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News von heute: USA schießen iranische Drohne über der Straße von Hormus ab

Oliver Zipse wird neuer BMW-Chef +++ Todesstrafe gegen Männer wegen Mordes an Rucksack-Touristinnen in Marokko +++ Deutscher in Kroatien erstochen +++ Berlinerin stürzt beim Wandern in den Alpen ab +++ Die News von heute im stern-Ticker.  

Ein Tankschiff in der Straße von Hormus (Archivbild)

Tanker in der Straße von Hormus

DPA

Die wichtigsten Meldungen im Überblick:

  • USA haben iranische Drohne über der Straße von Hormus abgeschossen (21.43 Uhr)
  • Oliver Zipse wird neuer BMW-Chef (21.05 Uhr)
  • Mörder von Rucksack-Touristinnen in Marokko zum Tode verurteilt (16.53 Uhr)
  • Deutscher in Kroatien erstochen (13.48 Uhr)
  • Lufthansa-Maschine in Belgrad wegen Bombenalarms evakuiert (12.26 Uhr)
  • Berlinerin stürzt beim Wandern in den Alpen ab (11.40 Uhr)
  • Terrorverdacht: Razzien gegen islamistische Gefährder in NRW (6.15 Uhr)
  • DNA-Analyse führt zu Freispruch eines Unschuldigen (5.23 Uhr)

Die Nachrichten des Tages:

+++ 21.43 Uhr: USA haben iranische Drohne über der Straße von Hormus abgeschossen +++

Die USA haben nach eigenen Angaben eine iranische Drohne über der Straße von Hormus abgeschossen. Die "USS Boxer" habe eine "verteidigende Maßnahme gegen eine iranische Drohne ergriffen", die dem Kriegsschiff "sehr, sehr nahe" gekommen sei, erklärte US-Präsident Donald Trump in Washington. Die Drohne sei sofort zerstört worden. Trump zufolge war die Drohne nur etwa 914 Meter von dem US-Schiff entfernt. Trump appellierte an "andere Länder, ihre Schiffe bei der Durchfahrt der Meerenge zu beschützen und künftig mit uns zusammenzuarbeiten". Seit Anfang Mai gab es mehrere Angriffe auf Tanker in der Region, für die Washington den Iran verantwortlich machte. Teheran wies jede Verantwortung zurück.

+++ 21.38 Uhr: Fünfjähriger fährt mit Papas Wagen kleine Schwester an +++

Mit Papas Auto hat ein Fünfjähriger in Brandenburg seine kleine Schwester angefahren. Das Mädchen erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht, wie ein Neuruppiner Polizeisprecher mitteilte. Der Junge habe am Dienstagabend in einem Ortsteil von Märkisch Linden (Ostprignitz-Ruppin) unbeaufsichtigt das Auto des Vaters gestartet. Der Wagen fuhr demnach ruckartig nach vorn, weil ein Gang eingelegt war, und erfasste die vier Jahre alte Schwester. Die Polizei ermittelt nun wegen Verdachts der Verletzung der Aufsichts- und Fürsorgepflicht.

+++ 21.05 Uhr: Oliver Zipse wird neuer BMW-Chef +++

Der bisherige Produktionsvorstand Oliver Zipse wird neuer Vorstandschef des Autobauers BMW. Das entschied der Aufsichtsrat bei einer Sitzung, wie das Unternehmen mitteilte. Der bisherige BMW-Chef Harald Krüger hatte Anfang Juli überraschend seinen Rückzug verkündet. Der 55-jährige Zipse sitzt seit 2015 im BMW-Vorstand; er folgte damals Krüger auf den Posten des Produktionsvorstands. Den Angaben zufolge wird er am 16. August das Amt des Vorstandsvorsitzenden übernehmen.

+++ 19.32 Uhr: Mexiko erhebt Anspruch auf das Vermögen von "El Chapo" +++

Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador hat das Vermögen des früheren mexikanischen Drogenbosses Joaquín "El Chapo" Guzmán für sein Land reklamiert. "Rechtlich gehören die Mittel Mexiko", sagte er bei einer Pressekonferenz. Der 62 Jahre alte Guzmán war am Mittwoch in New York zu lebenslanger Haft plus 30 Jahre verurteilt worden und darf keinen Antrag auf vorzeitige Entlassung stellen. Außerdem forderte das Gericht "El Chapo" auf, eine Summe von 12,6 Milliarden Dollar zu zahlen. Dass die USA auf das Vermögen Anspruch erheben "akzeptieren wir nicht ohne rechtliche Grundlage", betonte Lopéz Obrador. Es ist allerdings unklar, wie an das Geld des Ex-Drogenbosses zu kommen wäre - sofern es noch existiert.

