, zu Fall gekommen. Sein Nachfolger soll bei einem außerordentlichen Parteikongress bestimmt werden.

+++ 13.26 Uhr: Plasberg will keinen Gauland - Maischberger bleibt offen +++

ARD-Talker Frank Plasberg (61) will auf den AfD-Politiker Alexander Gauland in seiner Sendung künftig verzichten - ganz so weit will seine Kollegin Sandra Maischberger (51), mit ihrer Talksendung ebenfalls im Ersten zu sehen, nicht gehen. Ihre Redaktion entscheide, wer eingeladen werden nach der Frage, was der oder die Betreffende zum aktuellen Thema inhaltlich beitragen könne, unabhängig von der Parteizugehörigkeit, Religion oder Herkunft, teilte Maischberger mit. "Aber natürlich darf die ARD-Talkshow nicht zur Plattform extremer Meinungen einzelner werden, die das Format missbrauchen", sagte sie. "Das haben wir in der Vergangenheit vermeiden können und werden es auch in Zukunft tun." Plasberg hatte seinen Gauland-Verzicht erklärt, nachdem dieser beim Bundeskongress der AfD-Nachwuchsorganisation Junge Alternative gesagt hatte: "Hitler und die Nazis sind nur ein Vogelschiss in über 1000 Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte."

+++ 13.13 Uhr: Blauhelme schuldlos bei tödlichem Hinterhalt auf dem Golan +++

Die UN-Blauhelme aus Österreich, vor deren Augen 2012 neun syrische Geheimpolizisten auf dem Golan von Unbekannten erschossen wurden, haben sich laut österreichischem Verteidigungsministerium nichts zu Schulden kommen lassen. "Das Feuergefecht war durch die Soldaten vor Ort nicht zu verhindern, egal, wie sie sich verhalten hätten", sagte ein Sprecher des Ministeriums bei der Vorlage eines Untersuchungsberichts. Die Soldaten hätten strikte Anweisung gehabt, sich nicht in bewaffnete Auseinandersetzungen einzumischen und jegliches Verhalten zu unterlassen, das von einer der Konfliktparteien als Einmischung hätte gesehen werden können. In einem vor wenigen Wochen vom Wiener Magazin "Falter" veröffentlichten Video von dem tödlichen Hinterhalt war der Eindruck entstanden, die Soldaten hätten zynisch und passiv auf das Geschehen reagiert. Daraufhin wurde eine Untersuchungskommission eingesetzt. 

+++ 13.01 Uhr: US-Botschafter Grenell soll sich bei Antrittsbesuch im Auswärtigen Amt erklärt +++

Der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, soll sich bei seinem Antrittsbesuch im Auswärtigen Amt wegen seiner umstrittenen Äußerungen erklären. Es werde sicherlich einiges zu besprechen geben, und deshalb sei es gut, dass Grenell bei Staatssekretär Andreas Michaelis sei, sagte Außenminister Heiko Maas (SPD) am Dienstag. Grenell hatte es als seine Aufgabe umschrieben, konservative Bewegungen in ganz Europa zu stärken. "Ich habe diese Äußerung natürlich zur Kenntnis genommen, auch die Kritik, die es dazu gegeben hat", sagte Maas am Rande eines Treffens mit dem ungarischen Außenminister Peter Szijjártó in Berlin. Bei Grenells Treffen mit Staatssekretär Michaelis könne "das, was es zu besprechen gibt, doch auch besprochen werden".

+++ 12.46 Uhr: Ehemalige Manager der Deutschen Bank in Australien angeklagt +++

In einem Kartellverfahren in Australien sind mehrere Banker und Ex-Banker wegen mutmaßlicher Verstöße bei einem Aktienverkauf angeklagt worden. Dabei handelt es sich um Manager der Citigroup, zwei ehemalige Manager der Deutschen Bank sowie einen Vertreter der Australia and New Zealand Banking Group (ANZ), wie die australische Wettbewerbsaufsicht ACCC mitteilte. Bei der Kartellklage geht es um eine 2,5 Milliarden Australische Dollar (1,6 Mrd Euro) schwere Platzierung von ANZ-Aktien im Jahr 2015. Die ANZ hatte dabei 80,8 Millionen Aktien bei institutionellen Investoren untergebracht. Dabei soll die Bank verschwiegen haben, dass sie Aktien im Wert von fast 800 Millionen australischen Dollar aufkaufen ließ, die dann erst nach und nach auf den Markt gebracht wurden.

