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News von heute Schwesig will in Mecklenburg-Vorpommern mit der Linken regieren

Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern
Mecklenburg-Vorpommerns Regierungschefin Manuela Schwesig
© Jens Büttner / DPA
Die News von heute im stern-Ticker.

Inhaltsverzeichnis

Die News von heute im stern-Ticker: 

19.42 Uhr: Schwesig will in Mecklenburg-Vorpommern mit der Linken regieren

Die SPD in Mecklenburg-Vorpommern wechselt nach 15 Jahren ihren Regierungspartner. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, die mit ihrer SPD Ende September die Landtagswahl klar gewonnen hatte, kündigte in Güstrow Koalitionsverhandlungen mit der Partei Die Linke an. Der bislang mitregierenden CDU bleibt somit die Oppositionsrolle.

Von 1998 bis 2006 hatte die SPD im Nordosten bereits mit der PDS/Die Linke als Juniorpartner zusammen regiert. Das seinerzeit von Harald Ringstorff gegen den Willen der Bundes-SPD geschmiedete Bündnis sorgte als erste rot-rote Landesregierung in Deutschland für Diskussionen. Im neuen, 79 Abgeordnete zählenden Parlament verfügt Rot-Rot mit 43 Sitzen über eine tragfähige Mehrheit, 34 Abgeordnete stellt allein die SPD. Am Abend unterrichtete Schwesig zunächst Landesvorstand, Parteirat und die erstarkte Fraktion über den Verlauf der Sondierungen, ehe sie vor die Presse trat. Die Gremien stimmten den Koalitionsgesprächen mit der Linken lait Schwesig einstimmig zu. Die von ihr geleitete Verhandlungsgruppe hatte nach der Wahl Gespräche mit CDU und Linke sowie Grünen und FDP als möglichen Regierungspartnern geführt. Die Vorsitzende der Linksfraktion im Landtag, Simone Oldenburg, sagte, die SPD habe sich "für den Aufbruch und für einen sozialen Schwung in Mecklenburg-Vorpommern entschieden". Die CDU zeigte sich nicht überrascht.

17.51 Uhr: Drohung statt Gratulation: Putin warnt russischen Nobelpreisträger

Russlands Präsident Wladimir Putin hat dem neuen Friedensnobelpreisträger, dem kremlkritischen Journalisten Dmitri Muratow, gedroht und ihn zur Achtsamkeit ermahnt. "Wenn er sich mit dem Nobelpreis wie mit einem Schutzschild bedeckt, um russische Gesetze zu verletzen, dann tut er das bewusst", sagte Putin mit Blick auf den Chefredakteur der Zeitung "Nowaja Gaseta" bei der Russischen Energiewoche in Moskau. "Wenn er russische Gesetze nicht verletzt und keinen Anlass dafür gibt, ihn zum "ausländischen Agenten" zu erklären, dann wird er das auch nicht."

Bei Zuhörern sorgte für Verwunderung, dass Putin nicht gratulierte, sondern drohte. Muratow selbst erklärte später, er werde die Auszeichnung ungeachtet von den Äußerungen des Kremlchefs entgegennehmen. "Der Staat kann tun, was er will, aber wir werden den Preis erhalten, wir werden auf den Preis nicht verzichten", sagte der 59-Jährige der Agentur Interfax.

17.47 Uhr: Israelisches Krankenhaus zum Ziel von Cyberattacke geworden

In Israel ist erstmals ein Krankenhaus zum Ziel einer Cyberattacke mit sogenannter Ransomware geworden. Das Hillel Yaffe Medical Center teilte mit, es sei zur Versorgung der Patienten auf "alternative Systeme" umgestiegen. Der Leiter der staatlichen Cyber-Abwehr, Jigal Unna, sprach bei einer virtuellen Konferenz zu Ransomware-Attacken auf Einladung des US-Sicherheitsrats von einer "größeren" Cyber-Attacke.

Unna erklärte, die Versuche zur Überwindung des Problems seien angelaufen, es sehe jedoch "nicht gut aus". Das Gesundheitsministerium habe die IT der Krankenhäuser des Landes sicherheitshalber auf den neuesten Stand gebracht. Während es in anderen Ländern bereits Cyberangriffe auf Krankenhäuser gegeben habe, sei es in Israel das erste Mal. 

17.23 Uhr: Katze löst Polizeieinsatz aus

Wer war der Übeltäter? Oder genauer gesagt: Welche Katze schleppte eine tote Maus an und legte sie vor eine Wohnungstür? Wegen dieser Frage musste in Stockstadt am Main bei Aschaffenburg die Polizei anrücken. Eine Katze hatte das tote Tier am Dienstag vor eine Wohnungstür eines Mehrfamilienhauses gelegt. Da dort mehrere Haushalte eine Katze halten, entbrannte nach Angaben der Polizei ein heftiger Streit darüber, welche Katze schuld war. Mehrere Hausbewohner gerieten demnach so heftig aneinander, dass eine Polizeistreife kommen und Strafanzeigen wegen Beleidigung aufnehmen musste.

