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News von heute: Trump: Rascher Abzug der US-Truppen wäre für Irak "das Schlimmste

Tote bei Massenpanik am Rande von Trauerfeier für getöteten General +++ Mehr als eine Milliarde Tiere in Australien umgekommen +++ Die News von heute im stern-Ticker.

Ein übereilter Abzug des US-Militärs aus dem Irak wäre nach Ansicht von US-Präsident Donald Trump verheerend für das Land

Ein übereilter Abzug des US-Militärs aus dem Irak wäre nach Ansicht von US-Präsident Donald Trump verheerend für das Land

AFP

Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Trump: Rascher Abzug der US-Truppen wäre für Irak "das Schlimmste (22.12 Uhr)
  • Mindestens 56 Tote nach Massenpanik bei Soleimani-Trauerzug (17.05 Uhr)
  • WDR-Redakteure beklagen mangelnde Rückendeckung durch Intendanten Buhrow (17 Uhr)
  • Nato zieht Teil ihrer Soldaten aus Irak ab (16.24 Uhr)

Die News von heute im stern-Ticker: 

+++ 22.12 Uhr: Trump: Rascher Abzug der US-Truppen wäre für Irak "das Schlimmste" +++

Ein übereilter Abzug des US-Militärs aus dem Irak wäre nach Ansicht von US-Präsident Donald Trump verheerend für das Land. Die USA wollten irgendwann aus dem Irak abziehen, aber jetzt sei "nicht der richtige Zeitpunkt", sagte Trump im Weißen Haus. Die USA wollten nicht "für immer" im Irak bleiben, aber ein übereilter Abzug jetzt wäre "das Schlimmste, was dem Irak passieren könnte", sagte Trump weiter. In einem solchen Fall würde der Einfluss des Irans in dem Land noch stärker werden, sagte Trump. Das widerspreche dem Willen der Menschen im Irak, sagte er weiter. 

Trump wiederholte auch seine Forderung vom Sonntag, wonach der Irak im Falle eines Abzugs unter anderem die Kosten für von den USA gebaute Infrastruktur wie die US-Botschaft oder Militärstützpunkte zurückerstatten soll. Für den Fall, dass die USA bei der Frage des Abzugs nicht respektiert würden, könne es auch Sanktionen gegen den Irak geben, drohte Trump. 

+++ 19.25 Uhr: 27-Jähriger nach Angriffen auf Polizisten zu Silvester in Leipzig vor Gericht +++

Nach den Angriffen auf Polizisten zu Silvester in Leipzig-Connewitz muss sich ein erster Beschuldigter am Mittwoch (08.30 Uhr) vor dem Amtsgericht der sächsischen Stadt verantworten. Den 27-Jährigen erwartet ein sogenanntes beschleunigtes Verfahren, nachdem das Gericht einen Hauptverhandlungshaftbefehl gegen ihn erlassen hatte. In diesem wurden ihm Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung vorgeworfen.

+++ 19.11 Uhr: Ruhani will Vergeltung gegen die USA +++

Der iranische Präsident Hassan Ruhani dringt wegen der Tötung von General Ghassem Soleimani durch die USA weiterhin auf Vergeltung. "Die Verantwortung für diesen Terrorkt tragen die USA." Die Amerikaner müssten wissen, dass sie vor den Konsequenuzen dieses schweren Verbrechens nicht geschützt seien, sagte Ruhani am Dienstag in einem Telefonat mit seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron weiter. Der Iran erwarte daher auch von allen Ländern, die für Frieden seien, sich gegen diesen "terroristischen Akt der USA" zu positionieren.

Der Iran wolle zwar keinen Krieg in der Region, würde sich aber konsequent gegen jede militärische Aggression verteidigen. Außerdem seien die durch die USA provozierten Spannungen in der Region eine Gefahr für den globalen Frieden, fügte der Präsident nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna hinzu. Nur eine regionale Zusammenarbeit ohne Präsenz der USA könne Frieden und Sicherheit in der Region garantieren.  

+++ 19.04 Uhr: Mutmaßlicher Lübcke-Mörder will erneut aussagen +++

Der mutmaßliche Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten will an diesem Mittwoch erneut Angaben zum Tathergang machen. Das hat der Verdächtige Stephan E. über seinen Rechtsanwalt angekündigt. Er hatte die Tat zunächst gestanden, dann das Geständnis zurückgezogen. Der Generalbundesanwalt geht von einem rechtsextremen Hintergrund aus.

+++ 17.47 Uhr: Seat-Chef de Meo tritt zurück +++

Der Vorstandschef der spanischen VW-Tochter Seat, Luca de Meo, ist zurückgetreten. Der Manager sei "auf eigenen Wunsch und in vollem gegenseitigen Einvernehmen (...) abberufen worden", teilte der Autobauer am Dienstag in Martorell mit. Seine Aufgaben übernehme zunächst Finanzvorstand Carsten Isensee in Personalunion. De Meo bleibe im Konzern, hieß es. Der 52-Jährige war seit November 2015 Seat-Chef.

Zu den Gründen machten zunächst weder Seat noch die Konzernmutter Volkswagen weitere Angaben. De Meo war zuletzt als Chef bei anderen Autobauern im Gespräch, etwa beim französischen Konkurrenten Renault.

+++ 17.33 Uhr: Prinz Harry und Meghan wieder in Großbritannien +++

Der britische Prinz Harry (35) und Herzogin Meghan (38) sind von ihren sechswöchigen Ferien in Kanada zurück. Sie hatten am Dienstag in London ihren ersten Termin - im Kanada-Haus am Trafalgar Square. Dort bedankten sie sich bei der kanadischen Hochkommissarin für das Vereinigte Königreich, Janice Charette, und ihren Mitarbeitern für die Gastfreundschaft, die das Commonwealth-Land ihnen im Familienurlaub mit Baby Archie gewährt hatte.