+++ 18.26 Uhr: Von der Leyen will an Straßburg als Sitz des EU-Parlaments festhalten +++

Die designierte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will am Sitz des Europaparlaments in Straßburg festhalten. "Ich würde nie dafür plädieren, das Parlament in Straßburg aufzugeben", sagte die CDU-Politikerin in einem Interview mehrerer europäischer Tageszeitungen. "Es ist eines der Symbole der deutsch-französischen Aussöhnung, die der EU zugrunde liegt. Das Parlament hat große historische Bedeutung und manchmal muss man einfach in Symbole investieren." Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hatte in einem ihrer ersten europapolitischen Vorschläge die Abschaffung des Parlamentssitzes in Straßburg ins Spiel gebracht und damit in Frankreich Empörung ausgelöst. Später relativierte sie den Vorstoß. 

+++ 18.22 Uhr: Britische Abgeordnete verhindern Umgehung des Parlaments bei No-Deal-Brexit +++

Das britische Parlament hat einen Gesetzeszusatz verabschiedet, der den künftigen Premierminister daran hindert, einen No-Deal-Brexit unter Umgehung des Parlaments durchzusetzen. Die Klausel wurde am Donnerstag mit 315 zu 274 Stimmen angenommen und muss noch vom Oberhaus bestätigt werden. Die Maßnahme zielt offensichtlich auf Boris Johnson ab, der als Favorit im Rennen um den Posten des Parteichefs der konservativen Tories und damit für den des Premierministers gilt. Johnson hatte mehrfach angekündigt, Großbritannien werde die EU am 31. Oktober verlassen - ob mit oder ohne Abkommen.

+++ 17.36 Uhr: Schulen rund um Notre-Dame sollen vorsorglich gereinigt werden +++

Drei Monate nach dem Brand von Notre-Dame haben die Pariser Behörden eine "gründliche Reinigung" aller Schulen in der Nähe der berühmten Kathedrale angeordnet. Die Vorsichtsmaßnahme solle sicherstellen, dass das Bleistaubrisiko "minimal" sei, sagte der Pariser Gesundheitsvertreter Arnaud Gauthier auf einer Pressekonferenz. Nach seinen Angaben hatten Proben keine alarmierenden Bleikonzentrationen gezeigt. Das französische Enthüllungsportal "Mediapart" hatte zuvor berichtet, dass in Schulen und Krippen in der Umgebung von Notre-Dame gefährlich hohe Bleistaubkonzentrationen gemessen worden seien. Bei einer privaten Grundschule hätte sie den Grenzwert um das Zehnfache überschritten. Demnach hatten die Behörden bis Mai gewartet, um Proben in den zehn Schulen und Krippen im Umkreis von 500 Metern zu nehmen. 

+++ 16.53 Uhr: Todesstrafe gegen drei Männer wegen Mordes an Rucksack-Touristinnen in Marokko +++

Im Prozess um die mutmaßlich islamistisch motivierte Ermordung zweier skandinavischer Rucksack-Touristinnen in Marokko sind drei Angeklagte zum Tode verurteilt worden. Das entschied ein Gericht im marokkanischen Salé am Donnerstag.

Angeklagt waren insgesamt 24 Verdächtige aus der radikalislamischen Szene, die drei Hauptverdächtigen hatten den Mord an den jungen Frauen aus Dänemark und Norwegen im Dezember gestanden.

Die 24-jährige Dänin und ihrer vier Jahre ältere norwegischen Freundin waren Mitte Dezember enthauptet worden. Ihre Leichen fand man in einer einsamen Gegend des Atlas-Gebirges. Die beiden Frauen hatten am Fuß des Berges Toubkal ihr Zelt zum Übernachten aufgeschlagen. Die Gegend ist vor allem bei Wanderern beliebt. 

+++ 16.51 Uhr: Polizei darf Bewerber nicht wegen seiner HIV-Infektion ablehnen +++

 Die Polizeiakademie Niedersachsen darf einen Bewerber nicht wegen seiner HIV-Infektion ablehnen. Das entschied das Verwaltungsgericht Hannover mit einem am Donnerstag verkündeten Urteil. Die niedersächsische Landespolizei hatte im Oktober 2016 eine Bewerbung des Klägers als Polizeikommissar-Anwärter im Beamtenverhältnis auf Widerruf abgelehnt. Argumentiert wurde, er sei wegen seiner HIV-Infektion für den Polizeidienst untauglich. 

Das Gericht gab aber dem Kläger recht: Weder drohe eine vorzeitige Dienstunfähigkeit, noch bestehe ein Risiko, dass er Kollegen oder Bürger anstecken könnte. Die HIV-Infektion des Mannes wird nach Angaben des Gerichts seit Jahren antiviral behandelt. Dank der Therapie liegt bei ihm demnach die Viruslast konstant unter der Nachweisgrenze. Das Gericht hatte zur Beurteilung des gesundheitlichen Zustands ein Gutachten eingeholt. Der Sachverständige sollte sich vor allem dazu äußern, ob der Kläger den Anforderungen des Polizeidienstes gesundheitlich gerecht werden könne, ohne dienstunfähig zu werden, und ob ein Ansteckungsrisiko bestehe. Laut Gutachter gibt es keine Bedenken für eine Tätigkeit als Polizeibeamter.

