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Rekordtemperaturen: Sorge um die Antarktis: Gigantischer Eisberg bricht von Gletscher ab

Die Folgen des Klimawandels zeigen sich besonders deutlich in der Antarktis. Dort ist ein gigantischer Eisberg von einem Gletscher abgebrochen. Wissenschaftler glauben, dass der Meeresspiegel in den nächsten Jahrhunderten um mindestens drei Meter ansteigen könnte.

Antarktis: Gigantischer Eisberg bricht von Gletscher ab


Ein Gletscher beim Kalben - so nennen es Experten, wenn größere Eismassen abbrechen und ins Meer rutschen, so gerade geschehen am Pine Island Gletscher am Rande der Antarktis, wie Bilder der Europäischen Weltraumagentur ESA zeigen. Der abgegangene Eisberg ist nach Angaben der ESA rund 300 Quadratkilometer groß. Nach dem Abbrechen sei er in viele kleinere Stücke zerbrochen. In der vergangenen Woche hatten Forscher der World Meteorological Organization in der Antarktis die höchsten Temperaturen seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen: ganze 18,3 Grad Celsius.

Wissenschaftler glauben, dass der riesige Eisschild des Südpols durch die Erderwärmung auf lange Sicht auseinanderbrechen wird. In den nächsten Jahrhunderten könnte der Meeresspiegel so um mindestens drei Meter ansteigen.

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