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+++ News des Tages +++: Ungarisches Referendum über Flüchtlingsquoten ist ungültig

Syrische Truppen rücken in Aleppo vor +++ Theresa May kündigt EU-Austrittsverfahren an +++ Verletzte bei Explosion in spanischem Café +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Ungarn stimmen in Referendum über europäische Flüchtlingspolitik ab

Ungarns Wahlbürger haben am Sonntag darüber abgestimmt, ob das Land die EU-Quoten für die Verteilung von Asylbewerbern über die Mitgliedsländer akzeptieren soll

Die News des Tages im Überblick:

+++ 19.27 Uhr: Ungarisches Referendum über Flüchtlingsquoten ungültig +++

Das ungarische Referendum über die umtrittenen EU-Quoten für die Verteilung von Flüchtlingen ist ungültig. An der Abstimmung nahmen nur rund 45 Prozent statt der erforderlichen 50 Prozent der Wahlberechtigten teil, gab der Vize-Präsident der Regierungspartei Fidesz, Gergely Gulyas, am Sonntag bekannt.


+++ 18.46 Uhr: Ungarn stimmen in Referendum über europäische Flüchtlingspolitik ab +++

Die Ungarn haben am Sonntag in einem Referendum über die europäische Flüchtlingspolitik abgestimmt. 8,3 Millionen Wahlberechtigte sollten entscheiden, ob das Land an der von der EU beschlossenen Umverteilung von Flüchtlingen auf alle Mitgliedstaaten teilnimmt oder nicht. Die Beteiligung war bis zum Nachmittag gering.
Die rechtskonservative Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban weigert sich hartnäckig, den EU-Beschluss umzusetzen und hat bislang keinen einzigen Flüchtling nach dem Verteilungsschlüssel aufgenommen. Orbans Regierung warb im Vorfeld massiv für ein Nein beim Referendum und warnt unter anderem davor, dass mit Flüchtlingen "Terroristen" ins Land kommen könnten.

+++17.58 Uhr: Weltmeister Rossi stirbt bei Motorbootrennen auf der Mosel +++

Der Italiener Massimo Rossi, 24, ist am Sonntag bei einem Motorbootrennen auf der Mosel ums Leben gekommen. Der zweifache Weltmeister kam während eines Wendemanövers von der Strecke ab und raste in die Uferböschung. Dabei wurde er aus seinem Boot heraus und gegen einen Baum geschleudert, wie Polizei und Veranstalter mitteilten.

Rossi, der einen Sturzhelm trug, erlitt tödliche Verletzungen. Der Veranstalter brach daraufhin das 35. Internationale Motorbootrennen in Traben-Trarbach ab. "Das ist das Schlimmste, was ich mir vorstellen kann", sagte der Präsident des Deutschen Motoryachtverbands, Wilfried Röcker.

+++ 16.50 Uhr: Beobachter: Syrische Truppen rücken in Aleppo vor +++

Mit Hilfe russischer Luftangriffe sind syrische Regierungstruppen weiter gegen Rebellen in der umkämpften Metropole Aleppo vorgerückt. Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Sonntag berichtete, konnte die Armee im Norden der Stadt Gebiete der Rebellen zurückerobern. Unter den Rebellen habe es "schwere" Verluste gegeben.

Die Führung der syrischen Armee rief zudem alle Aufständischen im Osten der geteilten Stadt dazu auf, die belagerten Viertel zu verlassen. Die Armee werde einen sicheren Abzug garantieren, berichtete die syrische staatliche Nachrichtenagentur Sana.

Aleppo hat in den vergangenen Tagen die heftigsten Kämpfe seit Beginn des Krieges vor fünf Jahren erlebt. Eine Waffenruhe war im vergangenen Monat gescheitert. 


+++ 14.03 Uhr: Flixbus weitet Angebot massiv aus +++

Der Fernbusmarktführer Flixbus kündigt einen Ausbau seines Liniennetzes an. "Es wird neue Verbindungen in Deutschland geben, wobei wir zunehmend auch kleinere Städte anfahren", sagte Firmenchef André Schwämmlein der "Welt am Sonntag". Außerdem seien weitere grenzüberschreitende Verbindungen und Nachtbuslinien geplant. Ein Schwerpunkt liege auf Dänemark, Schweden, Norwegen und osteuropäischen Ländern.

Ab nächstem Jahr sollen Passagiere bei Flixbus Schwämmlein zufolge feste Plätze reservieren können, zum Beispiel an einem Tisch. Auch werde die Aufgabe von Sondergepäck wie Fahrrädern oder Snowbards erleichtert. Bereits ab November solle es in vielen Bussen leistungsstärkere WLAN-Verbindungen geben.

+++ 12.59 Uhr: Mann stürzt aus Regionalbahn und verletzt sich lebensgefährlich +++

Beim Sturz aus einer fahrenden Regionalbahn in Sachsen-Anhalt hat ein 25 Jahre alter Mann lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Rettungskräfte fanden ihn in der Nacht zum Sonntag an den Bahngleisen in Haldensleben, wie die Polizei in Magdeburg mitteilte. "Sein Zustand ist lebensbedrohlich." Laut Zeugen soll der 25-Jährige in einen Streit mit Fußballfans des Halleschen FC verwickelt gewesen sein. Kurz darauf soll er möglicherweise über den Notfall-Mechanismus die Zugtür geöffnet haben. Die Polizei ermittelt nun, ob der Mann aus dem Zug sprang, ein Unfall Schuld war oder er geschubst wurde.