+++ 16.32 Uhr: Zwölf Touristen sollen Frau auf Zypern vergewaltigt haben +++

Die Vorwürfe sind heftig: Zwölf israelische Touristen sollen eine junge Frau auf Zypern vergewaltigt haben. Ein Bezirksgericht in Paralimni ordnete für die Dauer der Ermittlungen die achttägige Untersuchungshaft an. Den jungen Männern droht eine Anklage wegen Vergewaltigung und Verschwörung zur Vergewaltigung. Die Israelis waren am Mittwoch festgenommen worden, nachdem eine 19-jährige Touristin aus Großbritannien angab, in ihrem Hotel in dem Ferienort Agia Napa im Südosten der Insel vergewaltigt worden zu sein. Demnach wohnten sie und die mutmaßlichen Täter im selben Hotel. 

Die Anhörung vor Gericht fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, da einer der Verdächtigen minderjährig ist. Mehrere Angehörige der jungen Männer nahmen ebenfalls daran teil. Wie das israelische Außenministerium mitteilte, steht der israelische Konsul in Nikosia, Jossi Wurmbrand, in Kontakt mit den Festgenommenen. Ihre Familien würden auf dem Laufenden gehalten, erklärte das Ministerium. 

Agia Napa zieht wegen seines Nachtlebens und seiner Sandstrände jedes Jahr zahlreiche junge Touristen an. Die meisten stammen aus Großbritannien, jedes Jahr reisen rund 1,3 Millionen Briten nach Zypern. Auch aus dem nahegelegenen Israel kommen immer mehr Touristen.

+++ 16.17 Uhr: Stadt Mannheim hebt Bußgeldbescheide gegen klimastreikende Schüler auf +++

Nach heftiger öffentlicher Kritik hat die Stadt Mannheim zuvor verhängte Bußgeldbescheide wegen Schulschwänzens gegen klimastreikende Schüler wieder aufgehoben. Die Stadt habe sich "in diesen konkreten Fällen nach umfassender Prüfung dazu entschlossen, diese Bußgelder wieder aufzuheben", teilte die Kommune am Donnerstag mit. Die Fälle seien "zunächst routinemäßig bearbeitet worden". Zudem hätten "die Betroffenen nicht von ihrem Recht Gebrauch gemacht, sich zum Sachverhalt zu äußern". Daher sei "die Besonderheit dieser Fälle im Vergleich zum klassischen Schulschwänzen nicht aufgefallen", hieß es weiter. "Die vier Bußgeldbescheide sind noch nicht rechtskräftig - mit der Aufhebung der Bescheide entfällt auch die Zahlungspflicht." 

Die Bewegung Fridays for Future hatte die nach ihren Angaben ersten Fälle dieser Art zuvor bekannt gemacht. Das Ordnungsamt der baden-württembergischen Stadt verlangte jeweils 88,50 Euro für zwei versäumte Schulstunden nach einer Demonstration im Mai. Die Bewegung sprach von einem "nicht nachvollziehbaren" Verhalten der zuständigen Behörden. Sie versuchten, "legitimen Aktionismus mittels Bußgeldbescheiden zu unterbinden", erklärte ein Sprecher der Mannheimer Ortsgruppe der bundesweit aktiven Organisation.

+++ 16.10: Lufthansa-Maschine in Belgrad evakuiert - falscher Bombenalarm +++

Wegen eines Bombenalarms am Donnerstagmorgen ist auf dem Flughafen der serbischen Hauptstadt Belgrad ein Lufthansa-Flugzeug evakuiert worden. 130 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder vom Flug LH 1411 wurden kurz vor dem Start in Sicherheit gebracht, berichteten serbische Medien. Der Alarm stellte sich später als falsch heraus.

Die Maschine der deutschen Fluglinie flog schließlich mit mehr als achtstündiger Verspätung nach Frankfurt/Main. Zuvor hatte eine Anti-Terror-Einheit der serbischen Polizei das Flugzeug gründlich durchsucht. Am Nachmittag nahmen die Behörden einen 58-Jährigen fest, der die Bombendrohung telefonisch übermittelt haben soll, berichtete das Portal blic.rs. Dem Mann droht ein Verfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens.

+++ 15.33 Uhr: Anwalt: Rackete ist nicht mehr Teil der Sea-Watch-Crew +++

Kapitänin Carola Rackete gehört nach Angaben ihres Anwalts nicht mehr zur aktuellen Crew des Rettungsschiffs "Sea-Watch 3". "Carola ist nicht mehr Mitglied der derzeitigen Besatzung der Sea-Watch, sie macht jetzt also etwas anderes", sagte ihr Anwalt Alessandro Gamberini am Donnerstag nach der Vernehmung Racketes durch die Staatsanwaltschaft im sizilianischen Agrigent. "In ihrem Leben hat sie nicht nur die Kapitänin der Sea-Watch gemacht, sondern ganz viel anderes." Auf die Frage, ob sie nach Deutschland zurückkehren würde, sagte Rackete selbst: "Ja". 

Generell ist es normal, dass die Seenotretter ihre Crew nach Einsätzen austauschen. Die "Sea-Watch 3" liegt zudem derzeit in Sizilien an der Kette und kann nicht ausfahren.