17.18 Uhr: Neuer Ebola-Fall in der DR Kongo: Impfkampagne beginnt

Nach der Registrierung eines neuen Falls der lebensgefährlichen Ebola-Krankheit haben Gesundheitsbehörden in der Demokratischen Republik Kongo mit einer Impfkampagne begonnen. Rund 1000 Dosen der Vakzine seien in die östliche Provinz Nord-Kivu geliefert worden, in der am Samstag eine Infektion gemeldet worden war, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit. Erst im Mai war ein Ausbruch in Nord-Kivu offiziell für beendet erklärt worden. 

Bei dem Patienten handelte es sich um einen zweijährigen Jungen, der am 6. Oktober gestorben war, nachdem er für Ebola typische Krankheitssymptome entwickelte. Der Fall trat nach WHO-Angaben in der Region Butsili in der Nähe der Stadt Beni auf, wo Ebola bereits von 2018 bis 2020 aufgetreten war. Eine Ebola-Infektion führt meist zu hohem Fieber und inneren Blutungen und ist lebensgefährlich. 2014 und 2015 gab es den größten Ausbruch der Krankheit in Westafrika – mit mehr als 11.000 Toten.

17.01 Uhr: "Star Trek"-Schauspieler William Shatner ins All gestartet

Die "Star Trek"-Ikone William Shatner ist erstmals wirklich ins All gestartet. Der 90 Jahre alte kanadische Schauspieler hob am Mittwoch – etwas später als geplant – an Bord einer "New Shepard"-Raumkapsel der Firma Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos von der westtexanischen Wüste aus zu einem rund zehnminütigen All-Ausflug ab. Shatner, der vor allem mit seiner Rolle als "Captain Kirk" auf dem "Raumschiff Enterprise" berühmt wurde, ist damit nun der älteste jemals ins All gereiste Mensch der Raumfahrt-Geschichte.

Gemeinsam mit Shatner sind der frühere Nasa-Ingenieur Chris Boshuizen, der Unternehmer Glen de Vries und die stellvertretende Chefin von Blue Origin, Audrey Powers, gestartet. Es ist der zweite bemannte Flug der Kapsel "New Shepard". Beim ersten Flug im Juli war Bezos selbst mit an Bord, zusammen mit seinem Bruder Mark, einer 82 Jahre alten früheren US-Pilotin und einem 18-jährigen Niederländer.

16.50 Uhr: Hurrikan "Pamela" trifft auf mexikanische Pazifikküste

Hurrikan "Pamela" hat mit heftigen Winden und Regen die mexikanische Pazifikküste erreicht. Der Wirbelsturm traf bei der Gemeinde Dimas, nahe dem Urlaubsort Mazatlán, im nordwestlichen Bundesstaat Sinaloa auf Land, wie das US-Hurrikanzentrum NHC mitteilte. Mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 120 Kilometern pro Stunde erreichte "Pamela" die Küste als ein Hurrikan der Kategorie eins von fünf.

Die Behörden riefen die Bevölkerung dazu auf, Zuhause zu bleiben und sich zu schützen. Mehrere hundert Bewohner gefährdeter Gebiete wurden vom Zivilschutz in Notunterkünfte gebracht. Angaben über Opfer oder Schäden gab es zunächst nicht. Geschäfte blieben geschlossen und der Schulunterricht wurde vorsorglich ausgesetzt.

16.39 Uhr: Polens Vize-Regierungschef plant Rückzug

Der Chef von Polens nationalkonservativer Regierungspartei PiS, Jaroslaw Kaczynski, plant laut einem Medienbericht den Rückzug aus seinem Amt als Vize-Regierungschef. Kaczynski habe bei der Fraktionssitzung der PiS angekündigt, er werde seinen Regierungsposten Anfang kommenden Jahres aufgeben, meldete die Agentur PAP unter Berufung auf die Parteikreise.

Zur Begründung habe der 72-Jährige gesagt, er sei derzeit nur einmal die Woche in der Parteizentrale; dies sei für die Führung nicht ausreichend. Künftig wolle er sich mehr auf die Parteiarbeit konzentrieren. Kaczynski gilt als starker Mann der polnischen Politik. Gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Lech gründete er 2001 die PiS, deren Name "Recht und Gerechtigkeit" bedeutet. 

16.26 Uhr: Mord durch Kobra-Biss: Mann in Indien erhält lebenslange Haftstrafe

Für den Mord an seiner Frau durch den Biss einer Kobra ist ein Mann in Indien zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der 28-Jährige habe seine Frau im Schlaf von der hochgiftigen Schlange beißen lassen, hieß es laut Medienberichten in dem Urteil. Der Richter habe zweimal lebenslänglich verhängt, weil der Angeklagte zuvor bereits versucht habe, die 25-Jährige mithilfe einer Kettenviper zu töten, berichtete das Portal "Live Law". Die Staatsanwaltschaft hatte die Todesstrafe gefordert.

Der Mann war den Berichten zufolge im vergangenen Jahr im südlichen Bundesstaat Kerala festgenommen worden. Die Familie des Opfers habe ihn beschuldigt, sie zuvor wegen einer Mitgift unter Druck gesetzt zu haben. Die Ermittlungen hätten ergeben, dass der Beschuldigte die giftigen Reptilien von einem Schlangenbeschwörer geliehen habe. Bei der Vernehmung habe der Mann gestanden.