+++ 17.25 Uhr: Facebook verbannt vor US-Wahlen Deepfake-Videos +++

Das Online-Netzwerk Facebook verbannt vor den US-Wahlen sogenannte Deepfake-Videos, die aus täuschend echten Bilder erschaffen wurden. Videos, die eine falsche Authentizität vortäuschen, würden künftig von der Plattform gelöscht, teilte Facebook mit. Ausgenommen seien Parodien oder Satire.

Bei Deepfake-Videos werden beispielsweise über künstliche Intelligenz authentisch wirkende Sequenzen geschaffen. So können einem Politiker Worte in den Mund gelegt werden, die er nie gesagt hat.

+++ 17.19 Uhr: Neue Schlichtungsstelle soll Verbrauchern bei Streitigkeiten mit Unternehmen helfen +++

Bei mangelhaften Produkten oder Dienstleistungen sollen es Verbraucher künftig einfacher haben, ihre Streitigkeiten mit Unternehmen beizulegen. Dabei soll die Universalschlichtungsstelle des Bundes helfen, die nun im baden-württembergischen Kehl eröffnet wurde. Sie soll ein Auffangnetz in den Bereichen bieten, in denen es keine branchenspezifische Schlichtungsstelle gibt.

"Das gilt zum Beispiel für Streitigkeiten mit Einzelhändlern, Autovermietern und Wasserversorgern", erklärte das Europäische Verbraucherzentrum. Dagegen existieren etwa für die Bereiche Reisen oder auch Banken, Telekommunikation und Versicherungen bereits zentrale Anlaufstellen.

+++ 17.16 Uhr: Fotos für Pass und Personalausweis sollen künftig im Amt entstehen +++

Wer einen neuen Pass oder Personalausweis beantragt, muss das Foto nach dem Willen des Bundesinnenministeriums künftig direkt bei der zuständigen Behörde machen lassen. Das Lichtbild sei "in Gegenwart eines Mitarbeiters" aufzunehmen und "elektronisch zu erfassen", heißt es in einem Entwurf eines "Gesetzes zur Stärkung der Sicherheit im Pass- und Ausweiswesen". Geplant sind "Selbstbedienungsterminals" bei den insgesamt 5500 Pass- und Ausweisbehörden in Deutschland.

+++ 17.05 Uhr: Inzwischen mindestens 56 Tote bei Massenpanik während Soleimani-Trauerzuges +++

Bei einer Massenpanik während des Trauerzugs für den iranischen General Ghassem Soleimani sind in der Stadt Kerman mindestens 56 Menschen ums Leben gekommen. Das berichtete das staatliche iranische Fernsehen unter Berufung auf die örtlichen Behörden. Zudem wurden in der Geburtsstadt Soleimanis im Südostiran nach offiziellen Angaben mehr als 200 Menschen verletzt, einige von ihnen schwer. 

+++ 17 Uhr: WDR-Redakteure beklagen mangelnde Rückendeckung durch Intendant Buhrow +++

In einer Redakteursversammlung mit mehreren Hundert Teilnehmern haben sich WDR-Mitarbeiter in Köln über mangelnde Rückendeckung durch Intendant Tom Buhrow beklagt. Seine schnelle Distanzierung vom "Umweltsau"-Lied habe viele verunsichert, hieß es nach Angaben eines Teilnehmers bei der nicht-öffentlichen Versammlung. Für diese Mitarbeiter stelle sich die Frage, ob man sich künftig überhaupt noch an eine Satire heranwagen könne.

Buhrow betonte daraufhin den Angaben zufolge, dass alle unbedingt so weitermachen sollten wie bisher, es habe sich nichts geändert, und es dürfe und solle weiter experimentiert werden. Die Senderspitze habe auch darauf verwiesen, dass man das "Umweltsau"-Video zum Schutz der Kinder von der Seite genommen habe.

#Umweltsau: WDR-Kinderlied polarisiert im Netz – viele übersehen das Wichtigste

+++ 16.39 Uhr: Bundeswehr verlegt 35 Soldaten aus dem Irak nach Jordanien und Kuwait +++

Angesichts der deutlich gestiegenen Spannungen im Nahen Osten hat die Bundeswehr einen Teil ihres Kontingents im Irak in Nachbarländer verlegt. Insgesamt 35 Soldaten wurden aus dem zentralirakischen Tadschi sowie Bagdad nach Jordanien und Kuwait geflogen, wie die Bundeswehr mitteilte. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) bekräftigte, Deutschland wolle gemeinsam mit seinen Partnern an dem internationalen Anti-IS-Einsatz festhalten.

+++ 16.24 Uhr: Nato zieht Teil ihrer Soldaten aus Irak ab +++

Nach der Bundeswehr zieht wegen der Spannungen im Nahen Osten nun auch die Nato einen Teil ihrer Soldaten zeitweise aus dem Irak ab. Das bestätigte ein Sprecher des Militärbündnisses der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel. Zuvor hatte der "Spiegel" darüber berichtet.Es würden "alle notwendigen Vorkehrungen zum Schutz unserer Mitarbeiter" getroffen, sagte der Sprecher des Militärbündnisses. "Dazu gehört die vorübergehende Verlegung einiger Mitarbeiter an verschiedene Standorte innerhalb und außerhalb des Irak."

