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News von heute Messerattacke in Tokio: Vier Zugreisende laut Medien teils schwer verletzt

In einem vollen Waggon stehen Japanerinnen und Japaner dicht an dicht und halten sich an grünen, dreieckigen Haltegriffen fest
Pendler-Zug in Tokio
© Yuki Iwamura / AFP
Die News von heute im stern-Ticker.

Inhaltsverzeichnis

Die News von heute im stern-Ticker:

21.26 Uhr: Verstümmelte Katzenkadaver in Maisfeld bei Heidelberg entdeckt

In einem Maisfeld in der Nähe von Heidelberg sind mehrere verstümmelte Katzenkadaver entdeckt worden. Von Zeugen alarmierte Polizeibeamte beschlagnahmten am Donnerstag insgesamt drei sehr stark verstümmelte Kadaver, wie das Polizeipräsidium Mannheim mitteilte. Über die Herkunft oder das ursprüngliche Aussehen der Tiere konnten aufgrund des starken Verstümmelungsgrads keine Angaben gemacht werden. Die weiteren Ermittlungen habe ein spezieller Fachbereich der Mannheimer Polizei übernommen. Gesucht würden Zeugen, denen in der Nacht zum Donnerstag verdächtige Menschen oder ein Fahrzeug im Feldgebiet aufgefallen seien, erklärte die Polizei.

19.03 Uhr: US-Verkehrsaufsicht untersucht Wegrollproblem bei Mercedes-Sprintern

Die US-Verkehrsaufsicht NHTSA geht Berichten über mögliche Sicherheitsmängel bei Transportern von Daimlers US-Marke Mercedes-Benz Sprinter nach. Die Behörde habe Beschwerden von elf Besitzern erhalten, wonach die auch als Amazon-Liefer- oder Krankenwagen genutzten Sprinter-Fahrzeuge trotz aktivierter Parkautomatik wegrollten. In den NHTSA-Unterlagen sind acht Unfälle im Zusammenhang mit dem Problem erwähnt. In einem Fall sei es zu Verletzungen gekommen. Daimlers Tochter Mercedes-Benz USA erklärte dazu, in engem Austausch mit der Aufsicht zu stehen und bei deren Untersuchung weiter voll zu kooperieren. Betroffen sind laut NHTSA rund 19.000 Fahrzeuge des Modelljahrgangs 2019.

18.51 Uhr: Sachsen prüft Zusatzurlaub für Geimpfte im öffentlichen Dienst

Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU) kann sich zusätzliche Urlaubstage für Beschäftigte im öffentlichen Dienst vorstellen, die sich gegen das Coronavirus impfen lassen. Er greift damit einen Plan aus dem Nachbarland Tschechien auf. "Die Idee der tschechischen Regierung ist nicht schlecht: Jeder geimpfte Beschäftigte im öffentlichen Dienst bekommt zwei zusätzliche Urlaubstage. Das ist etwas, was wir derzeit auch in Sachsen prüfen", sagte Wöller der "Leipziger Volkszeitung". "Ich finde, wir sollten es probieren, wenn es möglich ist."

News von heute: Messerattacke in Tokio: Vier Zugreisende laut Medien teils schwer verletzt

18.46 Uhr: Männer sollen Schwester getötet haben

Zwei Männer sollen ihre Schwester in Berlin getötet und die Leiche in Bayern vergraben haben. Die Tat begingen die Männer im Alter von 22 und 25 Jahren mutmaßlich "aus gekränktem Ehrgefühl", weil das Leben der 34 Jahre alten Schwester nicht den Moralvorstellungen der Verdächtigen entsprochen habe. Das teilten Berliner Staatsanwaltschaft und Polizei mit. Die Verdächtigen sollen die Leiche in einem Koffer mit dem Zug nach Bayern transportiert und sie dort bei Neuburg an der Donau vergraben haben. Seit Mittwoch sitzen die Brüder in Untersuchungshaft. Die Männer und die Tote stammten aus Afghanistan und lebten bereits seit einigen Jahren in Deutschland, so die Ermittler.

18.31 Uhr: Nach Untersuchung: Strafanzeige gegen New Yorks Gouverneur

Nachdem eine offizielle Untersuchung New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo der sexuellen Belästigung mehrerer Frauen für schuldig befunden hat, hat eine der Betroffenen Strafanzeige erstattet. Der Sheriff in Albany, der Hauptstadt des Bundesstaats New York, prüfe diese Anzeige nun, berichteten US-Medien. Cuomo drohen bereits strafrechtliche Konsequenzen von mindestens drei regionalen Staatsanwaltschaften im Bundesstaat New York. Zudem hat der Vorsitzende des Repräsentantenhauses von New York, Carl Heastie, ein rasches Amtsenthebungsverfahren gegen Cuomo angekündigt. Cuomo wies die Vorwürfe per Videobotschaft zurück.

18.24 Uhr: Parlament in Moldau bestätigt pro-europäische Regierung

Die Republik Moldau hat eine neue Regierung: Das Parlament des südosteuropäischen Landes bestätigte die 43-jährige Ex-Finanzministerin Natalia Gavrilita als neue Ministerpräsidentin. Gavrilita gilt als Verbündete von Präsidentin Maia Sandu, die einen ehrgeizigen Reformkurs verfolgt und ihr Land näher an die EU heranführen will. 