16.10 Uhr: Vergleich im Streit um Rettungskosten: Pilot muss weniger zahlen

Im Streit um Rettungskosten für einen abgestürzten Drachenflieger haben sich Kläger und die Stadt Porta Westfalica auf einen Vergleich geeinigt. Der Sportflieger muss mit 2750 Euro nur einen Teil der ursprünglich berechneten Kosten bezahlen, wie eine Sprecherin des Verwaltungsgerichts Minden in Nordrhein-Westfalen mitteilte.

Der Pilot des Drachenfliegers war im August 2016 im Wiehengebirge von Höhenrettern der Feuerwehr aus einem Baum gerettet worden. Er hatte sich gegen die Berechnung von Kosten gewehrt, da er keine Begründung erkennen konnte. So musste die Stadt einräumen, dass der Einsatz eines Löschfahrzeugs mit einer Besetzung von sechs Einsatzkräften wohl nicht nötig gewesen wäre. Dass er laut NRW-Feuerwehrgesetz als Betreiber eines Fluggerätes zur Zahlung von Rettungskosten verpflichtet ist, hatte der Pilot nicht bestritten.

15.56 Uhr: Anhörung im Fall der Missbrauchsanklage gegen Prinz Andrew verschoben

Eine Anhörung wegen der Missbrauchsvorwürfe gegen den britischen Prinzen Andrew (61) ist verschoben worden. Das teilte das Gericht in New York auf Anfrage mit. Die Anwälte der beiden Konfliktparteien sollen nun am 3. November zusammenkommen.

Es handelt sich um ein Treffen zu Planungszwecken. Die US-Amerikanerin Virginia Giuffre wirft dem Sohn der Queen vor, sie vor gut 20 Jahren als 17-Jährige mehrmals sexuell missbraucht zu haben. Die Zivilklage steht im Zusammenhang mit dem Missbrauchsskandal um den inzwischen gestorbenen US-Multimillionär Jeffrey Epstein.

15.41 Uhr: Achtjährige Julia einen Tag nach der Rettung aus Klinik entlassen

Die acht Jahre alte Julia ist einen Tag nach ihrer Rettung im Grenzgebiet von Tschechien wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. Das Mädchen aus Berlin war fast zwei Tage lang nach einem Familienausflug verschollen, am Dienstag hatte ein tschechischer Förster das Kind entdeckt. Danach wurde das Kind nach Angaben des Polizeipräsidiums in Regensburg in eine Klinik in Deutschland gebracht worden.

"Bis auf einen leichten Kratzer am Bein war das Kind unverletzt", sagte Polizeisprecher Florian Beck. Das unterkühlte Mädchen sei langsam wieder aufgewärmt worden. In den Mittagsstunden habe Julia das Krankenhaus in Begleitung von Familienangehörigen wieder gesund verlassen können.

15.26 Uhr: Merkel führt "Abschiedsgespräch" mit Chinas Staatschef Xi

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich per Videoschalte von dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping verabschiedet. Themen des "Abschiedsgesprächs" seien unter anderem der Klimaschutz, der Kampf gegen die Corona-Pandemie und die Menschenrechte gewesen, teilte die Bundesregierung mit. 

Auch über das Investitionsabkommen der EU mit China sowie den Gipfel der G20-Staatengruppe Ende Oktober in Rom sprachen die scheidende Kanzlerin und Xi demnach. Beide Seiten hätten außerdem die Bedeutung des 50. Jahrestags der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und China im kommenden Jahr hervorgehoben. 

15.12 Uhr: Freisprüche nach Einsturz von Kölner Stadtarchiv aufgehoben

Mehr als zwölf Jahre nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs mit zwei Toten hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe die Freisprüche von zwei Bauleitern aufgehoben. Damit wird der Mammutprozess um die Katastrophe vom 3. März 2009 in Teilen wieder aufgerollt. Eine andere Kammer des Landgerichts Köln muss nun neu entscheiden. Die Männer waren im Oktober 2018 vom Landgericht Köln vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freigesprochen worden.

15.03 Uhr: Mehrere Verletzte bei Zusammenstößen im Norden des Kosovo

Bei Zusammenstößen im Norden des Kosovo sind mehrere Polizisten und serbische Zivilisten verletzt worden. Die Polizei des Kosovo setzte bei einem Einsatz gegen Schmuggler nach Angaben aus Polizeikreisen und von Krankenhäusern Tränengas ein. Laut Polizei wurden acht Menschen festgenommen. Erst vor zwei Wochen war zwischen Serbien und dem Kosovo ein Abkommen geschlossen worden, um die schwersten Spannungen an der Grenze seit mehreren Jahren beizulegen.

Ein Serbe wurde den Angaben zufolge durch einen Schuss schwer verletzt. Andere serbische Zivilisten seien durch Steinwürfe verletzt worden, sagte der Leiter des Krankenhauses von Mitrovica, Zlatan Elek. Laut einer Erklärung der Polizei des Kosovo wurden sechs Polizisten verletzt. Im Norden des Kosovo lebt eine serbische Minderheit, die Stadt Mitrovica ist zwischen Kosovaren und Serben geteilt.

