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Benedikt XVI. gegen Franziskus: Streit um Zölibat: Alter Papst greift neuen Papst an – oder doch nicht?

Sollten verheiratete Männer Priester werden dürfen? Die katholische Kirche fand bisher: nein. Doch es gibt Anzeichen, dass sich das ändern könnte. Konservative sind entsetzt – auch der frühere Papst Benedikt. Oder? Über eine angebliches Buch von ihm wird nun gestritten.

Benedikt XVI., rechts im Bild, gelobte seinem Nachfolger Franziskus bedingungslose Treue

Benedikt XVI., rechts im Bild, gelobte seinem Nachfolger Franziskus bedingungslose Treue. Doch nun scheint es Verstimmungen zwischen den beiden Päpsten zu geben

DPA

In gewissem Sinne ist es bei der katholischen Kirche wie bei bei einem ganz normalen Unternehmen: Einer ist der Chef. Aktuell heißt der Kirchen-Chef Papst Franziskus. Und was der sagt, ist Gesetz. Nun ist es aber so, dass am Regierungssitz in Rom auch noch ein anderer, ehemaliger Chef wohnt: der emeritierte deutsche Papst Benedikt XVI.

Als dieser im Februar 2013 seinen Rücktritt angekündigt hatte, hatte er seinem Nachfolger bedingungslose Treue gelobt und versprochen, sich im Gebet in die Stille hinter den vatikanischen Mauern zurückzuziehen. Nun ist von dieser Zusage nicht mehr viel übrig: Am Montag gab es einen großen Aufschrei im religiösen Rom. In einem offenbar zusammen mit dem guineischen Kardinal Robert Sarah verfassten Buch soll Benedikt seinen Nachfolger attackiert haben. Oder etwa doch nicht? Darüber ist nun ein heftiger Streit entbrannt.

Priesteramt für verheiratete Männer? Konservative Katholiken laufen Sturm

Worum geht es? Seit einiger Zeit wird in der katholischen Kirche darüber diskutiert, ob und inwieweit die Regeln des Zölibats gelockert werden sollten. Nach der sogenannten Amazonas-Synode im Herbst vergangenen Jahres gab es Überlegungen, auch verheirateten Männern unter bestimmten Voraussetzungen den Zugang zum Priesteramt zu ermöglichen, zum Beispiel in dünn besiedelten Gebieten wie dem Amazonas. In Kürze will sich Papst Franziskus dazu öffentlich äußern.

Konservative Katholiken laufen schon jetzt gegen die mögliche Lockerung des Zölibats Sturm, darunter der guineische Kardinal Robert Sarah. Am Montag erschienen Auszüge aus einem Buch in der französischen Zeitschrift "Le Figaro". Sein Titel: "Des profondeurs de nos cœurs" – "Aus der Tiefe unserer Herzen". Darin wird eindringlich davor gewarnt, den Zölibat aufzuweichen.

Die Katholische Kirche dürfe sich nicht von "schlechten Einlassungen, Theatralik, diabolischen Lügen und im Trend liegenden Irrtümern" beeinflussen lassen, "welche den priesterlichen Zölibat entwerten wollen", heißt es darin unter anderem. Die "ständige Infragestellung" des Zölibats würde Priester zudem "verwirren". 

Papst Franziskus

Nach Angaben des Verlages und Sarahs hat dieser das Werk zusammen mit Benedikt verfasst. Doch daran gibt es nun Zweifel: Wie die italienische Zeitung "Corriere della Sera" und andere Medien übereinstimmend berichten, soll der frühere Papst die Veröffentlichung eines solchen Buches nicht abgesegnet haben: "Benedikt XVI. hat kein vierhändiges Buch mit (Kardinal) Sarah geschrieben" und er habe weder den Buch-Titel gesehen noch einer Mitherausgeberschaft zugestimmt, heißt es den Berichten zufolge.

