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News von heute China und USA verkünden Teil-Einigung im Handelsstreit

Donald Trump im Oval Office
Donald Trump im Oval Office
© Andrew Harnik / DPA
China und USA verkünden Teil-Einigung im Handelsstreit +++ Strache muss sich neue Partei suchen +++ Eisglätte führt zu Unfällen mit Toten und Verletzten +++ Die Nachrichten von heute im stern-Ticker.

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • USA und China erzielen Teil-Einigung im Handelsstreit (16.24 Uhr)
  • FPÖ schließt Strache aus (14.45 Uhr)
  • Glyphosat-Hersteller beantragen EU-Zulassung für die Zeit ab 2023 (14.13 Uhr)
  • Ein Toter und 15 Verletzte bei Explosion in Plattenbau in Sachsen-Anhalt (14.06 Uhr)
  • Neuseeland: Sechs Todesopfer auf Vulkaninsel White Island geborgen (1.43 Uhr)
  • EU-Staaten einigen sich auf Klimaziel für 2050 (1.19 Uhr)

Die News von heute im stern-Ticker:

+++ 22.09 Uhr: Frau tot in Aschaffenburg aufgefunden - Ehemann festgenommen +++

Die Polizei hat eine 37-Jährige im bayerischen Aschaffenburg in ihrer Wohnung tot aufgefunden und einen 57 Jahre alten Mann vorläufig festgenommen. Bei ihm handele es sich nach ersten Erkenntnissen um den Ehemann der Frau, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Er sei dringend tatverdächtig, die Frau getötet zu haben. Eine Obduktion soll Klarheit bringen, wie die Frau ums Leben kam. Der Mann soll am Samstag dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Die Polizei betrat gegen 13 Uhr nach einem Notruf die Wohnung in dem Mehrfamilienhaus. Wer den Notruf absetzte, ist noch nicht bekannt. Die Beamten trafen in der Wohnung den nach ersten Erkenntnissen stark berauschten Mann an und fanden die Leiche. Nähere Angaben zu den Todesumständen machte die Polizei zunächst nicht.

+++ 21.36 Uhr: Mesut Özil verurteilt "Schweigen der Muslime" gegenüber Uiguren-Verfolgung +++

Der frühere deutsche Fußball-Nationalspieler Mesut Özil hat das Schweigen mehrheitlich muslimischer Staaten gegenüber der Uiguren-Verfolgung in China angeprangert. In einem in türkischer Sprache verfassten Beitrag auf Twitter schrieb Özil, in China würden "Korane verbrannt, Moscheen geschlossen, islamische Schulen verboten" und kritisierte: "Die Muslime schweigen. Ihre Stimme wird nicht gehört." Experten werfen China massive Menschenrechtsverletzungen an den Uiguren in der Provinz Xinjiang vor.

+++ 20.58 Uhr: Ukraine ruft USA zu Beschluss von Sanktionen gegen Nord Stream 2 auf +++

Die ukrainische Regierung hat die USA zur Verabschiedung der anvisierten Sanktionen gegen die umstrittene Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 aufgerufen. "Es geht nicht um die Ukraine, es geht um etwas viel Größeres", sagte Vize-Regierungschef Dmytro Kuleba bei einem Besuch in Washington. "Es geht um das strategische Gleichgewicht in Europa. Es geht um die Energiesicherheit in Europa." Das US-Repräsentantenhaus hatte Sanktionen gegen Firmen und Einzelpersonen auf den Weg gebracht, die am Bau von Nord Stream 2 beteiligt sind. Die Bundesregierung kritisierte das Vorgehen.

+++ 18.48 Uhr: Der Pate" und "Mondsüchtig": Danny Aiello mit 86 Jahren gestorben +++

Der amerikanische Schauspieler Danny Aiello, der in Filmen wie "Der Pate 2", "Mondsüchtig" und "Do the right thing" mitspielte, ist tot. Seine Sprecherin bestätigte laut "Hollywood Reporter" am Freitag, dass der Schauspieler am Donnerstag nach kurzer Krankheit gestorben sei. Aiello wurde 86 Jahre alt.

Der gebürtige New Yorker italienischer Abstammung war in den 80er Jahren durch zahlreiche Nebenrollen bekannt geworden. An der Seite von Cher spielte er in "Mondsüchtig" mit, unter der Regie von Sergio Leone in dem Gangsterepos "Es war einmal in Amerika", für Woody Allen trat er in "The Purple Rose of Cairo" vor die Kamera.

+++ 17.35 Uhr: Frau findet beim Aufräumen Handgranate in Anrichte +++

Vor den Weihnachtstagen wollte eine Frau in Polen noch einmal richtig aufräumen - und hat dabei eine Handgranate in einer alten Anrichte entdeckt. Die Frau aus der südpolnischen Stadt Tarnow habe das von ihren Eltern geerbte Möbelstück auseinandergenommen, teilte die örtliche Polizei mit. Dabei entdeckte sie eingebaute Geheimfächer. In einem davon lag eine in Pergament eingewickelte sowjetische Handgranate vom Typ RG-42 aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs - daneben der herausgezogene Zünder. Die von der Frau herbeigerufenen Polizisten informierten Sprengstoffexperten der polnischen Armee, die die Granate mitnahmen. Explosionsgefahr bestand nicht.