14.49 Uhr: Aktive von Fridays for Future legen Einspruch gegen Bundestagswahl ein

Junge Aktive der Klimaschutzbewegung Fridays for Future haben Wahleinspruch gegen die Bundestagswahl eingelegt. Diese sei undemokratisch gewesen, weil Millionen Deutsche unter 18 Jahren kein Wahlrecht besaßen, begründeten sie ihr Vorgehen. Der Einspruch wird unterstützt von der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen.

Der Einspruch wurde dem Vorsitzenden des Wahlprüfungsausschusses, dem CDU-Bundestagsabgeordneten Patrick Sensburg, übergeben. Das Gremium muss sich nun damit befassen. 

14.39 Uhr: Münchner Terror-Prozess: Jennifer W. erhebt Vorwürfe gegen Gericht

Im Prozess gegen eine IS-Rückkehrerin und mutmaßliche Terroristin vor dem Oberlandesgericht München hat die Angeklagte Jennifer W. schwere Vorwürfe erhoben. "Der vielzitierte Satz "Im Zweifel für den Angeklagten" kam in meinem Fall nicht zum Tragen", sagte die 30-Jährige  in ihrem Schlusswort.

An ihr solle offenbar ein Exempel statuiert werden für alles Unrecht, das unter der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) geschehen sei. Die Frau aus Lohne in Niedersachsen bestritt insbesondere, für den Tod einer fünfjährigen Jesidin im Sommer 2015 im Irak verantwortlich zu sein, die als Sklavin festgehalten wurde. Das Urteil wird am 25. Oktober erwartet.

14.01 Uhr: Russland strebt CO2-Neutralität bis zum Jahr 2060 an

Russland strebt bis zum Jahr 2060 die sogenannte Kohlendioxid-Neutralität an. Seine Regierung habe als "konkretes Ziel" festgelegt, die Neutralität bis "spätestens" 2060 zu erreichen, sagte Präsident Wladimir Putin zur Eröffnung eines Energieforums in Moskau. Kohlendioxid-Neutralität bedeutet, dass ein Land nicht mehr Mengen dieses klimaschädlichen Gases ausstößt als durch Wälder und andere natürliche Speicher ausgeglichen werden kann.

13.16 Uhr: Fahrerin verunglückt auf wegen Flutschäden gesperrter Autobahn 1

Ungewöhnlicher Unfall auf der Autobahn 1 bei Erftstadt-Blessem (Nordrhein-Westfalen): Eine Frau ist auf der nach der Flutkatastrophe gesperrten Strecke verunglückt und ungebremst in den Sandhaufen einer Baustelle gefahren. Nach ersten Erkenntnissen war sie ihrem Navi-Gerät gefolgt und hatte die Absperrungen umfahren, so die Polizei. Die 61-Jährige sei schwer verletzt worden.

Beamte hatten die Frau, die kein Handy dabei hatte, nach etwa 90 Minuten zufällig an der Unfallstelle entdeckt. Durch die Flutkatastrophe im Sommer waren Teile der damals bereits gesperrten Autobahn eingebrochen und in die Erft gestürzt. 

12.48 Uhr: Franziskus ebnet Weg für Seligsprechung von Papst Johannes Paul I.

Papst Franziskus hat den Weg für eine Seligsprechung von Papst Johannes Paul I. frei gemacht. Das Oberhaupt der katholischen Kirche veranlasste dafür, ein Wunder anerkennen zu lassen, wie aus einer Mitteilung des Heiligen Stuhls hervorging. Dem Medienportal "Vatican News" zufolge hatte ein todkrankes Mädchen in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires im Jahr 2011 den verstorbenen Papst angerufen und wurde daraufhin geheilt. Die Initiative sei von einem Pfarrer ausgegangen. Ein Wunder ist Voraussetzung für eine Seligsprechung.

News von heute: Schwesig will in Mecklenburg-Vorpommern mit der Linken regieren

12.29 Uhr: Gesundheitsministerium gegen Legalisierung von Cannabis

Das Bundesgesundheitsministerium spricht sich weiter gegen eine Legalisierung von Cannabis aus. Das machte ein Sprecher von Minister Jens Spahn (CDU) in Berlin deutlich. Bei Cannabis handle es sich um eine gefährliche Substanz, eine Legalisierung sei daher nicht angezeigt, sagte er. In bestimmten medizinischen Fällen könne die Verwendung von Cannabis helfen.

12.26 Uhr: Bericht: Erste Hilfen aus Bund-Länder-Fonds in Rheinland-Pfalz ausgezahlt

Drei Monate nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz hat die Landesregierung die ersten Mittel aus dem Bund-Länder-Hilfsfonds ausgezahlt. "Es wurden über 8300 Anträge gestellt, 2000 schon fertig bewilligt und am Montag sind die ersten Gelder ausgezahlt worden", sagte die rheinland-pfälzische Umweltministerin Anne Spiegel (Grüne) im Radio des Südwestrundfunks. 

Hilfen für zerstörten Hausrat könnten deutlich schneller genehmigt werden als für ganze Gebäude oder Grundstücke. "Hier arbeiten alle mit Hochdruck, um genau das so schnell wie möglich alles hinzukriegen", sagte Spiegel.