+++ 16.24 Uhr: Ikea zahlt nach Tod von Kleinkind in den USA 46 Millionen Dollar Entschädigung +++

Der Möbelhändler Ikea zahlt einer US-Familie 46 Millionen Dollar (41 Millionen Euro), deren zweijähriger Sohn von einer Kommode erschlagen worden war. Eine Ikea-Sprecherin bestätigte der Nachrichtenagentur AFP die Einigung. Das von den Eltern des toten Kindes beauftragte Anwaltsbüro sprach von der höchsten Entschädigung in einem solchen Fall in der US-Geschichte.

Der zwei Jahre alte Jozef Dudek war im Mai 2017 in Kalifornien während des Mittagsschlafs von einer umkippenden Kommode der Serie Malm erschlagen worden. Das Möbelstück hatte schon in den Vorjahren für Schlagzeilen gesorgt: 2016 erhielten drei Familien, deren Kinder ebenfalls von umfallenden Malm-Kommoden getötet worden waren, von Ikea insgesamt 50 Millionen Dollar Entschädigung zugesagt. Ikea rief im selben Jahr mehr als 37 Millionen Kommoden in den USA, Kanada und China zurück.

+++ 16.07 Uhr: Gericht verpflichtet Facebook zu Deutsch-Kenntnissen +++

Facebook kann sich nicht darauf berufen, Gerichtsbeschlüsse in deutscher Sprache nicht zu verstehen. Das teilte das Oberlandesgericht Düsseldorf mit und wies auf eine entsprechende Entscheidung hin (Az.: I-7 W 66/19).

+++ 16.03 Uhr: Zahl der Toten durch Massenpanik in Kerman auf 50 gestiegen +++

Bei einer Massenpanik während des Trauerzugs für den iranischen General Ghassem Soleimani sind in der Stadt Kerman mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen. Das berichtete die Nachrichtenagentur Isna unter Berufung auf die örtlichen Behörden. Zudem wurden in der Geburtsstadt Soleimanis im Südosten des Landes nach offiziellen Angaben mehr als 200 Menschen verletzt, einige von ihnen schwer.

Soleimani war in der Nacht zum Freitag in der irakischen Hauptstadt Bagdad bei einem US-Angriff getötet worden und sollte ursprünglich heute beigesetzt werden. Wegen der riesigen Menschenmenge musste die Beisetzung des Top-Generals verschoben werden. Es bestehe keine Möglichkeit, die Leiche zum Friedhof zu transportieren, hieß es zur Begründung.

+++ 15.22 Uhr: Kramp-Karrenbauer nennt Kabinettsumbildung nach Söder-Vorstoß "eine Möglichkeit" +++

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat die von CSU-Chef Markus Söder geforderte Kabinettsumbildung als "eine Möglichkeit" bezeichnet, wie sich die Unionsparteien im Vorfeld der Bundestagswahl 2021 aufstellen können. Es sei ein Aufbruch für die Zeit nach dieser Legislaturperiode nötig, sagte Kramp-Karrenbauer am Rande einer Klausurtagung der CSU-Landesgruppe im Bundestag im oberbayerischen Kloster Seeon. Söder hatte seinen Vorstoß ohne Absprache mit Kramp-Karrenbauer in einem Interview gemacht.

+++ 15.23 Uhr: WWF: Schon 1,25 Milliarden Tiere durch Brände in Australien umgekommen +++

In den verheerenden Bränden in Australien sind nach Angaben von Umweltschützern bereits mehr als eine Milliarde Tiere umgekommen: Etwa 1,25 Milliarden Tiere seien nach Schätzungen des WWF Australien direkt oder indirekt durch die Feuer getötet worden, teilte die Umweltorganisation in Berlin mit. Die Zahl sei mithilfe einer Methodik berechnet worden, die die Auswirkungen der Rodung von Landflächen auf die australische Tierwelt schätzt. Die Feuer könnten ein Aussterben der Koalas in den nächsten Jahrzehnten beschleunigen, warnt der WWF.

+++ 15.22 Uhr: Berichte: Elton John spendet Million für Hilfe nach Buschbränden +++

Pop-Superstar Elton John will laut Medienberichten eine Million Dollar für die Opfer der verheerenden Buschbrände in Australien spenden. Dies sagte der 72-jährige Brite während eines Konzerts in Sydney, wie mehrere australische Medien berichten. Zuvor hatte schon der Schauspieler Chris Hemsworth ("Thor") nach eigenen Angaben eine Million australische Dollar (620.000 Euro) gespendet.

+++ 15.16 Uhr: Kanzleramt bittet Opposition um weniger Fragen +++

Die Bundesregierung muss immer mehr sogenannte Kleine Anfragen aus dem Bundestag beantworten und hat nun in einem Schreiben an die Fraktionen um eine Reduzierung gebeten. Seit Beginn dieser Legislaturperiode wurden nach einer aktuellen Statistik des Bundestages bereits 6185 solcher Anfragen an die Regierung gestellt. Zum Vergleich: In den beiden vorangegangenen Legislaturperioden hatte es insgesamt jeweils nur 3629 beziehungsweise 3953 Kleine Anfragen gegeben, wie die Bundestagsdaten zeigen. 

Syriens Präsident Baschar al-Assad (r.) und Russlands Staatschef Wladimir Putin geben sich die Hand

Syriens Präsident Baschar al-Assad (r.) und Russlands Staatschef Wladimir Putin geben sich die Hand. Das Foto wurde am Dienstag von der Pressestelle der syrischen Präsidentschaft veröffentlicht.

