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+++ Ticker +++

News des Wochenendes: 27-Jähriger nach Festnahme von Polizeibus überrollt

Robbe löst Großeinsatz auf er Elbe aus +++ Söder: Bayern steigt aus Nationalem Bildungsrat aus +++ Schweiz: Autofahrer mit 169 km/h geblitzt – dann rast er gegen Hauswand +++ Russland: Herzinfarkt in der Luft – Co-Pilot stirbt nach Landung +++ Die Nachrichten des Wochenendes im stern-Ticker.

News von heute: Ein Polizist steht neben einem Einsatzwagen mi Blaulicht

Nach der Festnahme wegen einer Kneipenschlägerei ist in München ein 27-Jähriger von einem Polizeibus überrollt worden und gestorben (Symbolfoto)

DPA

+++ 20.15 Uhr: Prognosen: Iohannis gewinnt Präsidentenwahl in Rumänien deutlich +++

Klaus Iohannis bleibt Prognosen zufolge Staatspräsident in Rumänien. Er erhielt laut Wählerbefragung des Meinungsforschungsinstituts Ires 66,50 Prozent der Stimmen und lag damit deutlich vor seiner sozialdemokratischen Gegenkandidatin Viorica Dancila, die auf 33,50 Prozent kam.

+++ 19.30 Uhr: UN-Mitarbeiter bei Anschlag in Kabul getötet +++

Bei einem Angriff auf ein UN-Fahrzeug in der afghanischen Hauptstadt Kabul ist ein Mitarbeiter der Organisation getötet worden, zwei weitere wurden verletzt. Das bestätigte die UN-Mission in Afghanistan (Unama). Details über die Identität des getöteten internationalen Mitarbeiters sowie der Verletzten - ein weiterer internationaler und ein afghanischer Mitarbeiter - wolle man zunächst nicht veröffentlichten. Bisher bekannte sich niemand zu dem Angriff. In der Vergangenheit haben die militant-islamistischen Taliban sowie die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) regelmäßig Anschläge in Kabul für sich reklamiert.

+++ 17.21 Uhr: Duterte entlässt Vizepräsidentin Robredo aus Anti-Drogen-Rolle +++

Vor knapp drei Wochen erst hatte der philippinische Präsident Rodrigo Duterte seiner Vizepräsidentin Leni Robredo eine Schlüsselposition im sogenannten Anti-Drogen-Krieg gegeben - nun hat er sie bereits wieder von dieser neuen Aufgabe entbunden. Das teilte sein Sprecher Salvador Panelo in der Hauptstadt Manila mit. Duterte hatte zuvor angegeben, seiner Vizepräsidentin nicht zu trauen.

+++ 16:15 Uhr: New Yorks Ex-Bürgermeister steigt ins US-Präsidentschaftsrennen ein +++

Der Milliardär und frühere New Yorker Bürgermeister, Michael Bloomberg, will US-Präsident Donald Trump bei der Wahl 2020 herausfordern. Der Demokrat kündigte an, offiziell ins Präsidentschaftsrennen seiner Partei einzusteigen. Bereits seit Tagen wurde eine solche Botschaft des schwerreichen 77-Jährigen erwartet. "Ich bewerbe mich als Präsident, um Donald Trump zu besiegen und Amerika wieder aufzubauen", teilte Bloomberg mit. "Wir können uns vier weitere Jahre von Präsident Trumps rücksichtslosen und unethischen Handeln nicht leisten."

+++ 15:17 Uhr: Autobahnbrücke nach Unwetter eingestürzt +++ 

Nach den heftigen Unwettern der vergangenen Tage ist in Norditalien ein Autobahnviadukt eingestürzt. Es handele sich um einen Abschnitt der Autobahn A6 in Richtung Turin unweit der Stadt Savona (Ligurien) westlich von Genua, teilte die Feuerwehr mit. Menschen seien nicht zu Schaden gekommen, meldete die Nachrichtenagentur Ansa. Ursache sei ein Erdrutsch, der etwa 30 Meter des Viadukts mit sich gerissen habe.