+++ 15.32 Uhr: Verdächtiger nach tödlichem Feuer in Saunaklub von Hamminkeln festgenommen +++

Nach dem vorsätzlich gelegten tödlichen Großbrand in einem Saunaklub im nordrhein-westfälischen Hamminkeln ist ein Verdächtiger festgenommen worden. Es handle sich um einen 42-Jährigen aus dem Landkreis Wesel, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Duisburg am Donnerstag mit. Er sitzt demnach bereits wegen Mordes und Brandstiftung mit Todesfolge in Untersuchungshaft. 

Auf Grundlage von Videoaufzeichnungen aus dem Klub habe sich der Tatverdacht gegen den Mann erhärtet. Ein entscheidender Tipp zu seiner Identifizierung sei dann von einem Taxiunternehmen gekommen. In seiner Vernehmung machte der Mann zum Tatvorwurf keine Angaben.    

Bei dem Brand war in der Nacht zum Sonntag ein 64-jähriger Niederländer trotz Reanimationsversuchen an einer Rauchvergiftung gestorben. Zudem gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig, weil sie von einigen Gästen des Klubs massiv behindert wurden. Drei Gäste verkannten offenbar vollkommen den Ernst der Lage, nahmen den Feuerwehrleuten die Löschschläuche weg und bespritzten sich damit gegenseitig. Sie wurden von der Polizei in Gewahrsam genommen. Das Gebäude wurde durch den Brand fast völlig zerstört.

+++ 15.24 Uhr: Erstes Urteil im Fall Lügde – Staatsanwaltschaft legt Revision ein +++

Die Staatsanwaltschaft Detmold hat nach dem ersten Urteil im Missbrauchsfall Lügde Antrag auf Revision gestellt. Das Landgericht hatte am Mittwochabend einen Mann aus Niedersachsen wegen Beihilfe zu einer zweijährigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte mit zwei Jahren und neun Monaten eine deutliche höhere Strafe gefordert, bei der keine Bewährung möglich ist. Für die Revisionsbegründung habe die Staatsanwaltschaft vier Wochen Zeit, nachdem das schriftliche Urteil des Landgerichts eingegangen ist, erklärte Sprecherin Johanna Dämmig. 

Sollte die Staatsanwaltschaft bei der Revision bleiben, würde der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe das Urteil auf Rechtsfehler überprüfen. Würde der BGH fündig, müsste das Landgericht Detmold den Fall neu aufrollen. 

Der 49-Jährige aus Stade hatte vor über acht Jahren per Webcam in vier Fällen den sexuellen Missbrauch eines Kindes beobachtet und einen Mitangeklagten auch angestiftet. Nach einer mehrmonatigen Untersuchungshaft verließ der Verurteilte am Mittwochabend das Gericht als freier Mann. 

+++ 15.20 Uhr: Autobomben-Angriff auf Polizeihauptquartier in Afghanistan +++

Mehrere Bewaffnete haben am Donnerstag das Polizeihauptquartier der afghanischen Provinzhauptstadt Kandahar angegriffen. Ein Selbstmordattentäter habe erst eine Autobombe vor einem der Eingänge des Polizeihauptquartiers gezündet, sagte ein Sprecher des Gouverneurs, Bahir Ahmadi. Mehrere bewaffnete Angreifer hätten kurz darauf versucht, über einen anderen Zugang in das Gebäude vorzudringen.

Ob dies gelang, sei nicht klar, sagte Ahmadi, das Polizeiquartier sei stark geschützt. Der Angriff dauere an. Bilder in sozialen Medien zeigten eine große Rauchwolke aufsteigen. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Angriff. 

+++ 15.17 Uhr: Mehrheit der Deutschen findet Kramp-Karrenbauer ist schlechte Wahl als Ministerin +++

Die neue Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer stößt bei den Deutschen auf erhebliche Vorbehalte. In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov bezeichneten 54 Prozent diese Personalentscheidung als schlecht oder sehr schlecht. Dabei zeigt sich ein deutlicher Unterschied bei den Geschlechtern: Nur 45 Prozent der Frauen beurteilten die Personalie ausdrücklich negativ, aber 63 Prozent der Männer.

Große Skepsis gibt es auch bei der neuen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. 49 Prozent der Befragten glauben nicht, dass sie das Amt in Brüssel erfolgreich ausüben kann. Sogar 39 Prozent der CDU/CSU-Anhänger haben da ihre Zweifel.

+++ 14.55 Uhr: Aufstand gegen No-Deal-Brexit – Parlament legt Johnson Steine in Weg +++

Das britische Parlament hat am Donnerstag Boris Johnson noch vor seinem erwarteten Antritt als Premierminister einen herben Dämpfer verpasst. Die Abgeordneten stimmten mehrheitlich für einen Gesetzeszusatz, der eine Zwangspause des Parlaments rund um den geplanten EU-Austritt am 31. Oktober erheblich erschwert. Damit könnte sich Johnson wohl nicht wie befürchtet über das Parlament hinwegsetzen, um einen Brexit ohne Abkommen zu erreichen. 