AFP

+++ 15.13 Uhr: Putin trifft überraschend Assad bei Besuch in Damaskus +++

Der russische Präsident Wladimir Putin hat erstmals die syrische Hauptstadt Damaskus besucht und dort Machthaber Baschar al-Assad getroffen. Das teilte das Präsidialamt in Damaskus mit. Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte der Agentur Interfax zufolge, die beiden Präsidenten hätten sich auf einem Kommandoposten des russischen Militärs getroffen. Ein Bild zeigte, wie sich die beiden bei einem Treffen die Hand schütteln. Der Besuch war vorab nicht angekündigt worden.

Moskau ist im fast neunjährigen syrischen Bürgerkrieg neben dem Iran der wichtigste Unterstützer der Regierung. Mit Hilfe aus Moskau konnten Assad Anhänger mittlerweile wieder rund zwei Drittel des Landes unter Kontrolle fliegen. Russische Jets fliegen regelmäßig Angriffe gegen die Gegner der Regierung.

Bei dem Gespräch sei es um die Lage in verschiedenen Regionen des Landes gegangen, teilte Peskow weiter mit. Dazu habe das Militär seine Einschätzung abgegeben. Putin sagte Peskow zufolge, er könne nun mit Zuversicht sagen, dass "ein großer Weg zurückgelegt wurde, um die territoriale Integrität des Landes wiederherzustellen". Syriens Präsidialamt erklärte, Assad habe den russischen Soldaten für ihre "Opfer" im Bürgerkrieg gedankt.

+++ 15.07 Uhr: Stromausfall in ganz Puerto Rico nach heftigem Erdbeben +++

Ein heftiges Erdbeben hat für einen Stromausfall im gesamten US-Außengebiet Puerto Rico sowie schwere Schäden an Gebäuden gesorgt. "Die ganze Insel ist ohne Strom", sagte der Leiter der Stromversorgungsbehörde von Puerto Rico, José Ortiz, örtlichen Medien. Das Erdbeben hatte nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS eine Stärke von 6,4, zunächst hatte das Institut von 6,6 gesprochen. 

+++ 15.07 Uhr: Richter prüfen Untersuchungshaft für Unfallfahrer in Südtirol +++

Das Landesgericht Bozen will am Mittwoch prüfen, ob der Verursacher des tödlichen Autounfalls von Südtirol im Gefängnis bleibt. Das bestätigte die Polizei in Bozen. Der 27-jährige Südtiroler war am Sonntag im Wintersportort Luttach in eine Gruppe junger Menschen gerast. Sieben deutsche Urlauber starben durch den Unfall unter Alkoholeinfluss.

Nach Polizeiangaben muss entschieden werden, ob der Mann in Untersuchungshaft bleibt, unter Hausarrest kommt oder freigelassen wird. Nach Angaben seines Anwalts Alessandro Tonon wurde die Anhörung für 9.30 Uhr angesetzt. Das Landesgericht gab zunächst keine Auskünfte.

+++ 15.01 Uhr: Unbekannte sollen Igel in Baden-Württemberg mit Böllern getötet haben +++

Unbekannte sollen in Baden-Württemberg einen Igel mit Böllern getötet haben. Das tote Tier wurde mit Feuerwerkskörpern im Bauchbereich bei einer Skateranlage in der Stadt Ehingen gefunden, wie die Polizei in Ulm am Dienstag mitteilte.

Die Beamten gehen davon aus, dass der Igel zwischen dem 31. Dezember und dem 5. Januar durch gezündete Böller zu Tode kam. Die Polizei rief Zeugen dazu auf, sich zu melden.

+++ 14.56 Uhr: Gruppenvergewaltigung in Indien: Täter sollen hingerichtet werden +++

Mehr als sieben Jahre nach der tödlichen Gruppenvergewaltigung einer Studentin in einem Bus in Indien hat ein Gericht in Neu Delhi Hinrichtungsbefehle für vier der Täter ausgestellt. Die Männer sollen am Morgen des 22. Januar gehängt werden, sagte der Vater des Opfers, Badrinath Singh, unter Berufung auf den Richter zu Reportern. Die Eltern der Studentin hatten zuletzt darauf gedrungen, die Todesurteile zu vollstrecken, die unter anderem vom Obersten Gericht bestätigt worden waren.

Im Dezember 2012 hatten sechs Männer die damals 23 Jahre alte Studentin in einem Bus in Neu Delhi vergewaltigt. Die Frau starb anschließend an ihren schweren Verletzungen. Neben den vier zum Tode verurteilten Männern gab es einen Vergewaltiger, der zum Zeitpunkt der Tat minderjährig war und inzwischen wieder auf freiem Fuß ist. Ein anderer wurde tot in seiner Gefängniszelle aufgefunden.

+++ 14.34 Uhr: Pedro Sánchez ist neuer spanischer Regierungschef +++

Spaniens geschäftsführender Ministerpräsident Pedro Sánchez hat im Parlament die zweite und entscheidende Abstimmung über seine Wahl zum Regierungschef gewonnen. Der Sozialist erhielt am Dienstag 167 Ja-Stimmen, 165 Abgeordnete stimmten gegen ihn.

+++ 13.58 Uhr: Stuttgarter Oberbürgermeister Kuhn verzichtet überraschend auf neue Kandidatur +++

Der Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) wird bei der nächsten Wahl im November nicht erneut kandidieren. Das gab der 64-Jährige nach Angaben der Stadtverwaltung sowie seiner Partei überraschend in der baden-württembergischen Hauptstadt bekannt. Er verwies dabei auf persönliche Gründe.

Kuhn war im Oktober 2012 gewählt worden und amtiert seit 2013. Er war der erste und für viele Jahre einzige grüne Oberbürgermeister einer deutschen Landeshauptstadt. Im November 2019 kam mit Belit Onay in Hannover ein weiterer Vertreter der Partei dazu, dem dies gelang. In Stuttgart soll am 8. November ein neuer Rathauschef gewählt werden.