+++14:02 Uhr: Robbe löst Großalarm auf der Elbe aus +++

Eine Robbe hat am Sonntag Großalarm auf der Elbe bei Hamburg ausgelöst. Ein Jogger hatte das Tier in der Nähe des Anlegers Teufelsbrück entdeckt, dachte jedoch, es handle sich um einen Menschen, der hilflos in der Elbe treibt, teilte ein Sprecher der Feuerwehr am Sonntag mit. Die Einsatzkräfte rückten daraufhin mit einem Großaufgebot aus, darunter mehrere Boote, ein Hubschrauber und Taucher. Nach intensiver Suche konnten die Einsatzkräfte aber keinen Menschen finden. Vielmehr sichteten sie eine Robbe, die putzmunter in der Elbe schwamm.

+++ 13:50 Uhr: Bayern steigt aus Nationalem Bildungsrat aus +++

Der Freistaat Bayern steigt aus dem geplanten Nationalen Bildungsrat aus. Das bestätigte ein Sprecher der bayerischen Staatskanzlei am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur in München. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk darüber berichtet. In einem Interview begründete der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder den Schritt mit den bisherigen Streitigkeiten. "Wir befürchten, dass am Ende ein Berliner Zentralabitur das Ziel ist, was eine Verschlechterung des Bildungsniveaus in Bayern bedeuten würde", so der CSU-Politiker. Zuletzt hatte auch der baden-württembergische Kulturminister Eisenmann erklärt, "der Bildungsrat ist zum Scheitern verurteilt."

+++ 13:05 Uhr: Mann nach Festnahme von Polizeibus überrollt +++

Ein Mann ist in München nach seiner Festnahme von einem Polizeibus überrollt und schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, war der Schalthebel des Automatik-Fahrzeuges versehentlich nicht auf die Parkposition eingestellt und konnte darum weiterrollen, als die Polizisten schon ausgestiegen waren. Der 27 Jahre alte Mann, der zuvor wegen einer Auseinandersetzung in einem Lokal in der Innenstadt festgenommen worden war und auf dem Boden saß, wurde von dem Bus erfasst und unter der Stoßstange eingeklemmt. Es sei den Polizisten nicht mehr gelungen, ihn rechtzeitig wegzuziehen.

+++ 13:05 Uhr: Raser mit 169 km/h geblitzt – dann rast er gegen eine Hauswand +++ 

Auf der Flucht vor der Polizei ist ein Autofahrer in der Schweiz in ein Wohnhaus gekracht und gestorben. Aus dem Wagen schlugen sofort Flammen, die auf das Haus übergriffen, das daraufhin vollständig abbrannte, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Hausbewohner - mehrere Familien mit Kindern - konnten das Gebäude unverletzt verlassen. "Wir haben großes Glück gehabt, dass den Bewohnern nichts weiter passiert ist", sagte ein Polizeisprecher. Den Angaben zufolge hatte sich der Fahrer am frühen Morgen einer Polizeikontrolle entzogen und war davongerast. Die Polizei verlor den Kontakt zum Flüchtenden. Der wurde in Galgenen im Kanton Schwyz mit Tempo 169 innerorts geblitzt bevor er in die Hauswand gekracht war. Für den Fahrer kam jede Hilfe zu spät.

+++ 12:39 Uhr: Herzinfarkt in der Luft – Co-Pilot stirbt nach Landung +++

Auf dem Flug einer Passagiermaschine von Moskau ans Schwarze Meer ist der Copilot plötzlich krank geworden und wenig später gestorben. Er habe nach vorläufigen Angaben einen Herzinfarkt in der Luft erlitten, meldete die Agentur Tass unter Berufung auf den Rettungsdienst. Der Pilot habe die Maschine daraufhin außerplanmäßig zum Flughafen in Rostow am Don im Süden Russlands geflogen. Der Airbus 320 der russischen Gesellschaft Aeroflot landete den Angaben zufolge sicher. Der Copilot sei in einem Rettungswagen gestorben. Die Maschine setzte nach dem Vorfall ihren Flug nach Anapa mehr als 200 Kilometer von Sotschi entfernt fort. Es gab zunächst keine Angaben darüber, wie viele Menschen in dem Flugzeug gewesen waren.

