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An der Grenze zu Guatemala Auf der Flucht vor Armut und Gewalt: Tausende Migranten marschieren Richtung USA

Sehen Sie im Video: Tausende Migranten marschieren Richtung USA.




Hoffnung auf ein besseres Leben. Tausende Honduraner haben sich am Samstag an der Grenze zu Guatemala angestaut, um dann den Weg über die Grenze anzutreten. Zu Fuß wollen die Menschen über Guatemala und Mexiko in die USA gelangen. Sie fliehen vor Armut und Gewalt in ihrem Land. Ein junger Mann beschrieb am Samstag seine Situation: "Am Anfang hatte ich Angst, aber als ich all die ganzen Menschen sah, die optimistisch, vereint und glücklich waren, ist meine Angst verschwunden. Gott sei Dank haben wir den ersten Teil in Guatemala überstanden und wenn Gott es zulässt, werden wir weitergehen. Mit unserem Glauben können wir alles erreichen. Wir müssen nur weiter fest daran glauben." Die Corona-Pandemie und zwei Hurrikans haben die Lebenslage vieler Menschen in Honduras extrem verschärft. Nach Angaben der guatemaltekischen Einwanderungsbehörde sind seit Freitag zwischen 7000 und 8000 Migranten nach Guatemala gekommen und bewegen sich auf die mexikanische Grenze zu. Dort haben die Behörden jedoch bereits die Grenzsicherung deutlich verstärkt. Bereits in den vergangenen Jahren waren wiederholt Tausende Menschen aus zentralamerikanischen Ländern in großen Gruppen nach Mexiko gelaufen, um von dort aus in die USA zu gelangen.
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Die Corona-Pandemie und zwei Hurrikans haben die Lebenslage vieler Menschen in Honduras extrem verschärft. Tausende wollen nun in die USA gelangen.

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