+++ 12.45 Uhr: Hamburg warnt vor Fischsterben in aufgeheizter Elbe +++

Die Hamburger Umweltbehörde hat vor einem drohenden Fischsterben in der Elbe und anderen Gewässern gewarnt. Wegen der hohen Temperaturen und der niedrigen Wasserstände seien die Sauerstoffwerte "teilweise deutlich" unter die für Fische kritische Schwelle gesunken, teilte die Behörde am Dienstag in der Hansestadt mit. Da sich die Wetterlage in den kommenden Tagen voraussichtlich nicht ändern werde und mögliche Starkregenfälle zusätzliche Sedimente in die Gewässer spülen könnten, werde sich die Situation noch weiter verschärfen. Es müsse "mit einem sichtbaren Fischsterben gerechnet werden", hieß es weiter. Die Behörde bat Bürger, Anzeichen für Probleme in Flüssen oder Seen schnell an die Ämter weiterzugeben.

+++ 12.20 Uhr: Siebenjährige Tochter missbraucht - lange Haftstrafe für Vater +++

Wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs muss ein 32 Jahre alter Vater aus Neumünster für sieben Jahre und drei Monate ins Gefängnis. Das Kieler Landgericht hielt es am Dienstag für erwiesen, dass der Mann 2016 seine damals siebenjährige Tochter in sieben Fällen schwer missbrauchte. Staatsanwältin und Nebenklage hatten zehn Jahre Gefängnis beantragt, der Verteidiger eine Freiheitsstrafe von maximal sieben Jahren. Der 32-Jährige flog im Zusammenhang mit dem Freiburger Missbrauchsfall eines Neunjährigen auf. Er hatte die sexuellen Übergriffe gefilmt und im Darknet mit dem in Freiburg angeklagten Hauptverdächtigen geteilt. Der Mann brachte die Ermittler dann auf die Spur des Angeklagten in Neumünster in Schleswig-Holstein, der seit November 2017 in Untersuchungshaft sitzt.

+++ 11.50 Uhr: Pflichtverteidiger fordern sofortige Freilassung Zschäpes +++

Die drei ursprünglichen Pflichtverteidiger von Beate Zschäpe fordern die sofortige Freilassung der mutmaßlichen Rechtsterroristin. Die heute 43-Jährige sei von den angeklagten Morden und Anschlägen freizusprechen und könne lediglich wegen einfacher Brandstiftung verurteilt werden, sagte Rechtsanwalt Wolfgang Heer am Dienstag in seinem Plädoyer im Münchner NSU-Prozess. 

+++ 11.30 Uhr: Mann fotografiert schlafenden Frauen in Zügen unter den Rock +++

Ein 35-jähriger Zugreisender hat einer schlafenden Frau unter den Rock fotografiert und ist dabei auf frischer Tat ertappt worden. eine uniformierte Bundespolizistin beobachtete den Vorfall am Montagabend in einem ICE auf der Fahrt von Erfurt nach Nürnberg und nahm den Mann vorläufig fest, wie die Bundespolizei in Nürnberg am Dienstag mitteilte. Der Thüringer machte die Aufnahme vom Intimbereich der 28-jährigen Mitreisenden demnach mit seinem Handy. Bei der Sichtung des beschlagnahmten Smartphones entdeckte die Polizei eine Vielzahl ähnlicher Aufnahmen, die vermutlich auf dieselbe Weise angefertigt wurden. Gegen den Mann wird ermittelt.

+++ 11.22 Uhr: Vize-Präsident: Iran wird Zahl der Uran-Zentrifugen erhöhen +++

Der Iran hat die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) informiert, dass er die Zahl seiner Zentrifugen zur Urananreicherung erhöhen wird. Ein entsprechender Brief sei am Montag an die IAEA übergeben worden, teilte Vize-Präsident Ali Akbar Salehi am Dienstag laut der Nachrichtenagentur Fars mit. Womöglich könne schon Mittwochabend in der Urananreicherungsanlage Natans ein Zentrum zur Produktion von neuen Zentrifugen eröffnet werden.

+++ 10.27 Uhr: Zwei Syrer bei Schlag gegen Schleusernetzwerk verhaftet +++

Bei einem Schlag gegen ein mutmaßliches Schleusernetzwerk haben Polizisten am Dienstag in Baden-Württemberg zwei Syrer im Alter von 31 und 33 Jahren verhaftet. Dem Älteren der beiden werde vorgeworfen, mehrere Syrer und Iraker nach Deutschland gebracht zu haben, teilten Staatsanwaltschaft, Bundespolizei und Polizei in Stuttgart mit. Der Jüngere habe gefälschte Ausweise vermittelt. Die Ermittlungen richten sich demnach gegen insgesamt neun Männer unterschiedlicher Nationalitäten, denen verschiedene Straftaten vorgeworfen worden. Bei der Razzia durchsuchten die Beamten zehn Anschriften in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Die Verhaftungen erfolgten im Raum Ludwigsburg in Baden-Württemberg.