+++ 14.48 Uhr: Kippen adiós - Drei Strände auf Mallorca werden rauchfrei +++

An drei Stränden auf Mallorca sind Raucher ab diesem Sommer unerwünscht. Nachdem die Bucht Cala Estància in Palma bereits seit Mittwoch der erste kippenfreie Strand auf der spanischen Urlaubsinsel ist, wollen die Cala Anguila in Manacor und der Strand Sant Joan in Alcúdia dem Beispiel bald folgen. 

Alle drei Gemeinden schlossen sich damit einer entsprechenden Initiative des balearischen Gesundheitsministeriums an, wie das "Mallorca Magazin" berichtete. Bislang handele es sich jedoch lediglich um eine Empfehlung: Badegäste, die das Verbot missachten, würden zumindest vorerst noch nicht bestraft, hieß es unter Berufung auf die Behörden.

+++ 14.05 Uhr: Zweiköpfige Babyschildkröte in Malaysia entdeckt +++

In Malaysia ist eine Babyschildkröte mit zwei Köpfen auf die Welt gekommen, hat aber nur kurz überlebt. Das Junge wurde am Montag gemeinsam mit 90 weiteren Grünen Meeresschildkröten in einem Nest auf der Insel Mabul entdeckt, erklärte der Vertreter der Naturschutzorganisation SJ SEAS, David McCann. Allerdings starb es nach Angaben eines Tierarztes am späten Mittwoch aus ungeklärter Ursache. 

+++ 13.57 Uhr: Kölner Polizei: Möglichen Anschlag verhindert +++

Die Kölner Polizei hat nach eigener Einschätzung einen möglichen Terroranschlag verhindert. "Wir hatten aktuell verdeckte Erkenntnisse, dass ein Anschlag unmittelbar bevorstehen könnte", sagte der Leitende Kriminaldirektor Klaus-Stephan Becker. Bei Razzien hatten Beamte zuvor unter anderem mehrere Wohnungen in Köln und Düren durchsucht und insgesamt sechs Männer in Gewahrsam genommen. Einer von ihnen, ein deutsch-libanesischer Konvertit aus Berlin, sei schon seit Jahren als Gefährder bekannt und erst kürzlich nach Düren gezogen. Der 30-Jährige, der eng mit der Berliner Dschihadisten-Szene verbunden sei, habe in einem Gespräch, von dem die Ermittler Kenntnis erlangt hätten, deutlich gemacht, dass er zu einem Anschlag bereit sei.

+++ 13.48 Uhr: Deutscher in Kroatien erstochen +++

Vermutlich bei einem Streit ist ein 23-jähriger Deutscher in Kroatien erstochen worden. Der Mann aus Niederbayern sei in einem Lokal in Pula auf der bei Touristen beliebten Halbinsel Istrien Opfer der Tat worden, teilte die Polizei mit. Ein Sprecher sagte, der 23-Jährige sei wahrscheinlich auf einer Urlaubsreise gewesen. Details zu dem Vorfall vom Dienstag konnte die Polizei in Niederbayern zunächst nicht nennen. Die Ermittlungen führt die kroatische Polizei.

+++ 13.45 Uhr: Erfinder des "HB-Männchens" gestorben +++

Das "HB-Männchen" war im Westdeutschland der Nachkriegszeit eine der bekanntesten Werbefiguren - sein Erfinder Theo Breidenbach ist nun gestorben. Wie die Düsseldorfer Werbeagentur Grey bestätigte, starb der Marken-Experte bereits am 7. Juli im Alter von 90 Jahren. Das aufgeregte HB-Männchen Bruno, das stets mit dem Spruch "Halt, mein Freund, wer wird denn gleich in die Luft gehen?" und einer Packung Zigaretten zur Ruhe gebracht wurde, kannte in den 60er bis 80er Jahren fast jeder in der Bundesrepublik aus TV- und Kino-Werbespots. Breidenbach hatte darüber hinaus die Federführung über weitere berühmte Kampagnen, darunter für den Autobauer BMW ("Aus Freude am Fahren").

+++ 13.08 Uhr: Agentur: 14 Tote und 28 Verletzte bei Unfall mit Kleinbus mit Migranten +++

Bei einem Unfall mit einem Kleinbus mit Migranten sind in der Türkei laut einem Medienbericht 14 Menschen ums Leben gekommen und 28 weitere verletzt worden. Das Unglück habe sich in der östlichen Provinz Van nahe der Grenze zum Iran ereignet, berichtete die private Nachrichtenagentur DHA. Bei den Opfern, darunter Frauen und Kinder, handelte es sich demnach um illegal in die Türkei eingereiste Migranten.