18.08 Uhr: Mutiger Mann stoppt Autofahrerin mit 4,4 Promille

Mit einer couragierten Tat hat ein Mann eine völlig betrunkene Autofahrerin in Hessen gestoppt. Dem Mann sei die gefährliche Fahrweise der 54-Jährigen aufgefallen, die in Schlangenlinien fuhr, teilte die Polizei am Freitag mit. Die Frau sei am Donnerstagabend in den Gegenverkehr geraten sowie durch einen Graben und über einen Bordstein gefahren. Der Mann rief die Polizei und folgte der 54-Jährigen mit seinem Auto. An einer roten Ampel in Fuldabrück bei Kassel stieg er aus, öffnete die Autotür der Frau und zog den Zündschlüssel ab. Bei ihr wurde später ein Wert von 4,4 Promille festgestellt, wie die Polizei berichtete. Die Frau müsse sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten, ihr Führerschein wurde sichergestellt.

17.59 Uhr: G7-Staaten machen Iran für Angriff im Persischen Golf verantwortlich

Nach dem Angriff auf einen Öltanker im Persischen Golf haben die führenden westlichen Industriestaaten den Iran für den Vorfall verantwortlich gemacht. Die Außenminister der G7-Staaten verurteilten den Vorfall, bei dem vor rund einer Woche der rumänische Kapitän und ein britisches Besatzungsmitglied getötet worden waren, und schrieben in einer gemeinsamen Erklärung: "Alle verfügbaren Beweise weisen eindeutig auf den Iran hin." Es gebe keine Rechtfertigung für diese gezielte Attacke. Zuvor hatten bereits Israel und Großbritannien, aber auch Rumänien und die USA Teheran die Schuld zugesprochen.

Sea-Watch 3: Deutsches Rettungsschiff darf Sizilien anlaufen – Jubel an Bord

17.57 Uhr: Festnahme nach Tod von US-Schauspielerin Banes durch Unfall mit Fahrerflucht

Die New Yorker Polizei hat einen Verdächtigen im Zusammenhang mit dem Tod der US-Schauspielerin Lisa Banes festgenommen. Der 26-Jährige werde beschuldigt, Banes bei einem von ihm verschuldeten Verkehrsunfall tödlich verletzt und anschließend Fahrerflucht begangen zu haben, sagte ein Polizeisprecher. Die unter anderem aus dem Thriller "Gone Girl" bekannte Banes war Anfang Juni im New Yorker Stadtteil Manhattan beim Überqueren einer Straße von einem Elektro-Roller oder Motorrad erfasst worden. Der Fahrer hatte mutmaßlich eine rote Ampel überfahren.

17.53 Uhr: Volker Beck wehrt sich vor Berliner Gericht gegen Vegankoch Hildmann

Der frühere Bundestagsabgeordnete Volker Beck (Grüne) hat sich vor dem Berliner Landgericht erfolgreich gegen Äußerungen des Verschwörungstheoretikers und Vegankochs Attila Hildmann gewehrt. Hildmann wurde dazu verurteilt, Drohungen und Beleidigungen, wie er sie im vergangenen Sommer ausgesprochen hatte, zu unterlassen, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. Im Juli vergangenen Jahres soll Hildmann den früheren Bundestagsabgeordneten verbal bedroht haben. So soll Hildmann gesagt haben, wenn er "Reichskanzler wäre", solle für Beck die Todesstrafe "durch Eiertreten" eingeführt werden. Hält sich Hildmann nicht an das Urteil, drohen ihm Ordnungsgeld oder Ordnungshaft. 

17.45 Uhr: Fast 9000 Quadratkilometer im Amazonas-Regenwald abgeholzt

Die Abholzung des Amazonas-Regenwaldes in Brasilien schreitet weiter voran. Die Entwaldungsrate in den vergangenen zwölf Monaten gab gegenüber dem Vorjahr zwar leicht nach, war aber noch immer die zweithöchste der vergangenen fünf Jahre, wie die brasilianische Weltraumagentur Inpe mitteilte. Demnach gingen zwischen Ende Juli 2020 und Anfang August 2021 nach vorläufigen Daten 8712 Quadratkilometer Regenwald verloren. Das entspricht mehr als dreimal der Fläche des Saarlandes.

17.19 Uhr: Medienberichte: Vier Zugreisende bei Messerattacke in Tokio verletzt

Bei einem Messerangriff in einem Zug in Tokio sind laut japanischen Medienberichten vier Menschen verletzt worden. Wie der Fernsehsender NHK am Freitag berichtete, erlitten zwei der Opfer schwere Verletzungen. Laut dem Sender TBS wurde ein Verdächtiger auf der Flucht gefasst. Die Attacke ereignete sich demnach am Abend in einem Pendlerzug im Westen der japanischen Hauptstadt, mehrere Kilometer vom Austragungsort der Reitwettbewerbe der Olympischen Spiele entfernt.

Der Zugbetreiber erklärte auf seiner Internetseite, dass einige Verbindungen wegen einer "Attacke in einem Wagen" unterbrochen seien. Genauere Informationen zum Täter oder dessen Motiv wurden zunächst nicht bekannt. Polizei und Rettungsdienst wollten die Berichte nicht kommentieren.

16.32 Uhr: Formel 1: Vettel-Protest wird am Montag verhandelt

Der Protest von Aston Martin gegen die Disqualifikation von Formel-1-Pilot Sebastian Vettel nach dessen zweitem Platz beim Großen Preis von Ungarn soll am Montag ab 15 Uhr verhandelt werden. Das teilte der Automobil-Weltverband FIA mit. Der britische Formel-1-Rennstall hatte bereits nach dem spektakulären Grand Prix am vergangenen Sonntag auf dem Hungaroring eine entsprechende Absichtserklärung hinterlegt und sich dadurch 96 Stunden Zeit für eine Entscheidung verschafft.

