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Australien Tierretter müssen aufgeben: 350 gestrandete Wale sterben vor Tasmanien

Sehen Sie im Video: 350 gestrandete Grindwale vor Australien sind nicht zu retten.


Nach etwa einer Woche mussten die australischen Behörden ihre Rettungsversuche für die Verbliebenen gestrandeten Grindwale am Samstag einstellen, da es keine Aussicht mehr auf Überleben gab. Nun geht es darum, die Kadaver der verendeten Tiere zu entsorgen. Vor der Küste Tasmaniens waren Anfang der Woche insgesamt rund 470 Tiere gestrandet, von denen mit größter Mühe über Einhundert wieder zurück ins offene Meer geschleppt werden konnten. Rettungsschwimmer Julian Moore beschrieb am Samstag, was er während seiner freiwilligen Arbeit an den Tagen zuvor erlebt hat: "Den Walen hat es nichts ausgemacht, dass wir um sie herum aktiv waren. Sie wirkten absolut nicht beunruhigt. Wir haben gemerkt, dass sie ganz offensichtlich miteinander kommunizierten. Und man konnte ganz klar hören, wie sie sich miteinander unterhalten haben." In den kommenden Tagen stehen schwierige Arbeiten an. Nach Aussage der australischen Regierung geht es darum, rund 350 verstorbene Wale auf hoher See zu entsorgen. Da man nicht alle toten Tiere gleichzeitig transportieren könne, würden nun erstmal mehrere Gruppen eingezäunt. Denn so würden sie vor dem Transport vor Haien und anderen Raubtieren geschützt.
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Vor der Küste Tasmaniens haben die Tierretter ihren Kampf für die gestrandeten Grindwale eingestellt. Nun müssen die toten Tiere entsorgt werden.

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