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News vom Wochenende Söder bereit zu Kanzlerkandidatur - Laschet hält sich für kandidatentauglich


Lkw-Fahrer ist zu betrunken für Alkoholtest +++ Arbeitsminister Heil will Testpflicht in Firmen +++ Arabische Frau darf Ausbildung zur Astronautin beginnen +++ Die News vom Wochenende im stern-Ticker.

Inhaltsverzeichnis

Die Nachrichten zur Coronavirus-Pandemie lesen Sie hier

Die News vom Wochenende im stern-Ticker: 

14.30 Uhr: Söder bereit zu Kanzlerkandidatur - Laschet hält sich für kandidatentauglich

CSU-Chef Markus Söder hat sich zu einer Kanzlerkandidatur für die Unionsparteien bereit erklärt, wenn die CDU ihn dabei unterstütze. In der Klausurtagung der Fraktionsspitze sagte Söder nach AFP-Informationen: "Wenn die CDU bereit wäre, mich zu unterstützen, wäre ich bereit. Wenn die CDU es nicht will, bleibt ohne Groll eine gute Zusammenarbeit." CDU-Chef Armin Laschet sagte bei der Tagung: "Wir (er und Söder, d.REd.) haben uns gegenseitig attestiert, dass wir es beide können." Über das weitere Vorgehen zur Kür des Unionskandidaten sei er mit Söder "im Gespräch", wurde Laschet gegenüber der Nachrichtenagentur AFP zitiert.

13.54 Uhr: Nach Unfall: Lkw-Fahrer ist zu betrunken für Alkoholtest

Ein Lastwagenfahrer, der mit seinem Lkw auf einem Parkplatz einen Unfall gebaut hat, war für einen Alkoholtest zu betrunken. Der 31-Jährige sei so stark alkoholisiert gewesen, dass er den Test vor Ort nicht habe machen können, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Der Mann hatte am Samstag mit seinem Sattelzug auf einem Parkplatz in Herbrechtingen (Landkreis Heidenheim) einen Unfall gebaut. Er war mit seinem Fahrzeug auf den Anhänger eines Lastwagens aufgefahren. Die Wucht des Aufpralls war den Angaben zufolge so stark, dass der Anhänger gegen einen weiteren Anhänger eines danebenstehenden Lastwagens geschoben wurde.

Die Schäden belaufen sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf einen unteren fünfstelligen Bereich. Der betrunkene Unfallverursacher blieb unverletzt. Nach einer Blutentnahme wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt. Er schlief seinen Rausch in seinem Lastwagen aus.

11.03 Uhr: NRW-Umfrage: Zufriedenheit mit Laschet und Landesregierung fällt auf Tiefststand

Das Ansehen des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) und seiner schwarz-gelben Landesregierung ist einer Umfrage zufolge seit Ende Januar deutlich eingebrochen. Mit der Arbeit von Laschet sind aktuell nur noch 26 Prozent der Wahlberechtigten in NRW zufrieden - das entspricht einem Minus von 34 Prozentpunkten im Vergleich zum Januar, wie der am Sonntag veröffentlichte NRW-Trend im Auftrag des WDR-Magazins "Westpol" ergab. 

In der Umfrage von Infratest dimap äußerten sich 69 Prozent (plus 31 Punkte) unzufrieden mit der Arbeit Laschets. Das ist laut WDR der schlechteste Wert für Laschet im NRW-Trend seit seiner Wahl zum Ministerpräsidenten 2017. Mehrheitlich zufrieden mit der Arbeit des Düsseldorfer Regierungschefs sind demnach nur noch die CDU-Anhänger (58 Prozent).

Ein ähnliches Bild ergibt sich bei der Bewertung der NRW-Regierung insgesamt. Nur noch jeder dritte Befragte (33 Prozent, minus 26 Punkte) ist der Umfrage zufolge zufrieden mit der Arbeit der CDU/FDP-Landesregierung, knapp zwei Drittel der Wahlberechtigten (64 Prozent, plus 23 Punkte) sind unzufrieden. Das ist ebenfalls der schlechteste Wert für die Landesregierung in der laufenden Legislaturperiode.

Bei der Frage nach dem Kanzlerkandidaten der Union fällt der CDU-Bundeschef Laschet der Umfrage zufolge auch in seinem Heimatland Nordrhein-Westfalen weiter hinter den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) zurück. Zwar musste Söder Einbußen hinnehmen - aktuell halten 49 Prozent der Wähler in Nordrhein-Westfalen den CSU-Chef für einen guten Kanzlerkandidaten (minus sieben Punkte).

Laschets Werte hingegen sanken noch weitaus deutlicher: Nur noch 24 Prozent bewerteten den Aachener als guten Kanzlerkandidaten. Damit halbierte sich seit Januar der Rückhalt für Laschet nahezu (minus 23 Prozentpunkte). Aktuell sehen 66 Prozent der Befragten in NRW in Laschet keinen guten Kandidaten.

