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+++ Der Tag im Ticker +++: VW zu Milliarden-Zahlung in den USA bereit

VW zu Milliarden-Zahlung in den USA bereit +++ Mann verletzt Piloten von Polizeihubschrauber mit Laserpointer +++ Erler warnt vor Eskalation "bis hin zum Krieg" +++ Vater legte überhitztes Baby in Kühlschrank +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Das VW-Logo auf einem Auto

Das VW-Logo auf einem Auto: Der Konzern ist offenbar bereits, 10 Milliarden US-Dollar Schadenersatz in den USA zu zahlen

+++ 19.05 Uhr: VW zu Milliarden-Zahlung in den USA bereit +++

Zur Bereinigung des Skandals um manipulierte Abgaswerte ist Volkswagen nach Angaben aus informierten Kreisen bereit, in den USA eine Entschädigungsssumme von insgesamt etwa zehn Milliarden Dollar (8,8 Milliarden Euro) zu zahlen. Das erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag aus Kreisen, die mit dem Dossier vertraut sind. Der Konzern verhandelt derzeit mit den US-Behörden und anderen Klägern über eine außergerichtliche Einigung.

+++ 13.14 Uhr: Mann verletzt Piloten von Polizeihubschrauber mit Laserpointer +++

Den Piloten eines Polizeihubschraubers hat ein 60-Jähriger in Berlin mit einem Laserpointer geblendet und verletzt.
Der Mann hatte am Mittwochabend aus seiner Wohnung heraus mit dem Gerät auf den Helikopter gezielt, wie die Polizei jetzt mitteilte. Der vom Lichtstrahl getroffene Polizist habe so starke Schmerzen in den Augen gehabt, dass er die Steuerung an den Copiloten übergeben musste. Nach der Landung wurde er in ein Krankenhaus gebracht.

Der 60-Jährige wurde wenig später in seiner Wohnung festgenommen. Ersten Angaben zufolge soll der Geständige sich vom Lärm des Hubschraubers gestört gefühlt haben. Das Landeskriminalamt ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr und wegen gefährlicher Körperverletzung.

+++ 11.50 Uhr: Polizei fängt 1,30-Meter-Python in Niedersachsen ein +++

Auf einen Notruf hin hat die Polizei in Niedersachsen eine Würgeschlange in freier Wildbahn eingefangen. Wie die Beamten in Rotenburg am Donnerstag mitteilten, meldete sich am Vortag eine 27-jährige Frau mit dem Hinweis, auf einem Radweg an einer Kreisstraße eine große Schlange entdeckt zu haben. Vor Ort stellten die Polizisten demnach fest, dass es sich um einen Python handelte.

Eine Streifenwagenbesatzung habe dafür gesorgt, dass das 1,30 Meter lange Tier nicht im Unterholz verschwinde, sagte ein Polizeisprecher. Indes sei ein sogenannter Schlangenhaken geholt worden, mit dem der Python dann "hochgeangelt" worden sei. In einem Eimer mit Deckel und Luftlöchern ging es für die Schlange zu einer Auffangstation, wo sie vom Besitzer abgeholt werden kann. 

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+++ 10.05 Uhr: Erler warnt vor Eskalation "bis hin zum Krieg" +++

Der Russlandbeauftragte der Bundesregierung, Gernot Erler, hat vor einer Eskalationsspirale zwischen Nato und Russland "bis hin zu Krieg" gewarnt. In der "Passauer Neuen Presse" verteidigte der SPD-Politiker die kritischen Aussagen von Außenminister Frank-Walter Steinmeier zur Russland-Politik der Nato.

"Stationierungsentscheidungen und Militär-Operationen schaukeln sich wechselseitig hoch. Das ist gefährlich", sagte er. "Es ist gut, dass Außenminister Steinmeier darauf hinweist. Der Aufschrei zeigt, dass er da einen Punkt getroffen hat." Erler forderte, die Eskalation zu stoppen: "Genau aus solchen Entwicklungen heraus entstehen unkontrollierte Situationen bis hin zum Krieg." Steinmeier hatte das "Säbelrasseln" der Nato gegenüber Russland kritisiert und damit die Union verärgert.