12.16 Uhr: Geplatzter Lastwagenreifen beschädigt 28 Fahrzeuge auf Autobahn in Hessen

Ein geplatzter Lastwagenreifen hat auf der Autobahn 7 in Osthessen 28 Fahrzeuge beschädigt. Wie die Polizei Fulda mitteilte, platzte am späten Dienstagabend an einer Baustelle ein Reifen eines Lastwagen-Anhängers. Nachfolgende Fahrzeuge konnten nicht mehr rechtzeitig ausweichen, nach Schätzungen der Polizei entstand ein Sachschaden von mehr als 70.000 Euro. Mehrere Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, verletzt wurde niemand.

12.14 Uhr: 13.800 Euro im Monat - Woelki bekommt während Auszeit volles Gehalt

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki erhält während seiner Auszeit weiter sein volles Monatsgehalt von fast 13.800 Euro. "Eine geistliche Auszeit ist kein Urlaub", teilte das Erzbistum Köln auf Anfrage mit. "Der Erzbischof ist weiterhin im Amt." Somit erhalte er während seiner bis Anfang März dauernden Auszeit seine vollen Bezüge nach der Beamtenbesoldungsgruppe B10, was dem Gehalt eines Oberbürgermeisters entspreche. "Einen erheblichen Teil davon" wolle Woelki für Missbrauchsopfer spenden. Zuvor hatten der "Kölner Stadt-Anzeiger" und der WDR berichtet.

12 Uhr: Mehr als 57 Millionen Menschen mindestens einmal geimpft

Die Impfquote steigt langsam weiter an. In Deutschland sind nun 65,4 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Am Vortag lag die Quote bei 65,3 Prozent. Die Quote unter den Erwachsenen liegt bei 76 Prozent. Mindestens einmal gegen das Virus geimpft sind demnach 68,6 Prozent aller Bürger und Bürgerinnen sowie 79,4 Prozent der Erwachsenen. Mehr als 54 Millionen Menschen sind nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums vollständig geimpft, mehr als 57 Millionen sind mindestens einmal geimpft.

Unter den Kindern und Jugendlichen von 12 bis 17 Jahren haben inzwischen 43,5 Prozent mindestens eine erste Spritze bekommen, 37,5 Prozent sind vollständig geimpft.

11.42 Uhr: Australier stiehlt offenbar Peilsender von Hai und löst Fehlalarme aus

Ein Mann in Australien soll den Peilsender eines Weißen Hais gestohlen und damit eine Reihe von Hai-Fehlalarmen ausgelöst haben. Die Polizei in der Stadt Albany beschuldigte den 48-Jährigen des Diebstahls einer "akustischen Überwachungsmarke", wie sie zur Beobachtung von Weißen Haien vor der Küste verwendet wird. Der Beschuldigte muss sich am 4. November vor Gericht verantworten.

Haie, die einen solchen Peilsender tragen, lösen einen Alarm aus, wenn sie in die Reichweite von bestimmten Empfänger-Geräten schwimmen. An der Küste des Bundesstaats West Australia sind 34 solcher Empfänger angebracht, um die Bürger rechtzeitig vor der drohenden Gefahr zu warnen.

11.41 Uhr: Osnabrücker Staatsanwaltschaft zerschlägt illegalen Pay-TV-Ring

Die Osnabrücker Staatsanwaltschaft hat einen Ring um eine illegale Pay-TV-Internetplattform zerschlagen. Nach über einjähriger Ermittlungsdauer konnten zehn Beschuldigte einschließlich dem 34-jährigen mutmaßlichen Kopf der Bande ausgemacht werden, wie die Behörde mitteilte. Der entstandene Schaden liegt demnach bei über 1,3 Millionen Euro.

Es bestehe der konkrete Verdacht, dass die Beschuldigten gemeinsam über einen oder mehrere angemietete Server illegales Internetfernsehen, insbesondere Pay-TV Inhalte des Senders Sky Deutschland, an Endkunden verkauft haben. Der Polizei sind demnach über 1300 solcher Fälle bekannt. Eine Anzeige des Pay-TV-Anbieters habe den Fall dann ins Rollen gebracht.

11.38 Uhr: Haftstrafen gegen linke Aktivisten wegen gefährlicher Körperverletzung

Das Landgericht Stuttgart hat zwei linke Aktivisten wegen gefährlicher Körperverletzung von Teilnehmern einer Querdenker-Demonstration zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Die Kammer verhängte Haftstrafen von vier Jahren und sechs Monaten sowie fünf Jahren und sechs Monaten gegen die beiden 21- und 26-jährigen Angeklagten wegen gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruch in einem besonders schweren Fall.

Die Jugendkammer des Landgerichts sah es als erwiesen an, dass die Männern im Mai vergangenen Jahres am Rande einer Querdenker-Demo in Stuttgart zwei Männer angegriffen und so schwer verletzt haben, dass einer der Angegriffenen lebensgefährlich verletzt wurde und mehrere Wochen im Koma lag. Der Zweite ist nach Schlägen auf Kopf und Gesicht auf einem Auge fast blind, ein dritter Mann erlitt eine Gehirnerschütterung.