09.59 Uhr: Rentner soll vier Menschen getötet haben

Ein Rentner hat in Norditalien nach Medienberichten seine Frau, den behinderten Sohn und ein Paar aus der Nachbarschaft umgebracht. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Adnkronos entdeckten die Carabinieri die vier Toten in der Nacht zu Sonntag in einem Privathaus im Ort Rivarolo Canavese im Großraum von Turin. Als Polizei und Feuerwehr anrückten, habe der Mann mit einer Waffe auf sich selbst geschossen. Der Schütze, der nach Angaben der Zeitung "Corriere della Sera" über 80 Jahre alt ist, sei schwer verletzt in ein Krankenhaus gekommen.

Medienberichten zufolge schoss er mit einer Pistole, die regulär registriert war. Warum der Mann seine Frau, den erwachsenen, behinderten Sohn und das ebenfalls ältere Paar - den Angaben zufolge die Vermieter - umbrachte, dazu gab es zunächst keine Angaben. Die Tat sei entdeckt worden, nachdem eine Tochter des Nachbar-Paars die Polizei alarmiert hatte, schrieben Zeitungen.

09.03 Uhr: Arbeitsminister Heil will Testpflicht für Firmen einführen

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will schon an diesem Dienstag eine Corona-Testpflicht für Unternehmen in ganz Deutschland im Kabinett durchsetzen - obwohl die Union eine solche Pflicht bisher ablehnt. "Alle müssen jetzt ihren Beitrag im Kampf gegen Corona leisten, auch die Arbeitswelt. Um die zu schützen, die nicht von zu Hause arbeiten können, brauchen wir flächendeckend Tests in den Betrieben", sagte Heil der "Bild am Sonntag". "Ich will, dass wir das am Dienstag in der Bundesregierung beschließen."

Eine von der Bundesregierung in Auftrag gegebene Umfrage unter Beschäftigten hatte ergeben, dass aktuell 61 Prozent einen Arbeitgeber haben, der Corona-Tests anbietet. "40 Prozent der Beschäftigten bekommen keine Testangebote vom Arbeitgeber. Deshalb müssen wir die Wirtschaft verpflichten, den Beschäftigten einfach und unbürokratisch Testangebote zu machen. Denn Testen schützt die Beschäftigten und hält die Betriebe offen", sagte Heil.

Die Pläne des Bundesarbeitsministeriums sehen nach Informationen der "Bild am Sonntag" vor, dass alle Mitarbeiter, die nicht im Homeoffice sind, das Recht auf einen Corona-Test pro Woche bekommen. Wer viel Kundenkontakt habe oder mit Lebensmitteln arbeite, solle Anspruch auf zwei Tests pro Woche haben. Eine Bescheinigungspflicht sei nicht vorgesehen. Damit reiche es, wenn der Arbeitgeber seinen Mitarbeitern Selbsttests zur Verfügung stelle.

07.05 Uhr: Geflügellaster kippt um: 6000 Hühner tot

Bei einem Verkehrsunfall eines Geflügeltransporters sind am Samstag bei Bakum (Kreis Vechta) in der Nähe von Cloppenburg ein Großteil der rund 6000 transportierten Hühner getötet worden. Der 43 Jahre alte Fahrer erlitt einem Bericht der Polizei zufolge leichte Verletzungen und wurde ins Krankenhaus nach Vechta gebracht. Der Fahrer war offenbar in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen, mit einem Straßenbaum kollidiert und im Grünstreifen auf die Seite gestürzt. Die Landstraße musste für die Bergungsarbeiten voll gesperrt werden. Der Sachschaden beträgt laut Polizei rund 150.000 Euro.

06.43 Uhr: Laschet fordert Aufhebung der Impfreihenfolge noch im Frühjahr

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat eine Aufhebung der Impfreihenfolge noch im Frühjahr gefordert. Wenn zum Ende des Frühjahrs "die großen Impfstoffmengen kommen", sollten die Impfprioritäten aufgehoben und die Impfungen für alle Menschen geöffnet werden, sagte Laschet der "Bild am Sonntag". Dies wäre ein wichtiger Baustein für die "Brücke zu einem Sommer mit viel mehr Freiheit".

Gleichzeitig verteidigte der CDU-Vorsitzende die bisherige strenge Impfreihenfolge. Damit sei "eine Schutzmauer für die Alten und Pflegebedürftigen errichtet" worden. Auf diese Weise seien "unzählige Leben gerettet" worden.