+++ 12.47 Uhr: Iranische Revolutionsgarden halten "ausländischen Tanker" fest  +++

Der Iran hat einen ausländischen Öltanker im Persischen Golf gestoppt und die Crew-Mitglieder festgenommen. Die Revolutionsgarden (IRGC) haben den Tanker mit angeblich einer Million Liter geschmuggeltem Öl in der Nähe der Straße von Hormus gestoppt und die zwölf ausländischen Crew-Mitglieder verhaftet, berichtet die Nachrichtenagentur Tasnim. Weitere Details wollen die Revolutionsgarden in Kürze mitteilen. 

+++ 12.39 Uhr: Hockenheimer OB nach Angriff weiter auf Intensivstation +++ 

Der Hockenheimer Oberbürgermeister Dieter Gummer (SPD) liegt nach einem gewaltsamen Angriff weiter auf der Intensivstation. Gummer habe mehrere Prellungen, einen Kieferbruch und Gehirnblutungen erlitten, teilte ein Sprecher der Stadt Hockenheim in Baden-Württemberg mit. Wie lange er noch im Krankenhaus liegen müsse, sei nicht absehbar.

Für Gummer sei der Angriff nach wie vor nicht zu erklären. "Für ihn ist es ein Rätsel, wer die Person war und was die Hintergründe sein sollen."

+++ 12.26 Uhr: Lufthansa-Maschine in Belgrad wegen Bombenalarms evakuiert +++

Wegen eines Bombenalarms ist auf dem Flughafen von Belgrad ein Flugzeug der deutschen Lufthansa evakuiert worden. 130 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder vom Flug LH 1411 wurden kurz vor dem Start in Sicherheit gebracht, berichteten serbische Medien. Die Lufthansa in Frankfurt bestätigte, dass nach einem "sicherheitsrelevanten Hinweis" Passagiere und Crew den Airbus A320 verließen. Anschließend untersuchte eine Einheit der serbischen Sonderpolizei das Flugzeug. Zugleich liefen auch Bemühungen, um die Quelle der Bombendrohung ausfindig zu machen. Passagiere und Crew warteten indes auf den Weiterflug, dessen Zeitpunkt zunächst nicht feststand.

+++ 12.05 Uhr: Europäisches Satellitensystem Galileo funktioniert wieder +++

Das europäische Navigationssystem Galileo funktioniert wieder. Wie die europäische Satellitenagentur GSA erklärte, seien die seit Freitag gestörten Dienste wiederhergestellt. Einige kommerzielle Nutzer hätten bereits wieder Signal. Es könne aber weiterhin zu Schwankungen bei der Verfügbarkeit kommen. "Technische Probleme in der Bodeninfrastruktur" hätten zu dem Ausfall des Navigationsdienstes geführt, hatte es am Montag geheißen. Der Such- und Rettungsdienst des Satellitensystems, der beispielsweise beim Finden von Booten oder Wanderern in Not hilft, habe aber weiterhin funktioniert.   

+++ 11.54 Uhr: Auf Parkplatz in Auto gerast: Geständnis im Mordprozess +++

Nach einem tödlichen Unfall auf einem Autobahn-Parkplatz in Hessen hat ein 18-Jähriger zum Auftakt eines Mordprozesses ein Geständnis abgelegt. Er sei verantwortlich für den Tod der Mutter und die schweren Verletzungen des Jungen, gestand er vor dem Landgericht Darmstadt in einer von seinem Anwalt verlesenen Einlassung. Der Angeklagte bezeichnete sich selbst als "Autonarren" und erklärte, aus Angst vor einem weiteren Verfahren wegen Fahrens ohne Führerschein vor der Polizei geflohen zu sein.

+++ 11.40 Uhr: Berlinerin stürzt beim Wandern in den Alpen ab und stirbt +++

Beim Wandern in den bayerischen Alpen ist eine Frau aus großer Höhe abgestürzt und gestorben. Die 23-Jährige war auf einem kleinen alpinen Steig unterwegs, wie die Polizei mitteilte. Rettungskräfte fanden die leblose Wanderin unterhalb des rund 1500 Meter hohen Hochlerchgipfels in der Nähe von Staudach-Egerndach und bargen die Leiche am Mittwoch. Ein Gastwirt hatte die Einsatzkräfte gerufen, weil die Berlinerin von ihrem geplanten Ausflug nicht zurückgekehrt war.

+++ 11.33 Uhr: Einbruch bei Lotto-Rennstall - Diebesgut im Wert von 50.000 Euro +++

Nur wenige Stunden nach dem Etappensieg von Caleb Ewan hat der belgische Radrennstall Lotto-Soudal eine böse Überraschung bei der Tour de France erlebt. Bei einem Einbruch im Hotel in Toulouse wurden der Mannschaft am Mittwochabend Gegenstände im Wert von rund 50.000 Euro gestohlen. Dabei geht es in erster Linie um Videomaterial und Hardware.

+++ 11.20 Uhr: Razzia wegen Terrorverdachts - vier Männer im Polizeigewahrsam +++

Bei der Razzia gegen mutmaßliche islamistische Gefährder hat die Polizei in Düren und Köln vier Männer zur Gefahrenabwehr in Gewahrsam genommen. Es handele sich nicht um Festnahmen, betonte die Polizei. Hintergrund der Durchsuchungsaktion seien Erkenntnisse der Sicherheitsbehörden, die auf einen Terrorverdacht hindeuten, teilte die Kölner Polizei mit. Der Fokus liege auf einer Wohnung in Düren - auch in Köln seien Wohnungen durchsucht worden. Bei dem Einsatz wurden auch Spezialkräfte eingesetzt.