+++ 9.55 Uhr: Solarflugzeug überquert erstmals Atlantik +++

Nach einer Überquerung des Atlantischen Ozeans ist das sonnengetriebene Flugzeug "Solar Impulse 2" in Spanien gelandet. Wie das Team im Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte, kam die Maschine nach einem 70 Stunden langen Flug auf dem Flughafen von Sevilla an. Dies sei die erste Atlantiküberquerung eines Solarflugzeugs gewesen. 

"Solar Impulse 2" legte den Flug ohne Zwischenlandung zurück. Die Maschine benötigte etwa 20 Stunden weniger Zeit als ursprünglich angenommen worden war. "Wir wollen eine neue Welt repräsentieren, eine Welt mit sauberer Technologie", sagte der Pilot Bertrand Piccard über die Motivation der Schweizer Sonnenflieger. "Die Zukunft ist sauber, und sie hat jetzt begonnen."

+++ 8.47 Uhr: Die meisten Reichen leben in Asien +++

Die meisten Dollar-Millionäre leben einer Studie zufolge in Asien. 5,1 Millionen Reiche mit einem Gesamtvermögen von 17,4 Billionen Dollar gab es im vergangenen Jahr in der Region Asien-Pazifik, wie aus dem "World Wealth Report 2016" des Beratungsunternehmens Capgemini hervorgeht. Die Zahl der Reichen wuchs um 9,4 Prozent, das Vermögen um 9,9 Prozent. Vor allem in Japan und China gab es deutlich mehr Menschen, die ein anlagefähiges Vermögen von mehr als einer Million Dollar besaßen, als im Jahr zuvor.

+++ 7.52 Uhr: Streit an Bord: Kampfjets begleiten US-Passagierflug +++

US-Kampfjets sind wegen eines Streits an Bord eines Linienflugzeugs aufgestiegen und haben die Passagiermaschine bis zu einer außerplanmäßigen Zwischenlandung begleitet. Die Embraer 170 war im Dienst von Delta Airlines von San Antonio (Texas) nach Los Angeles unterwegs, als es zwischen einem Fluggast und der Crew zu einer heftigen "verbalen Auseinandersetzung" kam, berichtete der Sender ABC News unter Berufung auf die US-Bundespolizei FBI und den Betreiber des Flughafens von Tucson (Arizona). Dort musste der Jet am Mittwochnachmittag (Ortszeit) in Begleitung von zwei F-16 Kampfflugzeugen landen. Ein Passagier wurde festgenommen.

+++ 7.45 Uhr: Vater legte überhitztes Baby in den Kühlschrank +++

Ein 33-Jähriger aus dem US-Staat Texas soll den Tod seiner sechs Monate alten Tochter in einem überhitzten Auto verschuldet haben. Er ist wegen Verdachts auf Totschlag festgenommen worden, wie US-Medien berichten. Der Mann sagte gegenüber der Polizei aus, er habe zunächst seine drei und fünf Jahre alten Kinder zum Kindergarten gebracht und das Auto anschließend vor seinem Haus geparkt.

Dann sei er hinein gegangen und habe sich schlafen gelegt. Dass der Säugling noch im Wagen war, will er laut Fox News "vergessen" haben. Stunden später habe er seine kleine Tochter entdeckt - steif und "heiß wie ein Ziegelstein". Er habe das Mädchen dann in den Kühlschrank gelegt, sagte der Mann der Polizei. Als die Beamten eintrafen, fanden sie das Baby tot auf dem Küchenboden. 

+++ 6.40 Uhr: Chile und Argentinien spielen um Copa-America-Titel +++

Im Finale der Copa America Centenario kommt es zu einer Neuauflage des Vorjahresendspiels zwischen Titelverteidiger und Vizeweltmeister Argentinien. Die Chilenen setzten sich am Mittwoch (Ortszeit) im Halbfinale in Chicago mit 2:0 gegen Kolumbien durch.

Auch ohne seinen gelb-gesperrten Mittelfeld-Abräumer Arturo Vidal vom FC Bayern München gelang dem Vorjahres-Champion durch einen Doppelschlag in der siebten und elften Minute schnell eine Zwei-Tore-Führung. Zunächst drückte Charles Aranguiz (Bayer Leverkusen) den Ball aus Nahdistanz über die Linie. Dann staubte Jose Pedro Fuenzalida nach einem Pfostenschuss ins leere Tor ab.

kis/fin / DPA