07.03 Uhr: Erste Frau aus den Emiraten macht Ausbildung zur Astronautin

Die Vereinigten Arabischen Emirate lassen nach eigenen Angaben die erste arabische Frau zur Astronautin ausbilden. Nura al-Matruschi sei gemeinsam mit einem Kollegen aus mehr als 4000 Bewerbern für ein Programm der US-Raumfahrtbehörde Nasa ausgewählt worden, schrieb der emiratische Vizepräsident und Emir von Dubai, Scheich Mohammed bin Raschid al-Maktum, am Samstag bei Twitter. "Wir zählen darauf, dass sie den Namen der Emirate in den Himmel heben."

17.55 Uhr: Aktivisten: Blutbad mit mehr als 80 Toten in Myanmars viertgrößter Stadt Bago

Die Militärs in Myanmar haben in der viertgrößten Stadt des Landes möglicherweise ein Blutbad unter Demonstranten angerichtet: Es dauerte einen Tag, bis die Einzelheiten durchsickerten, aber nach Angaben von Aktivisten wurden bei der brutalen Niederschlagen von Protesten in der Stadt Bago dutzende Menschen getötet. Die Hilfsorganisation für politische Gefangene (AAPP) sprach von "über 80" Toten. Da die Militärjunta inzwischen das Mobilfunknetz stark gedrosselt hat, wird es zunehmend schwierig, Nachrichten über Razzien und Tote zu überprüfen. Von der Nachrichtenagentur AFP überprüfte Videoaufnahmen scheinen das brutale Vorgehen von Militär und Polizei in der rund 65 Kilometer nordöstlich von Yangon gelegenen Stadt jedoch zu bestätigen.

17.55 Uhr: Anschlag im November: Weiterer Verdächtiger in Wien festgenommen

Fünf Monate nach dem Terroranschlag in Wien haben Ermittler einen weiteren Mann als möglichen Beitragstäter identifiziert. Die Wiener Staatsanwaltschaft bestätigte, dass ein 21-Jähriger in der österreichischen Hauptstadt festgenommen wurde. Er stehe unter dringendem Verdacht, sagte eine Sprecherin. Wegen der noch laufenden Ermittlungen nannte sie keine Details. Zusätzlich sitzen neun Personen als mögliche Helfer des Attentäters in Untersuchungshaft, die in den Wochen nach dem Attentat festgenommen worden waren. Am 2. November hatte ein 20-jähriger vorbestrafter IS-Sympathisant in einem Ausgehviertel vier Menschen getötet und mehr als 20 weitere verletzt. Der Österreicher mit nordmazedonischem Zweitpass war mit einem Sturmgewehr, einer Pistole und einer Machete bewaffnet. Er wurde von der Polizei erschossen.

17.45 Uhr: AfD vertagt Wahl von Spitzenkandidaten

Noch ohne Spitzenkandidaten und mit dem Image einer Anti-Verbotspartei hat die AfD ihren Bundestagswahlkampf eingeläutet. Auch bei den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sprachen sich die Teilnehmer eines Bundesparteitages in Dresden gegen jegliche Form von Zwang aus. Die AfD wolle "zeigen, dass diese Verbotsorgien, dieses Einsperren, diesen Lockdown-Wahnsinn, dass es all das nicht braucht, wenn man den Menschen vertraut", sagte Meuthen mit Blick auf Corona. Eine Mehrheit der Delegierten votierte dafür, mit einem Spitzenduo in den Wahlkampf zu ziehen. Die Wahl dieses Zweierteams solle aber noch nicht auf dem Parteitag erfolgen. Stattdessen dürfen darüber zu einem späteren Zeitpunkt die Mitglieder der Partei entscheiden.

17.01 Uhr: Pakistan: Zwei Christinnen wegen Blasphemie-Vorwürfen festgenommen

In Pakistan sind zwei christliche Krankenschwestern wegen Blasphemie-Vorwürfen festgenommen worden. Sie kamen in Untersuchungshaft, wie die Polizei mitteilte. Sie hatten den Vorwürfen nach an ihrer Arbeitsstelle, einem Krankenhaus in der Provinz Punjab, Aufkleber mit religiöser Aufschrift von einem Schrank entfernt. Die Krankenhausverwaltung hatte nach Beschwerden des Personals intern ermittelt und sie für schuldig befunden. Daraufhin sei die Polizei eingeschaltet worden. Der Fall löste in dem mehrheitlich muslimischen Land Proteste aus. Gotteslästerung und die Beleidigung des Propheten stehen in Pakistan unter Strafe, Kritiker werfen den Behörden vor, dass die Gesetze missbraucht werden.