+++ 9.41 Uhr: Mann nach "Allahu Akbar"-Rufen am Kieler Hauptbahnhof in Psychiatrie eingewiesen +++

Der 29-Jährige, der am Montag durch "Allahu Akbar"-Rufe nahe des Kieler Hauptbahnhofs einen Polizeieinsatz auslöste, ist in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Dies sei nach Gesprächen mit einem Amtsarzt entschieden worden, erklärten die Beamten am Dienstag in der schleswig-holsteinischen Stadt. Es gebe keinen terroristischen Hintergrund, der Mann sei psychisch auffällig.

+++ 8.32 Uhr: Singapur gibt eigene Gedenkmünzen zum Treffen Trump-Kim heraus +++

Singapur gibt zum Gipfeltreffen des US-Präsidenten Donald Trump mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un in der kommenden Woche eigene Gedenkmünzen heraus. Auf der Vorderseite ist unter der Prägung "12.06.2018 - Gipfel in Singapur" ein Handschlag der beiden Männer zu sehen, mit den jeweiligen Landesflaggen im Hintergrund.

+++ 8.48 Uhr: Zahl der Asylbewerber in der EU rückläufig +++

Die Zahl der Asylbewerber in der EU ist einem Medienbericht zufolge weiter stark rückläufig. Wie die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (u.a. "Der Westen") berichteten, stellten in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres rund 176.000 Flüchtlinge erstmals einen Asylantrag. Das waren demnach rund 20 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.Schon 2017 war die Zahl der Asylbewerber in der EU demnach im Jahresvergleich um 50 Prozent gesunken.

Die Zeitungen beriefen sich auf vorläufige Zahlen der EU aus dem Frühwarn- und Vorsorgesystem, in das alle Mitgliedstaaten Zahlen zur aktuellen Asylentwicklung einspeisen.

+++ 8.03 Uhr: Flugverkehr in Hamburg wieder nach Plan +++

Nach dem kompletten Stillstand des Hamburger Flughafen wegen eines Stromausfalls am Sonntag müssen die Passagiere  mit keinerlei weiteren Flugausfällen rechnen. Wie eine Sprecherin am Morgen mitteilte, ist der Betrieb wieder regulär aufgenommen worden. "Die Lage ist komplett entspannt", hieß es. 217 Ankünfte und 215 Abflüge würden im Laufe des Tages erwartet.

Bereits am Montag war der Flugbetrieb allmählich zur Normalität zurückgekehrt. Von den jeweils 214 geplanten Starts und Abflügen waren noch 12 Landungen und 24 Starts gestrichen worden.

Twitter-Reaktionen: Ärger, Humor und ein gestrandeter Promi – das Netz zum Stromausfall am Hamburger Airport

+++ 8 Uhr: Länder überweisen Kirchen 500 Millionen Euro +++

Die Geldzahlungen der Bundesländer an die großen Kirchen sind gegenüber dem Vorjahr um gut 14 Millionen Euro auf den Rekordwert von 538 Millionen Euro gestiegen. Diese sogenannten Staatsleistungen überweist der Staat den Kirchen unabhängig von der Kirchensteuer und von Zahlungen für kirchliche Dienste, etwa in Kindergärten oder Altenheimen. Über den Anstieg berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (kostenpflichtig) unter Berufung auf eine Erhebung der Humanistischen Union. Wie der kirchenkritische Verband demnach weiter vorrechnet, erhielten die Kirchen seit 1949 insgesamt fast 17,9 Milliarden Euro Staatsleistungen. Das Geld fließt dem Bericht zufolge aus dem allgemeinen Steueraufkommen der Länder; Bremen und Hamburg beteiligen sich nicht.

Von den 538 Millionen Euro in diesem Jahr erhalte die evangelische Kirche rund 314 Millionen und die katholische Kirche 224 Millionen Euro, schreibt die "FAZ".