11.05 Uhr: Österreich: Opposition kündigt neuen U-Ausschuss zu Korruption an

In Österreich haben sich die Oppositionsparteien auf einen neuen Untersuchungsausschuss zu den Korruptionsermittlungen gegen die regierende ÖVP geeinigt. Vertreter von SPÖ, rechter FPÖ und liberalen Neos wollen am Mittag das gemeinsame Verlangen erläutern. Nach bisherigen Äußerungen sollen die parlamentarischen Ermittlungen die aktuelle Korruptionsvorwürfe gegen Ex-Kanzler Sebastian Kurz und sein Team sowie die bekannt gewordenen Chatnachrichten behandeln.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen insgesamt zehn Verdächtige wegen des Verdachts der Untreue, Bestechung und Bestechlichkeit. Das Team um Kurz, der am Samstag zurückgetreten ist, soll den politischen Aufstieg des 35-Jährigen auch durch aus Steuergeldern bezahlte geschönte Umfragen organisiert haben. Kurz bestreitet die Vorwürfe.

11.01 Uhr: Spaniens Regierungschef reist zum vierten Mal auf Vulkaninsel

Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez wird zu seinem vierten Besuch auf der Vulkaninsel La Palma erwartet, wo die Lava immer größere Zerstörungen anrichtete. Er wolle sich vor Ort ein Bild von der sich verschlechternden Lage machen und die Behörden und die Bewohner der Insel der Solidarität des ganzen Landes versichern, berichteten spanische Medien unter Berufung auf die Regierung.

Am Vortag waren 800 weitere Bewohner der betroffenen Gebiete unterhalb des Vulkans in der Cumbre Vieja aufgefordert worden, ihre Häuser wegen herannahender bis zu 1200 Grad heißer Lava zu räumen. Damit stieg die Zahl der Menschen, die sich seit dem Beginn des ersten Ausbruchs des Vulkans (19. September) seit 50 Jahren in Sicherheit bringen mussten, auf etwa 7000, wie der staatliche TV-Sender RTVE berichtete.

10.58 Uhr: Polen plant Bau von "solider Barriere" an seiner Grenze zu Belarus

Polen will seine Grenze zu Belarus dauerhaft befestigen. Hintergrund ist der wachsende Andrang von Migranten aus Krisengebieten, die über Belarus illegal in die EU einreisen wollen. Geplant sei der Bau einer "soliden, hohen Barriere, die mit einem Überwachungssystem und Bewegungsmeldern" ausgerüstet werde, sagte Innenminister Mariusz Kaminski über das Projekt, das die Regierung am Dienstagabend verabschiedet hat. Es muss nun noch vom Parlament gebilligt werden. Dort hat die nationalkonservative Regierungspartei PiS zwar keine Mehrheit mehr, ein positives Votum ist aber dennoch wahrscheinlich.

10.25 Uhr: Antisemitismus-Vorwürfe gegen Hotel: Ofarim hat Anzeige erstattet

Nach den Antisemitismus-Vorwürfen gegen einen Mitarbeiter eines Leipziger Hotels hat der Musiker Gil Ofarim Anzeige in München erstattet. Ermittler der sächsischen Polizei waren dafür am Dienstag in der bayerischen Landeshauptstadt und vernahmen Ofarim, wie die Leipziger Polizei mitteilte. Details zu den Anzeigeninhalten nannte der Sprecher nicht. Die Ermittlungen führt demnach die Kriminalpolizei Leipzig in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft.

Ofarim hatte in der vergangenen Woche in einem Video geschildert, dass ihn ein Hotelmitarbeiter aufgefordert habe, seine Kette mit Davidstern abzunehmen. Ofarim ist der Sohn des israelischen Musikers Abi Ofarim (1937-2018) und in Deutschland aufgewachsen.

9.59 Uhr: Mehr als halbe Million Euro Schaden an entgleister Regionalbahn in Franken

Bei der Einfahrt in den Bahnhof Nördlingen ist eine Regionalbahn entgleist. An dem Fuggerexpress sei bei dem Unfall am Dienstag ein Sachschaden von mindestens 500.000 Euro entstanden, teilte die Bundespolizei in Nürnberg mit. Der Zug entgleiste demnach auf einer Einfahrtweiche; von den 15 Fahrgästen wurde niemand verletzt, auch der Lokführer blieb unverletzt. In einem Ermittlungsverfahren soll nun die genaue Unfallursache geklärt werden.

9.59 Uhr: Katastrophenschutz-Präsident erwartet Warnsystem Cell Broadcast ab Herbst 2022

Der Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Armin Schuster, erwartet die Einführung des Warnsystems "Cell Broadcast" nicht vor Herbst nächsten Jahres. "Wenn man ein bisschen Druck macht, kann man es bis zum dritten Quartal 2022 schaffen", sagte Schuster im Radioprogramm SWR Aktuell. 

Das Warnsystem soll es ermöglichen, an alle Handys in der Funkzelle eines Katastrophengebiets eine Textnachricht zu verschicken, auch ohne die jeweilige Rufnummer des Empfängers zu kennen.

9.43 Uhr: Fälle von Havanna-Syndrom auch in US-Botschaft in Kolumbien

Auch in der US-Botschaft in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá sind Fälle des sogenannten Havanna-Syndroms aufgetreten. Kolumbiens Präsident Ivan Duque bestätigte einen entsprechenden Bericht des "Wall Street Journal".