+++ 10.48 Uhr: Israel: Archäologen entdecken 1200 Jahre alte Moschee in Wüste +++

Israelische Archäologen haben nach eigenen Angaben die Überreste einer mindestens 1200 Jahre alten Mosche in der Negev-Wüste im Süden des Landes entdeckt. "Eine kleine, städtische Moschee - datiert ins 7. oder 8. Jahrhundert - ist ein seltener Fund auf der ganzen Welt, besonders aber in dem Gebiet nördlich von Beerscheva", teilten die Ausgrabungsdirektoren, Jon Seligman und Shahar Zur, für die israelische Altertumsbehörde mit. Kein vergleichbares Gebäude sei in dem Gebiet bisher entdeckt worden.

Die Überreste der Moschee wurden in der Beduinenstadt Rahat gefunden. Die rechteckige, nach oben offene Moschee mit einer runden Gebetsnische sei vermutlich von den Bauern in dem Gebiet genutzt worden, hieß es von den Archäologen. Das Gebäude sei in Richtung Mekka ausgerichtet gewesen.

+++ 9.58 Uhr: Zahl der Toten nach mutmaßlichem Brandanschlag in Japan auf mindestens 24 gestiegen +++

Nach dem mutmaßlichen Brandanschlag auf ein Filmstudio in Japan ist die Zahl der Toten auf mindestens 24 gestiegen. Etwa zehn weitere Tote seien auf den Treppen des zweiten Stockwerks entdeckt worden, eine Leiche sei in der ersten Etage gefunden worden, sagte ein Feuerwehrsprecher. Nach dem Vorfall in der Stadt Kyoto war zunächst von 13 Toten die Rede gewesen.

+++ 8.40 Uhr: 13 Tote bei Brand in Animationsstudio in Japan +++

Bei einem mutmaßlichen Brandanschlag auf ein Filmstudio in Japan sind 13 Menschen getötet worden. Im Erdgeschoss und im ersten Stock des Gebäudes seien zwölf Leichen entdeckt worden, sagte ein Feuerwehrvertreter der Nachrichtenagentur AFP. Zuvor hatte die Feuerwehr bereits einen Toten bestätigt. Zahlreiche weitere Menschen wurden demnach verletzt, einige von ihnen schwer.    

Nach Angaben der Polizei hatte ein Verdächtiger eine "Flüssigkeit" in dem Studio verschüttet, in dem Zeichentrickfilme produziert werden, und sie dann angezündet. Die Feuerwehr erklärte, Anrufer hätten eine "laute Explosion" gemeldet. Die Feuerwehr war mit 35 Fahrzeugen im Einsatz, nach rund drei Stunden hatte sie den Brand weitgehend gelöscht. Nach Angaben japanischer Medien wurde der Verdächtige festgenommen. Der Sender NHK berichtete, der Mann sei durch das Feuer verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert worden, wo er unter Bewachung stehe. Das Motiv des Mannes blieb zunächst offen.

+++ 8.20 Uhr: Australischer Junge findet 50 Jahre alte Flaschenpost +++

Wundersamer Beginn einer neuen Brieffreundschaft: Ein neunjähriger Australier hat eine vor 50 Jahren ins Meer geworfene Flaschenpost entdeckt. Jyah Elliott fand die Flasche an einem abgelegenen Strand im Bundesstaat South Australia und verfasste gleich eine Antwort an den Absender, der nach Angaben des Senders ABC bereits ermittelt wurde.     

Der Verfasser der Flaschenpost ist der mittlerweile 63 Jahre alte gebürtige Engländer Paul Gilmore. Er hatte am 17. November 1969 insgesamt sechs Flaschen mit Botschaften von einem Schiff aus in den Indischen Ozean geworfen, tausend Meilen von der australischen Küste entfernt. Der damals 13-Jährige war unterwegs mit der "TSS Fairstar", die Migranten von Großbritannien nach Australien brachte. Gilmore befindet sich derzeit auf einer Ostsee-Kreuzfahrt. Die Antwort dürfte also etwas dauern, doch sei die Freude über den Fund  bei dem 63-Jährigen groß gewesen. "Er war so aufgeregt", sagte Gilmores Mutter, Carla Elliott, dem Sender ABC.

+++ 6.15 Uhr: Terrorverdacht: Razzien gegen islamistische Gefährder in NRW +++

Die Polizei führt seit den frühen Morgenstunden Razzien in Nordrhein-Westfalen gegen Gefährder aus dem islamistischen Umfeld durch. Diese seien durch Hinweise von Sicherheitsbehörden veranlasst worden, wie die Kölner Polizei mitteilte. Der Fokus liege auf einer Wohnung in Düren - auch in Köln seien Wohnungen durchsucht worden. 