+++ 17.06 Uhr: Neue Niederlage für belgischen Ex-König Albert im Vaterschaftsstreit +++

Uneheliche Tochter ja oder nein? Im Streit um diese Frage hat der frühere belgische König Albert II. vor dem obersten Zivilgericht des Landes eine Niederlage kassiert. Die Richter machten den Weg frei für ein Verfahren zum Nachweis, ob der 85-Jährige der Vater der Künstlerin Delphine Boël ist. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Belga. Die 51 Jahre alte Frau drängt den ehemaligen Monarchen seit Jahren, die Vaterschaft anzuerkennen. Doch Albert bestreitet sie vehement. Nach Angaben Boëls sollen Albert und ihre Mutter, Baronin Sybille de Sélys Longchamps, eine längere Affäre gehabt haben. Das Gerücht beschäftigt die Öffentlichkeit schon seit Ende der 90er Jahre. 

+++ 16.27 Uhr: China und Trump verkünden verkünden Einigung über Teilabkommen im Handelsstreit +++

Die USA und China haben sich auf Details eines Teil-Handelsabkommens verständigt und damit die nächste Runde an geplanten Strafzöllen vorerst abgewendet. Das schrieb US-Präsident Donald Trump auf Twitter - rund zwei Monate, nachdem er erstmals von einer grundsätzlichen Einigung auf ein Teilabkommen mit Peking gesprochen hatte. Teil der Einigung ist demnach die Aussetzung einer neuen Runde von US-Strafzöllen auf chinesische Waren, die am Wochenende hätte in Kraft treten sollen. Auch die chinesische Regierung gab die Einigung am Freitag in Peking bekannt. Die USA hätten sich auch verpflichtet, bereits verhängte Zölle teilweise zurückzunehmen, sagte Chinas Vize-Handelsminister Wang Shouwen.

+++ 16.08 Uhr: Saskia Esken tritt für Tempolimit ein +++

Die neue SPD-Chefin Saskia Esken hat für ein Tempolimit auf Autobahnen geworben. Die meisten Menschen wollten das längst, sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Samstag). "Oft ist die Bevölkerung weiter als die Politik." Wenn die Mehrheit etwas wolle, müsse die Politik den Mut haben, es auch gegen den Protest von Lobbygruppen durchzusetzen. Auf ihrem Parteitag hatte die SPD ein Tempolimit von 130 Stundenkilometern auf Autobahnen gefordert und dies mit Verkehrssicherheit und Klimaschutz begründet. 

+++ 16.08 Uhr: Alle Wahlkreise ausgezählt - Torys erhalten 365 Sitze +++

Die Konservativen von Premierminister Boris Johnson haben bei der Parlamentswahl in Großbritannien 365 Mandate im Parlament errungen. Das stand am Freitagnachmittag nach Auszählung aller 650 Wahlkreise fest. Die Konservative Partei hat damit einen Vorsprung von 80 Mandaten auf die anderen Parteien. 

+++ 15.38 Uhr: Macron verteidigt Pläne für Rentenreform +++

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die geplante Rentenreform, wegen der seit mehr als einer Woche der Nah- und Fernverkehr bestreikt wird, als notwendig für das Land bezeichnet. Frankreich und künftige Generationen bräuchten die Reform, sagte Macron am Freitag bei einer Pressekonferenz im Rahmen des EU-Gipfels in Brüssel. Dabei gehe es um mehr Vertrauen in Gerechtigkeit durch ein universelles Rentensystem, so der französische Staatschef. Die Reform werde das Land transformieren und erst im Laufe der Zeit ihre volle Kraft entfalten, sagte Macron.  

+++ 15.19 Uhr: Corbyn tritt nach Wahlschlappe bald zurück +++

Der britische Oppositionsführer Jeremy Corbyn will nach der historischen Wahlschlappe in wenigen Monaten zurücktreten. Über den Zeitpunkt entscheide das Führungsgremium der Labour-Partei, das "in nächster Zukunft" zusammentreten werde, sagte er . "Das wird in den Anfangsmonaten des nächsten Jahres sein." Die Partei verlor rund ein Viertel ihrer Mandate und wird mit so wenig Abgeordneten wie seit mehr als 80 Jahren nicht mehr im Unterhaus vertreten sein. Corbyn übernahm keine Verantwortung für die Niederlage. "Ich habe alles getan, um diese Partei zu führen, ich habe alles getan, um unsere Programme zu entwickeln, und seit ich Parteichef geworden bin, hat sich die Mitgliederzahl verdoppelt", sagte er. 