Der junge Mann war in Haldensleben in die Bahn gestiegen. Zu dem Vorfall sei es unmittelbar danach gekommen, sagte ein Polizeisprecher. Er war nur etwa 300 Meter vom Bahnhof entfernt gefunden worden. Dort habe er etwa eine Stunde gelegen, bevor er entdeckt wurde. Die Regionalbahn fuhr planmäßig weiter nach Magdeburg. Laut Polizei schloss die Tür sofort wieder.

+++ 10.58 Uhr: May will bis Ende März britisches EU-Austrittsverfahren einleiten +++

Die britische Premierminister Theresa May will bis Ende März das britische EU-Austrittsverfahren einleiten. Sie werde Artikel 50 der EU-Verfassung, der den Austrittsprozess aus der Europäischen Union einleitet, "vor Ende März kommenden Jahres" aktivieren, sagte May am Sonntag dem BBC-Fernsehen. Mit einem Termin Anfang 2017 war bereits gerechnet worden, May hatte bisher aber lediglich gesagt, die Austrittserklärung werde nicht mehr in diesem Jahr erfolgen.


+++ 10.03 Uhr: Brandanschlag auf Polizeifahrzeuge in Dresden +++

Unbekannte haben in der Nacht zum Sonntag in Dresden drei Einsatzfahrzeuge der Polizei angezündet. Dort laufen bis Montag die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit unter hohen Sicherheitsvorkehrungen. Bei dem Brandanschlag wurde nach Behördenangaben niemand verletzt, es entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro. Die Ermittler sehen einen Zusammenhang zu den Einheitsfeiern und gehen von einer politischen motivierten Tat aus. Ein Bekennerschreiben liege bislang nicht vor, hieß es am Sonntag. Die Autos waren auf einem Parkplatz im Norden der Stadt abgestellt.

+++ 08.23 Uhr: William und Kate beenden einwöchigen Besuch in Kanada +++

Prinz George und die kleine Prinzessin Charlotte haben ihre erste gemeinsame Auslandsreise geschafft: Gemeinsam mit ihren beiden Kindern beendeten der britische Prinz William und seine Frau Kate am Samstag einen einwöchigen Besuch in Kanada. In Victoria, der auf Vancouver Island liegenden Hauptstadt der Provinz British Columbia, trat die königliche Familie den Rückflug an.

William hatte den dreijährigen George an der Hand und Herzogin Kate trug die einjährige Charlotte auf dem Arm, als die Familie am Hafen noch einmal kurz ihren kanadischen Fans zuwinkte. Dann stiegen die Royals in ein Wasserflugzeug, das sie zurück aufs kanadische Festland brachte. Anschließend sollte es mit einer Regierungsmaschine zurück nach Großbritannien gehen.

Royale Abfuhr: Prinz George verweigert Kanadas Premier den Handschlag


+++ 07.04 Uhr: Ostdeutsche verdienen deutlich weniger als Westdeutsche +++

Auch ein Vierteljahrhundert nach der Wende liegt Ostdeutschland beim Lohnniveau deutlich hinter den alten Bundesländern. Verdienten sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte in Ostdeutschland Ende 2015 durchschnittlich 2449 Euro brutto im Monat, waren es in Westdeutschland 3218 Euro. Noch immer pendeln auch wesentlich mehr Beschäftigte aus Ostdeutschland zum Arbeiten in die westlichen Bundesländer als in umgekehrter Richtung.

+++ 04.49 Uhr: Über 70 Verletzte bei Explosion in Café in Spanien +++

Bei einer Gasexplosion in einem Café im südspanischen Vélez-Málaga sind mindestens 77 Menschen verletzt worden. Der Unfall habe sich am späten Samstagabend gegen 19.00 Uhr ereignet, berichteten Medien unter Berufung auf die Behörden. 57 Verletzte seien vor allem mit Schnittwunden und Prellungen ins Krankenhaus gebracht worden.
Vier Menschen seien bei dem Unfall schwer verletzt worden, schwebten aber nicht in Lebensgefahr, hieß es.

Die Explosion ereignete sich nach den Medienberichten aus noch unbekannter Ursache in der Küche des Cafés "La Bohemia" während eines Stadtfestes im Zentrum von Vélez-Málaga. Vermutlich sei Gas aus einem Leck entwichen, wird Bürgermeister Antonio Moreno Ferrer von der Onlineausgabe der Zeitung "El Mundo" zitiert. Eine polizeiliche Untersuchung solle den Vorfall aufklären, sagte er.

Vélez-Málaga an der Costa del Sol hat knapp 80.000 Einwohner und liegt nördlich des Badeortes Torre del Mar und rund 30 Kilometer östlich der Stadt Málaga.


cf/ikr / DPA / AFP
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.