16.29 Uhr: Nawalny-Bruder zu Bewährungsstrafe verurteilt

Wegen angeblicher Verstöße gegen Corona-Auflagen geht die russische Justiz weiter gegen Kreml-Kritiker vor. Ein Bezirksgericht in Moskau verurteilte Oleg Nawalny, den Bruder des inhaftierten Alexej Nawalny, zu einem Jahr Haft auf Bewährung. Der 38-Jährige wurde beschuldigt, im Januar zur Teilnahme an einer nicht erlaubten Demonstration für seinen Bruder aufgerufen zu haben.  Wegen ähnlicher Vorwürfe hat die russische Justiz mehrere weitere Nawalny-Mitstreiter angeklagt. Oppositionelle sehen dahinter einen Versuch, Gegner von Präsident Wladimir Putin vor der Parlamentswahl im September einzuschüchtern.

16.16 Uhr: Mindestens 90.000 Menschen von Fluten im Südsudan betroffen

Mindestens 90.000 Menschen sind im Südsudan nach UN-Angaben von schweren Überflutungen betroffen. Schwere Regenfälle hätten Häuser und Felder überschwemmt und Tausende von Menschen in die Flucht getrieben, teilte die UN-Agentur zur Koordinierung humanitärer Hilfe (Ocha) mit. Vor allem die nordöstlichen Landkreise Ayod und Canal seien von den Überschwemmungen betroffen. Für viele Einwohner sei es das zweite Mal seit Mai, dass sie mit Fluten konfrontiert seien, so Ocha.

16.10 Uhr: Überflutungen vertreiben in Nordkorea Tausende Menschen

Schwere Überschwemmungen haben in Nordkorea nach Medienberichten Tausende Menschen aus ihren Häusern vertrieben. Im Osten des Landes habe es seit Tagen stark geregnet, berichteten südkoreanische Sender unter Berufung auf das staatliche Fernsehen des weithin abgeschotteten Nachbarlandes. Etwa 5000 Menschen hätten in Sicherheit gebracht werden müssen. Angaben über Todesopfer gab es nicht. Das nordkoreanische Fernsehen zeigte Bilder von Häusern, die bis zum Dach unter Wasser standen. Mehr als 1170 Häuser waren demnach betroffen. Auch seien Brücken zerstört worden. Nach Schätzung fehlen Nordkorea in diesem Jahr 700.000 bis 1,3 Millionen Tonnen Nahrungsmittel für eine halbwegs ausreichende Versorgung der Bevölkerung. Das Land war nach mehreren Naturkatastrophen und aufgrund der eigenen Misswirtschaft bereits seit vielen Jahren auf Nahrungshilfe von außen angewiesen.

16.05 Uhr: Teile Frankreichs werden von Sonntag Corona-Hochrisikogebiet

Die Bundesregierung stuft größere Teile Südfrankreichs als Corona-Hochrisikogebiet ein. Von Sonntag an gelte das für die Regionen Okzitanien, Provence-Alpes-Côte d'Azur sowie die Insel Korsika und auch für die französischen Überseegebiete Guadeloupe, Martinique, Réunion, St. Martin und St. Barthélemy, teilte das Robert Koch-Institut mit. Die Niederlande sind nach einem Rückgang der Infektionszahlen dann nicht mehr Hochrisikogebiet - mit Ausnahme der Landesteile in Übersee. Auch außerhalb Europas stufte die Bundesregierung weitere Staaten als Hochrisikogebiete ein: Algerien, Bangladesch, Haiti, Honduras, Irak, Kasachstan, Korea (Demokratische Volksrepublik), Marokko, Mexiko, Myanmar, Papua-Neuguinea, Philippinen, Senegal, Tadschikistan, Thailand, Trinidad und Tobago, Turkmenistan und Usbekistan.

15.25 Uhr: Behörden: Zwei Großbrände im südtürkischen Antalya unter Kontrolle

Zwei Großbrände in der türkischen Urlaubsregion Antalya sind nach offiziellen Angaben unter Kontrolle. Man sei nun dabei, die Gegend abzukühlen, teilte Forstminister Bekir Pakdemirli mit. Er dankte den Rettungskräften für ihren Einsatz. Brände in den westtürkischen Küstenregionen Marmaris und Milas wüten aber weiter. Am Mittwoch vergangener Woche waren zahlreiche Brände in mehreren Provinzen der Türkei ausgebrochen. Vor allem die Küstenregionen sind betroffen.

15.23 Uhr: Reederei Maersk verneunfacht Gewinn im zweiten Quartal

AP Möller-Maersk, die größte Containerschiffsreederei der Welt, profitiert von der aktuell enormen Nachfrage nach Frachtkapazitäten und den gestiegenen Preisen. Im zweiten Quartal von April bis Juni legte der Nettogewinn von Maersk im Vergleich zum Vorjahr um das Neunfache auf umgerechnet 3,14 Milliarden Euro zu, wie der dänische Konzern mitteilte. Für fast eine Milliarde Dollar kauft Maersk zwei E-Commerce-Anbieter. Maersk-Chef Sören Skou sagte, die Gewinne ermöglichten es der Gruppe, ihren Umbau zu beschleunigen.