+++ 15.13 Uhr: Bundestag beschließt Mahnmal für Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft +++

Für die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft in Deutschland soll ein zentrales Mahnmal errichtet werden. Das hat der Bundestag am Freitag mit den Stimmen von Union, SPD und FDP beschlossen. Das Projekt ist seit Jahren im Gespräch. Nun soll die Bundesregierung im kommenden Jahr zunächst ein Konzept vorlegen und eine Machbarkeitsstudie beauftragen. Ein Ort steht noch nicht fest. Mit dem Mahnmal solle eine Leerstelle in der Erinnerungslandschaft geschlossen werden, heißt es im Beschluss. 

Die Linke stimmte gegen den Antrag der Regierungsfraktionen. Sie lehne den Begriff "kommunistische Gewaltherrschaft" mit Blick auf die DDR als unverhältnismäßig ab, sagte die Abgeordnete Simone Barrientos. Das komme einer Gleichsetzung mit den NS-Verbrechen gleich. AfD und Grüne enthielten sich. Den Grünen fehle der europäische Kontext, sagte Abgeordnete Monika Lazar. Ein eigener Denkmals-Antrag der AfD wurde abgelehnt. 

+++ 14.45 Uhr: FPÖ in Österreich schließt Ex-Chef Strache aus Partei aus +++

Die FPÖ hat ihren langjährigen früheren Chef Heinz-Christian Strache nach den Wirren um das Ibiza-Video und eine Spesenaffäre aus der Partei ausgeschlossen. "Für uns ist es eine Befreiung, weil damit Ibiza für uns Geschichte ist und wir damit in die Zukunft schauen können", sagte FPÖ-Chef Norbert Hofer in Wien. Die am Donnerstag verkündete Gründung einer neuen rechten Partei in Österreich könnte Strache aber zu einem schnellen Polit-Comeback unter neuer Flagge verhelfen.

SPIEGEL / Süddeutsche Zeitung

+++ 14.36 Uhr: Ein Toter durch Sturmböen in Frankreich +++

Sturmböen haben in Frankreich einen Verkehrsunfall mit einem Toten verursacht. Ein 70-Jähriger kam ums Leben, als er mit seinem Auto gegen einen auf die Landstraße gestürzten Baum fuhr. Der Mann konnte nur noch tot geborgen werden, wie die Rettungskräfte mitteilten. Das Unglück ereignete sich in der Gemeinde Ilharre im französischen Baskenland. 

+++ 14.21 Uhr: Nach IT-Panne: Alle Zahlungen bei Sparkassen-Kunden eingegangen +++

Nach einer IT-Panne haben Sparkassen-Kunden nach Angaben der Landesbank Helaba alle bislang offenen Zahlungen auf ihrem Konto erhalten. Jegliche Transaktionen wie Sepa-Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen, die sich wegen einer technischen Störung vor gut einer Woche verzögert hatten, seien abgearbeitet, teilte die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) in Frankfurt mit. "Alle offenen Zahlungen sind inzwischen bei den Kunden eingegangen." Man könne nun wieder in den Normalbetrieb übergehen.

+++ 14.13 Uhr: Glyphosat-Hersteller beantragen EU-Zulassung für die Zeit ab 2023 +++

Die Glyphosat-Hersteller haben ein Zulassungsverfahren in Gang gesetzt, damit der umstrittene Unkrautvernichter auch nach dem Jahr 2023 in der EU eingesetzt werden darf. Ein entsprechender Antrag sei bereits am Donnerstag bei der EU-Kommission und andere EU-Institutionen eingereicht worden, heißt es auf der Webseite einer Firmengruppe, die sich für das Produkt starkmacht - die "Glyphosate Renewal Group". Zu ihr gehören der deutsche Agrarchemiekonzern Bayer und Syngenta aus der Schweiz. Bis zu diesem Sonntag lief noch eine Frist für die Antragstellung. Nun haben die Firmen ein halbes Jahr Zeit, um ihre Anträge inhaltlich zu begründen und dabei wissenschaftliche Erkenntnisse heranzuziehen.

Glyphosat ist noch bis Ende 2022 in der EU zugelassen. Würde es nicht verlängert, könnte der Unkrautvernichter noch in einer Übergangszeit bis Ende 2023 weiterbenutzt werden. An der Zulassungsverlängerung 2017 war die Bundesregierung maßgeblich beteiligt - die Pro-Glyphosat-Stimme Deutschlands war entscheidend für eine Mehrheit in Brüssel.

+++ 14.06 Uhr: Ein Toter und 15 Verletzte bei Explosion in Plattenbau in Sachsen-Anhalt +++

Bei einer Gasexplosion in einem Plattenbau in Blankenburg im Harz in Sachsen-Anhalt ist am Freitag ein 78 Jahre alter Mann getötet worden. Seine Ehefrau erlitt schwere Verletzungen, dazu gab es 14 weitere Menschen mit mittleren und leichten Verletzungen. Womöglich kam es durch einen fehlerhaften Einsatz von trotz eines Fernwärmeanschluss genutzten Gasheizungen zu der Explosion.

Den Einsatzkräften vor Ort bot sich nach den Worten des Blankenburger Bürgermeisters Heiko Breithaupt "ein Bild der Verwüstung". In dem Haus sind 50 Bewohner gemeldet. Neben den Verletzten brachten die Rettungskräfte auch die weiteren Hausbewohner in Sicherheit.