+++ 13.48 Uhr: Heiko Grauel ist die neue Stimme der Deutschen Bahn +++

Seine Stimme soll bald an allen Bahnhöfen in Deutschland zu hören sein: Die Deutsche Bahn hat in Frankfurt am Main Heiko Grauel als ihren neuen Ansager vorgestellt. Der 45-Jährige aus Dreieich in Hessen soll für verständliche Durchsagen an 5700 Bahnhöfen sorgen und für 20 Millionen Fahrgäste und Bahnhofsbesucher täglich zu hören sein.

+++ 13.35 Uhr: Westfale gewinnt 32 Millionen Euro im Lotto +++

Zum Jahresbeginn hat ein Lottospieler aus dem Raum Dortmund mit einem Online-Tippschein 32 Millionen Euro abgeräumt. Der Mitspieler habe die Gewinnzahlen 1,7,13,18,27 und 30 sowie die Superzahl 1 im Internet abgegeben - und den höchsten Betrag gewonnen, den Westlotto je für einen digitalen Tipp ausgeschüttet habe. Das teilte die Lotteriegesellschaft mit. Bundesweit gab es im klassischen Lotto nur fünf Mal höhere Gewinnbeträge.

Die Zahlen waren am Samstag ermittelt worden. Weil der Jackpot bei den zwölf vorherigen Ziehungen nicht geknackt werden konnte, wäre eine Ausschüttung auch ohne sechs Richtige mit Zusatzzahl garantiert gewesen. Der neue 32-fache Millionär hatte etwas mehr als 10 Euro eingesetzt.

+++ 13.25 Uhr: Von Rechtsextremisten bedroht: Bürgermeister will Waffenschein +++

Der Bürgermeister einer Kommune im Rheinland hat zum Schutz vor Rechtsextremisten einen Waffenschein beantragt. Weil ihm die zuständige Polizeibehörde die Erlaubnis verweigert, klagt er nun vor dem Düsseldorfer Verwaltungsgericht. Es gehe um den großen Waffenschein, sagte eine Gerichtssprecherin. Der Bürgermeister führe an, aus dem rechten Spektrum bedroht zu werden. Die Verhandlung sei in zwei Wochen (21. Januar) geplant.

Er persönlich halte nichts davon, wenn sich Mandatsträger bewaffnen, sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU). "Wenn es Anhaltspunkte für Gefährdungen gibt, werden alle nötigen Maßnahmen ergriffen." Betroffene könnten sich jederzeit an die Polizei wenden. Die "Rheinische Post" hatte zuvor berichtet.

+++ 13.14 Uhr: Dieselskandal: Anleger klagen gegen Daimler +++

Anleger haben gegen den Autobauer Daimler Schadenersatzklagen im Zusammenhang mit möglichem Dieselabgasbetrug eingereicht. Die Tübinger Kanzlei Tilp teilte mit, sie sei von 219 institutionellen Investoren mit einer entsprechenden Klage beauftragt worden, die gesamte Schadenersatzforderung belaufe sich auf 896 Millionen Euro.

+++ 12:41: Rauchwolke aus Australien verfärbt Sonne in Chile und Argentinien rot +++

Die Auswirkungen der verheerenden Buschbrände in Australien sind auch im 12.000 Kilometer entfernten Südamerika sichtbar: Eine riesige Rauchwolke hat den Pazifik überquert und die Sonne über Chile und Argentinien rötlich verfärbt, wie die örtlichen Wetterbehörden meldeten. Gefahr drohe der Bevölkerung nicht, sagte Patricio Urra von der chilenischen Meteorologiebehörde der Nachrichtenagentur AFP.

Rauch Australien

Rauch steigt während der verheerenden Buschbrände in Australien über Kangaroo Island auf. Inzwischen hat eine riesige Rauchwolke den Pazifik überquert, die Auswirkungen sind sogar im 12.000 Kilometer entfernten Chile und Argentinien zu spüren

DPA

Die Rauchwolke befinde sich in einer Höhe von 6000 Metern und es sei kein Wetterphänomen angekündigt, das sie zum Absinken bringen könnte, erklärte Urra. Auch die argentinische Wetterbehörde SMN gab im Kurzbotschaftendienst Twitter Entwarnung: Die einzige Auswirkung sei eine "ein bisschen rötere Sonne". Nach Angaben des Meteorologieunternehmens Metsul könnte die Wolke weiterziehen und sogar den brasilianischen Bundesstaat Río Grande del Sur erreichen.

+++ 12.45 Uhr: Hauptverdächtiger im Mordfall Lübcke will sich erneut äußern +++

Der Hauptverdächtige im Fall Lübcke will sich an diesem Mittwoch erneut zu dem Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten äußern. Stephan E. wolle gegenüber Ermittlungsrichtern des Bundesgerichtshofs ausführliche Angaben zum Tathergang zu machen, erklärte sein Verteidiger Frank Hannig: "Der Beschuldigte, Herr Stephan E., hat mich als seinen Verteidiger gebeten, die Öffentlichkeit im Anschluss an diese Vernehmung über wesentliche Inhalte seiner Erklärung zu unterrichten." Der Dresdener Rechtsanwalt kündigte dazu eine Pressekonferenz am Mittwoch (17 Uhr) in Kassel an.