Demzufolge sind in mindestens fünf Familien, die mit der Botschaft in Kolumbien in Verbindung stehen, Symptome der mysteriösen Krankheit aufgetreten. Die US-Vertretung in Bogotá ist eine der größten der Welt. Neben Berufsdiplomaten und Personal sind auch zahlreiche Geheimdienstagenten und Beamten der Drogenbekämpfungsbehörde dort stationiert.

9.36 Uhr: Guinness Buch kürt Türkin zur größten Frau der Welt

Rumeysa Gelgi ist mit 215,16 Zentimetern offiziell die größte lebende Frau der Welt. Das Guinness Buch der Rekorde sprach der 24 Jahren alten Türkin den Weltrekord zu. Ein Grund für ihre Rekordgröße ist das sogenannte Weaver-Syndrom, das zu erheblichem Wachstum führt. Die junge Frau nutzt meistens einen Rollstuhl, kann aber auch mithilfe eines Rollators gehen.

Bereits 2014 wurde Gelgi aus der nordanatolischen Kleinstadt Safranbolu im Guinness Buch geführt - damals als größter lebender Teenager der Welt. Seitdem nutzt sie die Aufmerksamkeit, um sich für andere Menschen mit seltenen Erkrankungen einzusetzen.

9.13 Uhr: Fahrermangel: Britische Häfen beklagen Container-Rückstau

Kurz vor Beginn des wichtigen Weihnachtsgeschäfts klagen britische Häfen über einen Rückstau. Containerschiffe würden umgeleitet oder müssten tagelang auf See auf die Einfahrt warten, berichteten britische Medien. Unternehmen fürchten, dass es deshalb zu Verzögerungen etwa bei der Lieferung von Spielzeug und elektronischen Gütern kommen könnte. Dass etliche Container auf die Abholung warten, liegt auch an dem eklatanten Mangel an Lastwagenfahrern. Deshalb kann die Ladung nicht ins Hinterland transportiert werden. Zu dem seit Monaten bekannten Problem komme nun die übliche Zunahme durch das anlaufende Weihnachtsgeschäft hinzu, hatte der Verband British Ports Association kürzlich mitgeteilt.

8.44 Uhr: USA wollen Landgrenzen mit Kanada und Mexiko für Geimpfte öffnen

Die US-Regierung will Einreisebeschränkungen an den Landgrenzen zu Kanada und Mexiko für Corona-Geimpfte aufheben. Die Lockerungen sollten im November greifen und auch für Fährüberfahrten gelten, teilte das Heimatschutzministerium mit. Wer einen vollständigen Impfschutz gegen das Coronavirus nachweise, könne damit auch zu nicht-notwendigen Zwecken in die USA einreisen, etwa dem Besuch von Freunden und Familie oder für Tourismus.

8.15 Uhr: Waffenarsenal in Aldenhoven bei Düren gefunden

Ein Postpaket mit Schalldämpfern hat die Fahnder auf die Spur gebracht, bei einer Razzia in Aldenhoven im Kreis Düren haben sie ein Waffenlager entdeckt. Die Ermittlungen richteten sich gegen einen 32-Jährigen wegen Verstoßes gegen das Außenwirtschaftsgesetz, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt.

Der Zoll habe ein Paket mit Schalldämpfern abgefangen, das der 32-Jährige aufgegeben haben soll. Deswegen habe man ein Verfahren eingeleitet und einen Durchsuchungsbeschluss erwirkt.

8.01 Uhr: Apple muss wegen Chipmangels Produktionsziel fürs iPhone 13 senken

Der US-Technologiekonzern Apple muss laut einem Medienbericht wegen des weltweiten Chipmangels sein Produktionsziel für das iPhone 13 senken. Apple wollte bis Ende des Jahres 90 Millionen Geräte herstellen, muss sich nun aber mit 80 Millionen zufrieden geben, wie die Finanznachrichtenagentur Bloomberg berichtete. Die Zulieferer Broadcom und Texas Instruments könnten nicht genügend Halbleiter liefern.

7.54 Uhr: Europäische Unternehmen leiden zunehmend unter Energiemangel in China

Europäische Unternehmen leiden in China zunehmend unter der Energieknappheit und deswegen angeordneten Stilllegungen von Betrieben in vielen Regionen des Landes. Die Probleme dürften sich mit der bevorstehenden Heizperiode verschärfen und eine Weile andauen, warnte der Vorsitzende der EU-Handelskammer in China, Jörg Wuttke vor Journalisten in Peking.

China deckt zwei Drittel seines Energiebedarfs mit Kohle. Doch wurden auch Importe um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr reduziert und Kohlegruben aus Sicherheitsgründen geschlossen. Die Kohlepreise verdreifachten sich zum Teil, was Kraftwerke nicht mehr bezahlen können.

18.000 Kilometer: Mann will nach China reiten – und plant dafür zweieinhalb Jahre ein

7.49 Uhr: Englischer Fußballverband untersucht Zusammenstöße mit Ungarn-Fans

Nach den Zusammenstößen zwischen ungarischen Fans und der Polizei während des WM-Qualifikationsspiels von England gegen Ungarn (1:1) will der englische Fußballverband den Vorfall untersuchen und dem Weltverband FIFA melden. Dem ungarischen Verband droht damit eine erneute Strafe. 

