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News von heute Mindestens drei Tote bei heftiger Explosion durch Gasleck im Stadtzentrum von Madrid

Calle de Toledo im Zentrum Madrids
Die Explosion ereignete sich in der Calle de Toledo im Zentrum Madrids
© Gabriel Bouys / AFP
Regierung: Kükentöten soll ab Ende 2021 verboten werden +++ Kolumbien: Forscher empfehlen Tötung von Pablo Escobars Nilpferden +++ Libyer in Sachsen angegriffen und rassistisch beleidigt +++ Die News von heute im stern-Ticker.

Aktuelle Top-Meldung:

Mindestens drei Tote bei heftiger Explosion im Stadtzentrum von Madrid – Ursache war ein Gasleck

Mindestens drei Menschen sind bei einer Explosion in einem Gebäude im Zentrum der spanischen Hauptstadt Madrid ums Leben gekommen. Man habe bereits die Leichen einer 85 Jahre alten Frau und eines noch nicht identifizierten Mannes geborgen, berichteten der spanische Fernsehsender RTVE und andere Medien unter Berufung auf Sprecher des Innenministeriums und der Feuerwehr. Wenig später wurde ein weiterer Toter gefunden. Nach bisherigen Erkenntnissen seien außerdem mindestens elf Menschen verletzt worden, einer von ihnen schwer, hieß es.

Inzwischen hat ein Vertreter des spanischen Innenministerium die ersten Spekulationen zur Unglücksursache bestätigt: die Explosion wurde durch ein Gasleck ausgelöst. Durch die Wucht wurden mehrere der oberen Stockwerke des Gebäudes zerstört. Das Gebäude brenne "im Inneren", sagte der Bürgermeister von Madrid, José Luiz Martínez Almeida. Die Feuerwehr habe bisher aber nicht mit Löscharbeiten begonnen, weil dadurch "die Stabilität und Struktur" beeinträchtigt werden könnte.

Wie TV-Bilder zeigten, stürzte die Fassade des sechsstöckigen Gebäudes mit der Hausnummer 98 der Straße Calle de Toledo - etwa 700 Meter südlich der Plaza Mayor - nahezu völlig ein. Es handele sich um ein Residenz- und Bürogebäude für Priester, hieß es. "Es war eine schreckliche Explosion, Trümmerteile flogen durch die Luft", erzählte eine sichtlich mitgenommene Nachbarin im Fernsehen.

Die Feuerwehr, die Polizei und die Notfalldienste waren mit zirka zwei Dutzend Fahrzeugen im Einsatz. Bewohner von Nachbargebäuden, darunter eines Seniorenheimes, wurden nach Medienberichten umgehend in Sicherheit gebracht. Die Unglücksstelle wurde wegen Einsturzgefahr weiträumig abgeriegelt.

Hinweis: Aufgrund eines redaktionsinternen Missverständnisses haben wir kurzzeitig berichtet, ein Pflegeheim sei durch die Explosion schwer beschädigt worden. Tatsächlich handelt es sich um ein benachbartes Gebäude. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

+++ Alle Meldungen zur Coronavirus-Pandemie lesen Sie hier +++
+++ Die Nachrichten rund um die Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Joe Biden lesen Sie hier. +++

Die News von heute im stern-Ticker:

+++ 16.48 Uhr: 43 Flüchtlinge bei Schiffsunglück vor der Küste Libyens ums Leben gekommen +++

Bei einem Schiffsunglück vor der Küste Libyens sind nach UN-Informationen mindestens 43 Flüchtlinge ums Leben gekommen. Wie die Internationale Organisation für Migration (IOM) und das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR gemeinsam mitteilten, ereignete sich das Unglück bereits am Dienstag. Zehn Flüchtlinge überlebten das Drama demnach und konnten gerettet werden. Laut der gemeinsamen Erklärung der IOM und des UN-Hochkommissariats für Flüchtlinge war es das erste große Flüchtlingsdrama, das sich in diesem Jahr im zentralen Mittelmeer ereignete.

