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Botschaft von 1930: Rätsel um 88 Jahre alte Flaschenpost in Goslar ist gelöst

Was hat es mit der Flaschenpost in Goslar auf sich? Lange wurde über die Verfasser der versteckten Botschaft gemunkelt. Nun endlich wurde das Rätsel gelöst.

Ein Foto der Flaschenpost aus Goslar

Diese Flaschenpost war 88 Jahre in einem Dachstuhl versteckt. Nun wurde das Geheimnis um die Botschaft in der Flasche gelüftet.

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Das Rätsel um eine 88 Jahre alte in Goslar ist gelöst. Handwerker hatten sie 1930 in der Domvorhalle in Goslar versteckt, gefunden wurde sie vom Enkel des Verfassers. Dachdecker Peter Brand hatte die Flasche bei einer Kontrolle unter dem Dach entdeckt. Brands Großvater, der ebenfalls Dachdecker war, hatte darin zusammen mit Kollegen eine Botschaft für die Nachwelt hinterlassen. In ihrem Schreiben beklagen die Handwerker die schwere Zeit nach dem Ersten Weltkrieg und wünschten sich, dass "unsre Nachkommen dies Schreiben in einer besseren Zeit einmal vorfinden".

Inhalt des Schreibens, das in der Flaschenpost aus Goslar steckte

In dm in der Flaschenpost versteckten Schreiben beklagen die Verfasser unter anderem die schwere Zeit nach dem Ersten Weltkrieg

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Flaschenpost aus Goslar ist gar keine "echte" Flaschenpost

Streng genommen handelt es sich aber nach Ansicht des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrografie in Hamburg gar nicht um eine Flaschenpost. "Denn eine Flaschenpost wird ins Wasser geworfen und über die Strömung weiter getragen", sagte eine Sprecherin. In einer Flasche steckte das alte Schreiben dennoch. Das Original der Botschaft soll künftig "an sicherer Stelle verwahrt werden", hieß es. Am Fundort wurde am Montag ein Duplikat hinterlegt.

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hh / DPA
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