16.39 Uhr: "Mrs. Newton" - Fotografin Alice Springs gestorben

Sie war die Frau, Muse und Managerin von Foto-Legende Helmut Newton - aber sie war noch viel mehr: Unter dem Künstlernamen Alice Springs machte June Newton eine eigene Karriere als Fotografin und Porträtistin der Großen und Schönen dieser Welt. Mit 97 Jahren ist die gebürtige Australierin in ihrer Wahlheimat Monte Carlo gestorben. "Wir trauern um eine herausragende Persönlichkeit und eine international anerkannte Fotografien", hieß es in der Mitteilung der Helmut Newton Foundation, deren Präsidentin sie war. In dieser Funktion habe sie das Museum für Fotografie in Berlin zu einem "einzigartigen Platz für Fotografie" gemacht. "Wir werden sie sehr vermissen." Die Liste ihrer künstlerischen Porträts liest sich wie ein Who's who der internationalen Kulturszene durch die Jahrzehnte - von Ives Saint Laurent und Karl Lagerfeld über Billy Wilder, Catherine Deneuve und Nicole Kidman bis zu Madonna und den Hells Angels.

16.19 Uhr: Jugendfußballtrainer auf Sportplatz zusammengeschlagen

Zwei unbekannte Jugendliche haben in Bremen einen 20 Jahre alten Jugendfußballtrainer zusammengeschlagen, als dieser auf dem Platz mit Kindern trainieren wollte. Der Polizei zufolge griffen die beiden Täter im Alter von 17 bis 18 Jahren den jungen Trainer an, nachdem sie sich weigerten, den Platz zu verlassen und er deshalb die Polizei verständigt hatte. Sie schlugen ihn und traten gegen seinen Kopf, als er zu Boden ging. Der 20-Jährige wollte auf dem Sportplatz mit rund 15 Kindern trainieren. Die Täter flüchteten, der verletzte 20-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht.

15.55 Uhr: Lübecker Fan-Attacke auf Bus und Nachtruhe der Roten Teufel

Die Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern ist vor dem Abstiegsduell beim VfB Lübeck in der 3. Fußball-Liga von heimischen Fans einem Stresstest unterzogen worden. Mit Feuerwerk und Feueralarm im Mannschaftshotel wurden die Roten Teufel in der Nacht zum Samstag um den Schlaf gebracht. "Wir sind heiß auf das heutige Spiel in Lübeck! Da lassen wir uns auch nicht von dem nächtlichen Feuerwerk und dem späteren mehrmaligen Feueralarm (4.25 Uhr) im Mannschaftshotel stören. Was zählt ist auf dem Platz", twitterte der 1. FCK. Weil Fans Schmierereien auf dem Mannschaftsbus mit einem Spruchband überdeckten, schrieben die Pfälzer: "Dafür lieben wir unsere Fans. Danke für die spontane Verschönerung unseres Mannschaftsbusses an die Nordic Devils!" Der VfB entschuldigte sich für seine Anhänger. "Sorry, das ist nicht, wofür der VfB Lübeck steht!", schrieben die Lübecker.

15.51 Uhr: Protestcamp für Freilassung von Nawalny am Brandenburger Tor

Aktivisten protestieren seit Samstagnachmittag mit Zelten am Brandenburger Tor für die Freilassung des Kremlgegners Alexej Nawalny. Das "Demokratie-Camp" soll einen Monat lang bestehen bleiben - Veranstalter ist der sich noch in Gründung befindliche Verein "Unkremlin". Gefordert werde nicht nur die Freilassung Nawalnys, sondern aller politischer Gefangener in Russland, hieß es. Die Teilnehmerzahl liege im unteren zweistelligen Bereich, sagte ein Polizeisprecher. Auf Plakaten wurden Slogans gezeigt wie "Stop Putins Terror - Demokratie-Camp", "Kein Geschäft mit Nord-Stream" und "Keine Lizenz für den Sender RT".

15.11 Uhr: Salutschüsse und Schweigeminuten für Prinz Philip

Mit Salutschüssen im ganzen Land hat Großbritannien des verstorbenen Ehemannes von Königin Elizabeth II., Prinz Philip, gedacht. In zahlreichen Städten und an zahlreichen Orten wurden pünktlich ab 12 Uhr Ortszeit 40 Minuten lang 41 Kanonensalven abgefeuert, darunter in London, Belfast, Edinburgh, Cardiff, der britischen Exklave Gibraltar sowie von den Kriegsschiffen der Royal Navy, auf denen Prinz Philip während des Zweiten Weltkriegs gedient hatte. Westminster Abbey, wo die spätere Queen und Prinz Philip 1947 geheiratet hatten, hatte bereits am Freitag 99-mal seine Glocke geläutet - einmal für jedes Lebensjahr des Verstorbenen. Bei allen Fußballspielen am Samstag sollte auf Empfehlung des britischen Fußballverbands eine Schweigeminute abgehalten werden, die Spieler sollten schwarze Armbinden tragen. Auch beim Pferderennen Grand National waren zwei Schweigeminuten geplant. 

