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Gewalttat in Schweden Männer foltern offenbar zwei Jugendliche stundenlang und begraben sie lebendig – Passant rettet sie

Gewalttat in Solna, Schweden
Die schwedische Polizei nahm zwei Tatverdächtige im Alter von 18 und 21 Jahren fest
© Johan Nilsson / TT / Picture Alliance
Vor wenigen Tagen wurden zwei Jungen nachts auf einem Friedhof in Schweden gefoltert und sexuell missbraucht. Ein Passant hörte ihre Schreie, als die Täter sie gerade lebendig begruben.

Ein brutales Gewaltverbrechen soll sich am vergangenen Wochenende in der schwedischen Provinz Solna, in der Nähe von Stockholm, abgespielt haben. Wie örtliche Medien übereinstimmend berichten, wurden zwei minderjährige Jungen in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf einem Friedhof von zwei Männern gefoltert, sexuell missbraucht und schließlich lebendig begraben. Ein Passant rief demnach am Sonntagmorgen die Polizei und konnte so vermutlich noch Schlimmeres verhindern.

Nach Angaben der schwedischen Zeitung "Aftonbladet" begann die Tortur gegen 23 Uhr am Samstagabend. Die Polizei vermutet, dass die beiden Tatverdächtigen im Alter von 18 und 21 Jahren Drogen an die Jungen verkaufen wollten, die Medienberichten zufolge zwischen 15 und 18 Jahren alt sind. Als sie das Angebot ablehnten, wurden sie demnach auf einen naheliegenden Friedhof geschickt, wo die älteren Männer sich sexuell an ihnen vergingen und mit einem Messer in ihre Beine stachen. Weil der Friedhof nachts leer und unbewacht ist, konnten sich die Täter anscheinend zunächst ungestört an den Minderjährigen vergehen.

Lebendig vergraben – ein Passant hörte die Schreie

Nach mehreren Stunden der Gewalt seien die Jungen in eine Grube gezwungen worden, während die Täter begannen hätten, sie lebendig zu begraben. Wie "Aftonbladet" berichtet, wurde der Vorgang am Sonntagmorgen gegen neun Uhr von einem Passanten unterbrochen, der die Schreie der Jungen hörte und die Polizei rief. Als die Einsatzkräfte den Friedhof erreichten, befanden sich die Opfer dem Bericht zufolge bereits seit mehr als zehn Stunden in der Gewalt der beiden Männer. Die 18- und 21-jährigen Tatverdächtigen seien festgenommen, die Jungen in ein Krankenhaus gebracht worden.

Wie die schwedische Zeitung "Expressen" mit Berufung auf die örtliche Polizei berichtet, bestreiten beide Männer die Tat. Nach Angaben von "Aftonbladet" gibt es allerdings Beweise: Unter anderem soll einer der Männer zum Zeitpunkt der Festnahme die Habseligkeiten eines der Opfer getragen haben.

Einer der Tatverdächtigen sei der Polizei bereits bekannt. Im vergangenen Monat wurde der 21-Jährige demnach wegen Brandstiftung verurteilt, nachdem er Molotow-Cocktails geworfen und Fremdeigentum in Millionenhöhe beschädigt hatte. 

Quellen: "Aftonbladet", "Expressen"

sve

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