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Überschwemmungen Unwetter in Frankreich und Italien: Zerstörung und Vermisste – Venedigs Schutzmauer besteht Test

Sehen Sie im Video: Zerstörung und Vermisste nach Unwetter in Frankreich und Italien – Venedigs Schutzmauer besteht Test.




Erdrutsche am Ufer der Vésubie im Süden Frankreichs. Stürmisches Wetter mit starken Regenfällen ließ Flüsse über die Ufer treten, Überschwemmungen waren die Folge. Am Samstag galten in der Region der französischen Seealpen noch mindestens neun Menschen als vermisst. Straßen wurden zerstört, Häuser beschädigt. Der Bürgermeister von Nizza, Christian Estrosi, sprach von der schlimmsten Hochwasser-Katastrophe in der Region seit mehr als einem Jahrhundert. Mehrere Orte in der Gegend rund um die Hafenstadt an der Cote d'Azur waren von den Folgen der Unwetter betroffen. Einige Kommunen in den Tälern der teilweise steil-bergigen Landschaft waren nicht mehr erreichbar. "Wir sind von beiden Seiten abgeschnitten", so diese Einwohnerin. "Keine Straßen, kein Strom, nichts. Noch dazu gibt es etwas weiter aufwärts kein Leitungswasser mehr. Viele Ältere mussten in andere Unterkünfte, sie froren. Wir haben unser Bestes gegeben." Auch in Norditalien blieb die Lage am Sonntag nach heftigen Unwettern angespannt. Videomaterial der italienischen Feuerwehr zeigte eine Rettungsaktion in der Ortschaft Ornavasso. In den Regionen Piemont und Trentino-Südtirol kam es ebenfalls zu Überschwemmungen. Und in Venedig bewährte sich am Samstag erstmals die umstrittene Hochwasserschutzanlage Mose. Trotz der prognostizierten 130 Zentimeter Höchststand blieb auch der Markusplatz weitgehend trocken. Das Sperrsystem soll die Lagunenstadt vor Fluten von bis zu drei Metern Höhe schützen.
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In Frankreich und Italien haben Stürme und Starkregen zu heftigen Überschwemmungen geführt. Im Hinterland von Nizza waren ganze Ortschaften von der Außenwelt abgeschnitten. In Venedig bestand die neue und umstrittene Schutzmauer ihren ersten Härte-Test.

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