+++ 12:13 Uhr: Junge Niederländer sollen auf Züge geschossen haben +++

Zwei 15-jährige Jugendliche sollen in den Niederlanden auf Personenzüge geschossen haben. Wie die Polizei am Wochenende mitteilte, zerbrachen bei zwei Zügen Fensterscheiben. Fahrgäste wurden nicht verletzt. Die Verdächtigen wurden festgenommen und am Samstag wieder freigelassen, berichtete die Nachrichtenagentur ANP. Zugreisende berichteten am Freitagabend, sie hätten vor der Einfahrt in den Bahnhof der südniederländischen Stadt Breda einen Knall gehört. Mehrere Scheiben gingen kaputt - es war aber nur die Außenverglasung, die Innenverglasung blieb hingegen intakt, wie es weiter hieß. In Eindhoven kam ebenfalls ein Zug mit einem beschädigten Fenster an, so die Polizei. Die Polizei kam über einen Zeugen auf die Spur der Jungen. Sie hatten den Angaben zufolge Pistolen dabei, die Stahlkugeln abfeuern können. Es werde untersucht, woher die Waffen stammen. Laut ANP beläuft sich der Sachschaden bei den Zügen auf mehrere Zehntausend Euro.

+++ 11:46 Uhr: Letztes Sumatra-Nashorn in Malaysia gestorben +++

Malaysias letztes Sumatra-Nashorn ist tot. Die 25-jährige Nashorndame Iman starb im malaysischen Teil der Insel Borneo an Krebs, wie die Naturschutzbehörde des Bundesstaats Sabah am Sonntag mitteilte. Das Tier habe wegen seiner Tumore zuletzt an starken Schmerzen gelitten, sagte Behördenchef Augustine Tuuga der Nachrichtenagentur AFP. "Ich denke wir können bestätigen, dass das Sumatra-Nashorn in Malaysia jetzt ausgestorben ist", fügte er hinzu. Das Sumatra-Nashorn ist das einzige asiatische Nashorn mit zwei Hörnern. Einst waren Sumatra-Nashörner in weiten Teilen Südostasiens und sogar in Ostindien heimisch, nach Angaben der Umweltschutzorganisation WWF gibt es inzwischen aber nur noch knapp 80 Exemplare. Einige der Nashörner leben noch in Indonesien. Ihre Zahl ging insbesondere durch Wilderei und die Zerstörung ihres Lebensraumes stark zurück. Malaysias letzter Sumatra-Nashornbulle Tam war im Mai gestorben. Er hatte im selben Schutzgebiet wie Iman im Bundesstaat Sabah gelebt. Sabah liegt im nördlichen Teil der Insel Borneo, die von Malaysia, Indonesien und dem kleinen Staat Brunei geteilt wird.

+++ 10:43 Uhr: Netzblockade im Iran – USA sollen falschen Minister bestraft haben +++

Nach einer fast einwöchigen Internetsperre ist eine Kommission des iranischen Parlaments zu dem Schluss gekommen, dass Telekommunikationsminister Muhammed-Dschawad Asari-Dschahromi keine Schuld treffe. Die USA hätten gegen den falschen Minister Sanktionen verhängt, sagte der Abgeordnete Mehrdad Lahuti nach der Sitzung am Sonntag laut Nachrichtenagentur Isna. "Die Entscheidung der Internetsperre wurde vom Nationalen Sicherheitsrat getroffen und alles andere dann dem Innen- und nicht dem Telekommunikationsminister überlassen." Minister Dschahromi habe von Anfang auf die negativen Folgen hingewiesen. Im Iran hatten Menschen tagelang und landesweit gegen eine Erhöhung der Benzinpreise und eine Rationierung von Kraftstoff demonstriert. Mit einer Internetblockade wurde verhindert, dass Informationen, Bilder und Videos von den Protesten verbreitet werden. Wegen der Blockade verhängte die US-Regierung Sanktionen gegen Minister Dschahromi. Er soll die repressive Internetzensur vorangetrieben haben und an der Überwachung von Oppositionellen beteiligt gewesen sein, hieß es zur Begründung.