+++ 12.25 Uhr: Studie: Zahl der Selbstmordanschläge weltweit 2019 massiv gesunken +++

Die Zahl der Selbstmordanschläge weltweit ist laut einer israelischen Studie nach der militärischen Niederlage der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) massiv gesunken. Es seien im Jahr 2019 insgesamt rund 149 Selbstmordattentate begangen worden, rund 49 Prozent weniger als im Jahr zuvor, teilte das Institut für Nationale Sicherheitsstudien (INSS) in Tel Aviv mit. Dabei seien 1850 Menschen getötet worden und 3660 verletzt. 2018 seien es noch rund 293 Selbstmordanschläge gewesen.

+++ 12.02 Uhr: Kurz erneut als österreichischer Bundeskanzler vereidigt +++

Sebastian Kurz ist in Wien zum zweiten Mal als österreichischer Bundeskanzler vereidigt worden. Bei einer Zeremonie in der Hofburg legten Kurz und der neue Vize-Regierungschef Werner Kogler von den Grünen vor Staatspräsident Alexander Van der Bellen ihren Amtseid ab. Kurz ist damit Regierungschef der ersten österreichischen Koalitionsregierung aus konservativer ÖVP und Grünen. Er steht damit gut sieben Monate nach seiner Absetzung als Kanzler per Misstrauensvotum wieder an der Regierungsspitze.

+++ 11.41 Uhr: Irans Behörden bestätigen mindestens 30 Tote bei Massenpanik bei Soleimani-Trauerzug +++

Beim Trauerzug für den iranischen General Ghassem Soleimani in Kerman ist es zu einer Massenpanik gekommen. Dabei kamen nach amtlichen Angaben iranischer Behörden mindestens 30 Menschen ums Leben, Dutzende seien verletzt worden. Die Opferzahl könnte noch steigen, so die Behörden nach Angaben des staatlichen Fernsehens.

+++ 10.49 Uhr: Berichte über Massenpanik mit vielen Toten bei Trauerfeier im Iran +++

Im Iran hat es in der Stadt Kerman am Rande einer Trauerfeier für den getöteten General Ghassem Soleimani bei einer Massenpanik mehrere Tote gegeben. Das melden die Nachrichtenagentur AP und der Deutschlandfunk. Beide Medien berufen sich auf Informationen des staatlichen iranischen Fernsehens. Laut AP sprach das Staats-TV in ersten Berichten von 35 Toten und 48 Verletzten. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim untersuchen die örtlichen Behörden die Vorfälle, wollen aber erste Medienberichte über hohe Opferzahlen nicht bestätigen. In Soleimanis Heimatstadt Kerman hatten sich Hunderttausende Iraner vor der Beisetzung des Generals zu einer Trauerfeier versammelt. Der General, der die Al-Kuds-Brigaden der iranischen Revolutionsgarden befehligt hatte, war am vergangenen Freitag bei einem US-Drohnenangriff getötet worden.

+++ 10.29 Uhr: Bitcoin steigt über 8000 US-Dollar +++

Im Zuge der Iran-Krise scheinen Digitalwährungen bei einigen Anlegern wieder stärker gefragt zu sein. Die älteste und bekannteste Kryptowährung, der Bitcoin, stieg über die Marke von 8000 US-Dollar. Auf der Handelsplattform Bitstamp wurden im Hoch 8009 Dollar erreicht. Das ist der höchste Stand seit Mitte November.

Kapitän Claus-Peter Reisch vor dem Rettungsschiff Lifeline im Hafen von Valletta, Malta

Kapitän Claus-Peter Reisch vor dem Rettungsschiff Lifeline im Hafen von Valletta, Malta

Laif

+++ 10.23 Uhr: Deutscher Kapitän von Rettungsschiff gewinnt Berufung in Malta +++

Der deutsche Kapitän des Migranten-Rettungsschiffs "Lifeline" ist in Malta in einem Berufungsverfahren nach Angaben der Hilfsorganisation freigesprochen worden. "Das ist unglaublich überraschend", sagte der Sprecher der Dresdner Organisation Mission Lifeline. Der gebürtige Bayer Claus-Peter Reisch hatte das Schiff mit mehr als 230 Migranten im Juni 2018 in maltesische Gewässer gesteuert. Ihm war vorgeworfen worden, das Boot sei nicht richtig registriert gewesen. Er wurde in erster Instanz letztes Jahr zu einer Geldstrafe von 10.000 Euro verurteilt.

+++ 10.10 Uhr: Indonesien mindert weitere Überschwemmungen mit künstlichem Regen +++

Mit Hilfe von künstlich erzeugtem Regen über dem Meer hat sich der flutgeplagte pazifische Inselstaat Indonesien vor weiteren Überschwemmungen an Land geschützt. Die technologische Behörde BPPT habe Salzfackeln über der Javasee und der Sundastraße zwischen den indonesischen Inseln in die Wolken gefeuert und damit einen Niederschlag ausgelöst, teilte Behördenchef Hammam Riza mit. Dadurch sei weniger Regen über der Region um die Hauptstadt Jakarta heruntergekommen.

Die Maßnahme, die auch als Wolkenimpfen bekannt ist, startete den Angaben zufolge bereits am Freitag. Allein am Montag hätten zwei Flugzeuge auf 16 Touren 26.600 Kilogramm Salz gen Himmel geschossen, sagte Hammam. Die Aktion werde so lange fortgeführt wie nötig.

+++ 10.05 Uhr: Indien hat heißestes Jahrzehnt seit Beginn der Wetteraufzeichnungen hinter sich +++

Indien hat sein heißestes Jahrzehnt seit Beginn der Wetteraufzeichnungen hinter sich - mit verheerenden Folgen für das bevölkerungsreiche Schwellenland. In den Jahren 2010 bis 2019 habe die Durchschnittstemperatur 0,36 Grad über dem Langzeitmittel gelegen, teilte die indische Meteorologiebehörde (IMD) mit. Damit handele es sich um die heißeste Dekade seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Indien im Jahr 1901.