15.03 Uhr: Zweijährige wird von Bagger überrollt und stirbt

Ein zweijähriges Mädchen ist am Freitagabend in Schloß Holte-Stukenbrock in Nordrhein-Westfalen bei Gartenarbeiten von einem Bagger überrollt worden und ums Leben gekommen. Ein Familienangehöriger habe den Bagger auf einem privaten Grundstück gefahren, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Das Mädchen starb noch am Unfallort. Die Feuerwehr war mit Notfallseelsorgern für die Familie vor Ort. Laut Polizei Gütersloh wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

14.50 Uhr: Elfjähriger Junge durch Geschosse einer Luftdruckwaffe verletzt

In der Nähe von Bonn ist ein Elfjähriger durch Geschosse einer Luftdruckwaffe verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Junge am Donnerstagabend in ein Krankenhaus in Siegburg eingeliefert und später nach Bonn verlegt, wo er operiert wurde. Er war demnach am Donnerstagnachmittag zunächst mit anderen Kindern in dem Dorf Bockeroth unterwegs und kehrte schließlich mit Verletzungen am Oberkörper nach Hause zurück. Eine Mordkommission nahm in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Ermittlungen auf, die Polizei suchte nach Zeugen des Geschehens.

14.48 Uhr: Raser wider Willen? Wollte "vor der Hochzeit in die Waschstraße"

Um mehr als 100 Kilometer pro Stunde zu schnell war der Polizei zufolge ein Autofahrer in Rheinland-Pfalz, der nach eigenen Angaben vor seiner Hochzeit noch in die Waschstraße wollte. Ein Messfahrzeug habe im Bereich Ludwigshafen, wo 90 Kilometer pro Stunde erlaubt seien, bei dem Wagen 191 festgestellt, teilte die Polizeiautobahnstation Ruchheim mit. Der Fahrer gab demnach an, dass er unterwegs zur Waschstraße sei, da er am Mittag heiraten werde. Die Beamten hätten dem Mann gratuliert - aber auch die Konsequenzen seiner Fahrt mitgeteilt: etwa 900 Euro Bußgeld sowie zwei Punkte in Flensburg und zwei Monate Fahrverbot.

14.48 Uhr: Schülergruppe kehrt nach halbem Jahr auf See nach Deutschland zurück

Das Schulschiff "Pelican of London" ist mit 33 Schülerinnen und Schülern an Bord nach einem halben Jahr nach Deutschland zurückgekehrt. Das Segelschiff legte mit der Schülergruppe und der elfköpfigen Segel-Crew in der ostfriesischen Hafenstadt Emden an. Von dort war der Dreimaster Anfang Oktober - vor dem zweiten Corona-Lockdown - auch gestartet. Unter Einhaltung der Corona-Regeln, Jubel und Freudentränen nahmen Eltern ihre Kinder am Kai in Empfang. Für die Schülerinnen und Schüler, die meist in die zehnte Klasse gehen, gehörten neben Unterricht auch Exkursionen und das Segeln der "Pelican of London" zum Alltag auf dem Schiff. Auf ihrer 14.500 Seemeilen langen Tour überquerte die Gruppe zwei Mal den Atlantik und machte Stopps unter anderem in Gibraltar, auf den Kanaren, in Costa Rica und auf Bermuda. Erfahrene Segler und drei Lehrer begleiteten die Gruppe.

14.12 Uhr: AfD bestimmt noch kein Spitzenteam für Bundestagswahl

Die AfD will jetzt noch keine Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl bestimmen. Auf einem Bundesparteitag in Dresden votierte eine Mehrheit der Delegierten dafür, mit einem Spitzenduo in den Wahlkampf zu ziehen. Die Wahl dieses Zweierteams solle aber noch nicht auf dem Parteitag erfolgen. Stattdessen sollen zu einem späteren Zeitpunkt die Mitglieder der Partei entscheiden.

14.07 Uhr: Frankreichs Landwirte bangen nach Frostperiode um Ernte

Nach frostigen Nächten fürchten Frankreichs Winzer und Obstbauern um ihre Ernte. Das Ausmaß der Frostschäden werde derzeit ermittelt, sagte Frankreichs Premierminister Jean Castex bei einem Besuch betroffener Landwirte in Colombier-le-Cardinal im südöstlichen Département Ardèche. Die Schäden seien beträchtlich, Hunderte Farmen seien betroffen. Weinbauern etwa im Burgund oder im Rhonetal sprachen von einem fast kompletten Ernteausfall, eine Winzerin im Département Landes von mindestens 90 Prozent Ernteverlust, berichteten französische Medien. Nach eher milden und frühlingshaften Temperaturen Ende März brachten die vergangenen Tage teils erneut Minusgrade.

14.01 Uhr: Nach Erdbeben mindestens ein Todesopfer auf indonesischer Insel Java

Ein Erdbeben der Stärke 6,0 hat den Osten der indonesischen Insel Java erschüttert, mindestens ein Mensch kam ums Leben. In Lumajang in der Provinz Ost-Java wurde eine Frau von einem Felsen getroffen und starb, wie die örtliche Zivilschutzbehörde mitteilte. Demnach wurde ein weiterer Mensch verletzt und mehrere Häuser wurden beschädigt. Das Epizentrum des Bebens lag demnach unter Wasser. Der südostasiatische Inselstaat Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde mit häufigen Erdbeben und Vulkanausbrüchen.

