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Havarie eines Frachters Mauritius kämpft gegen Ölkatastrophe

Sehen Sie im Video: Nach Havarie eines Frachters – Mauritius kämpft gegen Ölkatastrophe.




Für die Menschen auf Mauritius ist es ein Rennen gegen die Uhr. Mit selbst gebastelten Barrieren versuchen sie, das Öl aus dem vor der Insel havarierten Frachter aufzuhalten. Das Schiff war vor der Insel auf ein Riff gefahren. Es wird geschätzt, dass bereits 1000 Tonnen Öl ins Wasser gelaufen sind. Der Frachter hatte rund 4000 Tonnen Treibstoff an Bord. Umweltschützer befürchten, dass die Ölkatastrophe verheerende Auswirkungen auf die Meeresökologie haben könnte. Die handgemachten Ölbarrieren bestehen aus Zuckerrohrblättern, langen Grashalmen, Stroh, Menschenhaaren und Wolldecken. Hunderte Barrieren wurden mit Fischerbooten aufs Wasser gebracht. Dickflüssiges Öl wird ans Ufer gespült. Einige Strände mussten schon komplett abgesperrt werden. Zwei Tanker sind dabei, den Treibstoff aus dem havarierten Schiff abzupumpen, der noch an Bord ist. Die Zeit drängt, es besteht die Gefahr, dass der Frachter womöglich auseinanderbricht. Starker Wind und hohe Wellen erschweren die Bergungsarbeiten. Wie stark die Korallenriffe schon beschädigt sind und wie viel der Flora und Fauna schon beeinträchtigt sind, steht noch nicht fest. Die Regierung spricht bereits vom schlimmsten ökologischen Desaster, das Mauritius je gesehen hat.
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Mit selbst gebastelten Barrieren versuchen die Menschen auf Mauritius, Öl aus einem havarierten Frachters aufzuhalten. 1000 Tonnen Öl sollen bereits ins Wasser gelaufen sein.

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