+++ 09:03 Uhr: Autofahrerin lässt Auto mitten auf der Straße stehen +++

Eine betrunkene Autofahrerin hat in Duisburg ihr Auto mitten auf der Straße stehen gelassen und ist zu Fuß nach Hause gegangen. Als Grund gab sie an, genervt gewesen zu sein, wie die Polizei mitteilte. Die 59-Jährige habe in einer Straße an einer engeren Stelle am Samstagabend einem anderen Autofahrer nicht die Vorfahrt gewähren wollen. Beide Fahrer weigerten sich nach den Angaben von Sonntag Platz zu machen und standen sich laut Polizei "eine Weile" gegenüber. Dann sei die Frau ausgestiegen, habe ihr Auto auf der Straße stehen gelassen und sei zu Fuß nach Hause gegangen. Der andere Fahrer verständigte daraufhin die Polizei. Als die Beamten die 59-Jährige zu Hause zur Rede stellten, bemerkten sie, dass sie alkoholisiert war. Ein Test ergab einen Blutalkoholwert von 1,14 Promille. Der Frau wurde der Führerschein abgenommen und eine Strafanzeige wegen Trunkenheit am Steuer gestellt.

+++ 07:07 Uhr: Thunberg für einen Tag Chefin der BBC +++

Die Umweltaktivistin Greta Thunberg darf für einen Tag Chefin beim britischen Sender BBC sein. Die 16-Jährige ist eine von fünf Personen, die zwischen dem 26. Dezember und Silvesterabend für das Radio 4-Programm verantwortlich sind. Greta hat dafür bereits Berichte aus der Antarktis und Sambia sowie ein Interview mit dem Chef der britischen Notenbank, Mark Carney, in Auftrag gegeben.

+++ 05:50 Uhr: IS-Frau mit drei Kindern in Deutschland angekommen +++

Erstmals ist eine ins Herrschaftsgebiet der Terrormiliz IS ausgereiste Frau mit Unterstützung der Bundesregierung nach Deutschland zurückgekehrt. Sie kam am Samstagabend zusammen mit drei Kindern auf dem Frankfurter Flughafen an, wie ein Bundespolizei-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur sagte. Bisher hatte Deutschland nur bei der Ausreise von Kindern aus syrischen Gefangenenlagern geholfen.

Die Frau und die Kinder seien um 21:10 Uhr mit einer deutschen Linienmaschine gelandet, die aus Erbil im Irak gekommen und zuvor aus Syrien überstellt worden sei, sagte der Sprecher. Die Bundespolizei habe die üblichen Einreisevoraussetzungen überprüft. Die weiteren Ermittlungen in dieser Sache gegen die Frau übernähmen die zuständigen Sicherheitsbehörden des Landes Hessen. Medienberichten zufolge soll die Frau aus Mittelhessen stammen. Das dortige Polizeipräsidium sagte der dpa, man mache zu dem Fall keine Angaben.

+++ 01:43 Uhr: Bande stürmt mit Macheten Kinosaal +++

Eine mit Macheten bewaffnete Bande soll britischen Medienberichten zufolge ein Kino in Birmingham gestürmt und eine Massenschlägerei ausgelöst haben. Augenzeugen zufolge seien etwa 60 bis 100 Personen beteiligt gewesen, bei denen es sich möglicherweise um Jugendliche handelte. Kinobesucher hatten am frühen Samstagabend die Polizei gerufen, als sie die Angreifer sahen.

Als die Polizisten eintrafen, wurden sie selbst attackiert. Mit Elektroschockern und Hunden konnten sie die Lage unter Kontrolle bringen. Mehrere Angreifer wurden laut Polizei festgenommen, das Kino wurde evakuiert. Angaben zu Verletzten und dem Motiv der Gewalttäter gab es zunächst nicht.

+++ 00:14 Uhr: Lockerbie-Flugzeugabsturz könnte neu aufgerollt werden +++

Mehr als 30 Jahre nach dem Anschlag auf einen Jumbo-Jet über dem schottischen Lockerbie wird der Terrorakt möglicherweise juristisch neu aufgerollt. Als das Flugzeug der früheren US-Fluglinie Pan Am im Dezember 1988 abstürzte, starben 270 Menschen, darunter auch elf Dorfbewohner. Bisher wurde nur der libysche Geheimdienstoffizier Abdel Bassit al-Megrahi verurteilt. Er starb 2012 an Krebs. Seine Angehörigen legten Revision ein. Anfang 2020 will die Scottish Criminal Cases Review Commission (SCCRC) laut "Welt am Sonntag" entscheiden, ob sie dem obersten Gericht in Schottland die Eröffnung eines Berufungsverfahrens empfiehlt. Die Kommission kümmert sich um Justizirrtümer. 