+++ 16.40 Uhr: Mindestens drei Tote bei heftiger Explosion im Stadtzentrum von Madrid – Ursache war ein Gasleck +++

Mindestens drei Menschen sind bei einer Explosion in einem Gebäude im Zentrum der spanischen Hauptstadt Madrid ums Leben gekommen. Man habe bereits die Leichen einer 85 Jahre alten Frau und eines noch nicht identifizierten Mannes geborgen, berichteten der spanische Fernsehsender RTVE und andere Medien unter Berufung auf Sprecher des Innenministeriums und der Feuerwehr. Wenig später wurde ein weiterer Toter gefunden. Nach bisherigen Erkenntnissen seien außerdem mindestens elf Menschen verletzt worden, einer von ihnen schwer, hieß es.

Inzwischen hat ein Vertreter des spanischen Innenministerium die ersten Spekulationen zur Unglücksursache bestätigt: die Explosion wurde durch ein Gasleck ausgelöst. Durch die Wucht wurden mehrere der oberen Stockwerke des Gebäudes zerstört. Das Gebäude brenne "im Inneren", sagte der Bürgermeister von Madrid, José Luiz Martínez Almeida. Die Feuerwehr habe bisher aber nicht mit Löscharbeiten begonnen, weil dadurch "die Stabilität und Struktur" beeinträchtigt werden könnte.

Wie TV-Bilder zeigten, stürzte die Fassade des sechsstöckigen Gebäudes mit der Hausnummer 98 der Straße Calle de Toledo - etwa 700 Meter südlich der Plaza Mayor - nahezu völlig ein. Es handele sich um ein Residenz- und Bürogebäude für Priester, hieß es. "Es war eine schreckliche Explosion, Trümmerteile flogen durch die Luft", erzählte eine sichtlich mitgenommene Nachbarin im Fernsehen.

Die Feuerwehr, die Polizei und die Notfalldienste waren mit zirka zwei Dutzend Fahrzeugen im Einsatz. Bewohner von Nachbargebäuden, darunter eines Seniorenheimes, wurden nach Medienberichten umgehend in Sicherheit gebracht. Die Unglücksstelle wurde wegen Einsturzgefahr weiträumig abgeriegelt.

 (Siehe auch Meldung von 15.22 Uhr.)

+++ 15.47 Uhr: AfD stellt Klage gegen Verfassungsschutz in Aussicht +++

Die AfD stellt eine Klage gegen das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) in Aussicht. "Sollte das BfV die AfD offiziell zum Verdachtsfall erklären, werden wir mit allen juristischen Mitteln dagegen vorgehen – und absehbar erfolgreich sein", sagte der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen der Nachrichtenagentur DPA. "Denn die rechtlichen und tatsächlichen Voraussetzungen, die für eine Beobachtung zwingend erforderlich sind, liegen schlicht nicht vor."

Zuvor hatten mehrere Medien berichtet, das Bundesamt für Verfassungsschutz wolle in der kommenden Woche eine Entscheidung über den weiteren Umgang mit der AfD treffen. Demnach solle die AfD zum rechtsextremistischen Verdachtsfall erklärt werden.

+++ 15.22 Uhr: Mindestens zwei Tote bei heftiger Explosion im Stadtzentrum von Madrid +++

Im Zentrum der spanischen Hauptstadt Madrid hat sich gegen 15 Uhr eine schwere Explosion ereignet. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend. Die Fassaden mehrerer Etagen eines mehrstöckigen Gebäudes seien durch die Detonation nahezu weggesprengt worden, meldet unter anderem die Zeitung "El Pais". Fotos zeigen schwere Verwüstungen. Zu Verletzten oder Ursachen gibt es noch keine offiziellen Angaben. 

