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Vorfall in Marokko: Brite stirbt nach Biss von Katze

Fünf Briten erkrankten zwischen 2000 und 2017 an Tollwut, nachdem sie "im Ausland mit einem infizierten Tier in Kontakt kamen". Nun ist es wieder passiert. Eingefangen hat sich der Mann die Krankheit in Marokko. Dort wurde er von einer Katze gebissen - und nicht schnell genug geimpft.

Tollwut: Streunende Katze (Symbolbild)

Infizierte Tiere können auch streunende Katzen im Ausland sein. Gerade bei Reisen nach Afrika und Asien sollte man sich im Vorfeld impfen lassen (Symbolbild).

Picture Alliance

Gesundheitsbehörden rufen immer wieder dazu auf, Impfempfehlungen einzuhalten, wenn man in ferne Länder reist. Nun musste die britische Staatsorganisation Public Health England am Montag der Öffentlichkeit einen Tollwutfall mitteilen. Ein Brite ist in Marokko an Tollwut gestorben, nachdem er dort von einer Katze gebissen wurde. 

Wie die Nachrichtenagentur Press Association berichtete, wurde der betroffene Mann vor mehreren Wochen gebissen, aber nicht schnell genug ärztlich behandelt. "In diesem Fall ist nicht schnell genug geimpft worden", sagte Jimmy Whitworth, Professor an der Londoner Schule für Hygiene und Tropenmedizin.

Tollwut: Das sind die Fakten zur Krankheit

Beim Menschen zeigten sich die Tollwut-Symptome "zwei bis drei Monate" nach dem Kontakt mit dem Virus. "Es kann aber auch nur eine Woche dauern, und deshalb ist es wichtig, sofort den Arzt aufzusuchen und sich impfen zu lassen", betonte er.

Tollwut greife das Nervensystem an, vor allem das Gehirn, und führe zu einer vollständigen Lähmung und schließlich zum Tod, erklärte Jonathan Ball, Professor für Molekular-Virologie an der Universität von Nottingham. "Es gibt sehr wirksame Impfstoffe, aber sie müssen angewendet werden, bevor Symptome auftreten", betonte er.

Der letzte Tollwutfall in Großbritannien wurde der Gesundheitsbehörde zufolge im Jahr 2002 in Schottland registriert, als ein Mann mehrfach von einer infizierten Fledermaus gebissen worden war. Fünf weitere Briten erkrankten zwischen 2000 und 2017 an Tollwut, nachdem sie "im Ausland mit einem infizierten Tier in Kontakt kamen".

Impfung: Das Geheimnis hinter der Narbe, die manche Menschen am Arm tragen
wlk / AFP
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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