Weil SCCRC Rechtshilfeersuchen an die deutsche Justiz gestellt hatte, wurden der "Welt am Sonntag" zufolge auch Dutzende ehemalige Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit vernommen. Hintergrund sei, dass Anfang der 90er Jahre bei den Ermittlungen eine Spur nach Ost-Berlin führte, der nun erneut nachgegangen werde. 


News des Wochenendes von Samstag, 20. November

+++ 21:28 Uhr: Mann auf Weihnachtsmarkt von Achterbahn-Wagen überrollt +++

Ein Mann ist am Samstagabend auf einem Weihnachtsmarkt im Berliner Stadtteil Lichtenberg von einem Achterbahn-Waggon überrollt worden und gestorben. Er sei wahrscheinlich ein Mitarbeiter der Achterbahn gewesen, die an der Landsberger Allee aufgebaut ist, sagte Feuerwehrsprecher Jens-Peter Wilke. Der Mann sei unter dem Waggon herausgezogen worden, anschließende Wiederbelebungsversuche seien erfolglos geblieben. Die vier Menschen, die in dem Waggon saßen, seien psychologisch betreut worden.

Man gehe nicht von einer Straftat aus, twitterte die Polizei Berlin am späten Abend. Man gehe nach derzeitigem Ermittlungsstand davon aus, dass der Mann Suizid begangen habe, erklärte eine Polizeisprecherin am Sonntagmorgen gegenüber dem "Tagesspiegel".

Blick auf den Eingang des Weihnachtsmarkts an der Landsberger Allee

Auf diesem Weihnachtsmarkt an der Landsberger Allee wurde am Samstagabend ein Mann von einem Waggon der Achterbahn überrollt

DPA

+++ 17:00 Uhr: Entgleister Regionalzug in München geborgen +++

Mehrere Spezialfahrzeuge und ein Kran haben am Samstag einen entgleisten Regionalzug geborgen. Mit schwerem Gerät seien die Waggons wieder auf das Gleis gehoben, wie die Deutsche Bahn am Samstag mitteilte. Am Nachmittag wurden sie abgeschleppt. Der Zugverkehr normalisierte sich wieder. Der Regionalzug war am Freitag kurz nach dem Verlassen des Münchner Hauptbahnhofs entgleist. Die Ursache war auch am Samstag noch unklar. Die Feuerwehr half den etwa 100 Fahrgästen über Leitern aus dem Zug. Die Bundespolizei schätzte die Höhe des Schadens auf einen höheren sechsstelligen Betrag.

+++ 16:47 Uhr: Zwei Kinder bei Hausbrand gestorben +++

Bei einem Hausbrand im französischen Folschviller nahe der deutschen Grenze sind am Samstag zwei Kinder ums Leben gekommen. Wie die Behörden mitteilten, starben ein vierjähriges Mädchen und ihr 15-jähriger Bruder. Drei weitere Menschen seien verletzt worden, darunter ein Helfer, der vor Ankunft der Feuerwehr erste Hilfe leistete. Die Brandursache war zunächst unklar. "Der 15-jährige Jugendliche war im ersten Stock von den Flammen eingeschlossen", sagte ein Feuerwehrsprecher. Die Treppe des Hauses sei während des Brandes eingestürzt. Insgesamt befanden sich bei Ausbruch des Feuers neun Menschen in dem Gebäude. Rund 60 Feuerwehrleute waren den Angaben zufolge im Einsatz. Die Gemeinde Folschviller liegt rund 50 Kilometer von Metz und knapp 40 Kilometer von Saarbrücken entfernt.

+++ 16:04 Uhr: Archäologen entdecken mumifizierte Löwenbabys +++

Archäologen haben in Ägypten eine Grabkammer mit mehr als 75 Katzenstatuen und zahlreichen mumifizierten Tieren gefunden, darunter vermutlich erstmals auch Löwenbabys. Die fünf mutmaßlichen Löwenmumien stammten aus dem siebten Jahrhundert vor Christus, teilte Antikenminister Chalid al-Anani am Samstag bei der Präsentation des außergewöhnlichen Fundes nahe Kairo mit. Die Grabkammer sei in der bekannten Nekropole Sakkara am Nil gefunden worden, wo Hunderttausende Tiere geopfert und in Gräbern deponiert wurden. 