Die Explosion ereignete sich in der Straße Calle de Toledo. In den benachbarten Häusern befindet sich auch das Seniorenheim "Residencial Los Nogales La Paloma", wie "El Pais" berichtet. Ein Sprecher der Los Nogales-Gruppe sagte der Zeitung, dass "kein Bewohner oder Angestellter verletzt wurde". "Alle Bewohner wurden in ein Hotel auf der anderen Straßenseite evakuiert".

Teams der Madrider Feuerwehr und Krankenwagen sind mittlerweile vor Ort. Die Polizei ist dabei das Gebiet abzusperren und vor Schaulustigen zu schützen.

+++ 14.39 Uhr: Berliner Senat sieht Schutz für Reichstag verbessert Berlin +++

Der Bundestag im Reichstagsgebäude wird nach Einschätzung des Berliner Senats inzwischen deutlich besser gegen Extremisten und gewaltbereite Demonstranten geschützt. Nachdem im vergangenen Sommer Demonstranten aus der Reichsbürgerszene mit Fahnen und Geschrei eine Treppe zum Reichstag hochgelaufen waren, sei der Schutz erhöht worden und es gebe nun eine verstärkte und "sehr, sehr enge Zusammenarbeit" zwischen Berliner Polizei, Bundestagspolizei und Bundespolizei, sagte Innenstaatssekretär Torsten Akmann (SPD) im Verfassungsschutzausschuss des Abgeordnetenhauses.

+++ 14.27 Uhr: Gutachterin: Angeklagte im Mordfall Greta voll schuldfähig +++

Im Prozess um den Tod des Kitakindes Greta im niederrheinischen Viersen hat eine Gutachterin die angeklagte Kindergärtnerin für voll schuldfähig erklärt. Sie habe keine Hinweise auf eine krankhafte Persönlichkeitsstörung entdecken können, sagte die forensische Psychiaterin am Mittwoch im Prozess vor dem Landgericht Mönchengladbach. Bei den Treffen sei die 25-Jährige zugewandt, souverän und sehr ruhig gewesen. Die Angeklagte habe gesagt, sie habe die Taten nicht begangen.

Der Deutschen wird Mord an dem drei Jahre alten Mädchen vorgeworfen. Sie soll ihm im April 2020 in Viersen den Brustkorb bis zum Atemstillstand zusammengedrückt haben. Das Kind starb knapp zwei Wochen später im Krankenhaus. Angeklagt ist die Frau auch wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen in acht weiteren Fällen. Schon in anderen Kitas soll sie Kindern den Brustkorb fest zusammengepresst und sie damit in Lebensgefahr gebracht haben. Diese Fälle waren erst durch die Ermittlungen nach Gretas Tod bekannt geworden.

+++ 13.59 Uhr: Jahresbilanz: 261 Menschen starben in Österreichs Bergen Innsbruck +++

In Österreichs Bergen sind im vergangenen Jahr deutlich weniger Menschen gestorben. 2020 verunglückten insgesamt 261 Sportler und Wanderer tödlich, wie das Kuratorium für alpine Sicherheit in Innsbruck mitteilte. Im Jahr 2019 waren es noch 304 Menschen gewesen. Unter den Ausländern waren besonders Deutsche (48) betroffen. Fast 85 Prozent der Opfer waren Männer.

+++ 12.59 Uhr: Mann und zwei Kinder tot aus ausgebranntem Autowrack geborgen +++

Rettungskräfte haben die Leichen von einem Mann und zwei Kindern aus einem ausgebrannten Autowrack in Rheinland-Pfalz geborgen. Es spreche einiges für ein Tötungsdelikt, sagte ein Sprecher der Polizei. "Wir ermitteln zurzeit aber noch in alle Richtungen", ergänzte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Frankenthal. So werde auch untersucht, ob etwa ein Unfall als Grund für den Brand des Fahrzeugs infrage komme. Bei den toten Kindern handele es sich um ein Mädchen und einen Jungen.