+++ 14.02 Uhr: Feuer auf russischem Flugzeugträger gelöscht - zwei Tote +++

Bei einem Feuer auf Russlands einzigem Flugzeugträger sind zwei Offiziere ums Leben gekommen. Die Leiche des letzten Vermissten sei bei Sucharbeiten gefunden worden, teilte die Nordflotte der Agentur Tass zufolge mit. 14 Menschen kamen demnach bei dem Vorfall auf der "Admiral Kusnezow" mit Verletzungen ins Krankenhaus. Die meisten hätten eine Rauchvergiftung erlitten. Die Feuerwehr hatte erst am Morgen und damit fast 24 Stunden nach Brandausbruch die Löscharbeiten auf dem

+++ 13.59 Uhr: Bericht: Heusgen auf Antisemitismus-Liste des Wiesenthal-Zentrums +++

Die US-Menschenrechtsorganisation Simon-Wiesenthal-Zentrum hat das Verhalten des deutschen UN-Botschafters Christoph Heusgen einem Medienbericht zufolge auf eine Liste der zehn schlimmsten antisemitischen Vorfälle des Jahres 2019 gesetzt. Die israelische "Jerusalem Post" berichtete, dass Heusgen Platz sieben der Rangliste belege, die jedes Jahr im Dezember veröffentlicht wird.

Die Organisation begründe die Entscheidung mit dem "anti-israelischen Stimmverhalten" Deutschlands bei den Vereinten Nationen und einem Auftritt Heusgens im UN-Sicherheitsrat am 26. März in einer Sitzung zum Nahost-Konflikt. Der deutsche Top-Diplomat habe dort die Raketenangriffe der Hamas auf Israel mit dem israelischen Siedlungsbau in den palästinensischen Gebieten verglichen. 

+++ 13.48 Uhr: Schottland will Prozess für neues Referendum nächste Woche einleiten +++

Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon will bereits in der nächsten Woche den rechtlichen Prozess für ein neues Unabhängigkeitsreferendum anschieben. Das kündigte Sturgeon in Edinburg an. Tags zuvor hatten die Briten mit großer Mehrheit den Konservativen Boris Johnson im Amt als Premierminister bestätigt. Allerdings votierten die Schotten mit großer Mehrheit gegen die Konservativen und für Sturgeons proeuropäisch ausgerichtete Schottische Nationalpartei SNP.

+++ 13.16 Uhr: Hausbewohner sticht auf Stadt-Mitarbeiter ein - ein Toter +++

In Köln soll ein Mann zwei Mitarbeiter der Stadt bei einem Hausbesuch mit einem Messer angegriffen und einen von ihnen tödlich verletzt haben. Die Hintergründe waren nach Angaben einer Polizeisprecherin zunächst unklar. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen.

Nach ersten Erkenntnissen hatten die städtischen Mitarbeiter am Vormittag an einem Haus im Stadtteil Dünnwald geklingelt. Nachdem der Bewohner öffnete, habe er unvermittelt auf den 47 Jahre alten Mann eingestochen. Wiederbelebungsversuche blieben ohne Erfolg, er starb noch am Tatort. Seine Kollegin erlitt einen Schock und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

+++ 13.05 Uhr: Wildhüter erschießen zwei Wilderer im Krüger-Nationalpark +++

Wildhüter haben im südafrikanischen Krüger-Nationalpark zwei mutmaßliche Nashorn-Wilderer erschossen. Der tödliche Zwischenfall ereignete sich nach Angaben der Nationalparkverwaltung in der Nacht, als eine Ranger-Patrouille drei Verdächtige mit einer großkalibrigen Schusswaffe und weiterer typischer Wilderer-Ausrüstung überraschte. Zwei der Verdächtigen seien tödlich verletzt worden, ein dritter Mann konnte im Schutz der Dunkelheit entkommen.

In Südafrika, wo rund 80 Prozent aller Nashörner weltweit leben, wurden in diesem Jahr 769 Rhinozerosse von Wilderern wegen ihrer begehrten Hörner getötet. Diese bestehen wie etwa menschliche Fingernägel zwar nur aus Keratin, dennoch gelten sie in der traditionellen asiatischen Medizin als Heilmittel. Das zu Pulver verarbeitete Horn erzielt auf dem Schwarzmarkt hohe Preise.

+++ 12.30 Uhr: Missbrauchsverdacht: Hildesheimer Bischof beurlaubt Priester +++

Wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs einer Jugendlichen hat der katholische Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer einen Geistlichen beurlaubt. Dem Priester werde vorgeworfen, in den 1980er Jahren eine junge Frau zwischen deren 15. und 18. Lebensjahr sexuell missbraucht zu haben, teilte das Bistum mit. Gegen den Priester sei Strafanzeige gestellt worden. Die betroffene Frau hatte den Fall im November ins Rollen gebracht. Das Bistum Hildesheim mit rund 592.000 Katholiken umfasst weite Teile Niedersachsens sowie Bremen-Nord und Bremerhaven.