Wenn sich die vorläufigen Untersuchungen bestätigten, wäre es das erste Mal, dass mumifizierte Löwenbabys in Ägypten gefunden worden seien, sagte der Generalsekretär des ägyptischen Hohen Antikenrates, Mustafa Wasiri. Zwei der Mumien, die schon untersucht worden seien, ließen darauf schließen, dass die Tiere etwa acht Monate alt waren. Im Jahr 2004 hatten Forscher mit dem Fund des kompletten Skeletts eines älteren männlichen Löwen nachgewiesen, dass die Raubkatzen in der Spätzeit eine Rolle im Kult der alten Ägypter spielten. 

Mumifizierte Tiere liegen in der Nekropole Sakkara in Ägypten

Fünf mumifizierte Löwenbabys fanden Archäologen im ägyptischen Sakkara. Sie sollen etwa acht Monate alt gewesen sein und aus dem 7. Jahrhundert vor Christus stammen.

DPA

+++ 15:35 Uhr: Corbyn will bei zweitem Referendum neutral bleiben +++

Knapp drei Wochen vor der Neuwahl in Großbritannien hat sich Labour-Chef Jeremy Corbyn erstmals klar zu einem zweiten Brexit-Referendum geäußert. Er will sich "neutral" verhalten – also weder für noch gegen den Austritt seines Landes aus der EU einsetzen. So könne er das Ergebnis "glaubwürdig umsetzen", sagte der Oppositionsführer bei einer TV-Fragestunde der BBC am Freitagabend. Bislang hatte er sich in diesem Punkt nicht festlegen wollen. Labour will im Falle eines Siegs bei der Parlamentswahl am 12. Dezember ein neues Austrittsabkommen mit Brüssel aushandeln. Anschließend sollen die Briten in einer zweiten Volksabstimmung die Wahl zwischen einem Brexit mit enger Anbindung an die Europäische Union und einem Verbleib in der Staatengemeinschaft haben.

+++ 15:11 Uhr: Iran soll 180 Millionen an US-Journalist zahlen +++ 

Wegen der Inhaftierung des US-Journalisten Jason Rezaian hat ein Bundesgericht in Washington den Iran zur Zahlung von rund 180 Millionen Dollar (163 Millionen Euro) Schadenersatz verurteilt. Richter Richard Leon sprach das Geld am Freitag Rezaian und dessen Familie zu. "Einen Mann als Geisel zu halten und ihn zu foltern, um in den Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten einen Vorteil zu erringen, ist empörend", schrieb Leon in seiner Urteilsbegründung. Rezaian habe heute noch Schwierigkeiten zu schlafen und wache manchmal wegen Alpträumen schreiend auf. Das Urteil, das auf eine Klage Rezaians gegen die Islamische Republik zurückgeht, solle auch der Abschreckung dienen. Es wird nicht erwartet, dass die iranische Regierung den Richterspruch respektiert und Rezaian entschädigt. Angesichts der Spannungen zwischen Washington und Teheran dürfte das Urteil vor allem symbolischer Natur sein.

+++ 14:11 Uhr: US-Vizepräsident Pence überraschend im Irak +++

US-Vizepräsident Mike Pence ist am Samstag zu einem unangekündigten Besuch in den Irak gereist. Auf dem Programm stünden Gespräche unter anderem mit Ministerpräsident Adel Abdel-Mahdi und Parlamentspräsident Mohammed al-Halbusi, hieß es aus irakischen Regierungskreisen. Pence besuche auch im Irak stationierte US-Soldaten. Vor elf Monaten hatte US-Präsident Donald Trump seinen bislang einzigen Truppenbesuch im Irak abgehalten. Der Besuch von Vize-Präsident Pence fällt inmitten großer Proteste in dem ölreichen arabischen Land. Seit Anfang Oktober kommt es zu Massendemonstrationen gegen die Regierung. Rund 330 Menschen kamen dabei bereits ums Leben.

