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"The Walking Dead"-Marathon: Betrunkener hält Freund für Zombie und prügelt ihn tot

Zwei Freunde sahen gemeinsam die Zombie-Serie "The Walking Dead" und betranken sich. Einer der Männer glaubte plötzlich einen Untoten vor sich zu haben - und erschlug den anderen im Rausch.

Ein Mann aus New Mexico tötete seinen Freund, weil er ihn für einen Zombie hielt

Die Zombie-Serie "The Walking Dead" ist äußerst erfolgreich. Zwei Freunden wurden die gruseligen Bilder im Alkoholrausch jedoch zum Verhängnis.

So angsteinflößend wie eine Zombie-Serie kann nur das echte Leben sein: In der US-Stadt Grants hat ein Mann offenbar einen Freund getötet, weil er ihn für einen Untoten hielt. Zuvor hatten beide gemeinsam stundenlang die Serie "The Walking Dead" angesehen - und dazu sehr viel Alkohol konsumiert.

Als Damon P. angeblich sah, wie sich sein Freund in einen Zombie verwandelte, schlug er solange auf ihn ein, bis dieser tot war. Er war offenbar so außer sich, dass er außer Händen und Füßen auch Messer, eine Mikrowelle und eine E-Gitarre benutzte. Das berichtet "Daily Beast".

Jagd mit Schere auf Anwohner

P. lief anschließend mit einer Schere bewaffnet in der Wohnanlage umher und jagte die verängstigten Bewohner. Ob er sie auch für Zombies hielt, ist bislang unklar. Zwei Wartungsarbeiter überwältigten P. und übergaben ihn der Polizei. "Das ist einer der schlimmsten Tatorte, die ich gesehen habe", sagte ein Polizeibeamter vor Ort.

Der Polizei gestand P. die Tat, die Schuld gab er dem Alkohol und der Netflix-Serie "The Walking Dead". Der 23-Jährige soll nun wegen Mordes angeklagt werden. Seine Kaution wurde auf 800.000 Dollar festgelegt. Die Polizei geht nicht davon aus, dass P. geistig verwirrt ist. Die grausame Tat sei dem Saufgelage geschuldet.

mka
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