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Globaler Hitzerekord 56 Grad im Death Valley: Forscher erklärt, warum der heißeste Ort der Welt so gefährlich ist

Sehen Sie im Video: 56 Grad im Death Valley – das passiert mit dem menschlichen Körper am heißesten Ort der Welt.


Zugegeben, auch hierzulande ist es derzeit heiß. Was aber dieser Tage im US-amerikanischen Death Valley stattfindet, spielt in einer ganz anderen Liga. Am Sonntag wurde in der kalifornischen Mojave-Wüste ein neuer Hitze-Rekord aufgestellt. Ein globaler Hitzerekord wohlgemerkt. An einer Messstation des US-amerikanischen Wetterdienstes stieg das Thermometer am Nachmittag auf über 56 Grad Celsius. Im Schatten, wohlgemerkt. Das ist die heißeste Lufttemperatur, die jemals auf dem Planeten gemessen wurde. Furnace Creek heißt der Ort, an dem die Hitze protokolliert wurde, übersetzt "Ofen-Bach". Ofen-Bach im Todes-Tal. Nur eine handvoll Menschen leben in dieser lebensfeindlichen Gegend. Wer sein Fahrzeug hier für mehr als einen Schnappschuss verlässt, für den kann es gefährlich werden, weiß Michael Mann, vom Earth System Science Center an der Universität Pennsylvania. "Sobald man sich einer solchen Hitze aussetzt, kann der menschliche Körper nicht mehr schnell genug abkühlen. Die Mechanismen, mit denen wir uns abkühlen, funktionieren nicht mehr. Wir können also nicht für längere Zeit draußen sein. Sich anzustrengen oder körperlich zu betätigen kann gefährlich oder sogar tödlich sein." Natürlich, im Death Valley war es schon immer heiß. Die aktuellen Rekorde allerdings sehen die Wissenschaftler auch hier im Zusammenhang mit der Erderwärmung.
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Mojave-Wüste in Kalifornien: Im Death Valley wurde die heißeste Lufttemperatur protokolliert, die jemals auf dem Planeten gemessen wurde. Ein Wissenschaftler erklärt, wie gefährlich solche Hitze für den Menschen werden kann.

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