+++ 12:54 Uhr: CDU lehnt Urwahl über Kanzlerkandidaten ab +++

Die CDU lehnt eine Urabstimmung über ihren Kanzlerkandidaten für die nächste Bundestagswahl ab. Die Delegierten des Parteitags in Leipzig stimmten am Samstag mit großer Mehrheit gegen entsprechende Anträge für einen Mitgliederentscheid. Traditionell hat bei der CDU der oder die Parteivorsitzende den Erstzugriff auf die Kanzlerkandidatur. Vor allem die Junge Union (JU) hatte sich jedoch für eine Urwahl stark gemacht, was auch als Affront gegen Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer verstanden wurde. 

Kramp-Karrenbauer hatte auf dem Parteitag am Vortag ihren Führungsanspruch bekräftigt. Eine Vorentscheidung über die Kanzlerkandidatur war das aber noch nicht. Als ihr schärfster Rivale gilt der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz. Er versicherte ihr in Leipzig seine Loyalität, betrachtet die K-Frage aber als offen. CSU-Chef Markus Söder hatte die Schwesterpartei ausdrücklich vor einer Urwahl gewarnt.

Neben dem Urwahl-Antrag der JU lehnten die Delegierten mehrheitlich auch ähnliche Anträge mehrerer Kreisverbände ab: für einen Mitgliederentscheid oder eine Mitgliederbefragung oder eine Direktwahl des Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl durch die Mitglieder.

+++ 11:40 Uhr: Russland geht mit E-Auto in Serie +++

Russland will 2020 in den Markt für Elektroautos einsteigen. Die Produktion des "Zetta" soll im ersten Quartal beginnen, sagte Industrieminister Denis Manturow am Samstag der Agentur Tass. Einen genauen Starttermin nannte er nicht. Es wäre dem Bericht zufolge das erste russische Elektroauto, das in Serie gefertigt wird. Der mit drei Türen ausgestattete Wagen soll bis zu 120 Stundenkilometer schnell sein und mit einem Mal Aufladen bis zu 560 Kilometer zurücklegen können. Der Tageszeitung "Rossijskaja Gaseta" zufolge beträgt der Kaufpreis etwa 6400 Euro.

+++ 10:59 Uhr: Bremer Clan-Chef Miri erneut abgeschoben +++

Der unerlaubt wieder nach Deutschland eingereiste libanesische Clanchef Ibrahim Miri ist erneut in den Libanon abgeschoben worden. Wie das Bundesinnenministerium am Samstag mitteilte, wurde Miri gegen 10.00 Uhr deutscher Zeit von der Bundespolizei an die Behörden in Beirut übergeben. Innenminister Horst Seehofer (CSU) erklärte, er danke allen Beteiligten, "dass die Abschiebung im Fall Miri so schnell möglich war".

+++ 10:50 Uhr: DNA-Massentest im Mordfall Claudia R. hat begonnen +++

23 Jahre nach dem Mord an der elfjährigen Claudia Ruf hat ein neuer DNA-Massentest in Grevenbroich begonnen. Die Polizei will damit den Mörder der Schülerin doch noch finden. Dafür sind etwa 900 Männer aufgerufen, in einer Grundschule eine Speichelprobe abzugeben. Insgesamt sind vier Termine geplant. Die Ermittler rechnen am Samstag mit 200 bis 300 Männern in der Schule. Die Bereitschaft der Bevölkerung sei groß, erklärten die Ermittler. 

Claudia Ruf war im Mai 1996 sexuell missbraucht und erdrosselt worden. Ihre Leiche wurde 70 Kilometer entfernt in Euskirchen bei Bonn auf einem Feldweg gefunden. Ein DNA-Test mit Speichelproben von 350 Männern war 2010 erfolglos geblieben. Spezialisten hatten den Mordfall erneut untersucht und neue Ermittlungsansätze entdeckt.

+++ 08:40 Uhr: 13-jähriger Junge bei Protesten in Chile getötet +++

Fünf Wochen nach dem Beginn der Proteste in Chile ist die Zahl der Todesopfer auf 23 gestiegen. Ein 13-jähriger Junge wurde bei einer Demonstration in Arica im Norden des südamerikanischen Landes von einem Lieferwagen überfahren, wie das Innenministerium am Freitag mitteilte. Der Junge befand sich demnach am Donnerstag auf einer Barrikade aus Autoreifen, als der Wagen in die Straßensperre raste. Ein Erwachsener wurde schwer verletzt, der Fahrer wurde festgenommen. Die teilweise gewaltsamen  Proteste in Chile hatten am 18. Oktober begonnen. Sie richteten sich zunächst gegen eine Erhöhung der Ticketpreise im öffentlichen Nahverkehr. Die Demonstranten kritisieren aber auch niedrige Löhne, hohe Kosten für Bildung und Gesundheit sowie die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich.