+++ 6.43 Uhr: US-Polizei: Geschiedener Mann tötete sechs Menschen und sich selbst +++

Innerhalb von fünf Tagen soll ein Mann im US-Bundesstaat Arizona sechs Menschen erschossen und schließlich sich selbst getötet haben. Mindestens vier der sechs Opfer habe der 56-Jährige im Zusammenhang mit seiner Scheidung und einem Sorgerechtsstreit umgebracht, berichteten US-Medien unter Berufung auf die Polizei der Stadt Scottsdale. Die Ermittler prüften derzeit noch die Hintergründe der letzten zwei Morde.

Der Mann wird verdächtigt, die Morde seit Donnerstag in den Städten Scottsdale und Phoenix begangen zu haben. Unter den Todesopfern sind ein forensischer Psychiater und Anwaltsgehilfen. Am Samstag erhielt die Polizei schließlich einen Hinweis, der sie auf die Fährte des mutmaßlichen Täters führte.
Ein DNA-Abgleich mit einem Verwandten des Verdächtigen brachte den Ermittlern Gewissheit. Am Montag umzingelte die Polizei ein Hotel in Scottsdale, wo sie den Mann tot in einem Zimmer fand.

Laut Gerichtsunterlagen, die dem lokalen Sender ABC15 vorlagen, hatte der Mann im Mai 2009 die Scheidung von seiner Frau eingereicht. Diese erklärte am Montag, dass der Verdächtige eine "emotional gestörte Person" sei und sie neun Jahre lang um ihre Sicherheit gefürchtet habe.

+++ 5.06 Uhr: Putin bestreitet Ziel einer Destabilisierung der EU +++

Russlands Präsident Wladimir Putin hat bestritten, dass sein Land eine instabile Europäische Union für politisch vorteilhaft halte. "Wir verfolgen nicht das Ziel, etwas oder jemanden in der EU zu spalten. Wir sind vielmehr daran interessiert, dass die EU geeint ist und floriert, weil die EU unser wichtigster Handels- und Wirtschaftspartner ist", sagte Putin in einem Interview des Österreichischen Rundfunks am Vorabend seines Arbeitsbesuchs in Wien. Etwaige Kontakte auf Parteiebene zu EU-kritischen Bewegungen dienten jedenfalls nicht dem Ziel einer Destabilisierung der EU. "Wir müssen im Gegenteil die Kooperation mit der EU ausbauen", so Putin.

+++ 5.00 Uhr: Handytickets sparen tonnenweise Papier ein +++

Bahnfahrer haben im vergangenen Jahr mit der Nutzung des Handytickets viele Tonnen Papier gespart. Rund 40 000 Buchungen erfolgten täglich mit der App DB Navigator, heißt es im Umweltbericht der Bahn von 2017. Das entspräche in etwa der Menge von 72 Tonnen Papier, für die gewöhnlich etwa 72 große Bäume gefällt würden. Jährlich nimmt das Interesse an den App-Buchungen zu. 2017 wurden so etwa 15 Millionen Tickets gekauft, mehr als doppelt so viel wie noch vor zwei Jahren. Damit stieg der Anteil an den Gesamtbuchungen auf 5 Prozent.

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+++ 4.14 Uhr: Umweltbundesamt kritisiert Landwirtschaft wegen Pesztizideinsatz +++

Die deutsche Landwirtschaft kommt beim Umwelt- und Naturschutz nach Einschätzung des Umweltbundesamtes (UBA) zu langsam voran. Beim Einsatz von Pestiziden und der Zerstörung bestimmter Lebensräume gibt es aus Umweltsicht sogar Rückschritte, wie die Datensammlung "Umwelt und Landwirtschaft" der Behörde zeigt. Der Bericht liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Problematisch sei vor allem die Konzentration auf wenige Fruchtarten, der hohe Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln auf dem Feld und von Arzneimitteln im Stall.

Demnach ist der Absatz von Pflanzenschutzmitteln in Deutschland zwischen 1994 und 2015 von knapp 30.000 Tonnen auf über 40.000 Tonnen gestiegen. Zugleich sinkt der Anteil der Flächen mit hohem sogenannten Naturwert, etwa artenreiches Grünland, Brachflächen oder Streuobstwiesen.

+++ 4.04 Uhr: Continental verbietet Whatsapp auf Diensthandys +++

Der Autozulieferer Continental untersagt seinen Mitarbeitern wegen Datenschutz-Bedenken ab sofort den Einsatz von Social-Media-Apps wie Whatsapp und Snapchat auf Diensthandys. Dies gelte im weltweiten Unternehmensnetzwerk und betreffe mehr als 36.000 Mobiltelefone, teilte Continental in Hannover mit. Ziel sei, Beschäftigte und Geschäftspartner zu schützen. Die Dienste griffen auf persönliche und damit potenziell vertrauliche Daten zu - beispielsweise Adressbucheinträge. Dabei gehe es um Daten unbeteiligter Dritter.