13.59 Uhr: Erste Frau aus den Emiraten macht Ausbildung zur Astronautin

Die Vereinigten Arabischen Emirate lassen nach eigenen Angaben die erste arabische Frau zur Astronautin ausbilden. Nura al Matruschi sei gemeinsam mit einem Kollegen aus mehr als 4000 Bewerbern für ein Programm der US-Raumfahrtbehörde Nasa ausgewählt worden, schrieb der emiratische Vizepräsident und Emir von Dubai, Scheich Mohammed bin Raschid al Maktum, auf Twitter. Al Matruschi studierte Maschinenbau, ihr Alter ist nicht beknannt. Die beiden angehenden Astronauten würden am Johnson Space Center in den USA in der bemannten Raumfahrt sowie der Raumfahrtforschung geschult.

13.55 Uhr: Myanmarische Diplomatin in Berlin schließt sich Protest gegen Junta an

Es ist noch nicht lange her, dass Chaw Kalyar Landsleute betreute, die von der früheren myanmarischen Militärregierung ihrer Staatsbürgerschaft beraubt wurden - jetzt fürchtet die Diplomatin auch um ihren eigenen Status. Gemeinsam mit zwei Kollegen hat sich die dritte Sekretärin der myanmarischen Botschaft in Berlin der Protestbewegung gegen den Militärputsch in ihrem Heimatland angeschlossen. Der Staatsstreich habe "Verzweiflung" in ihr ausgelöst, sagte die 49-Jährige im Interview mit der Nachrichtenagentur AFP. Sie habe beschlossen, "etwas zu tun". Kalyar hofft, als Teil der Protestbewegung zu erreichen, dass die Militärjunta die Macht zurückgibt und der demokratische Prozess in ihrem Heimatland fortgesetzt wird. Seit 2015 sei Myanmar "auf dem richtigen Weg" gewesen, sagte die Diplomatin. "Wir müssen an dieser Bewegung teilnehmen, um diesen Putsch umzukehren."

13.28 Uhr: Erster Mensch im Kosmos: Russland veröffentlicht historische Fotos

60 Jahre nach dem ersten Flug eines Menschen ins Weltall hat Russland historische Fotos und Dokumente zu Juri Gagarin und anderen Kosmonauten im Internet veröffentlicht. An diesem Montag wird Gagarins Flug vom 12. April 1961 groß mit Ausstellungen und Veranstaltungen gefeiert. Am Ort der Landung des Kosmonauten in der Nähe der russischen Stadt Engels im Gebiet Saratow an der Wolga öffnete ein nach Gagarin benannter Park der Entdecker des Kosmos. Das russische Verteidigungsministerium teilte zu dem neuen Online-Archiv 60cosmonauts.mil.ru mit, dass es sich um einzigartige Zeugnisse handele - auch mit persönlichen Informationen zu den ersten Kosmonauten. Sein 108-minutiger Flug im Weltraum galt damals als großer Sieg der Sowjetunion im Kampf der Systeme im Kalten Krieg.

13.05 Uhr: Touristin aus Russland stirbt bei Unfall in Türkei - viele Verletzte

Bei einem Busunfall in der Türkei ist eine russische Touristin getötet worden. Zwei Reisebusse seien im Abstand von wenigen Stunden auf der gleichen Strecke wegen Eis und Schneeregen in der zentralanatolischen Provinz Konya umgekippt, berichtete die türkische Nachrichtenagentur Demirören Haber Ajansi am Freitag. Zahlreiche Menschen wurden verletzt. Der erste Bus mit türkischen Touristen sei auf dem Weg von Izmir nach Kappadokien gewesen, als der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. 13 Menschen wurden dabei verletzt. Etwa zwei Stunden später verunglückte dann ein Reisebus mit russischen Touristen nur wenige Kilometer von der ersten Unfallstelle entfernt. 16 von 32 Insassen wurden verletzt, eine 43-jährige russische Touristin starb noch an der Unfallstelle.

12.49 Uhr: Französische Küstenwache rettet 84 Migranten im Ärmelkanal

Frankreichs Küstenwache hat 84 Migranten gerettet, die beim Überqueren des Ärmelkanals in Seenot geraten waren. In den frühen Morgenstunden wurden Menschen aus vier Booten in Sicherheit gebracht, wie es in einer Mitteilung der Behörde hieß. Auf den Booten befanden sich demnach auch acht Kinder, darunter drei Babys. Alle seien wohlauf.