Den Polizeiangaben zufolge stand der Wagen auf einem Parkplatz an der Bundesstraße 37 in Flammen, als die Feuerwehr am Dienstagabend eintraf. Nachdem das Auto gelöscht war, hätten die Rettungskräfte den Mann und die Kinder entdeckt. Es gebe Hinweise, wonach die drei Personen aus dem Kreis Bad Dürkheim stammen. Dies müsse aber noch bei einer Obduktion in den kommenden Tagen untersucht werden.

+++ 11.49 Uhr: Prozess gegen Nawalny in Russland wegen Verleumdung verschoben +++

Die für diesen Mittwoch geplante Gerichtsanhörung in Russland gegen Kreml-Kritiker Alexej Nawalny wegen Verleumdung eines Weltkriegsveteranen ist verschoben worden. Das Gericht in Moskau habe den Termin auf den 5. Februar verschoben, weil Nawalny derzeit noch in Corona-Quarantäne sei, sagte eine Anwältin des russischen Oppositionellen am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Das Gericht wolle, dass Nawalny an der Anhörung teilnimmt.

+++ 11.41 Uhr: Kükentöten soll ab Ende 2021 verboten werden +++

Die Bundesregierung hat den Weg für das Verbot des Kükentötens geebnet. Das Bundeskabinett beschloss einen Gesetzentwurf von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU), mit dem ab Ende des Jahres die in der Legehennenproduktion übliche Praxis beendet werden soll, dass männliche Küken kurz nach dem Schlüpfen getötet werden. Hintergrund ist, dass die Aufzucht der männlichen Küken wirtschaftlich unrentabel ist.     Das Gesetz sorge dafür, "dass in Deutschland nur noch Eier ohne Kükentöten produziert werden", erklärte Klöckner. "Diese unethische Praxis gehört dann der Vergangenheit an.

+++ 11.08 Uhr: Frauenanteil in Dax-Vorständen auf Höchststand +++

Die geplante gesetzliche Frauenquote für Vorstände börsennotierter Unternehmen zeigt bereits vor Inkrafttreten Wirkung: Der Frauenanteil der Vorstände der 30 Dax-Unternehmen habe im Januar mit 15,3 Prozent einen Höchstwert erreicht, teilte die Personalberatung Russell Reynolds mit. Rechne man die für dieses Jahr bereits beschlossenen Neubesetzungen hinzu, betrage "der Frauenanteil im Dax 16,9 Prozent – die schnellste Steigerung der letzten zehn Jahre".

+++ 10.58 Uhr: Libyer in Sachsen angegriffen und rassistisch beleidigt +++

Zwei Männer haben in Sachsen einen Libyer angegriffen und rassistisch beleidigt. Der 45-jährige Mann wurde am Dienstagabend in Heidenau attackiert und leicht verletzt, wie die Polizei in Dresden mitteilte. Anschließend schütteten die beiden Männer eine Tasche des 45-Jährigen aus. Die Polizei konnte einen 33-jährigen Deutschen als Tatverdächtigen identifizieren. Der zweite Tatverdächtige blieb zunächst unbekannt. Der Staatsschutz ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung.

+++ 9.28 Uhr: Brexit-Folgen: Britische Regierung zahlt Fischhändlern Schadenersatz +++

Als Ausgleich für den Verlust ihrer Exporte in die EU zahlt die britische Regierung Fischereiunternehmen insgesamt 23 Millionen Pfund Schadenersatz. Exporteure, die von Lieferschwierigkeiten betroffen sind, können bis zu 100.000 Pfund beantragen, wie die Regierung in der Nacht mitteilte.

Wegen neuer Zollhürden nach dem Brexit waren viele Händler von neuen Zollhürden betroffen. Zahlreiche Lastwagen standen tagelang an der Grenze im Stau – die Ware verdarb. Einige britische Fischer landeten ihren Fang in Dänemark an, damit die Ware innerhalb des EU-Binnenmarkts bleibt, den Großbritannien am 1. Januar verlassen hat. Am Montag hatten schottische Unternehmen mit ihren Lastwagen im Regierungsviertel in London für Hilfen demonstriert.