+++ 3.54 Uhr: Tunesischer Retter von Kindern darf in Frankreich bleiben +++

Ein von Abschiebung bedrohter tunesischer Flüchtling, der 2015 bei Paris zwei Kinder aus einer brennenden Wohnung rettete, darf nun doch in Frankreich bleiben. Der Tunesier werde darüber informiert, dass sein Abschiebebescheid aufgehoben wird, teilte die Präfektur von Val-d'Oise mit. Die Präfektur verwies darauf, dass dem Tunesier jüngst eine Festanstellung in Frankreich angeboten worden sei. Überdies werde dessen "positive und uneigennützige Tat" von 2015 bei der Ausstellung eines Aufenthaltstitels berücksichtigt.

Der Tunesier hatte im April 2015 zusammen mit zwei Freunden zwei kleine Kinder aus einer Wohnung gerettet, dessen Küche in Flammen stand.

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+++ 3.49 Uhr: Auch SPD-Politiker für Bamf-Untersuchungsausschuss +++

In der Affäre um fehlerhafte Asylbescheide und Missstände beim Bundesflüchtlingsamt Bamf werden nun auch in der SPD Forderungen nach einem Untersuchungsausschuss des Bundestags laut. "Bei einer derart wichtigen Behörde wie dem Bamf muss so tief wie möglich in die Hintergründe und Ursachen für die entstandenen Fehlentwicklungen eingedrungen werden, alle Fehler müssen seriös analysiert werden. Das kann wohl nur ein Untersuchungsausschuss leisten", sagte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Bundestagsvizechef Thomas Oppermann sträubt sich ebenfalls nicht grundsätzlich gegen einen Untersuchungsausschuss. Der Funke Mediengruppe (u.a. "Berliner Morgenpost")sagte er: "Wenn das im Innenausschuss nicht schnell und restlos aufgeklärt wird, ist ein Untersuchungsausschuss die logische Konsequenz."

+++ 3.23 Uhr: Paritätischer Gesamtverband gegen sogenannte Ankerzentren +++

Der Paritätische Gesamtverband hat sich in einem Schreiben an die Innenminister von Bund und Ländern gegen die geplanten sogenannten Ankerzentren gewendet. Die Größe der Zentren sei problematisch, warnt Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider in dem Brief, aus dem die "Frankfurter Rundschau". Es bestehe die Gefahr, dass die Flüchtlinge dort ihrer rechtlichen Ansprüche beraubt würden. "Für einen Großteil der Menschen besteht die Gefahr, jahrelang völlig unzureichenden Bedingungen in den geplanten Ankerzentren ausgesetzt und isoliert zu werden", schreibt Schneider demnach. Die Flüchtlinge würden von sozialen Kontakten, Beratungsmöglichkeiten und dem Zugang zum Arbeitsmarkt ausgeschlossen. Da viele Klagen gegen einen ablehnenden Asylbescheid erfolgreich seien, würden viele Betroffene Monate bis Jahre in der Einrichtung bleiben müssen und Integrationsmöglichkeiten ungenutzt bleiben. Bei Kindern und Jugendlichen sei ein Verstoß gegen die UN-Kinderrechtskonvention zu vermuten. Um die Integration nicht zu behindern, müsse die Aufenthaltsdauer auf drei Monate begrenzt werden. Auch das Vorhaben, in den Zentren bis zu 1500 Flüchtlinge unterzubringen, sei inakzeptabel. Grundsätzlich mache die Planung der Ankerzentren "die zunehmende Abkehr von der Willkommenskultur in Deutschland besonders deutlich", beklagt Schneider demnach. Statt über Integration zu debattieren, werde der Fokus auf Abschreckung und Ausgrenzung verlagert. "So werden populistische und rechte Stimmen zunehmend gesellschaftsfähig." Schneider warnte, damit werde auch der gesellschaftliche Zusammenhalt gefährdet.