Zwei Männer wurden in Düren zur Vernehmung mit auf die Wache genommen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Polizeikreisen erfuhr. Die Männer hätten möglicherweise einen Anschlag begehen wollen. Genauere Details lagen zunächst nicht vor. Einschätzungen zur Gefahrenlage und erste Ergebnisse der Durchsuchungen wollte die Polizei am Vormittag mitteilen.

+++ 5.23 Uhr: DNA-Stammbaumanalyse führt zu Freispruch für unschuldig des Mordes Verurteilten +++

In den USA ist erstmals ein unschuldig wegen Mordes verurteilter Mann von allen Vorwürfen reingewaschen worden, nachdem der wahre Täter durch eine DNA-Stammbaumanalyse ermittelt wurde. Ein Gericht im Bundesstaat Idaho sprach den 43-jährigen Christopher Tapp endgültig vom Vorwurf frei, 1996 eine Frau vergewaltigt und ermordet zu haben. "Es ist ein neues Leben, ein neuer Anfang, eine neue Welt für mich", sagte Tapp, der rund 20 Jahre im Gefängnis gesessen hatte, anschließend. "Ich werde einfach jeden Tag genießen."     Tapp war 1998 wegen der Vergewaltigung und Ermordung einer Frau zu 30 Jahren Haft verurteilt worden. Der Schuldspruch basierte auf einem Geständnis, das Tapp später widerrief. 

Im vergangenen Mai wurde dann ein anderer Tatverdächtiger festgenommen, der den Mord schließlich gestand. Ermittler waren ihm auf die Spur gekommen, indem sie DNA von am Tatort gefundenem Sperma mit Stammbaum-Datenbanken im Internet abglichen. In den USA schicken viele Menschen DNA-Proben an spezialisierte Anbieter, um über Erbgut-Vergleiche entfernte Verwandte zu finden.

+++ 4.48 Uhr: Sea-Watch-Kapitänin Rackete wird erneut vernommen +++

Die deutsche Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete muss sich in Italien erneut einem Verhör stellen. Am Donnerstag (10 Uhr) steht eine Vernehmung bei der Staatsanwaltschaft in der sizilianischen Stadt Agrigent an. Diese ermittelt gegen die 31-Jährige aus Niedersachsen unter anderem wegen des Vorwurfs der Beihilfe zur illegalen Einwanderung und des Widerstandes gegen ein Kriegsschiff. 

+++ 4.13 Uhr: Tirols Landeschef Platter bleibt in Verkehrsstreit hart +++

 Im Verkehrsstreit zwischen Deutschland und Österreich will Tirols Landeschef Günther Platter hart bleiben und an seinen umstrittenen Einschränkungen festhalten. "Bis sich die Situation verbessert, wird es weiterhin die Blockabfertigung für den Lkw-Verkehr geben", sagte Plattner der "Augsburger Allgemeinen". Und es seien auch weiterhin die Pkw-Fahrverbote nötig.  "Für eine Einigung, bei der ein fauler Kompromiss geschlossen wird, bin ich nicht zu haben", sagte der Politiker von der konservativen ÖVP. 

+++ 2.07 Uhr: Salvini weist Vorschlag aus Berlin und Paris für Flüchtlingsverteilung zurück +++

Italiens Innenminister Matteo Salvini hat Vorschläge von Deutschland und Frankreich für eine Verteilung von im Mittelmeer geretteten Flüchtlingen zurückgewiesen. Nach einem Abendessen mehrerer EU-Innenminister in der finnischen Hauptstadt Helsinki schrieb Salvini bei Twitter, Deutschland und Frankreich wollten weiterhin, dass Italien eines der wenigen Ankunftsländer für Flüchtlinge sei. Italien dagegen arbeite an einer "stabilen Mittelmeer-Achse", um "die Regeln zu ändern und dem Menschenschmuggel ein Ende zu setzen".

+++ 1.16 Uhr: US-Kongress blockiert geplantes Rüstungsgeschäft mit Saudi-Arabien +++

Der US-Kongress hat ein milliardenschweres Rüstungsgeschäft mit Saudi-Arabien blockiert. Nach dem US-Senat stimmte das Repräsentantenhaus gegen die geplante Waffenlieferung im Umfang von 8,1 Milliarden Dollar (7,2 Milliarden Euro) an Saudi-Arabien und weitere Verbündete im Nahen Osten. US-Präsident Donald Trump dürfte aber sein Veto gegen den Kongressbeschluss einlegen. Es wäre das dritte Veto in seiner Amtszeit.    

Trumps Regierung hatte in einem seltenen Schritt den Kongress umgangen, um den Verkauf von Waffen, Munition und Dienstleistungen zur Wartung von Flugzeugen an Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate zu genehmigen. Genehmigt wurde auch der Transfer von Waffen nach Jordanien. US-Außenminister Mike Pompeo begründete das Vorgehen damit, die Lieferungen seien wegen der Aktivitäten von Saudi-Arabiens Erzfeind Iran dringend nötig.

mad / mik / dho / DPA / AFP