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Aktion für die Ukraine Fleece-Jacke von Präsident Selenskyj für 90.000 Pfund in London versteigert

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Anfang April in Kiew
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Anfang April in Kiew. Er trägt eine Fleece-Jacke.
© ZUMA Wire / Imago Images
Die khakifarbene Fleece-Jacke von Wolodymyr Selenskyj ist in London für 90.000 Pfund versteigert worden. Bei der Wohltätigkeitsveranstaltung würdigte Premier Boris Johnson den ukrainischen Präsidenten. 

Der britische Premier Boris Johnson sprach bei 50.000 Pfund von einem "Schnäppchen". Bei umgerechnet rund 58.500 Euro lag das Mindestgebot für die berühmt gewordene khakifarbene Fleece-Jacke von Wolodymyr Selenskyj, die am Donnerstag bei einer Wohltätigkeitsaktion in London versteigert wurde. Eingeladen hatte die ukrainische Botschaft, das Auktionshaus Christie's führte die Versteigerung in der Tate Modern durch. 

Boris Johnson würdigte Selenskyj in seiner Rede während der Veranstaltung. Er nannte den ukrainischen Präsidenten "wahrlich einen der unglaublichsten Anführer moderner Zeiten". Er sei überzeugt, dass die Ukraine gewinnen werde. "Die Ukraine wird frei sein und eine souveräne Ukraine wird wieder auferstehen." Die britische Regierung veröffentlichte online ein Transkript der Rede

Selenskyjs Jacke und eine Tour mit Klitschko

Johnson forderte dazu auf, hoch zu bieten. Neben der Jacke von Selenskyj wurde auch eine geführte Tour durch Kiew mit Bürgermeister Klitschko versteigert. Die Jacke sei schließlich für fast den doppelten Preis als den anfänglichen unter den Hammer gekommen – für 90.000 Pfund, umgerechnet rund 105.000 Euro, berichtet die britische Zeitung "The Telegraph". Das Geld komme humanitärer Hilfe in der Ukraine zu Gute. 

Es gibt zahlreiche Bilder, auf denen Selenskyj in khakifarbenem Fleece zu sehen ist. Seit sein Land am 24. Februar von Russland angegriffen wurde und sich im Krieg befindet, erinnert die Kleidung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit ihren Grün- und Beigetönen an eine Uniform. 

Selenskyj wurde während der Veranstaltung per Video zugeschaltet. Er habe den "mutigen Boris" gelobt, der ihn in Kiew besucht hat, berichtet "The Telegraph". Anfang April war Boris Johnson in die ukrainische Hauptstadt gereist. 

Quellen: gov.uk, "The Telegraph"

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