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Paris Nach Messerattacke laufen Anti-Terror-Ermittlungen

Sehen Sie im Video: Nach einer Messerattacke in Paris laufen Anti-Terror-Ermittlungen.


Bei einer Messerattacke nahe der früheren Redaktion der Satire-Zeitung "Charlie Hebdo" sind am Freitag in Paris zwei Journalisten verletzt worden. Frankreichs Anti-Terror-Staatsanwaltschaft nahm die Ermittlungen auf. Augenzeugen beschrieben die Tatwaffe als Machete oder Fleischerbeil. Ein Hauptverdächtiger und eine weitere Person seien festgenommen worden, erklärte Ministerpräsident Jean Castex. Er hatte zunächst von vier Verletzten gesprochen. Medienberichten zufolge, ist der Hauptverdächtige 18 Jahre alt, den Sicherheitsbehörden bekannt und pakistanischer Herkunft. Die Opfer seien während einer Zigarettenpause vor dem Redaktionsgebäude attackiert geworden. Castex sprach von einem Zusammenhang mit den islamistischen Anschlägen auf die Redaktion von "Charlie Hebdo" im Januar 2015, bei denen zwölf Menschen getötet worden waren. Vor drei Wochen begann in Paris das Gerichtsverfahren gegen 14 Angeklagte, die als Komplizen der beiden getöteten Haupttäter gelten. Die Angeklagten erklärten, sie hätten mit der Tat den Propheten Mohammed rächen wollen - knapp zehn Jahre nachdem "Charlie Hebdo" Mohammed-Karikaturen veröffentlicht hatte. Den Anschlag 2015 reklamierte Al-Kaida für sich. Zuletzt hatten die Islamisten mit neuen Angriffen auf "Charlie Hebdo" gedroht, nachdem die Zeitung die Karikaturen erneut veröffentlicht hatte.
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Nach der Messerattacke nahe der ehemaligen Redaktion von "Charlie Hebdo" sind laut Frankreichs Ministerpräsident Jean Castex ein Hauptverdächtiger und eine weitere Person festgenommen worden. Die Tat hatte wohl einen terroristischen Hintergrund.

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