Eine Benedikt nahe stehende Quelle wurde dahingehend zitiert, dass der frühere Papst manipuliert worden sei.

Kardinal Sarah weist Anschuldigungen zurück

Sarah wehrte sich auf Twitter gegen diese "außerordentlich schwere Verleumdungen" und veröffentlichte einen Briefwechsel mit dem deutschen Ex-Pontifex, den es im Vorfeld des Buches gegeben haben soll. 

In einer ersten Nachricht vom 20. September spricht Benedikt den veröffentlichten Bildern zufolge von "Überlegungen" zum Thema Priesteramt, die er angestellt habe. Aufgrund schwindender Kräfte sähe er sich allerdings nicht in der Lage, daraus einen vollständigen "theologischen Text" zu machen. Er würde Sarah seine Notizen aber nun gerne überlassen, wobei er sich deren "Unzulänglichkeiten stark bewusst" sei. Am 12. Oktober schrieb Benedikt offenbar erneut, der Zweizeiler ist inhaltlich identisch: "Ich überlasse Ihnen hier meine Gedanken zum Priesteramt, falls Sie für meine armen Gedanken einen Nutzen haben."

In einem dritten Brief vom 25. November bedankt sich Benedikt dann für das, was Sarah aus seinen Zusendungen gemacht hätte. "Ich habe sieben Seiten geschrieben [...] und Sie haben es geschafft, die Quintessenz davon in einer halben Seite auszudrücken." Von seiner Seite aus könne der Text "in der von Ihnen vorgesehenen Form veröffentlicht werden", so Benedikt.

Autorenschaft auf dem Buch wird geändert

Sarah betonte auf Twitter, Benedikt habe "gewusst, dass unser Projekt die Gestalt eines Buches annehmen würde". Man habe mehrere Nachrichten ausgetauscht, um finale Korrekturen daran vorzunehmen. 

Benedikt widersprach dieser Darstellung: Über seinen Privatsekretär Georg Gänswein ließ er ausrichten, er habe zwar von dem Buchprojekt gewusst und Sarah einen seiner Texte zum Zölibat zur freien Verfügung überlassen. Auf keinen Fall aber habe er einer Mitautorenschaft zugestimmt, noch sei er über die Aufmachung des geplanten Buches informiert gewesen. Gänswein sprach von einem "Missverständnis", das aber die "guten Absichten von Kardinal Sarah" nicht in Frage stelle.

Dennoch wurde der Druck von Seiten des ehemaligen Papstes nun offenbar zu hoch: Am Dienstagmittag teilte Sarah auf Twitter mit, es sei "entschieden worden", dass der Autor des Buches in Zukunft wie folgt dargestellt werde: "Kardinal Sarah, unter Mitwirkung von Benedikt XVI." Der Text an sich bleibe aber "absolut unverändert."

Privatsekretär Gänswein sagte zur italienischen Nachrichtenagentur Ansa, er habe Kardinal Sarah auf Anweisung des emeritierten Papstes aufgefordert, "den Verlag zu bitten, den Namen von Benedikt XVI. vom Bucheinband zu entfernen". Das Gleiche gelte für Benedikts Unterschrift unter Einleitung und Schlusswort des Buchs. Über den deutschen Kurienerzbischof läuft die gesamte Kommunikation zu Benedikt.

Darum ist das Zölibat-Buch so umstritten

Das Buch wurde als Affront des ehemaligen Papstes gegenüber seinem Nachfolger Franziskus gewertet. Denn dieser will in Kürze ein sogenanntes postsynodales Schreiben veröffentlichen, in dem es auch um die Ehelosigkeit von Priestern gehen soll.

Dass sich der Ex-Pontifex noch vor dem amtierenden Katholiken-Oberhaupt zu so einem heiklen Thema äußert, werteten Theologen und Kirchenexperten als Grenzüberschreitung. 

Quellen: "Corriere della Sera", Twitter "Cardinal R. Sarah", Nachrichtenagenturen DPA und AFP

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?