In der Anfangsphase der Partie am Dienstagabend im Londoner Wembley-Stadion waren Dutzende Einsatzkräfte auf den Tribünen mit Gästefans aneinandergerieten. Die Polizei setzte Schlagstöcke gegen die Zuschauer ein. Kurz nach Beginn des Spiels hätten Beamte die Tribüne betreten, um einen Zuschauer wegen eines rassistischen Vorfalls zu verhaften, hieß es in einer Polizeimitteilung. Daraufhin habe es Unruhe gegeben, an der andere Zuschauer beteiligt waren.

7.24 Uhr: Demonstranten in Guatemala wollen Kolumbus-Statue stürzen

Bei Demonstrationen gegen den Kolumbus-Tag haben Protestierende in Guatemala versucht, eine Statue zu Ehren des Entdeckers umzustürzen. Rund Tausend Menschen beteiligten sich an einem Protestmarsch durch ein Reichenviertel im Süden der Hauptstadt. Auch eine Statue des ehemaligen guatemaltekischen Präsidenten José María Reyna, der Ende des 19. Jahrhunderts regiert hatte, wurde dabei beschädigt.

6 Uhr: Bundespolizei: 4300 Migranten über die Belarus-Route seit August

Auf der neuen Fluchtroute über Belarus und Polen sind nach Angaben der Bundespolizei seit August bereits mehr als 4300 Menschen unerlaubt nach Deutschland eingereist. Sie stammten vorrangig aus dem Irak sowie aus Syrien, Jemen und Iran, erklärte die Bundespolizei der Deutschen Presse-Agentur. Betroffen sind die Bundesländer Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern.

5.13 Uhr: RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz auf 65,4 gefallen

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 65,4 gefallen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen eines Tages 11.903 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. 

5.01 Uhr: 53 rechtsextreme Verdachtsfälle bei Polizei in NRW bestätigt

Rund ein Jahr nach Bekanntwerden rechtsextremer Verdachtsfälle bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen hat sich dieser Verdacht in 53 Fällen bestätigt. Das hat das Innenministerium in Düsseldorf auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitgeteilt. Die Fälle seien bereits abschließend geprüft und geahndet worden.

Bei 84 Hinweisen habe sich der Verdacht nicht bestätigt, hieß es nun in einer aktuellen Bilanz. Sie seien ebenfalls abschließend geprüft worden. Bei 138 verbliebenen Hinweisen dauert die Prüfung noch an. Seit 2017 bis Ende September diesen Jahres hatten die nordrhein-westfälischen Polizeibehörden 275 Verdachtsfälle gemeldet.

3.25 Uhr: Ex-Verteidigungsminister Venezuelas stirbt in Gefängnis nach Corona-Infektion

Ein venezolanischer General und früherer Anhänger von Ex-Präsident Hugo Chávez ist im Gefängnis nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. "Wir bedauern den Tod von Raúl Isaías Baduel", teilte Generalstaatsanwalt Tarek Saab beim Onlinedienst Twitter mit. Baduel war einer der bekanntesten politischen Gefangenen des Landes und hatte unter dem ehemaligen Staatschef als Verteidigungsminister gearbeitet, bevor er sich mit Chávez überwarf.

2.47 Uhr: Kubanische Opposition will trotz Verbots der Regierung im November demonstrieren

Die kubanische Opposition hat trotz eines Verbots der Regierung angekündigt, an den landesweiten Protesten Mitte November festhalten zu wollen. In einer Erklärung beim Onlinedienst Facebook teilten die Organisatoren mit, am 15. November "zivil und friedlich" für ihre Rechte auf die Straße zu gehen. Zuvor hatte die Regierung die Proteste untersagt, weil sie klar die Absicht hätten, "einen Wechsel im politischen System Kubas herbeizuführen". 

2 Uhr: Lauterbach für Legalisierung von Cannabis

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat sich dafür ausgesprochen, in einem möglichen Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP eine Legalisierung von Cannabis festzuschreiben. In einem Interview der "Rheinischen Post" plädierte er dafür, eine kontrollierte Abgabe an Erwachsene zu erlauben, um dem Handel von mit Heroin versetztem Cannabis einen Riegel vorzuschieben.

"Jahrelang habe ich eine Cannabis-Legalisierung abgelehnt. Mittlerweile komme ich als Arzt aber zu einem anderen Schluss", sagte Lauterbach. Mit einer Legalisierung von Cannabis ließe sich der Handel mit verunreinigtem Haschisch unterbinden, sagte der SPD-Politiker.

1.46 Uhr: US-Repräsentantenhaus stimmt Erhöhung der Schuldengrenze zu

Mit der Zustimmung des Repräsentantenhauses zu einer Erhöhung der Schuldenobergrenze ist ein drohender Zahlungsausfall der US-Regierung vorübergehend abgewendet. Die Parlamentskammer schloss sich mit der Mehrheit der Demokraten einer entsprechenden Vorlage des Senats aus der vergangenen Woche an. Damit soll die Schuldengrenze um 480 Milliarden US-Dollar (knapp 416 Milliarden Euro) erhöht werden, um der Regierung zumindest bis Anfang Dezember finanziellen Spielraum zu geben. US-Präsident Joe Biden muss das Gesetz noch unterzeichnen.

yks DPA AFP

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