15.22 Uhr: Transporterfahrer verursacht zahlreiche Verkehrsunfälle in Berlin

Ein Fahrer eines Transporters hat am Donnerstagabend in Berlin 13 Verkehrsunfälle verursacht. Der 32-Jährige fiel gegen 17.50 Uhr einem Autofahrer auf der Autobahn 100 auf, wo er nacheinander drei Wagen anfuhr und seine Fahrt fortsetzte, wie die Polizei mitteilte. Wie später ermittelt wurde, soll der Fahrer bereits zuvor mehrere Verkehrsunfälle im Berliner Stadtgebiet verursacht haben, indem er Fahrzeuge rammte, anfuhr und zum Teil zur Seite schob. Dabei soll er eine Vielzahl von roten Ampeln überfahren haben. Aufgrund seiner Äußerungen während der Festnahme könne eine politische Tatmotivation für sein Handeln nicht ausgeschlossen werden, so die Polizei.

15.21 Uhr: China unterstützt Kauf von Impfstoffen für arme Länder

China beteiligt sich an der Finanzierung von Corona-Impfstoff für ärmere Länder über die Vereinten Nationen. Die Regierung stellte umgerechnet rund 85 Millionen Euro zur Verfügung, wie die Impfallianz GAVI  in Genf berichtete. Das Geld kommt dem Finanzinstrument AMC zugute, das im Rahmen der internationalen solidarischen Programms Covax Impfstoffe für die 92 ärmsten Länder finanziert. Insgesamt stehen AMC damit knapp zehn Milliarden Dollar zur Verfügung. Deutschland hat für AMC gut zehn Mal so viel Geld wie China bereitgestellt.

14.23 Uhr: Bislang keine Hilfe aus Deutschland für Waldbrand-Länder im Süden

Deutschland hat bisher keine Hilfe in die von Waldbränden gebeutelten Länder geschickt, aktuell wird aber geprüft, ob ein Bundesland Einsatzkräfte der Feuerwehr nach Griechenland entsenden kann. Seit Beginn der Waldbrände in Südeuropa haben nach Angaben des Bundesinnenministeriums Griechenland, Albanien, Italien, Nordmazedonien und die Türkei über das EU-Verfahren zur Hilfe im Katastrophenschutz Unterstützung angefragt. Die Bundesregierung sei zudem direkt um Hilfe gebeten worden.

"Die genannten Staaten haben überwiegend um Unterstützung durch Löschflugzeuge gebeten, über die Deutschland nicht verfügt", teilte ein Sprecher des Ministeriums auf Anfrage mit. Die Grünen-Bundestagsfraktion hatte kürzlich mit Blick auf die Folgen des Klimawandels die Anschaffung von Löschflugzeugen gefordert.

14.06 Uhr: AfD-Abgeordnete in Bayern wollen Islamunterricht verhindern

Mehrere AfD-Landtagsabgeordnete haben nach Angaben der Landtagsfraktion gemeinsam mit weiteren Bürgern beim Bayerischen Verfassungsgerichtshof eine Popularklage gegen den geplanten Islamunterricht an Bayerns Schulen eingereicht. Mit dem Eilantrag soll verhindert werden, dass vom neuen Schuljahr an im Zuge des Ethikunterrichtes auch Islamunterricht in Bayern möglich wird.

Eine Popularklage ist eine Besonderheit in Bayern. Sie eröffnet die Möglichkeit zum Beispiel gegen ein Gesetz vorzugehen, obwohl man selbst nicht direkt davon betroffen ist. Der Verfassungsgerichtshof bestätigte am Freitag den Eingang des Vorganges, machte aber keine Angaben zu Antragstellern und zum Zeitrahmen für eine mögliche Entscheidung.

14.03 Uhr: Schäden von 70 Millionen Euro nach Hochwasser in Sächsischer Schweiz

Das Juli-Hochwasser hat in der Sächsischen Schweiz Schäden in Höhe von rund 70 Millionen Euro angerichtet. Das sei das Ergebnis einer ersten Bilanz der betroffenen Städte und des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, teilte das Landratsamt in Pirna mit. Nach heftigem Starkregen am 17. und 18. Juli war es vor allem in Reinhardtsdorf-Schöna, Bad Schandau, Gohrisch, Hohnstein und Sebnitz zu Überschwemmungen gekommen. Dabei wurden unter anderem Straßen, Trink- und Abwasseranlagen sowie Gebäude beschädigt. Mit rund 40 Millionen Euro entfalle der Großteil der Schadenssumme auf Reinhardtsdorf-Schöna. Derzeit würden zwischen Bund und Land Details zu den zugesagten Sofort- und Wiederaufbauhilfen geklärt.

13.51 Uhr: Vitaragna ruft Nahrungsergänzungsmittel zurück

Das Unternehmen Vitaragna ruft wegen bestehender Gesundheitsgefahr das Nahrungsergänzungsmittel Eden Care ALA 500 Plus 120 zurück. Konkret betroffen sei die Charge/Losnummer 046428051-1 mit MHD/Verbrauchsdatum 27.11.2023 und Nettofüllmenge 71 Gramm, teilte Vitaragna in Unterschleißheim mit. Der Artikel wurde den Angaben zufolge bundesweit über Onlinemarktplätze verkauft. Der Sicherheitsabstand zwischen der empfohlenen Tagesdosis des Produkts und der Dosis, bei der gegenteilige Effekte aufträten, sei zu gering, um diese für alle Verbraucher auszuschließen. Kunden, die den entsprechenden Artikel gekauft haben, können ihn gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben.

