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Dutzende Kunstwerke beschädigt Öliger Anschlag auf Museumsinsel: Berliner Polizei ermittelt

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Was genau geschah am 3. Oktober hinter diesen Mauern? Nach der Beschädigung Dutzender Kunstwerke auf der Berliner Museumsinsel ermittelt nun die Berliner Polizei. Die Beamten suchen nach Zeugen, die Aufschluss über die oder den Täter geben können. Kriminaldirektor Carsten Pfohl vom Landeskriminalamt: "Wenn man betrachtet, dass die Objekte nach unserem Dafürhalten momentan wahllos gewählt worden sind, es keinen inhaltlichen Zusammenhang für uns feststellbar ist zu den Objekten, dass man sagen kann, da steckt eine bestimmte Motivation hinter, würden wir eher von einem Einzeltäter ausgehen, können aber nicht ausschließen, dass es gegebenenfalls mehr handelnde Täter gewesen sind." Mit einer klaren, öligen Flüssigkeit wurden mehr als 60 Exponate in vier verschiedenen Häusern bespritzt. Friederike Seyfried ist Direktorin des ebenfalls betroffenen Ägyptischen Museums und der Papyrussammlung zu Berlin. "Ich glaube für uns Direktoren ist das eine sehr, sehr schmerzliche Erfahrung, mit der wir nicht gerechnet haben. Es hat die Kriminalpolizei schon gesagt, dass es solche Dinge immer wieder weltweit gibt. Aber wir haben nicht damit gerechnet, dass der Vandalismus, mit dem wir hier außen konfrontiert waren, dass der uns auch in den Innenräumen erreicht." In der Vergangenheit waren bereits Beschädigungen auf den Außenanlagen bemerkt worden. Die Berliner Museumsinsel ist Teil des UNESCO-Welterbes.
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Unbekannte sollen am 3. Oktober zahlreiche Kunstwerke in mehreren Berliner Museen beschädigt haben. Die Ermittler suchen nach Zeugen.

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