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21 Tote Uvalde-Schulmassaker: Bericht dokumentiert systematisches Versagen der Polizei – "zögerlich und planlos"

Sehen Sie im Video: Uvalde-Schulmassaker – Bericht dokumentiert systematisches Versagen der Polizei.




STORY: Es waren fürchterliche Momente, die viel zu lange gedauert haben. "Systematisches Versagen", so das Urteil des Untersuchungsberichts des texanischen Parlaments über das Vorgehen der Polizei beim Schulmassaker von Uvalde im Mai dieses Jahres. In dem Bericht des Ausschusses werden nicht nur wie bisher die örtlichen Behörden, sondern erstmals auch die Sicherheitskräfte des Staates Texas und des Bundes für die damals chaotische Lage mitverantwortlich gemacht. Der Angreifer hatte über eine Stunde lang um sich geschossen und dabei 21 Personen getötet, darunter viele Kinder, ohne dass die Polizei ihn überwältigen konnte. Örtlichen Medienberichten zufolge wird in dem Bericht festgestellt, dass fast 400 Sicherheitsbeamte nach Meldungen über einen Angreifer in der Schule eintrafen. Die meisten waren Bundespolizisten und Polizisten des Staates Texas. Ihr einsatztaktisches Verhalten wird in Bericht als zögerlich und planlos beschrieben. Es handelt sich um die bislang umfassendste Untersuchung des dramatischen Schulmassakers.
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Im Fall des Schulmassakers von Uvalde fällt der Untersuchungsberichts des Parlaments über das Vorgehen der Polizei erschütternd aus. Erstmals werden die Sicherheitskräfte des Staates Texas und des Bundes für die chaotische Lage mitverantwortlich gemacht.

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