+++ 10 Uhr: Unbekannter zündet Obdachlosen in Berlin an - schwere Brandverletzung +++

Ein Unbekannter hat in Berlin einen Obdachlosen angezündet und schwer verletzt. Der Täter setzte in der Nacht zum Dienstag im Vorraum einer Bank im Stadtteil Charlottenburg das Hosenbein des schlafenden 45-Jährigen in Brand, wie die Polizei mitteilte. Ein Bankkunde habe die Polizei kurz nach Mitternacht wegen des starken Brandgeruchs informiert.

Der Obdachlose erlitt nach Polizeiangaben eine schwere Brandverletzung und kam ins Krankenhaus. Womöglich komme als Täter ein flüchtiger Bekannter des Opfers in Betracht, hieß es.

+++ 9.34 Uhr: Flugzeug kommt in Istanbul von der Landebahn ab +++

Am Istanbuler Sabiha-Gökcen-Flughafen ist ein Flugzeug von der Landebahn abgekommen. Es habe keine Verletzten gegeben, hieß es in einer Stellungnahme der Fluggesellschaft Pegasus. Das Gouverneursamt der Provinz Istanbul teilte per Twitter mit, dass 164 Passagiere sicher aus der Maschine gebracht worden seien. Der Unfall habe sich wegen des schlechten Wetters ereignet. In Istanbul ist es stürmisch und regnerisch.

+++ 9.03 Uhr: Wegen Lieferstopps: VW verklagt Zulieferer Prevent +++

Der Autobauer Volkswagen hat gegen den Zulieferer Prevent Klage auf Schadenersatz in Millionenhöhe eingereicht. "Die Lieferstopps im August 2016 durch ES Guss und Car Trim waren vertrags- und rechtswidrig", teilte Volkswagen mit. ES Guss und Car Trim gehören zu Prevent. Der durch die Produktionsausfälle entstandene Schaden beläuft sich laut VW auf mehr als 100 Millionen Euro.

"Die Klagen richten sich nicht nur gegen die Zulieferer, mit denen die Lieferverträge bestanden, sondern ausdrücklich auch gegen deren Muttergesellschaften der Prevent-Gruppe, die für die Lieferstopps aufgrund entsprechender rechtswidriger Weisungen verantwortlich sind", teilte VW mit.

+++ 8.32 Uhr: Iran stuft sämtliche US-Truppen als "Terroristen" ein +++

Als Reaktion auf die gezielte Tötung von General Kassem Soleimani hat der Iran sämtliche US-Truppen als "Terroristen" eingestuft. Das Parlament in Teheran verabschiedete ein entsprechendes Gesetz. Soleimani, der die für Auslandseinsätze zuständigen Al-Kuds-Brigaden der iranischen Revolutionsgarden befehligt hatte, war am Freitag bei einem US-Drohnenangriff in Bagdad getötet worden.

+++ 8.23 Uhr: Iranisches Parlament erhöht Budget für Revolutionsgarden +++

Das iranische Parlament hat das Budget der Revolutionsgarden (IRGC) bis zum Ende des persischen Jahres (20. März 2020) erhöht. Das gab Parlamentspräsident Ali Laridschani bekannt. Auf Anweisung des obersten iranischen Führers, Ajatollah Ali Chamenei, wurde das Budget der IRGC um 200 Millionen Euro erhöht, sagte Laridschani nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA.

Die Erhöhung stehe im Zusammenhang mit der Umsetzung des Plans der "harten Rache" gegen die USA für die Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani.

+++ 8.21 Uhr: Japan behält nach Flucht von Automanager Ghosn Millionen-Kaution ein +++

Nach der spektakulären Flucht des früheren Automanagers Carlos Ghosn nach Libanon behält der japanische Staat die von ihm hinterlegte Millionen-Kaution ein. Das beschloss das Bezirksgericht in Tokio. Das Geld in Höhe von 1,5 Milliarden Yen (12,4 Millionen Euro) werde dem Staat überschrieben. Der frühere Vorstandschef des französisch-japanischen Autobündnisses Renault-Nissan-Mitsubishi hatte in Japan unter Anklage gestanden, war aber gegen Kaution auf freiem Fuß, als er vergangenen Monat die Flucht ergriff. Die Aussicht, dass er nach Japan zurückkehrt, gilt als gering, da der Libanon mit Japan kein Auslieferungsabkommen hat.

7.17 Uhr: Großer Andrang bei Beisetzung des iranischen Generals Soleimani +++

Tausende Iraner haben sich vor der Beisetzung des bei einem US-Drohnenangriff getöteten General Kassem Soleimani in dessen Heimatstadt Kerman versammelt. Auf einem Platz im Stadtzentrum waren zwei Särge mit den sterblichen Überresten Soleimanis und des ebenfalls getöteten Brigadegenerals Hossein Purdschafari aufgebahrt, wie ein AFP-Reporter berichtete. Der Andrang in Kerman war ähnlich groß wie bei den vorherigen Zeremonien zu Ehren des getöteten Generals in Teheran und anderen Städten des Landes, an denen jeweils hunderttausende Menschen teilnahmen.

+++ 6.13 Uhr: Bundeswehr reduziert ihr Kontingent im Irak +++

Als Reaktion auf die dramatisch gestiegenen Spannungen im Nahen Osten verlegt die Bundeswehr einen Teil ihres Kontingents im Irak in Nachbarländer. Das Kontingent werde "vorübergehend ausgedünnt", sagte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums. Einige Soldaten würden aus Bagdad sowie dem rund 25 Kilometer nördlich der irakischen Hauptstadt gelegenen Tadschi nach Jordanien und Kuwait verlegt. Der Bundestag sei in einem Schreiben über diese Maßnahme unterrichtet worden.