Geöffneter, voller Kühlschrank

13.48 Uhr: Neandertaler im Museum soll dunklere Hautfarbe bekommen

Ein im Museum ausgestellter Neandertaler soll eine dunklere Hautfarbe bekommen. Forschungen legten nahe, dass die Neandertaler wohl keinen so bleichen Teint gehabt hätten wie vielfach in Nachbildungen dargestellt, sagte Bärbel Auffermann, Direktorin des Neanderthal Museums in Mettmann. "Deshalb wollten wir ihm eine dunklere Hautfarbe geben. Er ist schon fertig und steht im Keller." Die bekannte Nachbildung eines freundlich lächelnden älteren Mannes mit Speer, ein Markenzeichen des Museums, werde ab Oktober in der Dauerausstellung mit neuer Hautfarbe zu sehen sein, berichtete Auffermann. Man wisse, dass zumindest der Homo sapiens - unser direkter Vorfahre - bis vor 7000 Jahren eine dunklere Haut hatte. Daher sei es plausibel, dass dies auch auf die Neandertaler zuträfe, die als Jäger und Sammler fast ständig dem Sonnenlicht ausgesetzt waren und zudem viel Vitamin D über die Nahrung aufnahmen.

13.30 Uhr: "Dixie Fire" in Kalifornien breitet sich weiter rasant aus

Die Feuerwehr in Kalifornien bekommt das verheerende "Dixie Fire" nicht in Griff: Nachdem der riesige Flächenbrand im Norden des US-Westküstenstaats bereits die Kleinstadt Greenville aus der Zeit des Goldrauschs zerstört hat, ordneten die Behörden die Evakuierung zweier weiterer Orte an. Doch nicht alle Einwohner gehen freiwillig. Das sogenannte Dixie Fire war Mitte Juli ausgebrochen. Tausende Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen, die so sehr zugenommen haben, dass sie inzwischen ihr eigenes Mikroklima bilden und sich dadurch weiter anfachen. 110.000 Hektar sind bereits betroffen. Schon jetzt ist das "Dixie Fire" der sechstgrößte Brand in der Geschichte Kaliforniens, und ein Ende ist nicht in Sicht. 

13.30 Uhr: "Spiegel": Vermutlich weitere problematische Textpassagen in Laschets Buch

Gegen das Buch "Die Aufsteigerrepublik" von Unionskanzlerkandidat Armin Laschet gibt es laut "Spiegel" erneut Plagiatsvorwürfe. Das Magazin berichtet, neben den bereits bisher öffentlich bekannten Textübernahmen ohne ausreichende Quellenangabe gebe es mindestens vier weitere Stellen, bei denen Laschet Fragmente von anderen Autoren übernommen habe, ohne die Herkunft dieser Passagen zu kennzeichnen. Laschet soll sich textlich demnach unter anderem bei Salomon Korn, dem früheren Vizepräsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, und bei zwei Wikipedia-Artikeln bedient haben. Laschets Büro verwies gegenüber dem "Spiegel" auf die bereits vor einer Woche eingeleitete eigene Überprüfung des Buchs.

13.20 Uhr: Stadtwald in Brandenburg wegen Schweinepest gesperrt

Die Bürger in Frankfurt (Oder) dürfen wegen der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) vorerst nicht mehr in den Stadtwald. Mittlerweile seien 187 ASP-Fälle im Stadtgebiet bestätigt, teilte die Stadtverwaltung mit. Daher gelte dort nun die neue Tierseuchenverordnung. Demnach dürfen die Menschen den Stadtwald sowie Felder oder Wiesen außerhalb geschlossener Ortslagen nicht mehr betreten. In Brandenburg war die Afrikanische Schweinepest im September 2020 ausgebrochen. Die ASP ist für Menschen ungefährlich.

13.20 Uhr: Hisbollah beschießt israelisches Gebiet mit mehreren Raketen

Die libanesische Schiitenmiliz Hisbollah hat nach eigenen Angaben von Israel besetztes Gebiet mit mehreren Raketen beschossen. Die israelische Armee berichtete am Freitag von 19 abgefeuerten Raketen. Drei seien noch im Libanon niedergegangen, zehn seien von der Raketenabwehr "Iron Dome" (Eisenkuppel) abgefangen worden, teilte Armeesprecher Amnon Schefler mit. In einer Mitteilung des Militärs hieß es, der Rest sei auf freier Fläche eingeschlagen. Die Armee habe daraufhin die Orte angegriffen, von denen die Raketen abgefeuert worden waren. Die eng mit dem Iran verbündete Hisbollah übernahm anschließend Verantwortung für Beschuss auf "freie Flächen" auf den Schebaa-Farmen.

13.09 Uhr: Tiger in Vietnam beschlagnahmt: 8 von 17 Raubkatzen gestorben

Wenige Tage nach der Beschlagnahmung von 17 illegal gezüchteten Tigern in Vietnam sind acht der Raubkatzen gestorben. Den Tieren sei ein Betäubungsmittel verabreicht worden, um sie mit Lastwagen in den Safari-Park Muong Thanh im Zentrum des Landes zu bringen, zitierte die Zeitung "Tien Phong" einen örtlichen Polizeisprecher. Woran die Tiger genau starben, war noch unklar. Sie waren zuvor jedoch in einem Zuchtbetrieb in winzigen Käfigen gehalten worden, obwohl sie teilweise 200 Kilogramm wogen.

13.04 Uhr: Nach Bluttat in Potsdamer Behindertenheim Kündigungsschutzklage ausgesetzt

Nach dem vierfachen Tötungsdelikt in einer Potsdamer Behinderteneinrichtung Ende April hat das Arbeitsgericht der brandenburgischen Landeshauptstadt die Kündigungsschutzklage der tatverdächtigen Mitarbeiterin ausgesetzt. "Zunächst soll der Ausgang des gegen die Klägerin geführten Strafverfahrens abgewartet werden", teilte das Gericht mit.

Das Gericht gehe davon aus, "dass das Ermittlungsergebnis Einfluss auf die Entscheidung haben werde". Ein Gericht könne nach Paragraf 149 der Zivilprozessordnung, wenn die Ermittlung zu einer Straftat auf die Entscheidung Einfluss hat, ein Verfahren bis zur Erledigung des Strafverfahrens aussetzen, hieß es weiter. Die 51-jährige Tatverdächtige soll am 29. April vier Bewohner des Oberlinhauses in Potsdam getötet und ein fünftes Opfer schwer verletzt haben. Das Oberlinhaus sprach ihr im Mai die außerordentliche Kündigung aus, wogegen sie sich mit einer Klage wehrt.

13.00 Uhr: Nena-Konzert in Bad Segeberg abgesagt

Das für den 21. August geplante Konzert der Sängerin Nena in Bad Segeberg in Schleswig-Holstein fällt aus. Der Termin sei im gegenseitigen Einvernehmen des Veranstalters Förde Show Concept und des Künstlerbookings abgesagt worden, teilte der Veranstalter mit. Einzelheiten oder genauere Gründe für die Absage nannte der Veranstalter nicht. Möglicherweise könnte das Verhalten der Sängerin während ihres Konzerts am 25. Juli der Grund sein. Dabei hatte sich die 61-Jährige in Schönefeld bei Berlin über die dortigen Hygienevorschriften kritisiert. Nach diesem Auftritt wurde bereits ein Konzert der Sängerin im hessischen Wetzlar abgesagt. Im Oktober löste die Sängerin auf Instagram Diskussionen über mögliche Verschwörungstheorien aus, betonte aber, dass sie nicht als Corona-Leugnerin verstanden werden wolle.

12.19 Uhr: Spahn wirbt für mehr Erstimpfungen als Schutz für den Herbst

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat erneut dazu aufgerufen, Corona-Impfangebote anzunehmen. Am Donnerstag habe es knapp 100.000 Erstimpfungen gegeben, schrieb der CDU-Politiker auf Twitter. "Das ist noch zu wenig, um gut geschützt durch Herbst und Winter zu kommen." Inzwischen sind laut Ministerium 51,8 Millionen Menschen oder 62,2 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal geimpft. Den vollständigen Impfschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze haben mittlerweile knapp 45 Millionen Menschen oder 54,1 Prozent aller Einwohner.

11.48 Uhr: WFP warnt vor Hungerkrise in Myanmar – Finanzierung von Hilfen fehlt

Rund sechs Monate nach dem Militärputsch in Myanmar haben die Vereinten Nationen vor einer schweren Hungerkrise in dem südostasiatischen Land gewarnt. Für dringend benötigte Hilfen des Welternährungsprogramms (WFP) stehe nicht ausreichend Geld bereit, teilte die Organisation mit. "Die Menschen in Myanmar erleben die schwierigste Zeit seit Langem. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir Zugang zu allen Menschen in Not haben und die Mittel erhalten, um sie mit humanitärer Hilfe zu versorgen", sagte WFP-Landesdirektor Stephen Anderson.

11.30 Uhr: Fünf Männer aus Gefängnis bei Moskau ausgebrochen

Nahe der russischen Hauptstadt Moskau sind fünf Männer aus einem provisorischen Gefängnis geflohen. Der Ausbruch mitten in der Nacht sei erst Stunden später am Freitagmorgen bemerkt worden, meldete die russische Agentur Interfax unter Berufung auf Sicherheitskreise. Wie die Staatsanwaltschaft im Nachrichtenkanal Telegram mitteilte, müssen die genauen Umstände noch geklärt werden.

Dabei gehe es auch um mögliche Versäumnisse des Wachpersonals. Die Ermittler schließen Interfax zufolge nicht aus, dass die Flucht aus der Haftanstalt in der Stadt Istra "sorgfältig geplant" gewesen sei. Es seien Türschlösser mit einem Schraubenschlüssel abgeschraubt worden. Einem der Angeklagten wird Mord an einem Geschäftsmann vorgeworfen, den anderen Diebstahl. Nach ihnen werde nun gesucht.

11.09 Uhr: Ermittlungen gegen Landrat von Ahrweiler wegen Flutkatastrophe

Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat Ermittlungen gegen den Landrat des Landkreises Ahrweiler, Jürgen Pföhler (CDU), wegen der Flutkatastrophe vor rund drei Wochen aufgenommen. Gegen ihn bestehe der Anfangsverdacht der fahrlässigen Tötung und fahrlässigen Körperverletzung durch Unterlassen, teilten die Behörde und das rheinland-pfälzische Landeskriminalamt mit. Zudem werde gegen ein weiteres Mitglied des Krisenstabs ermittelt.

10.38 Uhr: Neue Hitze in Italien angekündigt – Unwetter im Norden

Die Feuerwehr in Italien kämpft weiter gegen Brände. In den letzten zwölf Stunden seien die Helfer zu 395 Einsätzen ausgerückt, erklärte die Feuerwehr. Die meisten Einsätze waren in Sizilien und Kalabrien. Derzeit seien acht Löschflugzeuge im Einsatz, darunter in den Provinzen Reggio Calabria, Cosenza und Matera. Für die nächsten Tage sagen Meteorologen wieder große Hitze für den Süden voraus. Die Temperaturen könnten von Sonntag an die 40 Grad erreichen und dann bis zu 45 Grad steigen, teilte der Wetterdienst meteo.it mit.

9.31 Uhr: Weiter unkontrollierte Waldbrände in türkischen Urlaubsregionen

Die Türkei kämpft den zehnten Tag in Folge gegen die schwersten Waldbrände seit Jahren. Zwölf Brände seien weiterhin nicht unter Kontrolle, teilte das Kommunikationsbüro des Präsidenten mit. Besonders betroffen sind die süd-und westtürkischen Küstenregionen Antalya, Marmaris, Bodrum und Milas. In Milas verschlangen die Flammen in der Nacht mehrere Viertel, die zuvor evakuiert worden waren, wie lokale Behörden mitteilten. Das Feuer dort sei inzwischen unter Kontrolle, an anderer Stelle rücke es jedoch weiter auf Wohngebiete vor.

8.58 Uhr: Südafrikas Ex-Präsident Zuma aus Haftzelle ins Krankenhaus verlegt

Südafrikas ehemaliger Präsident Jacob Zuma ist aus Gesundheitsgründen aus dem Gefängnis in ein Krankenhaus verlegt worden. Das teilte das zuständige Ministerium am Freitag in Johannesburg mit. Eine Routine-Untersuchung durch Militärärzte habe die Verlegung notwendig gemacht, hieß es ohne weitere Angaben. Der 79-Jährige verbüßt seit Anfang Juli eine 15-monatige Haftstrafe wegen Missachtung der Justiz.

Wegen Korruptionsvorwürfen aus seiner Amtszeit (2009-2018) soll sich Zuma vor einer Untersuchungskommission verantworten. Mehreren Vorladungen war er jedoch nicht gefolgt, was dann die Haftstrafe zur Folge hatte. Seine Inhaftierung führte zu Protesten von Anhängern. Dabei kamen nach offiziellen Angaben mindestens 337 Menschen ums Leben. Seit der Mobilisierung von 25.000 Soldaten hat sich die Sicherheitslage stabilisiert.

8.49 Uhr: Umstrittene Disziplinarkammer in Polen teilweise suspendiert

Die Präsidentin des Obersten Gerichts in Polen, Malgorzata Manowska, hat die umstrittene Disziplinarkammer für Richter von einigen Aufgaben entbunden. Sie ordnete an, dass der Kammer keine neuen Disziplinarverfahren von Richtern oder Staatsanwälten übertragen werden, wie die Nachrichtenagentur PAP berichtete. Bereits eingereichte Anträge würden noch abgearbeitet.

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte Mitte Juli geurteilt, dass die Disziplinarkammer gegen EU-Recht verstößt, weil diese "nicht alle Garantien für Unparteilichkeit und Unabhängigkeit" biete. Zugleich setzte der EuGH dem EU-Mitgliedsland eine Frist bis Mitte August, um die Entscheidung umzusetzen. Ansonsten hätten Polen Strafzahlungen gedroht.

8.39 Uhr: Bosbach will für CDU künftig keinen Wahlkampf mehr machen

Der frühere Fraktionsvize der Union im Bundestag, Wolfgang Bosbach (CDU), will seine Partei künftig nicht mehr im Wahlkampf unterstützen. "Das war’s dann", zitierte der "Kölner Stadt-Anzeiger" den CDU-Politiker. Grund sei auch innerparteiliche Kritik an seinem gemeinsamen Auftritt mit dem rechtskonservativen CDU-Bundestagskandidaten und früheren Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen.

"Ich mache 49 Jahre Politik und habe mir im angeblichen Land der Dichter und Denker nicht vorstellen können, welches Ausmaß an Hetze es gibt", sagte Bosbach weiter in seinem Podcast "Bosbach & Rach - Die Wochentester", des "Kölner Stadt-Anzeigers" und des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). "Wenn dann noch sogenannte Parteifreunde das Feuer nicht löschen, sondern versuchen, sich einzureihen, dann muss ich sagen: Das ist nicht meine Welt."

7.33 Uhr: Starke Winde fachen Brände in Griechenland an

Im von verheerenden Waldbränden getroffenen Griechenland spitzt sich die Lage weiter zu. Seit den frühen Morgenstunden fachten starke Westwinde die zahlreichen Feuer weiter an. Nördlich von Athen wurden die Menschen mehrerer Ortschaften aufgerufen, die Region zu verlassen. Sicherheitskräfte zogen von Haus zu Haus, damit niemand vergessen wird.

Binnen 24 Stunden gab es landesweit 86 neue Waldbrände, wie die griechische Feuerwehr am Morgen twitterte. Selbst Dutzende Kilometer von den Bränden entfernt sehen die Menschen gewaltige gelbe Rauchwolken am Himmel, es riecht verbrannt, Asche regnet vom Himmel.

"Weinende Kinder, es war furchtbar ": Urlauberin berichtet von Großbrand in Griechenland

7.18 Uhr: Sechs Tote bei Absturz von Wasserflugzeug in Alaska

Bei dem Absturz eines Wasserflugzeugs im Südosten des US-Bundesstaats Alaska sind sechs Menschen ums Leben gekommen. Wie die Küstenwache mitteilte, ging am Donnerstag gegen 11.20 Uhr (Ortszeit) ein Notruf ein. Ein Hubschrauber der Rettungskräfte habe das Wrack rund drei Stunden später entdeckt, jedoch keine Überlebenden mehr gefunden.

Das Flugzeug mit fünf Passagieren und einem Piloten an Bord war vom Naturschutzgebiet Misty Fjords National Monument Park aus gestartet. Bei den Passagieren handelte es sich um Touristen von einem Kreuzfahrtschiff der Holland America Line, wie die Reederei bei Twitter mitteilte. Sie hätten einen privaten Ausflug gemacht, der nicht auf dem Programm der Kreuzfahrt stand.

6.07 Uhr: Charité hat Corona-Auffrischimpfungen von Mitarbeitern gestartet

Die Berliner Charité hat diese Woche begonnen, Mitarbeiter ein drittes Mal gegen das Coronavirus zu impfen. Die Auffrischimpfung werde seit Mittwoch angeboten, sagte ein Sprecher. Angesprochen seien Beschäftigte, die vor mindestens sechs Monaten ihre zweite Impfung erhalten hätten und mindestens 60 Jahre alt seien. Dabei handle es sich um Mitarbeiter von Covid-19-Risikobereichen, die zudem altersbedingt einem erhöhten Risiko unterlägen. Ziel sei es, sie optimal zu schützen. Eine Zahl der bisher erneut geimpften Beschäftigten wurde nicht genannt.

4.47 Uhr: Deutschland zahlt Rekordbetrag in EU-Haushalt

Deutschland hat im vergangenen Jahr trotz der Corona-Krise einen Rekordbetrag in den europäischen Gemeinschaftshaushalt eingezahlt. Nach Berechnungen der Deutschen Presse-Agentur wurden 2020 netto etwa 19,4 Milliarden Euro nach Brüssel überwiesen. Frankreich steuerte unter dem Strich mit 9,5 Milliarden Euro nur etwa halb so viel bei, Italien mit rund 6,3 Milliarden Euro weniger als ein Drittel.

Der in absoluten Zahlen größte Nettoempfänger war den Berechnungen der dpa zufolge Polen, das aus dem EU-Haushalt 12,4 Milliarden Euro mehr herausbekam als es einzahlte. Danach folgten Griechenland mit 5,6 Milliarden Euro sowie Rumänien und Ungarn mit je rund 4,7 Milliarden Euro.

4.13 Uhr: RKI registriert 3448 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 20,4

Die Sieben-Tage-Inzidenz hat sich innerhalb eines Monats etwa vervierfacht. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Freitagmorgen lag sie bei 20,4 - am Vortag hatte der Wert 19,4 betragen, beim jüngsten Tiefststand am 6. Juli bei 4,9 gelegen. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt binnen eines Tages 3448 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04:11 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 2454 Ansteckungen gelegen.

4.07 Uhr: "Grüner Pass" gegen Corona - mehr Nachweise in Italien nötig

Im Kampf gegen Corona treten in Italien strengere Regeln in Kraft, die unter dem Namen "Grüner Pass" zusammengefasst sind. Wer ab Freitag in einem Restaurant drinnen essen möchte, ins Museum oder in ein Schwimmbad oder eine Therme gehen will, muss entweder einen Impfnachweis, einen 48 Stunden lang gültigen negativen Corona-Test oder einen Genesungsnachweis vorlegen. Ab September müssen zudem Lehrer, Studenten und Uni-Dozenten entsprechende Nachweise bringen.

Die neuen Regeln ab Freitag gelten auch für Kultur- oder Sportveranstaltungen im Freien oder für Fitnessstudios. Betroffen sind alle Menschen ab zwölf Jahren. Restaurantbetreiber oder Betreiber anderer Unternehmen müssen sich die Nachweise vorzeigen lassen. Wer dagegen verstößt, muss mit Strafen rechnen.

Für Urlauber, die in Deutschland geimpft wurden, gibt es ein digitales EU-Impfzertifikat unter anderem bei Ärzten, Apotheken oder Impfzentren. Die Nachweise eines der "drei G" (geimpft, genesen, getestet) müssen auf Italienisch, Französisch, Englisch oder Spanisch vorliegen.

4.07 Uhr: Zahl islamistischer Gefährder seit 2018 deutlich gesunken

Die Polizeibehörden von Bund und Ländern haben mittlerweile deutlich weniger als gefährlich eingeschätzte Islamisten auf dem Schirm als in den vergangenen Jahren. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage des FDP-Innenpolitikers Benjamin Strasser hervorgeht, waren im Juli bundesweit 564 Menschen im Bereich "religiöse Ideologie" als sogenannte Gefährder eingestuft. Im Juli 2018 hatten die Staatsschutz-Abteilungen noch 774 potenziell gefährliche Islamisten im Visier gehabt.

Als Gefährder bezeichnet man im Bereich der politisch motivierten Kriminalität Menschen, denen die Polizei schwere Gewalttaten bis hin zu Terroranschlägen zutraut. Neben den "Gefährdern" schaue die Polizei aktuell auch auf 529 "relevante Personen" unter den Islamisten, heißt es weiter in der Antwort der Regierung,

0.19 Uhr: Biden zu Kapitol-Attacke: "Mob von Extremisten und Terroristen"

Mit deutlichen Worten und einem historischen Verweis hat Präsident Joe Biden den Angriff auf den Sitz des US-Parlaments am 6. Januar verurteilt. "Nicht einmal während des Bürgerkriegs drangen die Aufständischen in das Kapitol der Vereinigten Staaten von Amerika ein", sagte Biden am im Rosengarten des Weißen Hauses in Washington. Ein "Mob von Extremisten und Terroristen" sei für den Angriff vor sieben Monaten verantwortlich gewesen, bei dem fünf Menschen ums Leben kamen, darunter ein Polizist.

Biden ehrte die Polizeikräfte, die an jenem Tag das Kapitol schützten und angegriffen wurden. Er unterzeichnete ein Gesetz, das ihnen die Goldmedaille des US-Kongresses für ihren Einsatz verleiht. Sie ist neben der stets vom Präsidenten verliehenen Freiheitsmedaille die höchste zivile Auszeichnung der USA.

kng / fs DPA AFP

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