12.49 Uhr: Wagenknecht zur Spitzenkandidatin der NRW-Linken nominiert

Die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht ist trotz heftiger innerparteilicher Kritik an ihrem neuen Buch erneut zur Spitzenkandidatin der NRW-Linken für den Bundestag nominiert. Bei einer Kampfabstimmung um Platz eins der Aufstellungsversammlung in Essen erhielt sie 127 Stimmen, wie die Versammlungsleitung mitteilte. Das entspreche 61 Prozent. Nach den Abstimmungen über die Plätze muss die gesamte Liste von den Vertretern noch gewählt werden. Wagenknecht hatte überraschend gleich zwei Gegenkandidatinnen bei ihrer Bewerbung um den Spitzenplatz in Nordrhein-Westfalen.

12.02 Uhr: Illegale Muschelzucht im Golf von Neapel ausgehoben

Die süditalienischen Behörden haben bei einer Razzia zwei illegale Muschelzuchtanlagen in der Nähe des Handelshafens von Neapel beschlagnahmt. Die Finanzpolizei in der Metropole der Region Kampanien sprach von rund 100 Tonnen Meeresfrüchten, die womöglich ohne offizielle Prüfung ihrer Herkunft und Kontrollen der Hygienevorschriften auf den Markt gebracht werden sollten. Damit wären im Handel Gewinne von schätzungsweise rund 300.000 Euro möglich gewesen, hieß es. Die Polizeiaktion stehe im Zusammenhang mit früheren Ermittlungen gegen kriminelle Gruppen in der Region, bei denen bereits Maßnahmen gegen 19 Verdächtige erlassen worden seien. Die Finanzpolizei erläuterte, dass die Muscheln womöglich ein Gesundheitsrisiko für Verbraucher gewesen wären, sie würden daraufhin untersucht.

11.04 Uhr: Kaninchen in Dromedar-Gehege geworfen - Verdächtige gefunden

Nach dem Wurf eines Kaninchens ins Dromedar-Gehege des Landauer Zoos hat die Polizei eine Verdächtige ermittelt. Durch "umfangreiche Ermittlungsarbeit und mediales Interesse" habe die Identität der Frau festgestellt werden können, teilte die Polizei mit. Das bei dem Vorfall am Ostersonntag verletzte Tier muss demnach weiterhin medizinisch versorgt werden, "befindet sich allerdings in der Obhut eines Veterinärs auf dem Weg der Besserung". Zeugen zufolge hatten zwei Frauen einen Transportkorb über den Zaun in das Gehege geworfen. Durch den Aufprall habe sich das Tier eine blutende Wunde am Schwanz zugezogen.

10.45 Uhr: Geflügeltransporter stürzt um - rund 6000 Hühner tot

Bei einem Verkehrsunfall eines Geflügeltransporters sind am Samstag bei Bakum in der Nähe von Cloppenburg ein Großteil der rund 6000 transportierten Hühner getötet worden. Der 43 Jahre alte Fahrer erlitt einem Bericht der Polizei zufolge leichte Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Fahrer war offenbar in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen, mit einem Straßenbaum kollidiert und im Grünstreifen auf die Seite gestürzt. Die Landstraße musste für die Bergungsarbeiten voll gesperrt werden. Der Sachschaden beträgt laut Polizei rund 150.000 Euro.

10.17 Uhr: Umfrage: Italiener haben mehr Vertrauen in Deutschland als in ihr eigenes Land

Italiener haben mehr Vertrauen in Deutschland als in ihr eigenes Land. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Meinungsumfrage der Friedrich-Ebert-Stiftung in beiden EU-Staaten, über die der "Spiegel" berichtet. 79 Prozent der Italiener bringen Deutschland demnach großes oder sehr großes Vertrauen entgegen. Nur 36 Prozent haben Vertrauen in ihr eigenes Land. Die Umfrage, die im vorigen November geführt und bisher nicht veröffentlicht wurde, behandelt außerdem Vorurteile über Mentalitäten in beiden Ländern. Demnach halten die Deutschen sich selbst für akkurat (91 Prozent), fleißig (78 Prozent), tiefgründig (53 Prozent) und regelfixiert (45 Prozent). Italiener gelten in Deutschland dagegen als genießerisch (93 Prozent), locker (91 Prozent) und kreativ (87 Prozent).

9.51 Uhr: Bundestagsabgeordnete prangern Haftbedingungen Nawalnys als "gezielte Folter" an

Abgeordnete von Grünen, Union, SPD und FDP haben die Haftbedingungen für den erkrankten russischen Kreml-Kritiker Alexej Nawalny als "gezielte Folter" angeprangert und eine Untersuchung des Europarats gefordert. In einem Brief an Nawalny, aus dem der "Spiegel" zitiert, sprechen die Abgeordneten dem 44-Jährigen ihre "volle Solidarität" aus. Der in einem Straflager in Pokrow inhaftierte Gegner des russischen Präsidenten Wladimir Putin befindet sich derzeit im Hungerstreik. Nawalnys Unterstützer hatten zuletzt über eine weitere Verschlechterung seines Gesundheitszustands berichtet. Der 44-Jährige hat demnach Schmerzen im Rücken und Taubheitsgefühle in den Beinen und Armen. Eine angemessene medizinische Versorgung werde ihm vorenthalten. 

