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In New Yorker Stadthaus: Putzfrau sitzt drei Tage lang in Aufzug von Milliardärs-Haus fest

Eine Putzfrau in New York blieb am Freitag im Aufzug im Stadthaus ihres Arbeitgebers stecken. Dieser war jedoch dummerweise übers Wochenende verreist. Und Hilfe somit erst einmal nicht in Sicht.

Ein Aufzug in einem Gebäude

Warum der Aufzug steckenblieb, ist noch unklar (Symbolfoto)

Getty Images

Was für ein Albtraum: Eine Putzfrau war in New York drei Tage lang in einem Aufzug gefangen. Die 53-Jährige war am Freitag in den Lift des Hauses in Manhattan in gestiegen, als der plötzlich zwischen dem zweiten und dritten Stockwerk steckenblieb. Da der Hausbesitzer jedoch mit seiner Familie übers Wochenende verreist war, musste sie darin bis Montag ausharren, wie die "New York Times" berichtet.

Erst dann wurde ein Lieferant auf die Frau aus Queens aufmerksam. Er alarmierte die Feuerwehr, die sie aus ihrer misslichen Lage befreite. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Laut einem Augenzeugen soll sie bei Bewusstsein und sehr ruhig gewesen sein, als Rettungskräfte sie auf einer Trage aus dem Gebäude brachten. 

Aufzug wurde erst im Sommer inspiziert

Die Putzfrau soll schon seit 18 Jahren für den Hausbesitzer, ein bekannter Milliardär aus Arkansas, gearbeitet haben. Das Forbes-Magazin zählte den Unternehmer 2018 mit einem Vermögen von rund 2,7 Milliarden Dollar (2,4 Milliarden Euro) zu den 400 reichsten Amerikanern. Das Haus (Baujahr 1920) soll er 1999 für rund acht Millionen Dollar (sieben Millionen Euro) gekauft haben. 

Warum niemand den Defekt des Aufzugs bemerkt hatte und ob möglicherweise der Alarmknopf nicht funktioniert habe, soll nun untersucht werden. Der Lift in dem Stadthaus in Manhattan sei erst im Juni vergangenen Jahres inspiziert und nicht beanstandet worden, hieß es.

Quelle: "New York Times"

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jek