Mit dem Geld werde die Fischerei- und Aquakulturbranche unterstützt und zugleich die Wirtschaft der Küstengemeinden gestärkt, sagte Umweltminister George Eustice der Mitteilung zufolge. Für den Export von Fisch und Meeresfrüchten in die EU sind unter anderem neuerdings Zollerklärungen, Fangbescheinigungen und Exportgesundheitsbescheinigungen erforderlich.

+++ 8.20 Uhr: Kolumbien: Forscher empfehlen Tötung von Escobars Nilpferden +++

Die Nachkommen von Pablo Escobars Nilpferden sollten nach Ansicht von Forschern möglichst bald in ihrer Ausbreitung gebremst werden – auch mit drastischen Mitteln. Die Experten fürchten, dass sich die vermehrungsfreudigen Tiere in größeren Teilen Kolumbiens niederlassen. Der Drogenbaron Escobar brachte einst vier afrikanische Flusspferde auf seine Hacienda Nápoles, zuletzt streiften geschätzt zwischen 65 und 80 Tiere durch die Region.

"Unsere Ergebnisse zeigen die dringende Notwendigkeit, dass die kolumbianischen Behörden kritische Management-Entscheidungen treffen, um das Populationswachstum und die Ausbreitung der Flusspferde zu begrenzen", schreiben die Forscher im Fachblatt "Biological Conservation". Eine Tötung sei vermutlich die einzige Maßnahme, mit der das Problem in den Griff zu kriegen sei. Die Tiere zerstören Felder, bringen das Ökosystem aus dem Gleichgewicht und Anwohner in Gefahr.

Nachdem Escobar 1993 von Sicherheitskräften erschossen worden war, verfiel die Hacienda Nápoles. Die Nilpferde zogen in die umliegenden Wälder und pflanzten sich fort. Weil sie bisweilen auch Menschen angreifen, sind die bislang praktizierten Maßnahmen wie Kastration und Sterilisation nicht nur aufwendig und offensichtlich wenig wirksam, sondern auch gefährlich.

+++ 5.40 Uhr: Windparks in der Nordsee produzieren so viel Strom wie nie +++

Die Windkraftwerke in der Nordsee haben im vergangenen Jahr so viel Strom geliefert wie noch nie. Insgesamt stieg die produzierte Menge im Vergleich zu 2019 um 12,4 Prozent auf 22,76 Terawattstunden (TWh), wie der Netzbetreiber Tennet in Bayreuth mitteilte. Dazu kamen im Vergleich zu 2019 praktisch unverändert gebliebene 4,13 TWh aus der Ostsee, die jedoch nicht zum Versorgungsgebiet von Tennet gehören.

Insgesamt produzierten die deutschen Offshore-Windkraftwerke somit 2020 fast 26,9 TWh Strom, im Jahr zuvor waren es noch 24,38 TWh. Zur gesamten Windstrom-Produktion in Deutschland von gut 132 TWh (2019: 122 TWh) steuert Offshore somit 20,3 Prozent (2019: 19,97 Prozent) bei. Mit dem gesamten Windstrom könnten rechnerisch fast 34 Millionen Haushalte versorgt werden, mit Offshore-Windkraftwerken knapp sieben Millionen Haushalte.

+++ 4.01 Uhr: Ein Todesopfer und 14 Verletzte nach Brand in Berliner Pflegeheim +++

Nach einem Feuer in einem Pflegeheim in Berlin-Kladow mit einem Toten und 14 Verletzten bleibt die Brandursache weiterhin unklar. Auch die Identität des Todesopfers stand am frühen Morgen noch nicht fest. "Der Körper war komplett verkohlt", sagte ein Feuerwehrsprecher. Die Einrichtung war nach dem Brand am Dienstagabend laut Polizei vorerst evakuiert worden – etwa 15 Betroffene wurden nach dem Schock von einem Notfallseelsorger betreut. Rund 140 Rettungskräfte waren im Einsatz.