9.17 Uhr: US-Kongress berät über mögliche Reparationen für Nachfahren versklavter Menschen

Der US-Kongress befasst sich am kommenden Mittwoch mit einem Gesetzentwurf zur Prüfung von Reparationszahlungen an die Nachfahren versklavter Menschen. Wie der Vorsitzende des Justizausschusses im Repräsentantenhaus, Jerrold Nadler, mitteilte, soll es in den Beratungen um die mögliche Schaffung eines Expertengremiums gehen, die Entschädigungsansprüche von Afroamerikanern wegen der Versklavung ihrer Vorfahren prüfen soll.  Ziel der "historischen" Beratungen des Justizausschusses in der kommenden Woche sei es, die "nationale Debatte über Antworten auf die brutale Misshandlung von Afroamerikanern" während der Sklaverei und der Rassentrennung sowie auf den "andauernden strukturellen Rassismus" voranzubringen, erklärte Nadler. Schwarze in den USA hätten nach wie vor einen schlechteren Zugang zu zahlreichen Lebensbereichen wie Bildung und Gesundheit, fügte Nadler hinzu. Dies sei auch ein Erbe der Sklaverei und der staatlich geförderten Diskriminierung von Schwarzen. 

6.41 Uhr: US-Kongress leitet Ermittlungen gegen Trump-Verbündeten wegen Sexvorwürfen ein

Das US-Repräsentantenhaus hat eine Untersuchung zu Sex- und Drogenvorwürfen gegen den umstrittenen republikanischen Abgeordneten Matt Gaetz eingeleitet. Der Ethikausschuss der Kongresskammer gab die Untersuchung gegen den glühenden Anhänger von Ex-Präsident Donald Trump wegen möglicher Verstöße "gegen Regeln des Repräsentantenhauses, Gesetze oder andere Verhaltensstandards" bekannt. Es gebe "öffentliche Anschuldigungen", wonach der 38-Jährige sich womöglich "sexuelles Fehlverhalten und/oder illegalen Drogenkonsum" habe zuschulden kommen lassen, im Parlament "unangebrachte Bilder oder Videos" gezeigt, Wahlkampfmittel für persönliche Zwecke genutzt und Bestechung, unangemessene Zuwendungen oder nicht erlaubte Geschenke angenommen habe. Gaetz wies die Vorwürfe zurück und gab an, er sei Opfer von Erpressung.

4.05 Uhr: Mars-Hubschrauber bereit für seinen ersten Flug

Der Mars-Hubschrauber "Ingenuity" ist nach Angaben der US-Raumfahrtbehörde Nasa bereit für seinen ersten Flug über den Roten Planeten. Ein erster Rotoren-Test sei erfolgreich verlaufen, erklärte die Nasa. "Dem Helikopter geht es gut, er sieht gesund aus", sagte Einsatzleiter Tim Canham. Der erste kontrollierte Hubschrauberflug der Geschichte über einen fremden Planeten ist nun für Sonntagabend US-Zeit (Montag 4.54 MESZ) geplant. "Ingenuity" soll senkrecht aufsteigen und zehn Minuten lang in rund drei Metern Höhe über dem Mars schweben. Von dort soll er ein Foto von dem Mars-Rover "Perseverance" schießen, mit dem der Hubschrauber auf dem Roten Planeten gelandet war. Anschließend soll er wieder landen. Das Flug-Experiment gilt als äußerst schwierig. Die Atmosphäre auf dem Mars verfügt lediglich über ein Prozent der Luftdichte auf der Erde. Dies dürfte den Aufstieg des Helikopters massiv erschweren. Helfen könnte die deutlich geringere Anziehungskraft auf dem Mars.

2.10 Uhr: "Top Gun"-Fortsetzung mit Tom Cruise erneut vertagt

Schon 2020 sollte der Actionfilm "Top Gun: Maverick" mit Hollywood-Star Tom Cruise ein Highlight des Kinosommers werden. Doch wegen der Corona-Pandemie kam es zu Aufschüben - von Juli 2020 auf Dezember, dann auf Juli 2021. Nun müssen sich die Fans noch länger gedulden. Die Neuauflage des Blockbusters "Top Gun" aus dem Jahr 1986 soll nun erst Mitte November in den USA anlaufen, wie das Studio Paramount am Freitag bekanntgab. Cruise spielt wieder die Rolle des früheren Kampfpiloten Pete "Maverick" Mitchell, der inzwischen als Fluglehrer arbeitet.

nik, kg DPA AFP

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