+++ 05.45 Uhr: Deutscher Tourist stirbt bei Schwimmunfall vor Phuket +++

Vor der thailändischen Ferieninsel Phuket ist ein deutscher Urlauber beim Baden im Meer von einem Motorboot angefahren und tödlich verletzt worden. Der 63-Jährige wurde am Freitag außerhalb des markierten Bereichs für Schwimmer vom Bootspropeller getroffen und erlitt tiefe Fleischwunden am linken Arm und Bein, wie ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur sagte. Der Tourist wurde in ein Krankenhaus gebracht, doch die Ärzte konnten sein Leben nicht mehr retten. Er war erst am Donnerstag in Phuket eingetroffen.

Das Motorboot erfasste den Schwimmer auf dem Weg zurück zum Kamala-Strand an der Westküste der Insel, wie der Sprecher weiter sagte. Der Steuermann hatte ihn offenbar übersehen. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts fahrlässiger Tötung ermittelt - darauf stehen in Thailand bis zu zehn Jahre Gefängnis.

+++ 05.19 Uhr: NPD-Aufmarsch in Hannover: Tausende Gegendemonstranten erwartet +++

Rund 2000 Menschen wollen am Samstag in Hannover für Pressefreiheit und gegen die Bedrohung von Journalisten demonstrieren. Auch Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) und Hannovers neuer Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne) sollen am Nachmittag bei der Kundgebung des Bündnisses "bunt statt braun" reden. Anlass ist eine von der rechtsextremen NPD angekündigte Demonstration gegen kritische Journalisten.

Ob die NPD-Demo mit rund 100 erwarteten Teilnehmern tatsächlich stattfinden darf, war bis zuletzt Gegenstand einer gerichtlichen Auseinandersetzung. Auch in der Nacht zum Samstag gab es noch keine Klarheit.

+++ 03.19 Uhr: Ärzte sollten Videosprechstunden anbieten+++

Die Ärzte sollten aus Sicht der Techniker Krankenkasse mehr Videosprechstunden anbieten. "Warum muss ein Patient mit Magen-Darm-Infekt zum Arzt fahren, nur um eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zu erhalten? Er steckt doch im Wartezimmer nur andere Patienten an", sagte Kassenchef Jens Baas der "Rheinischen Post" (Samstag). In solchen Fällen seien Videosprechstunden eine sinnvolle Alternative zum Praxisbesuch.

Bislang nutzten Ärzte Telemedizin bereits, um etwa bei exotischen Infektionen Spezialisten hinzuziehen, sagte er. "Doch es wäre wünschenswert, wenn mehr Praxen auch Videosprechstunden anbieten", sagte er. Eine extra Vergütung dafür lehnte er ab. Die Videosprechstunde entlaste schließlich das Wartezimmer. "Digitalisierung ist keine Last, sondern im Gegenteil eine Entlastung."

+++ 00.26 Uhr: WADA-Prüfkomitee empfiehlt neue Sperre für RUSADA +++

Die russische Anti-Doping-Agentur RUSADA soll wegen Manipulation von Doping-Daten aus dem Moskauer Labor wieder gesperrt werden. Diese Empfehlung hat die unabhängige Prüfkommission der Welt-Anti-Doping-Agentur (CRC) dem Exekutivkomitee der WADA gegeben, wie am Freitagabend mitgeteilt wurde. Russland droht nun sogar der Ausschluss von den Olympischen Spielen 2020 in Tokio.

In dem vertraulichen Dokument, das vom ExCo auf seiner Sitzung am 9. Dezember in Paris erörtert werde, wird laut der WADA-Mitteilung empfohlen, die RUSADA darüber zu informieren, dass internationale Standards nicht eingehalten worden seien. Zugleich habe die Prüfkommission "schwerwiegende Konsequenzen" vorgeschlagen.

DPA / AFP
Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?