+++ 4.00 Uhr: Netflix knackt Marke von 200 Millionen Nutzern – Aktie hebt ab +++

Der Online-Videodienst Netflix ist zum Jahresende dank Serienhits wie "The Queen's Gambit", "Bridgerton" und "The Crown" trotz eines verschärften Konkurrenzkampfs stark gewachsen. In den drei Monaten bis Ende Dezember stieg die Zahl der zahlenden Abonnenten um 8,5 Millionen auf knapp 204 Millionen, wie Netflix nach US-Börsenschluss mitteilte. Damit wurde erstmals die Marke von 200 Millionen Nutzern geknackt. Die Zahlen übertrafen die eigene Prognose und die Erwartungen der Analysten deutlich. Die Aktie reagierte nachbörslich mit einem Kurssprung um 13 Prozent.

+++ 2.36 Uhr: "Vogue" kündigt Sonderausgabe mit zweitem Bild von Kamala Harris an +++

Nach der Kontroverse um ein Foto der künftigen US-Vizepräsidentin Kamala Harris auf dem Titelblatt der "Vogue" hat die Modezeitschrift angekündigt, eine limitierte Auflage mit einem anderen Bild zu veröffentlichen. "Um diesen historischen Moment zu feiern, werden wir eine begrenzte Anzahl von Sonderausgaben der Einweihungs-Ausgabe veröffentlichen", teilte die Zeitschrift am vor der Amtsübernahme von US-Präsident Joe Biden und seiner Stellvertreterin Harris mit. 

Auf dem Titelblatt der Sonderauflage wird Harris in einem blauen Hosenanzug zu sehen sein. Dieses Bild war bereits für das digitale Cover der Februar-Ausgabe ausgewählt worden und fand im Netz große Zustimmung – anders als das kürzlich publik gemachte Titelfoto der Printausgabe.

Das umstrittene Bild zeigt Harris lächelnd in T-Shirt und Blazer, in engen Jeans und Chucks. Die künftige Vizepräsidentin – die erste Frau und erste Afroamerikanerin in diesem Amt – steht dabei vor grünem und rosafarbenem Hintergrund. Die Aufnahme sorgte schnell für Wirbel: Internetnutzer bezeichneten das Foto als Respektlosigkeit gegenüber der künftigen Nummer zwei der USA. Kritik wurde auch an der fahrig wirkenden Beleuchtung laut, die Harris bleich erscheinen lässt.

+++ 0.32 Uhr: Italiens Regierungschef Conte gewinnt Vertrauensabstimmung im Senat +++

Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte hat inmitten der Corona-Pandemie eine wichtige Vertrauensabstimmung im Senat knapp überstanden. Bei der Abstimmung im Oberhaus erhielt Conte am Abend 156 Ja-Stimmen und 140 Gegenstimmen, die Mitglieder der Partei Italia Viva (IV) von Ex-Regierungschef Matteo Renzi enthielten sich wie zuvor angekündigt. Durch den Verlust der absoluten Mehrheit von 161 Stimmen wurde die Regierung erheblich geschwächt. 

"Italien hat keine Zeit zu verlieren", erklärte Conte nach dem Votum im Kurzbotschaftendienst Twitter. "Gleich zurück an die Arbeit, um die Gesundheitskrise und die Wirtschaftskrise zu bewältigen." Vor dem Votum hatte Conte mit eindringlichen Worten um Unterstützung für seine Regierung geworben. "Wir rufen alle politischen Kräfte und auch die Parlamentarier auf, denen Italiens Schicksal am Herzen liegt, uns bei einem schnellstmöglichen Neustart zu helfen". Contes Regierungskoalition war vergangene Woche wegen eines Streits um die Corona-Hilfen in Italien zerbrochen.

wue / les DPA AFP

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