+++ 12.29 Uhr: Wagen von Hamburgs Innensenator Grote mit Steinen und Farbe beworfen +++

Unbekannte haben den Wagen des Hamburger Innensenators Andy Grote (SPD) mit Steinen und Farbbeuteln beworfen. Die maskierten Täter attackierten das Ministerauto am Morgen an einer Kreuzung in der Hansestadt, wie die Polizei mitteilte. Der Innensenator war demnach auf dem Weg ins Büro. Der Wagen wurde beschädigt, verletzt wurde niemand. Der Hamburger Staatsschutz nahm Ermittlungen auf. Die Polizei bat Zeugen des Vorfalls, sich zu melden.

+++ 12.27 Uhr: Lange Haftstrafen für Polizistinnen wegen versuchten Mordes an Polizeibeamten +++

Zwei Polizistinnen aus Baden-Württemberg sind wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung an einem Polizeibeamten zu langen Haftstrafen verurteilt worden. Die Ehefrau des Opfers soll für zwölf Jahre in Haft, die mitangeklagte Kollegin wegen Beihilfe für fünf Jahre, wie das Landgericht Tübingen mitteilte. Die beiden Frauen sollen versucht haben, den ebenfalls als Polizist arbeitenden Mann zu vergiften.

Dazu sollen die 40 Jahre alte Ehefrau und ihre 42 Jahre alte Kollegin dem Mann eine Überdosis Medikamente verabreicht haben. Der 52-Jährige kam aber noch rechtzeitig in eine Klinik und überlebte. Seine Ehefrau räumte die Geschehnisse bereits im Vorfeld des Prozesses zum Teil ein. Als Tatmotiv sah die Staatsanwaltschaft Eheprobleme an. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig.

+++ 12.24 Uhr: Algerien wählt früheren Regierungschef zum Präsidenten +++

In Algerien ist der frühere Regierungschef Abdelmadjid Tebboune zum Präsidenten gewählt worden. Nach offiziellen Angaben erreichte Tebboune bereits im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit mit 58 Prozent der Stimmen, wie die Nationale Wahlbehörde ANIE  mitteilte. Die Wahlbeteiligung wurde insgesamt mit knapp 40 Prozent angegeben und liegt damit deutlich hinter früheren Wahlen zurück.

+++ 12.20 Uhr: Bauer von Sumatra-Tiger getötet - drittes Opfer in einem Monat +++

Ein Kaffeebauer ist auf der indonesischen Insel Sumatra von einem Tiger getötet worden. Er ist der dritte Mann binnen eines Monats, der einem tödlichen Angriff der seltenen Raubtierart im südlichen Bezirk Lahat zum Opfer fiel, wie die Naturschutzbehörde der Provinz mitteilte.

Der Sumatra-Tiger griff den 50-Jährigen beim Mahlen von Kaffeebohnen auf einem Feld an. Seit Mitte November wurden zwei weitere Männer auf Kaffeeplantagen von einem Tiger getötet und zwei Menschen verletzt. Ob die Angriffe von demselben Tier ausgehen, war zunächst unklar. In der Gegend gibt es einen geschützten Wald, in dem laut Naturschutzbehörde Sumatra-Tiger leben.

+++ 12.18 Uhr: Polizei korrigiert Zahl der Verletzten aus Blankenburg nach unten +++

Nach Angaben der Polizei sind bei der Explosion in Blankenburg weniger Menschen verletzt worden als zunächst angenommen. Wie ein Polizeisprecher vor Ort sagte, wurden 15 Menschen verletzt einige von ihnen schwer. Darunter seien vier Beamte mit Rauchvergiftung. Ein 78-Jähriger, in dessen Wohnung die Explosion am Morgen ausbrach, wurde tot aufgefunden. Einsatzkräfte fanden dort auch mehrere Flaschen mit Flüssiggas sowie Weltkriegsmunition. Nähere Angaben gab es zunächst nicht. Zunächst war die Polizei von rund 25 Verletzten ausgegangen.

+++ 12.09 Uhr: Bundestag verabschiedet verschärftes Waffenrecht +++

Der Bundestag hat das Waffenrecht verschärft. Ein lange umstrittenes Gesetz, das mit den Stimmen der Union und der SPD verabschiedet wurde, sieht einen Ausbau des nationalen Waffenregisters vor, um die Rückverfolgbarkeit sämtlicher Schusswaffen zu erleichtern. Dazu werden auch neue Meldepflichten für Waffenhersteller und Waffenhändler eingeführt. Zudem wird die Größe von Magazinen bei bestimmten Schusswaffen begrenzt, um deren Nutzung für Terroranschläge zu erschweren. Nach Protesten der Verbände von Schützen und Jägern waren einige Regelungen weniger streng formuliert worden. FDP und AfD votierten gegen die Pläne von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU). Grüne und Linke enthielten sich.

+++ 11.46 Uhr: Mann bedroht Polizisten in Pariser Nordwesten mit Stichwaffe +++

Ein Mann hat Polizeiangaben zufolge im Nordwesten von Paris Polizisten mit einer Stichwaffe bedroht. Der mutmaßliche Täter sei von der Polizei bei La Défense "neutralisiert" worden, teilte die Pariser Polizeipräfektur auf Twitter mit. Ob der Mann dabei tödlich verletzt wurde, konnte die Polizei zunächst nicht bestätigen.

Der Mann habe drei Polizisten mit einem Messer bedroht, berichtete der Nachrichtensender BFMTV. Nachdem er der Aufforderung, die Waffe niederzulegen nicht nachgekommen sei, hätten die Polizisten auf den Mann geschossen, hieß es in dem Bericht. Er wurde demnach getroffen, war aber bei Bewusstsein.

+++ 11.41 Uhr: Betrieb im Klinikum Fürth wegen Hacker-Attacke eingeschränkt +++

Wegen einer Hacker-Attacke auf das IT-System des Klinikums in Fürth ist der Betrieb stark eingeschränkt worden. Am Vormittag wurden vorerst keine Patienten mehr aufgenommen, wie das Krankenhaus mitteilte. Planbare, unkritische Operationen seien abgesagt worden. Die Versorgung von Patienten vor Ort sei weiter möglich gewesen. Das Klinikum kümmert sich jährlich um rund 58.000 ambulante und etwa 42.000 stationäre Patienten. Die Internetverbindung des Klinikums sei gekappt worden, hieß es weiter. Behörden wie das Landeskriminalamt und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik seien informiert worden. Der Virus ist nach erster Einschätzung der Klinik per E-Mail in die Computersysteme eingedrungen.

+++ 11.35 Uhr: Explosion in Blankenburg: Statik des Gebäudes wird überprüft +++

Nach der Explosion mit einem Toten und 25 Verletzten in Blankenburg soll die Statik des Mehrfamilienhauses überprüft werden. "Die Platten in dem Neubaublock haben sich verschoben", sagte der Kreisbrandmeister Kai-Uwe Lohse. Fachleute müssten nun die Statik des fünfgeschossigen Gebäudes kontrollieren. Nach der Explosion wurde ein toter Mensch in der Wohnung gefunden, in der die Detonation vermutlich stattgefunden hatte. Rund 25 Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer. Einsatzkräfte suchten zwischenzeitlich auch nach einer vermissten Person. Später wurde allerdings Entwarnung gegeben, wie Lohse sagte. Vermisst wird nun niemand mehr.

+++ 10.44 Uhr: Inzwischen ein Toter nach Explosion in Blankenburg +++

Bei der Explosion in einem Mehrfamilienhaus in Blankenburg im Harz ist ein Mensch gestorben. Das sagte ein Polizeisprecher. Rund 25 Menschen wurden verletzt. (siehe Eintrag um 10.19 Uhr)

+++ 10:37 Uhr: Zweiter Tag des EU-Gipfels begonnen: Eurozonen-Reform und Brexit auf der Agenda +++

Nach dem heftigen Ringen um die Klimabeschlüsse sind Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Kollegen in den zweiten und letzten Tag des EU-Gipfels gestartet. EU-Ratschef Charles Michel habe den Beginn des Treffens eingeläutet, teilte sein Sprecher auf Twitter mit. Die Staats- und Regierungschefs wollten nun über die Reform der Eurozone sowie den Ausgang der britischen Parlamentswahl beraten.

Am Vortag hatten sich Merkel und ihre Kollegen nach stundenlanger Verhandlung grundsätzlich auf das Ziel eines klimaneutralen Europas bis 2050 geeinigt - allerdings mit einer Ausnahme für Polen. Klimaneutralität bedeutet, dass der Ausstoß von Treibhausgasen vermieden oder durch Speicherung neutralisiert werden muss.

+++ 10.19 Uhr: Explosion in Blankenburg: Polizei spricht von mehreren Schwerverletzten +++

Bei einer Explosion in einem Mehrfamilienhaus sind in Blankenburg im Harz in Sachsen-Anhalt mindestens 25 Menschen verletzt worden. Es gebe mehrere Schwerverletzte, sagte ein Polizeisprecher in Halberstadt der Nachrichtenagentur AFP. Demnach folgte auf die Explosion ein Brand, die Feuerwehr war vor Ort im Einsatz. Die Evakuierungsmaßnahmen liefen noch, sagte der Sprecher.

Die Detonation ereignete sich den Angaben zufolge gegen neun Uhr am Morgen. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Verletztenzahl erhöhe, sagte der Sprecher. Auch Todesopfer seien möglich. Vor Ort wurde ein Einsatzstab eingerichtet.

+++ 10.09 Uhr: 13 Tote nach Zusammenstoß von Bus und Lastwagen in Pakistan +++

Beim Zusammenstoß eines Busses und eines Lasters im Südwesten Pakistans sind 13 Menschen gestorben. Die Fahrzeuge gingen nahe der Stadt Quetta in Flammen auf, wie die Polizei mitteilte. Der Lastwagen war demnach mit Diesel beladen gewesen. Ein Passagier habe den Vorfall überlebt, da er unmittelbar nach der Kollision aus dem Bus gesprungen sei, hieß es.

+++ 10.07 Uhr: Mindestens 25 Verletzte bei Explosion in Wohnhaus in Blankenburg +++

Bei einer Explosion in einem Mehrfamilienhaus in Blankenburg sind am Freitagmorgen mindestens 25 Menschen verletzt worden. Möglicherweise gibt es Tote.Die Katastrophe ereignete sich um 8.55 Uhr in einem Wohnblock an der Bertold-Brecht-Straße, teilte die Polizei auf Twitter mit.

+++ 10.06 Uhr: Mehr Verspätungen bei der Bahn +++

Bahnkunden hatten im November mit zahlreichen Verspätungen zu kämpfen. Nur 72,2 Prozent der Fernzüge kamen pünktlich, wie die Bahn auf ihrer Website mitteilte. Das ist der dritte Rückgang in Folge, nur im Juni lag der Monatswert in diesem Jahr noch niedriger.

Als pünktlich wird ein Zug gewertet, der weniger als sechs Minuten zu spät eintrifft. Die Bahn hob hervor, dass sie verglichen mit dem November 2018 rund 1,8 Prozentpunkte besser abgeschnitten habe. Sonderereignisse wie ein Trafobrand in München hätten eine weitere Verbesserung aber nicht möglich gemacht.

+++ 8.56 Uhr: Umfrage: Mehrheit beurteilt neue SPD-Spitze pessimistisch +++

Die Mehrheit schätzt die Erfolgschancen der neuen SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans einer neuen Umfrage zufolge pessimistisch ein. Nur 23 Prozent aller Befragten erwarten, dass sie die SPD erfolgreich in die Zukunft führen werden, wie aus dem "Politbarometer hervorgeht", das die Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF erstellt. 62 Prozent sehen das nicht so.

Wenn der Kurs der SPD jetzt stärker nach links geht, meinen demnach 41 Prozent aller Befragten, dass das der SPD eher nützen wird; 48 Prozent erwarten, dass ihr das eher schadet. Esken und Walter-Borjans waren vergangenes Wochenende offiziell an die Spitze der Partei gewählt worden.

+++ 8.47 Uhr: Zoll beschlagnahmt vier Koffer voller Bargeld am Flughafen Köln-Bonn +++

Vier Koffer voller Bargeld hat der Zoll am Flughafen Köln-Bonn beschlagnahmt. Wie das Zollfahndungsamt Essen und das nordrhein-westfälische Landeskriminalamt mitteilten, entdeckten die Beamten bei der Kontrolle des Gepäcks für einen Flug in die Türkei Ende November zunächst einen Koffer mit 200.000 britischen Pfund. Sie entschlossen sich daraufhin, auch das übrige Gepäck des Flugs zu kontrollieren.

Dabei stieß der Zoll auf drei weitere Gepäckstücke, in denen sich Bargeld im Wert von insgesamt mehr als einer Million Euro befand. Die Koffer konnten den Angaben zufolge zwei deutschen und zwei türkischen Staatsangehörigen zugeordnet werden, die damit nach Istanbul reisen wollten.

+++ 7.55 Uhr: Eisglätte führt zu Unfällen mit Toten und Verletzten +++

Bei mehreren Unfällen auf eisglatten Straßen sind in der Nacht zwei Menschen ums Leben gekommen, mehrere wurden verletzt. Eine 24 Jahre alte Autofahrerin verunglückte tödlich mit ihrem Wagen auf einer Bundesstraße bei Albstadt (Baden-Württemberg), als sie auf schneebedeckter Fahrbahn die Kontrolle verlor, wie die Polizei mitteilte. Dabei stieß sie mit dem Auto eines 40-Jährigen zusammen. Dieser wurde leicht verletzt.

Bereits am Donnerstagabend starb bei Nidda in der Wetterau in Hessen ein 63 Jahre alter Autofahrer. Er war mit seinem Wagen auf eisglatter Fahrbahn von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Im Berchtesgadener Land verletzten sich nahe Bayerisch Gmain zwei junge Menschen leicht, als ihr Auto von der Straße schleuderte und sich überschlug.

+++ 7.43 Uhr: Trump gratuliert Johnson zu "großartigem" Wahlsieg +++

Nach dem Sieg der konservativen Tories bei der Parlamentswahl in Großbritannien hat US-Präsident Donald Trump dem britischen Premierminister Boris Johnson gratuliert. Johnson habe einen "großartigen Sieg" eingefahren, schrieb Trump im Kurzbotschaftendienst Twitter. Die USA und Großbritannien könnten nach dem von Johnson vorangetriebenen Austritt seines Landes aus der Europäischen Union einen "gewaltigen neuen Handelsvertrag" schließen. Mehr zur Großbritannien-Wahl lesen Sie hier.

+++ 7.15 Uhr: Mexiko ratifiziert neues Freihandelsabkommen mit den USA und Kanada +++

Zwei Tage nach der Einigung auf Änderungen am neuen Freihandelsabkommen zwischen Mexiko, Kanada und den USA hat der mexikanische Senat den Handelsvertrag bereits ratifiziert. Die Abgeordneten votierten mit 107 Stimmen für das Abkommen USMCA, ein unabhängiger Senator stimmte dagegen. "Wir in Mexiko haben es schon getan", schrieb Präsident Andrés Manuel López Obrador im Kurzbotschaftendienst Twitter. Er habe den vom Senat ratifizierten Vertrag unterzeichnet.

+++ 6.24 Uhr: Synagogentür aus Halle wird zu Kunstprojekt +++

Die Tür zur Synagoge in Halle soll künstlerisch gestaltet und ausgestellt werden. Sie hatte am 9. Oktober den schwer bewaffneten Rechtsterroristen Stephan B. daran gehindert, in das Gotteshaus einzudringen und Dutzenden Menschen das Leben gerettet. Die Entscheidung gab der Vorsitzende der Jüdische Gemeinde, Max Privorozki, in der Nacht bekannt. Sie sei von der Repräsentantenversammlung der Gemeinde getroffen worden, die am Donnerstagabend ihr erstes ordentliches Treffen nach dem Anschlag abgehalten hatte. Weitere Details wurden nicht mitgeteilt.

+++ 4.36 Uhr: Nachschub für den Weihnachtsmann - Mehr Rentiere auf Spitzbergen +++

100 Jahre, nachdem der Mensch das Rentier auf der Inselgruppe Spitzbergen im Nordatlantik stark dezimiert hatte, hat sich die Art wieder weitgehend erholt. Zu diesem Ergebnis kommt ein Bericht der Norwegischen Universität für Wissenschaft und Technologie (NTNU) in Trondheim. "Um 1900 waren die Rentiere auf Svalbard (norwegischer Name der Inselgruppe) mehr oder weniger ausgerottet", sagte die Biologin Mathilde Le Moullec. Damals habe es nicht mehr als ein paar Tausend dieser Tiere gegeben.

Nachdem sie und Kollegen zwischen 2013 und 2016 die Inselgruppe in vier Expeditionen zu Fuß und mit dem Boot erforscht haben, schätzen sie die Population auf Spitzbergen auf rund 22 000 Tiere. Weltweit geht die Population dagegen zurück. In den vergangenen 25 Jahren sei die Zahl der Tiere weltweit um 40 Prozent geschrumpft, sagte Roland Gramling von der Umweltorganisation WWF (World Wide Fund For Nature).

+++ 4.04 Uhr: Fahrplanwechsel bringt Änderungen für Bahnkunden +++

Zum Fahrplanwechsel an diesem Sonntag fällt für Bahnkunden im Fernverkehr die übliche Fahrpreiserhöhung in diesem Jahr aus. Schon zum Neujahrstag könnten Fahrkarten sogar zehn Prozent billiger werden - sofern Bundestag und Bundesrat vor Weihnachten die Mehrwertsteuer senken. "Wir halten Wort", sicherte ein Bahnsprecher zu. Im Nahverkehr jedoch steigen die Fahrpreise an diesem Sonntag durchschnittlich um 1,7 Prozent, Verbundtarife erhöhen sich teils noch stärker. Der neue Fahrplan bringt für Kunden auf einer Reihe von Strecken mehr Sitzplätze oder dichtere Fahrtakte, auch eine neue Intercity-Strecke ist im Angebot. Baustellen führen im neuen Fahrplan aber auch zu Einschränkungen für Reisende.

+++ 1.43 Uhr: Neuseeland: Sechs Todesopfer auf Vulkaninsel White Island geborgen +++

Vier Tage nach dem Vulkanausbruch auf der neuseeländischen Insel White Island sind sechs Leichen geborgen worden. Sie seien auf ein Militärboot gebracht worden, teilte die Polizei mit. Zwei weitere Menschen werden noch auf der Vulkaninsel vermutet - auch sie werden den Ausbruch wohl nicht überlebt haben. Darüber hinaus starben weitere acht Menschen infolge des Ausbruchs, insgesamt also 16.

+++ 1.19 Uhr: EU-Staaten einigen sich auf Klimaziel für 2050 +++

Die EU-Staaten haben sich in der Nacht auf einen Kompromiss beim Klimaschutzziel für 2050 geeinigt. Dies teilte EU-Ratspräsident Charles Michel auf Twitter mit. "Einigung auf Klimaneutralität bis 2050", schrieb Michel. Der Gipfel habe einen Deal bei diesem wichtigen Ziel erreicht.

Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte jedoch, Polen habe sich noch nicht auf die Umsetzung des Ziels verpflichten können. Die Entscheidung falle erst im Sommer 2020. Dennoch zeigte sich die Kanzlerin recht zufrieden - "unter den gegebenen Umständen", wie sie sagte. "Es gibt keine Spaltung Europas in verschiedene Teile, sondern es gibt einen Mitgliedstaat, der noch etwas Zeit braucht."

kng DPA AFP

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