+++ 1.30 Uhr: Melania Trump zurück in der Öffentlichkeit +++

Melania Trump (48), First Lady der USA, hat sich nach mehr als dreiwöchiger Abwesenheit zum ersten Mal wieder in der Öffentlichkeit sehen lassen. Gemeinsam mit ihrem Mann, US-Präsident Donald Trump, absolvierte sie im Weißen Haus einen Empfang für Hinterbliebenen-Familien, wie der Sender CNN berichtete. Um die First Lady hatte es zunehmend Spekulationen gegeben, weil sie seit dem 10. Mai nicht mehr öffentlich gesehen worden war. Sie hatte sich einer Operation unterzogen. Melania Trump wird ihren Mann nicht zu den internationalen Gipfeltreffen der kommenden Wochen begleiten.

In einer von CNN veröffentlichten Erklärung ihrer Sprecherin Stephanie Grisham gerieten die Medien ins Fadenkreuz der Kritik. "Frau Trump war immer eine starke und unabhängige Frau, die ihre Familie und natürlich auch ihre Gesundheit über alles stellt, und das wird sich auch nicht angesichts eines tollwütigen Presse-Korps nicht ändern." Die Präsidentengattin sei zuversichtlich in ihren Taten und in ihrer Rolle, "und sie weiß, dass der Rest nur Spekulation und Unsinn ist".

+++ 0.41 Uhr: Verheerender Brand im Londoner Grenfell Tower: Bericht stellt schwere Mängel fest +++

Knapp ein Jahr nach dem Großbrand im Londoner Grenfell Tower mit 72 Toten sind in einem Expertenbericht schwere Mängel beim Bau und bei den Anweisungen für die Bewohner des Gebäudes festgestellt worden. Die Fassadenverkleidung des 24-stöckigen Gebäudes sei keinen Brandschutztests unterzogen worden und habe nicht den Richtlinien für Gebäudesicherheit entsprochen, heißt es in dem Bericht der Brandschutzingenieurin Barbara Lane. Deshalb sei auch die Anweisung an die Bewohner des Gebäudes, nach Ausbruch des Feuers in ihren Wohnungen zu bleiben, fatal gewesen. Diese Anweisung habe sich bereits nach einer halben Stunde als falsch herausgestellt, dennoch sei sie für knapp zwei Stunden aufrecht erhalten worden. Die Fassadenverkleidung war demnach für die Ausbreitung des Feuers bzw. für den Ausbruch "zahlreicher interner Brände" sowie für die starke Rauchentwicklung verantwortlich. "Ich komme zu dem Schluss, dass das ganze System die Ausbreitung des Feuers nicht angemessen verhindern konnte", schreibt Lane. "Es gab zahlreiche katastrophale Wege, die das Feuer nahm, ausgelöst durch die Art der Konstruktion." Es wäre deshalb zwingend gewesen, den Grenfell Tower früh vollständig zu evakuieren.

Der verheerende Brand im Grenfell Tower im Westen Londons war in der Nacht des 14. Juni 2017 ausgebrochen. Brandursache war vermutlich ein defekter Kühlschrank. 72 Menschen kamen ums Leben.

+++ 0.03 Uhr: Ex-US-Präsident George Bush aus Krankenhaus entlassen +++

Acht Tage nach seiner Einlieferung hat der frühere US-Präsident George H.W. Bush das Krankenhaus wieder verlassen. Dies teilte sein Büro mit. Der 93-Jährige hatte an zu niedrigem Blutdruck und Erschöpfung gelitten, daher war er zur Beobachtung in eine Klinik im östlichen Bundesstaat Maine eingeliefert worden. Der ehemalige Präsident hatte bereits Ende April bis Anfang Mai mehr als eine Woche im Krankenhaus verbracht, in das er einen Tag nach der Beerdigung seiner Frau Barbara eingeliefert worden war. Dabei ging es um eine Infektion, die sich auf Bushs Blut ausgeweitet hatte.
Bush war von 1989 bis 1993 der 41. Präsident der Vereinigten Staaten.

+++ 0 Uhr: Mehr als 60 Tote bei Vulkanausbruch in Guatemala +++

Nach einem heftigen Vulkanausbruch in Guatemala haben die Rettungskräfte weitere Leichen geborgen. Die Zahl der Todesopfer stieg nach Angaben des Forensischen Instituts auf über 60. "Wir haben 62 Leichen von Menschen, die durch die Naturkatastrophe ums Leben gekommen sind", sagte Institutsdirektor Fanuel García.

Der Feuervulkan südwestlich von Guatemala-Stadt war am Sonntag ausgebrochen und hatte mindestens ein Dorf weitgehend zerstört. Über 3200 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Präsident Jimmy Morales erklärte den Notstand, um schneller Hilfe in das Unglücksgebiet bringen zu können.

wue/fin / AFP / DPA
Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg