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News von heute Nach Fliegerbomben-Explosion in München: Operation rettet Mann das Leben

Fliegerbombe München
Einsatz an der Donnersbergerbrücke in München. Bei einer Explosion sind hier drei Menschen verletzt worden.
© Sven Hoppe
Die News von heute im stern-Ticker.

Inhaltsverzeichnis

Die News von heute im stern-Ticker: 

18.59 Uhr: Nach Fliegerbomben-Explosion: Operation rettet Mann das Leben

Nach der Explosion einer Fliegerbombe in München hat eine Operation einem schwer verletzten Bauarbeiter offenbar das Leben gerettet. Sein Zustand sei nach dem vierstündigen Eingriff nun stabil, teilte das Universitätsklinikum Rechts der Isar mit. Durch die Wucht der Detonation sei dem Mann fast ein Bein abgerissen worden. Ein interdisziplinäres Team habe das Bein rekonstruieren können, inzwischen sei es auch wieder durchblutet. Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg war mittags auf einer Baustelle der Deutschen Bahn entlang der Bahnstrecke explodiert, die zum Münchner Hauptbahnhof führt. Außer dem nun operierten Bauarbeiter wurden noch drei weitere Personen verletzt, allerdings nicht so schwer.

18.56 Uhr: Sturmböen sorgen im Norden für Verkehrsbehinderungen

Schwere Sturmböen haben im Norden für Verkehrsbehinderungen gesorgt. Vielerorts stürzten nach Polizeiangaben Äste oder Bäume auf Straßen. Zwischen Flensburg und Schleswig blockierte ein umgestürzter Baum die Gleise der Regionalbahn von Flensburg nach Hamburg, wie die Bahn bei Twitter mitteilte. Ein Zug fiel auf der Teilstrecke aus. Reisende zwischen Flensburg und Schleswig wurden gebeten, auf einen späteren Zug auszuweichen. In Hamburg blockierte ein Baum auf den Gleisen der U3 den Zugverkehr. Die dortige Feuerwehr meldete bis zum frühen Abend 36 Sturmeinsätze. Der Deutsche Wetterdienst warnt für die Nacht auf Donnerstag vor starkem Sturm vor allem an den Küsten von Nord- und Ostsee.

18.52 Uhr: Falsches Bein amputiert - Gericht in Linz verhängt Geldstrafe gegen Chirurgin

Weil sie einem Patienten das falsche Bein amputiert hat, ist eine Chirurgin in Österreich zu einer Geldstrafe in Höhe von 2700 Euro verurteilt worden, die Hälfte davon auf Bewährung. Die 43-jährige Ärztin habe sich der grob fahrlässigen Körperverletzung schuldig gemacht, urteilte das Landesgericht Linz. Sie hatte in dem Verfahren lediglich eingestanden, einen "Fehler gemacht" zu haben, eine "grobe Fahrlässigkeit" aber abgestritten. In dem Fall ging es um einen mittlerweile verstorbenen 82-jährigen Patienten, bei dem am linken Bein eine Oberschenkelamputiation vorgenommen werden sollte. Das Gericht sprach der Witwe des Patienten, die als Nebenklägerin aufgetreten war, 5000 Euro Schmerzensgeld zu.

18.41 Uhr: Italien: Für Präsenzunterricht - Militär soll bei Corona-Test helfen

Italien will mit Hilfe des Militärs die Auswertung von Corona-Tests aus Schulen und Kontaktverfolgung verstärken, um den Präsenzunterricht aufrecht erhalten zu können. Die Regierung habe den Corona-Kommissar General Francesco Paolo Figliuolo beauftragt, einen Plan auszuarbeiten, um die schnelle Untersuchung von Tests aus Klassen mit möglichen Infektionsfällen zu erhöhen, hieß es in einer Mitteilung. Demnach will die Armee zusätzlich zur bestehenden Test-Infrastruktur elf Molekularbiologie-Labore des Militärs in acht Regionen nutzen. Die Einrichtungen sollen Corona-Tests untersuchen, die von mobilen Teams der Armee zu Hause gemacht wurden.

18.32 Uhr: Portugal und Dänemark verschärfen wegen Omikron-Variante erneut Corona-Maßnahmen

Angesichts der Verbreitung der neuen Omikron-Variante des Coronavirus haben weitere Länder ihre Corona-Maßnahmen verschärft. Portugal, das Land mit der höchsten Impfquote in Europa, verhängte erneut eine Maskenpflicht in geschlossenen Räumen und die 2G-Regel für Gaststätten und Sporthallen. Dänemark beschloss angesichts eines Höchststands der Neuinfektionen verpflichtende Corona-Tests für Reisende aus Dubai und Doha. 

18.23 Uhr: Rekord auf Vulkaninsel La Palma - mehr als 370 Erdstöße in 24 Stunden

Das Gebiet um den vor knapp zweieinhalb Monaten auf der Kanareninsel La Palma ausgebrochenen Vulkan ist von besonders vielen Erdbeben erschüttert worden. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden habe man mehr als 370 Erdstöße gezählt, berichtete der staatliche Fernsehsender RTVE unter Berufung auf die Behörden der spanischen Region. Das sei ein Rekord. So viele Beben habe es nämlich seit Ausbruch des Vulkans am 19. September binnen eines einzigen Tages noch nie gegeben, hieß es. Da die Erdbeben weiterhin in einer Tiefe von 30 bis 40 Kilometern stattfinden, gibt es nach Angaben der Behörden keinen Grund zur Sorge.

18.04 Uhr: Bayerische AfD wegen radikaler Chat-Inhalte unter Druck

Die bayerische AfD gerät wegen eines internen Chats mit teilweise radikalen Inhalten massiv unter Druck. Der Bayerische Rundfunk zitierte aus Inhalten einer geschlossenen Telegram-Gruppe mit dem Namen "Alternative Nachrichtengruppe Bayern". Mit in der Gruppe sind demnach auch große Teile der Landtagsfraktion, der bayerischen AfD-Bundestagsgruppe und des Landesvorstands. "Ohne Umsturz und Revolution erreichen wir hier keinen Kurswechsel mehr", schrieb laut BR-Bericht etwa ein AfD-Kreisvorsitzender. Ein weiterer AfD-Mann, der inzwischen Mitglied im AfD-Landesvorstand ist: "Bekämpft bitte (oder auch gefälligst) mit dem vielen Geld, das ihr vier lange, weitere Jahre egal in welcher Partei bekommt, das Deutschland meuchelnde System. Das erwarten unsere Wähler. Der Widerstand der Straße würde es euch danken." In einer weiteren Nachricht heißt es laut BR-Bericht: "Denke, dass wir ohne Bürgerkrieg aus dieser Nummer nicht mehr rauskommen werden." Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sieht damit die Frage nach Beobachtung einzelner Abgeordneter und der Partei als Ganzes neu gestellt. Grüne und SPD nannten eine Beobachtung der AfD unabdingbar.

17.58 Uhr: EU billigt neue Sanktionsliste im Flüchtlingskonflikt mit Belarus

Im Flüchtlingskonflikt mit Belarus haben Vertreter der EU-Staaten einer neuen Sanktionsliste zugestimmt. Sie umfasst 28 Verantwortliche sowie Organisationen, die Belarus bei der Schleusung von Migranten an die europäischen Außengrenzen unterstützt haben sollen, wie es von EU-Diplomaten in Brüssel hieß. Die Liste soll noch formell vom Ministerrat besiegelt werden, bevor sie im EU-Amtsblatt veröffentlicht wird.

17.44 Uhr: Personalnot in der Pflege verschärft sich weiter

Die Personalnot in der Pflege in Deutschland droht sich laut einer Studie weiter zu verschärfen. Bis 2030 dürften voraussichtlich rund 182.000 Arbeitskräfte zusätzlich benötigt werden, ergaben Berechnungen für den "Pflegereport" der Barmer Krankenkasse, die nun vorgestellt wurde. Hintergrund ist, dass die Zahl der Pflegebedürftigen demnach bis 2030 von derzeit 4,5 Millionen auf rund sechs Millionen steigen dürfte. Kassenchef Christoph Straub warnte, Deutschland sei auf dem besten Wege, in einen prekären Pflegenotstand zu geraten. Um dies abzuwenden, müsse die künftige Bundesregierung unter anderem die Ausbildung attraktiver machen. Um eine finanzielle Überforderung der Pflegebedürftigen zu vermeiden, sollten zugleich die Leistungsbeträge der Pflegeversicherung einmalig angehoben und dann regelmäßig dynamisiert werden.

17.39 Gericht: Bushido einigt sich mit Ex-Geschäftspartner auf Abfindung

Der Rapper Bushido hat sich mit einem ehemaligen Geschäftspartner bei einer Immobiliengesellschaft nach Angaben eines Gerichtssprechers auf die Zahlung einer Abfindung von 1,4 Millionen Euro geeinigt. Das teilte der stellvertretende Sprecher des Oberlandesgerichtes in Brandenburg/Havel, Ulrich Zwick, nach der Verhandlung. Bei dem Streit war es um ein Grundstück mit Wohnanlage in Rüdersdorf bei Berlin gegangen.

17.38 Uhr: WHO-Chef warnt vor Kombination aus niedrigen Impfquote und geringer Testrate

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat vor der gefährlichen Kombination einer niedrigen Impfquote und geringen Testraten gewarnt. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus sprach in Genf von einer "toxischen Mischung" weltweit. Diese sei "ein Nährboden für die Vermehrung von Varianten". Er rief die Länder auf, ihre Gesundheitsmaßnahmen zu optimieren, um die Ausbreitung des Virus besser zu kontrollieren. Risikopatienten und gefährdete Menschen müssten "sofort" vollständig geimpft werden. Während Nachrichten über die kürzlich in Südafrika entdeckte Omikron-Variante verbreitet würden, kämpfe die Welt weiterhin gegen die erstmals in Indien nachgewiesene Delta-Variante, die sich inzwischen als vorherrschende Mutante verbreitet habe.

17.18 Uhr: Französische Fischer erhalten weitere Lizenzen

Französische Fischer haben von der Kanalinsel Guernsey 43 weitere Fischerei-Lizenzen erhalten. Dies sei ein wichtiger Schritt in einem komplexen Prozess, teilte die EU-Kommission mit. Die Genehmigungen seien nach intensiven Gesprächen zwischen der Kommission und Großbritannien sowie Frankreich erfolgt. Damit seien für die britischen Gewässer sowie die Kanalinseln Jersey und Guernsey nun insgesamt 281 unbefristete Lizenzen erteilt worden. Ziel der EU-Kommission und Großbritanniens sei es, das Lizensierungsverfahren bis zum 10. Dezember abzuschließen. Das Tauziehen um die Fischereirechte sorgt seit Monaten für Streit zwischen Frankreich und Großbritannien und Unmut bei französischen Fischern.

17 Uhr: Am Flughafen BER werden wieder beide Bahnen genutzt

Gut ein Jahr nach der Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens BER gibt es wieder Flüge von beiden Start- und Landebahnen. Ein Jahr lang nutzten die Flugzeuge nur jeweils eine der Bahnen, zuletzt im monatlichen Wechsel. Grund war der Einbruch der Passagierzahlen in der Corona-Krise. In den vergangenen Monaten flogen wieder deutlich mehr Passagiere vom neuen Flughafen. Bis März rechnet die Betreiberin mit doppelt so vielen Starts und Landungen wie im vergangenen Winter. Es werden demnach zwischen 3000 und 4600 im Monat sein.

16.57 Uhr: Bande griechischer Beamter soll Staatsbürgerschaften verkauft haben

Die griechische Polizei hat 20 Menschen festgenommen, die Ausländern gegen Bezahlung die griechische Staatsbürgerschaft verschafft haben sollen. Unter den Festgenommenen sind mindestens neun Polizisten sowie weitere Beamte, berichtete die griechische Nachrichtenagentur ANA. Insgesamt sollen mindestens 34 Polizisten beteiligt gewesen sein. Auch der Anführer der Gruppe war demnach ein hochrangiger Polizeibeamter. Die Bande soll sich bereits vor fast zehn Jahren gegründet und systematisch Mitglieder an wichtigen Stellen im öffentlichen Dienst angeworben haben. Eine Staatsbürgerschaft samt echten Ausweispapieren und Führerschein soll rund 30.000 Euro gekostet haben.

16.56 Uhr: Zehntausende Haushalte nach Sturm in Großbritannien weiter ohne Strom

Fünf Tage nach einem schweren Herbststurm in Großbritannien sind in Schottland und Nordengland immer noch zehntausende Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten. Rund 30.000 Haushalte hätten weiterhin keinen Strom, teilte der Stromversorger-Verband Energy Networks Association (ENA) mit. Der Sturm "Arwen" war am Freitagabend über das Land hinweggefegt, drei Menschen starben. Nachdem zunächst hunderttausende Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten waren, wurde sie bis Mittwoch in 97 Prozent der Fälle wiederhergestellt. Bei manchen könne es aber noch bis Ende der Woche dauern, bis sie wieder Strom hätten, kündigte ENA an. Die mit der Reparatur der Stromnetze betrauten Ingenieure arbeiteten "rund um die Uhr".

16.47 Uhr: Frachtschiff gerät vor Japans Küste in Seenot

Vor der Westküste Japans ist Medienberichten zufolge ein in Panama registriertes Frachtschiff mit vermutlich 18 Besatzungsmitgliedern in Seenot geraten. Die Küstenwache habe den Kontakt zu dem Schiff verloren, nachdem es am Mittwochnachmittag Ortszeit einen Notruf abgesetzt habe, berichtete der japanische Sender NHK World. Zu dem Zeitpunkt sei das Schiff nach Angaben der Betreibergesellschaft voll Wasser gelaufen. Es habe Schlagseite gehabt. Die Küstenwache schickte den Berichten zufolge ein Patrouillenboot los, um nach dem Schiff zu suchen. Es habe sich etwa 380 Kilometer nordwestlich der Insel Okinoshima im Japanischen Meer befunden, als der Notruf eingegangen sei. Am Morgen sei von dem Schiff die Meldung gekommen, dass ein Crewmitglied ins Wasser gefallen sei. Es waren demnach vermutlich 18 vietnamesische Seeleute an Bord des Schiffs.

16.40 Uhr: Villa mit einzigartigem Caravaggio-Gemälde in Rom vor Versteigerung

In Italiens Hauptstadt Rom soll eine einstige Kardinalsvilla mit einem besonderen Wandgemälde des Barockmalers Caravaggio unter den Hammer. Konkret geht es um das Casino dell'Aurora, gemeinhin auch Villa Ludovisi genannt, "in einer der elegantesten Gegenden der Hauptstadt", wie es auf der Auktionsseite heißt. Das Areal liegt im Stadtzentrum ungefähr zwischen der bei Touristen beliebten Villa Borghese und der Spanischen Treppe. Das Auktionshaus veranschlagt für das 2800 Quadratmeter große Anwesen etwa 471 Millionen Euro. Ein Video zeigt riesige Wandgemälde und prunkvolle Säle. Ein Hingucker der Villa ist die Deckenmalerei "Jupiter, Neptun und Pluto" aus dem Jahr 1597 von Michelangelo Merisi da Caravaggio, oder einfach kurz: Caravaggio. Der damals junge Künstler fertigte sie für einen Vorbesitzer des Anwesens, Kardinal Francesco Maria Del Monte, an. Das Kunstwerk ist deshalb besonders, weil es die einzige Deckenmalerei Caravaggios sein soll.

16.29 Uhr: Mann in England klebt Tür von Impfzentrum zu - zwölf Wochen Haft

Weil er die Tür einer als Impfzentrum eingesetzten Apotheke mit Sekundenkleber versperrt hatte, muss ein Mann in England zwölf Wochen ins Gefängnis. Das teilte die Polizei in der ostenglischen Grafschaft Norfolk mit. Der 53-Jährige hatte demnach das Schlüsselloch nachts mit dem Kleber verstopft. Mehr als 500 Menschen mit erhöhtem Risiko konnten nach Angaben der Polizei durch die Tat ihre Auffrischungsimpfung nicht planmäßig bekommen. Auf die Schliche gekommen waren die Ermittler dem Mann durch Aufnahmen von Überwachungskameras. Er hatte sich vor Gericht in der Stadt Norwich schuldig bekannt und wurde umgehend verurteilt.

16.21 Uhr: Bundeswehr-Orchester tut sich mit Merkels Zapfenstreich-Wünschen schwer

Mit ihren ungewöhnlichen Musikwünschen für den Großen Zapfenstreich hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) das Stabsmusikkorps der Bundeswehr offenbar auf dem falschen Fuß erwischt. "Die Wünsche kamen spät und haben mich überrascht", sagte Dirigent und Oberstleutnant Reinhard Kiauka der "taz". Die Stücke "Du hast den Farbfilm vergessen" von Nina Hagen und "Für mich soll's rote Rosen regnen" von Hildegard Knef seien im Notenarchiv des Bundeswehr-Orchesters nicht vorhanden. Der Titel von Nina Hagen habe erst mal neu für Sinfonisches Blasorchester arrangiert werden müssen, so Kiauka. Besser seien die Ausgangsbedingungen bei dem Chanson von Hildegard Knef gewesen. "Der Song lag immerhin bei einem Verlag vor, musste aber erst bestellt, gedruckt und geliefert werden, so dass ich das erst ab Montag einstudieren konnte", sagte Kiauka. Der Große Zapfenstreich für Merkel findet am Donnerstag auf dem Gelände des Bundesverteidigungsministeriums statt.

16.21 Uhr: Geldbuße droht – Ansturm älterer Griechen auf Erstimpfung

In Griechenland haben von Dienstag auf Mittwoch rund 20.000 ältere Menschen einen Termin zur Erstimpfung vereinbart - das sind gut zehnmal so viele wie sonst im Tagesdurchschnitt. Diese Zahlen nannte Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis. Der sprunghafte Anstieg folgte auf seine Ankündigung, dass für Menschen über 60 künftig eine Impfpflicht gilt. Vom 16. Januar an sind Strafen fällig, Ungeimpfte dieser Altersgruppe müssen dann monatlich 100 Euro Bußgeld zahlen. "Neun von zehn Griechen, die (an Covid-19) sterben, sind über 60 Jahre alt, acht von zehn sind nicht geimpft", begründete der Premier die Maßnahme im Parlament.

16.14 Uhr: "Impfbanane" von Künstler Baumgärtel für 13.200 Euro versteigert

Eine "Impfbanane" des Graffiti-Künstlers Thomas Baumgärtel ist für 13.200 Euro versteigert worden. Der ursprüngliche Schätzpreis habe sich damit mehr als verdoppelt, sagte eine Sprecherin des Auktionshauses Van Ham. Den Zuschlag bekam ein Sammler aus Schleswig-Holstein. Der Erlös soll in die Covax-Kampagne von Unicef fließen. Nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef organisiert die Initiative die Beschaffung und Logistik von Milliarden Corona-Impfdosen für Menschen in den ärmsten Ländern der Welt. Der als Bananen-Sprayer bekannte Künstler Baumgärtel sprüht seit mehreren Jahrzehnten Graffiti an Außenfassaden von internationalen Museen.

16.05 Uhr: Auch erste Zivilklagen wegen Corona-Ausbruchs in Ischgl abgewiesen

Nach der Einstellung der strafrechtlichen Ermittlungen zum Corona-Ausbruch im Wintersportort Ischgl sind nun auch die ersten Zivilklagen abgewiesen worden. Dem Staat Österreich sei "weder ein schuldhaftes, noch ein rechtswidriges Verhalten anzulasten", hieß es in der Begründung des zuständigen Gerichts in Wien. Aus dem Epidemiegesetz könne keine Rechtspflicht gegenüber einzelnen Personen abgeleitet werden. In Ischgl und anderen Tiroler Wintersportorten sollen sich im März 2020 mehr als 6000 Menschen aus 45 Ländern mit dem Coronavirus angesteckt haben. 32 der Infizierten starben.

16.04 Uhr: Corona-Inzidenzwert in Köln deutlich gestiegen

Der Corona-Inzidenzwert ist in Köln sprunghaft gestiegen. Am Mittwoch lag die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche bei 397,7. Dies sei ein Anstieg um 42,5 im Vergleich zum Vortag, berichtete das Landeszentrum für Gesundheit (LZG) NRW. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Köln lag damit deutlich über der in NRW (289,1), aber unter dem Bundeswert (442,9). 567 positive Fälle ließen sich auf den 11.11. zurückführen, so die Stadt weiter. Der Großteil der Betroffenen habe in Innenräumen gefeiert, nicht beim Straßenkarneval.

15.39 Uhr: Ex-Klinikmitarbeiter im Zusammenhang mit Högel-Morden vor Gericht

Wegen der Morde des Ex-Krankenpflegers Niels Högel müssen sich von 17. Februar 2022 an acht Verantwortliche und Mitarbeiter der Kliniken Oldenburg und Delmenhorst vor Gericht verantworten. Ihnen wird in unterschiedlichem Umfang Totschlag durch Unterlassen beziehungsweise Beihilfe dazu vorgeworfen. Sie sollen nicht eingeschritten sein, um Morde von Högel zu unterbinden. Insgesamt seien bis November 42 Verhandlungstage angesetzt, so ein Gerichtssprecher. Möglicherweise werde im Laufe des Prozesses auch Högel als Zeuge vernommen.

15.39 Uhr: Immer mehr Haushalte beziehen Ökostrom

Immer mehr Haushalte in Deutschland beziehen Ökostrom. 2020 stieg die Anzahl um mehr als 1,6 Millionen auf knapp 14,3 Millionen, wie aus dem Monitoringbericht 2021 für die Strom- und Gasmärkte von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt hervorgeht. Das sind knapp 30 Prozent aller Haushalte. 2019 lag der Anteil den Angaben zufolge noch bei 26 Prozent, 2015 bei 19 Prozent. Zum Stichtag 1. April 2021 kostete eine Kilowattstunde Ökostrom für Haushaltskunden mit einem Jahresverbrauch von 2500 bis 5000 Kilowattstunden dem Bericht zufolge im Schnitt 32,54 Cent. Der Ökostrom-Preis lag damit leicht unter dem Durchschnittsstrompreis für alle Haushaltskunden, der am Stichtag bei 32,63 Cent lag.

15.37 Uhr: Bewährungsstrafe in Berliner Prozess um Brandstiftung durch linke Gruppierung

Das Berliner Landgericht hat in einem Prozess um Brandstiftungen aus der linken Szene einen 46-Jährigen zu einer 18-monatigen Bewährungsstrafe verurteilt. Das Urteil erging wegen Beihilfe zur Brandstiftung auf zwei staatliche Einrichtungen, wie das Gericht mitteilte. Als Bewährungsauflage wurden 360 Stunden gemeinnützige Arbeit festgesetzt. Nach den Feststellungen der Kammer war der Angeklagte K. ab 2009 Teil einer militanten, staatsfeindlichen Gruppierung, die unter den Namen "Revolutionäre Linke" und "Revolutionäre Aktionszellen" fungierte. Die Gruppe habe 2009, 2010 und 2011 vor allem in Berlin mehrere nächtliche Brandanschläge auf Gebäude der öffentlichen Verwaltung und des Wirtschaftslebens verübt sowie vereinzelt Drohschreiben an Politiker verschickt.

15.29 Uhr: Bislang knapp 60 Omikron-Infizierte in der EU erfasst

Mindestens elf EU-Staaten haben bislang das Auftreten der Coronavirus-Variante Omikron gemeldet. Wie die EU-Gesundheitsbehörde ECDC in einem Omikron-Update schrieb, gab es bis zum Mittwochmittag 59 erfasste Infizierte. Die in Stockholm ansässige Behörde listete dabei 16 Fälle in den Niederlanden, 14 in Portugal und 9 in Deutschland auf. Hinzu kamen gemeldete Infizierte in Italien, Dänemark (jeweils 4), Schweden, Österreich (jeweils 3), Belgien, Spanien (jeweils 2), Tschechien (1) sowie eine auf der zu Frankreich zählenden Insel Réunion.

15.28 Uhr: Mehr als 1800 Festnahmen bei Aktionen gegen Geldwäsche

Bei Aktionen gegen eine Form der Geldwäsche, bei der meist ahnungslose Menschen für Überweisungen ausgenutzt werden, sind im Herbst weltweit 1803 Tatverdächtige festgenommen worden. Das waren mehr als viermal so viele wie bei einem vergleichbaren internationalen Einsatz im vorigen Jahr (422 in 26 Ländern). Beteiligt waren diesmal von Mitte September bis Ende November 27 Länder - darunter Deutschland, weitere EU-Staaten sowie Großbritannien, die USA und Australien, wie die europäische Polizeibehörde Europol in Den Haag mitteilte. Im Kampf gegen das "Money Muling" seien knapp 7000 kriminelle Finanztransaktionen mit Hilfe von rund 400 Banken und Finanzinstitutionen aufgedeckt worden. Als "Money Muling" wird eine Methode des Geldwaschens bezeichnet, bei der meist bislang unbescholtene Leute als "Maulesel" (engl. mule) dazu gebracht werden, persönliche Konten für den Empfang und die Weiterüberweisung von Geld aus kriminellen Quellen zur Verfügung zu stellen.

15.18 Uhr: Rezo räumt bei Youtube-Charts 2021 doppelt ab

 Der Youtuber Rezo ist bei den Bestenlisten 2021 des Google-Videodienstes gleich zweimal auf Platz eins gelandet. Zum einen wurde sein Video "Zerstörung Teil 1: Inkompetenz" als "Most Trending Video" ausgezeichnet. Das 28 Minuten lange Video, in dem Rezo sich wenige Wochen vor der Bundestagswahl Behauptungen und Fehler von Politikern vorgeknöpft hatte, hat mittlerweile über sechs Millionen Aufrufe erzielt. Der Mann mit dem markanten blauen Haarschopf wurde gleichzeitig von Youtube als "Creator des Jahres" ausgezeichnet. In dieser Rubrik landete Rezo vor dem Youtuber "Hungriger Hugo", der sein Publikum vor allem mit lustigen Memes unterhält. Auf Platz drei wählte Youtube "Lehrerschmidt". Der Schulleiter in Niedersachsen hat rund 1,2 Millionen Abonnenten mit unterhaltsamen, aber auch lehrreichen Mathematik-Videos gewinnen können.

15.16 Uhr: Deutscher Jugendschutz gilt auch für im Ausland betriebene Pornoseiten

Das deutsche Jugendschutzrecht gilt auch für Internetanbieter aus dem Ausland, die ihre Inhalte in Deutschland verbreiten. Drei Internetseiten mit frei zugänglichen pornografischen Inhalten von Anbietern mit Sitz in Zypern wurden damit zu Recht von der nordrhein-westfälischen Landesanstalt für Medien verboten, wie das Verwaltungsgericht in Düsseldorf mitteilte. Kindern und Jugendlichen drohen nach Auffassung der Kammer "ernste und schwerwiegende" Gefahren durch freien Zugang zu pornografischen Internetseiten.

15.08 Uhr: Liebesbeweis in Indien: Mann baut einen Taj Mahal für seine Frau

Der Taj Mahal ist vielleicht die beliebteste Sehenswürdigkeit Indiens, die Touristen aus der ganzen Welt besuchen. Das Marmormonument gilt auch als großes Symbol der Liebe. Nun hat ein Mann das Unesco-Weltkulturerbe für seine Frau in rund drei Jahren in einem Drittel der Originalgröße möglichst exakt nachgebaut, wie indische Medien berichten. Beim Original handelte es sich um ein Grabmal, das ein Mughal-Herrscher im 17. Jahrhundert für seine Lieblingsfrau baute, nachdem sie bei der Geburt ihres 14. Kindes gestorben war. Die Frau des Taj-Mahal-Nachbauers Anand Prakash Chouksey lebt jedoch - und sie lebt nun mit ihrem Mann dort. In dem Haus gebe es vier Schlafzimmer, einen Meditationsraum und eine Bibliothek, hieß es in "India Today". Der Mann besitzt laut "New Indian Express" auch ein Krankenhaus und eine Schule

15.06 Uhr: "Playboy"-Umfrage: Virologe Drosten ist Mann des Jahres 2021

Der Virologe Christian Drosten ist bei einer Umfrage im Auftrag des Magazins "Playboy" das zweite Jahr in Folge als Mann des Jahres gewählt worden. Drosten landete mit 26,6 Prozent der Stimmen auf Platz eins, dicht gefolgt von Biontech-Gründer Ugur Sahin (23,3 Prozent). Platz drei gehe mit 16,7 Prozent an den Moderator Günther Jauch, teilte das Magazin mit. Laut der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Norstat wählten die Befragten Olaf Scholz (SPD) mit 46,5 Prozent der Stimmen als prägendsten Mann für das Jahr 2022. Platz zwei gehe an Christian Lindner (FDP), der 15,4 Prozent der Stimmen bekam, gefolgt von Robert Habeck (Grüne) mit 12,6 Prozent. Am meisten genervt habe die Befragten hingegen der Musiker Michael Wendler (45,1 Prozent). Auf Platz zwei und drei befinden sich die CDU-Politiker Armin Laschet (40,6 Prozent) und Jens Spahn (34,1 Prozent).

15.02 Uhr: Polizist und Bezirksamtsmitarbeiter in Berlin wegen Bestechlichkeit verhaftet

Im Zuge von Ermittlungen des Bundeskriminalamts (BKA) gegen eine internationale Bande von Kokainschmugglern sind in Berlin auch ein Polizeibeamter und ein Bezirksamtsmitarbeiter verhaftet worden. Es besteht der Verdacht der Bestechlichkeit und Falschbeurkundung im Amt, wie die Polizei mitteilte. Im Zuge der Ermittlungen wegen Kokainschmuggels ergaben sich auch Verdachtsmomente gegen drei Berliner Amtsträgerinnen und Amtsträger, weshalb bei diesen Durchsuchungen stattfanden. Dabei wurden diverse Beweismittel wie Mobiltelefone und andere Datenträger beschlagnahmt.

14.58 Uhr: Frankreich verschärft Einreiseregeln für Ungeimpfte

Frankreich verlangt bei der Einreise aus Deutschland von Ungeimpften künftig einen PCR-Test, der höchstens 24 Stunden alt ist. Dies teilte Regierungssprecher Gabriel Attal mit. Bislang betrug die Frist 48 Stunden. Die Regelung gilt auch für Einreisen aus allen anderen EU-Ländern. Wer geimpft oder genesen ist, braucht den Test nicht. Für Menschen aus Ländern außerhalb der Europäischen Union gilt künftig grundsätzlich, dass sie bei der Ankunft in Frankreich einen PCR-Test vorweisen müssen - unabhängig davon, ob sie geimpft sind oder nicht. Der Test darf dann höchstens 48 Stunden alt sein.

14.54 Uhr: Bahnverkehr in München rollt nach Explosion wieder an

Nach der Explosion einer Fliegerbombe an der Strecke zum Münchner Hauptbahnhof rollt der Bahnverkehr wieder an. Der Polizeieinsatz sei beendet, der Streckenabschnitt dürfe wieder befahren werden, teilte die Bahn mit. Es könne aber weiter zu Problemen und Verspätungen kommen. Da noch einige Gleise untersucht würden, sei die S-Bahn-Stammstrecke noch nicht wieder befahrbar, sagte ein Bahnsprecher. Gegen Mittag war an der Donnersbergerbrücke ein Blindgänger bei Bauarbeiten explodiert. Mehrere Menschen wurden verletzt.

14.38 Uhr: Putin fordert von Nato Ende der Osterweiterung

Der russische Präsident Wladimir Putin hat von der Nato ein Ende der Osterweiterung verlangt. Russland brauche vom westlichen Militärbündnis dazu "starke, verlässliche und langfristige Sicherheitsgarantien", sagte er bei einem Termin mit ausländischen Botschaftern. "Im Dialog mit den USA und ihren Verbündeten werden wir darauf bestehen, dass konkrete Vereinbarungen ausgearbeitet werden, die jedwedes weitere Vorschreiten der Nato nach Osten und die Stationierung von bedrohlichen Waffensystemen in unmittelbarer Nähe des Gebiets der Russischen Föderation ausschließen."

14.26 Uhr: NRW-Ministerpräsident Wüst für zügige und sorgfältige Einführung von Impfpflicht

Angesichts der kritischen Pandemielage hat sich Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) für eine baldige Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht ausgesprochen. "Es muss jetzt zügig gehen, es muss aber auch mit Sorgfalt gemacht werden", sagte Wüst bei einer Sondersitzung im Düsseldorfer Landtag. "Ich will noch einmal deutlich sagen: Es geht um eine Impfpflicht und nicht um einen Impfzwang."

14.26 Uhr: OECD: Wirtschaftsaufschwung bleibt wegen Pandemie unausgewogen

Der ungleiche Impffortschritt gegen das Coronavirus führt nach Einschätzung der Industriestaaten-Organisation OECD zu einem unausgewogenen Wirtschaftsaufschwung. Zwar befinde sich die Weltwirtschaft weiter im Aufschwung, die Erholungsdynamik aber lasse nach und werde zunehmend unausgewogen, teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit. Durch neue Virusvarianten bleibe die Unsicherheit hoch. Die meisten Industrieländer näherten sich zwar dem vor der Pandemie erwarteten Wachstumspfad. Länder mit geringerem Einkommen und vor allem die mit niedrigen Impfquoten drohten jedoch zurückzufallen. Im diesem Jahr rechnet die OECD mit einem Wachstum der Weltwirtschaft um 5,6 Prozent und im kommenden Jahr um 4,5 Prozent.

14.25 Uhr: USA wollen wegen Omikron schärfere Test-Regeln bei Einreise

Die USA wollen nach Medienberichten ihre Regeln zur Vorlage von Corona-Tests bei der Einreise wegen der neuen Omikron-Variante verschärfen. Demnach darf ein Negativ-Test nach Vorstellungen der nationalen Gesundheitsbehörde CDC künftig höchstens 24 Stunden vor der Abreise in die USA gemacht worden sein. Bislang gilt eine Frist von drei Tagen. Zudem soll es nach Informationen der "Washington Post" möglicherweise Vorschriften zu verpflichtenden Tests und einer Zeit der Selbst-Isolierung nach der Einreise geben. Bislang werden bei der Einreise in die USA sowohl Antigen- als auch PCR-Tests akzeptiert. Unklar war zunächst, ob es dabei bleibt. Sollten nur noch PCR-Tests akzeptiert, deren Auswertung in der Regel deutlich länger dauert, würde das Reisen in die Vereinigten Staaten erschweren. Ausländer müssen für die Einreise bereits seit November nachweisen, dass sie vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind. Zuvor galten wegen der Pandemie strikte Einreisebeschränkungen.

14.24 Uhr: Weihnachtsschmuck mit Hakenkreuz in Wohnungsfenster bei Chemnitz gefunden

Im sächsischen Lichtenau bei Chemnitz hat die Polizei eine Weihnachtsbeleuchtung mit einem Hakenkreuz entdeckt. Die Beamten seien am Dienstag auf den Hinweis von Zeugen hin zu einem Haus gefahren, wo ein Schwibbogen mit Hakenkreuz und Reichsadler im Fenster stand, teilte die Chemnitzer Polizei am Mittwoch mit. Dieser habe "öffentlichkeitswirksam" nach außen gestrahlt. Gegen die Mieterin und den Mieter der Wohnung werde nun wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt, erklärte die Polizei weiter.

14.09 Uhr: Früherer Berliner Regierungschef Wowereit hat kein Verständnis für Coronaleugner

Der ehemalige Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit (SPD), hat seinen Lebensgefährten Jörn Kubicki an das Coronavirus verloren und deshalb kein Verständnis für Coronaleugner. "27 Jahre waren wir zusammen, Jörn hatte seine Lungenkrankheit, COPD, natürlich war er dadurch gefährdeter als andere", sagte der 68-Jährige der Wochenzeitung "Die Zeit". "Aber wir haben damit nicht gerechnet." Im März 2020 habe es noch keinen Lockdown gegeben, der Wissensstand sei kleiner gewesen. "Wir haben uns geschützt, ich habe viele Veranstaltungen abgesagt - aber wir haben eine private Begegnung gehabt, und da ist es dann passiert." Kubicki wurde 54 Jahre alt.

14.07 Uhr: Anklage wegen Unterstützung des Islamistischen Staats

Die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf hat gegen eine 37-Jährige Anklage wegen Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung erhoben. Die Frau aus dem Kreis Wesel stehe im Verdacht, einem Familienangehörigen und dessen nach islamischem Ritus angetrauter Ehefrau, die sich dem sogenannten Islamischen Staat (IS) angeschlossen hatten, insgesamt 2200 Euro übermittelt zu haben, teilte ein Sprecher mit. Der Mann soll der berüchtigten "Lohberger Brigade" von Salafisten aus Dinslaken-Lohberg angehören, die sich in Syrien dem IS angeschlossen hatten.

14.06 Uhr: Blindgänger explodiert auf Baustelle in München - vier Verletzte

Bei der Explosion einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg sind in München mehrere Menschen verletzt worden. Die Detonation habe sich auf einer Baustelle der Deutschen Bahn in der Nähe der Donnersbergerbrücke ereignet, teilte die Polizei mit. Dabei sei ein Mensch schwer verletzt worden, drei weitere Personen leicht. Experten des Kampfmittelräumdienstes wurden in die Ermittlungen einbezogen. Nach Auskunft der Polizei hatte es einen lauten Knall gegeben, anschließend bildete sich eine Rauchsäule. Die Feuerwehr sprach von einer Explosion. "Wir sind dabei, die Personen zu versorgen", sagte ein Feuerwehrsprecher vor Ort.

14.01 Uhr: Boris Johnson weist Bericht über verbotene Lockdown-Partys zurück

Der britische Premierminister Boris Johnson hat einen Bericht über verbotene Lockdown-Partys in seinem Amtsitz in der Downing Street zurückgewiesen. "Alle Richtlinien sind von [Downing Street] Nummer 10 befolgt worden", sagte Johnson im Londoner Unterhaus auf die Frage nach einer angeblichen Weihnachtsfeier im Dezember 2020, bei der sich Dutzende Mitarbeiter vergnügt haben sollen, während sich das Land im strikten Lockdown befand. Der "Mirror" berichtete neben der angeblich von Johnson geduldeten Weihnachtsfeier noch von einer weiteren Party in der Downing Street im November 2020, bei der Johnson zum Abschied eines Beraters selbst eine Rede gehalten haben soll. Bei beiden Feiern sollen 40 bis 50 Menschen dabei gewesen sein, was unter den damaligen Corona-Beschränkungen illegal gewesen wäre.

13.57 Uhr: China drängt ausländische Regierungen zu Auslieferung von Taiwanern

Peking übt laut einem Bericht der Menschenrechtsorganisation Safeguard Defenders Druck auf andere Regierungen aus, um die Auslieferung hunderter im Ausland lebender Taiwaner an China zu erreichen. In den Jahren 2016 bis 2019 seien mehr als 600 im Ausland lebende Taiwaner an die Volksrepublik ausgeliefert worden, heißt es in einem Bericht der in Madrid ansässigen Organisation.  China betreibe eine "Jagd nach Taiwanern" und wolle mit diesem Vorgehen die Souveränität Taiwans "untergraben", hieß es weiter. Der chinesische Außenamtssprecher Wang Wenbin nannte den Bericht "reinen Unsinn".

13.49 Uhr: Mindestens 29 Tote bei Kentern von überladenem Boot in Nigeria

Beim Kentern eines völlig überladenen Bootes sind in Nigeria mindestens 29 Menschen getötet worden, die meisten von ihnen waren Kinder im Alter von acht bis 15 Jahren. Sieben Passagiere hätten gerettet werden können, 13 weitere würden noch vermisst, sagte ein Sprecher der Rettungskräfte. Das Unglück habe sich am Vorabend in der Region Kano im Norden des Landes ereignet.

Das Boot sei eigentlich nur für bis zu zwölf Erwachsene zugelassen gewesen, sagte der Sprecher. Die Kinder und Jugendlichen vom Dorf Badau waren auf dem Weg zu einer Stadt auf der anderen Seite des Ufers, um an einer religiösen Zeremonie teilzunehmen.

13.24 Uhr: Russland fliegt mehr als 200 Menschen aus Afghanistan aus

Russland hat mehr als 200 Menschen aus Afghanistan ausgeflogen. Neben Passagieren aus Russland und Kirgistan waren an Bord der drei Flugzeuge auch afghanische Studenten, die an russischen Hochschulen studierten, wie das Verteidigungsministerium in Moskau der Nachrichtenagentur Interfax zufolge mitteilte. Die Maschinen vom Typ Iljuschin Il-76 sollten nach Zwischenstopps in den zentralasiatischen Ex-Sowjetrepubliken Tadschikistan und Kirgistan auf einem Militärflugplatz bei Moskau landen.

13.20 Uhr: Von der Leyen für Prüfung von allgemeiner Impfpflicht in der EU

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat sich dafür ausgesprochen, eine allgemeine Corona-Impfpflicht in der Europäischen Union zu prüfen. "Wir sollten möglicherweise über eine verpflichtende Impfung in der EU nachdenken", sagte von der Leyen in Brüssel. Sie begründete dies mit der Ausbreitung der neuen Omikron-Variante und der Tatsache, dass ein Drittel der EU-Bürger bisher nicht gegen das Coronavirus geimpft ist.

13.00 Uhr: Nordrhein-Westfalen führt Maskenpflicht im Unterricht wieder ein

Einen Monat nach Abschaffung der Maskenpflicht im Unterricht kehrt Nordrhein-Westfalen wieder um: Schüler müssen bereits ab diesem Donnerstag wieder eine Corona-Schutzmaske an ihrem Sitzplatz tragen. Das beschloss die Landesregierung. Lediglich auf dem Außengelände der Schulen gelte wie bisher grundsätzlich keine Maskenpflicht, heißt es in einer Mitteilung.

Die Maske am Sitzplatz gelte auch wieder für Ganztags- und Betreuungsangebote und für alle sonstigen Zusammenkünfte im Schulbetrieb wie Konferenzen und Gremiensitzungen, sofern ein Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden könne.

12.38 Uhr: Türkische Lira bricht nach Erdogan-Äußerungen weiter ein

Die Talfahrt der türkischen Lira hat sich weiter beschleunigt. Für Unmut unter Investoren und damit für weitere Abflüsse aus der Währung sorgte einmal mehr der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. Auf einen Rekordtiefstand sank die türkische Landeswährung, nachdem der Präsident am Dienstagabend in einem Interview mit dem Staatssender TRT bis zu den für 2023 geplanten Wahlen niedrigere Zinsen versprach. Er sei nicht länger daran interessiert, mit höheren Leitzinsen kurzfristige Investitionen ins Land zu holen. Die Lira brach daraufhin ein.

Der Wert des US-Dollar stieg im Gegenzug bis knapp unter 14 Lira, der Euro kletterte dicht an 16 Lira heran. Zum Vergleich: Zum Wochenstart mussten für einen Euro phasenweise noch 14 Lira gezahlt werden, Mitte November waren es 12. Um die Lira zu stützen, intervenierte die türkische Notenbank am Mittwoch und verkaufte zum ersten Mal seit sieben Jahren Devisen - das brachte der Landeswährung zwischenzeitlich Erholung. Erdogan feuerte den Verfall der Lira bei einer Fraktionsrede in Ankara aber erneut an.

12.38 Uhr: Kölner Zoll findet Gammelfleisch von Stachelschweinen und Antilopen in Paketen

Ekelerregender Fund am Kölner Flughafen: In Paketen aus Nigeria hat der Zoll in den vergangenen Wochen fast eine halbe Tonne verwesendes Wildfleisch entdeckt. In 15 Päckchen fanden die Beamten vier auch als Buschbabys bekannte Galagos, ein Stachelschwein und eine Antilope, wie der Zoll mitteilte. Auch große Mengen verdorbener Fische sowie Krebstiere, Kuhhaut und Schnecken hätten die Pakete enthalten. 

Die Tiere seien größtenteils geröstet oder geräuchert gewesen. Nach Angaben des Zolls waren die zwischen hundert und 300 Kilogramm schweren Pakete auf dem Weg nach Deutschland, Frankreich und Belgien.

11.55 Uhr: WHO-Mitglieder beschließen Verhandlungen über Pandemie-Vereinbarung

Zur besseren Vorbereitung auf künftige Pandemien wollen die 194 Mitgliedsländer der Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen internationalen Pakt schließen. Darauf einigten sie sich zum Abschluss ihrer Sondersitzung in Genf im Konsens.

Allerdings wird das Werk wohl erst in zweieinhalb Jahren fertig sein, wie aus dem Beschluss hervorgeht. Eine Arbeitsgruppe soll zwar vor dem 1. März 2022 Beratungen aufnehmen. Aber sie soll die Abschlussergebnisse erst zur Jahresversammlung im Frühjahr 2024 präsentieren.

11.43 Uhr: UNO: Trotz Pandemie weiter Zunahme der internationalen Wanderbewegung

Die Corona-Pandemie einschließlich der zahlreichen Grenzschließungen hat die Zunahme der weltweiten Migrationsbewegungen nicht gestoppt. Wie die Internationale Organisation für Migration (IOM) in ihrem Jahresbericht in Genf mitteilte, waren im vergangenen Jahr 3,6 Prozent der Weltbevölkerung, also 281 Millionen Menschen, als Migranten unterwegs. 2019 waren es 3,5 Prozent gewesen (272 Millionen).

11.28 Uhr: In Portugal gilt wieder Corona-Notfallzustand – neue Beschränkungen

In Portugal gilt seit heute wegen steigender Corona-Zahlen wieder der Notfallzustand mit neuen Beschränkungen und Testregeln. Alle Besucher, die auf dem Luftweg einreisen, müssen nun einen negativen Test vorweisen - selbst dann, wenn sie geimpft oder genesen sind. Homeoffice wird von der Regierung in Lissabon "dringend empfohlen". Zudem wird es nach den Jahresendfeiertagen eine "Woche der Zurückhaltung" mit obligatorischem Homeoffice sowie mit geschlossenen Schulen, Universitäten, Bars und Diskotheken geben.

Mit 87 Prozent hat Portugal eine der höchsten Impfquoten der Welt, 11 Prozent der Menschen haben bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten. Die Sieben-Tage-Inzidenz klettert allerdings schon seit vielen Wochen. Sie lag zuletzt über 200.

11.06 Uhr: TK-Studie: Menschen in Deutschland stehen häufiger unter Stress

Die Deutschen fühlen sich zunehmend gestresst. Laut einer Umfrage der Techniker Krankenkasse (TK) steht mit 26 Prozent mehr als ein Viertel häufig unter Stress. Das sind 30 Prozent mehr als bei einer ähnlichen Befragung von 2013. Mit 64 Prozent fühlen sich knapp zwei von drei Menschen der Studie zufolge zumindest manchmal gestresst.

Die Corona-Pandemie verstärkte das Stressempfinden noch einmal. Auf die Frage, ob das Leben seit Beginn der Pandemie stressiger geworden sei, antwortet mit 47 Prozent rund die Hälfte der Befragten mit ja.

10.38 Uhr: Mann wird auf Autobahn bei Iserlohn von Auto erfasst und stirbt

Bei Iserlohn in Nordrhein-Westfalen ist ein 42-Jähriger auf der Autobahn 46 von einem Auto erfasst worden und gestorben. Der Verkehrsunfall ereignete sich nach Angaben der Feuerwehr am frühen Morgen in Fahrtrichtung Hemer. Als die Rettungskräfte eintrafen, war der Mann demnach leblos unter dem Unfallwagen eingeklemmt. Trotz schneller Befreiung konnte nur noch der Tod des 42-Jährigen festgestellt werden.

10.06 Uhr: Sturm und Schnee verursachen über 500 Unfälle in Süd- und Ostbayern

Wegen des Wintereinbruchs sind Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste im Süden und Osten Bayerns zu über 500 Einsätzen gerufen wurden. Alleine in Nieder- und Oberbayern gab es am Dienstag und in der Nacht zum Mittwoch 430 Einsätze, wie die Polizei mitteilte.

In Ingolstadt kam es zu einem tödlichen Unfall, als zwei Fahrzeuge frontal kollidierten, ein Mann starb. Im benachbarten Landkreis Neuburg-Schrobenhausen verunglückte ein 80-Jähriger und prallte gegen einen Baum. Der Mann erlag später seinen Verletzungen. In Schwaben wurden laut Polizei weit über hundert Unfälle gemeldet.

9.45 Uhr: Spahn: Kinder-Impfstoff soll eine Woche früher ausgeliefert werden

Der Kinder-Impfstoff gegen das Coronavirus wird nach Angaben des amtierenden Bundesgesundheitsministers Jens Spahn (CDU) eine Woche früher zu Verfügung stehen. "Wir konnten erreichen, dass der Impfstoff für die fünf- bis elfjährigen Kinder EU-weit eine Woche früher ausgeliefert wird", schrieb Spahn auf Twitter. Das habe der Hersteller zugesichert. In Deutschland sollte der Impfstoff bislang ab dem 20. Dezember zu Verfügung stehen.

9.34 Uhr: Fünf Tage nach Sturm: Tausende britische Haushalte weiter ohne Strom

Fünf Tage nach Sturm "Arwen" sind in Großbritannien auch noch Tausende Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten gewesen. Der Sturm hatte am vergangenen Freitag starken Wind, Schnee und Graupelschauer gebracht und damit heftige Zerstörung im Norden Englands und Schottlands angerichtet. In Zehntausenden Haushalten gingen die Lichter aus.

Der Energieversorger Northern Powergrid teilte am Dienstagabend mit, knapp 225.000 der 240.000 betroffenen Kunden seien wieder an die Stromversorgung angeschlossen worden. Insgesamt waren einem Bericht der Nachrichtenagentur PA zufolge aber noch immer 45.000 Menschen ohne Elektrizität.

8.35 Uhr: Umsatz der Einzelhändler im Oktober erneut zurückgegangen

Der Umsatz der Einzelhändler in Deutschland liegt weiter über dem Vorkrisenniveau, ist im Oktober aber erneut zurückgegangen. Im Vergleich zum September betrug das Minus preisbereinigt 0,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Schon im September war der Umsatz verglichen mit dem Vormonat gesunken.

8.27 Uhr: Stiko-Chef Mertens: Tests entdecken auch Omikron-Variante

Die neue Coronavirus-Variante Omikron kann nach den Worten des Vorsitzenden der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, mit den allgemein verwendeten PCR- und Antigentests entdeckt werden. Das sei eine "sehr gute Nachricht", sagte Mertens der "Schwäbischen Zeitung". Für die Omikron-Variante gibt es bereits erste Nachweise in Deutschland. Auf die Frage, was bisher über die neue Variante bekannt sei, sagte Mertens, es seien Beobachtungsstudien nötig. 

8.04 Uhr: Bericht: Großeinsatz der Bundespolizei gegen vietnamesisch-stämmige Schleuser

Bei einem Großeinsatz der Bundespolizei gegen vietnamesisch-stämmige Schleuser sind laut einem Bericht des RBB mehr als 40 Gebäude in Berlin, Brandenburg und Thüringen durchsucht worden. Es gehe um den Verdacht des gewerbsmäßigen Einschleusens von vietnamesischen Frauen und die Vermittlung von sogenannten Scheinvaterschaften in 36 Fällen, berichtete rbb24. 

Mehrere hundert Beamten durchsuchten demnach 38 Objekte in Berlin, je eines in Potsdam und Spremberg sowie eines im thüringischen Sondershausen. Im Zentrum der Ermittlungen steht dem Bericht zufolge eine 52-jährige in Berlin lebende Vietnamesin.

5.15 Uhr: Studie sieht bröckelnde Mittelschicht - Pandemie verstärkt Trend

Die Mittelschicht in Deutschland bröckelt einer Studie zufolge erheblich, besonders der untere Rand ist abstiegsgefährdet. 2018 zählten 64 Prozent der Bevölkerung zur mittleren Einkommensgruppe, was im Vergleich zu 1995 - mit damals 70 Prozent - ein Schrumpfen um sechs Prozentpunkte bedeute. Das geht aus einer Analyse der Bertelsmann Stiftung und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor. Es handele sich um die aktuellsten verfügbaren Daten zu dem komplexen Thema, sagte die Arbeitsmarktexpertin der Stiftung, Natascha Hainbach.

5.03 Uhr: Am Flughafen BER werden nun beide Bahnen genutzt

Gut ein Jahr nach der Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens BER gibt es ab heute erstmals reguläre Flüge von beiden Start- und Landebahnen. Bislang nutzen die Flugzeuge nur eine der Bahnen, zuletzt im monatlichen Wechsel. Grund war der Einbruch der Passagierzahlen in der Corona-Krise.

In den vergangenen Monaten flogen wieder deutlich mehr Passagiere vom neuen Flughafen. Bis März rechnet die Betreiberin mit doppelt so vielen Starts und Landungen als im vergangen Winter. Es werden demnach zwischen 3000 und 4600 im Monat sein.

4.51. Uhr: Regierungskandidat in Honduras gesteht Wahlsieg linker Gegnerin ein

Der Kandidat der konservativen Regierungspartei hat seine Niederlage bei der Präsidentenwahl in Honduras eingestanden. Nasry Asfura von der seit 2010 regierenden Nationalpartei teilte am Dienstag (Ortszeit) mit, er habe seine linke Rivalin Xiomara Castro zu Hause besucht und ihr zum Sieg gratuliert. Er veröffentlichte auf Twitter ein Foto davon, wie sich die beiden Kontrahenten umarmten. Nach der vorherigen Wahl hatte es Betrugsvorwürfe und Unruhen gegeben.

1.46 Uhr: Omikron-Variante erstmals in Lateinamerika nachgewiesen

In Brasilien sind am Dienstag die ersten beiden Fälle mit der neuen Coronavirus-Variante Omikron festgestellt worden. Es könnte sich dabei auch um den ersten Fall in Lateinamerika überhaupt handeln. Proben von zwei Brasilianern, die durch das renommierte Hospital Albert Einstein positiv auf die Omikron-Variante getestet wurden, würden für eine bestätigende Laboranalyse eingeschickt werden, hieß es in einer Mitteilung der brasilianischen Gesundheitsüberwachungsbehörde Anvisa am Dienstag (Ortszeit). Nach Angaben des Nachrichtenportals "G1" handelt es sich um brasilianische Missionare, die in Südafrika leben.

1.33 Uhr: CNN-Moderator Chris Cuomo "auf unbestimmte Zeit" suspendiert

Der CNN-Moderator und Bruder des früheren New Yorker Gouverneurs Andrew Cuomo, Chris Cuomo (51), ist von seinem Arbeitgeber "auf unbestimmte Zeit" suspendiert worden. Die Maßnahme sei eine Reaktion auf die Veröffentlichung neuer Dokumente in Zusammenhang mit den Vorwürfen sexueller Belästigung gegen Andrew Cuomo durch die New Yorker Staatsanwaltschaft, teilte CNN mit. Denen zufolge sei Chris Cuomo enger in die Verteidigung seines Bruders eingebunden gewesen als zunächst bekannt. "Diese Dokumente, in die wir vor ihrer Veröffentlichung nicht eingeweiht waren, werfen ernste Fragen auf", hieß es von einem CNN-Sprecher.

1.01 Uhr: Economist-Ranking: Tel Aviv löst Paris als teuerste Stadt ab

Die israelische Küstenmetropole Tel Aviv ist einer Analyse des britischen "Economist"-Magazins zufolge inzwischen die teuerste von den erfassten Städten weltweit. Sie löst damit die französische Hauptstadt Paris ab, die nun gemeinsam mit Singapur den zweiten Platz belegt. Dahinter folgt den veröffentlichten Daten der Economist Intelligence Unit (EIU) zufolge das Schweizer Finanzzentrum Zürich vor Hongkong und New York.

Berlin rutschte gegenüber dem Ranking vor einem Jahr acht Plätze nach unten auf Rang 50 und ist damit die billigste der sechs im Index erfassten deutschen Städte. Die teuerste ist Frankfurt, das im internationalen Vergleich auf Platz 19 steht. Den letzten Platz in der Studie mit dem Titel "Worldwide Cost of Living (WCOL)" nimmt die syrische Hauptstadt Damaskus ein.

yks DPA AFP

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