Die Verlegung der Soldaten solle "in Kürze beginnen", sagte der Sprecher. In Bagdad sind nach seinen Angaben derzeit drei Bundeswehrsoldaten stationiert, in Tadschi etwa 30. Angaben dazu, wieviele Soldaten insgesamt nach Jordanien und Kuwait verlegt werden, machte der Sprecher nicht.

+++ 6.12 Uhr: Zwei Deutsche bei Busunfall in Peru ums Leben gekommen +++

Bei einem schweren Busunfall in Peru sind zwei deutsche Staatsbürger ums Leben gekommen. Insgesamt wurden bei dem Unfall im Süden des Landes 16 Menschen getötet, wie die Staatsanwaltschaft des südamerikanischen Landes mitteilte. Bei den beiden deutschen Todesopfern handelt es sich den Angaben zufolge um eine Frau und einen Mann im Alter von 28 und 30 Jahren.

+++ 4.25 Uhr: Elektronik-Konzern Sony überrascht in Las Vegas mit Elektroauto +++

Mit einem eigenen Elektroauto hat der japanische Elektronik-Konzern Sony auf der Technik-Messe CES in Las Vegas für Überraschung gesorgt. Der Prototyp namens Vision-S solle demonstrieren, welche Möglichkeiten in den technischen Entwicklungen aus dem Hause Sony steckten, sagte Konzernchef Kenichiro Yoshida bei der kurzen Präsentation. Dazu zählen spezielle Software, Sensor- und Sicherheitstechnik ebenso wie ein komplettes Entertainmentsystem. "Dieser Prototyp verkörpert unseren Beitrag zur Zukunft der Mobilität", sagte Yoshida.

+++ 4.18 Uhr: Fassbier wird für Gastronomie in vielen Fällen teurer +++

Fassbier wird in vielen Fällen für die Gastronomie teurer. Der führende deutsche Bierhersteller, die Radeberger Gruppe, hebt für den Großteil seiner Produkte den Fassbierpreis Anfang März an. Ausgenommen von diesem Schritt seien vor allem die Kölsch-Fassbiere der Gruppe und Fassbier der Marke Stuttgarter Hofbräu, sagte eine Sprecherin der Radeberger Gruppe. Zur Höhe der geplanten Preisanhebungen für die Gastronomie machte das Frankfurter Unternehmen keine Angaben. Zur Radeberger Gruppe gehören mehr als 40 Biermarken in Deutschland.

+++ 4.03 Uhr: 127 neue Lotto-Millionäre 2019 - leichter Rückgang bei Spieleinsätzen +++

Das Jahr 2019 hat deutschlandweit 127 Lottospielern Millionengewinne gebracht. Unter den Ländern lag Baden-Württemberg mit 23 Millionen-Gewinnen auf Platz eins, wie die im Deutschen Lotto- und Totoblock (DLTB) federführende Gesellschaft Lotto Rheinland-Pfalz in Koblenz mitteilte. Der größte Gewinn ging mit 63,2 Millionen Euro an einen Eurojackpot-Spieler aus dem südlichen Rheinland-Pfalz. Bei den Spieleinsätzen verbuchte der DLTB im vergangenen Jahr einen leichten Rückgang um 1,2 Prozent auf knapp 7,3 Milliarden Euro. Knapp 49 Prozent der Einsätze entfielen auf das Spiel "6 aus 49". Bei dem wurde die Zahl 42 am häufigsten gezogen - nämlich 22 Mal.

Unglücksrabe: Mann liest seine Lottozahlen in der Zeitung, gewonnen hat er dennoch nicht

++ 2.17 Uhr: Hyundai stellt Lufttaxi-Projekt vor +++

Der südkoreanische Autobauer Hyundai will künftig auch ein Lufttaxi bauen. Das Fluggerät soll vier Passagieren und einem Piloten Platz bieten und auf der Lufttaxi-Plattform des Fahrdienst-Vermittlers Uber eingesetzt werden. Die an eine Riesen-Drohne erinnernden Maschinen sollen in "Größenordnungen der Autoindustrie" produziert werden, wie Hyundai-Manager Youngcho Chi auf der Technik-Messe CES in Las Vegas sagte. Das Hyundai-Lufttaxi mit Elektromotoren werde deutlich leiser als ein Hubschrauber fliegen und auch ein Fallschirm-System zur sicheren Landung in Notsituationen haben, hieß es.

Uber entwickelt schon seit mehreren Jahren die Lufttaxi-Plattform Elevate, auf der Fluggeräte verschiedener Hersteller eingesetzt werden sollen. Der kommerzielle Start von Elevate in ersten Städten wird für 2023 angepeilt.

+++ 1.01 Uhr: Ermittlungen zu mutmaßlicher rassistischer Beleidigung Rüdigers eingestellt +++

Die Ermittlungen in Großbritannien wegen mutmaßlicher rassistischer Beleidigungen des deutschen Fußball-Nationalspielers Antonio Rüdiger sind eingestellt worden. Die Untersuchungen durch die Polizei hätten keine Beweise für derartige Schmähungen gefunden, teilte der Club Tottenham Hotspurs mit.

Rüdiger hatte sich während des Gastspiels seines Clubs FC Chelsea am 22. Dezember bei Tottenham über rassistische Affengesänge von Spurs-Fans beschwert. Tottenham erklärte nun, der Club sei von der Polizei darüber unterrichtet worden, dass sie kein Material gefunden habe, welches Rüdigers Vorwurf stützt.

kng / anb / DPA / AFP